Iran
23.01.2026: Zusammenfassung über Regime-Change-Versuch im Iran. Die deutschsprachigen Massenmedien waren in den letzten Tagen voll von Berichten über die angeblichen Massaker der iranischen Sicherheitskräfte an „friedlichen Demonstranten". Der geneigte Leser könnte vielleicht interessiert sein, einmal die Zusammenfassung der Ereignisse aus Sicht des Globalen Südens zu lesen.
Hier also eine Zusammenfassung, so wie sie außerhalb der Medien der den Iran dämonisierenden Kolonialmächte und ihren Vasallen wahrgenommen wird, wodurch natürlich auch eine Einseitigkeit gegeben ist. Die Angaben stammen zum großen Teil aus iranischen Meldungen. Der Leser mag sich selbst ein Urteil bilden.
Wie alles begann. Die friedlichen Proteste gegen wirtschaftliche Missstände begannen letzten Monat im Großen Basar von Teheran. Sie eskalierten dann durch eine höchst komplex organisierte, von Außen orchestrierte und gesteuerte Kampagne zu blutigen Straßenschlachten zwischen bewaffneten Randalierer, die auf Sicherheitskräfte und normale Passanten losgingen. Ziel dieser Kampagne war es, die tatsächliche Unzufriedenheit in einen umfassenden gewaltsamen Aufstand umzuwandeln.
Zunächst ein Wort zu den Ursachen. Einerseits war der Verfall der iranischen Währung sicher zum Teil auf die Sanktionen, zum Teil auf Fehler in der Wirtschaftspolitik zurückzuführen, aber was kaum beleuchtet wurde: Auch Währungsspekulanten vom Typ eines Soros hatten die Währung an den Rand des Absturzes gebracht. Mehr … https://tkp.at/2026/01/23/zusammenfassung-ueber-regime-change-versuch-im-iran/
Israelische Kugeln angeblich in Leichen von Kindern gefunden, die im Iran getötet wurden. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur «TASS» mit Bezug auf eine Quelle innerhalb der iranischen Sicherheitsbehörden. Der Iran machte Israel und die Vereinigten Staaten für die Organisation der Unruhen verantwortlich.
In den Leichen von Kindern, die bei Protesten im Iran getötet wurden, wurde angeblich israelische Militärmunition gefunden. Dies sei bei forensischen Untersuchungen festgestellt worden, wie eine Quelle innerhalb der iranischen Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mitteilte. Demnach ist unter anderem ein 8-jähriges Mädchen aus Isfahan betroffen. Es sei während der jüngsten Unruhen mit seiner Familie einkaufen gewesen und «durch Schüsse von Terroristen tödlich in Bauch, Kinn und Hinterkopf verletzt» worden. Die forensische Untersuchung habe ergeben, dass es sich um israelische Militärkugeln handelte.
Die Quelle berichtete laut der TASS auch von einem weiteren Kind, das unter ähnlichen Umständen getötet wurde: «Am Abend des 7. Januar 2026 ging die 3-jährige Melina Asadi in Kermanshah mit ihrem Vater los, um in einer Apotheke Babynahrung und Erkältungsmedizin zu kaufen. Auf dem Rückweg wurde sie plötzlich von Terroristen von hinten erschossen und getötet», so die Quelle.
Die Unruhen im Iran begannen am 29. Dezember 2025, nachdem Straßenproteste, ausgelöst durch einen starken Fall des iranischen Rial-Wechselkurses, sich auf die meisten größeren Städte ausbreiteten. Laut dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi tauchten am 8. Januar bewaffnete Terroristen unter den Demonstranten auf. Der TASS zufolge machten die iranischen Behörden Israel und die Vereinigten Staaten für die Organisation der Unruhen verantwortlich. Am 13. Januar habe die iranische Polizei bekannt gegeben, dass sie fast 300 Personen festgenommen habe, denen Sachbeschädigung und Angriffe auf Polizeibeamte vorgeworfen werden. Mehr … https://transition-news.org/israelische-kugeln-angeblich-in-leichen-von-kindern-gefunden-die-im-iran
21.01.2026: Regimewechsel im Iran gescheitert – nun Angriff bevorstehend? USA und Israel arbeiten intensiv an der Zerschlagung des Iran und Ersetzung der gewählten Regierung durch eine Marionettenjunta, wie dies schon einmal erfolgreich im Jahr 1953 durchexerziert wurde. Die Ereignisse wurden in den westlichen Konzernmedien und Öffentlich-Rechtlichen völlig ins Gegenteil verzerrt, erklärt US-Politikprofessor John J. Mearsheimer.
Die Angriffe durch bezahlte Söldner im Landesinneren führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Organisiert und finanziert wurden sie offenbar gemeinsam von den Geheimdiensten Mossad, CIA und Mi6 mit Unterstützung der einschlägig bekannten und versierten NGOs. Mit jahrzehntelangen Sanktionen und Wirtschaftskrieg gegen den Iran durch die USA, EU und andere westliche Unterstützer sollte die Bevölkerung empfänglich für den neuerlichen Regimewechsel gemacht werden. Bei denen, die das Folter- und Terror-Regime des Schah zwischen 1953 und 1079 erlebt hatten, fand das wenig Anklang, sie unterstützten vielmehr die Sicherheitskräfte.
Diese Absichten hinter den Sanktionen hat der US-Finanzministerr beim WEF-Meeting in Davos soeben bestätigt. Hier gibt Finanzminister Scott Bessent zu, dass das Ziel der US-Sanktionen darin besteht, das Leben der einfachen iranischen Bevölkerung so unerträglich zu machen, dass sie sich erhebt und die Regierung stürzt. Das ist etwas, was jeder weiß, aber selten offen zugibt. Mehr … https://tkp.at/2026/01/21/regimewechsel-im-iran-gescheitert-nun-angriff-bevorstehend/
Mossad-Operation im Iran. Neue Rekrutierungsanzeigen des Mossad nutzen die Unruhen im Iran mit Hilfe eines US-Komikers aus. Der Mossad nutzt die tödlichen Unruhen, die diesen Monat den Iran erschütterten, um über eine Reihe von Anzeigen in sozialen Medien Spione zu rekrutieren. In einer der seltsamsten Kooperationen der Geschichte hat der israelische Geheimdienst die Anzeigen über eine LLC gekauft, die dem in Atlanta ansässigen Stand-up-Comedian Desi Banks gehört.
Tage nachdem regierungsfeindliche Randalierer in iranischen Städten Chaos verbreitet hatten, veröffentlichte der israelische Mossad eine neue Reihe von Online-Stellenanzeigen in persischer Sprache. Der israelische Auslandsgeheimdienst hat sich teilweise für die tödlichen Unruhen verantwortlich erklärt und in einem Twitter/X-Beitrag vom 29. Dezember versprochen, dass seine Agenten „vor Ort“ mit den Demonstranten zusammenarbeiten würden. Jetzt verstärkt er seine Infiltrationsbemühungen, indem er Spione im Iran und in der gesamten persischen Diaspora anwirbt.
Eine der jüngsten Anzeigen erschien am 14. Januar auf einem mit dem israelischen Geheimdienst verbundenen Twitter/X-Account, @payameabi. Sie enthielt ein kurzes KI-Video, das einen iranischen Demonstranten zeigte, der trotzig mitten auf einer Straße saß und einer Phalanx von Staatssicherheitsbeamten auf Motorrädern gegenüberstand. „Ihre Rolle, Iraner im Ausland, ist entscheidend“, heißt es in dem Tweet von @payameabi. „Die letzten Tage des Regimes sind gekommen. Wenn Sie jemanden kennen, der in sensiblen Branchen und Zentren arbeitet, rufen Sie uns an … Unsere Organisation steht Ihnen zur Seite.“ Mehr … https://uncutnews.ch/neue-rekrutierungsanzeigen-des-mossad-nutzen-die-unruhen-im-iran-mit-hilfe-eines-us-komikers-aus/
Iran-Proteste: Warum schweigen Russland und China? Russland und China äußerten sich nur verhalten zu dem jüngsten Aufbegehren Hunderttausender Iraner gegen das Mullah-Regime. Hier sind die Gründe für das Schweigen der Führung beider Großmächte.
Während die Zukunft des Irans aufgrund von Unruhen in der Bevölkerung in der Schwebe hängt, scheinen die beiden Verbündeten Russland und China nur zuzusehen und abzuwarten. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Militärschläge gegen die schiitische Theokratie in Teheran nicht ausgeschlossen. Außerdem kündigte er am 12. Januar an, dass jedes Land, das Geschäfte mit dem Iran mache, mit einem Zoll auf Einfuhren in die USA in Höhe von 25 Prozent belegt werde.
Russland: Schuld sind „feindliche externe Kräfte“. Das Mullah-Regime in Teheran ist seit dem Sturz des Schahs im Jahr 1979 für Moskau ein immer wichtigerer Partner geworden – in strategischer, militärischer, wirtschaftlicher und handelspolitischer Hinsicht. Der Wegfall der Beziehungen zu Armenien, Venezuela und Syrien als einstige Verbündete hat Russlands internationalen Einfluss geschwächt. Nun auch den Iran, der Russland mit Shahed-Drohnen für seinen Krieg in der Ukraine beliefert hat, zu verlieren, ist nicht in Moskaus Interesse. Zumal der Iran – zumindest bisher – als mächtiger Akteur im Nahen Osten galt.
Der russische Präsident Wladimir Putin überließ es seiner Außenamtssprecherin Maria Sacharowa, sich zu den Unruhen im Iran zu äußern. Diese führte die Verschärfung der Proteste auf „feindliche externe Kräfte“ zurück.
Sacharowa sagte dazu: „Wir verurteilen die subversive Einmischung von außen in die inneren politischen Prozesse des Iran auf das Schärfste. Besonders bemerkenswert ist, dass die iranische Regierung ihre Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog mit der Zivilgesellschaft bekundet hat, um wirksame Mittel zur Milderung der negativen sozioökonomischen Folgen der feindseligen Politik des Westens zu finden.“ Dies gab die Sprecherin auf der Website von Außenminister Sergej Lawrows Ministerium bekannt.
Zuvor hatte sie sich über den „unrechtmäßigen Sanktionsdruck, den der Westen seit vielen Jahren auf die Islamische Republik Iran ausübt“, beschwert. Dieser behindere die Entwicklung des Landes und führe zu „wirtschaftlichen und sozialen Problemen, von denen besonders ganz gewöhnliche Iraner betroffen“ seien. Sacharowa weiter: „Feindliche externe Kräfte versuchen, die zunehmenden Spannungen in der Bevölkerung auszunutzen, um den iranischen Staat zu destabilisieren und zu untergraben.“ Mit dieser Lageeinschätzung schließt sich Moskau dem offiziellen Duktus des Mullah-Regimes in Teheran an. Mehr … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/iran-proteste-warum-schweigen-russland-und-china-a5367251.html
20.01.2026: Pepe Escobar: Irans Raketenbombe verblüfft Trump, Russland und die BRICS-Staaten schreiten ein. Escobar, bekannt für seine scharfsinnigen Kommentare zu Eurasien und dem „Empire of Chaos“, diskutiert basierend auf seinem neuesten Kolumnenbeitrag Themen wie Irans militärische Stärke, US-amerikanische Plünderungsstrategien und die Rolle von Russland, China und den BRICS-Staaten.
Das Gespräch, das am 20. Januar 2026 stattfand, verbindet historische Kontexte mit aktuellen Ereignissen und warnt vor einer eskalierten globalen Konfrontation. Es dauert etwa eine Stunde und ist reich an Insider-Informationen, die Escobar aus seinen Reisen und Kontakten schöpft.
Irans Raketen-Überraschung: Warum Trump und Israel zögern. Der Nahostkonflikt eskaliert, doch ein direkter Angriff der USA und Israels auf Iran bleibt aus – trotz anhaltender Drohungen. Pepe Escobar, renommierter Geopolitik-Analytiker, erklärt in seinem jüngsten Beitrag und im Gespräch mit Danny Haiphong die Gründe dafür. Zentral steht Irans militärische Überlegenheit, die durch hypersonische Raketen und eine robuste Verteidigungsstrategie untermauert wird. „Iran ist nicht unantastbar, aber praktisch immun gegen alles, was Israel außer Atomwaffen werfen könnte“, betont Escobar. Dies wurde während des „12-Tage-Kriegs“ deutlich, als iranische Raketenangriffe Tel Aviv zum Betteln um einen Waffenstillstand zwangen.
Die Verzögerung eines US-Schlags gegen Iran hat zwei Hauptursachen. Erstens fehlen den USA die notwendigen Assets für einen „Blitzschlag“ im Stil von Shock and Awe, der das Regime enthaupten könnte – inklusive des Obersten Führers Ajatollah Khamenei, IRGC-Führer und Parlamentarier. Trump hat Szenarien auf dem Tisch, die alle scheitern, weil Iran bunkergeschützte Strukturen und ein hochgradiges Alarmsystem aufgebaut hat. Video (english) & mehr … https://uncutnews.ch/pepe-escobar-irans-raketenbombe-verbluefft-trump-russland-und-die-brics-staaten-schreiten-ein/
Bombardement oder Stillhalten? Iran zwischen CIA, Mossad & Großmachtdeal - Christoph Hörstel im Interview. Was passiert wirklich im Iran – jenseits von Schlagzeilen, Agenturmeldungen und politischen Erzählungen?
In diesem ausführlichen Interview spricht der Nahost-Kenner Christoph Hörstel über die jüngsten Unruhen im Iran, die Rolle westlicher Geheimdienste und die Frage, warum es keine echte Revolution gegeben hat. Video und mehr… https://www.bitchute.com/video/fUZXjCyvsSF8
Persien und die ewige Schuld Englands. Über Jahrhunderte lebten die Perser unauffällig und friedlich abseits der geopolitischen Stürme. Dann kamen die Engländer und fortan gehört auch der Iran zu den geschundenen Ländern. Bevor jetzt jemand über Mullahs schimpft, frage ich Sie, ob Ihnen SAVAK noch ein Begriff ist.
Was ich über Persien und England gesagt habe, kann auf die ganze Welt extrapoliert werden und man wird fast keinen Fehler machen. Schließlich gibt es nur 22 Länder, die noch nie von England überfallen worden sind. Betrachtet man diese genauer, wird die Liste kürzer. Es sind nämlich: Andorra, Weißrussland, Bolivien, Burundi, Zentralafrika, Tschad, Kongo, Guatemala, Elfenbeinküste, Kirgisien, Lichtenstein, Luxemburg, Mali, die Marshall-Inseln, Monaco, die Mongolei, Paraguay, Sao Tome und Principe, Schweden, Tadschikistan, Usbekistan und ja, der Vatikan. Es sind also ganz kleine unbedeutende Länder oder andere, die für eine Seemacht unerreichbar sind. Heute will ich vor allem auf Persien eingehen und warum dieses Land erst so spät von England angegriffen worden ist, dafür aber nachhaltig zerstörerisch.
Die wichtigste Kolonie Englands war Indien. Bevor der Suez-Kanal in Betrieb ging, war der Weg nach Indien weit. Er führte um die Südspitze Afrikas herum und dann nahezu frei durch den Indischen Ozean. Sie war weitgehend frei von Piratenangriffen. Mit dem Suezkanal aber führte der Weg jetzt dicht an der Arabischen Halbinsel entlang und einige Emirate am gleichnamigen Golf betrieben nicht nur Handel mit Fernost, sondern auch Piraterie dort. Persien zählte nicht dazu. Geschickt hat London den kleinen Emiraten wie Dubai oder Fudscheira mit wenigen tausend Pfund freies Geleit abgekauft. So weit war für England wieder alles in Ordnung. Und zwar auch deswegen, weil fast die ganze Arabische Halbinsel zum Osmanischen Reich gehörte und auch das betrieb keine Piraterie. Dann aber, um 1900, geschahen zwei wesentliche Dinge.
Öl und Ibn Saud. Ibn Saud, der Araber, begann ein Reich zu erobern ebendort. Das veränderte die gesamte politische Lage. Wichtiger aber war die Entdeckung von Öl in der Nähe von Mossul, das zum Osmanischen Reich gehörte und das Deutsche Reich hatte sich den Zugriff auf dieses Öl gesichert, indem es die Bagdad-Bahn baute. Das war die Urkatastrophe für England. Zu dieser Zeit gab es nur Öl in den USA, Mexiko, Russland/Baku und jetzt eben in Mossul. Die Briten erkannten schnell den militärischen Nutzen von Öl und stellten ihre Kriegsflotte auf Öl um. Damit vervierfachten sie die Reichweite ihrer Schlachtschiffe, aber sie hatten keinen gesicherten Zugriff auf das Öl. Mit der Bagdad-Bahn hatten die Deutschen nicht nur einen schnellen Transportweg nach Deutschland, sondern auch vertraglich gesicherten Zugriff. Dieser Umstand ist einer der Gründe, warum England den Ersten Weltkrieg unbedingt brauchte und herstellte. Dazu musste auch das Osmanische Reich zerstört werden, was gelungen ist. Persien blieb davon immer noch unberührt. Mehr … https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/persien-und-die-ewige-schuld-englands/
19.01.2026: CIA-Intervention: Regime-Chance. Von der CIA unterstützte «NGOs» heizen die Proteste im Iran an. Laut dem Medienwissenschaftler Alan MacLeod werden angebliche NGOs im Iran insbesondere vom National Endowment for Democracy finanziert, das wiederum von der US-Regierung bezuschusst wird. Das Ziel sei ein Regime-Change.
Der Medienwissenschaftler Alan MacLeod stellt in MintPress News fest, dass die Berichterstattung westlicher Medien über die gegenwärtigen Proteste im Iran maßgeblich von einigen wenigen Organisationen geprägt wird, die von US-amerikanischen außenpolitischen Netzwerken finanziert und mit diesen verbunden sind. Dies, obwohl sie sich als unabhängige NGOs präsentieren. Die Finanzierung erfolge insbesondere über das von der US-Regierung finanzierte National Endowment for Democracy (NED).
Das NED führt laut MacLeod eine Reihe verdeckter Projekte durch, die darauf abzielen würden, Aktivistennetzwerke, Medienplattformen und Studentenführer zu stärken, um einen Regime-Change im Iran zu fördern. In einem Interview mit der Washington Post im Jahr 1991 bezeichnete der NED-Gründer Allen Weinstein die Organisation wie folgt: «Vieles von dem, was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren von der CIA im Verborgenen getan.»
McLeod erinnert daran, dass die CIA im Jahre 1953 am Sturz der demokratisch gewählten Regierung von Mohammad Mossadegh und an der anschließenden Einsetzung von Schah Mohammad Reza Pahlavi als Machthaber beteiligt war. Er ergänzt: «Die CIA (die Mutterorganisation der NED) infiltrierte iranische Medien, bezahlte sie für die Verbreitung hysterischer Anti-Mossadegh-Inhalte, verübte Terroranschläge im Iran, bestach Beamte, um sie gegen den Präsidenten aufzubringen, pflegte Kontakte zu reaktionären Elementen innerhalb des Militärs und bezahlte Demonstranten, um bei Anti-Mossadegh-Kundgebungen die Straßen zu füllen.» Mehr … https://transition-news.org/von-der-cia-unterstutzte-ngos-heizen-die-proteste-im-iran-an
Trump fordert Führungswechsel in Iran – Teheran warnt vor Krieg. US-Präsident Donald Trump hat öffentlich einen Führungswechsel im Iran gefordert und den obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei scharf angegriffen. Khamenei sei "ein kranker Mann", erklärte Trump, der Iran sei wegen seiner Führung "einer der schlimmsten Orte zum Leben".
Teheran reagierte umgehend: Irans Präsident Massoud Peseschkian warnte, jede Aggression gegen den obersten Führer komme einem Krieg gegen das iranische Volk gleich. Auch ehemalige iranische Spitzenpolitiker warnten vor einer Eskalation und warfen den USA und Israel vor, einen militärischen Konflikt vorzubereiten. Dabei wurde erneut betont, dass ein möglicher Krieg nicht auf Iran beschränkt bliebe, sondern mehrere Fronten in der Region umfassen könnte. Video und mehr… https://dert.site/kurzclips/video/267732-trump-fordert-fuehrungswechsel-in-iran/
Irgendwas änderte sich diese Nacht: Augenzeugenbericht über die brutale Niederschlagung der Proteste im Iran. In diesem Gespräch schildert eine anonyme Iranerin, die jahrzehntelang an Protesten beteiligt war, ihre unmittelbaren Erlebnisse während der Massendemonstrationen Anfang Januar. Sie beschreibt den anfänglichen Enthusiasmus der riesigen, friedlichen Menschenmengen in Teheran, die plötzliche Eskalation durch massive Gewalt – insbesondere in der Nacht vom Samstag – und die darauf folgende tödliche Stille. Der Titel „Something Changed That Night“ fasst ihre zentrale Beobachtung zusammen: Die wahllose Schießerei in die Menge hat etwas Grundlegendes verändert – im Land und in den Köpfen der Menschen.
Ryan Grim: Also, es gab viel Gerede über die geopolitischen Implikationen der Proteste im Iran, aber von den Protestierenden selbst hat man wenig gehört. Das ist nicht nur ein Versagen der Medien. Ein Teil des Grundes ist, dass die Regierung dort das Internet für eine längere Zeit abgeschaltet hat, was die Leute daran hindert, uh, ihre Liebsten zu erreichen oder westliche oder andere Medien außerhalb des Iran zu erreichen. Und es hindert Journalisten, die im Iran sind, daran, Bilder hinauszubekommen. Mehr … https://uncutnews.ch/irgendwas-aenderte-sich-diese-nacht-augenzeugenbericht-ueber-die-brutale-niederschlagung-der-proteste-im-iran/
18.01.2026: Das Wall Street Journal wirbt für Bürgerkrieg im Iran. Der erste Versuch ging schief, aber das WSJ wirbt weiter dafür, aufständische Kräfte im Iran mit Waffen zu versorgen, um eine Zerschlagung des Landes in einzelne Teile, eine Balkanisierung, zu erreichen. Das würde den Iran vom geopolitischen Schachbrett nehmen und Russland und China schwächen. Natürlich alles nur wegen Demokratie und Freiheit!
Der Autor „Mr. Kaylan“ schreibt als fester Autor über Kultur und Kunst für die Zeitung. Man fragt sich allerdings, was ein Bürgerkrieg mit Kultur und Kunst zu tun hat, wenn man diesen Meinungsartikel liest.
Die Motivation. Der Autor behauptet, dass niemand davon spreche, dass der eben beendete blutige Putschversuch einen Bürgerkrieg auslösen würde, der das Land in mehrere Einzelteile zerlegen würde. Er meint Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Diktators, der nach eigenem Bekunden gar keine Beziehungen mehr in den Iran hat, spreche nicht darüber, auch nicht die westlichen Machtzentren. Was „die Mullahs“ derzeit für ihren Machterhalt hätten, sie alleine die Angst vor Sezessionen ethnischer Regionen.
„Ali Khamenei und seine Verbündeten würden sich nichts sehnlicher wünschen, als dass eine feindliche Macht ein solches Szenario entwirft, das sie als Beweis für die wahren Absichten der iranischen Dissidenten und Feinde anführen könnten. Das Regime könnte den Widerstand dann zwischen den persisch-iranischen Nationalisten und den Vertretern anderer ethnischer Gruppen, die die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, spalten. Wie bei vielen ehemaligen Imperien wurden die Grenzen des Irans in Bezug auf größere ethnische Gemeinschaften eher willkürlich gezogen. Um nur die größte Gruppe zu nennen: Schätzungen zufolge machen die turksprachigen Aserbaidschaner 25 % der iranischen Bevölkerung aus, die Kurden etwa 15 %. Das Land, das sich im Wandel befand, wurde im 19. Jahrhundert von den Zaren und den Briten besetzt; die Briten blieben bis nach dem Zweiten Weltkrieg und waren maßgeblich an der Festlegung der ölreichen Südgrenze zum Irak beteiligt. Diese Grenze wurde erst 1975 per Vertrag offiziell bestätigt. Angesichts all dessen, was seither geschehen ist, kann man es den ethnischen Minderheiten, insbesondere den größeren, kaum verdenken, dass sie sich nach einem Austritt sehnen, um sich mit ihren Verwandten jenseits der Grenzen zu vereinen. Das Leben im Iran hat ihnen nicht viel Glück gebracht.“ Mehr … https://tkp.at/2026/01/18/das-wall-street-journal-wirbt-fuer-buergerkrieg-im-iran/
Medien: Mindestens 5.000 Tote bei Protesten in Iran. Laut Reuters sind bei den jüngsten Protesten in Iran mindestens 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Darunter sind etwa 500 Sicherheitskräfte. Es wird darauf hingewiesen, dass Israel und "bewaffnete Gruppen im Ausland" die Demonstranten unterstützt haben.
Mindestens 5.000 Menschen, darunter 500 Sicherheitskräfte, sind bei den Protesten in Iran ums Leben gekommen, berichtet Reuters unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten iranischen Beamten. Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur merkte an, dass die Zahl der Todesopfer wahrscheinlich nicht stark ansteigen werde. Er sagte: "Die endgültige Zahl der Todesopfer wird voraussichtlich nicht stark ansteigen." Die Quelle fügte hinzu, dass Israel und "bewaffnete Gruppen im Ausland" die Demonstranten unterstützt hätten, unter anderem durch Lieferungen.
Die Proteste in Iran dauern seit dem 28. Dezember an und wurden durch die Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage im Land ausgelöst. Die genaue Zahl der bei den Protesten verletzten oder getöteten Personen ist derzeit schwer zu ermitteln, da im gesamten Land das Internet und die Mobilfunkverbindungen abgeschaltet wurden. Gleichzeitig berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Vortag, dass die Internetverbindung in der Republik teilweise wiederhergestellt sei, ohne jedoch zu präzisieren, welche Beschränkungen genau aufgehoben wurden. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete zur gleichen Zeit, dass in Iran auch die SMS-Funktion für Mobilfunknutzer wieder funktioniert. Mehr … https://dert.site/der-nahe-osten/267638-medien-mindestens-5000-tote-bei/
Bis zu 18.000 Tote und 360.000 Verletzte nach Protesten im Iran. Je mehr Zahlen trotz der Internetsperre nach außen dringen, desto höher sind die Schätzungen. Für die Zahl der Verletzten rechneten Ärzte die Zahlen der Notaufnahmen und Augenkliniken hoch. Irans Führer Chamenei bestätigt: Es gab Tausende Tote bei den Protesten im Iran.
Bei den Massenprotesten im Iran sollen nach Informationen der Zeitung „The Sunday Times“ 16.500 bis 18.000 Menschen getötet worden sein. Mitarbeiter in acht großen Augenkliniken und 16 Notaufnahmen im Land hätten die Zahlen zusammengestellt. Demnach sollen weitere 330.000 bis 360.000 Menschen verletzt worden sein. Mindestens 700 bis 1.000 Menschen hätten ein Auge verloren. Allein in der Noor-Klinik, einem Augenkrankenhaus in Teheran, seien 7.000 Augenverletzungen dokumentiert worden. Irans oberster Führer Ali Chamenei hatte gestern erstmals eingeräumt, dass es Tausende Tote während der Proteste gegeben habe. Mehr … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/bis-zu-18-000-tote-und-360-000-verletzte-nach-protesten-im-iran-a5364224.html
Trump beschimpft Chamenei: Irans Staatsoberhaupt gibt US-Präsident Schuld an Unruhen in Iran. Donald Trump hat sich für einen Regierungswechsel in Iran ausgesprochen, nachdem ihn der oberste Führer Irans als "Verbrecher" bezeichnet hatte. In einer Ansprache warf Chamenei Akteuren mit Verbindungen zu Israel und den USA vor, die friedlichen Proteste im Land in Unruhen verwandelt zu haben.
Der oberste Führer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, machte am Samstag Präsident Donald Trump für die wochenlangen, gewalttätigen Unruhen im Land verantwortlich. In Teheran sagte der Ajatollah, Trump habe persönlich in die Proteste eingegriffen und die "Aufständischen" ermutigt, weiterzumachen und keine Angst zu haben.
In einer landesweit ausgestrahlten Ansprache warf Chamenei Akteuren mit Verbindungen zu Israel und den USA vor, die friedlichen Proteste in Unruhen verwandelt zu haben. Seit dem 28. Dezember dauern die Proteste in den Städten im ganzen Land an. Dabei wurden massive Schäden verursacht und mehrere Tausend Menschen getötet. "Aufgrund der Opfer und Schäden sowie der Anschuldigungen gegen die iranische Nation betrachten wir den US-Präsidenten als Verbrecher", betonte Irans Staatsoberhaupt.
Chamenei sagte außerdem, dass die von ausländischen Kräften unterstützten, gewalttätigen Randalierer mehr als 250 Moscheen und medizinische Einrichtungen niedergebrannt hätten. Laut iranischen Behördenangaben wurden etwa 3.000 Menschen festgenommen. Die Proteste begannen den Behörden zufolge wegen der Unzufriedenheit über die Inflation. Diese seien später von bewaffneten Gruppen "gekapert" worden, die von ausländischen Mächten "ausgerüstet, finanziert und ausgebildet" worden seien.
Anfang dieses Monats gaben die iranischen Behörden bekannt, dass sie einen Mossad-Agenten festgenommen hätten, der sich unter die gewalttätigen Demonstranten gemischt hatte. Laut iranischen Medienberichten habe der Festgenommene gestanden, während der Unruhen im Zusammenhang mit dem durch Sanktionen verursachten wirtschaftlichen Zusammenbruch über soziale Medien rekrutiert und angeleitet worden zu sein. Mehr … https://dert.site/der-nahe-osten/267605-chamenei-gibt-trump-schuld-fuer/
17.01.2026: Financial Times über organisierte Gewalt im Iran. Die Financial Times ist eine der ersten westlichen Medien, die Aktivitäten von gut organisierten paramilitärischen Zellen anerkennen, die in iranischen Städten verheerende Schäden anrichten. Getötete Zivilisten, Sicherheitskräfte und angezündete Geschäfte und Moscheen waren das Ergebnis.
Laut einem aktuellen Bericht in der Financial Times verliefen die Proteste bis zum 8. Januar friedlich, als der von Israel unterstützte „Kronprinz“ Reza Pahlavi ausdrücklich zu einem gewaltsamen Aufstand aufrief. Die jahrzehntelangen Sanktionen durch EU und USA, sowie der anhaltende wirtschaftliche Druck haben die Lebenssituation der iranischen Bevölkerung stark verschlechtert. Das führte zu Protesten und Demonstrationen, deren Ausbruch von den Geheimdiensten Mossad, CIA und Mi6 als gute Gelegenheit für organisierte paramilitärische Angriffen innerhalb des Iran angesehen wurde.
Berichten zufolge kamen dabei fast 200 Sicherheitskräfte ums Leben. Eine Reihe westlicher Politiker glaubten den falschen Berichten in den Mainstream Medien, dass dieser Terror vom Regime ausgegangen sei und lieferten teils üble hasserfüllte Kommentare in sozialen Medien, wie dieser Politiker der ehemals sozialdemokratischen SPÖ, die zum Steigbügelhalter des US-Imperialismus mutiert ist: Mehr … https://tkp.at/2026/01/17/financial-times-ueber-organisierte-gewalt-im-iran/
Steht Chamenei vor "existenzieller Entscheidung"? Ali Chamenei muss in Bezug auf das Atom- und Raketenprogramm sowie die Unterstützung bewaffneter Gruppierungen durch den Iran Kompromisse eingehen, wenn er die wirtschaftlichen Probleme lösen will, sonst werden die Proteste weitergehen, behaupten Experten gegenüber dem WSJ.
Die Ende Dezember ausgebrochenen Proteste im Iran stellen eine der größten Bedrohungen für die Führung der Republik dar, behauptete das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf Experten und Analysten. Der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei, einer der am längsten amtierenden Herrscher im Nahen Osten, muss eine "existenzielle Entscheidung" treffen, wenn er seine Macht behalten will, schrieb die Zeitung. Iran könne die wirtschaftlichen Probleme, die Anlass für die massive Unzufriedenheit seien, nur lösen, wenn die internationalen Sanktionen gelockert würden, behauptete der ehemalige hochrangige US-Geheimdienstmitarbeiter Norman Roule. Dazu müsse Chamenei Kompromisse eingehen, insbesondere beim Atomprogramm. Die Behörden haben jahrzehntelang darauf bestanden, dass Iran das Recht hat, dieses Programm für zivile Zwecke weiterzuentwickeln. US-Präsident Donald Trump fordert von Teheran, die Urananreicherung vollständig einzustellen.
Das Regime werde nicht nur in der Frage der Urananreicherung, sondern auch beim Raketenprogramm und bei der Mission des Auslandsflügels der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), der ein Netzwerk bewaffneter Gruppierungen unterstützt, Zugeständnisse machen müssen, meint Roule.
Laut dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter wird der iranische Führer ohne Kompromisse mit einer Zukunft konfrontiert sein, "in der landesweite Proteste unvermeidlich sind und die Wahrscheinlichkeit eines Regimewechsels hoch ist, entweder aufgrund von Unruhen in der Bevölkerung oder als Folge externer Maßnahmen". Andere Analysten, mit denen das WSJ gesprochen hat, sind der Meinung, dass es trotz der harten Unterdrückung unvermeidlich zu erneuten Unruhen im Land kommen wird. Peyman Jafari, ein Experte am College of William and Mary in Virginia, behauptete: "Ohne ernsthafte Kompromisse ist die Kluft zwischen der Bevölkerung und dem Staat unüberwindbar." Mehr … https://dert.site/der-nahe-osten/267559-steht-chamenei-vor-existentieller-entscheidung/
Kein Krieg oder doch Krieg gegen den Iran? Möglicherweise stellt sich die verbale Entspannung durch Donald Trump als einer der üblichen „Verhandlungstricks“ heraus, mit der der Iran schon beim 12-Tage-Krieg überrascht worden war. Damals war noch der nächste Verhandlungstermin vereinbart worden, als quasi schon die ersten angreifenden Jets Israels unterwegs waren. Warum auch diesmal der Angriffskrieg kommen könnte?
Ca. um um 12 Uhr deutscher Winterzeit hat das Pentagon möglicherweise implizit den genauen Zeitpunkt des nächsten Angriffskrieg gegen den Iran mitgeteilt. Nur hat niemand zugehört. Die USS Abraham Lincoln benötige noch „7 Tage bis zur Angriffsposition„. Die USS George H.W. Bush ist noch 10 Tage vom Mittelmeer entfernt. Im Luftwaffenstützpunkt Al Udeid wird das Personal evakuiert.
Kriegsvorbereitungen laufen weiter. Es ist unwahrscheinlich, dass die USA 10.000 Mann Personal vom Größten Stützpunkt im Nahen Osten abziehen, wenn sie eine „diplomatische Lösung“ erreichen wollen. Das passiert nur, wenn man erwartet, dass der Iran Raketen auf die Basis abfeuert. Und das ist nur wahrscheinlich, wenn ein US/Israel-Angriff stattfindet oder unmittelbar bevorsteht. Al Udeid liegt 200 km vom Iran entfernt. Shahab-3-Raketen erreichen den Stützpunkt in 4 Minuten. Die Evakuierung ist kein Rückzug. Die USA entfernen Wertgegenstände und mögliche Opfer, um erwartete Einschläge verkraften zu können. Mehr … https://tkp.at/2026/01/17/kein-krieg-oder-doch-krieg-gegen-den-iran/
Nahost-Konflikt: Iranischer Revolutionsführer gibt Trump Schuld für Massenproteste. Irans oberster Führer Ali Chamenei (86) macht US-Präsident Donald Trump (79) für die landesweiten Massenproteste verantwortlich. Vor Anhängern in Teheran sagte der Ajatollah, Trump habe persönlich in die Unruhen eingegriffen und die "Aufständischen" ermutigt, weiterzumachen und keine Angst zu haben.
Der Iran betrachte den Präsidenten der Vereinigten Staaten als schuldig, sowohl "wegen der Opfer als auch wegen der entstandenen Schäden und wegen der Verleumdung, die dem iranischen Volk zugefügt wurde", sagte Chamenei laut einer Übersetzung der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews. Amerika müsse dafür zur Verantwortung gezogen werden. Das US-Außenministerium teilte in der Landessprache Farsi mit, es habe Berichte erhalten, wonach der Iran Optionen für Angriffe auf amerikanische Stützpunkte vorbereite. Mehr … https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/nahost-konflikt-israelische-armee-t%C3%B6tet-14-j%C3%A4hrigen-jungen/ar-AA1RRvcx?ocid=socialshare
16.01.2026: Wie EU-Sanktionen die Krise im Iran anheizen. Die brutale Repression im Iran lässt auch Brüssel nicht kalt. Die Forderung nach härteren EU-Sanktionen wird immer lauter. Allerdings haben die Strafmaßnahmen die Krise verschärft und die Revolutionsgarden gestärkt, schreibt das “Surplus-Magazin”.
Ab 2010 verhängte die Europäische Union im Streit über das iranische Atomprogramm harte Wirtschaftssanktionen, die sich insbesondere gegen den Finanz- und Ölsektor richteten. Parallel dazu weiteten die USA ihre sogenannten Sekundärsanktionen aus, die nicht nur den bereits ohnehin stark sanktionierten Handel zwischen Iran und den USA unterbanden, sondern sich auch gegen die Wirtschaftsbeziehungen Irans mit Drittstaaten richteten.
