Kriegsgewinner
27.03.2025: Deutscher Panzergetriebehersteller erwartet Umsatz- und Gewinnsprung. Die Rüstungsindustrie in Deutschland boomt: Eine weitere Nachricht über Streigerungen der Produktion erreichte die Öffentlichkeit vom Panzergetriebehersteller Renk aus Augsburg am Donnerstag. Er verweist auf einen Auftragsbestand von 5 Milliarden Euro, den er in einem Jahr nicht abarbeiten könne.
Der Großgetriebehersteller Renk aus Augsburg erwartet für 2025 angesichts der Aufrüstung einen Umsatz- und Gewinnsprung. Das meldet ntv am Donnerstag unter Berufung auf den Vorstandschef des Unternehmens. Der Auftragsbestand habe Ende des vergangenen Jahres bei fünf Milliarden Euro gelegen, daraus sollen im laufenden Jahr mehr als 1,3 Milliarden Euro Umsatz werden. Entsprechend soll sich dann ein Gewinn vor Steuern von 210 bis 235 Millionen Euro ergeben.
Grund für die Umsatz- und Gewinnerwartungen ist das massive Aufrüstungsprogramm von Bundesregierung und EU. Der Sender zitiert den Vorstandsvorsitzenden Alexander Sagel mit den Worten: "Die Nachfrage nach Renk-Produkten ist auch aufgrund der weltweiten geopolitischen Entwicklungen ungebrochen hoch." Am stärksten sei 2024 die Sparte Vehicle Mobility Solutions, zu der die Getriebe unter anderem für den "Leopard 2"-Panzer gehören, gewachsen; ein Umsatzplus von 32 Prozent sei hier zu verzeichnen gewesen. Die Sparte steht inzwischen für gut 60 Prozent des Umsatzes des Unternehmens. Quelle und mehr …
13.03.2025: Kriegstüchtig werden bedeutet auch: Kriegswirtschaft und Milliarden für die Konzerne. Rheinmetall will stillgelegte Volkswagen-Werke für Panzerproduktion übernehmen. Der Aktienkurs des Rüstungsherstellers steigt auf ein Rekordhoch. Vorstandschef Armin Papperger plant bereits neue Werke und tausende neue Arbeitsplätze.
Rheinmetall erwägt die Übernahme eines der demnächst stillgelegten Werke von Volkswagen. Der Rüstungskonzern sucht in Deutschland nach zusätzlichen Produktionskapazitäten, während die angeschlagenen deutschen Autohersteller ihre Produktion zurückfahren. Der Vorstandschef Armin Papperger sagte am Mittwoch, das VW-Werk in Osnabrück passe "gut" zu Rheinmetall, betonte aber, eine Entscheidung über den Erwerb stillgelegter Autofabriken hänge von der Sicherung weiterer Panzeraufträge ab.
Das VW-Werk in Osnabrück ist eines von drei Werken, die in den nächsten zwei Jahren stillgelegt werden sollen, nachdem der Autobauer im Dezember beschlossen hatte, die Produktionskapazitäten in dem Land wegen des Rückgangs der europäischen Autoverkäufe zu halbieren. Papperger sagte, es sei "viel komplexer", etwas zu bauen, als etwas zu nutzen, "was schon da ist". Mit VW sei Rheinmetall in "ständigen Gesprächen" über eine Kooperation bei der Produktion von Militärlastwagen. Der größte deutsche Rüstungskonzern kündigte außerdem an, mehr als 350 Millionen Euro an seine Aktionäre auszuschütten, nachdem er Rekordaufträge und -gewinne verkündet hatte, da die europäischen Länder ihre Verteidigungsausgaben erhöhen wollen.
"Eine Ära der Aufrüstung in Europa hat begonnen", sagte Papperger. "Sie bringt uns bei Rheinmetall auch für die kommenden Jahre Wachstumsperspektiven, wie wir sie noch nie erlebt haben."
Der Hersteller von 155-mm-Munition nach NATO-Standard ist einer der größten Nutznießer des Ukraine-Krieges, da die Investoren ihre ethischen Bedenken gegenüber Waffenbeständen beiseitegeschoben haben. Seit Beginn des Krieges im Jahr 2022 hat sich der Aktienkurs des Unternehmens mehr als verzehnfacht.
Die transatlantischen Beziehungen haben eine außergewöhnliche Wendung genommen, nachdem US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten aufgegeben hat, was zu einem neuen Aufschwung der Militärausgaben auf dem gesamten Kontinent geführt hat. "Rheinmetall wird seine Prognose anpassen, wenn die jeweiligen Bedürfnisse der militärischen Kunden im Laufe des Jahres immer deutlicher werden", sagte das Unternehmen und fügte hinzu, dass der Auftragsbestand einen Rekordwert von 55 Milliarden Euro erreicht habe. Mehr …
12.03.2025: "Boom"-Überraschung? Rheinmetall freut sich über Umsatzergebnisse "mit neuem Allzeitrekord". Rheinmetallchef Armin Papperger verkündet auf einer Pressekonferenz jüngste Rekordzahlen des Unternehmens. Dienlich war und sei die "Epoche der Aufrüstung in Europa". Der Umsatz stieg "deutlich" um 36 Prozent, im "militärischen Geschäft" sogar um 50 Prozent. Der Gewinn stieg "um 61 Prozent" auf 1,478 Milliarden Euro.
Die Bundeswehr unter SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius erteilte im Vorjahr dem Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall den "größten Auftrag der jüngeren Firmengeschichte", dies mit einem Volumen von "über 8,5 Milliarden Euro". Im Februar dieses Jahres konnte sich der Kriegsprofiteur laut ARD-Tagesschau "einen weiteren Großauftrag zur Digitalisierung der Bundeswehr" sichern. Nun erfolgte die bestätigende Mitteilung über den "profitablen Wachstumskurs", das jüngste "Ergebnis und Auftragsbestand mit neuen Allzeitrekorden", auf der Firmenwebseite als "Boom bei Rheinmetall" detailliert dokumentiert.
Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern präsentiert den aktuellen Höhenflug in Form von Umsatzdarlegungen und parallelen Dynamiken bei dem deutschen Rüstungskonzern der Stunde. Das Geschäftsjahr 2024 wurde laut Pressemitteilung "erneut mit Rekordzahlen" abgeschlossen. Beim "operativen Konzernergebnis" wurde zudem ein "neuer Höchstwert" erzielt. Das Unternehmen bezeichnet die Entwicklungen in der Mitteilung, wie auch im X-Posting als "Boom". Mehr …
08.03.2025: Plane einen Krieg und profitiere von der Vorbereitung durch Aufrüstung. Kritisches Metall für Kriegsführung explodiert im Preis. Der Preis für Antimon, ein für Munition und Explosivkörper unverzichtbares Metall, hat sich innerhalb eines Jahres nahezu vervierfacht. Diese dramatische Preissteigerung ist Folge verschärfter chinesischer Exportbeschränkungen und trifft die westliche Welt in einem äußerst ungünstigen Moment.
Der anhaltende Konflikt in der Ukraine hat die Munitionsvorräte westlicher Nationen erheblich dezimiert. Wie Bloomberg berichtet, befinden sich Verteidigungsunternehmen in den USA und Europa nun in einem verzweifelten Wettlauf, neue Bezugsquellen für dieses strategisch wichtige Metall zu erschließen. Antimon ist ein unverzichtbarer Bestandteil für Geschosskerne, Explosivmittel und Splitterwaffen – allesamt Komponenten, die in der aktuellen geopolitischen Lage dringend benötigt werden. Mehr …
05.03.2025: Steigt Google in die KI-Waffenproduktion mit ein? Keine KI für Waffensysteme - das hatte Google bislang zugesichert. Diese Zusage war auch gut so, denn beim Töten von Menschen ist künstliche Intelligenz ganz ohne jegliches Mitgefühl und gewissenloser, als jeder menschliche Waffenträger, und daher –leider– auch zuverlässiger. Doch nun gibt Google diese edle Selbstverpflichtung auf und steigt damit in den internationalen Rüstungswettlauf mit ein, was unsere Welt zu einem hochgradig aufgerüsteten und extrem gefährlichen Ort machen könnte. Wollen wir das wirklich? Video und mehr …
27.02.2025: Krieg lohnt sich: Rheinmetall-Aktie steigt auf über 1.000 Euro. So, wie früher die Namen Thyssen und Krupp für Waffenproduktion und Kriegsgewinnler standen, ist es heute Rheinmetall. Die Aktie steigt desto höher, je mehr Munition verfeuert wird. Die deutsche und EU-Politik sorgt für beste Geschäftsbedingungen.