Der Abschluss des Atomabkommens im Jahr 2015, dem Ende 2013 ein Zwischenabkommen vorausgegangen war, verschaffte der iranischen Wirtschaft lediglich eine kurze Verschnaufpause. Zwar erholten sich der Außenhandel und die Ölexporte zunächst spürbar, doch hing das Damoklesschwert neuer Sanktionen weiterhin über dem Land. Dieses fiel schließlich 2018, als der damalige und heutige US-Präsident Donald Trump die USA aus dem Atomabkommen zurückzog, nicht nur frühere Sanktionen reaktivierte, sondern auch zahlreiche neue verhängte, die nahezu alle Bereiche der iranischen Wirtschaft ins Visier nahmen. Mehr … https://lostineu.eu/aufgelesen-wie-eu-sanktionen-die-krise-im-iran-anheizen/
Trumps Absage des Angriffskrieges gegen den Iran angeblich auf Drängen Israels. Das Raketenarsenal des Iran schreckt den Westen ab: Warum Israels Premierminister Netanjahu Washington dazu drängte, Iran nicht anzugreifen.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat Berichten zufolge US-Präsident Donald Trump gebeten, die Pläne für einen Militärschlag gegen den Iran zu verschieben, wie ein hochrangiger US-Beamter gegenüber der New York Times erklärte. Dies geschah nach dem Ausbruch weit verbreiteter Proteste, Unruhen und von den Geheimdiensten Mossad, CIA und Mi6 organisierten paramilitärischen Angriffen innerhalb des Iran, bei denen Berichten zufolge fast 200 Sicherheitskräfte ums Leben kamen.
Das wurde als optimale Gelegenheit für die Gegner des Landes angesehen, die Lage zu eskalieren. Die erfolgreiche Störung des amerikanischen Starlink-Netzwerks durch den Iran, das mit fast 40.000 Terminals die Befehls- und Kontrollfunktionen für von den Westmächten unterstützte paramilitärische Gruppen übernahm, war dem Military Watch Magazin zufolge ein Hauptfaktor, der dazu beitrug, dass die paramilitärischen Angriffe und Unruhen abebbten, während die Befehls- und Kontrollfunktionen der feindlichen paramilitärischen Gruppen gestört wurden. Owen Jones: Der Mossad bewaffnet Zellen, um im ganzen Iran Anschläge nach ISIS-Vorbild zu verüben, aber ich unterstütze weiterhin die Massenproteste, die jetzt nicht mehr stattfinden. Mehr … https://tkp.at/2026/01/16/trumps-absage-des-angriffskrieges-gegen-den-iran-angeblich-auf-draengen-israels/
Diplomatische Quelle gegenüber RT – Randalierer in Iran wenden "IS-ähnliche Taktiken" an. Regimechance durch Geheimdienste und deren Aktivisten? Im Zuge der jüngsten gewalttätigen Unruhen im Iran wurde über Enthauptungen von Polizeibeamten und Menschen berichtet, die lebendig verbrannt wurden. Iranische Diplomatenkreise erklärten RT, dass das Vorgehen von Teilen der Demonstranten sehr stark "an die Vorgehensweise der IS-Terrormiliz" erinnerten.
Die "terroristischen Elemente", die sich teilweise in die jüngsten Proteste im Iran eingeschleust haben, hätten zum Teil "extrem gewalttätige Taktiken angewendet", die an die Vorgehensweise der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, ehemals ISIS) erinnern würden, wie RT aus iranischen Diplomatenkreisen erklärt wurde. Der Iran erlebte Ende Dezember über das Land verteilt eine Welle gewalttätiger Demonstrationen. Die Unruhen hatten dabei als friedliche Proteste gegen wirtschaftliche Probleme begonnen, darunter die steigende Inflation und eine starke Abwertung der Landeswährung, nahmen jedoch auffällig schnell politische und gewalttätige Züge an. Die Behörden des Landes ordneten die Gewaltausbrüche nach Auswertungen einer ausländischen Einmischung zu, insbesondere durch die USA und Israel, sowie durch bewaffnete "terroristische Elemente".
Die mutmaßlichen Provokateure hätten "extreme, IS-ähnliche Taktiken angewendet, um Angst zu verbreiten und so viel Blutvergießen wie möglich zu verursachen", teilte die diplomatische Quelle RT am Donnerstag unter Berufung auf Aussagen "festgenommener Terroristen" und Informationen der Strafverfolgungsbehörden des Landes mit. Die Militanten seien "aus dem Ausland angewiesen worden", sowohl auf Demonstranten als auch auf Polizisten zu schießen, so die Quelle. Zudem sei bei Untersuchungen festgestellt worden, dass vielen der während der Unruhen Getöteten in den Rücken geschossen wurde.
Die mutmaßlichen Mitglieder eingeschleuster "Terrorzellen" seien immer wieder dabei beobachtet worden, wie sie Polizeibeamte enthaupteten und Menschen bei lebendigem Leib verbrannten, so die Quelle weiter. In mehreren Fällen hätten die Militanten skrupellos "Verwundete getötet". Mehr … https://dert.online/der-nahe-osten/267471-diplomatische-quelle-gegenueber-rt-randalierer-in-iran-wenden-is-aehnliche-taktiken-an/
Nebensja: Typische US-Farbrevolution in Iran – USA sollten sich nicht als Weltrichter aufspielen. Am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, wurden die Proteste und Ausschreitungen in Iran im UN-Sicherheitsrat thematisiert.
Der ständige Vertreter Russlands bei der UN, Wassili Nebensja, erklärte, die USA versuchten, mit einer Farbrevolution das ihnen unliebsame Regime loszuwerden, und forderte die "Hitzköpfe in Washington und anderen Hauptstädten" dazu auf, sich an den Zwölf-Tage-Krieg im vergangenen Jahr zu erinnern und die Wiederholung dieser Tragödie zu vermeiden. Zudem sollen die USA aufhören, sich als Weltrichter aufzuspielen, und ihre Einmischung in Iran beenden. Video und mehr… https://dert.online/kurzclips/video/267491-nebensja-typische-us-farbrevolution-in/
Enthüllt: Von der CIA unterstützte Thinktanks schüren die Proteste im Iran. Während Wellen tödlicher Demonstrationen und Gegendemonstrationen den Iran erschüttern, untersucht MintPress die von der CIA unterstützten Thinktanks, die dazu beitragen, die Empörung zu schüren und weitere Gewalt anzustacheln.
Eine dieser Gruppen ist Human Rights Activists In Iran, in den Medien häufig als HRA oder HRAI bezeichnet. Die Gruppe und ihr Medienarm, die Human Rights Activists News Agency (HRANA), sind für westliche Medien zur ersten Anlaufstelle für Experten geworden und sind die Quelle vieler der aufrührerischsten Behauptungen und schockierend hohen Opferzahlen, über die in der Presse berichtet wird. Allein in der vergangenen Woche bildeten ihre Behauptungen einen Großteil der Grundlage für Berichte unter anderem bei CNN, The Wall Street Journal, NPR, ABC News, Sky News und The New York Post. Und in einem leidenschaftlichen Plädoyer an Linke, die Proteste zu unterstützen, schrieb Owen Jones am Dienstag in The Guardian, dass HRAI eine „angesehene“ Gruppe sei, deren Angaben zu den Todesopfern „wahrscheinlich deutlich zu niedrig angesetzt“ seien.
Was jedoch in keinem dieser Berichte erwähnt wird, ist, dass Human Rights Activists im Iran von der Central Intelligence Agency über ihre Tarnorganisation National Endowment for Democracy (NED) finanziert wird.
„Unabhängige“ NGOs, präsentiert von der CIA. Human Rights Activists in Iran wurde 2006 gegründet und hat seinen Sitz in Fairfax, Virginia, nur einen Steinwurf vom CIA-Hauptquartier in Langley entfernt. Die Organisation beschreibt sich selbst als „unpolitische“ Vereinigung von Aktivisten, die sich für die Förderung von Freiheit und Rechten im Iran einsetzen. Auf ihrer Website heißt es: „Da die Organisation unabhängig bleiben will, nimmt sie keine finanzielle Unterstützung von politischen Gruppen oder Regierungen an.“ Im selben Absatz heißt es jedoch auch: „HRAI hat auch Spenden von der National Endowment for Democracy (NED) angenommen, einer gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Die Investitionen der NED in HRAI waren, gelinde gesagt, beträchtlich. Der Journalist Michael Tracey fand heraus, dass die NED allein im Jahr 2024 weit über 900.000 Dollar für die Organisation bereitgestellt hatte. Mehr … https://uncutnews.ch/enthuellt-von-der-cia-unterstuetzte-thinktanks-schueren-die-proteste-im-iran/
15.01.2026: "Reuters" warnt vor Einsickern bewaffneter kurdischer Milizen in Iran. Der türkische Geheimdienst soll die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) vor kurdischen Kämpfern gewarnt haben, die in den letzten Tagen die Grenze vom Irak aus überquert haben. Inzwischen gibt es Berichte über Zusammenstöße zwischen iranischen Militärs und kurdischen Kämpfern.
Wie drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber Reuters berichteten, versuchten bewaffnete kurdische Separatistengruppen, vom Irak aus die Grenze zum Iran zu überqueren. Dies ist ein Zeichen dafür, dass ausländische Akteure die tagelange Unruhe im Land möglicherweise ausnutzen wollen. Die drei Quellen – darunter ein hochrangiger iranischer Beamter – sprachen unter der Bedingung der Anonymität und berichteten, der Geheimdienst der benachbarten Türkei habe die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) vor kurdischen Kämpfern gewarnt, die in den letzten Tagen die Grenze vom Irak aus überquert hätten.
Ein iranischer Beamter sagte, die IRGC sei mit kurdischen Kämpfern zusammengestoßen. Diese hätten versucht, Instabilität zu schaffen und die Proteste auszunutzen. Die Türkei, die kurdische Militante im Nordirak als Terroristen betrachtet, hat in den vergangenen Tagen gewarnt, dass eine ausländische Intervention in Iran die Krisen in der Region verschärfen würde. Laut dem iranischen Beamten seien die Kämpfer aus dem Irak und der Türkei entsandt worden. Er fügte hinzu, dass Teheran diese Länder aufgefordert habe, jeglichen Transfer von Kämpfern oder Waffen nach Iran einzustellen. Mehr … … https://rtnewsde.tech/der-nahe-osten/267356-reuters-meldet-eindringversuche-bewaffneter-kurdischer/
Kriegsgrund erschaffen. „Mullah-Opferzahlen“ sind die neuen „Brutkästen“. Angeblich habe die iranische Regierung über 20.000 Menschen brutalst erschossen, wird behauptet, Sanktionen wurden verhängt. Und ein Militäreinsatz hängt in der Luft. Es ist halt immer das gleiche Drehbuch.
Wir erinnern uns: Regierungsvertreter des Iran hatten vor laufender Kamera erklärt, dass so genannte Demonstranten die übelsten Massaker nach ISIS Vorbild begingen, mit Kehle durchschneiden, aber auch einfach totschlagen, und dass viele auch bewaffnet sind. Das wird ganz einfach als „Mullah-Propaganda“ abgetan. So wie es eben auch in Syrien geleugnet wurde, bis es auf Grund der Flut von Fotos und Videos der Gräueltaten.nicht mehr ging. Daraufhin wurde dort zwischen „moderaten Rebellen“ und diesen ganz schlimmen Terroristen unterschieden. Wenn diese sich dann umbenannten, wurden sie automatisch zu Moderaten, und einer ihrer Führer stieg vom mit Millionen-Dollar-Kopfgeld gesuchten Terroristen zum „Übergangspräsidenten“ Syriens auf, dem alle westlichen Führungskräfte die Aufwartung machten und Morgengaben brachten.
Die „friedlichen Demonstranten“. Was zusätzlich die Darstellung des Irans in Politik und Medien des Westens surreal erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass Tamir Morag von Channel 14, also ein israelischer Sender, erklärte: „Wir haben heute Abend in der Hauptsendung von Kanal 14 verkündet: Ausländische Elemente bewaffnen die Demonstranten im Iran mit Schusswaffen, was der Grund für die Hunderten von Todesfällen unter den Mitgliedern des Regimes ist.“
Immer das gleiche Drehbuch. Mehrere X-Nutzer haben darauf hingewiesen, dass es tatsächlich immer das gleiche Drehbuch ist, welches verwendet wird, um die Zustimmung der westlichen Bevölkerung und der Medien für einen „humanitären Angriffskrieg“ zu bekommen. Es gab sogar schon Bücher darüber. Wie sieht dieses Drehbuch aus? Mehr … https://tkp.at/2026/01/15/mullah-opferzahlen-sind-die-neuen-brutkaesten/
14.01.2026: Trump fordert Fortsetzung der Proteste im Iran und sagt: „Hilfe ist unterwegs“. Trump erklärte außerdem, er habe den Kontakt zu iranischen Beamten abgebrochen. Gleichzeitig wurden US-Bürger angewiesen das Land zu verlassen und die Luftabwehr in Katar wurde massiv verstärkt.
Präsident Trump forderte am Dienstag die Fortsetzung der Proteste im Iran und sagte, „Hilfe ist unterwegs“, was darauf hindeutet, dass er erneut mit einer militärischen Intervention droht. „Iranische Patrioten, PROTESTIERT WEITER – ÜBERNEHMEN SIE IHRE INSTITUTIONEN!!! Merkt euch die Namen der Mörder und Misshandler. Sie werden einen hohen Preis zahlen“, schrieb der Präsident auf Truth Social. Die Hilfe wird also in Form von Bomben kommen, wie bereits mehrfach in den Vorjahren.
Der Präsident erklärte außerdem, er habe den Kontakt zu iranischen Beamten abgebrochen, nachdem er zuvor angedeutet hatte, er sei offen für diplomatische Verhandlungen mit Teheran. „Ich habe alle Treffen mit iranischen Beamten abgesagt, bis das sinnlose Töten von Demonstranten AUFHÖRT. HILFE IST UNTERWEGS. MIGA!!!“, fügte Trump hinzu.
„MIGA“ steht für „Make Iran Great Again“ (Macht den Iran wieder großartig), ein Slogan, den Trump während des 12-tägigen Krieges der USA und Israels gegen den Iran im Juni 2025 verwendete, als er wieder einmal einen Regimewechsel in dem Landburchsetzen wollte. Kürzlich posierte er auch mit einer „Make Iran Great Again“-Kappe neben Senator Lindsey Graham, der gesagt hat, der Präsident sei bereit, den iranischen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei zu töten. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/14/trump-fordert-fortsetzung-der-proteste-im-iran-und-sagt-hilfe-ist-unterwegs/
Internet-Blackout in Iran – Regierung geht gegen Starlink vor: "Spionage". Iranische Behörden gehen im Zuge der anhaltenden Proteste verstärkt gegen die Nutzung von Satelliteninternet vor. Das staatliche Fernsehen sowie in den sozialen Medien kursierende Aufnahmen zeigen die Beschlagnahmung von "Starlink"-Geräten.
Laut Behörden seien die Anlagen während der Unruhen bei den landesweiten Protesten zu Spionagezwecken eingesetzt worden. Medienberichten zufolge habe SpaceX den Starlink-Dienst im Iran vorübergehend kostenlos freigeschaltet.
Die iranische Führung hat seit vergangenem Donnerstag einen nahezu vollständigen Internet-Blackout verhängt. Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani erklärte bei einer Pressekonferenz, die aktuellen Einschränkungen seien "nicht die bevorzugte Entscheidung", sondern eine Maßnahme der Sicherheitsbehörden. Zu den Unruhen im Land sagte sie: Die Gewalt sei nicht von den Protesten ausgegangen, sondern von "terroristischen Gruppen", die "offen von Trump und dem israelischen Regime" unterstützt würden. Video und mehr … https://rtnewsde.tech/kurzclips/video/267301-internet-blackout-in-iran-regierung-geht-gegen-starlink-vor/
Iran hat Öl – da ist Trump nicht weit. Offensichtlich geht es nicht mehr um das "Ob", sondern nur noch um das "Wann". Dabei scheint die US-gesteuerte Regimewechsel-Operation gegen Iran in ihre nächste Stufe eingetreten zu sein. Die Frage ist lediglich, ob US-Präsident Donald Trump zu einer Militärintervention oder einem Coup à la Venezuela greifen wird.
Auf Platz fünf der Länder mit den größten Ölvorkommen liegt Iran: Mit ungefähr 155 Milliarden Barrel verfügt Iran über beträchtliche Reserven. Die innenpolitischen Verhältnisse in Iran sind zurzeit von erheblichen Protesten gegen das Regime geprägt. In dieser Lage bietet US-Präsident Donald Trump "Hilfe" an. Am Sonntagabend verschärfte er seine Drohungen noch einmal. Die Amerikaner erwägen "sehr starke Optionen" für ein Eingreifen. "Das Militär prüft das."
Trump will die Gunst der Stunde nutzen. Was Trump unter "Hilfe" versteht, kennt man aus Venezuela und Grönland. Trumps "Hilfe" gilt mit Sicherheit dem Öl. Und wenn er an das iranische Regime gewandt hinzufügt: "Sie werden einen hohen Preis zahlen", dann darf man sicher sein, dass er den aktuellen Ölpreis im Hinterkopf hat. Trump will die Gunst der Stunde nutzen und sich unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe in die inneren Angelegenheiten Irans einmischen.
22. Juni 2025: Angriff auf Iran. Zwar verweigert die UN-Charta im Artikel 2 eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Völker, aber mit Sicherheit lässt sich medial eine Situation herstellen, in der diese Einmischung plausibel erscheint. In der Nacht auf den 22. Juni 2025 griffen US-Flugzeuge ohne Kriegserklärung und ohne jede Rechtfertigung Iran an. Den aggressiven USA ist jeder Vorwand recht, Iran zu schaden und einen wichtigen Konkurrenten auf dem Ölmarkt auszuschalten.
Schah Junior. In diesen Tagen geistert "Schah Junior" durch die Medien. Es ist Reza Pahlavi (II.), der älteste Sohn des im Jahr 1979 gestürzten Schah Mohammad Reza Pahlavi; er lebt im US-Exil und tritt als Symbolfigur der Opposition auf und fordert einen Regimewechsel. Dass Iran in der Zeit von Schah Mohammad Reza Pahlavi bekannt für Folterungen und die blutige Niederschlagung der Opposition war, wird aktuell gern "vergessen". Dass der damalige Schah zudem eine Marionette der USA war, macht seinen Erben als "Hoffnungsträger" zu einem Treppenwitz der Geschichte.
Opposition kann nur auf sich selbst zählen. Man darf ohne jede Sympathie für das Mullah-Regime feststellen, dass Trump und der Schah-Abkömmling den Iranern keine Zukunft zu bieten haben. Was Trump zu bieten hat, kennt man aus Venezuela. Was man von der Wiederauflage des Schah-Regimes erwarten darf, ist aus der Geschichte bekannt: das berüchtigte Evin-Folter-Gefängnis und andere Haftanstalten des Geheimdienstes SAVAK. Die Opposition kann nur auf sich selbst zählen. Mehr … … https://rtnewsde.tech/meinung/267297-iran-hat-oel-da-ist/
Führung in Teheran unter Druck. Iran: Trump kündigt Regimegegnern Hilfe an - Israel und Golfstaaten raten USA von Militärschlägen ab. Im Iran bleibt die Lage angespannt. Bisher sind offiziell bereits mehr als 2.000 Todesopfer infolge der Proteste gegen die Führung in Teheran zu verzeichnen. US-Präsident Trump sagt der Opposition Unterstützung zu. Israel und die arabischen Golfstaaten raten derzeit jedoch noch von Militärschlägen ab.
Die Lage im Iran bleibt explosiv. Die Opposition beschuldigt das Regime, gezielt auf Demonstranten zu schießen. US-Präsident Trump stellt den Demonstranten Hilfe in Aussicht. Elon Musk macht Iranern unentgeltlich Starlink zugänglich. Im Iran bleibt die Lage nach den Protesten der vorangegangenen Tage angespannt. Seit dem 28. Dezember des Vorjahres finden vor allem in den großen Städten, aber auch zunehmend in den Provinzen Demonstrationen statt. In mindestens 25 von 31 Landesteilen gab es bislang Proteste – besonders hoch soll die Mobilisierung in Provinzen mit einem starken Anteil an Minderheiten, etwa von Kurden und Luren, sein.
Das Regime in Teheran reagiert mit großer Härte. Es versucht, den Nachrichtenfluss im Landesinneren zu kontrollieren und nach außen zu unterbinden. Es soll bereits eine hohe Anzahl an Todesopfern geben. Die Angaben hierzu reichen von mehr als 2.500 laut der in den USA ansässigen Human Rights Activists News Agency (HRANA), laut Mossad über mindestens 5.000 und bis zu mehr als 10.000 laut Oppositionskreisen im Iran. Viele der Opfer sollen jünger als 30 Jahre gewesen sein.
Regime im Iran soll Revolutionsgarden und Milizen mobilisiert haben. Die Führung in Teheran räumt mehr als 2.000 Tote infolge der Proteste ein. Präsident Massud Peseschkian macht „Terroristen“ und „bewaffnete Kräfte“ dafür verantwortlich. Die Führung verbreitet wie bereits während früherer Unruhen das Narrativ von den USA und Israel, die hinter den Unruhen stünden. Den iranischen Sicherheitskräften selbst seien die Todesopfer nicht anzulasten, heißt es aus Teheran. Am Montag, 12. Januar, fanden in der Hauptstadt auch Kundgebungen regierungstreuer Kräfte statt. Mehr … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/iran-trump-kuendigt-regimegegnern-hilfe-an-israel-und-golfstaaten-raten-usa-von-militaerschlaegen-ab-a5360005.html
Der Iran nach der Theokratie: Chaos oder Neubeginn? Nach 47 Jahren theokratischer Herrschaft steht der Iran im Januar 2026 am Scheideweg: Säkularisierung, Chaos oder neue Machtspiele der Weltmächte – und die Welt schaut zu.
Wie geht es weiter mit dem Iran? Wie wird das Weltgefüge erschüttert – und es verschiebt sich bereits –, während die theokratische Revolutionsregierung in sich zusammenbricht? Das iranische Mullah-Regime lag jahrelang im Sterben. Seine 47-jährige Lebenszeit wurde durch moderne Methoden der Massenüberwachung und gewaltsame Niederschlagung künstlich gedehnt. Gleichzeitig wurde sie jedoch durch gegenteilige technologische Entwicklungen untergraben. Im Januar 2026 ist das Regime von Ayatollah Ali Hosseini Khamenei schließlich am Ende seiner Macht angelangt.
Ausgang ungewiss. Obwohl dieser Umbruch als unausweichlich galt, haben sich kaum Planer mit dem eigentlichen Wiederaufbau des Landes befasst. Und jene, die verstanden haben, worauf es ankommt, sind heute tot. Wie wahrscheinlich ist ein dramatischer Bedeutungsverlust der schiitischen Moschee zugunsten eines säkularen Irans? Es wäre die Umsetzung dessen, was der Schah einst plante: nicht die Abschaffung der Religion, sondern ihre Einordnung in die Gesellschaft, die das Gleichgewicht wahrt. Wie lange wird es dauern, bis eine gewisse Ordnung und eine neue Führung entstehen? Und wie weit wird insbesondere Russland gehen, um seinen erst neulich erkämpften Zugang zum Indischen Ozean zu verteidigen – ein Ziel, das Moskau seit Jahrhunderten verfolgt?
Das ist der springende Punkt: Der Iran – vor 1935 als Persien bekannt – ist strategisch hochbedeutsam aufgrund seiner Lage. Heute fungiert er als die entscheidende Landbrücke nach Mitteleuropa und ist ein Ausweg für Staaten, die den Handel suchen, aber die Unterwerfung unter Moskau oder Peking fürchten. Mehr … https://www.epochtimes.de/meinung/der-iran-nach-der-theokratie-chaos-oder-neubeginn-a5358844.html
13.01.2026: Irans Außenminister Abbas Araghchi: "Wir sind auf Krieg vorbereitet". Die Trump-Administration droht Teheran weiterhin mit militärischem Eingreifen. Außenminister Abbas Araghchi erklärt dazu, das Land sei kampfbereiter als während des Konflikts mit Israel im letzten Jahr. Zu Wochenbeginn kam es erneut zu landesweiten Demonstrationen.
Der Iran strebe zu keinem Zeitpunkt einen Krieg an, sei jedoch besser auf einen offenen Konflikt mit den USA und Israel vorbereitet als während des zwölftägigen Krieges im vergangenen Jahr, so Außenminister Abbas Araghchi am Montag. Seine Erklärungen erfolgten auf mehrere unmissverständliche Drohungen seitens US-Präsident Donald Trump, militärisch zu intervenieren, nachdem die iranische Regierung gegen die eskalierenden Unruhen mit Toten und Verletzten vorgegangen war, die das Land in den letzten Tagen erschütterten. Teheran erklärte dazu, dass die Proteste auch durch die orchestrierte Vorbereitung und Unterstützung durch Washington und die Netanjahu-Administration in Westjerusalem erfolgten.
Im Zuge der Eskalation der Spannungen hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi gegenüber den Vereinigten Staaten abermals nachdrücklich davor gewarnt, dass Teheran zu einer militärischen Auseinandersetzung bereit sei, sollte Washington beabsichtigen, das Land "auf die Probe zu stellen". Diese Äußerung erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump als Reaktion auf das harte Vorgehen des Iran gegen regierungskritische Proteste mit militärischen Interventionen gedroht hatte.
In einem Exklusivinterview mit dem Sender Al Jazeera Arabic am Montag erklärte Araghchi, dass die diplomatischen Kommunikationskanäle mit den USA trotz der gegenseitigen Unterstellungen und aktuellen Unruhen weiterhin seitens Teherans offen seien, "betonte jedoch, dass sein Land 'auf alle Optionen vorbereitet' sei", so Al Jazeera. Der Iran verfüge laut dem Minister im Vergleich zum zwölftägigen Krieg im letzten Jahr "nun über eine große und umfassende militärische Bereitschaft". Mehr … … https://rtnewsde.pro/der-nahe-osten/267136-irans-aussenminister-abbas-araghchi-wir/
Irans (erfolgreicher) Krieg gegen Starlink und das Internet. Seit Donnerstag sind die Iraner vom Internet weitgehend abgeschnitten. Die USA versuchten via Starlink Internetzugang zu ermöglichen, doch das Musk-Netzwerk wurde ebenfalls abgedreht – das ist damit erstmals einem Land gelungen.
Am Dienstag gibt es erste Berichte, dass der Internetzugang und vor allem Telefonverbindungen wieder vereinzelt zugelassen werden. Inmitten des Informationskrieges – westliche Regimechange-Bemühungen einerseits, iranische Regierungspropaganda auf der anderen Seiten –kann zumindest der Internetausfall im Iran, der weiter anhält, bestätigt werden. Die jahrelangen Bemühungen des Regimes in Teheran, das Land bei Unruhen von der Außenwelt abzuschotten, sind nicht neu. Dieses Mal haben sie aber eine neue Qualität erreicht.
Am 8. Jänner bestätige Cloudflare um 18:46, dass der Iran vollständig vom globalen Internet abgeschnitten ist. Schon am nächsten Tag versuchte das US-(Militär) über seinen Akteur Elon Musk die Internetsperre zu durchbrechen. Doch Starlink scheiterte und brach fast gleichzeitig mit dem herkömmlichen Netz zusammen. Die Netzexperten und Bürgerrechtler von Reclaim the Net – die, das muss vielleicht in diesem Zusammenhang extra erwähnt werden, ebenfalls kritisch gegen dem US-Empire sind, berichten über Details: Mehr … … https://tkp.at/2026/01/13/irans-erfolgreicher-krieg-gegen-starlink-und-das-internet/
Iran verspricht Vergeltung für EU-Beschränkung gegen Diplomaten. Teheran verurteilt die Entscheidung des Europäischen Parlaments, iranischen Diplomaten den Zugang zu seinen Räumlichkeiten zu verbieten. Der Außenminister Abbas Araghtschi stellte Gegenmaßnahmen in Aussicht, wobei Iran jedoch keine Spannungen mit der EU wolle.
Das Europäische Parlament hat iranischen Diplomaten den Zutritt zu seinen Gebäuden untersagt. Dies gab die Parlamentspräsidentin Roberta Metsola auf der Plattform X am Montag bekannt. Irans Außenminister Abbas Araghtschi kritisiert die EU-Beschränkung aufs Schärfste. Mehr als zwei Jahre dauert der Völkermord im Gazastreifen an, dem 70.000 Palästinenser zum Opfer gefallen waren, schreibt Araghtschi in einem auf X veröffentlichten Post. Diese Tatsache habe das Europäische Parlament bisher nicht dazu veranlasst, ernsthafte Maßnahmen gegen Israel zu ergreifen, fügt der iranische Spitzendiplomat hinzu.
Obwohl der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen Kriegsverbrechen gesucht werde, so der Außenminister, könne sein Flugzeug ungehindert den europäischen Luftraum passieren. Araghtschi führt hierbei aus: "Im Gegensatz dazu genügen dem Europäischen Parlament wenige Tage gewalttätiger Unruhen im Iran, um unseren Diplomaten den Zutritt zu seinen Räumlichkeiten zu verbieten. Die Menschen sind nicht dumm. Sie sehen mit eigenen Augen, was geschieht. Iran sucht keine Feindseligkeit gegenüber der EU, wird aber gegen jegliche Beschränkungen Vergeltung üben." Mehr … … https://rtnewsde.tech/international/267206-iran-verspricht-vergeltung-fuer-eu/
12.01.2026: Peseschkian zu Unruhen: "Die Feinde werden außerhalb des Irans ausgebildet". Der iranische Präsident Masoud Peseschkian erklärte in einem Fernsehinterview seine Überzeugung, dass die Randalierer bei den jüngsten Protesten im Iran von Außen gezielt gesteuert werden. Washington und Teheran sprachen am Wochenende jeweilige militärische Drohungen auf mögliche Reaktionen aus .
Der iranische Präsident Masoud Peseschkian bezeichnete in einem Fernsehinterview die zum Teil eskalierenden Proteste als "ein gesetzliches Recht der Menschen", forderte jedoch die Iraner nachdrücklich auf, sich von gewalttätigen Randalierern zu distanzieren. Laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim News erklärte Peseschkian, dass gewalttätige Demonstranten für ihn offensichtlich "von den USA und dem zionistischen Regime ausgebildet wurden", um Unruhen im Land zu provozieren. Der iranische Parlamentspräsident warnte am Wochenende, dass die USA und Israel legitime Ziele wären. US-Präsident Donald Trump erklärte vor Journalisten an Teheran gerichtet, dass die USA mit "nie dagewesenen" Gegenreaktionen antworten würden.
Teheran hat mitgeteilt, dass es im Falle eines koordinierten Angriffs auf Iran Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Militärstützpunkte und Israel ergreifen werde. Der iranische Präsident wandte sich damit an den US-Präsidenten, der die iranische Führung davor gewarnt hatte, Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden. Peseschkian erklärte laut iranischen Medien: "Im Rahmen der legitimen Verteidigung sehen wir uns nicht darauf beschränkt, nach einer Aktion zu reagieren, und wir sagen Trump und seinen Verbündeten in der Region, dass sie keine Fehleinschätzung begehen sollen."
Trump hatte daraufhin Agenturmeldungen zufolge am Sonntagabend an Bord der Air Force One vor Reportern erklärt, dass die USA "sehr starke Optionen" für ein Eingreifen in Iran erwägen und prüfen. Auf die Frage nach möglichen Reaktionen nach den iranischen Androhungen von Vergeltungsmaßnahmen erklärte Trump wörtlich: "Wenn sie das tun, werden wir sie auf eine Weise treffen, wie sie noch nie getroffen wurden."
Trump behauptete vor den Journalisten zudem, dass Washington Teheran direkte Verhandlungen angeboten hätte. Seine Administration sei aktuell "im Gespräch mit Teheran, um ein Treffen zu vereinbaren". Der US-Präsident schrieb in einem Beitrag auf seinem Truth-Social-Account: "Iran strebt nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!"
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte zu Wochenbeginn laut Al Jazeera, dass die Androhung militärischer Maßnahmen gegen Teheran im Falle der blutigen Proteste von US-Präsident Trump "Terroristen" weiter dazu motivieren könnte, Demonstranten und Sicherheitskräfte anzugreifen, um somit eine ausländische Intervention zu provozieren. Zudem heißt es aus Teheran ankündigend, dass das Internet "bald wieder funktionieren würde und die Regierung mit den Sicherheitsbehörden zusammenarbeite, um dies zu erreichen", so Al Jazeera. Mehr … … https://rtnewsde.site/der-nahe-osten/267046-pezeshkian-zu-unruhen-feinde-irans/
Proteste im Iran neigen sich dem Ende zu. Die nächtlichen gewalttätigen Proteste im Iran scheinen langsam abzuebben, auch wenn das von westlichen Aktivisten bestritten wird. Stattdessen finden immer größere, die Regierung unterstützende Demonstrationen tagsüber statt. Wie sieht das Fazit aus? Eine schnelle Zusammenfassung.
Der Auslöser waren legitime Proteste gegen ungeschickte und schädliche Geldpolitikentscheidungen, welche insbesondere kleine Händler in den Basaren hart getroffen hatten. Hinzu kam eine Inflation, Wut über Wassermisswirtschaft und Arbeitslosigkeit und, in eingem geringeren Maße, Ärger über die autoritäre Auswahl von Bewerbern für öffentliche Ämter. Das waren die Auslöser. Worauf, darauf deuten heute vorliegende Informationen hin, Agenten von Mossad und CIA ihr Netzwerk aktivierten. Die daraufhin entstandenen brutalen Morde, oft mit Schusswaffen, und nicht selten nach dem gleichen Muster, das Anzünden von Moscheen, Gebäuden und sogar Menschen, deuten auf gezielte und trainierte „Rebellen“ hin, nicht auf einen organisch aus der Volksstimmung entstandenen Volksaufstand. Zeugenaussagen von überlebenden Aufständischen bestätigen das, auch wenn die Aussagen im Westen als Iran-Propaganda abgetan werden. Alles erinnerte an Vorgänge in Syrien, Libyen oder der Ukraine.
Konstitutionelle Monarchie. Umfragen westlicher Institute zeigten eindeutig, dass der Wunsch nach einer konstitutionellen Monarchie nur in einer Minderheit der Bevölkerung besteht. Zum Beispiel ergab ein Bericht, dass in einer Umfrage 2025 etwa 17 % der Befragten eine konstitutionelle Monarchie als bevorzugtes System nannten. Und die Umfrage war aus den USA finanziert, die Auswahl der Befragten „entsprechend“, ebenso wie die Fragestellung. Deshalb ist die Berichterstattung in westlichen Medien eher bizarr. Die Haltung der Bevölkerung zur Regierung in wissenschaftlich weitgehend neutraler Weise, lässt sich aus einer Umfrage des „Center for International and SecurityStudies at Maryland (CISSM) & IranPoll“ entnehmen. Auch wenn die letzte veröffentlichte aus 2018 ist, zeigt sie ein Bild, unmittelbar nach ähnlichen Unruhen, und da befürworten die Befragten sicher keinen gewaltsamen Umsturz, und implizit schon gar nicht die Wiedereinführung einer „konstitutionellen Monarchie“.
Rückblick. 4.–7. Januar 2026: In dieser Phase berichteten Beobachter und Aktivistennetzwerke, dass Proteste in mehreren Stadtteilen Teherans sowie in anderen Städten wie Kazerun und im westlichen Iran stattfanden. Die Zahlen werden in unabhängigen Berichten teilweise als mehrere Hundert bis tausend Demonstranten pro Abend angegeben, sie sind stark fragmentiert aber in der Breite landesweit zunehmend sichtbar. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/12/proteste-im-iran-neigen-sich-dem-ende-zu/
"Du vom Wahn Getriebener" – Irans Parlamentspräsident kontert Trumps Interventions-Drohung. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, hielt am Montag in Teheran eine hochemotionale Rede. Dabei reagierte der Politiker unmittelbar auf die Warnungen von US-Präsident Donald Trump, die USA würden militärisch eingreifen, sollten iranische Sicherheitskräfte "auf Demonstranten schießen".
In seiner Ansprache bezeichnete Ghalibaf Trump als "vom Wahn getrieben" und warnte vor den katastrophalen Folgen einer US-Intervention. Die USA würden "im Feuer der Verteidiger Irans verbrennen" und eine "unvergessliche Lektion" erhalten. Video und mehr … https://rtnewsde.pro/kurzclips/video/267109-du-vom-wahn-getriebener-irans/
Gewalt und Gegenvorwürfe: Eskalation um Iran-Unruhen. Teheran macht die USA und Israel für die seit dem 28. Dezember andauernden Unruhen verantwortlich, bei denen nach offiziellen Angaben hunderte Menschen ums Leben kamen, darunter Demonstranten und Sicherheitskräfte.