Im friedlichen Jahr 2000 kostete eine Aktie des Rüstungsunternehmens Rheinmetall noch 6,90 Euro. Bis 2021 hatte sie es gerade auf fast hundert Euro geschafft. Soll keiner sagen, dass sich Krieg nicht lohnt ‒ in den letzten vier Jahren hat sich der Kurs dieser Aktie verzehnfacht und heute die Schwelle von 1.000 Euro genommen.
Natürlich spielten bei den letzten Kurssprüngen auch Ankündigungen wie jene des kommenden Bundeskanzlers Friedrich Merz eine Rolle, man wolle weitere 200 Milliarden Euro in die Aufrüstung investieren, und auch von den Lieferungen an die Ukraine profitierte Rheinmetall beträchtlich. Wenn man diese Kursentwicklung sieht, fragt man sich nicht mehr, warum sich Rheinmetall-Freundin Marie-Agnes Strack-Zimmermann bei jeder Gelegenheit noch lauter für mehr Krieg ausspricht. Vermutlich hat sie noch ein dickes Paket zum Preis von 6,90 Euro erworben, und freut sich jetzt darüber, dieses Vermögen auf das 144-Fache gesteigert zu haben.
Die 700 Milliarden, die als künftige Rüstungsausgaben der EU durch die Medien kursierten, dürften ebenfalls zu einem guten Teil bei Rheinmetall landen. Und die Produktionsstätten, die in der Ukraine errichtet werden, in denen unter anderem 155mm-Granaten produziert werden sollen, sind bestimmt mit Bundesbürgschaften abgesichert, sodass das Rüstungsunternehmen selbst bei einem Volltreffer keine Verluste erleiden muss.
In den vergangenen Wochen wurde vielfach dafür geworben, die Rüstungsindustrie könne das Schicksal der deutschen Industrie wenden, und ganze 200.000 Arbeitsplätze seien denkbar. Allerdings dürfte eine weitere Erhöhung dieser unproduktiven Ausgaben kaum all die Tätigkeiten ersetzen, die durch den Abstieg der deutschen Industrie in den letzten Jahren bereits verloren gegangen sind oder noch verloren gehen werden. Mehr …
12.02.2025: So investieren US-Milliardäre in neue, kriegstüchtige Rüstungsfirmen. Es ist bekannt: Der Einfluss des «militärisch-industriellen Komplexes» MIC auf die US-Politik, speziell natürlich auf die US-Außenpolitik, ist enorm. Vielleicht gerade weil die traditionellen Rüstungskonzerne der USA finanziell so dauerhaft erfolgreich waren und sind, wurden gewisse technische Entwicklungen aber auch verschlafen. Mehr und mehr erhalten neue, kleine Rüstungsbetriebe staatliche Aufträge. Und natürlich wird auch diese Entwicklung, wie könnte es in den USA anders sein, von gewinngierigen US-Milliardären gesteuert und gefördert, im Vertrauen auf künftige Staatsaufträge – und damit im Vertrauen auf neu zu inszenierende Kriege. Der auf Sicherheitspolitik spezialisierte Michael Klare kennt die Details. (cm)
Im vergangenen April gab die US-Luftwaffe bekannt, dass sie zwei wenig bekannte Drohnenhersteller – Anduril Industries aus Costa Mesa, Kalifornien, und General Atomics aus San Diego – ausgewählt hat, um Prototypenversionen ihres geplanten Collaborative Combat Aircraft (CCA) zu bauen, eines zukünftigen unbemannten Flugzeugs, das bemannte Flugzeuge bei risikoreichen Kampfeinsätzen begleiten soll. Die mangelnde Berichterstattung in den Medien war überraschend, da die Luftwaffe davon ausgeht, in den nächsten zehn Jahren mindestens 1.000 CCAs zu einem Stückpreis von etwa 30 Millionen US-Dollar zu erwerben, was dieses Projekt zu einem der kostspieligsten neuen Projekte des Pentagons macht. Aber man bedenke, dass dies noch das Geringste ist, was die Medien nicht zur Kenntnis genommen haben. Mit dem Gewinn des CCA-Vertrags haben Anduril und General Atomics drei der größten und mächtigsten Rüstungsunternehmen des Landes – Boeing, Lockheed Martin und Northrop Grumman – ausgestochen und stellen eine ernsthafte Bedrohung für die anhaltende Dominanz des bestehenden militärisch-industriellen Komplexes (MIC) dar. Mehr ...