Außenminister Abbas Aragtshchi sprach von einem organisierten Versuch externer Kräfte, das Land zu destabilisieren, und verwies auf Videos schwerer Gewalt sowie angeblich eingeschleuste Waffen; ein Teil der Proteste sei jedoch friedlich verlaufen. Gleichzeitig demonstrierten tausende Menschen im Iran zur Unterstützung der Regierung, während es auch im Ausland zu Protesten kam, unter anderem in Los Angeles mit zwei Verletzten. Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Gewalt der iranischen Führung gegen Demonstranten, während der Teheraner Politikwissenschaftler Foad Izadi von einer israelisch-amerikanischen Regimewechseloperation sprach und dabei Parallelen zum Putsch von 1953 zog. Video und mehr … https://rtnewsde.pro/kurzclips/video/267122-gewalt-und-gegenvorwuerfe-eskalation-um/
Proteste im Iran: Mindestens 116 Tote, Tausende verhaftet – Merz verurteilt Gewalt. Mindestens 116 Tote. Tausende verhaftet. Das Internet abgeschaltet. Dennoch weiten sich die Demonstrationen im Iran aus. Das berichtet die iranische Menschenrechtsgruppe HRAI, die von nationalen Protesten in bis zu 185 Städten und quer durch alle 31 iranischen Provinzen spricht. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte die Gewalt „auf das Schärfste“ und fügte hinzu: „Ich rufe die iranische Regierung auf, ihre Bevölkerung zu beschützen, statt sie zu bedrohen.“
Auch in Berlin versammelten sich am Sonntag mehrere Hundert Menschen vor dem Brandenburger Tor, um ihre Unterstützung zu bekunden. Die Veranstaltung wurde von der Gruppe Echo Berlin initiiert, die sich als „überparteilich und unabhängig“ beschreibt und sich für die Etablierung der Demokratie im Iran einsetze.
Seit 47 Jahren herrschen im Iran die Mullahs. An der Staatsspitze steht seit 1989 der inzwischen 86-jährige Ali Khamenei, der auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Die Proteste begannen als Reaktion auf steigende Preise, bevor sie sich gegen die Mullahs wandten, die seit der Islamischen Revolution von 1979 im Iran regieren.
Schon wenige Tage nach Beginn der größten Demonstrationen seit der Mullah-Herrschaft, verbreiteten iranische Staatsmedien die Ansicht, die Proteste würden von außen gesteuert, namentlich aus und von den USA und Israel. Video und mehr … https://www.epochtimes.de/epoch-tv/aktuelles/proteste-im-iran-mindestens-116-tote-tausende-verhaftet-merz-verurteilt-gewalt-a5357516.html
11.01.2026: Lage in Iran: "Terrorzellen" zerschlagen, IRGC spricht von hybrider Kriegsführung Israels. Iran hat die Unruhen in dem Land als "eine Veränderung in der Strategie des Feindes" bezeichnet. Diese zeichne sich durch "verdeckte Bemühungen zur Untergrabung der inneren Stabilität" aus, anstatt Iran durch eine direkte Konfrontation zu unterwerfen. US-Präsident Donald Trump hat in den letzten Tagen wiederholt mit einer Intervention gedroht.
Die iranische Polizei hat am Samstag bekannt gegeben, dass sie 100 Personen festgenommen habe, denen "Aufruhr und Störung der öffentlichen Sicherheit" vorgeworfen wird, und dass sie zwei bewaffnete Zellen im Westen Irans zerschlagen habe, wie die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Die Festgenommenen wurden von der Polizei als "Randalierer und Störer der öffentlichen Sicherheit" bezeichnet, die in mehreren Städten der Provinz aktiv waren, berichtete Tasnim.
Der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) hatte die jüngsten Entwicklungen am Freitag zuvor als "eine Veränderung in der Strategie des Feindes" bezeichnet. Diese zeichne sich durch verdeckte Bemühungen zur Untergrabung der inneren Stabilität aus, statt Iran durch direkte Konfrontation zu unterwerfen. Mehr … … https://rtnewsde.site/der-nahe-osten/266997-lage-in-iran-terrorzellen-zerschlagen/
Massenproteste im Iran gehen weiter - Solidaritäts-Demos in Europa. Selbst Todesdrohung der Führung halten Menschen im Iran nicht zurück, weiter auf die Straßen zu gehen. Warnungen des Irans und der USA lassen Sorgen vor einer regionalen Ausweitung wachsen.
Trotz massiver Gewalt der Behörden gehen die Massenproteste im Iran weiter. Menschenrechtlern zufolge wurden bei den Demonstrationen bis Sonntag mindestens 192 Menschen getötet. Aktivisten sprachen von einem „Massaker“ der Behörden, um die Proteste zu unterdrücken. US-Präsident Donald Trump und der israelische Außenminister Gideon Saar sagten den Demonstranten Unterstützung zu, Irans Parlamentspräsident drohte den USA mit Vergeltung im Falle eines militärischen Eingreifens.
Unter Umgehung einer seit Tagen andauernden landesweiten Internetsperre veröffentlichte Videos zeigten große Menschenmengen bei Demonstrationen in mehreren Städten des Landes am Samstagabend, darunter die Hauptstadt Teheran und Maschhad im Osten. Dort wurden Autos in Brand gesetzt. Die von den Behörden verhängte Internetsperre, welche die Kommunikation mit der Welt außerhalb des Irans massiv erschwert, dauerte am Sonntag an. Auch der Mobilfunk wurde inzwischen blockiert. Die Proteste im Iran hatten vor zwei Wochen begonnen und richteten sich zunächst gegen die wirtschaftliche Lage. Inzwischen weiteten sie sich zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran aus.
Nach Angaben der in Norwegen ansässigen Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) wurden bis Sonntag mindestens 192 Menschen bei den Protesten getötet. Aktivisten fürchten, dass die tatsächliche Zahl noch weit höher ist. Das in den USA ansässige Center for Human Rights in Iran (CHRI) erhielt nach eigenen Angaben „glaubwürdige Berichte“, wonach seit Beginn der Internetsperre hunderte Protestteilnehmer getötet wurden. Mehr … … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/massenproteste-im-iran-gehen-weiter-solidaritaets-demos-in-europa-a5356680.html
Unruhen im Iran: Regierung, Demonstranten und geopolitische Folgen. Im Iran halten die Unruhen seit Wochen an, begleitet von teils schweren Gewalttaten. Die Regierung veröffentlichte Videos von Angriffen auf Sicherheitskräfte und spricht von gezielter Destabilisierung sowie ausländischer Einflussnahme, während Demonstranten in mehreren Städten erneut protestierten.
Auch im Ausland kam es zu Solidaritätskundgebungen. Der US-Aktivist und Politologe Ajamu Baraka ordnet im Video die Ereignisse ein und warnt vor externer Einmischung und einer weiteren Eskalation der Lage. Video und mehr … https://rtnewsde.site/kurzclips/video/267040-unruhen-im-iran-regierung-demonstranten/
Proteste im Iran gegen ausgeartete „Demonstrationen“. Die Opferzahlen steigen, und immer öfter wird von Bewaffneten berichtet. Wobei die Berichte widersprüchlich sind. Westliche Meldungen betonen, dass Gewalt praktisch ausschließlich von den Sicherheitskräften ausgeht. Medien im Iran sagen das Gegenteil. Die iranische Regierung gerät immer stärker unter Druck, härter gegen die aus normalen Demonstrationen in Gewalt ausgearteten Aktionen von kleinen Gruppen vorzugehen.
Die normalen Iraner. Die Menschen im Iran hinterfragen immer stärker, was denn die Ziele derjenigen sind, welche zerstören. Es fehlt an klaren politischen Forderungen. „Tod den Mullahs, es lebe der Schah“ ist keine Forderung, sondern ein Slogan. Der Iran hat eine Verfassung, die von den Menschen mit großer Mehrheit angenommen wurde, ebenso wie alle Veränderungen. Die Forderung, mal eben eine Monarchie einzuführen ist vergleichbar, mit der Forderung in Deutschland, wieder das Kaiserreich aufleben zu lassen. Wobei dieses nicht durch die CIA in einem Putsch erschaffen worden war. Aber was mit Menschen in Deutschland passiert, die auch nur in Chats über etwas Ähnliches nachdenken, konnte man an der Rollatorgang erleben, die langsam an Altersschwäche ausstirbt, nachdem sie Jahre in Untersuchungshaft verbracht hat.
Obwohl die Deutschen nie (wie im Gegensatz die Iraner) über ihre Verfassung abstimmen durften, würden sich auch die Regierungsgegner wohl dagegen aussprechen, mal eben die Grundlagen der Verfassung zu ändern. Besonders nicht, wenn dies versucht wird durch das Anzünden von Kathedralen und Gebäuden zu erreichen. Die Reaktion vieler deutscher Politiker ist daher eher surreal. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/11/proteste-im-iran-gegen-ausgeartete-demonstrationen/
Proteste eskalieren, viele Tote. Ist das Mullah-Regime am Ende? Mindestens 78 Tote. Tausende verhaftet. Das Internet abgeschaltet. Dennoch weiten sich die Demonstrationen im Iran aus. Noch stehen die Streitkräfte auf Seiten der Regierung. Was aber kommt auf das Land zu, wenn die Mullahs fliehen? Der Sprecher des iranischen Parlaments spricht Israel und den USA eine deutliche Warnung aus.
Seit zwei Wochen gehen Menschen in iranischen Städten auf die Straße und fordern ein Ende der seit 47 Jahren andauernden Herrschaft der Mullahs. Bisher kam es zu mindestens 116 Toten und 2.638 festgenommenen Personen, berichtet die iranische Menschenrechtsgruppe HRAI, die ihren Sitz in den USA hat. Außerdem gebe es inzwischen 574 Proteste in bis zu 185 Städten und quer durch alle 31 iranischen Provinzen. Die landesweiten Unruhen wurden durch die katastrophale wirtschaftliche Lage im Land ausgelöst. Inzwischen geht es den Demonstranten aber um ein Ende der Mullah-Herrschaft.
Das Mullah-Regime. Seit 1979 herrscht im Iran eine Theokratie. Das heißt: islamische Geistliche, die Mullahs, üben die politische, rechtliche und religiöse Gewalt aus. An der Staatsspitze steht der höchstrangige Mullah, Ayatollah genannt. Das ist seit 1989 der inzwischen 86-jährige Ali Khamenei. Er ist auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Eine offizielle Nachfolge für ihn ist nicht geregelt.
Außerdem gibt es ein gewähltes Parlament sowie einen Präsidenten und ein Ministerkabinett. Diese führen die eigentlichen Amtsgeschäfte aus, unterstehen jedoch in allen Entscheidungen dem Ayatollah, der das letzte Wort hat. Im Juli 2024 wurde Massud Peseschkian zum Präsidenten gewählt. Mehr … … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/proteste-eskalieren-viele-tote-ist-das-mullah-regime-am-ende-a5356848.html
Star-Link im Iran und zukünftige Kriege. Zunehmend wird die Kommunikation im Krieg und bei Regimewechsel-Operationen auf die digitale Ebene gehoben. Ein Schlüsselakteur ist dabei Elon Musk mit Starlink. Ein Artikel beleuchtet nun die Stärken und Schwächen, wie sie sich in dem „Feldversuch“ Iran zeigten und vergleicht sie mit dem Vorgehen 1953.
Nach Schätzungen gibt es im Iran zwischen 20.000 bis 40.000 Empfangsgeräte für Starlink-Satelliten, obwohl dies eigentlich staatlich verhindert werden sollte. Mehr als drei Viertel der Anlagen sollen von ausländischen Mächten bzw. NGOs ins Land geschmuggelt worden sein, der Rest durch Menschen, die ganz einfach Internet ohne Beschränkungen haben wollten. Erst heute morgen las man hier auf TKP über die Wichtigkeit der digitalen Unterstützung von Regimewechseln durch westliche High-Tech-Firmen. Russland und China sollen nun aber dem Iran geholfen haben, die Nutzung von Starlink für die Organisation von Bränden und Zerstörungen in den Städten des Irans zu reduzieren.
Die Situationsanalyse. Ein Artikel auf X.COM @shanaka86 ist eine detaillierte geopolitische und technische Analyse der aktuellen Internet-Blackout-Situation in Iran während der Proteste im Januar 2026. Der Autor zitiert einen Post von @MarioNawfal, der Starlink als „Lebenslinie“ gegen die iranische Internet-Abschaltung darstellt, und stellt dem Behauptungen über erfolgreiche Störungen durch den Iran gegenüber. Der Artikel argumentiert, dass Russland Hardware geliefert hat, China einen „Playbook“ veröffentlicht hat und der Iran dies nun teste – was bisher zu 80% Paketverlust bei Starlink geführt habe. Dies sei ein Beweis der Möglichkeiten im Fall von Taiwan, in dem der Satelliten-Kommunikationsmarkt angekurbelt wurde, diese Möglichkeiten drastisch zu reduzieren.
Die Vorbereitungen
Starlink-Terminals wurden geschmuggelt und aktiviert, Schätzungen sprechen von 20.000 bis 40.000 Anlagen, um den Blackout zu umgehen, aber der Zugang ist begrenzt und nur für eine begrenzte Zeit kostenlos. Der Autor behauptet, Starlink erleide massive Störungen durch militärische Jamming-Techniken, was den Mythos der „unjammbaren“ Starlink-Satelliten widerlege. Tatsächlich berichten Quellen von militärischen Jamming-Signalen gegen Starlink, mit Paketverlusten von 30-80% je nach Region. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/11/star-link-im-iran-und-zukuenftige-kriege/
Der Tech-Kolonie-Komplex: Silicon Valley und Aufstand im Iran. Was bedeutet die Unterstützung von Big Tech für den Regime-Change im Iran für die EU? Wird Silicon Valley auch Dissidenten unterstützen, wenn sie nicht Moscheen, Kirchen oder Synagogen anzünden, und nicht mit Kalaschnikows Polizisten und Demonstranten erschießen?
Freddie Ponton hat einen interessanten Artikel über die Hintergründe der Unruhen im Iran veröffentlicht, der Einblicke gibt, welche Rolle Silicon Valley heute in solchen Regime-Change Operationen spielt. Der Artikel fragt nicht nach Waffen, die Polizisten und Demonstranten töteten und Brandsätzen, die Moscheen und andere Gebäude in Brand setzten, sondern nach der Rolle der digitalen Medien. Was bedeutet es für die EU?
Der Artikel beginnt damit zu erklären, dass das Internet in einer angespannten Stimmung auf den Straßen blockiert wurde, um eine von ausländischen Mächten unterstützte Destabilisierungsoperation einzudämmen. Die iranische Regierung habe einen landesweiten Blackout verhängt und die Bürger von Informationen, Kommunikation und der Außenwelt abgeschnitten. Während die staatlichen Behörden fieberhaft versuchten, die Kontrolle zu behalten, untergrabe aber das Silicon Valley im Stillen die Souveränität des Landes. Geschmuggelte Starlink-Terminals von SpaceX senden unzensiertes Internet in Häuser und auf die Straße und ermöglichen es Demonstranten, Veranstaltungen live zu streamen, Aktionen zu koordinieren und auf nicht blockierte Plattformen zuzugreifen – eine lebenswichtige Verbindung, die mit den strategischen Zielen der USA und Israels übereinstimmt. Das sei keine Wohltätigkeit. Das sei geopolitische Intervention durch Konzerne.
Regime Change im Internetzeitalter. Ponton erklärt, dass eine 2011 von Journalist Jeremy Loffredo auf X veröffentlichte E-Mail von Stratfor enthüllte, dass Google im Jahr 2011 unter Jared Cohens Google Ideas untersuchte, wie soziale Medien moderne „Farbrevolutionen“, also Aufstände in Ländern, in denen man eine genehme Regierung an die Macht bringen will, befeuern kann, indem sie US-finanzierten „Bürgerjournalismus“ verstärken. Diese wurde 2016 zu Jigsaw, erklärt er, und operierte an der iranisch-irakischen Grenze, wo er angeblich mit stillschweigender Unterstützung des Weißen Hauses und des Außenministeriums Aufgaben übernahm, „die die CIA nicht bewältigen kann“. Jigsaw widmete sich und widmet sich weiterhin der Anwendung technologischer Lösungen, die in „Operationen zur Bekämpfung von Extremismus, Online-Zensur und Cyberangriffen eingesetzt werden können, um den Zugang zu Informationen zu schützen oder zu kontrollieren“. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/11/der-tech-kolonie-komplex-silicon-valley-und-aufstand-im-iran/
10.01.2026: US-Intervention durch Regime change. „Jemand“ bewaffnet „Demonstranten“ im Iran. Schon in den vorherigen Nächten gab es tote Polizisten durch Schüsse, aber es wurde heute Nacht noch schlimmer. Erschossene Polizisten und Demonstranten, brennende Moscheen, Geschäfte, Autos, jeweils von Gruppen, bestehend aus wenigen hundert Randalierern organisiert.
Nachdem die iranischen Sicherheitskräfte an den Vortagen, angeblich nach Warnungen aus der Türkei, dutzende von bewaffneten Kurden nach dem Grenzübergang in einem Feuergefecht getötet hatten, schienen trotzdem weitere bewaffnete Kräfte ins Land eingesickert zu sein. Sie hatten sich offensichtlich unter die Demonstranten gemischt und tödliche „Erfolge“ erzielt.
Der Auslöser. Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 in der iranischen Revolution gestürzten Schahs, mit Unterstützung der USA und Israels, hatte auch für die Nacht vom 9. auf den 10. Januar die Bevölkerung um 20:00 Uhr Teheraner Zeit zu Demonstrationen aufgerufen. Bei diesen Versammlungen, nahmen auch bewaffnete und ausgebildete Demonstranten teil, und zwar in mehreren iranischen Städten, darunter Teheran. Im Verlauf der Unruhen, die durch diese Kräfte ausgelöst wurden starben mehrere Polizisten durch direkte Schüsse, auch Zuschauer und Demonstranten starben.
„Die Demonstranten nutzten die Taktik der visuellen Verstärkung und schnellen Bewegung. Das bedeutet, dass eine Gruppe von etwa 200 Personen, nachdem sie in einer Straße Vandalismus begangen hatte, schnell in eine andere Straße weiterzog und den Vandalismus mit Weitwinkelobjektiven filmte, um den Eindruck eines weitverbreiteten Geschehens zu erwecken.
Im beigefügten Video ist die Anwesenheit von etwa 400 Personen an der Kreuzung der Vali-e-Asr-Straße in Teheran zu sehen, einem der Hauptorte, von denen aus der Aufruf zur Versammlung erfolgte. Das beigefügte Bild zeigt dieselbe Kreuzung wenige Minuten nach der Versammlung. Diese Vorgehensweise wird fortgesetzt und voraussichtlich auch heute Abend beibehalten.“
Die iranische Hackergruppe Handala hatte in der Zwischenzeit Details über den Mossad-Agenten veröffentlicht, der mit den Brandstiftungen und Morden an Polizisten in Zusammenhang gebracht wird, Mehrdad Rahimi. Die Gruppe berichtet, dass dieser Mossad-Offizier innerhalb des Iran agiere und Geheimdienstmethoden einsetzt, wie die Vergabe von Codenamen für jeden angeworbenen Söldner. Dabei handelt es sich um normale, naive Jugendliche. Handala veröffentlichte Teil einer Liste mit mehr als 600 iranischen „Unruhe-Akteuren“, die auch für Tötungsprojekte genutzt werden, die dann den Sicherheitskräften angelastet werden. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/10/jemand-bewaffnet-demonstranten-im-iran/
Iran: Gewaltspirale schaukelt sich hoch – Kronprinz Pahlavi kündigt Beginn der "Revolution" an. Innerhalb nur weniger Tage verwandelten sich friedliche Proteste in Iran in einen bewaffneten Aufstand. Exil-Kronprinz Reza Pahlavi kündigt den baldigen Sturz des "Regimes" an und verspricht seine Rückkehr. Die Lage im Land ist unübersichtlich, inzwischen sind alle Szenarien denkbar.
Mehrere Tage in Folge wird Iran von gewaltsamen und zunehmend blutigen Ausschreitungen in Dutzenden Städten erschüttert. Nachdem der in den USA lebende Sohn und Nachfolger des 1979 gestürzten Schah Reza Pahlavi die Iraner zum zivilen Ungehorsam und zu Massendemonstrationen aufgerufen hatte, gingen am Donnerstag und Freitag Zehntausende Menschen auf die Straße. Demonstrationen fingen beim von den Behörden lahmgelegten Internet immer abends um 20 Uhr an. Laut Kronprinz sollten sie u. a. die Zustimmung der Bevölkerung zu seiner Rückkehr an die Macht signalisieren.
In der Hauptstadt Teheran, Maschhad, Isfahan und anderen Großstädten waren Demonstrationen von heftigen Ausschreitungen und Pogromen begleitet. Zahlreiche Moscheen, Medieneinrichtungen, Bankfilialen sowie Polizei- und Feuerwehrautos wurden mit Molotowcocktails beworfen und gerieten in Brand. Manche größere Gebäude brannten vollständig ab. Auch setzte ein Denkmalsturz als Zeichen der Radikalisierung ein.
Dabei waren die Proteste am Freitag weniger zahlreich als am Donnerstag, wobei sie auch am Donnerstag alles andere als massenhaft gewesen waren. Nach den im Internet geposteten Videos zu urteilen, waren am Donnerstag in Millionenstädten je Menschen im einstelligen Tausenderbereich auf der Straße. Vom in den Westmedien oft verkündeten "Marsch der Millionen" kann jedenfalls nicht die Rede sein.
Auch wurden am Freitag wegen des abgeschalteten Internets weniger Videos von den Protesten ins Netz gestellt. Das Versenden der Bilder war dank Hunderter zuvor ins Land geschmuggelter Starlink-Anlagen zum Teil wieder möglich. Doch wie Sky News berichtet, waren viele Zuschaltungen durch die Ortung der Terminals durch Sicherheitskräfte schnell unterbunden. Mehr … … https://rtnewsde.site/international/266958-iran-gewaltspirale-schaukelt-sich-hoch/
Königssohn ruft auf Stadtzentren einzunehmen. Iran: Neue Proteste trotz Internetblockade - Trump droht mit Angriff. Im Iran hat es am Freitagabend erneut Proteste gegeben. Trotz des harten Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte und einer Internetblocke versammelte sich wieder eine große Menschenmenge in der Hauptstadt Teheran, wie von AFP verifizierte Videos zeigten. Der iranische Oppositionsführer und Sohn des letzten Schahs von Iran, Mohammad Reza Pahlavi, ruft dazu auf, die Stadtzentren einzunehmen.
In der Nacht zum Freitag war es im Iran zu den größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle vor fast zwei Wochen gekommen. Zu Aufmärschen kam es unter anderem in den Millionenmetropolen Teheran und Maschhad. Landesweit wurde daraufhin von den Behörden das Internet abgeschaltet. Die Demonstranten im Teherans Stadtteil Sadatabad schlugen auf Töpfe und riefen Sprechchöre wie „Tod Chamenei“, die sich gegen das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei richteten. Mehr … … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/iran-neue-proteste-trotz-internetblockade-trump-droht-mit-angriff-a5355987.html
09.01.2026: Trump schließt ein Treffen mit Pahlavi aus – landesweiter "Internet-Blackout" in Iran. Eine neue Protestwelle erschüttert Iran seit Ende Dezember. Trump signalisiert, dass er nicht bereit ist, den früheren Kronprinzen Reza Pahlavi im Falle eines Regimewechsels als iranische Führungspersönlichkeit zu unterstützen.
Während sich am Donnerstagabend die Proteste gegen die wirtschaftliche Lage im ganzen Land ausbreiteten und den Druck auf die Führung des Landes erhöhten, wurde Iran von einem vollständigen Internetausfall heimgesucht. Obwohl unklar ist, was den Ausfall verursacht hat, der zuerst von dem Internet-Freiheitsmonitor NetBlocks gemeldet wurde, haben die iranischen Behörden schon in der Vergangenheit als Reaktion auf große Unruhen das Internet abgeschaltet. NetBlocks hatte bereits am selben Tag über Ausfälle in der westiranischen Stadt Kermanshah berichtet, als die Behörden ihr Vorgehen gegen die Demonstranten verschärften.
Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte Aufnahmen von den Protesten, die letzte Nacht in Teheran stattfanden. Busse brannten und eine U-Bahn-Station wurde beschädigt. Einige Demonstranten riefen wiederholt Parolen, die einen Sturz der Islamischen Republik forderten. Unter anderem war zu hören: "Pahlavi wird zurückkehren" – in Bezug auf Reza Pahlavi, den Sohn des 1979 im Zuge der Islamischen Revolution gestürzten Schahs Mohammad Reza Pahlavi.
Mit einem Aufruf zu koordinierten Protesten versucht der frühere Kronprinz Reza Pahlavi, den Demonstrationen in Iran eine neue Dynamik zu verleihen. In einer Videobotschaft forderte der in den USA lebende Sohn des letzten Schahs die Iraner auf, am Donnerstag und am Freitag um Punkt 20:00 Uhr Ortszeit auf der Straße oder auf ihren Balkonen gemeinsam Parolen gegen die Islamische Republik zu skandieren. Mehr … … https://rtnewsde.site/der-nahe-osten/266865-aufruf-zu-koordinierten-protesten-durch/
Gewalt in Iran: Massive Ausschreitungen nach Aufruf von Ex-Kronprinz. Die Proteste gingen am Donnerstag im ganzen Iran weiter – bereits den zwölften Tag in Folge. Auslöser für die jüngste Eskalation war unter anderem ein Aufruf des in den USA lebenden ehemaligen Kronprinzen Reza Pahlavi.
Der Sohn des letzten Schahs hatte in einem Video über soziale Medien zu koordinierten Kundgebungen gegen die iranische Führung am Donnerstag und Freitag aufgerufen. Am Donnerstagabend schaltete die Regierung das Internet landesweit komplett ab, um die Koordination der Proteste zu unterbinden. Trotzdem schlugen die Proteste in vielen Städten in unkontrollierbares Chaos um. Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte Aufnahmen von den Protesten. Busse brannten und eine U-Bahn-Station wurde beschädigt.
Besonders verstörend sind Aufnahmen, die einen brutalen Angriff auf einen unbewaffneten Sicherheitsbeamten zeigen. Der am Boden liegende Mann wurde von Demonstranten mit Metallgittern, Tritten und Schlägen brutal attackiert. Video und mehr … https://rtnewsde.site/kurzclips/video/266894-gewalt-in-iran-massive-ausschreitungen/
Demonstrationen für Monarchie im Iran In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar fanden Demonstrationen für die Wiedereinführung der Monarchie im Iran statt, westliche Medien sprechen von „Millionen“, die protestierten. TKP analysiert was tatsächlich passierte.
Schätzungen zu Protestgrößen sind oft subjektiv und variieren stark je nach Quelle, besonders bei Internet-Blackouts und begrenzter unabhängiger Berichterstattung. Medien wie die Washington Post sprechen von „großen Menschenmengen“ in großen Städten, ohne präzise Zahlen zu nennen. So dass sich jeder die passende Zahl heraussuchen kann. Andere Quellen, vermutlich eher pro-iranisch eingestellt, schätzen kleinere Gruppen, z. B. 3.000 in Teheran in einem Post. Schauen wir uns an, was in den großen Städten tatsächlich passierte. Wichtig ist zu unterscheiden zwischen Protesten gegen die wirtschaftlichen Probleme in den Vortagen, und dem Protest, bei dem die Wiedereinführung der Monarchie, die im Westen gefördert wird, im Vordergrund steht.
Ein Video aus dem Haft-Hoz-Viertel zeigt eine dichte Menge, die eine breite Straße füllt und „Javid Shah“ (Lang lebe der Shah) rufen. Die Aufnahme von oben zeigt Hunderte bis möglicherweise Tausende Menschen, die sich über mehrere Blocks erstrecken – es wirkt wie eine signifikante Versammlung in einem städtischen Bereich. Man kann ca. 500 bis 2.000 Menschen sehen, relativ zur Stadtgröße mit 9 Millionen Menschen ist das lokal bedeutsam, aber nicht massenhaft. Evt. vergleichbar mit einer größeren Demo in einem VIERTEL von Berlin.
Ein weiteres Video aus Teheran zeigt eine große Gruppe, die marschiert und Slogans ruft. Die Menge füllt die Straße, mit Lichtern und Gebäuden im Hintergrund; es sieht nach einem sehr koordinierten Protest aus. Hier kann man 1.000 bis 3.000 Menschen identifizieren, was eine nennenswerte Beteiligung ist, ähnlich wie bei Demonstrationen in großen Metropolen. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/09/demonstrationen-fuer-monarchie-im-iran/
Irans Volk erhebt sich: Auch eine Revolution gegen die muslimische Diktatur. Seit Ende Dezember 2025 erschüttern massive Proteste den Iran, ausgelöst von massiver Misswirtschaft, grassierender Korruption und tiefer Ablehnung der islamischen Herrschaft. In den letzten drei Tagen haben Streiks und Demonstrationen weiter zugenommen, der Aufstand könnte diesmal das Ende der Ayatollahs einleiten.
Die Unruhen, die am 28. Dezember 2025 im Teheraner Basar begannen, haben sich in den ersten Januartagen 2026 auf über 150 Städte und 31 Provinzen ausgeweitet. In den letzten drei Tagen meldeten iranische Quellen auf Social Media Streiks in Märkten von Shiraz, Tehran und Kermanshah sowie anhaltende Kundgebungen in Mashhad, Abdanan und Aligudarz. Mehr … … https://report24.news/irans-volk-erhebt-sich-auch-eine-revolution-gegen-die-muslimische-diktatur/
08.01.2026: Anhaltende Proteste im Iran: Militär richtet Drohung an Israel. Besonders auffällig bei den jüngsten Protesten ist die hohe Gewaltbereitschaft der teilweise sehr gut organisierten Protestierenden. Die Beamten im Iran sehen bei Unruhen im Land die "lange Hand des Mossad am Werk".
Die iranischen Revolutionsgarden (RIGC) erklärten am Mittwoch, sie seien wegen eines möglichen Angriffs der Vereinigten Staaten oder Israels in höchster Alarmbereitschaft, während Iran in den elften Tag landesweiter Unruhen eintrat, die laut Behörden in Teheran durch ausländische Akteure angeheizt werden. Brigadegeneral Morteza Ghorbani, leitender Berater des Kommandanten der Revolutionsgarden, erklärte am Mittwoch in einer von der halbstaatlichen iranischen Nachrichtenagentur Mehr veröffentlichten Stellungnahme, dass 400 Einheiten der Revolutionsgarden und des iranischen Militärs in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden seien.
"Sie sind bereit. Sollte es zu einer Aggression kommen, werden sie [Israel] dem Erdboden gleichmachen", warnte Ghorbani und fügte hinzu, dass das iranische Militär und die IRGC "den Finger am Abzug" hätten. Ghorbanis Äußerungen sind die jüngsten in einer Reihe von Drohungen aus Iran, nachdem US-Präsident Donald Trump "wegen Tötung von Demonstranten durch iranische Sicherheitskräfte" militärische Maßnahmen angekündigt hatte.
In einer Rede vor der Offiziersschule der IRGC in Teheran sagte Militärkommandant Generalmajor Amir Hatami am Mittwoch, dass jede Aggression seitens der Feinde Irans eine entschlossene Reaktion nach sich ziehen werde. "Ich sage mit Zuversicht, dass die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran heute weitaus besser vorbereitet sind als vor dem Krieg. Wenn der Feind einen Fehler macht, wird er mit einer entschlosseneren Reaktion konfrontiert werden, und jedem Angreifer wird die Hand abgeschlagen werden", so Hatami. Mehr … … https://rtnewsde.online/der-nahe-osten/266813-anhaltende-proteste-im-iran-militaer/
Proteste und ein im Exil lebender Kronprinz. Die Hintergründe: Was hinter den Unruhen im Iran steckt. Was steckt hinter den Massenprotesten im Iran? Wie schwach ist das herrschende Regime? Welche Rolle könnte der Kronprinz Reza Pahlavi für einen Iran nach der Islamischen Republik spielen? Die Herausgeberin der persischen Epoch Times gibt einen Überblick.
Unmittelbarer Auslöser für die Unruhen ist ein starker Kursverfall der iranischen Währung. Viel Aufmerksamkeit richtet sich auf den iranischen Kronprinzen Reza Pahlavi, der einen Übergangsfahrplan für einen Iran nach der Islamischen Republik entwickelt hat. Vor der Revolution war der Iran ein enger Verbündeter der USA und von Israel. Khomeini, Gründer der Islamischen Republik, formulierte marxistische Ideen um und kam 1979 an die Macht.
Was ursprünglich als Reaktion auf die wirtschaftliche Notlage inmitten von Sanktionen und dem Absturz der iranischen Währung Rial begann, hat sich zu Massenprotesten gegen das herrschende Regime entwickelt – einschließlich Forderungen nach dem Sturz der Regierung der Islamischen Republik. Innerhalb von etwa einer Woche entwickelten sich die Proteste zu einer der längsten und hartnäckigsten Unruhen, die der Iran in den vergangenen Jahren erlebt hat. Das sagen Menschenrechtsbeobachter.
Seit Beginn der Demonstrationen wurden über 1.000 Menschen festgenommen und mindestens 27 Sicherheitskräfte getötet, berichtet die Organisation Iran Human Rights am Dienstag, 6. Januar. Unter den weiteren Getöteten seien fünf Kinder. Die Organisation sagt zudem, dass sich die Proteste auf 26 der 31 Provinzen ausgeweitet haben. Was steckt hinter den Demonstrationen?
1. Absturz der Währung. Der unmittelbare Auslöser für die Unruhen war ein starker Wertverlust der iranischen Währung am Devisenmarkt. Ende Dezember 2025 stieg der US-Dollar auf dem freien Markt von unter 1 Million Rial auf etwa 1,45 Millionen Rial, was die Inflation anheizte, die Märkte verunsicherte und den Druck auf die Lebenshaltungskosten für die Iraner weiter verschärfte. Steigende Mieten, Mangel an Grundnahrungsmitteln und schwankende Löhne haben die Frustration angesichts der täglichen Schwierigkeiten unter der autoritären Herrschaft des islamischen Regimes noch verstärkt.
Händler im historischen Basar von Teheran, der oft als Indikator für wirtschaftliches Vertrauen gilt, sagten, sie hätten Schwierigkeiten gehabt, von einem Morgen auf den nächsten Preise festzulegen, da die starken Währungsschwankungen die Verkäufe riskant machten. Mehr … … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/die-hintergruende-was-hinter-den-unruhen-im-iran-steckt-a5350651.html
07.01.2026: Spannungen steigen: Iran droht nach Trumps Warnung mit Präventivschlag. Der Verteidigungsrat in Iran warnte vor einem möglichen Präventivschlag gegen Israel. Die Erklärung folgte, nachdem Donald Trump damit gedroht hatte, die Demonstranten in Iran notfalls militärisch zu unterstützen.
Wie der neu gegründete Verteidigungsrat am Dienstag mitteilte, warnt die iranische Führung vor einem möglichen Präventivschlag gegen Israel. "Die Zunahme der Drohungen und Interventionen, die über reine Rhetorik hinausgehen, kann als feindliches Verhalten interpretiert werden", hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Verteidigungsrates in Teheran. Iran werde sich zur Selbstverteidigung nicht auf Reaktionen beschränken, sondern "konkrete Anzeichen von Bedrohungen als Teil der Sicherheitsgleichung" betrachten. Dies klang wie die Androhung eines Präventivschlags.
Die Erklärung folgte, nachdem Donald Trump damit gedroht hatte, die Demonstranten in Iran notfalls militärisch zu unterstützen. Am Montag hatte der amerikanische Präsident bekräftigt: "Wenn sie anfangen, Menschen zu töten, wie sie es in der Vergangenheit getan haben, werden sie von den Vereinigten Staaten sehr hart getroffen werden." Angesichts einer schweren Wirtschaftskrise und galoppierender Inflation gibt es in Iran schon seit Tagen Proteste und Unruhen. Besonders auffällig ist die hohe Gewaltbereitschaft der teilweise sehr gut organisierten Protestierenden. Die iranischen Beamten sehen hier die lange Hand des Mossad am Werk.
Die staatliche Zeitung Tehran Times sprach von einer möglichen "präventiven Selbstverteidigung". Premierminister Benjamin Netanjahu soll Teheran über Moskau mitgeteilt haben, dass Israel keine militärische Eskalation plane. Israel und Iran unterhalten keine diplomatischen Beziehungen, und es bestehen keine direkten Kommunikationskanäle.
Der oberste Führer Irans, Ali Khamenei, veröffentlichte eine Erklärung auf X, in der er sagte, dass er den Zusicherungen Israels nicht vertraue. "Was veranlasst den Feind, zuerst einen Waffenstillstand zu fordern … und dann Botschaften zu senden, in denen er sagt, er wolle nicht gegen uns kämpfen? Natürlich ist der böswillige Feind ein betrügerischer Lügner, und wir vertrauen ihm nicht." Mehr … … https://rtnewsde.com/der-nahe-osten/266716-spannungen-steigen-iran-droht-nach/
06.01.2026: Irans zusammenbrechende Währung legt die Profiteure hinter der Krise offen. Während Sanktionen wirken und Devisenreserven verschwinden, erheben sich Irans Händler im Protest gegen eine scheiternde Wirtschaftsordnung, die in systemischem Missmanagement und elitärem Profitstreben wurzelt.
In den letzten Tagen des Jahres 2025, als der Rial auf beispiellose Tiefstände fiel, verwandelte sich Teherans geschäftige Jomhuri- (Republik-)Avenue in einen Korridor des Widerstands. „Bazaaris“ (die traditionelle Händlerklasse mit tiefem politischem und wirtschaftlichem Einfluss) und Handy-Ladenbesitzer, in die Enge getrieben von einer kollabierenden Währung und drakonischen Zöllen, schlossen ihre Geschäfte und strömten auf die Straßen. Ihre Wut entfachte ein Feuer, das sich rasch auf den Großen Basar ausbreitete, der lange als wirtschaftliches Barometer Irans gilt. Anders als die Proteste von 2022 wegen sozialer Freiheiten oder die Unruhen von 2009 infolge von Wahlstreitigkeiten wird diese Protestwelle eindeutig vom wirtschaftlichen Zusammenbruch und lange schwelendem Missmanagement angetrieben.
Was als Händleraufstand gegen ein nicht funktionsfähiges Handelsumfeld begann, offenbarte bald die tiefere Fäulnis jahrzehntelangen wirtschaftlichen Missmanagements, institutioneller Korruption und eines durch Sanktionen erstickten Systems, das die Bevölkerung bestraft, um sich selbst zu erhalten.
Sanktionen, Sabotage und eine verschwindende Wirtschaft. Iran, ein Land mit über 86 Millionen Einwohnern, verzeichnete im Sommer 2025 ein mageres Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent, während die Inflation bis Dezember über 42 Prozent stieg. Die Erwerbsbeteiligung bleibt erschreckend niedrig und liegt fast 20 Punkte unter dem weltweiten Durchschnitt. Diese düsteren Kennzahlen haben sich unter der Last unerbittlicher US-Sanktionen stetig verschlechtert, die erstmals 2018 während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump wieder eingeführt wurden und sich über zwei Präsidentschaftsperioden hinweg verschärft haben. Mehr … … https://uncutnews.ch/irans-zusammenbrechende-waehrung-legt-die-profiteure-hinter-der-krise-offen/
Reza Pahlavi: Der Iran ist bereit für einen demokratischen Übergang. Der iranische Oppositionsführer, Exil Kronprinz Reza Pahlavi, sieht das Ende der Islamischen Republik näher denn je. In einem Gastbeitrag für die Washington Post erklärt der Sohn des letzten Schahs, warum der aktuelle Aufstand aus seiner Sicht grundlegend anders ist als alle bisherigen Protestwellen – und warum der Machtwechsel diesmal unausweichlich sei.
Nach fast 47 Jahren habe das Regime seine letzte Legitimität verspielt. Massenhinrichtungen, brutale Repression und die systematische Verfolgung religiöser Minderheiten wertet Pahlavi nicht als Zeichen von Stärke, sondern als Ausdruck nackter Angst. Landesweit protestierten Menschen in Städten, Dörfern und Provinzen, die Kontrolle der Machthaber bröckele sichtbar. Das System sei innerlich zerstritten und politisch ausgelaugt.
Pahlavi berichtet, dass Demonstranten zunehmend seinen Namen rufen – nicht, weil sie einen neuen Herrscher wollten, sondern weil sie eine verbindende Figur für den Übergang suchten. Er selbst sehe sich ausdrücklich nicht als Monarch oder Präsident, sondern als Treuhänder eines demokratischen Übergangs. Ziel sei ein freier Iran mit gleichen Rechten für alle Bürger, klarer Trennung von Religion und Staat und einer späteren Volksabstimmung über die Staatsform.
Um ein Chaos wie nach westlichen Interventionen im Irak oder in Afghanistan zu vermeiden, verweist Pahlavi auf jahrelange Vorbereitung. Mit dem sogenannten „Iran Prosperity Project“ habe er ein internationales Netzwerk aus Experten aufgebaut, das detaillierte Pläne für Wirtschaft, Verwaltung, Energieversorgung und Infrastruktur erarbeitet habe. Der Übergang solle geordnet verlaufen, staatliche Strukturen müssten soweit möglich erhalten bleiben. Mehr … https://opposition24.com/politik/reza-pahlavi-der-iran-ist-bereit-fuer-einen-demokratischen-uebergang/
05.01.2026: Proteste gegen das Mullah-Regime halten an. Zahlreiche Tote bei Gewalt des Mullah-Regimes gegen Demonstranten im Iran. Die zunehmenden Unruhen gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten im Iran haben weitere Todesopfer gefordert. US-Präsident Trump hat den Demonstranten seine Unterstützung zugesichert und die iranische Staatsführung wissen lassen, dass er sich auf der Seite der Demonstranten "engagieren werde".
Proteste im Iran. Offizielle Bestätigung von Todesfällen bei Demonstrationen. Sowohl die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars als auch die Menschenrechtsorganisation Hengaw berichteten von zwei Toten bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in der Stadt Lordegan im Südwesten des Landes. Drei weitere Menschen wurden laut Fars in Azna und ein weiterer in Kouhdasht getötet, alle im Westen des Landes.
Unruhen halten an. Am vergangenen Donnerstag zeigten in sozialen Medien veröffentlichte Videos, wie Autos während der Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Brand gesetzt wurden. Viele Demonstranten fordern den Rücktritt des Obersten Führers. Einige fordern auch die Wiedereinführung der Monarchie. Im Laufe des Tages trafen immer mehr Berichte über Unruhen im ganzen Land ein. Auslöser der Proteste war der Währungsverfall des iranischen Rial.
Medien berichten überraschend offen über die Proteste. Von BBC Persian verifizierte Videos zeigen Proteste in der zentralen Stadt Lordegan, der Hauptstadt Teheran und Marvdasht in der südlichen Provinz Fars am Donnerstag. Laut Fars wurden in Lordegan zwei Menschen getötet. Die Zeitung berief sich dabei auf einen informierten Beamten. Der Bericht machte keine Angaben dazu, ob es sich bei den Getöteten um Demonstranten oder Angehörige der Sicherheitskräfte handelte. Auch von drei Todesfällen in Azna in der benachbarten Provinz Lorestan wurde berichtet, ohne jedoch zu spezifizieren, ob es sich um Demonstranten oder Sicherheitskräfte handelte.
Öffentliches Leben liegt teilweise brach. Mehr … … https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-mk/konflikte/zahlreiche-tote-bei-gewalt-des-mullah-regimes-gegen-demonstranten-im-iran/42504
Iran kommt nicht zur Ruhe: Proteste weiten sich landesweit zu Ausschreitungen aus. Infolge der plötzlichen Entwertung der iranischen Währung Rial am 28. Dezember 2025 kommt es seit Tagen zu Protesten in Iran. Ausgehend von den Geschäftsvierteln der Hauptstadt Teheran weitet sich die Protestwelle auf immer mehr Städte aus. Besonders auffällig ist die hohe Gewaltbereitschaft unter den teilweise sehr gut organisierten Protestierenden.
Einige Beobachter vermuten kriminelle Banden dahinter, andere sehen die lange Hand Israels am Werk. So zitierten mehrere deutsche Medien Äußerungen von X-Konten, die zwar als Sprachrohre des Mossad auftreten, aber nicht offiziell vom Mossad betrieben werden. Nichtsdestotrotz haben Offizielle in Israel und den USA offen ihre Unterstützung der Proteste zum Ausdruck gebracht.
US-Präsident Donald Trump ging am Freitag sogar so weit, dass er eine Intervention auf Seiten der Protestierenden androhte. Am Sonntag legte er nach: Die USA würden "hart zuschlagen", wenn weitere Protestteilnehmer zu Tode kommen sollten. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat am Montag Israel und den USA vorgeworfen, zur Eskalation der Proteste beigetragen zu haben. Video und mehr … https://dert.tech/kurzclips/video/266595-iran-kommt-nicht-zur-ruhe/
03.01.2026: Iran in der Krise: Trump droht mit Eingreifen, Mullahs drohen mit „Hand abschneiden“. Kein Wasser, kein Geld, keine Freiheit. Der Iran steht am Abgrund. Die landesweiten Proteste übertreffen alle bisherigen Demonstrationen. Es gibt erste Tote. Trump droht mit Eingreifen der USA. Die Mullahs drohen mit Angriffen auf US-Einrichtungen. Im Nahen Osten braut sich zu Beginn des neuen Jahres eine neue Gewalteskalation zusammen.
Irans oberster Führer Chamenei fordert harte Maßnahmen gegen die „Unruhestifter“, die er als Feinde des Landes bezeichnet. „Wenn der Iran friedliche Demonstranten erschießt und gewaltsam tötet, wie es bei ihnen [dem Mullah-Regime] üblich ist, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen“, kündigte der amerikanische Präsident Donald Trump überraschend am 2. Januar auf seinem von ihm gegründeten Onlinedienst Truth Social an. Und weiter: Die USA seien jederzeit bereit, „loszulegen“.
Iran droht mit „Hand abschneiden“. Die Antwort der iranischen Regierung folgte prompt. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA zitiert den Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baqaei. Dieser erwähnte die derzeitigen Proteste mit keinem Wort, sondern sprach von einem „Dialog der Iraner“ untereinander und von „Bemühungen zur Lösung innenpolitischer Probleme“. Er machte deutlich, dass der Iran zur Lösung seiner Probleme keinerlei ausländische Einmischung zulassen werde.
Auch der stellvertretende Chef des sogenannten Verteidigungsrats, Ali Schamchani, wird im gleichen Medium wiedergegeben. Schamchani, international gut bekannt als einer der Chefunterhändler im iranischen Atomstreit, drohte, „dass jede interventionistische Hand, die sich der iranischen Sicherheit mit Ausreden nähert, abgeschnitten wird“. Und weiter: Das iranische Volk wisse aufgrund der amerikanischen Erfahrungen im Irak, Afghanistan und Gaza, was die USA unter „Rettung“ verstünden, wird Schamchani zitiert.
Auch Mohammad-Bagher Ghalibaf, Sprecher des iranischen Parlaments, reagierte auf Trumps Äußerung. Er bezeichnete diesen als „respektlosen Präsidenten“, der zur Kenntnis nehmen sollte, dass aufgrund seiner Ankündigung alle amerikanischen Einrichtungen „in der gesamten Region zu legitimen Zielen“ für den Iran werden könnten, falls sich die USA im Iran einmischen würden.
Worum es geht. Seit dem 29. Dezember laufen die größten Proteste gegen die iranische Regierung, seit die Mullahs das Land im Jahr 1979 übernommen haben. Bereits die vergangenen Jahre waren von Protesten gekennzeichnet, die meist aufgrund der Perspektivlosigkeit für junge Erwachsene sowie der rigiden Freiheitsbeschränkungen für Frauen entstanden. Mehr … … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/iran-in-der-krise-trump-droht-mit-eingreifen-mullahs-drohen-mit-hand-abschneiden-a5348760.html
Proteste im Iran: Analyse der aktuellen Demonstrationen und ihrer Auswirkungen auf die Islamische Republik. Nur wenige Analysten im Westen sind sich der Lage im Iran wirklich bewusst. Das westliche Verständnis der inneren Lage im Iran ist nach wie vor zutiefst fehlerhaft. Wiederkehrende Narrative über einen bevorstehenden Zusammenbruch ignorieren die politische und soziale Komplexität des Landes und übertreiben die Auswirkungen der aktuellen Demonstrationen. Es ist wichtig zu erkennen, dass der Iran trotz erheblicher Spannungen derzeit weder in einer Krise steckt, die den Fortbestand der Islamischen Republik bedroht, noch sich in einem Zustand absoluter Stabilität befindet.
Die aktuellen Demonstrationen gehen von patriotischen Teilen der Gesellschaft aus, die mit der moderaten und semi-liberalen Regierung von Masoud Pezeshkian unzufrieden sind. Entgegen weit verbreiteten Behauptungen stellen die meisten dieser Proteste die Grundprinzipien der Islamischen Republik nicht in Frage. Die Unzufriedenheit richtet sich gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung, die von weiten Teilen der Bevölkerung als ineffektiv angesehen wird, was zu einer Wahrnehmung einer Managementkrise führt, aber nicht zu einer Legitimitätskrise der Islamischen Republik. Steigende Preise, Wasserknappheit und wirtschaftliche Instabilität sind die Triebkräfte für die Forderungen der Bevölkerung – nicht die Infragestellung der revolutionären Prinzipien selbst.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass, wie so oft im Zusammenhang mit Versuchen eines Regierungswechsels, externe oder interne Akteure mit unterschiedlichen Interessen in die Proteste eindringen und zu Gewalt und Vandalismus aufrufen. Die Eskalation der Zusammenstöße in bestimmten Gebieten, insbesondere in den Vororten und westlichen Regionen des Landes, sollte nicht als Zeichen eines Zusammenbruchs interpretiert werden. Historisch gesehen hat der Iran in den großen Städten und in der Hauptstadt Teheran, wo die Proteste weitgehend friedlich verlaufen, eine stärkere Kontrolle und Stabilität. Dieses Muster zeigt die institutionelle Fähigkeit der Islamischen Republik, Krisen auch bei erheblichen Mobilisierungen zu bewältigen. Mehr … … https://tkp.at/2026/01/03/proteste-im-iran-analyse-der-aktuellen-demonstrationen-und-ihrer-auswirkungen-auf-die-islamische-republik/
02.01.2026: Iran. Demonstrationen im Iran, Mullahs fliehen? In Deutschland und in anderen Medien wird verbreitet, die Menschen würden im Iran „für Demokratie“ oder „Freiheit“ demonstrieren und gegen die „Mullahs“, die angeblich schon zur Flucht ins Ausland aufgefordert werden. Was steckt aber wirklich dahinter? Was erzählt jemand, der gerade zwei Monate im Iran war?
Der iranische Menschenrechtsaktivist Hoda Yaq hat darüber einen Artikel verfasst, wie aus seiner Sicht die Situation im Iran derzeit ist. Er schreibt, dass die jüngsten Entwicklungen im Großen Basar von Teheran ein Paradebeispiel dafür sind, wie wirtschaftlicher Druck das Verhalten der Öffentlichkeit beeinflussen kann und wie schnell feindselige externe Gruppen solche Momente für ihre eigenen finsteren politischen Ziele ausnutzen. In der vergangenen Woche habe die drastische Abwertung der iranischen Währung, des Rial, den Händlern, insbesondere Kleinunternehmern, erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Ladenbesitzer hatten Mühe, Preise festzulegen, ihre Warenbestände aufzufüllen oder ihren Kunden verlässliche Informationen zu geben. Viele beschrieben die Atmosphäre als von ständiger Unsicherheit geprägt, da die Wechselkurse permanent schwankten und so die Instabilität weiter verschärften.
Demonstrationen. Als Reaktion auf diese volatile Lage, so der Autor, versammelten sich Gruppen von Händlern und lokalen Gewerbetreibenden, um ihren Anliegen auf friedliche und demokratische Weise Ausdruck zu verleihen. Ihre Demonstrationen verliefen zivilisiert und konzentrierten sich auf legitime wirtschaftliche Probleme anstatt auf opportunistische politische Forderungen. Die Ladenbesitzer betonten wiederholt, so der Artikel, dass sie Lösungen für Probleme suchten, die direkt mit ihrer Arbeit und ihrem Lebensunterhalt zusammenhingen, und keine Konfrontation mit der Regierung oder den Strafverfolgungsbehörden suchten. Mehr … https://tkp.at/2026/01/02/demonstrationen-im-iran-mullahs-fliehen/
31.12.2025: Trump will Iranern die Hölle heiß machen: Irans Präsident reagiert auf Drohung. Benjamin Netanjahu wollte Donald Trump bei seinem Besuch von neuen Militärschlägen gegen Ziele in Iran überzeugen – und das nur wenige Monate, nachdem Israel im Juni einen 12-tägigen Krieg mit Teheran geführt hatte. Iran steckt derzeit unter anderem wegen Protesten angesichts der wirtschaftlichen Lage in einer innenpolitischen Krise.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die jüngste Drohung von Donald Trump, das Land erneut anzugreifen, verurteilt. Er kündigte an, dass jede weitere Aggression eine vernichtende und "bedauerliche" Reaktion nach sich ziehen werde. "Die Reaktion der Islamischen Republik Iran auf jede unterdrückerische Aggression wird hart und bedauerlich sein", schrieb Peseschkian in einer Nachricht auf der Social-Media-Plattform X.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag in Florida drohte Trump, jeden Versuch Teherans, sein Atomprogramm voranzutreiben oder seine ballistischen Raketenkapazitäten zu stärken, auszumerzen. "Jetzt höre ich, dass Iran versucht wieder aufzurüsten", sagte Trump vor Reportern, als er Netanjahu auf seinem Anwesen in Florida empfing. "Und wenn sie das tun, werden wir sie niederschlagen müssen. Wir werden sie niederschlagen. Wir werden ihnen die Hölle heiß machen. Aber hoffentlich geschieht das nicht." Netanjahu wollte Trump bei seinem Besuch von neuen Militärschlägen gegen Ziele im Iran überzeugen – und das nur wenige Monate, nachdem Israel im Juni einen 12-tägigen Krieg mit Teheran geführt hatte.
Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim News Agency berichtete, warnte der Generalstab der iranischen Streitkräfte in einer am Montag veröffentlichten Erklärung, dass man keine Bedrohungen für die Sicherheit der Nation oder ihrer Bevölkerung dulden werde. Laut iranischen Befehlshabern befinden sich die Streitkräfte des Landes in voller Einsatzbereitschaft. Sie warnten, jeder künftigen Fehlkalkulation der Feinde werde mit überwältigender Gewalt begegnet. Am Wochenende sagte Peseschkian, sein Land befinde sich auch im Krieg mit Europa und Israel. Mehr …
28.12.2025: Irans Präsident: Wir sind im "totalen Krieg" mit dem Westen. Die USA, Israel und Europa setzen Iran in allen Bereichen massiv unter Druck, erklärt Präsident Massud Peseschkian. Teheran werde die Sanktionen überwinden und auf mögliche neue Angriffe härter als zuvor reagieren. Das Militär sei in höchster Einsatzbereitschaft.
Irans Präsident Massud Peseschkian sieht sein Land in einem Zustand der umfassenden Konfrontation mit westlichen Staaten und Israel. Seine Erklärung hierzu wurde auf der Webseite des Obersten Führers Irans am Samstag veröffentlicht, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Peseschkian wird hierbei wie folgt zitiert: "Meiner Meinung nach befinden wir uns in einem totalen Kriegszustand mit den Vereinigten Staaten von Amerika, Israel und Europa. Sie wollen nicht, dass unser Land auf eigenen Beinen steht."
Laut dem Spitzenpolitiker versuchen die USA, Israel und die europäischen Länder, Iran "einzukreisen" und Druck auf das Land in allen Bereichen, darunter Kultur, Politik, Sicherheit und Handel, auszuüben. Zugleich erklärte Peseschkian, dass die Einheit des iranischen Volkes es ermöglichen werde, jede westliche "Verschwörung" zu vereiteln. Laut Peseschkian hätten sich Israels Hoffnungen auf den Zusammenbruch der iranischen Staatsführung während des zwölftägigen Krieges im Juni nicht erfüllt. Iran werde die Sanktionen überwinden, fügte er hinzu. Jeder neue Angriff auf das Land werde eine härtere Antwort nach sich ziehen, da die iranischen Streitkräfte in höchster Einsatzbereitschaft seien. Mehr ...
20.12.2025: IAEA-Chef fordert Zugang zu iranischen Nuklearanlagen. Neben den drei wichtigen Standorten in Fordow, Natanz und Isfahan verfügt Iran über mehrere weitere Atomanlagen mit einer starken Forschungskomponente. Teheran müsse gemäß dem Atomwaffensperrvertrag (NVV) den Zugang zu den Einrichtungen gewähren, forderte Rafael Grossi.
Rafael Grossi, der Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), hat der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Samstag ein Interview gegeben. Das Gespräch ging der Frage nach, wie die IAEA die Notwendigkeit von Atominspektionen in Iran begründen wolle, nachdem die USA erklärt hatten, alle Anlagen in Iran zerstört zu haben.
Der IAEA-Chef erläuterte, Iran verfüge über weit mehr nukleare Einrichtungen als die drei wichtigen Standorte in Fordow, Natanz und Isfahan. Diese Objekte seien für die Urananreicherung zwar von großer Bedeutung, aber das iranische Atomprogramm beschränke sich nicht darauf, meint Grossi. In dem Land gebe es zahlreiche weitere Einrichtungen mit einer starken Forschungskomponente. Darüber hinaus sei das Kernkraftwerk Buschehr im Betrieb, so der IAEA-Chef weiter. Teheran plane auch, neue AKWs, unter anderem gemeinsam mit Russland, zu bauen. Iran sei dabei, seine Aktivitäten im Bereich Nuklearenergie in allen Richtungen fortzusetzen.
Gemäß dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen sowie dem umfassenden Sicherungsabkommen sei Teheran verpflichtet, den Atominspektoren der IAEA den Zugang zu den Anlagen zu gewährleisten, betont Grossi.
In dem Zusammenhang wird der Generaldirektor der Organisation wie folgt zitiert: "Das ist in der Tat Teil unseres Dialogs. Denn sie sagen: 'Es ist nicht sicher, da kommt man nicht rein.' Aber in diesem Fall muss man die Inspektoren reinlassen, damit sie bestätigen können, dass es wirklich unmöglich ist, da reinzukommen. Genau diese Art von Dialog führen wir derzeit, und ich hoffe, dass wir Fortschritte erzielen können." Ende Juni erklärte US-Präsident Donald Trump, dass die Atomanlagen Fordow, Natanz und Isfahan bei Luftangriffen "komplett zerstört" worden seien. Einer Mitteilung des Pentagons zufolge wurden dadurch Irans Fähigkeiten, Uran anzureichern, erheblich eingeschränkt. Mehr ...
13.12.2025: Seymour Hersh: Iran weiter im Visier Israels – Neuer Angriff 2026? Israel hat möglicherweise neue Angriffspläne gegen den Iran, schreibt Seymour Hersh. Der Grund: Iran baut seine Luftverteidigung wieder auf. Das will Israel anscheinend verhindern.
Israel plant «im Frühjahr einen neuen, massiven Angriff auf den Iran», bevor die iranische Luftabwehr wieder aufgebaut ist. Das schreibt der investigative US-Journalist Seymour Hersh (88) in seinem jüngsten Text. Er beruft sich dabei auf einen «gut informierten Israeli, der der Militärführung nahesteht». Nach israelischen Informationen baue der Iran seine im Juni dieses Jahres durch israelische Angriffe zerstörte Luftabwehr neu und verbessert auf, so Hersh. Diese könne im Spätsommer 2026 einsatzbereit sein, was Israel mit neuen Angriffen verhindern wolle. Zu den «Hauptzielen» werde dabei auch die wiederaufgebaute Rüstungsproduktion des Iran, vor allem Raketen und deren Startanlagen, gehören.
Der renommierte Journalist beschäftigt sich in seinem aktuellen Text mit der Frage, ob die USA immer noch gegen den Iran kämpfen. Er erinnert daran, dass er sich lange Zeit mit den angeblichen Plänen des Iran, Atomwaffen zu bauen, beschäftigt hat. US-Politik und -Geheimdienste hätten immer wieder gewarnt, Teheran werde «in fünf Jahren» die Atombombe besitzen.
Unterdessen habe Israel ein großes Atomwaffenarsenal aufgebaut, mit geheimer US-amerikanischer Hilfe. Hersh hatte bereits in einem 1991 erschienen Buch über die «Atommacht Israel» berichtet. Die israelischen Atomwaffen seien seit Jahrzehnten «in unterirdischen Bunkern gelagert oder in strategisch platzierten unterirdischen Silos stationiert» worden. «Die Waffen stellten immer eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit des Iran dar, ja sogar für seine Existenz.» Mehr …
11.12.2025: Hersh über Iran: Revolution oder nächster Israel-Angriff? Während US-Beamte glauben, dass der Iran kurz vor einer Revolution stünde, plant Israel einen neuen Angriff auf das Land, berichten Quellen aus dem Umfeld des israelischen Militärs. Seymour Hersh über den (aktuellen stillen) Krieg gegen den Iran.
Ich schreibe seit Jahrzehnten über den Iran. Ich habe mich auf seine Bemühungen konzentriert, eine Atommacht zu werden, was die Vereinigten Staaten und Israel gelinde gesagt besorgniserregend fanden. Mir war immer bewusst, dass etwas Seltsames vor sich ging, denn jedes Mal, wenn ich für den New Yorker über den Iran schrieb, stellten Experten des Außenministeriums und der Central Intelligence Agency das Land unvermeidlich so dar, als sei es nicht mehr als fünf Jahre von der Bombe entfernt. Ich verstand, dass das große israelische Atomarsenal mit verdeckter Hilfe gebaut worden war, die von US-Präsidenten heimlich genehmigt wurde, und dass es seit Jahrzehnten in unterirdischen Bunkern gelagert oder in strategisch platzierten unterirdischen Silos stationiert war. Diese Waffen stellten immer eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit des Irans dar, sogar für seine Existenz.
Im vergangenen Juni flog eine Gruppe amerikanischer B-2-Bomber um die Welt und traf die wichtigste Urananreicherungsanlage in Fordow, die wichtigste Waffeneinrichtung des Irans, mit tief eindringenden Bunkerbrechern, während andere Flugzeuge und Tomahawk-Raketen, die vom Meer aus gestartet wurden, andere vitale nuklearbezogene Einrichtungen im ganzen Land trafen. In einer Fernsehansprache sagte Präsident Donald Trump der Nation, dass die nuklearen Standorte des Irans „vollständig und vollumfänglich ausgelöscht“ seien, und warnte den Iran, keine Vergeltungsschläge durchzuführen: Die Führung in Teheran habe die Wahl zwischen „Frieden oder Tragödie“.
Seitdem gab es keine nennenswerte iranische Vergeltung, aber das alte Klischee, dass man dort ist, wo man sitzt, spielt in den US-iranischen Beziehungen heute eine große Rolle. Die gemeinsamen US-israelischen Angriffe gingen weit über das bloße Angreifen bekannter nuklearer Standorte hinaus und verursachten enormen Schaden an Militärbasen, Regierungseinrichtungen sowie militärischem und zivilem Wohnraum. Es gab zahlreiche erfolgreiche und versuchte Attentate auf Schlüsselregierungsbeamte sowie auf Wissenschaftler, die mit nuklearen Aktivitäten verbunden waren, und andere vitale militärische und nachrichtendienstliche Spezialisten. Einige der Tötungen wurden von israelischen Agenten durchgeführt, die, wie mir eine israelische Quelle erzählte, Monate oder Jahre zuvor vor Ort platziert oder im letzten Moment über die Grenze geschmuggelt worden waren. Mehr …
05.12.2025: Iran startet Übung im Persischen Golf: Raketen und Marschflugkörper auf simulierte Ziele abgefeuert. Im Rahmen eines Marinemanövers hat die iranische Revolutionsgarde im Persischen Golf und in der Nähe der strategisch wichtigen Straße von Hormus Marschflugkörper und ballistische Raketen abgefeuert. Iran hat mehrfach damit gedroht, die Straße von Hormus im Kriegsfall zu sperren.
Wie staatliche Medien berichteten, feuerte die iranische Revolutionsgarde-Marine am Freitag im Rahmen einer zweitägigen Militärübung zur Abwehr ausländischer Bedrohungen ballistische Raketen und Marschflugkörper auf simulierte Ziele im Persischen Golf ab.
Zuvor hatte Iran in seiner nordwestlichen Provinz Ost-Aserbaidschan gemeinsam mit Mitgliedern der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) eine Anti-Terror-Übung durchgeführt. Laut dem staatlichen Fernsehsender Press TV sollte diese sowohl ein Zeichen des "Friedens und der Freundschaft" gegenüber den Nachbarstaaten setzen als auch Feinde warnen, dass "jede Fehleinschätzung eine entschlossene Reaktion nach sich ziehen würde". Mehr …
24.11.2025: Iranischer Geheimdienstchef beschuldigt USA und Israel, ein Attentat auf Chamenei zu planen. Einem Medienbericht zufolge behauptet der iranische Geheimdienstchef, dass ausländische Gegner des Landes es auf den Obersten Führer der Islamischen Republik abgesehen haben. Er beschuldigt die Vereinigten Staaten und Israel, ein Attentat auf Chamenei zu planen.
Der iranische Geheimdienstchef hat die USA und Israel beschuldigt, ein Attentat auf den Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zu planen, um das Land zu destabilisieren. Dies berichtet die iranische Nachrichtenagentur ISNA. Laut der Nachrichtenagentur sagte Geheimdienstminister Esmail Khatib am Samstag, dass "der Feind den Obersten Führer ins Visier nehmen will, manchmal mit Attentatsversuchen, manchmal mit feindseligen Angriffen", wobei er sich auf die USA und Israel bezog.
Aus dem Bericht geht nicht hervor, ob der Minister auf einen konkreten Plan anspielte. Öffentliche Behauptungen über Bedrohungen für Chameneis Leben waren vor dem 12-tägigen Krieg zwischen Israel und Iran im Juni selten gewesen. Bei israelischen Angriffen wurden mehrere hochrangige iranische Kommandeure und Atomwissenschaftler getötet, bevor am 24. Juni ein von den USA vermittelter Waffenstillstand zustande kam.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, er habe die Angriffe angeordnet, um Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Diese Kampagne wurde von Washington unterstützt, das sich am 22. Juni den israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen anschloss. Teheran, das bestreitet, nach Atomwaffen zu streben, verurteilte die Angriffe als unprovoziert.
Khatib warnte dem Bericht zufolge, dass "diejenigen, die wissentlich oder unwissentlich in diese Richtung handeln, infiltrierte Agenten des Feindes sind". Er fügte hinzu, dass Israel mit "einer Epidemie der Infiltration und Spionage für Iran innerhalb seiner eigenen Institutionen" zu kämpfen habe. Er verwies dabei auf die kürzliche Verhaftung eines Offiziers der israelischen Luftwaffe, der beschuldigt wird, für Teheran spioniert zu haben. Khatib behauptete Berichten zufolge, Teheran habe geheime Nuklearinformationen und andere hochsensible Sicherheitsdokumente erlangt. Mehr …
19.11.2025: Wassernotstand in Iran: Teheran kämpft mit schlimmster Dürre seit Jahrzehnten. Wer sich mit Geoengineering auskennt kann abschätzen, dass dies kein Zufall ist sondern Planumsetzung. Iran steht vor der schlimmsten Wasserkrise seit Jahrzehnten. Sinkende Pegel in den Stauseen, austrocknende Flüsse und ausbleibender Regen setzen besonders der Hauptstadt Teheran zu. Die Behörden warnen vor möglichen nächtlichen Druckabfällen in der Wasserversorgung und bereiten dringende Notmaßnahmen vor. RT-Korrespondent Saman Kojouri berichtet aus der iranischen Hauptstadt. Video und mehr …
16.11.2025: In der Straße von Hormus: Iran bestätigt Beschlagnahme von ausländischem Öltanker. In der Straße von Hormus ist offenbar ein Öltanker von Iran gekapert worden. Es ist die erste Beschlagnahme eines Tankers durch Iran seit den israelisch-amerikanischen Angriffen auf das Land im Juni.
Teheran bestätigte am Samstag, dass iranische Revolutionsgarden (IRGC) am Freitag in den Gewässern des Persischen Golfs einen Tanker mit petrochemischer Fracht auf dem Weg nach Singapur beschlagnahmt haben. Nach einer Inspektion erklärten die Behörden, der Tanker habe gegen die Vorschriften verstoßen, da er nicht genehmigte Fracht transportiert habe. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben. Die IRGC teilte mit, das Schiff sei auf Anweisung der iranischen Justizbehörde für Untersuchungen in den Hafen von Makran gebracht worden.
Bereits am Freitag wurde aus Kreisen der US-Regierung und von für die Sicherheit der Schifffahrt zuständigen Stellen verlautet, dass iranische Kräfte den Tanker abgefangen und in iranische Hoheitsgewässer geleitet hätten.Die unter der Flagge der Marshallinseln fahrende "Talara" war den Angaben zufolge mit etwa 30.000 Tonnen schwefelreichem Gasöl beladen. Der Betreiber des Schiffes, Columbia Shipmanagement, gab an, am Freitagmorgen etwa 20 Seemeilen vor der Küste von Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Kontakt zur "Talara" verloren zu haben. Er fügte hinzu, dass er eng mit den zuständigen Stellen – darunter Seesicherheitsbehörden und dem Eigner des Schiffes – zusammenarbeitet, um den Kontakt wiederherzustellen.
Die "Talara" wird von der zyprischen Firma Columbia Shipmanagement betrieben, deren Vorstandsvorsitzender der deutsche Unternehmer Heinrich Schoeller ist. Eigner des Schiffes ist die zyprische Pasha Finance. Mehr …
15.11.2025: Bei Angriff auf Iran: Antwort durch 2000 ballistische Raketen. Der Iran bereitet als unmittelbare Vergeltung, falls Israel und die USA erneut angreifen sollten, eine erste Salve mit 2000 ballistischen Raketen vor. Im Juni richteten 500 Raketen binnen 12 Tagen erhebliche Schäden an.
Die iranische Revolutionsgarde und der Verteidigungssektor des Landes haben ihre Bemühungen fortgesetzt, das Arsenal an ballistischen Raketen auszubauen und zu verbessern, das als wichtigste Abschreckungsmaßnahme des Landes gegen Angriffe Israels und der westlichen Staaten dient. Berichten zufolge hat das Arsenal sein Vorkriegsniveau überschritten, das es vor dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf das Land im Juni hatte. Die Schwere der Schäden durch die ballistischen Raketenangriffe, die der Iran als Reaktion darauf startete, und die schnell schwindende Fähigkeit der israelischen und US-amerikanischen Raketenabwehr, diese abzufangen, wurden als Hauptfaktor angesehen, der Israel und seine Unterstützer dazu veranlasste, am 24. Juni einen Waffenstillstand zu suchen.
US-Präsident Donald Trump bemerkte zu den Schäden: „Vor allem in den letzten Tagen wurde Israel wirklich hart getroffen. Diese ballistischen Raketen haben eine Menge Gebäude zerstört.“ Einer dieser Angriffe ist im Bild oben zu sehen. Es wird davon ausgegangen, dass die Ergebnisse des Krieges den Konsens im Iran über die Notwendigkeit, den Ausbau des Arsenals an ballistischen Raketen zu priorisieren, gestärkt haben.
Iranische Sejil-Raketen. Iranische Beamte gaben dem iranischen Projektleiter der International Crisis Group, Ali Vaez, einen wichtigen Einblick in die Bemühungen zur Stärkung der iranischen Raketenabschreckung und teilten ihm mit, dass „die Raketenfabriken rund um die Uhr arbeiten“. Mehr …
14.11.2025: Briten schlagen Alarm: Wurde ein Tanker in iranische Gewässer gezwungen? Iran hat mutmaßlich einen Öltanker im Persischen Golf gekapert. Unterdessen kreiste am Freitag eine Drohne des Typs MQ-4C Triton der US-Marine stundenlang über dem Gebiet, in dem sich das Schiff befand.
Ein Tanker, der die enge Straße von Hormus durchquerte, änderte am Freitag plötzlich seinen Kurs, fuhr in iranische Hoheitsgewässer ein und löste damit eine Warnung des britischen Militärs vor einer möglichen "staatlichen Aktivität" aus. Diese Warnung des United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) Centers erfolgte, nachdem eine private Sicherheitsfirma mitgeteilt hatte, dass das Schiff zuvor von kleinen Booten abgefangen worden war.
Iran hat den Vorfall, der sich vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate ereignete, nicht bestätigt. Allerdings hat Teheran in der Vergangenheit bereits inmitten von Spannungen mit dem Westen Schiffe beschlagnahmt. Die Angaben des UKMTO und des privaten Sicherheitsunternehmens Ambrey stimmten mit denen eines unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Tankers namens Talara überein, der Adschman in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Singapur verlassen hatte. Wie aus den von Associated Press analysierten Schiffsverfolgungsdaten hervorgeht, drehte das Schiff plötzlich ohne Erklärung in Richtung Iran ab. Die griechischen Eigner des Schiffes gaben keine Stellungnahme ab.
Unterdessen kreiste am Freitag eine Drohne des Typs MQ-4C Triton der US-Marine stundenlang über dem Gebiet, in dem sich die Talara befand. Die in Bahrain stationierte 5. Flotte der Marine reagierte nicht sofort auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme.
Die Marine macht Iran für eine Reihe von Limpet-Minen-Angriffen auf Schiffe verantwortlich, bei denen im Jahr 2019 Tanker beschädigt wurden, sowie für einen tödlichen Drohnenangriff auf einen mit Israel verbundenen Öltanker, bei dem 2021 zwei europäische Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Diese Angriffe begannen, nachdem US-Präsident Donald Trump in seiner ersten Amtszeit einseitig aus dem Atomabkommen Irans mit den Weltmächten von 2015 ausgestiegen war. Die letzte größere Beschlagnahmung erfolgte im Mai 2022, als Iran zwei griechische Tanker kaperte und bis November desselben Jahres festhielt. Mehr ...
08.11.2025: Iran zeigt perfektes Timing bei der Wiederaufnahme seines Atomprogramms. Die Islamische Republik Iran hat erklärt, dass sie eine Einladung aus dem Ausland zu Verhandlungen über ihr Atomprogramm erhalten habe. Teheran hat darauf noch nicht reagiert, aber angekündigt, alle von den USA und Israel angegriffenen Anlagen wieder aufzubauen.
Iran hat bestätigt, dass er aus dem Ausland Nachrichten über eine mögliche Wiederaufnahme der Verhandlungen über das Atomprogramm erhalten hat. Laut Fatemeh Mohajerani, Sprecherin der iranischen Präsidialverwaltung, wurde das Schreiben über Oman übermittelt. Ihre Worte werden von der Nachrichtenagentur Iran International zitiert: "Einzelheiten über Art und Inhalt der Nachrichten werden später bekannt gegeben."
Nach Angaben der irakischen Nachrichtenagentur Baghdad Al-Youm, die sich auf diplomatische Quellen in Teheran beruft, drücken die von westlichen Akteuren an Maskat übermittelten Nachrichten die Bereitschaft Washingtons aus, die Atomverhandlungen mit der Islamischen Republik wieder aufzunehmen, sowie die Entschlossenheit, ein neues Abkommen mit Iran zu erzielen. Die mit dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden verbundene Nachrichtenagentur Tasnim widerlegte diese Meldung jedoch unter Berufung auf eine informierte Quelle und erklärte, dass "die USA keine Mitteilungen über Oman übermittelt haben".