21.01.2025: Investoren haben Appetit auf KI-gestützte Rüstungstechnologie. Technologie-konzerne des Silicon Valley versuchen, sich einen größeren Anteil am milliardenschweren Verteidigungsbudget der neuen US-Regierung zu sichern. Größen wie Palantir, SpaceX, Anduril und OpenAI wollen sich dazu auch gemeinsam um Rüstungsaufträge bewerben.
Da Investoren um die Finanzierung von Rüstungskonzernen buhlten, die hochmoderne Militärsysteme herstellen, werde das kalifornische Unternehmen Shield AI seine Bewertung in einer neuen Finanzierungsrunde auf fünf Milliarden US-Dollar fast verdoppeln, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Insider. Das Start-up, das KI-gestützte Software für autonome Flugzeuge und Drohnen herstellt, habe rund 200 Millionen Dollar von Unternehmen aus der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie eingesammelt, darunter Palantir und Airbus.
Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China hätten auch die Abhängigkeit Washingtons von Technologieunternehmen erhöht, so das Blatt. Das betreffe insbesondere «fortschrittliche KI-Produkte», die für militärische Zwecke genutzt werden könnten. Die Kernsoftware «Hivemind» von Shield AI ermögliche den Betrieb von Drohnen und Flugzeugen ohne GPS, Kommunikation oder einen menschlichen Piloten.
Die Kapitalbeschaffung von Shield AI komme zu einer Zeit, in der Technologiekonzerne versuchten, sich einen größeren Anteil am 850 Milliarden Dollar schweren Verteidigungsbudget der US-Regierung zu sichern. Die Financial Times spricht von «einer Flut von Appetit der Investoren» auf Unternehmen, die voraussichtlich von höheren Bundesausgaben für die nationale Sicherheit unter der neuen Regierung Trump profitieren werden.
Pete Hegseth, Trumps Wunschkandidat für das Amt des Verteidigungsministers, habe die Notwendigkeit betont, die Waffenentwicklung durch Wettbewerb und Innovation zu beschleunigen. Bei einer Anhörung im Senat habe er das Silicon Valley gelobt, das «zum ersten Mal seit Generationen die Bereitschaft, den Wunsch und die Fähigkeit gezeigt hat, seine besten Technologien für das Pentagon einzusetzen». Mehr …
04.12.2024: Kriege sind für Waffenproduzenten, -händler und Hedgefonds ein finanzieller Erguss und «fucking good». Von den 100 größten Rüstungsunternehmen stammen 41 aus den USA. Die Waffenproduzenten des «kollektiven Westens» erzielten 2023 laut einem neuen SIPRI-Bericht einen Umsatz von knapp 500 Milliarden Dollar. Das entspricht an die 80 Prozent des weltweiten Umsatzes von 632 Milliarden Dollar. Wesentlich zu Rekordeinnahmen beigetragen haben die Kriege in der Ukraine und in Gaza.
41 US-amerikanische Rüstungsunternehmen stehen auf der Liste der 100 größten Rüstungsunternehmen der Welt. Diese 41 Firmen erzielten im Jahr 2023 zusammen einen Umsatz von 317 Milliarden Dollar. Dies geht aus einem neuen Bericht des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) hervor, über den Sputnik informiert.
Zusammen mit den Waffenproduzenten anderer NATO-Mitglieder und anderer US-Verbündeter verzeichnete die Militärfirmen des «kollektiven Westen» demnach einen Umsatz von etwas mehr als 494 Milliarden Dollar – das sind mehr als 78 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes von 632 Milliarden Dollar. Und es sind 4,2 Prozent mehr als noch 2022.
Lorenzo Scarazzato, Forscher beim SIPRI-Programm für Militärausgaben und Rüstungsproduktion, erklärte: «Im Jahr 2023 war ein deutlicher Anstieg der Rüstungseinnahmen zu verzeichnen, der sich wahrscheinlich auch 2024 fortsetzen wird. Die Rüstungseinnahmen der 100 größten Waffenproduzenten spiegeln das Ausmaß der Nachfrage noch immer nicht vollständig wider, und viele Unternehmen haben Rekrutierungskampagnen gestartet, was darauf hindeutet, dass sie für künftige Verkäufe optimistisch sind.» Mehr …
18.11.2024: Beleidigte Kriegsprofiteurin Strack-Zimmermann (MdEP) bereichert sich an Geldentschädigungen. Wir haben die potentiellen Einnahmen der FDP-Politikerin geschätzt und kommen auf über 323.000 €, welche sie mithilfe des Abmahn-Startups SO DONE und RA Brockmeier verdient haben könnte.