Der Außenminister Omans, Badr al-Busaidi, äußerte am Samstag, dem 1. November, auf der Konferenz "Dialog in Manama" seine Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Iran und den USA. Der Außenminister von Katar, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani, erklärte, Doha arbeite daran, beide Seiten zu einem neuen Abkommen zu bewegen. Er sagte: "Wir können eine Einigung erzielen, die für unsere Region, Iran und die USA von Vorteil ist. Iran ist unser Nachbar, seine Stabilität ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit."
Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte seinerseits, dass die Republik die von den USA und Israel angegriffenen Nuklearanlagen wieder aufbauen werde, berichtete Reuters. Er kündigte an: "Die Wissenschaft lebt in den Köpfen unserer Wissenschaftler. Die Zerstörung von Gebäuden und Fabriken wird uns keine Probleme bereiten, wir werden sie mit noch größerer Kraft wieder aufbauen." Mehr …
05.11.2025: Atombehörde: Iran muss seine Zusammenarbeit im Nuklearbereich "erheblich verbessern". (Frage der Redaktion: Warum muss dies der Iran? Israel, USA, Frankreich, England, etc. hingegen nicht? Im Völkerrecht sind alle Völker gleich. Warum nicht in der Realpolitik?)
Der Chef der Atombehörde erklärte, dass die IAEA seit dem Krieg mit Israel im Juni zwar etwa ein Dutzend Inspektionen in Iran durchgeführt habe, jedoch keinen Zugang zu den wichtigsten Nuklearanlagen erhielt. Dazu zählen Fordow, Natanz und Isfahan, die von den USA bombardiert wurden.
Der Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) warnte, Iran müsse die Zusammenarbeit mit den UN-Inspektoren "erheblich verbessern", um eine Verschärfung der Spannungen mit dem Westen zu vermeiden. Gegenüber der Financial Times erklärte Rafael Grossi, dass die IAEA seit dem Krieg mit Israel im Juni zwar etwa ein Dutzend Inspektionen in Iran durchgeführt habe, jedoch keinen Zugang zu den wichtigsten Nuklearanlagen erhalten habe. Dazu zählen Fordow, Natanz und Isfahan, die von den USA bombardiert wurden.
Die Angriffe hätten die Anlagen zwar schwer beschädigt, doch das Schicksal von 408 Kilogramm fast waffenfähigem Uran bleibe unklar. Dies schaffe "ein wachsendes Gefühl der Notwendigkeit" zur Wiederaufnahme der Inspektionen, so Grossi. "Wir hätten die Inspektionsarbeit bereits wieder aufnehmen sollen", fügte er hinzu. Der IAEA-Chef erklärte, die Behörde versuche, die angespannten Beziehungen zu Iran mit Verständnis anzugehen, doch das Land müsse sich weiterhin an die Vereinbarungen halten.
Die IAEA stützt sich bei der Beobachtung der bombardierten Standorte auf Satellitenbilder. Grossi sagte, es sei noch nicht notwendig, Iran aufgrund des Zusammenbruchs der Inspektionen an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen, aber "die Zusammenarbeit muss ernsthaft verbessert werden".
Teheran kündigte an, die Zusammenarbeit mit der IAEA nach dem Krieg auszusetzen. Dabei kritisierten iranische Politiker die Aufsichtsbehörde und Grossi scharf. Sie warfen der IAEA vor, Israel einen Vorwand für den Angriff geliefert zu haben. Einen Tag vor dem Konflikt hatte der IAEA-Vorstand eine Resolution verabschiedet, in der Iran der Verletzung seiner Nichtverbreitungsverpflichtungen beschuldigt wurde. Mehr
02.11.2025: Medien: Teheran erhält Vorschlag zur Wiederaufnahme der Atomgespräche. Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani hat mitgeteilt, dass Iran ein Angebot erhalten habe, die Verhandlungen über sein Atomprogramm wieder aufzunehmen. Präsident Massud Peseschkian gab indessen bekannt, die von den USA und Israel bombardierten Atomanlagen wiederaufbauen zu wollen.
Kürzlich hat die irakische Nachrichtenagentur Baghdad Al-Youm berichtet, die USA hätten über Oman eine Botschaft an Iran geschickt. Diese habe einen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Gespräche über das iranische Atomprogramm zum Inhalt gehabt, hieß es. Nun hat die Sprecherin der iranischen Regierung, Fatemeh Mohajerani, bestätigt, dass das Außenministerium des Landes tatsächlich eine Botschaft bekommen habe. Mohajerani nannte jedoch keine Details, welches Land das Schreiben gesendet und welches dieses übermittelt habe, berichten iranische Medien. Die Sprecherin versprach demnach aber, Einzelheiten "zum gegebenen Zeitpunkt" mitzuteilen.
Nach Angaben von Baghdad Al-Youm besuchte kürzlich Irans Vizeaußenminister und Chefunterhändler bei den Nuklearverhandlungen mit den USA, Majid Takht Ravanchi, den Golfstaat Oman. Dort soll er Gespräche mit omanischen Vertretern und UN-Beamten geführt haben. Der Schwerpunkt habe dabei auf dem iranischen Atomprogramm und der Lage im Jemen gelegen. Die indirekten Gespräche zwischen den USA und Iran über das iranische Atomprogramm im Oman waren im Juni nach israelischen und anschließend US-amerikanischen Luftangriffen auf iranische nukleare Anlagen gescheitert.
Irans Präsident Massud Peseschkian kündigte unterdessen an, sein Land werde die beschädigten Atomanlagen wiederherstellen. "Wir werden sie noch leistungsfähiger machen", erklärte Peseschkian am Sonntag bei einem Treffen mit Führungskräften der Atomindustrie. Die iranischen Nuklearaktivitäten seien ausschließlich friedlicher Natur, betonte der Spitzenpolitiker laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Durch die Zerstörung von Gebäuden, in denen sich die Anlagen befinden, würden die USA keine Probleme für Teheran schaffen, fügte Peseschkian hinzu. Denn das Fachwissen sei in den Köpfen iranischer Atomforscher verankert. Quelle ...
30.10.2025: Atombehörde: Bewegungen in der Nähe einer Anlage zur Lagerung angereicherten Urans in Iran. Laut Informationen der Internationalen Atomenergie (IAEA) verfügt Iran über 400 Kilogramm hochangereichertes Uran mit einer Reinheit von 60 Prozent. Der Großteil des verschwundenen Urans soll sich weiterhin in den von den USA angegriffenen Nuklearanlagen befinden.
Iran scheint derzeit kein Uran anzureichern, doch wurden kürzlich erneute Aktivitäten in den Nuklearanlagen des Landes festgestellt, wie der Chef der UN-Atomaufsichtsbehörde, Rafael Grossi, am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press erklärte. Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA), sagte, dass seine Inspektoren keinen vollständigen Zugang zu den Anlagen hätten. Über Satelliten hätten sie jedoch keine Aktivitäten feststellen können, die darauf hindeuten würden, dass Iran seine Produktion von angereichertem Uran über das Niveau hinaus beschleunigt habe, das vor dem zwölftägigen Krieg mit Israel im Juni erreicht worden sei.
"Das auf 60 Prozent angereicherte Kernmaterial befindet sich jedoch immer noch in Iran", sagte Grossi in einem Interview im UN-Hauptquartier in New York. "Und das ist einer der Punkte, über die wir diskutieren, weil wir dorthin zurückkehren und bestätigen müssen, dass das Material noch vorhanden ist und nicht für andere Zwecke abgezweigt wird." Er fügte hinzu: "Das ist sehr, sehr wichtig." Grossi sagte jedoch, dass Inspektoren Bewegungen rund um die Standorte beobachtet hätten, an denen die Lagerbestände gelagert sind. Ohne zusätzlichen Zugang sei die UNO auf Satellitenbilder angewiesen, die nur begrenzt aussagekräftig seien, sagte er.
Dieser Vorrat könne es Iran ermöglichen, bis zu zehn Atombomben zu bauen, sollte er sich entscheiden, sein Programm zu militarisieren, warnte Grossi. Er fügte jedoch hinzu, dass dies nicht bedeute, dass Iran bereits über eine solche Waffe verfügt.
Iran beharrt seit Langem darauf, dass sein Programm friedlicher Natur sei. Die Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen und westliche Staaten behaupten jedoch, dass Teheran bis 2003 ein organisiertes Atomwaffenprogramm hatte. Die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme. Mehr …
25.10.2025: Iran kritisiert westliche Sanktionspolitik und ruft zu Verhandlungen auf. In einem Exklusiv-Interview mit RT äußerte sich der stellvertretende iranische Außenminister Saeed Khatibzadeh zur Sanktionspolitik der USA und Europas sowie zur Rolle der Internationalen Atomenergie-Organisation im Zusammenhang mit der Umsetzung des Atomabkommens.
Der Diplomat bekräftigte, dass der Iran an seiner Haltung festhalte und ausschließlich eine diplomatische Lösung in Betracht ziehe. Video und mehr …
Abbas Araghtschi: Iran ist bereit für jede "kluge Lösung" mit den USA. Der iranische Außenminister erklärte, Iran sei bereit für diplomatische Gespräche mit den USA. Bedingung sei, dass "die Amerikaner bereit sind, ernsthaft und aufrichtig über ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen zu verhandeln, das nicht einseitig ist und auf gegenseitigem Respekt und Gleichberechtigung basiert".
Im Interview erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi, Teheran sei bereit, diplomatische Gespräche mit den Vereinigten Staaten aufzunehmen, um auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt eine "kluge Lösung" für die Atomfrage zu finden. Über das Interview berichtete der staatliche iranische Fernsehsender Press TV. "Iran hat wiederholt erklärt, dass er die Diplomatie nie aufgegeben hat und nie ablehnen wird", so Araghtschi in dem am Samstag veröffentlichten Gespräch. Demnach sei Iran bereit für diplomatische Gespräche mit den USA, "wenn die Amerikaner bereit sind, ernsthaft und aufrichtig über ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen zu verhandeln, das nicht einseitig ist und auf gegenseitigem Respekt und Gleichberechtigung basiert".
Der iranische Außenminister betonte: "Wir werden keine Kompromisse hinsichtlich der Rechte des iranischen Volkes eingehen und keine Dominanz und Schikanierung des iranischen Volkes tolerieren; wir sind jedoch bereit für jede kluge Lösung." Ihm zufolge benötige Iran keine Atomwaffen. Die iranische "Atombombe" bestehe seit der Iranischen Revolution im Jahr 1979 in der "Fähigkeit, Nein zu den Mächten zu sagen".
Israel greift das Land mitten in Irans Verhandlungen mit den USA an. Teheran habe mit Washington Gespräche über sein Atomenergieprogramm geführt, um Vertrauen aufzubauen und zu versichern, dass es keine Abweichungen davon gegeben habe. Dennoch sei Iran im Juni dieses Jahres angegriffen worden. Bis zu dem Zeitpunkt hätten die USA und Iran fünf Verhandlungsrunden abgehalten und die sechste Runde sei für den 15. Juni geplant gewesen. Doch zwei Nächte zuvor habe das israelische Regime plötzlich seinen Angriffskrieg begonnen. Mehr …
23.10.2025: UN-Charta gilt nur solange sie den Interessen des Imperiums (US-Israel) nicht entgegensteht. Die Menschengerechte gelten nicht für jeden. Alles andere ist Illusion. Der nächste Krieg gegen den Iran steht an.
Der Iran scheint sich auf den nächsten Angriffskrieg Israels und der USA vorzubereiten, nachdem das Land, gemeinsam mit Russland und China, im Sicherheitsrat den Atomvertrag JCPOA auf Grund des letzten Krieges und fehlendem Erfüllen der Verpflichtungen der westlichen Länder, termingemäß im Oktober 2025 für beendet erklärt hat. Pepe Escobar erklärt, dass Visa für Ausländer für nächste Zeit nicht ausgestellt werden, und Kommandeure anscheinend in höchster Alarmstimmung sind. Bevor es wieder losgeht, lohnt es sich, auf den letzten Angriffskrieg gegen den Iran zurückzuschauen.
„Der 12-Tage-Krieg gegen den Iran – Israels Fehleinschätzung“ von Jochen Mitschka bietet eine detaillierte chronologische Aufarbeitung eines der dramatischsten Konflikte des Jahres. Der Autor, der im südlichen Afrika lebt und seine Analysen mit der Perspektive des globalen Südens bereichert, setzt seine Buchreihe über den Nahen und Mittleren Osten fort. Nach Bänden zu Gaza und dem Kolonialismus wendet er sich hier dem kurzen, aber intensiven Krieg vom Juni 2025 zu, in dem Israel und die USA den Iran angriffen – angeblich, um ein Atomwaffenprogramm zu stoppen. Veröffentlicht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-ND) vom gemeinnützigen Verein Der Politikchronist e.V., ermutigt das 219-seitige Buch zur nicht-kommerziellen Weiterverbreitung und dient der politischen Bildung. Mitschka integriert Quellen aus Medien, Expertenanalysen und historischen Dokumenten, um eine alternative Sicht auf den Konflikt zu bieten, die westliche Narrative hinterfragt. Das Vorwort von Dr. Alexander Neu liefert eine völkerrechtliche Einordnung, die den Krieg als Verstoß gegen internationale Normen darstellt. Als Leser, der sich für geopolitische Analysen interessiert, schätze ich den sachlichen Ton des Buches, das Fakten priorisiert, ohne in Übertreibungen zu verfallen.
Das zentrale Thema des Buches ist die Fehleinschätzung Israels, die zu einem Konflikt führte, der weitreichende Konsequenzen hatte. Mitschka argumentiert, dass der Krieg nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisch und propagandistisch vorbereitet wurde, und hebt hervor, wie westliche Mächte den Iran dämonisierten, um Aggressionen zu rechtfertigen. Der Autor betont, dass der Iran keine Atombombe anstrebte, sondern sich verteidigte, und verknüpft dies mit historischen Ungerechtigkeiten. Die Struktur folgt einer klaren Logik: Ein historischer Rückblick, die diplomatische Strategie des Iran, die tägliche Chronik des Krieges, Lehren daraus und ein Anhang zur Propaganda. Dieser Aufbau macht das Buch zugänglich, auch für Nicht-Experten, und ermöglicht eine schrittweise Vertiefung in die Komplexität des Themas. Mitschkas Schreibstil ist präzise und quellenbasiert, mit Fußnoten und Links, die die Nachverfolgbarkeit erleichtern. Es ist kein trockenes Geschichtsbuch, sondern eine engagierte, doch ausgewogene Darstellung, die den Leser zum Nachdenken anregt. Mehr …
20.10.2025: "Träum weiter!" – Chamenei widerspricht Donald Trump auf X. Irans oberster geistlicher Führer Ajatollah Ali Chamenei hat am Montag mehrere Nachrichten auf X (Twitter) gepostet, in denen er mehreren Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Atomprogramm Irans, dem Verlauf des 12-Tage-Kriegs und den Absichten der USA widersprochen hat.
Irans oberster Geistlicher Ajatollah Ali Chamenei hat der Behauptung von US-Präsident Donald Trump widersprochen, die Vereinigten Staaten hätten die nuklearen Fähigkeiten Irans vollständig zerstört. Auf der Plattform X schrieb Chamenei am Montag: "Der US-Präsident prahlt damit, dass sie die iranische Atomindustrie bombardiert und zerstört haben. Na dann, träum weiter!" Alternativ können die Worte auch mit "In deinen Träumen" übersetzt werden. Mehr …
18.10.2025: Nach Ablauf des Atomdeals: Iran sieht keine Beschränkungen für sein Nuklearprogramm mehr. Am Samstag läuft der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA) zum iranischen Atomprogramm aus dem Jahr 2015 aus. Künftig will Iran als Mitglied des Atomwaffensperrvertrags (NPT) ausschließlich diesen einhalten. Dieser sehe keinerlei Grenzen für seine Nuklearaktivitäten vor.
Ende Juli 2015 hatte der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2231 zur Unterstützung des Gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (JCPOA) zum iranischen Atomprogramm verabschiedet. Diese Vereinbarung sah vor, dass Iran seine Nuklearaktivitäten begrenzt und im Gegenzug von einer Lockerung der internationalen Sanktionen profitiert. Am heutigen Samstag läuft die UN-Resolution aus. "Damit werden alle bisherigen Beschränkungen des UN-Sicherheitsrats gegen Iran aufgehoben", schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in dem Zusammenhang auf der Plattform X. Iran werde fortan von der Tagesordnung des Gremiums gestrichen, fügte er hinzu. Darüber berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA.
Ferner betonte der iranische Spitzendiplomat, dass sein Land weiterhin Mitglied des Atomwaffensperrvertrags (NPT) bleibe und seinen Verpflichtungen im Rahmen dieses internationalen Abkommens nachkommen werde. "Als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags bleibt der Iran ausschließlich an seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag gebunden. Dies umfasst keinerlei Beschränkungen des Umfangs seines Atomprogramms." Darüber hinaus stellte der Außenminister klar, dass Teheran jeglichen internationalen Druck mit Bezug auf seine Nuklearaktivitäten ablehne. Er betonte auch, dass Iran seine Souveränitätsrechte nicht verhandeln werde. Mit Blick auf die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) schrieb Araghtschi auf X, dass diese gemäß der iranischen Gesetzgebung fortgesetzt werde. Mehr …
12.10.2025: Iran setzt Kooperationsabkommen mit IAEA aus. Nach der Wiedereinführung der UN-Sanktionen setzt Iran die Kooperation mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) aus. Laut Außenminister Abbas Araghtschi betrifft der Schritt das Abkommen von Kairo, das im September unterzeichnet worden ist.
Iran hat das Abkommen von Kairo über die Kooperation mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) ausgesetzt. Wie Außenminister Abbas Araghtschi am Samstag im iranischen Fernsehen erklärte, würde die Zusammenwirkung zwischen Teheran und der internationalen Organisation über den Nationalen Sicherheitsrat abgewickelt. Dabei weigerte sich Araghtschi über einen vollständigen Abbruch der Zusammenarbeit zu sprechen. Das Abkommen von Kairo sei eher vorübergehend verschoben worden.
Teheran könnte jedoch zu dieser Vereinbarung zurückkehren, wenn faire Vorschläge mit Rücksicht auf die Rechte der iranischen Nation unterbreitet würden und die Rolle der IAEA in dem Prozess klar definiert wäre, fügte der Außenminister hinzu. Außenminister Araghtschi und IAEA-Direktor Rafael Grossi hatten das Abkommen von Kairo am 9. September 2025 unter Vermittlung Ägyptens unterzeichnet. Mit der Vereinbarung wurden "praktische Modalitäten für die Umsetzung von Sicherheitsvorkehrungen" bezüglich des iranischen Atomprogramms ausgelegt. Im Wesentlichen wurde die Prozedur der IAEA-Inspektionen an nuklearen Einrichtungen im Iran geklärt, einschließlich der zuvor angegriffenen Anlagen.
Der iranische Sicherheitsrat hatte sich bereits im September für die Einstellung der Kooperation mit der IAEA ausgesprochen. Grund dafür war die Wiedereinführung der UN-Sanktionen gegen Iran durch den "Snapback"-Mechanismus, der von Großbritannien, Frankreich und Deutschland, der sogenannten EU3, im UN-Sicherheitsrat aktiviert wurde. Vor diesem Hintergrund halte Teheran die Verhandlungen über sein Atomprogramm mit Großbritannien, Frankreich und Deutschland für nicht angemessen, betonte Araghtschi. Quelle …
05.10.2025: Iran rüstet Luftwaffe weiter mit Su-35Kampflugzeugen aus Russland auf. Der Iran stärkt mit modernen Kampfjets aus Russland seine Fähigkeiten zur Verteidigung. Der Krieg gegen den Iran kommt wohl noch im Jahr 2025.
Die Sanktionen gegen den Iran sind wieder in Kraft und die Banken wurden von SWIFT abgekoppelt. Das JCPOA, das Abkommen über Urananreicherung zwischen USA und einigen europäischen Staaten (den E3) ist aus Sicht des Iran, China, Russland und vielen Staaten des Globalen Südens vorbei. Die Manöver von Deutschland, Frankreich und dem UK dienten als vorbereitende Rechtfertigung für einen neuerlichen Angriff Israels auf den Iran. Man ist allerdings derzeit wahrscheinlich noch mit der Wiederaufrüstung der eigenen Luftverteidigung beschäftigt nebst weiterer Bombardierung von Frauen und Kindern in Gaza, Militäraktionen im Westjordanland und Angriffen auf den Libanon, Syrien, Irak und Yemen. Aber dennoch erwarten alle Analysten noch im heurigen Jahr einen Angriff auf den Iran, möglicherweise sogar aktiv unterstützt von den USA, so dem US-Kriegsministerium nebst Venezuela noch Zeit dafür bleibt. Mehr …
29.09.2025: Russland eröffnet strahlende Zukunftsaussichten für Iran. Irans Nachfrage nach einer effektiveren Energieerzeugung geht insbesondere auf das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum des Landes zurück. Russland wird der Islamischen Republik durch den Bau neuer Leistungsblöcke dabei helfen.
Der Westen als Ganzes ist in mehrere größere Lager gespalten. Die neu entstandenen Machtzentren führen eine offene und verdeckte Konfrontation gegeneinander, was sie nicht davon abhält, in geschlossener Front und mit gleichen Mitteln gegen ihre quasi historischen ideologischen Gegner aufzutreten. Dies führt zu einer nicht minder logischen Gegenreaktion. So hat der Chef der Iranischen Atomenergieorganisation, Mohammad Eslami, erklärt, dass Russland und Iran in den nächsten Tagen ein Abkommen über den Bau von neuen Kernkraftwerken unterzeichnen werden. In das Geflecht der vorangehenden Ereignisse sind der Krieg in der Ukraine, die Versuche der USA, die globale Energiehegemonie zu erlangen, Israels aggressive regionale Politik und zahlreiche weitere aus internationaler Chronik bekannte Ereignisse eingebunden. Das Thema des iranischen Atomprogramms rückt wegen Washingtons regelmäßiger "Besorgnis" immer wieder ins Rampenlicht der Medien, daher sei hier an die Hauptetappen dieses Programms erinnert.
Iran hatte noch vor knapp 70 Jahren beschlossen, dem Klub der friedlichen Atommächte beizutreten. Eine historische Ironie besteht darin, dass in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre der erste Reaktor auf dem Gebiet des damaligen Persiens von den USA gebaut wurde. Damals hatten die USA sehr warme Beziehungen zur Schah-Regierung, und Dwight Eisenhower ordnete an, im Rahmen des Staatsprogramms "Atom für den Frieden" Teheran umfassende Hilfe beim Aufbau eines nuklearen Forschungszentrums zu leisten. Mit staatlicher Finanzierung baute die US-Firma GA Technologies in Iran in kurzer Zeit einen kleinen Reaktor mit fünf Megawatt Leistung und fügte einige Kilogramm angereichertes Uran und über 100 Kilogramm Plutonium hinzu. Der Schwimmbeckenreaktor hätte medizinische Isotope produzieren sollen, was er im Übrigen bis heute mit Erfolg tut. Dadurch hält Iran seit Jahrzehnten weltweit den dritten Platz bei der Produktion von Radionuklidtherapie-Mitteln. Mehr …
27.09.2025: Iran ruft Botschafter zurück: Was bedeuten die UN-Sanktionen für Iran? Im Streit über das iranische Atomprogramm haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien mehrere UN-Sanktionen reaktiviert. Die Sanktionen werden in der Nacht zum Sonntag aller Voraussicht nach wieder in Kraft gesetzt.
Im Konflikt um das iranische Atomprogramm haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien Ende August den Mechanismus zur Wiedereinführung von UN-Sanktionen gegen die Islamische Republik ausgelöst.
Nachdem eine diplomatische Lösung bislang ausgeblieben ist, sollen ab Sonntag (2:01 Uhr MESZ) erneut Strafmaßnahmen aus den Jahren 2006 bis 2010 gelten. Als Reaktion darauf berichten iranische Staatsmedien, dass Iran seine Botschafter aus Berlin, Paris und London zu Beratungen nach Teheran zurückgerufen hat.
Inspektion der Forschungsreaktoren. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach eigenen Angaben diese Woche Inspektionen durchgeführt. IAEA-Chef Rafael Grossi erwähnte kürzlich gegenüber dem US-Sender PBS eine Visite in einem Forschungsreaktor, ohne jedoch Details zu den inspizierten Anlagen preiszugeben.
Begrenzte wirtschaftliche Folgen. Die reaktivierten Sanktionen umfassen ein allgemeines Waffenembargo sowie zahlreiche Strafmaßnahmen gegen Einzelpersonen und Organisationen. Laut einer Analyse des Washington Institute dürften die wirtschaftlichen Folgen begrenzt bleiben, da Teheran bereits einer Vielzahl weitreichender US-Sanktionen unterliegt. Viele internationale Unternehmen meiden den Iran seit langem aus Sorge vor US-Strafmaßnahmen. Mehr …
25.09.2025: Iran veröffentlicht brisantes Spionagematerial aus Israel – Dimona-Reaktor, Politiker & IAEA im Fokus. Der Iran hat im Staatsfernsehen eine Welle von Bild- und Videomaterial veröffentlicht, das seine Geheimdienste angeblich in Israel gesammelt haben. Die nun ausgestrahlten Aufnahmen und Dokumente gelten als weitaus schädigender als frühere „Leaks“ – und werfen ein Schlaglicht auf die Schwachstellen Israels im Bereich Sicherheit, Diplomatie und Geheimhaltung.
Exklusive Einblicke in Dimona und private Residenzen. Das iranische Staatsfernsehen zeigte erstmals exklusive Aufnahmen, die direkt aus der israelischen Atomanlage Dimona stammen sollen. Dazu gehören: Original-Konstruktionspläne von Schiffen, Reaktoren und weiteren Anlagen, komplette Standortpläne hochsensibler Einrichtungen und Details über beteiligte Wissenschaftler, einschließlich ihrer Pässe. Besonders alarmierend: Den iranischen Agenten soll es gelungen sein, auch Videomaterial aus dem Inneren der Dimona-Anlage zu sichern.
Darüber hinaus wurden private Wohnsitze führender israelischer Persönlichkeiten, darunter Verteidigungsminister Yoav Gallant Katz, im Detail gezeigt. Szenen sollen sogar iranische Spione auf derselben Straße zeigen, in der der Minister lebt.
Enthüllungen über die IAEA und Rafael Grossi. Das iranische Geheimdienstministerium veröffentlichte außerdem Dokumente und Fotos, die belegen sollen, wie Israel und US-Senatoren direkten Einfluss auf die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) nehmen – insbesondere auf deren Chef Rafael Grossi. Laut Iran seien die veröffentlichten Bilder ursprünglich von Israel gehackt und nun durch die eigenen Dienste offengelegt worden. Mehr …
24.09.2025: Satellitenbilder: Iran beginnt mit Wiederaufbau der von Israel zerstörten Raketenbasen. Der Wiederaufbau des Raketenprogramms ist für die Islamische Republik von entscheidender Bedeutung, da sie davon ausgeht, dass es zu einer weiteren Runde des Krieges mit Israel kommen könnte. Dabei sind die Iraner aber auf China angewiesen.
Satellitenbilder, die von der Nachrichtenagentur Associated Press analysiert wurden, zeigen, dass Iran mit dem Wiederaufbau der Raketenproduktionsstätten begonnen hat, die während des 12-tägigen Krieges im Juni von Israel angegriffen worden waren. Allerdings fehlt offenbar noch eine wichtige Komponente: die großen Mixer-Maschinen (Planetenmischer), die für die Herstellung von Festtreibstoff für diese Waffen benötigt werden. Der Wiederaufbau des Raketenprogramms ist für die Islamische Republik von entscheidender Bedeutung, da sie davon ausgeht, dass es zu einer weiteren Runde des Krieges mit Israel kommen könnte. Die Raketen sind eine der wenigen militärischen Abschreckungsmaßnahmen Irans, nachdem der Krieg dessen Luftabwehrsysteme zerstört hat.
Raketenexperten sagten gegenüber AP, dass die Beschaffung der Mixer-Maschinen für Teheran von großer Bedeutung sei, insbesondere da sich das Land auf mögliche Sanktionen der Vereinten Nationen vorbereite, die noch in diesem Monat wieder verhängt werden könnten. Diese würden unter anderem jede Weiterentwicklung des Raketenprogramms bestrafen.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian wird am Mittwoch vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Ein Mixer ist eine Maschine, die durch das Vermischen von Komponenten festen Raketentreibstoff herstellt. Iran könnte sie aus China beziehen. Westliche Experten und US-Beamte wollen festgestellt haben, dass Teheran in der Vergangenheit dort Raketentreibstoffkomponenten und andere Bauteile gekauft hat. Mehr …
"Null Nutzen" - Irans Staatsoberhaupt zu Verhandlungen mit den USA. Irans oberster Führer Ali Chamenei, hat Verhandlungen mit den USA im Atomstreit eine klare Abfuhr erteilt. Er warf US-Präsident Donald Trump vor, keine echten Gespräche führen zu wollen.
Teheran werde "keinerlei Vorteile" aus Verhandlungen mit Washington über sein Atomprogramm ziehen, erklärte der iranische Oberste Führer Ali Chamenei am Dienstag. "Unter den gegenwärtigen Umständen helfen uns Verhandlungen mit den USA nicht weiter; sie bringen keinerlei Vorteile und werden keinen Schaden von uns abwenden. Tatsächlich würden Verhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt Schaden anrichten", sagte der Oberste Führer in einer Fernsehansprache zum Jahrestag des Iran-Irak-Krieges.
Anfang dieses Jahres nahmen Iran und die USA an von Oman vermittelten Gesprächen über ein Abkommen teil, das dem iranischen Atomprogramm Beschränkungen auferlegt hätte, im Gegenzug für eine Lockerung der US-Wirtschaftssanktionen. Das Weiße Haus nutzte die Verhandlungen jedoch als Vorwand, um Israel im Juni einen Überraschungsangriff auf Iran zu ermöglichen, bei dem das Land mit Drohnen, Raketen und Kampfflugzeugen bombardiert wurde. Mehr …
21.09.2025: Iran droht mit Aussetzung der Zusammenarbeit mit Atomenergiebehörde. Der UN-Sicherheitsrat hat am Freitag den Weg für eine Wiedereinführung von Sanktionen gegen Iran wegen dessen Atomprogramms freigemacht. Europäische Staaten hatten die Wiedereinführung der UN-Sanktionen gegen Iran gefordert.
Iran droht, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) zu beenden, sollten Deutschland, Großbritannien und Frankreich die UN-Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft setzen. In einer Erklärung des Nationalen Sicherheitsrates des Landes heißt es, das Vorgehen der drei europäischen Staaten werde "den Pfad der Kooperation mit der Behörde faktisch unterbrechen". Die Warnung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates erfolgte am Samstag, einen Tag nachdem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNSC) keine Resolution zur dauerhaften Aufhebung der Sanktionen gegen Iran verabschiedet hatte.
Diese Abstimmung wurde einberufen, nachdem die drei europäischen Nationen am 28. August einen 30-tägigen Prozess zur Wiedereinführung der UN-Sanktionen ("Snapback"-Mechanismus) gegen Iran eingeleitet hatten, mit der Begründung, Teheran habe gegen ein im Jahr 2015 unterzeichnetes Abkommen zur Eindämmung seines Atomprogramms verstoßen. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans unter dem Vorsitz von Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die Maßnahme der drei europäischen Nationen, die als E3 bekannt sind, als "unüberlegt".
"Trotz der Zusammenarbeit des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran mit der [IAEO] und der vorgelegten Vorschläge zur Lösung der [Atom-]Frage werden die Maßnahmen der europäischen Länder den Weg der Zusammenarbeit mit der Behörde effektiv unterbrechen", erklärte der Rat. Er wies das Außenministerium an, "seine Konsultationen im Rahmen der Beschlüsse des Obersten Nationalen Sicherheitsrates zum Schutz der nationalen Interessen des Landes fortzusetzen". Mehr …
19.09.2025: Macron droht: Wiederaufnahme der UN-Sanktionen gegen Iran sei beschlossene Sache. Macrons Äußerungen in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender "Channel 12" deuten darauf hin, dass die Bemühungen um eine Einigung zwischen den europäischen Mächten und Iran gescheitert sind.
Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte am Donnerstag, dass Ende September "Snapback"-Sanktionen gegen Iran verhängt würden. Macrons Äußerungen in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender Channel 12 deuten darauf hin, dass die Bemühungen um eine Einigung zwischen den europäischen Mächten und Iran gescheitert sind. Die Islamische Republik wird demnach noch größeren wirtschaftlichen Schaden erleiden, und internationale Beobachter werden praktisch keine Kontrolle mehr über das Nuklearmaterial und die Nuklearanlagen Irans haben.
Der UN-Sicherheitsrat wird voraussichtlich nächste Woche über die Wiederaufnahme der UN-Sanktionen gegen Teheran abstimmen, die bis zum 27. September wieder in Kraft treten könnten. Die Iraner haben als Reaktion darauf mit dem Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) gedroht, aber europäische Diplomaten glauben, dass sie nicht so weit gehen werden. Der "Snapback"-Mechanismus führt automatisch zur Wiedereinführung aller Sanktionen des UN-Sicherheitsrates, die im Rahmen des Atomabkommens mit Iran im Jahr 2015 aufgehoben worden waren.
Iran argumentiert, dass er nie den vollen Nutzen aus diesem Abkommen gezogen habe, aus dem die USA 2018 ausgestiegen sind, und dass es unrechtmäßig sei, Strafen für die Nichteinhaltung zu verhängen. Iranische Regierungsvertreter haben darüber hinaus die Forderung, sie sollten zu den Atomgesprächen mit der Trump-Regierung zurückkehren, mit Spott zurückgewiesen, da sie dies bis zu den Bombenangriffen Israels und der USA ebenfalls vergeblich getan hätten. Mehr …
03.09.2025: Wie der Regimewechsel in Iran durch die USA und Israel scheiterte. Am 29. Juli veröffentlichte das in Tel Aviv ansässige Institut für Nationale Sicherheitsstudien, ein Think Tank, der einen enormen Einfluss auf die „Verteidigungs-“ und Sicherheitspolitik der zionistischen Entität hat, ein Dokument, in dem ein Regimewechsel im Iran befürwortet und mögliche Methoden dargelegt werden, mit denen Israel dieses böswillige Ziel erreichen könnte. Es ist eine bittere Ironie, dass ein Großteil des Inhalts des Berichts nicht nur die Unplausibilität der Erreichung eines solchen Ziels belegt, sondern auch offenlegt, wie Benjamin Netanjahus katastrophaler „12-Tage-Krieg“ dieses Ziel noch unerreichbarer gemacht hat.
Im Kern des Dokuments steht eine eklatante Täuschung. Nämlich: „Israel hat den Sturz des Regimes im Iran nicht als Ziel des Krieges festgelegt.“ In Wirklichkeit erklärte Netanjahu am 15. Juni drohend, dass der unprovozierte Angriff seines Landes auf die Islamische Republik „mit Sicherheit“ zu einem Regimewechsel führen könnte. Er behauptete, die Regierung sei „sehr schwach“ und „80 % der Bevölkerung würden diese theologischen Schläger hinauswerfen“. Solch kühne Äußerungen wurden schnell durch einen beispiellosen und verheerenden Raketenbeschuss aus Teheran zum Schweigen gebracht, den Tel Aviv nicht abwehren konnte.
Stattdessen behauptet das INSS, dass „einige“ militärische Maßnahmen, die von der zionistischen Entität während des 12-tägigen Krieges ergriffen wurden, „darauf abzielten, die Grundlagen“ der Islamischen Republik zu untergraben und massive öffentliche Proteste auszulösen. Das Institut räumt jedoch ein, dass „es nicht nur keine Beweise dafür gibt, dass Israels Maßnahmen dieses Ziel vorangebracht haben, sondern dass zumindest einige von ihnen den gegenteiligen Effekt hatten“. Das „deutlichste Beispiel“ für dieses Scheitern war laut INSS der Blitzangriff Tel Avivs auf das Evin-Gefängnis am 23. Juni – ein „symbolischer Schlag …, der die Mobilisierung der Öffentlichkeit fördern sollte“.
Tatsächlich wurden Dutzende Zivilisten getötet, darunter Gefangene und ihre Familienangehörigen, medizinisches Personal, Verwaltungsangestellte und Anwälte, was „harte Kritik an Israel“ selbst unter „Kritikern und Gegnern“ der iranischen Regierung „innerhalb und außerhalb“ des Landes hervorrief, wie das Institut festhält. Westliche Medien und große Menschenrechtsorganisationen verurteilten die Aktion, wobei Amnesty International sie als „schwerwiegenden Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht“ brandmarkte, der „als Kriegsverbrechen untersucht werden muss“. Mehr …
Nach Angriff auf Iran: Satellitenfotos zeigen verstärkte Bautätigkeit an Atomanlage in Israel. Israel soll insgeheim neue Schwerwasserreaktoren zur Herstellung neuer Atombomben bauen. Zuvor hatten Israel und die USA im Juni 2025 die iranischen Atomanlagen bombardiert.
Laut Satellitenbildern, die von Experten analysiert wurden, haben sich die Arbeiten an einem großen neuen Bauwerk in einer Anlage intensiviert, die für Israels seit langem vermutetes Atomwaffenprogramm von zentraler Bedeutung sind. Die Experten gehen davon aus, dass es sich dabei um einen neuen Reaktor oder eine Anlage zur Herstellung von Atomwaffen handeln könnte. Aufgrund der Geheimhaltung rund um das Programm ist es jedoch schwierig, Gewissheit zu erlangen.
Die Arbeiten im Negev-Kernforschungszentrum nahe der Stadt Dimona werfen erneut Fragen über Israels inoffiziellen Status als einziger Atomwaffenstaat im Nahen Osten auf. Die Bautätigkeit dürfte internationale Kritik hervorrufen, zumal sie erfolgt, nachdem Israel und die Vereinigten Staaten im Juni Atomstandorte in Iran bombardiert haben, da sie nach eigener Darstellung befürchteten, dass die Islamische Republik ihre Anreicherungsanlagen zur Herstellung von Atomwaffen nutzen könnte. Zu den angegriffenen Standorten gehörte auch der Schwerwasserreaktor in der iranischen Provinz Arak.
Sieben Experten, die die Bilder untersuchten, teilten der Nachrichtenagentur AP übereinstimmend mit, dass sie der Ansicht seien, der Bau stehe in Verbindung mit Israels seit langem vermuteten Atomwaffenprogramm, da er sich in der Nähe des Reaktors in Dimona befinde, wo es kein ziviles Kraftwerk gebe. Allerdings waren sie sich uneins darüber, was genau dieser Neubau sein könnte. Mehr …
29.08.2025: Auswärtiges Amt: Deutsche sollen Iran verlassen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen im Atomstreit die UN-Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft setzen. Man fürchtet mögliche Gegenmaßnahmen Teherans. Das Auswärtige Amt reagiert darauf mit einer verschärften Reisewarnung.
Angesichts der möglichen Wiedereinführung umfassender UN-Sanktionen gegen Iran hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung für das Land angepasst. Auf der Internetseite des Ministeriums heißt es, deutsche Staatsangehörige würden aufgefordert, Iran zu verlassen. Im Streit über das iranische Atomprogramm hatten Deutschland, Frankreich und Großbritannien in einem Brief an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den sogenannten "Snapback"-Mechanismus zur Wiedereinführung von UN-Sanktionen aktiviert. Iran droht damit die Reaktivierung von Strafmaßnahmen, die im vergangenen Jahrzehnt aufgehoben worden waren.
Laut dem Auswärtigen Amt haben iranische Regierungsvertreter für diesen Fall mehrfach mit Konsequenzen gedroht. Es könne "nicht ausgeschlossen werden, dass deutsche Interessen und Staatsangehörige von Gegenmaßnahmen in Iran betroffen sein werden". Die deutsche Botschaft in Teheran kann derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe vor Ort leisten.
Iran hat die Entscheidung Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens vom Donnerstag, den "Snapback"-Mechanismus des UN-Sicherheitsrates auszulösen, um Sanktionen gegen Teheran wegen seines Atomprogramms wieder in Kraft zu setzen, scharf verurteilt. Außenminister Abbas Araghtschi bezeichnete den Schritt als "ungerechtfertigt, illegal und ohne jegliche Rechtsgrundlage" und betonte, dass Iran angemessen reagieren werde, um seine nationalen Rechte und Interessen zu schützen. Mehr ...
Aktion von Merz, Macron und Starmer führt zum Austritt des Iran aus Atomwaffensperrvertrag. Das iranische Parlament hat einen Antrag zum vollständigen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag vorgelegt, als Reaktion auf die Entscheidung der E3, den Snapback-Mechanismus auszulösen.
Nach der Ankündigung der E3 (Frankreich, Deutschland und Großbritannien), den Snapback-Mechanismus für Sanktionen gegen Teheran auszulösen, hat das iranische Parlament einen Dringlichkeitsantrag ausgearbeitet und vorgelegt, der einen vollständigen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) vorsieht. Hossein-Ali Haji-Deligani, stellvertretender Vorsitzender des Artikel-90-Ausschusses des iranischen Parlaments, bestätigte, dass der Gesetzentwurf am folgenden Tag in das parlamentarische System hochgeladen und anschließend in einer öffentlichen Sitzung geprüft werde. Mehr …
Iranischer Abgeordneter: Austritt aus Atomwaffensperrvertrag möglich. Iran erwägt den Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag. Ein Abgeordneter in Teheran erklärte, dieser Schritt wäre eine Reaktion auf den sogenannten Snapback-Mechanismus, der die Wiedereinführung von Sanktionen gegen das Land vorsieht. Video und mehr …
23.08.2025: Verteidigungsminister Nasirsadeh: Im Krieg gegen Israel setzte Iran nicht all sein Arsenal ein. Iran hat nach eigenen Angaben moderne Waffen, die noch nie zum Einsatz gekommen sind. Das Militär habe im Zwölf-Tage-Krieg gegen Israel nicht all sein Arsenal verwendet, behauptet Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh. Das Land besitze noch viel stärkere und präzisere Waffen.
Im Gespräch mit der iranischen Nachrichtenagentur SNN hat Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh die Kampffähigkeit seines Landes als hoch bewertet. Ihm zufolge verfüge die Islamische Republik über viel stärkere Waffen als die, die während des Zwölf-Tage-Krieges gegen Israel zum Einsatz gekommen seien. Nasirsadeh betonte: "Wir haben Instrumente, die wir noch nicht im Kampf verwendet haben. Wir werden damit den Gegner definitiv überraschen."
Wenn der am 13. Juni von Israel gestartete Angriff gegen Iran ein größeres Ausmaß angenommen hätte, hätte die Reaktion der iranischen Streitkräfte ebenfalls eine andere Dimension erreicht, erklärte der Verteidigungsminister. Als Beispiel führte er an: "Auch bei Raketen haben wir nicht von all unserer Stärke Gebrauch gemacht."
Nasirsadeh erwähnte dabei die Rakete vom Typ Qassem Basir. Dieses Projektil war erst im Mai dem breiten Publikum präsentiert worden. Der Brigadegeneral sagte im Interview, dass diese Rakete noch niemals im Kampf verwendet worden sei, obwohl sie "einmalige" Eigenschaften besitze. Es handele sich um die präziseste Waffe des Landes. "Wenn der Zwölf-Tage-Krieg länger gedauert hätte, hätte der Gegner womöglich seine Verteidigungsfähigkeit verloren und wäre gezwungen gewesen, um einen Waffenstillstand zu bitten." Mehr ...
22.08.2025: Nach Krieg mit Israel: Iran hält erste Militärübungen ab. Iran hat seine ersten Militärübungen seit dem Ende des zwölftägigen Krieges mit Israel begonnen. Die Übungen finden etwa einen Monat nach dem iranisch-russischen Manöver im Kaspischen Meer statt. Zugleich wird die atomare Abrüstung des Landes, auf die insbesondere die USA hindrängen, vorläufig ausgesetzt.
Auf diesem Foto, das am Donnerstag, dem 21. August 2025, von der offiziellen Website der iranischen Armee veröffentlicht wurde, wird während einer Übung der iranischen Marine im Golf von Oman und im Indischen Ozean eine Rakete von einem Schiff aus abgefeuert. Wie staatliche Medien berichteten, hat Iran am Donnerstag seine ersten eigenständigen Militärübungen seit dem Krieg mit Israel im Juni gestartet. Damit will das Land sein Image als starke Nation wiederherstellen, nachdem es im Krieg Verluste erlitten hatte.
Im Rahmen der Übung "Sustainable Power 1404" feuerten Einheiten der iranischen Marine Raketen und Drohnen auf Ziele im offenen Meer im Indischen Ozean ab, wie das iranische Fernsehen berichtete. Diese Übungen finden etwa einen Monat nach dem iranisch-russischen Manöver "Casarex 2025" statt, das im Kaspischen Meer durchgeführt wurde.
Israel griff Iran in einem zwölf Tage andauernden Luftkrieg an, an dem sich die Vereinigten Staaten kurzzeitig beteiligten. Dabei wurden wichtige Nuklearanlagen bombardiert und hochrangige Militärkommandanten sowie Nuklearwissenschaftler getötet. Während des Krieges zerstörte Israel weitgehend die Luftabwehr Irans und beschädigte einen Teil seiner Bestände an ballistischen Waffen. Seither hat die Islamische Republik erklärt, dass sie künftige Angriffe entschlossener abwehren wird.
Militärkommandeure erklärten, dass die Übung die Fähigkeit Irans demonstriert habe, komplexe, koordinierte Operationen unter realen Kampfbedingungen durchzuführen, und dabei die Fortschritte in der iranischen Raketentechnologie gezeigt habe. "Jedes neue Abenteuer des Feindes wird mit einer kräftigen Ohrfeige beantwortet werden", erklärte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in einer Stellungnahme. Mehr …
15.08.2025: Rosatom will Mini-Atomkraftwerke in Iran bauen – Gespräche bereits im Gange. Zu Jahresanfang machte Iran der russischen Seite den Vorschlag, die Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie zu erweitern. Nun verhandelt Russlands Atomkonzern Rosatom über den Bau kleiner Kernkraftwerke auf dem iranischen Staatsgebiet.
Russland und Iran arbeiten seit mehreren Jahren im Bereich der friedlichen Nutzung der Kernenergie aktiv zusammen. Das Kernkraftwerk Buschehr ist ein großes Projekt, das die Fachleute des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom auf iranischem Staatsgebiet umsetzen. Der erste Block der Anlage mit einer Leistung von 1.000 Megawatt wurde bereits 2013 an den iranischen Auftraggeber übergeben. Nun gibt Alexei Lichatschow, der Generaldirektor von Rosatom, bekannt, dass Teheran nicht nur an großen Atomreaktoren interessiert sei, sondern auch an kleineren nuklearen Anlagen.
In einem Interview berichtete der Konzernchef, dass die iranischen Partner am Jahresbeginn einen Vorschlag vorgelegt hätten, die Zusammenarbeit zu erweitern und auch kleine modulare Reaktoren in der Islamischen Republik zu bauen. Hierbei sagte Lichatschow im Gespräch mit dem Fernsehsender Rossija 1 wörtlich: "Die Verhandlungen darüber sind im Gange und ich hoffe, dass früher oder später eine Einigung hierzu erzielt wird."
Bei den kleinen modularen Reaktoren (Small Modular Reactor, SMR), die auch Mini-Atomkraftwerke genannt werden, handelt es sich um Anlagen, die weniger als 300 Megawatt elektrische Leistung haben. Ein herkömmliches Atomkraftwerk hat laut Experten in der Regel eine Leistung von mindestens 1.000 Megawatt.
Ferner betonte Lichatschow im Fernsehinterview, dass Moskau in der Vergangenheit immer aktiv an der "Lösung des sogenannten Iran-Problems" teilgenommen habe. Bei der Ausarbeitung und Umsetzung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) habe Russland eine Schlüsselrolle gespielt, erläuterte der Rosatom-Chef. Moskau habe Teheran damals technisch, aber auch diplomatisch unterstützt. Mehr …
10.08.2025: Iran will Interkontinentalraketen. Getarnt und verstohlen: Wie chinesische Firmen Irans Raketenprogramm am Leben erhalten. Trotz jahrelanger Sanktionen bleibt Irans Raketenprogramm aktiv – mit wesentlicher Unterstützung aus China. US-Ermittler und Geheimdienste belegen, wie chinesische Tarnfirmen und vor allem der Unternehmer Karl Lee Schlüsselkomponenten liefern. Die politische Führung in Peking blockt ab.
Trotz internationaler Sanktionen erhält der Iran weiterhin Kerntechnologie, Raketenteile und -treibstoff. Woher? Im Hintergrund steht ein chinesisches Schattennetzwerk unter Führung des Unternehmers Karl Lee. Die Zusammenarbeit reicht bis in die 1980er-Jahre zurück. Israels Botschafter fordert, dass das iranische Raketenprogramm von China und anderen Ländern nicht wieder aufgebaut werden darf.
Gegen das iranische Atom- und Raketenprogramm bestehen seit Jahren internationale Sanktionen. Deren Wirksamkeit wird jedoch durch die umfassende, langjährige Unterstützung durch chinesische Staatsangehörige untergraben.
Gerichts- und Regierungsdokumente in den USA belegen, dass chinesische Firmennetzwerke Produkte liefern, die für die Aufrechterhaltung der iranischen Raketenentwicklung und -produktion von entscheidender Bedeutung sind. Diese liefern Güter trotz jahrzehntelanger rechtlicher und diplomatischer Maßnahmen der USA und anderer Länder zur Durchsetzung von Exportkontrollen und Nichtverbreitungsabkommen.
Hat China jüngst militärische Ausrüstung an den Iran geliefert? Nach den verlustreichen Angriffen Israels auf iranische Raketenbasen scheint China dem Iran bereits Ersatz geliefert zu haben. In jüngsten Berichten der in London ansässigen Nachrichtenagentur „Middle East Eye“ heißt es, dass Peking nach dem De-facto-Waffenstillstand am 24. Juni dem Iran Boden-Luft-Raketen geliefert habe, die er mit Öl bezahlt habe. Nach Angaben der israelischen Zeitung „Israel Hayom“ dementierte das chinesische Außenministerium den Vorwurf. Mehr …
04.08.2025: Irans Schlachtplan: Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit als eurasische Anti-NATO. Auf dem jüngsten Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit hat der Iran wohl den Grundstein für einen eurasischen Sicherheitsblock gelegt – und der Westen ist darob in Panik geraten. Was wäre, wenn der nächste globale Sicherheitspakt nicht in Brüssel oder Washington, sondern in Peking geschlossen würde – mit dem Iran am Tisch?
Diese Frage ist längst keine theoretische mehr. Auf dem Treffen des Außenministerrats der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) Mitte Juli in China machte der Iran deutlich: Teheran betrachtet die SOZ nun nicht nur als regionales Forum, sondern als potenzielles Gegengewicht zur NATO. Damit signalisierte das Land eine tief greifende strategische Wende – weg von einem veralteten, westlich dominierten System und hin zu einer neu entstehenden eurasischen Ordnung.
Der Gipfel unterstrich die zunehmende Widerstandsfähigkeit der multilateralen eurasischen Zusammenarbeit angesichts zunehmender globaler Turbulenzen. Russland wurde durch Außenminister Sergei Wiktorowitsch Lawrow vertreten, der auch mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zusammentraf – ein Treffen, das die Stärke der Moskau-Peking-Achse unterstrich. Am Rande des Gipfels traf Lawrow bilateral mit den Außenministern Chinas, Pakistans, Indiens und insbesondere des Iran zusammen. Seine Gespräche mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi konzentrierten sich auf diplomatische Lösungen der Atomfrage und betonten die Vertiefung der strategischen Koordination.
Die iranische Seite nutzte die Plattform zielgerichtet. Araghtschi drückte seine Wertschätzung für die Solidarität der SOZ angesichts der israelischen Aggression aus – und betonte, dass der Iran die Organisation nicht als eine symbolische, sondern als einen praktischen Mechanismus für regionale Einheit und globale Positionierung betrachte.
Eine Plattform, die funktioniert – trotz Skeptikern. Indiens nahm ebenfalls uneingeschränkt teil – und widersprach damit auch Vorhersagen in westlichen Kreisen, dass geopolitische Spannungen die SOZ lähmen würden. Stattdessen bekräftigte Neu-Delhi sein Engagement für die Plattform. Die Implikation ist klar: Anders als bei der NATO, wo Einheit von der Wahrung einer zentralen Autorität abhängt, hat sich die SOZ als flexibel genug erwiesen, um unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden und gleichzeitig einen Konsens zu erzielen. Mehr …
01.08.2025: Propaganda und gezielte Hetze gegen den Iran? Wird hier ein weiteres Feindbild geschaffen? Töten, Verschleppen und Schikanen: NATO-Länder werfen Iran grenzüberschreitende Verbrechen vor. Die iranischen Geheimdienste sollen versuchen, Menschen in westlichen Ländern zu töten, zu verschleppen und zu schikanieren, sagen mehrere NATO-Länder und Österreich in einer Erklärung. Teheran weist die Vorwürfe zurück.
Mehrere NATO-Länder haben in einer gemeinsamen Erklärung angebliche Aktivitäten der iranischen Geheimdienste verurteilt. Das am Donnerstag veröffentlichte Statement unterzeichneten Albanien, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Spanien, Schweden, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Erklärung schloss sich zudem Österreich an. Laut diesen Ländern versucht Iran, mit seinen Geheimdiensten Menschen in Europa und Nordamerika zu töten, zu verschleppen und zu schikanieren. Darüber hinaus arbeite Teheran mit internationalen kriminellen Organisationen zusammen, um Journalisten, Dissidenten und Juden sowie ehemalige und amtierende Staatsbeamte ins Visier zu nehmen.
Solche Angriffe seien inakzeptabel, heiß es in dem Dokument. Die iranischen Geheimdienste sollen dabei die Souveränität der westlichen Länder verletzen. Des Weiteren forderten die Unterzeichner der Erklärung: "Wir sind bereit, geschlossen zu handeln, um derartige Aktionen zu verhindern. Wir fordern die iranischen Behörden auf, derartige illegale Aktivitäten in unseren jeweiligen Hoheitsgebieten unverzüglich zu beenden."
Esmaeil Baghaei, ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, wies die Vorwürfe als grundlos zurück. Die Erklärung sei ein Versuch, die Öffentlichkeit vom dringlichsten Problem des Tages, und zwar vom Völkermord im besetzten Palästina, abzulenken. Außerdem sollen die eklatanten Anschuldigungen Teil einer bösartigen "Iranophobie-Kampagne" sein, um Druck auf das iranische Volk auszuüben. Quelle …
31.07.2025: Iran fordert von USA Kriegsentschädigung als Voraussetzung für Wiederaufnahme von Verhandlungen. Der iranische Außenminister bekräftigte, dass es keine Einigung geben könne, solange Trump eine vollständige Einstellung der Urananreicherung in Iran fordere. Er erklärte jedoch, Washington solle seine Bedenken durch Verhandlungen ausräumen.
Die USA müssen sich bereit erklären, Iran für die während des Krieges im letzten Monat entstandenen Verluste zu entschädigen, sagte der Außenminister der Islamischen Republik, während Teheran seine Position verschärft und neue Bedingungen für die Wiederaufnahme der Atomgespräche mit der Trump-Regierung stellt. Abbas Araghtschi erklärte gegenüber der Financial Times, dass Iran nach dem zwölftägigen Krieg mit Israel, an dem sich die USA trotz ihrer Gespräche mit Iran beteiligt hatten, nicht bereit sei, "weiterzumachen wie bisher". "Sie sollten erklären, warum sie uns mitten in den Verhandlungen angegriffen haben, und sie müssen sicherstellen, dass sie das [bei künftigen Gesprächen] nicht wiederholen", sagte er in einem Interview in Teheran. "Und sie müssen [Iran] für den Schaden entschädigen, den sie angerichtet haben."
Araghtschi, Irans Chefunterhändler in Atomfragen, sagte, der US-Gesandte Steve Witkoff und er hätten während und seit dem Krieg Nachrichten ausgetauscht, wobei der Iraner dem Amerikaner mitgeteilt habe, dass es eine "Win-Win-Lösung" geben müsse, um den jahrelangen Konflikt um das iranische Atomprogramm zu lösen. Araghtschi betonte, Witkoff habe versucht, ihn davon zu überzeugen, dass dies möglich sei, und habe die Wiederaufnahme der Gespräche vorgeschlagen. Der erfahrene iranische Diplomat fügte jedoch hinzu: "Wir benötigen echte vertrauensbildende Maßnahmen von ihrer Seite." Er sagte, dies sollte finanzielle Entschädigungen beinhalten, ohne jedoch Details zu nennen, sowie die Zusicherung, dass Iran während der Verhandlungen nicht erneut angegriffen werde. Mehr …
26.07.2025: Schießerei in iranischem Gerichtsgebäude - fünf Tote. In der südostiranischen Stadt Zahedan kam es am Samstag zu einer terroristischen Attacke auf ein Justizgebäude. Angreifer hätten es gestürmt und dort ein Blutbad angerichtet, so die Behörden.
Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA heute Vormittag berichtete, kam es in der südostiranischen Staat Zahedan zu einer terroristischen Attacke. Iranische Behörden hätten bekannt gegeben, dass am Morgen bewaffnete Angreifer das Gerichtsgebäude der Hauptstadt der Provinz Sistan und Belutschistan gestürmt und dort ein Blutbad angerichtet hätten. Die Nachrichtenagentur Reuters erklärte, alle Angreifer seien außer Gefecht gesetzt und getötet worden. Es handelt sich um drei Bewaffnete. Abgesehen von den Terroristen, die der sunnitischen Jaish al-Adl Baluch-Gruppe zugeordnet werden, habe die Attacke fünf Todesopfer und mehrere Verwundete gekostet. Quelle …
EU-Staaten führen neue Atomverhandlungen mit dem Iran: Was ist zu erwarten? Nach dem Aussetzen der Gespräche mit den USA nimmt Iran erneut Verhandlungen über sein Atomprogramm auf. Die EU-Staaten drängen auf klare Zusagen Teherans und drohen mit der Reaktivierung von UN-Sanktionen. Der Streit um die Urananreicherung bleibt zentraler Konfliktpunkt. Über den Verlauf der Gespräche berichtet unser Korrespondent Roman Ziskin vor Ort in Istanbul. Video und mehr …
Terrorangriff auf Gerichtsgebäude im Südosten Irans – fünf Tote. In der südostiranischen Stadt Zahedan kam es am Samstag zu einer terroristischen Attacke auf ein Justizgebäude. Angreifer hätten es gestürmt und dort ein Blutbad angerichtet, so die Behörden. Die Angreifer sollen einer Separatistenmiliz angehören.
Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA heute Vormittag berichtete, kam es in der südostiranischen Stadt Zahedan zu einer terroristischen Attacke. Iranische Behörden hätten bekannt gegeben, dass bewaffnete Angreifer am Morgen das Gerichtsgebäude der Hauptstadt der Provinz Sistan und Belutschistan gestürmt und dort ein Blutbad angerichtet hätten. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, alle drei bewaffneten Angreifer seien außer Gefecht gesetzt und getötet worden. Neben den Terroristen, die der sunnitischen Jaish al-Adl Baluch-Gruppe zugeordnet werden, habe es durch die Attacke fünf Todesopfer und mehrere Verwundete gegeben. Mehr …
Iran: Angriff auf Gerichtsgebäude fordert mindestens neun Todesopfer. Im Iran haben unbekannte Angreifer am Samstagmorgen ein Gerichtsgebäude mit Schusswaffen und Granaten attackiert. Nach Medienberichten wurden dabei mindestens neun Menschen getötet, darunter ein Kind. 22 weitere Personen sollen verletzt worden sein. Video und mehr
25.07.2025: EU-Staaten vor heikler Mission: Iran beginnt neue Gespräche über Atomprogramm. Nach dem Aussetzen der Gespräche mit den USA nimmt Iran erneut Verhandlungen über sein Atomprogramm auf. Die EU-Staaten drängen auf klare Zusagen Teherans und drohen mit der Reaktivierung von UN-Sanktionen. Der Streit um die Urananreicherung bleibt zentraler Konfliktpunkt.
Europäische Diplomaten werden sich am Freitag in Istanbul mit dem stellvertretenden iranischen Außenminister treffen, um die Verhandlungen über die Einschränkung oder Einstellung des iranischen Atomprogramms wieder aufzunehmen. Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben Iran aufgefordert, erneut mit den Vereinigten Staaten über sein Atomprogramm zu sprechen und konkrete Schritte zu unternehmen, um das internationale Vertrauen in die Aussage Irans, sein Programm sei rein ziviler Natur, wiederherzustellen. Obwohl Iran nach westlicher Darstellung genug Uran angereichert hat, um zehn Atomwaffen herzustellen, beteuert er, sein Programm sei rein ziviler Natur.
Iran hatte die gerade erst aufgenommenen Gespräche mit den Vereinigten Staaten abgebrochen, nachdem Israel vergangenen Monat einen 12-tägigen Krieg begonnen hatte, der die iranischen Atomanlagen und andere Infrastrukturen beschädigte. Sollte Iran Widerstand leisten, wollen die Europäer ein Verfahren einleiten, um die strengen Sanktionen der Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft gegen Iran wieder in Kraft zu setzen. Diese waren im Rahmen des wegweisenden Atomabkommens von 2015 ausgesetzt worden, da Iran gegen dessen Bestimmungen verstoßen hatte.
Das Abkommen, in dem sich Iran bereit erklärte, sein Atomprogramm im Austausch gegen die Aufhebung der Sanktionen einzuschränken, läuft Mitte Oktober aus. Die Europäer sind bereit, die Frist für die Wiederaufnahme der Sanktionen zu verlängern, da diese nach ihrer Wiederaufnahme als Druckmittel nutzlos wären. Mehr …
21.07.2025: Iran kündigt Gespräche mit Russland und China über Atomprogramm an. Am Dienstag wollen Iran, Russland und China Gespräche über Teherans Atomprogramm führen. Vorangegangen seien dem Treffen bereits "gute Konsultationen" der drei Länder über die Aufhebung der UN-Sanktionen, wieTeheran mitteilte.
Russland, China und Iran werden am Dienstag Gespräche über das iranische Atomprogramm führen. Dies kündigte Esmaeil Baghaei, ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, an. Er wies zudem darauf hin, dass eine separate Gesprächsrunde mit den europäischen Staaten für Ende dieser Woche geplant sei. Gegenüber Reportern sagte Baghaei am Montag, die trilateralen Gespräche würden sich auch mit den Drohungen Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands befassen, die UN-Sanktionen gegen Teheran aufgrund seines Atomprogramms wieder in Kraft zu setzen. Insbesondere der französische Außenminister Jean-Noël Barrot warnte vor einer möglichen Wiederaufnahme der Sanktionen im nächsten Monat, falls keine nennenswerten Fortschritte bei der Begrenzung der iranischen Nuklearaktivitäten erzielt werden.
Baghaei wies darauf hin, dass Russland und China nach wie vor Mitglieder des Atomabkommens von 2015 sind und über erheblichen Einfluss im UN-Sicherheitsrat verfügen. Er fügte hinzu, dass Iran "gute Konsultationen" mit den beiden Ländern bezüglich der möglichen Aufhebung der Sanktionen geführt habe. "Rechtlich und logisch gibt es keinen Grund für die Wiedereinführung von Sanktionen, die im Rahmen des Atomabkommens aufgehoben wurden", betonte er. Der Sprecher bestätigte auch, dass Iran am Freitag in Istanbul ein separates Treffen auf der Ebene der stellvertretenden Außenminister mit Großbritannien, Frankreich und Deutschland abhalten werde, und fügte hinzu, dass Teheran derzeit "keine Gespräche mit den USA plane".
Einer der wichtigsten Stolpersteine war die Entscheidung Irans, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), die das Atomprogramm Teherans überwachte, auszusetzen. Teheran hat die IAEA beschuldigt, einen voreingenommenen Bericht veröffentlicht zu haben, der Israel angeblich als Vorwand diente, den Zwölftägigen Krieg gegen Iran zu beginnen. Mehr …
20.07.2025: Iran kappt GPS – Chinas Beidou übernimmt das Kommando. Persisches Erdöl gegen chinesische Produkte, Waffen und strategischen Einfluss: Der Iran geht immer tiefer in die Abhängigkeitsfalle Pekings. Nun erfolgt mit dem Abschalten des GPS-Signals zugunsten von Beidou auch der digitale Bruch mit dem Westen. Ein geopolitisches Drama mit weitreichenden Folgen – auch für Europa.
Navigation ist mittlerweile einer der entscheidenden Faktoren der modernen Kriegsführung.
Der Begriff GPS ist uns allen geläufig, vor allem als Grundlage für die Navigation mit dem Auto oder als Sporttracker. Dieses satellitengestützte Global Positioning System (GPS) ist jedoch auch aus der modernen Kriegsführung nicht mehr wegzudenken. Weil es jedoch vom Verteidigungsministerium der USA betrieben wird, hat sich der Iran jetzt dazu entschlossen, auf das chinesische System Beidou zu wechseln und GPS in seinem Land abzuschalten – für alle.
In der Sendung „Leas Einblick“ wirft die seit rund 30 Jahren in Deutschland lebende chinesische YouTuberin einen genaueren Blick auf diesen Schritt des iranischen Regimes – seinen Hintergrund und seine Folgen.
Die stille Macht der Navigation. Drohnen, Raketen, elektronische Kriegsführung – das ist das neue Gesicht moderner Kriege. Aber der eigentliche Gamechanger bleibt oft unsichtbar: Satellitennavigation. Die Islamische Republik Iran hat nun als erster Staat weltweit den US-geführten GPS-Dienst blockiert – und funkt ab jetzt ausschließlich über Chinas Beidou-System. Dieser Schritt des Iran stellt nicht nur einen Technologiewechsel dar, es ist ein geopolitisches Bekenntnis – hin zum Einfluss Pekings. Zu diesem Schritt wurde der Iran durch Israel und die USA getrieben.
Ob im Ukraine-Krieg oder in der jüngsten Auseinandersetzung zwischen Israel und dem Iran – moderne Kriegsführung ist ohne Satellitennavigation nicht mehr umsetzbar. Drohnen erreichen ihre Ziele nur mit exakter Positionsführung, und auch die Zielführung von Raketen benötigt exakte Koordinaten und eine genaue Zeitabstimmung durch die Ortungssysteme. Die Kontrolle über diese Systeme entscheidet darüber, ob eine Armee präzise und koordiniert agieren kann – oder im digitalen Blindflug kämpft. Und genau hier setzt China an.
Digitaler Bruch mit dem Westen – Handschlag mit Peking. Am 1. Juli erklärte die iranische Regierung, dass das GPS-Signal im gesamten Land blockiert werde. Stattdessen werde Beidou als alleinige Referenz für Navigation, Waffensteuerung und Zeitsynchronisation verwendet. Dieser Schritt ist kein rein technischer. Er bedeutet: Der Iran schließt sich strategisch und technologisch vollständig China an – und bricht gleichzeitig die letzte digitale Verbindung zum Westen.
Es ist das erste Mal in der Welt, dass ein souveräner Staat GPS gezielt abschaltet – und es vollständig durch ein anderes System ersetzt. Doch mit Beidou, das zwar GPS technologisch ähnelt, aber ein vollständig eigenständiges Navigationssystem auf Basis chinesischer Satelliten darstellt, verfolgt China geopolitisch eine ganz bestimmte Logik. Mehr …
Nach Krieg mit Israel: Iran beschleunigt die Massenabschiebung afghanischer Flüchtlinge. Mehrere Afghanen wurden festgenommen, da sie der Zusammenarbeit mit dem Mossad während des Krieges verdächtigt wurden. Derweil rief der Gouverneur von Teheran die Öffentlichkeit dazu auf, Hinweise auf Verstecke afghanischer Personen ohne Papiere zu geben.
Afghanische Flüchtlinge, die nach ihrer Flucht aus dem Iran vor Abschiebung und Konflikten zurückgekehrt sind, treffen am Freitag, den 20. Juni 2025, in einer UNHCR-Einrichtung in der Nähe des Grenzübergangs Islam Qala in der westlichen Provinz Herat, Afghanistan, ein.
Nach seinem zwölftägigen Krieg mit Israel hat Iran Tausende afghanische Migranten ohne Papiere ausgewiesen und damit eine Massenabschiebungskampagne beschleunigt. Berichte über israelische Infiltration durch Flüchtlinge während des Konflikts heizen die Stimmung gegen Migranten an. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR teilte mit, dass die Zahl der täglichen Rückführungen nach Afghanistan aus Iran, wo Anfang des Jahres eine Abschiebekampagne gestartet wurde, nach dem Krieg von etwa 5.000 auf 30.000 angestiegen ist. Die meisten von ihnen seien "gewaltsam" abgeschoben worden.
Iran, das weltweit größte Aufnahmeland für Flüchtlinge, war die Heimat von etwa sechs Millionen Afghanen, die vor jahrzehntelangem Krieg, Unterdrückung und Armut über die Grenze geflohen sind. Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im Jahr 2021 kamen nach Angaben der Behörden mehr als zwei Millionen Menschen nach Iran. Nach iranischen Angaben wurden seit Beginn der Abschiebungskampagne im März fast 800.000 Afghanen abgeschoben, da die ohnehin geschwächte Wirtschaft der islamischen Republik durch die Aufnahme von Millionen von Migranten unter internationalen Sanktionen belastet werde.
Doch seit dem Krieg haben einige Beamte die Befürchtung geschürt, dass afghanische Flüchtlinge eine potenzielle fünfte Kolonne und eine Sicherheitsbedrohung darstellen. Sabotageanschläge während des Krieges und die Ermordung hochrangiger Kommandeure und Nuklearwissenschaftler – sogar, so sagen iranische Beamte, ein erfolgloser Versuch, Präsident Massud Peseschkian zu töten – deckten eine umfassende israelische Infiltration des Staates auf. Mehrere Afghanen wurden festgenommen, weil sie beschuldigt wurden, während des Krieges mit dem israelischen Geheimdienst Mossad zusammengearbeitet zu haben, und der Gouverneur von Teheran rief dazu auf, der Öffentlichkeit Hinweise auf Verstecke für Afghanen ohne Papiere zu geben. Mehr …
19.07.2025: Bekommt Iran militärische Unterstützung von China? Nach den jüngsten Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten wird der Iran wahrscheinlich mit Hilfe Chinas seine konventionellen Verteidigungs- und Angriffskapazitäten ausbauen.
Trotz der viel beachteten umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen dem Iran und China für die nächsten 25 Jahre reagierten chinesische Regierungsvertreter, darunter Außenminister Wang Yi, zurückhaltend, indem sie die Aktionen Israels kritisierten und ihre Besorgnis über die regionale Instabilität zum Ausdruck brachten. Präsident Xi Jinping forderte beide Seiten zur Einstellung der Feindseligkeiten auf und schlug einen vier Punkte umfassenden Friedensplan vor, ohne Israel direkt zu beschuldigen. China hielt seine wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran aufrecht, verzichtete jedoch im Einklang mit seiner nicht interventionistischen Außenpolitik auf Waffenlieferungen oder direkte Hilfe. Mehr ...
UN-Charta – gilt sie auch für die USA? Trump droht Iran mit Zerstörung neuer Atomanlagen. Hat der Iran kein Recht auf Selbstbestimmung? Und wer darf darüber entscheiden? Der Kriegsverbrecher USA etwa? Donald Trump erklärte, dass alle iranischen Nuklearanlagen vollständig zerstört worden seien und es Jahre dauern würde, sie wieder in Betrieb zu nehmen, sodass es rentabler sei, neu anzufangen. Zugleich drohte er damit, dass die neuen Anlagen ebenfalls zerstört würden.
US-Präsident Donald Trump hat versichert, dass die neuen iranischen Atomanlagen im Falle ihres Baus auf dem Territorium der Republik zerstört würden. Er schrieb darüber in seinem sozialen Netzwerk Truth Social: "Alle drei Nuklearanlagen im Iran sind vollständig zerstört und/oder vernichtet worden. Es würde Jahre dauern, sie wieder in Betrieb zu nehmen, und wenn der Iran das möchte, wäre es für ihn weitaus günstiger, an drei verschiedenen Orten neu anzufangen, bevor diese Anlagen zerstört werden, sollte er sich dafür entscheiden."
Kurz vor Trumps Meldung hatte Ebrahim Rezaei, ein Sprecher des Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik des Madschlis, erklärt, der Iran könne aus dem Atomwaffensperrvertrag austreten und mit der Anreicherung von Uran auf über 60 Prozent beginnen. Laut Rezaei werde Teheran zu einem solchen Schritt gezwungen sein, wenn der Druck von außen zunehme. Rezaei wies darauf hin, dass der Iran sein Potenzial bisher nicht voll genutzt habe, sondern möglicherweise auf "andere strategische Maßnahmen" zurückgreife, darunter die Herstellung moderner Zentrifugen und die Ausweitung der nuklearen Zusammenarbeit. Mehr
17.07.2025: Bericht: US-Luftangriffe zerstörten nur eine von drei iranischen Atomanlagen. Iran soll in Natanz und Isfahan über Anlagen und angereichertes Uran verfügen, die selbst für die US-Bunkerbrecherbomben unerreichbar sind. Donald Trump wollte keinen umfassenden Krieg gegen Iran.
Eine der drei Atomanreicherungsanlagen in Iran, die im vergangenen Monat von den USA angegriffen wurden, sei weitgehend zerstört worden, was die Arbeiten dort erheblich zurückgeworfen habe. Die beiden anderen seien jedoch nicht so stark und möglicherweise nur so weit beschädigt worden, dass die nukleare Anreicherung in den nächsten Monaten wiederaufgenommen werden könnte, wenn Iran dies vorhaben sollte. Dies geht aus einer aktuellen US-Bewertung der durch die Militäroperation verursachten Zerstörung hervor, wie fünf aktuelle und ehemalige US-Beamte, die mit der Bewertung vertraut sind, NBC News erklärten.
Wie NBC News erfahren hat, hatte das US-Zentralkommando einen viel umfassenderen Plan für einen Angriff auf Iran entwickelt. Dieser sah laut einem aktuellen und zwei ehemaligen US-Beamten vor, drei zusätzliche Standorte in einer sich über mehrere Wochen erstreckenden Operation anzugreifen. Präsident Donald Trump wurde über diesen Plan informiert, lehnte ihn jedoch ab. Einerseits stand er im Widerspruch zu Trumps außenpolitischen Instinkten, die Vereinigten Staaten aus Konflikten im Ausland herauszuziehen und sich nicht tiefer in sie hineinzugraben. Andererseits bestand die Möglichkeit einer hohen Zahl von Opfern auf beiden Seiten, sagten ein aktueller und ein ehemaliger Beamter.