Zusammengefasst: Die SO DONE GmbH ging kürzlich mit einer neuen Website an den Start, auf der sich das politisch und medial geförderte Abmahn-Startup mit engen personellen Verflechtungen zur FDP mit den Erfolgen des Pilotprojekts des Unternehmens rühmt. Aufgrund der veröffentlichten Zahlen ist es nunmehr möglich, abzuschätzen, welche Summen von abgemahnten Bürgern in die Taschen von raffgierigen Politikern wie beispielsweise Marie-Agnes Strack-Zimmermann geflossen sind, die aus hierfür nicht vorgesehenen Geldentschädigungen ein Geschäftsmodell gemacht haben. Im Falle von Strack-Zimmermann ein verwerfliches Geschäftsmodell mit dem Krieg.
Steuerfreie Einnahmen über 323.000 Euro? Wir haben Frau Strack-Zimmermann im Rahmen einer Presseanfrage Gelegenheit dazu gegeben, zu ihren erheblichen Einnahmen Stellung zu nehmen. Zudem haben wir angefragt, ob diese Einnahmen als steuerpflichtige Einnahmen gegenüber dem zuständigen Finanzamt erklärt wurden oder ob dies beabsichtigt sei; mehr zu diesem Thema siehe hier. Eine Antwort erhielten wir nicht. Mehr …
17.10.2024: Die industrielle Basis der transatlantischen Militärallianz. Rheinmetall gründet mit Leonardo (Italien) ein Joint Venture zum Panzerbau und sucht seine Position auf dem US-Rüstungsmarkt zu stärken. Der Konzern zählt zur rüstungsindustriellen Basis der transatlantischen Militärallianz.
Die deutsche Rheinmetall gründet ein Joint Venture mit dem italienischen Rüstungskonzern Leonardo und will Italiens Streitkräfte für bis zu 23 Milliarden Euro mit mehr als tausend Kampf- und Schützenpanzern beliefern. Wie die Firma am Dienstag mitteilte, handelt es sich dabei um den Kampfpanzer KF51 Panther und um den Schützenpanzer Lynx. Der Panther soll zu gleichen Teilen von italienischen Unternehmen und von Rheinmetall und seinen Tochterfirmen gefertigt werden. Der Deal ist der nächste Schritt des deutschen Unternehmens auf dem Weg zu seinem Ziel, zu einem der weltgrößten Rüstungskonzerne aufzusteigen. Um den dazu unverzichtbaren größeren Anteil am US-Rüstungsmarkt zu erhalten – dem mit Abstand größten Rüstungsmarkt der Welt –, hat Rheinmetall erst vor kurzem für 950 Millionen US-Dollar den US-Fahrzeugspezialisten Loc Performance Products übernommen. Der Deal erweitert die Rheinmetall-Kapazitäten in den USA, die der Konzern benötigt, um Aufträge für den Bau von Schützenpanzern und Militär-Lkw für die US-Streitkräfte für 60 Milliarden US-Dollar zu erhalten. Rheinmetall wird zu einem Hauptträger der rüstungsindustriellen Basis der transatlantischen Militärallianz.
Der größte Rüstungsmarkt der Welt. Rheinmetall hat soeben erst auf der US-Rüstungsmesse AUSA, die am gestrigen Mittwoch zu Ende gegangen ist, nachdrücklich für seine Waffensysteme geworben. Hintergrund ist, dass die Vereinigten Staaten der mit erheblichem Abstand größte Rüstungsmarkt weltweit sind und der deutsche Konzern seinen Marktanteil dort massiv steigern muss, will er in der globalen Rüstungsbranche weiter aufsteigen und in der Tat zum „Worldwide Player“ werden, wie er es im Frühjahr angekündigt hat.[1] Als größte Konzernhoffnung gilt die Ausschreibung für den Bau eines neuen US-Schützenpanzers, der dem Bradley nachfolgen soll. Rheinmetall ist in der Endauswahl für die Herstellung von etwa 4.000 Schützenpanzern für rund 45 Milliarden US-Dollar. Mehr …
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