In einer Rede in den Stunden nach den Angriffen bezeichnete Trump die von ihm angeordneten Angriffe als "spektakulären militärischen Erfolg" und erklärte: "Die wichtigsten Anreicherungsanlagen Irans wurden vollständig und total zerstört."
Sowohl in der US-amerikanischen als auch in der israelischen Regierung gab es Diskussionen darüber, ob zusätzliche Angriffe auf die beiden weniger beschädigten Anlagen notwendig sein könnten, wenn Iran nicht bald zustimmt, die Verhandlungen mit der Trump-Regierung über ein Atomabkommen wiederaufzunehmen, oder wenn es Anzeichen dafür gibt, dass Iran versucht, an diesen Standorten neue Anlagen zu errichten, sagten einer der aktuellen und einer der ehemaligen Beamten. Iran behauptet seit Langem, sein Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen, zivilen Zwecken. Mehr …
Chamenei: "Israel und USA müssen zur Verantwortung gezogen werden". Irans Oberster Führer Ali Chamenei hat sich am Mittwoch, dem 16. Juli 2025, in Teheran in einer Rede zum Zwölf-Tage-Krieg mit Israel geäußert.
Chamenei gab an, Iran habe während der Konfrontation Willen, Entschlossenheit und Selbstbewusstsein bewiesen. "Dieses Selbstbewusstsein tragen die Nation, das Land und seine militärischen Kräfte in sich. Es befähigt sie, der Macht der USA und ihrem Kettenhund in der Region, dem zionistischen Regime, entschlossen entgegenzutreten", erklärte der Ajatollah.
Ali Chamenei betonte, dass die Aggressoren für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zur Verantwortung gezogen werden müssten. "Selbst wenn es 20 Jahre dauern sollte, diese Angelegenheit [die Aggression Israels und der USA] zu verfolgen und vor nationale und internationale Gerichte zu bringen, spielt das keine Rolle." Video und mehr ...
16.07.2025: Der eurasische Kurswechsel des Iran ist der Schlüssel zur Abwendung des Dritten Weltkriegs. Die Welt steht derzeit am Rande eines nuklearen Abgrunds, und würde man es allein den Machenschaften der USA und des israelischen Besatzungsstaates überlassen, wären wir längst in die Hölle gestürzt.
Vor dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran stand die Welt kurz vor der Lösung der Krise um das Atomprogramm der Islamischen Republik. Am 9. Juni unterzeichneten Russland und der Iran ein umfassendes neues Abkommen, das nicht nur auf die Umstrukturierung der Energiearchitektur Westasiens abzielt, sondern auch einen entscheidenden Ausweg aus dem Krieg bietet.
Russlands letzte Warnung an das Imperium. Dieses Abkommen sieht vor, dass die russische Rosatom mindestens acht neue Atomreaktoren im Iran baut. Mohammad Eslami, der iranische Atomenergiechef, erklärte: „Wir haben einen Vertrag mit Russland über den Bau von acht Atomkraftwerken im Iran, von denen vier in Bushehr stehen werden.“
Dieses Projekt ist weitgehend das Ergebnis des 25-jährigen umfassenden strategischen Pakts zwischen Russland und dem Iran, der am 21. Mai vom iranischen Parlament ratifiziert wurde und von Russland finanziert wird, wobei es dem Iran über 10 Gigawatt (GW) Energie liefern wird. Nach den aktuellen Plänen beabsichtigt der Iran, „die Kernkraftkapazität bis 2041 auf 20.000 Megawatt (20 GW) zu erhöhen“.
Diese Vereinbarung kam wenige Tage, nachdem Moskau angeboten hatte, die ins Stocken geratenen Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu retten, indem es angereichertes Uran aus dem Iran abtransportiert und in Brennstoff für zivile Reaktoren umwandelt. Mehr ...
13.07.2025: Iranischer Präsident bei israelischem Angriff im vorigen Monat verletzt. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian wurde bei einem israelischen Angriff im vorigen Monat am Bein verletzt. Die Attacke zielte auf eine Sitzung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates ab, berichtete die Nachrichtenagentur Fars am 13. Juli.
Dem Bericht zufolge zielte der Angriff am 16. Juni, nur drei Tage nach Beginn der israelischen Angriffe auf das iranische Atomprogramm, auf die unteren Stockwerke eines Gebäudes im Westen der Hauptstadt Teheran. Der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Eje’i und andere hochrangige iranische Beamte nahmen an dem Treffen mit Pezeshkian teil. Mehr …
12.07.2025: Vertrauen erschöpft. Iran will nicht völlig auf Zusammenarbeit mit IAEA verzichten: "Ihre Form wird aber anders sein". Trotz der israelischen und US-amerikanischen Angriffe will Iran sein Atomprogramm nicht aufgeben. Außenminister Abbas Araghtschi versicherte, dass die Pläne Teherans in Bezug auf die Kernenergie weiterhin friedlich seien. Die Kooperation mit der IAEA werde aber anders sein.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat sich am Samstag in Teheran mit Diplomaten aus anderen Ländern getroffen. Dabei bekräftigte er die Stellung seines Landes in Bezug auf die friedliche Nutzung von Kernenergie. Das Atomprogramm der Islamischen Republik sei schon immer ein friedliches gewesen und werde es auch bleiben. Araghtschi hob hervor: "Wir sind nach wie vor ein Mitgliedsstaat des Atomwaffensperrvertrags und werden es auch bleiben." Außerdem äußerte sich der iranische Chefdiplomat zur Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). Iran verzichte nicht auf die Kooperation, aber "sie wird eine neue Form annehmen, was absolut verständlich ist, wenn man die bestehende Realität und die jüngsten Geschehnisse berücksichtigt."
Araghtschi präzisierte, dass die künftige Zusammenarbeit mit der IAEA laut einem im Parlament unterbreiteten Gesetzentwurf nun vom Obersten Sicherheitsrat der Republik geregelt werden solle. Ende Juni hatte der Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf die IAEA als "Schützer und Diener" Israels bezeichnet und erklärt, dass die Zusammenarbeit mit der IAEA nicht mehr möglich sei, solange die Sicherheit der iranischen Atomobjekte nicht gewährleistet sei.
Der Vize-Sprecher des iranischen Parlaments (Madschles), Hamid-Reza Haji Babaee, erklärte seinerseits, dass die iranischen Behörden dem IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi nicht mehr erlauben würden, die iranischen Atomobjekte zu inspizieren. Die Organisation werde dort zudem keine Überwachungskameras mehr installieren dürfen. Mehr ...
11.07.2025: Israel: Teil des hoch angereicherten Urans blieb von US-Angriffen auf Iran verschont. Die Einschätzung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem westliche Beobachter versuchen zu ermitteln, wie lange es dauern würde, bis Iran sein Atomprogramm nach den Angriffen der USA und Israels wieder aufbauen könnte.
Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, General Dan Caine, sieht sich während einer Pressekonferenz im Pentagon am Donnerstag, dem 26. Juni 2025, in Washington ein Testvideo der bei dem Angriff auf die iranische Brennstoffanreicherungsanlage in Fordow eingesetzten Waffe an. Ein Teil der iranischen Vorräte an nahezu waffenfähigem, angereichertem Uran hat die Angriffe der USA und Israels im vergangenen Monat überstanden. Laut einem hochrangigen israelischen Beamten könnte dieser Teil für iranische Nuklearingenieure zugänglich sein.
Westliche Geheimdienstmitarbeiter bestätigten die Einschätzung Israels und erklärten, dass sie davon ausgehen, dass ein Großteil der Vorräte unter den Trümmern des iranischen Nuklearlabors in Isfahan und möglicherweise auch an anderen Standorten begraben liegt. Der Beamte und andere Israelis, die Zugang zu den Erkenntnissen des Geheimdienstes haben, äußerten jedoch keine Besorgnis über das verbleibende angereicherte Uran. Sie sagten, dass jeder Versuch Irans, es zurückzugewinnen, mit ziemlicher Sicherheit entdeckt würde und genügend Zeit für einen neuen Angriff bliebe.
In einem Punkt – nämlich der Frage, ob Iran einen Großteil seiner Vorräte an zu 60 Prozent angereichertem Uran kurz vor dem amerikanischen Angriff am frühen Morgen des 22. Juni in Teheran verlegt hat – weicht somit die Einschätzung Israels von der Schlussfolgerung von Rafael Grossi, dem Generalsekretär der Internationalen Atomenergiebehörde, ab.
Grossi geht davon aus, dass ein Großteil der in Isfahan gelagerten Vorräte vor den israelischen und amerikanischen Angriffen aus dem Lager abtransportiert worden war. Ein hochrangiger israelischer Beamter behauptete hingegen, dass nichts abtransportiert worden sei. Das Lager in Isfahan liege so tief, dass selbst die stärksten amerikanischen Waffen es nicht hätten zerstören können. Der US-Angriff auf die Anlage in Isfahan hat jedoch viele Eingänge verschlossen und offenbar Labore zerstört, in denen angereichertes Uran in eine für die Verwendung in Waffen geeignete Form umgewandelt wird. Anschließend wird dieses zu einem Metall verarbeitet, das zu einem Raketengefechtskopf geformt werden kann. Mehr …
10.07.2025: Moderne Luftabwehrraketen aus China in Iran eingetroffen. Diese Lieferungen moderner Luftabwehrraketen verändern die strategische Landschaft im Nahen Osten. Sie erschweren israelische und amerikanische Planungen, signalisieren Chinas wachsende Rolle als Rüstungslieferant, unterlaufen erfolgreich westliche Sanktionsregime gegen Iran und zementieren Pekings Einfluss in der Region.
Nach dem zwölftägigen brutalen, unprovozierten Angriffskrieg der beiden Schurkenstaaten Israel und USA, der angeblich zu massiven Schäden an Irans militärischer Infrastruktur führte, hat die Islamische Republik neue chinesische Boden-Luft-Raketenbatterien aus China geliefert bekommen. Dies geschah nach einem inoffiziellen Waffenstillstand am 24. Juni 2025 und wird als Teil einer breit angelegten Anstrengung Teherans gesehen, seine offensichtlichen Schwächen in der Flugabwehr schnell zu reduzieren.
Laut arabischen Quellen berichtete das auf den Mittleren Osten spezialisierte Internet Portal Middle East Eye (MEE) am 7. Juli, dass Iran diese Waffenkäufe hauptsächlich mit Öllieferungen bezahlt – eine Praxis, die die inzwischen tiefe wirtschaftliche Verflechtung zwischen Iran und China widerspiegelt, trotz der unilateralen, völkerrechtswidrigen US-Sanktionen gegen Iran, die von den US-Vasallen, Deutschland mit eingeschlossen, unterwürfigst bis aufs Komma befolgt werden.
US-Daten nach ist China mit Abstand der größte Abnehmer iranischen Erdöls. Rund 90 Prozent von Irans Rohöl- und Kondensat-Exporten gehen nach China. Um US-Sanktionen zu umgehen und nicht auf die schwarze Liste der Amerikaner zu kommen, nutzen die chinesischen Ölhandelsunternehmen oftmals komplexe Transitrouten über Drittländer wie zum Beispiel über das ebenfalls west-kritische Malaysia. Laut MEE haben offizielle Stellen in der arabischen Welt Washington über Irans Aufrüstungsschritte informiert. Washington wiederum sieht darin eine wachsende sicherheitspolitische Herausforderung für seine eigenen imperialen Absichten und die seines zionistischen Verbündeten in der Region.
Historischer Kontext der iranisch-chinesischen Rüstungskooperation. Die Zusammenarbeit zwischen China und Iran im Rüstungsbereich reicht Jahrzehnte zurück. Schon während des Ersten Golfkriegs in den 1980er-Jahren erhielt Iran HY-2-Silkworm-Marschflugkörper über Nordkorea. Diese kamen bei Angriffen auf kuwaitische und US-geflaggte Öltanker während der sogenannten "Tankerkriege" zum Einsatz, bei dem auch ein US-beflaggter Tanker versenkt wurde. Mehr …
09.07.2025: Die gefährliche amerikanische Fantasie vom Regimewechsel im Iran. So schlecht die iranische Regierung auch ist, es wäre ein Fehler, wenn Außenstehende sie stürzen würden. Als amerikanische Flugzeuge Megabomben auf iranische Atomanlagen abwarfen, war es unvermeidlich, dass einige in Washington vom Sturz des religiösen Regimes träumten. Diese Fantasie ist immer wieder aufgetaucht. Ein Regimewechsel im Iran, so die rosige Vision, würde den Vereinigten Staaten einen unterwürfigen Partner in Teheran bescheren und gleichzeitig die Mullahs für jahrzehntelangen Widerstand seit der Geiselnahme von 1978/79 bestrafen.
Diese Vision ignoriert zwei unbequeme Realitäten. Erstens: Das islamische Regime ist weit vom Zusammenbruch entfernt, auch wenn die Mullahs unbeliebt sind. Zweitens: Sollte es zusammenbrechen, könnte der Iran im Chaos versinken. Die Iraner sind sich dessen bewusst. Viele verabscheuen ihre Regierung, doch die Iraner sehen gescheiterte Staaten um sich herum und wollen diesem Club nicht beitreten. Kurz nach den US-Bombardierungen sandte Präsident Trump eine provokante Botschaft: „Es ist politisch nicht korrekt, den Begriff ‚Regimewechsel‘ zu verwenden, aber wenn das derzeitige iranische Regime nicht in der Lage ist, den Iran wieder groß zu machen, warum sollte es dann keinen Regimewechsel geben??? MIGA!!!“
Hochrangige Politiker versuchten rasch, Trumps Drohung zurückzunehmen. „Wir wollen keinen Regimewechsel“, sagte Vizepräsident JD Vance. Verteidigungsminister Pete Hegseth beharrte darauf, dass es bei den Bombenangriffen auf den Iran „nicht um einen Regimewechsel ging und auch nie gegangen ist“.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, trübte die Lage jedoch noch weiter, indem sie andeutete, die Iraner könnten sich „gegen dieses brutale Terrorregime erheben“, wenn es keine Kompromisse mit seinen Feinden eingeht. „Wenn sich das iranische Regime weigert, eine friedliche diplomatische Lösung zu finden – an der der Präsident übrigens weiterhin interessiert ist und die er auch anstrebt –, warum sollte das iranische Volk diesem unglaublich gewalttätigen Regime, das es seit Jahren unterdrückt, nicht die Macht nehmen?“ Mehr …
08.07.2025: Seymour Hersh über US-Angriff: Totalzerstörung oder Teilbeseitigung des iranischen Atomprogramms? Interessante Informationen über den völkerrechtswidrigen US-Angriff auf iranische Atomanlagen am 22. Juni hat der US-Journalist Seymour Hersh veröffentlicht. Demnach war das Bombardement erfolgreich, hat aber Irans Atomprogramm nicht zunichte gemacht. Die USA setzen weiter auf Geheimhaltung.
Der investigative US-Journalist Seymour Hersh (88) behauptet in einem am Freitag veröffentlichten Text, dass gemäß ihm vorliegenden Informationen die iranischen Atomanlagen durch den US-Angriff am 22. Juni weitgehend zerstört worden seien. Er widerspricht damit ein weiteres Mal anderslautenden Medienberichten, sieht allerdings das iranische Atomprogramm nur um Jahre zurückgeworfen, nicht vollständig ausgeschaltet. Es gehe ihm nur um die Darstellung der Vorgänge, nicht um die Frage, ob Iran tatsächlich davorstand, eine Atombombe zu bauen, wie die Regierungen Israels und der USA behaupten. Hersh stützt sich dabei auf Aussagen anonymer US-Regierungsmitarbeiter, die an Planung und Durchführung des Angriffs beteiligt gewesen seien.
Die Berichte von US-Medien wie den TV-Kabelsendern CNN und MSNBC, wonach laut einer angeblichen Analyse des US-Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) die Angriffe der US-Luftwaffe im Iran am 22. Juni ihr primäres Ziel nicht erreicht hätten, seien nicht korrekt. So sei es nicht das Ziel gewesen, die vollständige Zerstörung der iranischen Atomwaffenfähigkeit zu erreichen, schreibt der US-Journalist. Die Berichte der Medien seien von der «Abneigung – ja sogar Verachtung – gegenüber Präsident Donald Trump» vorangetrieben worden.
Hersh erinnert in dem Zusammenhang daran, dass er zu Beginn seiner journalistischen Laufbahn ein wichtiges Prinzip für Reporter gelernt habe: «Wenn deine Mutter sagt, dass sie dich liebt, überprüfe es.» Das hätten die US-Medien nicht beherzigt, stellt er fest, und erklärt, es habe die vermeintliche DIA-Analyse zum Angriff vom 22. Juni nicht gegeben. Mutmaßlich sei ein Bericht dazu vom zuständigen US-Zentralkommando (CENTCOM) auf der MacDill Air Force Base in Tampa, Florida, an das DIA-Hauptquartier am Potomac River in Washington «von einer nicht dazu befugten Person kopiert oder zusammengefasst und an verschiedene Medien weitergeleitet» worden.
Viele der an der Planung und Durchführung des Angriffs Beteiligten seien der Ansicht, dass der Bericht «aus politischen Gründen» zusammengefasst und weitergegeben wurde – «um sofort Zweifel am Erfolg der Mission zu säen». Die ersten Berichte hätten sogar suggeriert, das iranische Atomprogramm habe den Angriff unbeschadet überstanden. Sieben US-Bomber vom Typ B-2 «Spirit» sind den Informationen nach mit jeweils zwei 30.000 Pfund (rund 14 Tonnen) schweren «Bunkerbrechern» mit hoher Durchschlagskraft an Bord ungehindert von ihrem Stützpunkt in Missouri (USA) zum Hauptziel geflogen: der iranischen Atomanlage in Fordo, die tief in einem Berg mehr als 30 Kilometer nördlich der Stadt Qom versteckt liegt.
Die Planer seien von der Erkenntnis ausgegangen, dass das Hauptziel – der zentrale Arbeitsbereich des Atomprogramms – mindestens 80 Meter unter der felsigen Oberfläche von Fordo verborgen war. Dort sei mit Gaszentrifugen auf nicht waffenfähiges Niveau – Uran-235-Isotope, angereichert auf 90 Prozent –, von 60 Prozent angereichert worden. Die weitere Verarbeitung zu waffenfähigem Uran hätte gegebenenfalls innerhalb weniger Wochen oder sogar noch schneller erfolgen können, so Hersh.
Die Planungsgruppe der US-Luftwaffe sei vor dem Bombenangriff höchstwahrscheinlich von den Israelis, die über ein umfangreiches Spionagenetzwerk im Iran verfügen, darüber informiert worden, dass mehr als 200 Kilogramm des in Fordo gelagerten angereicherten Urans zur Forschungsanlage in Isfahan, 215 Meilen südlich von Teheran, in Sicherheit gebracht worden waren. Isfahan sei die einzige bekannte Anlage im Iran, in der Uran hoch angereichert werden könnte – ein entscheidender erster Schritt zur Herstellung einer Bombe. Sie sei von den USA separat angegriffen und durch Tomahawk-Marschflugkörper zerstört worden. Mehr …
Lassen Sie sich nicht täuschen – In diesem Krieg geht es nicht um Atomwaffen. Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Das gilt auch für die völkerrechtswidrigen Angriffe Israels und der USA auf den Iran. Vordergründig geht es dabei um das iranische Atomprogramm. Sharon Dolev und Paul Ingram von der Organisation «Middle East Monitor» blicken auf die Hintergründe.
Die Vereinigten Staaten haben Israels Bombardements Angriffe auf Fordow, Natanz und Isfahan mit B2-Bombern und U-Boot-gestützten Marschflugkörpern folgen lassen. US-Präsident Donald Trump lobte die Operation als «spektakulären militärischen Erfolg», während Teheran sie als schweren Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilte und versprach, darauf zu reagieren. Wie auch immer man diese Bombardierungen bewertet: Der Iran behält seine Fähigkeit, eine Atomwaffe zu entwickeln, und dieser jüngste Militärschlag könnte einige im Iran zu dem Schluss ermutigen, dass sie jetzt mehr denn je eine Atomwaffe brauchen. Israel kann sie letztlich nicht aufhalten. Im besten Fall kann es den Prozess verzögern. Nur die Diplomatie bietet eine nachhaltige Lösung.
Nach den neuesten Daten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) ist der Iran, sollte er sich dazu entscheiden, in der Lage, in kurzer Zeit zehn bis zwölf Atomwaffen zu produzieren. Selbst wenn er dies nicht tut, wird er wahrscheinlich die Zusammenarbeit mit der Agentur aussetzen und möglicherweise den Atomwaffen-Nichtverbreitungsvertrag (NVV) verlassen. Die IAEO berichtet, sie wisse nicht mehr, wo das hochangereicherte Uran gelagert werde. Satellitenbilder vom 19. bis 20. Juni zeigen einen Konvoi von etwa 16 Lastwagen und schwerem Gerät in der Nähe des Eingangs zum unterirdischen Tunnel von Fordow, was möglicherweise auf die Verlagerung dieses Urans oder der Zentrifugen hindeutet, oder auf eine strukturelle Verstärkung gegenüber Angriffen.
Im Jahr 2015 wurde nach jahrelanger Lobbyarbeit und Verhandlungen der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA) unterzeichnet. Dieser unterwarf den Iran den weltweit strengsten Inspektionen seiner Atomanlagen – und es funktionierte. Der Iran hielt sich daran. Aber Israels Premierminister Netanjahu lehnte das Abkommen ab und drängte US-Präsident Trump dazu, sich davon zurückzuziehen. Dieser Druck hatte Erfolg, wenn auch zu einem hohen Preis. Sogar Israels eigene Atomenergiekommission räumte ein, dass es sich bei dem JCPOA um ein wirksames technisches Abkommen handelte, das Irans Weg zur Beschaffung von Plutonium blockierte und die Gewinnung von waffenfähigem Uran verzögerte. Nicht 100 Prozent perfekt? Ja. Gefährlich? Nein. Der Bruch derartiger Vereinbarungen schadet jedoch der Diplomatie an sich. Wenn sich von eingegangenen Verpflichtungen verabschiedet wird, beginnt das Fundament der Diplomatie zu erodieren.
Heute hat der Iran nach Angaben der IAEO über 400 kg Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent U235 angereichert, annähernd tauglich für eine Waffenherstellung. Zivile Zwecke sind hierfür ganz klar nicht gegeben, auch wenn der Iran gemäß dem NVV im Rahmen von Inspektionen durch die Behörde das Recht dazu hat. Die Behörde hat bestätigt, dass sie keine Beweise dafür hat, dass der Iran aktiv nach einer Waffe strebt. Mehr …
07.07.2025: Tucker Carlson interviewt Irans Präsident Masoud Pezeshkian. Tucker Carlson ist bekannt dafür, dass er auch Interviews macht, die bei manchen Politikern und Medien schlecht ankommen. Insbesondere wenn sie „Feinde“ sind.
Als Reaktion auf sein Putin Interview forderten rechtsextreme EU-Parlamentarier ein EU-Reiseverbot für Tucker Carlson. Das wohl wissend erklärte er schon Vorfeld über die Motivation für sein Interview mit dem iranischen Präsidenten: Amerikanische Bürger haben ein verfassungsmäßiges und gottgegebenes Recht, alle Informationen zu sammeln, die sie über Angelegenheiten erhalten können, die sie betreffen. Wenn ihr Land in ihrem Namen etwas mit ihrem Geld tut, haben sie das uneingeschränkte Recht, so viel wie möglich darüber zu erfahren. Dazu gehört auch, die Menschen zu hören, gegen die sie kämpfen.
Sollten Sie alles glauben, was der iranische Präsident sagt? Wahrscheinlich nicht. Hören Sie zu und entscheiden Sie selbst, was Sie glauben wollen. Jeder, der Ihnen dieses Recht verweigern will, ist nicht Ihr Verbündeter, sondern Ihr Feind. Mehr ...
rans Präsident im Interview mit Tucker Carlson: Netanjahu lügt über Teherans nukleare Absichten. Der israelische Staatschef hat seit den 1980ern daran gearbeitet, jeden US-Präsidenten davon zu überzeugen, dass Teheran Atomwaffen entwickeln will, sagte Massud Peseschkian. Iran habe jedoch nie die Absicht gehabt, eine Atombombe zu bauen.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu habe Jahrzehnte damit verbracht, US-Präsidenten zu dem Glauben zu verleiten, dass Teheran nukleare Waffen schaffen will, warf der iranische Präsident Massud Peseschkian vor.
In einem Interview mit dem konservativen US-Journalisten Tucker Carlson, das am Montag gesendet wurde, beschuldigte Peseschkian Netanjahu, dieses Narrativ schon lange, ehe er 1996 das erste Mal Premierminister wurde, vorangetrieben zu haben. "Es war Netanjahu, der seit 1984 diese falsche Sicht geschaffen hat, dass Iran nach einer Atombombe strebt", sagte er und verwies auf Netanjahus damalige Rolle als israelischer UN-Botschafter.
"Er hat es seitdem jedem US-Präsidenten in den Kopf gesetzt... [dass] wir gerne eine Atombombe hätten", merkte er an und betonte, dass Iran nie eine derartige Waffe entwickelt hat. "Das steht im Gegensatz zu dem religiösen Dekret [...] das der oberste Führer Irans erlassen hat", fügte Peseschkian hinzu. Er wies zudem darauf hin, dass auch die Internationale Atomenergieorganisation IAEA bestätigt hatte, Iran entwickle keine Atomwaffen.
Peseschkian beschuldigte Israel außerdem, absichtlich die Verhandlungen mit den USA über das iranische Atomprogramm sabotiert zu haben, als Westjerusalem am 13. Juni einen starken Angriff gegen Teherans nukleare Infrastruktur, militärische Einrichtungen und hohe Kommandeure startete. "Wir waren mittendrin, Gespräche mit den USA zu führen [...] Uns wurde gesagt: 'Solange wir Israel keine Erlaubnis geben, werden sie euch nicht angreifen'", sagte er. "Aber plötzlich torpedierte Israel den Verhandlungstisch [...] Sie haben die Diplomatie völlig ruiniert und zerstört."
Der iranische Präsident bestätigte, dass Iran für Gespräche über die Überwachung seines Nuklearprogramms offen war. Er meinte jedoch, die jüngst erfolgten Angriffe auf die iranischen Atomeinrichtungen hätten vorerst eine Überwachung beinahe unmöglich gemacht. "Wir haben keinen Zugang zu ihnen [den Atomanlagen]. Wir müssen sehen, wie sehr sie beschädigt wurden."
Israel hat Iran schon lange vorgeworfen, nach Atomwaffen zu streben. Berühmt ist der Auftritt Netanjahus mit einem im Comic-Stil gezeichneten Diagramm einer Atombombe bei der UNO 2012, um zu illustrieren, was er Teherans Fortschritte in Richtung einer Atomwaffe nannte. Israel wandte sich 2015 auch gegen den Atomvertrag mit Iran, von dem sich die USA unter Präsident Donald Trump später zurückzogen.
Vor dem Zwölftagekrieg vergangenen Monat hatten die USA und Iran Gespräche geführt, in denen Washington von Teheran forderte, jegliche Urananreicherung zu beenden. Iran wies diese Forderung zurück und merkte an, dass angereichertes Uran als Brennstoff für sein ziviles Atomkraftprogramm erforderlich sei. Quelle …
06.07.2025: Inmitten von Ruinen: Iranische Musiker spielen "Ode an die Freude". Die iranischen Musiker Homayoun Shajarian und Farshad Sheikh haben Beethovens 9. Sinfonie inmitten der Ruinen des staatlichen Fernseh- und Rundfunkgebäudes IRIB aufgeführt. Der Schlusssatz, die Ode an die Freude, wird traditionell als Hymne an die menschliche Würde, Freiheit und Einheit verstanden. Video und mehr …
04.07.2025: USA/Israel Angriffe stärkten Souveränität des Iran. Offenbar haben die Angriffe auf den Iran und die Ermordung führender Wissenschaftler und Militärs die Kräfte im Iran gestärkt, die eine Unterwerfung unter das Diktat des Westens ablehnen. Dennoch wird der Krieg noch länger dauern, auch wenn die eine Schlacht abgeschlossen ist.
Beide Seiten sehen sich als Sieger, sowohl USA und Israel, und da insbesondere Trump, als auch der Iran. Eines ist jedenfalls unbestreitbar: Israel war bisher noch nie so einem erfolgreichen Angriff ausgesetzt, der zur Zerstörung wichtiger wirtschaftlicher, militärischer und strategischer Einrichtungen geführt hat. Als weitere Entwicklung sieht der pensionierte britische Diplomat und intimer Kenner des Mittleren Ostens Alastair Crooke vier mögliche Szenarien:
Erstens könnten die Iraner sagen: „Okay, wir geben auf“, aber das wird nicht passieren. Die zweite Option ist ein langwieriger Krieg zwischen dem Iran und Israel, in dem Israel weiterhin auf eine Weise angegriffen wird, wie es noch nie zuvor angegriffen wurde. Und drittens gibt es den Versuch eines Regimewechsels – obwohl dies allein durch Luftangriffe noch nie erfolgreich erreicht wurde. Historisch gesehen gingen Regimewechsel in Amerika immer mit Massakern, jahrelanger Instabilität, Terrorismus und Chaos einher. Schließlich gibt es noch diejenigen, die davor warnen, dass ein nuklearer Weltuntergang mit dem Ziel der Zerstörung des Iran bevorstehe. Das wäre jedoch Selbstmord, da dies wahrscheinlich auch Trumps Weltuntergang bedeuten würde – bei den Zwischenwahlen.
Wie schon früher vermutet hat die Ermordung der militärischen Führung des Iran jüngere und flexiblere Militärs in die Führungspositionen gebracht. Laut westlichen Medien sind diese „Hardliner“. Mehr …
Iran macht USA und Deutschland für den anhaltenden Völkermord Israels in Gaza verantwortlich. Teheran verurteilte die Ermordung Hunderter wehrloser Palästinenser im Gazastreifen in der vergangenen Woche und bezeichnete die Angriffe auf Wohngebiete, Flüchtlingslager und Unterkünfte als "beispiellose Kriegsverbrechen".
Das iranische Außenministerium hat den anhaltenden Völkermord Israels im Gazastreifen scharf verurteilt und die Unterstützer Israels – darunter die Vereinigten Staaten und Deutschland – für das anhaltende Massaker an Palästinensern verantwortlich gemacht. Der Sprecher des Ministeriums, Esmaeil Baghaei, äußerte sich dazu am Freitag, einen Tag nachdem das Medienbüro der Regierung in Gaza mitgeteilt hatte, dass in den letzten 48 Stunden mehr als 300 Palästinenser von israelischen Streitkräften getötet worden waren.
Baghaei verurteilte die Ermordung Hunderter wehrloser Palästinenser im Gazastreifen in der vergangenen Woche und bezeichnete die Angriffe auf Wohngebiete, Flüchtlingslager, Unterkünfte und Hilfsgüterverteilungsstellen als "beispiellose Kriegsverbrechen". Er wies auch auf die "systematischen Angriffe der IDF" auf Unterkünfte für vertriebene Palästinenser hin, wie die Mustafa-Hafez-Schule in Gaza-Stadt.
Die Vereinigten Staaten, Deutschland und andere "Unterstützer der Besatzungsmacht" stünden hinter der Fortsetzung des Völkermords und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen, fügte er hinzu. Tel Aviv ist es bisher nicht gelungen, seine erklärten Ziele – die Vernichtung der Hamas und die Befreiung der Geiseln in Gaza – zu erreichen, obwohl 57.130 Palästinenser, vor allem Frauen und Kinder, getötet und mehr als 135.000 weitere verletzt wurden. Mehr ...
03.07.2025: Vom Krieg der Städte zum wahren Versprechen 3: Irans Raketenprogramm und der Weg zur vernetzten Abschreckung. Die Doktrin der Islamischen Republik in Bezug auf Langstreckenraketen ist nicht nur eine Geschichte der Aufrüstung, sondern eine vier Jahrzehnte währende Transformation von überlebensorientierter Improvisation zu operativer Überlegenheit angesichts der Luftüberlegenheit des Westens und Israels.
Unter einem regionalen Himmel, der lange Zeit von der Luft- und Geheimdienstüberlegenheit der USA und Israels dominiert wurde, traf der Iran vor Jahrzehnten eine schicksalhafte Entscheidung. Er würde nicht versuchen, seinen Gegnern Panzer für Panzer oder Flugzeug für Flugzeug entgegenzusetzen, sondern stattdessen eine asymmetrische Abschreckung von Grund auf aufbauen.
Anstatt der Illusion einer klassischen militärischen Parität nachzujagen, entwickelte Teheran ein eigenes Arsenal an ballistischen Raketen, das heute das größte und beeindruckendste in Westasien ist. Dies war kein kurzfristiger taktischer Schachzug. Die Raketendoktrin des Iran wurde in einem existenziellen Kampf geschmiedet, im Krieg und während der Belagerung verfeinert und schließlich zu einem Eckpfeiler der nationalen Verteidigungspolitik. Mehr …
Irans Reaktion auf die US-Bombardierung: Eine Analyse von Larry Johnson. Am 30. Juni 2025 diskutierte Larry Johnson in der Sendung „Judging Freedom“ mit Richter Andrew Napolitano die diplomatischen und internationalen Reaktionen Irans auf die jüngsten US-Bombardierungen sowie die westlichen Angriffe auf die BRICS-Staaten. Im Fokus stand die Behauptung der US-Regierung, die iranischen Nuklearanlagen seien durch die Angriffe „völlig zerstört“ worden. Johnson widerlegt diese Behauptung entschieden und beleuchtet die Hintergründe sowie die geopolitischen Folgen.
Keine Zerstörung der iranischen Nuklearfähigkeiten. Johnson betont, dass die Behauptung von Präsident Donald Trump und seiner Beraterin Tulsi Gabbard, die iranischen Nuklearanlagen seien durch die Bombenangriffe vom vorletzten Samstagabend vollständig zerstört worden, jeder Grundlage entbehrt. „Es gibt keinerlei Beweise dafür“, so Johnson. Er vergleicht diese Behauptung mit der westlichen Propaganda über den Ukraine-Krieg, wo ebenfalls übertriebene oder falsche Narrative verbreitet werden, etwa die angeblich hohen Verluste Russlands. Johnson kritisiert, dass solche Lügen Teil eines größeren Netzwerks von Desinformation seien, das dazu diene, Konflikte und den „Krieg des Völkermords in Palästina“ zu rechtfertigen.Er verweist auf frühere Angriffe wie den Stuxnet-Virus, der vor etwa 14 Jahren von den USA und Israel entwickelt wurde, um Irans Urananreicherung zu sabotieren. Damals wurde ebenfalls behauptet, dies würde Irans Nuklearprogramm lahmlegen. Tatsächlich war der Schaden minimal, und Iran nahm die Anreicherung nach wenigen Wochen wieder auf – teilweise sogar intensiver. Johnson unterstreicht, dass die Erwartungen an solche Operationen oft weit von der Realität entfernt sind. Video (english) und mehr …
Doch nicht vernichtet? Pentagon sieht Irans Atomprogramm für zwei Jahre verzögert. Trump behauptet, die Atomanlagen seien nach US-Luftangriffen "vollständig zerstört". Das Pentagon spricht nun von einer Verzögerung von bis zu zwei Jahren.
Donald Trump hatte unlängst die US-Luftangriffe auf iranische Atomanlagen als spektakulären Erfolg gefeiert. Für Trump stand schon kurz nach der Aktion fest, dass die Luftangriffe die iranischen Atomanlagen Fordo, Natans und Isfahan vollständig zerstört hätten. Nun widerspricht ihm sein Verteidigungsministerium. Das iranische Atomprogramm sei nur um ein bis zwei Jahre zurückgeworfen, heißt es von dort. Pentagonsprecher Sean Parnell berief sich vor Journalisten auf interne Auswertungen von Geheimdiensterkenntnissen. Demnach sei das Anreicherungsprogramm Irans "um mindestens ein bis zwei Jahre zurückgeworfen", sagte Parnell. Das Verteidigungsministerium gehe allerdings eher von zwei Jahren aus.
Zuvor war zunächst eine vorläufige Einschätzung an die Öffentlichkeit gelangt. Das hatte Zweifel an der Effektivität des amerikanischen Militärschlags geweckt. So hatten CNN und die New York Times unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse berichtet, das iranische Atomprogramm sei durch die US-Angriffe möglicherweise nur um wenige Monate zurückgeworfen worden. Auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) geht davon aus, dass Iran in einigen Monaten wieder mit der Urananreicherung beginnen könnte. Dies hatte IAEA-Chef Rafael Grossi Ende Juni in einem Interview gesagt. Trump verglich bereits die Wirkung der US-Angriffe auf Iran mit den US-Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 und wies die Berichte von CNN und New York Times zurück.
Iran setzte mittlerweile die Zusammenarbeit mit der Atomenergiebehörde offiziell aus. Das Parlament hatte diesen Schritt bereits beschlossen, gestern hat der iranische Präsident Massud Peseschkian das entsprechende Gesetz unterzeichnet. Die Umsetzung des Gesetzes soll durch den Obersten Nationalen Sicherheitsrat Irans erfolgen. Mit seiner Entscheidung will Teheran den IAEA-Inspektoren jetzt so lange den Zugang zu seinen Atomanlagen verweigern, bis die Sicherheit der Anlagen gewährleistet ist. Dazu müsse die UN-Atombehörde die Angriffe der USA und Israels auf die Nuklearanlagen verurteilen und das iranische Atomprogramm anerkennen. Quelle …
02.07.2025: Der Argentinier Rafael Grossi, Direktor der IAEO, stand kurz davor, einen Atomkrieg auszulösen. Die freiwillige oder unfreiwillige Rolle von Rafael Grossi bei der möglichen Auslösung eines weltweiten Atomkriegs ist nun bewiesen. Wurde der Mann durch die Daten der Software für künstliche Intelligenz (KI), die seine Behörde verwendet, manipuliert, oder hat er absichtlich gelogen?
Jenseits der Kabuki-Theater-artigen Inszenierung des 12-Tage-Krieges des israelisch-europäischen Duos gegen den Iran (den ich am 22. Juni erwähnte, als ich über die Evakuierung der drei iranischen Atomanlagen berichtete [1]), gibt es einen ekelerregenden Verlierer: die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO), angeführt von dem redseligen und selbstgefälligen Argentinier Rafael Grossi.
Einen Tag zuvor hatte der Iran Daten aus Palantirs Mosaik-Algorithmus [2] über die gemeinsame Hinterhältigkeit von Grossi und Israel durchsickern lassen: die Tatsache, dass der IAEA-Direktor Daten von Inspektionen der iranischen Atomkraftwerke an die Regierung von Benjamin Netanjahu weitergegeben hatte, um die Genauigkeit israelischer Bombenangriffe zu verbessern.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow prangerte die obszöne, um nicht zu sagen pornografische Voreingenommenheit von Grossi [3] an, die die Prinzipien der Neutralität der IAEO beschmutze, die einst untadelig und fest mit der UNO verbunden war. Lawrow behauptet unverblümt, dass die IAEA sensible Informationen an Israel weitergegeben habe, um die gezielte Bombardierung der friedlichen zivilen iranischen Atomkraftwerke zu erleichtern. Mehr …
30.06.2025: »Fatwa gegen Trump« – Irans Mullahs rufen zum Mord auf! Die Drohungen aus Teheran eskalieren erneut. Großajatollah Makarem Shirazi, einer der radikalsten religiösen Führer des Iran, hat US-Präsident Donald Trump zur Zielscheibe einer tödlichen Fatwa erklärt. „Trump ist Feind Gottes“
In einer Fatwa am Sonntag erklärte Shirazi: „Jedes Regime oder jede Einzelperson, die die Führer des Islams bedroht und diese Drohungen in die Tat umsetzt, gilt als Muharib.“ Nach schiitisch-islamischem Recht bedeutet das: Todesstrafe. Shirazi fügte hinzu: „Jede Zusammenarbeit oder Unterstützung dieses Feindes durch Muslime oder islamische Staaten ist haram [verboten]. Alle Muslime auf der ganzen Welt müssen dafür sorgen, dass diese Feinde ihre Worte und Fehler bereuen.“ Ein eindeutiger Aufruf, Trump zu töten.
Fatwa = Todesurteil. Die von Shirazi und dem weiteren Großajatollah Nouri Hamedani am Sonntag verhängten Fatwas erklären Trump zum Feind Gottes, der „bekämpft“ werden müsse. Die Mullahs rufen darin alle Muslime der Welt auf, den US-Präsidenten zu töten. Historisch erinnert dies an die berüchtigte Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie (1989), der in seinem Buch „Die satanischen Verse“ den Islam kritisierte. Ajatollah Chomeini forderte damals Muslime weltweit auf, Rushdie zu ermorden. Mehr …
Teheran glaubt nicht an Waffenstillstand. In jedem denkbaren Szenario wird der Krieg, der von der unversöhnlichen Feindschaft zwischen den beiden Seiten angetrieben wird, so lange andauern, bis eine Seite völlig vernichtet ist. Keine der beiden Seiten wird jemals kapitulieren.
Nachdem die US-Basen in Katar und im Irak in den Abendstunden des 23. Juni und in den frühen Morgenstunden des 24. Juni (Ortszeit) intime Bekanntschaft mit dem iranischen Raketenprogramm gemacht hatten, entwickelte Donald Trump plötzlich einen unerträglichen Drang, sich im nächsten Jahr den Friedensnobelpreis zu sichern. Der kriegslüsterne Falke Trump verwandelte sich buchstäblich über Nacht in eine sanfte Friedenstaube. Obwohl er einen Olivenzweig im Schnabel hatte, gelang es dem amerikanischen Präsidenten dennoch, die frohe Botschaft eines Waffenstillstands an den ganzen Planeten zu twittern.
Kurz nach den iranischen Raketenangriffen auf die amerikanischen Stützpunkte in Al Udeid in Katar und Ain al-Asad im Irak veröffentlichte Trump auf seinem Truth-Social/X-Profil: „DER WAFFENSTILLSTAND IST JETZT IN KRAFT. BITTE VERLETZEN SIE IHN NICHT.“ – Donald J. Trump, Präsident der Vereinigten Staaten. Kurz darauf nominierte der Republikaner Buddy Carter ihn für den Friedensnobelpreis. Doch noch am selben Tag – dem 24. Juni – zog der ukrainische Abgeordnete Oleksandr Merezhko, der Trump bereits im November zuvor nominiert hatte, seine Nominierung zurück – enttäuscht von der Stagnation der Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine. So wurde Trump am selben Tag sowohl nominiert als auch ent-nominiert – und blieb zwischen unverdienter Friedensauszeichnung und verdientem Kriegslob stecken.
Berichten von Reuters, AP und The New Yorker zufolge ging die Waffenstillstandsinitiative tatsächlich von Trump aus. Katar, nach dem Angriff sichtlich erschüttert, spielte Vermittler. Die EU begrüßte den Waffenstillstand, warnte jedoch vor seiner Fragilität. Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte ebenfalls Zweifel an der Nachhaltigkeit und betonte Moskaus Bereitschaft zur Vermittlung – allerdings ohne Gewissheit, ob diese akzeptiert würde.
Der Grund für Moskaus Pessimismus liegt auf der Hand: Der Iran hat nach dem massiven israelischen Überraschungsangriff am 13. Juni – nur zwei Tage vor geplanten indirekten Gesprächen mit den USA in Oman – jedes Vertrauen in israelisch-amerikanische Garantien verloren. Für Teheran sind diplomatische Initiativen, wie sie Netanjahu und Trump betreiben, nichts als listige Täuschungsmanöver. Während Russland und Oman als Vermittler nicht infrage gestellt werden, kann sich der Iran keine Illusionen über Washington und Tel Aviv mehr leisten. Mehr …
"Feind Gottes" – iranischer Geistlicher antwortet auf Trumps Drohung gegen Ajatollah Chamenei. "Einflussreicher Großajatollah droht US-Präsident mit dem Tod", titeln die deutschen Medien. Einige fügen hinzu, die Drohung sei "indirekt". Das US-Magazin Newsweek schreibt hingegen in seiner Schlagzeile: "Iran erlässt Fatwa gegen Donald Trump: 'Feind Gottes.'" Was ist geschehen?
Iran hat US-Präsident Donald Trump indirekt mit dem Tode gedroht, teilt die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit. Der Ajatollah Nasser Mokarem Schirasi nannte Trump zwar nicht direkt beim Namen, wies aber in einer religiösen Stellungnahme darauf hin, Drohungen gegen den iranischen Führer Ali Chamenei würden als Fluch und Sünde gelten und im Islam mit dem Tode bestraft werden, so die Agentur. In der Meldung wird daran erinnert, dass Trump vor knapp zwei Wochen selbst dem iranischen obersten Führer, Ajatollah Ali Chamenei, indirekt gedroht und gesagt habe, dieser sei ein leichtes Ziel: "Wir werden ihn nicht ausschalten (töten!), zumindest nicht im Moment."
Laut der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur Irna soll Ajatollah Nasser Mokarem Schirasi auf die Frage eines Gläubigen zu Trump in seinem Büro in Ghom gesagt haben: "Personen oder Regime, die die Führung und religiöse Autorität der islamischen Umma bedrohen oder sie gar angreifen, machen sich der 'Moharebeh' schuldig (sie sind Feinde Gottes/Krieger gegen Gott)." Laut dpa sei es Ajatollah Schirasi zufolge die Pflicht der Muslime, diese "Feinde" zur Rechenschaft zu ziehen.
Mokarem Schirasi ist ein Ajatollah in der heiligen Stadt Ghom und zählt zu den einflussreichen Klerikern des Landes. Seine Fatwa (auf Anfrage erteilte Rechtsauskunft eines islamischen Gelehrten) war die Antwort auf eine formelle religiöse Anfrage nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump und israelischen Beamten gegen den Führer der Islamischen Revolution, Ajatollah Sejjed Ali Chamenei, schreibt Irna. Der iranische Geistliche nannte Trump dabei nicht direkt beim Namen, sondern erklärte lediglich die islamischen Prinzipien, betonte die dpa in diesem Zusammenhang. Mehr …
29.06.2025: Trumps 30-Milliarden-Dollar-Angebot an Iran? Am 28. Juni 2025 sorgten die Spannungen zwischen den USA und Iran für neue Aufmerksamkeit. Im Zentrum steht ein angebliches Angebot der Trump-Administration, Iran ein 30-Milliarden-Dollar-Programm zur Entwicklung einer zivilen Nuklearindustrie zu unterbreiten – unter für Iran inakzeptablen Bedingungen.
Am Wochenende begannen Berichte zu zirkulieren, dass Trump Iran für die Entwicklung einer zivilen Nuklearindustrie in Iran mit US-amerikanischer Technologie und wirtschaftlicher Beteiligung angeblich ein 30-Milliarden-Dollar-Angebot gemacht hat. Im Gegenzug habe er von Iran verlangt, sein gesamtes Urananreicherungsprogramm aufzugeben, das heißt, Iran müsste sein von der UNO und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) verbrieftes Recht auf Urananreicherung bis auf das Niveau von 3,7 Prozent vollständig aufgeben. Letzteres wird von der IAEA als mit der zivilen und friedlichen Nutzung von angereichertem Uran vereinbar angesehen.
Als Zweites soll Iran dem IAEA ungehinderten Zugang zu allen Nuklearanlagen gewähren, um im Auftrag der USA sicherzustellen, dass es kein angereichertes Uran auf iranischem Boden mehr gibt. Drittens soll Iran die Produktion seiner ballistischen Raketen strikten US-Vorgaben unterwerfen.
Falls dieser Vorschlag Iran in dem von Trump vorschnell angekündigten Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Regierungsvertretern in der kommenden Woche tatsächlich unterbreitet werden sollte, dann wäre er von Anfang an und in allen drei Punkten für Teheran vollkommen inakzeptabel. Denn Iran besteht auf seiner Souveränität und hat oft genug deutlich gemacht, dass es nicht gewillt ist, sich fremden Mächten zu unterwerfen. Die Souveränität ist für Teheran das höchste staatliche Gut, das es mit allen Mitteln zu verteidigen gilt. Alle drei Forderungen, die Iran angeblich im Gegenzug zu dem 30-Milliarden-Dollar-Programm präsentiert werden sollen oder womöglich schon über andere Kanäle präsentiert wurden, verlangen tiefe Einschnitte in die Souveränität des Landes.
Zugleich hat das angeblich so großzügige 30-Milliarden US-Angebot für Iran eine abschreckende Wirkung, denn die Iraner sind gebildet und kennen die Geschichte, vor allem die imperialistische Außenpolitik der USA. Diese hat immer wieder gezeigt, dass von den USA unterzeichnete Verträge nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen. Und bei dem Vorschlag Washingtons, Iran beim Aufbau einer zivilen Nuklearindustrie zu helfen, erleben die Iraner ein Déjà-vu – das Gefühl, das alles schon einmal gesehen zu haben. Und tatsächlich hatten die Vereinigten Staaten in den 1990er Jahren Nordkorea einen sehr ähnlichen Vorschlag gemacht, woran der britische geopolitische Kommentator Alexander Mercouris am Samstag (28. Juli) hingewiesen hat. Mehr …
Atomenergiebehörde widerspricht Trump: Iran könnte schon bald wieder Uran anreichern. Iran hat die Zusammenarbeit mit der Atomenergiebehörde ausgesetzt. IAEA-Chef Rafael Grossi spricht in einem Interview über das mutmaßlich vor einem US-Angriff verschonte, hochangereicherte Uran in Iran und widerspricht damit den Aussagen von US-Präsident Donald Trump.
Nach den Angriffen der israelischen und der US-Armee auf Iran könnte Teheran nach Einschätzung der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) bereits in einigen Monaten wieder mit der Urananreicherung beginnen. Laut einem am Samstag veröffentlichten Transkript sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Freitag in einem Interview mit dem US-Sender CBS, das iranische Atomprogramm sei nicht völlig zerstört worden.
Laut Grossi könnten die Iraner "binnen Monaten" oder sogar "weniger" wieder mit einigen Kaskaden von Zentrifugen Uran anreichern. Abgesehen davon sei unbekannt, was aus den schätzungsweise 408 Kilogramm Uran geworden sei, das Iran bereits auf einen hohen Grad von 60 Prozent angereichert hatte. "Wir wissen nicht, wo dieses Material sein könnte", räumte der IAEA-Chef ein. Wenn dieses Uran weiter auf 90 Prozent angereichert würde, würde es für mindestens neun Atombomben reichen.
Wie auch die Financial Times bereits zuvor unter Berufung auf europäische Beamte berichtete, seien die iranischen Bestände an hoch angereichertem Uran nach den US-Angriffen auf die wichtigsten Atomanlagen des Landes vermutlich weitgehend intakt. Damit widersprechen die Europäer und die IAEA-Behörde US-Präsident Donald Trump, der von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms ausgeht. Mehr …
28.06.2025: Iran verweigert IAEA-Chef Grossi den Zugang zu seinen Atomanlagen. Die nuklearen Anlagen im Iran sind nun für Rafael Grossi, den Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), gesperrt. Seine Organisation darf zudem keine Überwachungskameras an den Objekten installieren. Teheran führt diesen Beschluss auf Datenlecks zurück.
Der Iran hat beschlossen, dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Rafael Grossi den Zugang zu iranischen Atomanlagen zu verbieten. Außerdem darf die internationale Organisation keine Überwachungskameras an den nuklearen Objekten installieren. Diese Entscheidung verkündete am Samstag Hamid Reza Haji Babaei, Vizesprecher des Parlaments in Teheran. Ihm zufolge ergreift der Iran diese Maßnahme, nachdem in israelischen Dokumenten das Durchsickern vertraulicher Daten über Atomanlagen entdeckt worden sei.
Am Mittwoch hatte das iranische Parlament für einen Gesetzentwurf gestimmt, der die Zusammenarbeit des Landes mit der IAEO vorübergehen einstellen sollte. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf argumentierte, dass die Organisation ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen und stattdessen zu einem politischen Instrument geworden sei. Jede Kooperation sollte ausgesetzt werden, bis die iranischen Atomanlagen und Atomforscher in Übereinstimmung mit der UN-Charta und den Entscheidungen des Nationalen Sicherheitsrates geschützt worden seien.
Als Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrags hatte der Iran IAEO-Inspektionen an seinen nuklearen Objekten erlaubt. Im Jahr 2019 begann Teheran, die Aktivitäten der Organisation im Land zu begrenzen. Vor dem Hintergrund der Eskalation zwischen Israel und dem Iran hatte Grossi die iranischen Behörden um die Wiederaufnahme der Kooperation gebeten. Ein entsprechendes Schreiben hatte er nach eigenen Worten am vergangenen Dienstag dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi übermittelt. Mehr …
27.06.2025: Irans Außenminister: keine Pläne für Wiederaufnahme der Gespräche mit USA. Trump will die Verhandlung mit Iran wieder aufnehmen, die durch den Angriff Israels unterbrochen wurden. Das Weiße Haus räumte ein, dass noch kein Termin für Gespräche feststeht.
Das iranische Parlament und die Regierung haben beschlossen, der Atomenergiekommission keinen Zutritt mehr zu ihren Atomanlagen zu gewähren. Ein Bericht voll bewussten Unwahrheiten gab Israel die Rechtfertigung für seine Angriffe samt der Ermordung einer Reihe von Wissenschaftlern, deren Familien und anderen nicht verwandten Hausbewohnern. Die UN Agentur hat auch nachweislich Information an den Mossad, dem israelischen Geheimdienst, weitergegeben, die gezielte Angriffe und Ermordungen möglich machten. Mehr …
26.06.2025: Chamenei meldet sich zu Wort: Israelisches Regime wäre ohne US-Eingriff "zusammengebrochen". Chamenei gratulierte dem iranischen Volk zum "Sieg" über Israel und die USA. Die USA hätten sich nur am Krieg gegen Iran beteiligt, weil sie gedacht hätten, dass Israel anderenfalls komplett zerstört werden würde.
Erstmals nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran hat sich dessen oberster Führer Ali Chamenei bei einer Fernsehansprache zu Wort gemeldet. Er erklärte den Zuschauern, dass die USA nur in den Krieg eingegriffen hätten, da sie der Meinung gewesen seien, das zionistische Regime würde ohne ihr Eingreifen vollständig zerstört werden. "Das zionistische Regime wäre beinahe zusammengebrochen und wäre unter den Angriffen der Islamischen Republik niedergestreckt worden", fügte er hinzu.
Chamenei sagt in seiner Fernsehansprache: "Trump hat in einer seiner Reden gesagt, dass Iran kapitulieren muss." Trump habe die Wahrheit offenbart, dass die USA nur mit der Kapitulation Irans zufrieden sein werden – "aber eine Kapitulation wird niemals stattfinden, unsere Nation ist mächtig". "Die Feinde Irans benutzen Vorwände wie Menschenrechte, Frauenrechte, Raketen oder unser Atomprogramm, aber in Wirklichkeit wollen sie unsere Kapitulation." Mehr ...
25.06.2025: Peskow: Ansehen der IAEA durch Israels Angriff auf Iran "ernsthaft" geschädigt. Russland hat Verständnis dafür, dass Iran nach dem israelischen Angriff seine Zusammenarbeit mit der IAEA vorübergehend suspendieren will, da der Ruf der Organisation einen ernsthaften Schaden genommen hat. Der Kreml hält dennoch diese Entwicklung für besorgniserregend.
Die Führung in Moskau hat der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) angesichts des israelisch-iranischen Kriegs Untätigkeit vorgeworfen. Bei seinem Briefing am Mittwoch zeigte der Kremlsprecher Dmitri Peskow Verständnis für die Entscheidung des iranischen Parlaments, die Kooperation mit der IAEA zeitweilig zu suspendieren. Die russischen Medien zitierten den Präsidentensprecher mit den Worten: "Zweifellos ist dieser Beschluss eine direkte Folge des durch nichts provozierten Angriffs, der sich ereignet hat, und eine direkte Folge der ziemlich beispiellosen Attacken auf Atomanlagen."
Ferner sagte Peskow, dass die Untätigkeit der UN-Behörde während des US-Schlags gegen die iranischen Atomobjekte ihrem Ansehen "ernsthaft" geschadet habe. Die Situation bezeichnete der Kremlsprecher als "besorgniserregend". Die Führung in Moskau beobachte die Lage im Nahen Osten genau und bleibe in Kontakt mit Iran. Zudem fügte der Kremlsprecher hinzu, dass auch die US-Regierung gewisse Kontakte zu der Regierung in Teheran aufrechterhalte. Mehr …
"Internationales Ansehen verloren": Iran setzt Zusammenarbeit mit Atomenergiebehörde aus. Nach dem Ende des sogenannten Zwölf-Tage-Krieges zwischen Israel und dem Iran hat das iranische Parlament beschlossen, die Beziehungen zur Internationalen Atomenergiebehörde zu beenden.
Die iranischen Behörden erklärten, das Tempo der Entwicklung ihres friedlichen Atomprogramms solle nun beschleunigt werden .Am Mittwoch hatte das iranische Parlament für einen Gesetzentwurf gestimmt, dass Iran seine Zusammenarbeit mit der IAEA vorübergehend einstellen sollte. Dafür votierten 222 Abgeordnete. Es gab keine Gegenstimmen und lediglich eine Enthaltung. Video und mehr …
24.06.2025: Die unausgesprochenen Aspekte des iranischen Atomprogramms. Was beim iranischen Atomprogramm auf dem Spiel steht, ist nicht das, was man denkt. Teheran hat seit 1988 auf die Atombombe verzichtet, versucht aber in Zusammenarbeit mit Russland die Geheimnisse der zivilen Kernfusion zu erkunden. Wenn ihm das gelänge, würde er den Entwicklungsländern helfen, sich zu dekolonisieren, indem sie sich vom Erdöl befreien.
Was die Bombardierung bestimmter iranischer Atomanlagen durch die Vereinigten Staaten betrifft, sind sie möglicherweise auch nicht das, was man denkt.
Diese Angelegenheit ist umso undurchsichtiger, als es heute nicht möglich ist, zwischen der Forschung für zivile und der militärischen Kernfusion klar zu unterscheiden. Mehr ...
23.06.2025: Warum Iran die Bombe braucht. Mit ihren Militärschlägen wollen Israel und die USA verhindern, dass Iran Atommacht wird. Das ist kurzsichtig. Mit dem Überfall auf Iran liefern beide Länder Teheran schwer zu entkräftende Argumente, warum er sich nuklear bewaffnen muss. Es braucht ein Gleichgewicht des Schreckens.
Am Sonntag haben Bundeskanzler Merz, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron Iran zu Verhandlungen aufgerufen. Das klingt so, als wolle man nach all den Angriffen und Bombardements der letzten Tage der Diplomatie wieder zur Geltung verhelfen. Es ist aber reiner Populismus. In den Ohren Irans muss diese Forderung sogar wie zynische Verhöhnung klingen. Es braucht nicht viel Einfühlungsvermögen, um nachvollziehen zu können, warum das so ist.
Als Israel am 13. Juni seinen Angriff auf Iran begann, liefen zeitgleich Verhandlungen mit den USA über das iranische Atomprogramm. Israel ist die Überraschung des Angriffs schon deshalb gelungen, weil man in Iran davon ausging, dass, während man diplomatisch um eine Lösung ringt, eine militärische Aggression ausgeschlossen ist. Diese Annahme war grundfalsch, wie sich zeigte. Das wiederholte sich dann wenige Tage später. Nur einige Stunden nachdem ein Treffen von Merz, Starmer und Macron mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in Genf beendet war, bombardierten die USA iranische Atomanlagen.
Der Schluss muss daher auch in diesem Fall lauten: Verhandlungen mit dem Westen bringen nichts. Der Westen deutet die Bereitschaft zu Verhandlungen als Schwäche und nutzt das dadurch entstehende Zeitfenster, um Aggressionen vorzubereiten. In der Konsequenz heißt das, für den Erhalt der eigenen Souveränität ist es zwingend notwendig, sich gegenüber dem Westen in eine Position zu bringen, die er als Stärke erkennt. Das bedeutet ganz konkret, aufrüsten und sich atomar bewaffnen. Mehr …
Iranisches Parlament erwägt Aussetzung der Zusammenarbeit mit IAEA. Der Präsident des iranischen Parlaments ist der Meinung, die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) erfülle ihre Verpflichtungen gegenüber Iran nicht. Die Organisation sei zu einem politischen Instrument geworden. Iran solle deshalb die Zusammenarbeit mit der IAEA aussetzen.
Das iranische Parlament will die Zusammenarbeit des Landes mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) einstellen. An einem entsprechenden Gesetzentwurf werde bereits gearbeitet, erklärte Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf am Montagmorgen. In seiner Rede vor der Legislative hob Ghalibaf hervor, dass die internationale Organisation ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen und stattdessen zu einem politischen Instrument geworden sei. Jede Kooperation zwischen Iran und der IAEA sollte daher ausgesetzt werden, bis Teheran objektive Garantien für professionelles Vorgehen der Organisation sehen würde.
Am Sonntag kursierten Medienberichte, dass der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments den Austritt des Landes aus dem Atomwaffensperrvertrag beraten möchte. Als Unterzeichnerstaat des Vertrags hatte Iran IAEA-Inspektionen an seinen Atomanlagen erlaubt. Die Organisation sollte sicherstellen, dass das iranische Atomprogramm für ausschließlich friedliche Zwecke betrieben wird.
Nach dem Scheitern der Atomverhandlungen mit den USA hatte Iran damit begonnen, auf einige Verpflichtungen im Rahmen des Vertrags zu verzichten. Unter anderem stockte das Land seine Uranvorräte auf, erhöhte das Ausmaß der Urananreicherung und schränkte die IAEA-Inspektionen ein. Mehr ...
„Dies ist unser Berliner-Mauer-Moment“ – Reza Pahlavi ruft zum friedlichen Wandel im Iran auf. In einer historischen Ansprache hat Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs von Iran, eine klare Botschaft an sein Volk und die internationale Gemeinschaft gerichtet. Die vollständige Rede ist auf opposition24.com in deutscher Übersetzung nachzulesen. (Siehe unten).
Pahlavi macht deutlich: Das islamische Regime in Teheran steht am Abgrund – wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Die Familie von Ali Khamenei bereite bereits ihre Flucht vor, die militärischen Strukturen seien zersplittert, das Volk hingegen sei geeint. „Die Fundamente dieser 46-jährigen Tyrannei erzittern“, so Pahlavi wörtlich. Seine Vision: Ein säkularer, demokratischer Iran. Er selbst strebe keine Macht an, wolle jedoch als Vermittler und Organisator eines nationalen Übergangsprozesses fungieren. Drei Grundpfeiler nennt er: territoriale Integrität, individuelle Freiheit und die Trennung von Staat und Religion. Die künftige Regierungsform solle das Volk per Volksabstimmung selbst bestimmen.
Um den Wandel geordnet zu gestalten, kündigte Pahlavi die Einberufung eines Nationalen Einigungsgipfels sowie die Umsetzung eines umfassenden wirtschaftlichen Wiederaufbauplans („Iran Prosperity Project“) an. Bereits jetzt würden Pläne für die ersten 100 Tage nach dem Regimewechsel vorbereitet. Internationale Fachleute und Investoren stünden bereit. Mehr …
Die Rede von Reza Pahlavi in deutscher Übersetzung. Meine Damen und Herren, in den letzten Tagen habe ich mit Menschen im ganzen Iran gesprochen – aus allen Lebensbereichen. Ein Offizier der Streitkräfte. Eine Mutter auf der Flucht aus Teheran. Ein Fabrikarbeiter aus Täbris. Eine junge Aktivistin der Bewegung „Frauen, Leben, Freiheit“.
Diese Stimmen stehen für eine Nation, die angegriffen, aber widerstandsfähig ist – eine Nation, die nicht um ihre Freiheit bittet, sondern für sie kämpft. Von den Studentenprotesten 1999 über die Grüne Bewegung bis hin zu den Aufständen im Dey-Monat 2017 und Aban-Monat 2019 haben Tausende Iraner ihr Leben für die Befreiung Irans gegeben. Heute führen Millionen meiner mutigen Landsleute diesen Kampf fort.
Eine Geschichte hat mich besonders bewegt: Im September 2022 wurde Javad Heydari ermordet, weil er gegen die Ermordung von Mahsa Amini durch die Islamische Republik protestierte. Seine Schwester setzt seinen Kampf fort. Sie ist eine von Hunderten Aktivisten, die das Regime in den letzten Tagen verhaftet und schikaniert hat. Als Sicherheitskräfte ihr Haus stürmten, rief sie: „Oh Gott, wohin sollen wir gehen? Wohin können wir fliehen vor eurer Tyrannei?“ Einer nach dem anderen begannen ihre Nachbarn zu antworten: „Wir gehen nirgendwohin! Sie – das Regime – sind diejenigen, die gehen müssen!“ Diese Worte hallen in meinem Herzen wider – und sie sollten in jedem Machtzentrum der Welt widerhallen.
Heute ist klarer denn je: Die Islamische Republik steht vor dem Zusammenbruch. Glaubwürdige Berichte zeigen, dass sich die Familie von Ali Khamenei – ebenso wie die Familien ranghoher Regimevertreter – auf die Flucht aus dem Iran vorbereitet. Das Regime steht landesweit am Abgrund. Das Militär ist zersplittert. Das Volk ist vereint. Die Fundamente dieser 46-jährigen Tyrannei erzittern. Mehr …
21.06.2025: Iranische Behörden: Deutscher Spion gefasst. Iranischen Medienangaben zufolge wurde der Doppelstaatsbürger Marek Kaufmann am Freitag in der Nähe einer militärischen Anlage festgenommen. Ob die iranische Spionagemeldung ernst zu nehmen ist, muss sich erst noch erweisen.
Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete am Freitag von der Verhaftung des Deutschen Marek Kaufmann durch die Islamische Revolutionsgarde. Er soll sich verbotenerweise in der Nähe von Militärstützpunkten und Nuklearanlagen aufgehalten und dort fotografiert haben. Die Festnahme fand in der Provinz Markazi im Nordwesten des Iran statt. Ein Video von Mehr zeigt einen jungen rothaarigen Radfahrer, der Englisch mit deutschem Akzent spricht. Mehr berichtete, es handele sich bei Kaufmann um einen Deutschen jüdischen Glaubens. Welche Staatsangehörigkeit der junge Deutsche zusätzlich besitzen soll, wurde nicht klar. Mehr …
19.06.2025: Befürchtungen einer Störung der Schifffahrt in der Straße von Hormus nehmen zu, nachdem ehemaliger iranischer Minister mit Transitbeschränkungen droht. Die Prognose von JPMorgan, dass die Brent-Rohölpreise bald dreistellige Werte erreichen könnten, könnte bald Realität werden, da sich die Konfliktgefahr in und um die Hormuz-Straße verschärft. Die Wasserstraße, über die rund 20 % des weltweiten Ölhandels abgewickelt werden, bleibt einer der kritischsten maritimen Engpässe der Welt. Jede Störung, insbesondere angesichts der zunehmenden militärischen Eskalation zwischen dem Iran und Israel, könnte sich auf die weltweiten Energieflüsse auswirken und die Preise in die Höhe treiben.
Das besorgniserregendste Anzeichen für mögliche Störungen des Seeverkehrs in der Straße von Hormus tauchte in den Nachtstunden in einer Erklärung auf X des ehemaligen iranischen Wirtschaftsministers Ehsan Khandouzi auf. Obwohl inoffiziell, könnten der Zeitpunkt und die Rangordnung des Kommentars die allgemeine Stimmung im Regime widerspiegeln – oder als Warnung vor dem dienen, was noch kommen könnte. „Ab morgen werden 100 Tage lang keine Öltanker oder LNG-Frachter ohne Genehmigung des Iran die Meerenge passieren können”, sagte Khandouzi.
Er erklärte: „Diese Politik ist entscheidend, wenn sie „rechtzeitig” umgesetzt wird. Jede Verzögerung bei der Umsetzung bedeutet weitere Kriege im Land. Trumps Kampf muss mit einer Kombination aus Wirtschaft und Sicherheit beendet werden.” Mehr …
Revolution? Im Iran werden die Stimmen nach einem Umsturz lauter. Aber: Der Iran darf kein zweites Syrien werden. Die Menschen im Iran stehen vor einem Dilemma. Wenn das Ajatollah-Regime gestürzt wird, könnten die Iraner in Freiheit und Frieden leben. Doch es besteht die Gefahr der Fragmentierung und des Bürgerkrieges wie in Syrien. Was tun?
In der iranischen Hauptstadt Teheran werden die Rufe nach einer Revolution lauter. Nachts rufen Menschen von den Dächern »Tot dem Chamenei!« Die Rufe nach Freiheit und dem Sturz des geistlichen Führers Ajatollah Ali Chamenei werden lauter, während Israel und die USA offen über einen möglichen Regimewechsel in Teheran diskutieren.
Der Iran darf kein zweites Syrien oder Irak werden. Es gibt auch viele kritische Stimmen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnt eindringlich vor den Folgen einer solchen Entwicklung: Ein Umsturz könnte den Iran in ein Chaos wie in Syrien oder im Irak stürzen. Die aktuell noch zarten Proteste in Teheran erinnern an die größeren Unruhen von 2022. Viele Iraner sehnen sich nach einem Ende der theokratischen Herrschaft. Doch die Opposition ist gespalten, und es fehlt an einer einheitlichen Führung oder einer organisierten Alternative zum aktuellen Regime. Allerdings hat sich sich der Sohn des ehemaligen Schah, Prinz Reza Pahlavi, bereit erklärt, eine Führungsrolle zu übernehmen. Reicht das? Unter Auslands-Iranern hat er viele Anhänger. Aber im Iran selbst?
Die Beispiele Syriens und des Iraks mahnen zur Vorsicht. Nach dem Sturz von Saddam Hussein im Irak 2003 versank das Land in einem Bürgerkrieg, der den Aufstieg des »Islamischen Staates« begünstigte. In Syrien führte der Bürgerkrieg nach 2011 zu Hunderttausenden Toten und Millionen Flüchtlingen. »Ein Regimewechsel im Iran ohne klare Nachfolgestruktur könnte ähnliche Folgen haben«, warnt Macron. Besonders in einem multiethnischen Land wie dem Iran könnten Separatismusbewegungen, etwa von Kurden oder Belutschen, die Instabilität verschärfen.
In Israel sieht Premier Benjamin Netanjahu die Schwäche des iranischen Regimes als Chance, die »atomare Bedrohung« zu eliminieren. In den USA betont Präsident Donald Trump, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe, zeigt sich aber zurückhaltend bei der Unterstützung eines militärischen Eingriffs. Mehr …
18.06.2025: "Denkt an Irak und Libyen!" – Macron warnt vor Regimewechsel in Iran. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag davor gewarnt, die iranische Regierung mit militärischen Mitteln zu stürzen.
Ein solcher Schritt wäre der "größte Fehler" und würde Chaos bringen sowie den Nahen Osten noch weiter destabilisieren. Dabei sollten die militärischen Interventionen im Irak im Jahr 2003 und in Libyen im Jahr 2011 als warnendes Beispiel dienen, sagte Macron Video und mehr …
17.06.2025: Professor Marandi: Westen würde sogar Atomwaffeneinsatz Israels gegen Iran rechtfertigen. Vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen Israel und Iran hat der US‑Jurist Andrew Napolitano mit Seyed Mohammad Marandi, der einst als Medienberater im iranischen Atomverhandlungsteam tätig war, gesprochen.
Marandi bestätigte, dass Iran im Besitz umfangreicher, streng geheimer Dokumente über Israels Nuklearprogramm sei. Diese belegen demnach unter anderem, dass auch westliche Staaten – vor allem europäische – an dessen militärischer Weiterentwicklung mitgewirkt hätten. Sollte es eines Tages dazu kommen, dass "die Verrückten in Tel Aviv" Atomwaffen einsetzen, werde der Westen – Medien eingeschlossen – dies voraussichtlich rechtfertigen, sagte Marandi.
Ferner wies er auf die anhaltende Behauptung hin, Iran strebe nach Atomwaffen. Diese werde seit Jahrzehnten, insbesondere vom israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, verbreitet und sei eine "Lüge". Iran verfüge weder über Atomwaffen noch plane es deren Herstellung; laut Marandi habe selbst die US-Regierung eingeräumt, dass Iran seit dem Jahr 2003 kein Atomwaffenprogramm verfolge. Kürzlich habe auch Tulsi Gabbard, derzeit Direktorin der US-Nachrichtendienste (DNI), diese Einschätzung bestätigt. Zudem habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nie Hinweise auf ein iranisches Atomwaffenprogramm gefunden, betonte er. Video und mehr …
Trumps Täuschungsmanöver gegenüber dem Iran: normal oder übertrieben? Etwas an dem Krieg zwischen Israel und dem Iran scheint nicht ganz zu stimmen. Israel hat die Feindseligkeiten begonnen, die natürlich rein defensiver Natur waren. Es handelte sich lediglich um eine gerechtfertigte Vergeltungsmaßnahme für den Raketenangriff des Iran, der mit Sicherheit in naher Zukunft folgen würde. Israel hat immer das Recht, sich zu verteidigen.
Trumps Absprache mit Bibi. Das Beunruhigende an dieser Geschichte ist jedoch, dass sie offenbar in Absprache mit der Trump-Regierung geplant wurde und dass Donald Trump selbst an der ausgeklügelten Täuschung der iranischen Führung beteiligt war. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die am Wochenende in Oman stattfinden sollten, waren nur ein Trick, um den Iranern ein falsches Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, dass weder Israel noch die USA sie angreifen würden, da ein Abkommen mit den USA in greifbarer Nähe schien. Trumps eigene Äußerungen nach den Überraschungsangriffen Israels vermittelten der Welt den Eindruck, dass dies tatsächlich der Fall war.
Dann gibt es noch Folgendes: Trumps angeblicher bester Freund Benjamin Bibi Netanjahu bekräftigte diesen Eindruck und dankte Präsident Trump überschwänglich für seine unerschütterliche Unterstützung und Freundschaft, begleitet von schwer anzuhörenden, überschwänglichen Lobeshymnen auf Trump. Am Samstagmorgen schien der Fall somit abgeschlossen: Die ganze Angelegenheit war eine hinterhältige, zynische Täuschung, die Trump und die Israelis gegen die Iraner inszeniert hatten, um einen Regimewechsel im Iran herbeizuführen. Aber warum? Mehr …
16.06.2025: Der unvorbereitete Iran. Wie alle Gegner Washingtons und Israels erwies sich auch der Iran als unvorbereitet. Muslime ergreifen nie die Initiative. Sie sitzen untätig herum, bis sie enthauptet werden. Anstatt Israel zu besiegen, erlitt der Iran einen schweren Angriff und revanchierte sich nur schwach. Kriege werden nicht durch Vergeltung gewonnen.
Das Rätsel ist, warum der Iran unvorbereitet war? Der Iran war jahrelanger Feindseligkeit der USA ausgesetzt, die auf die Carter-Ära zurückgeht, und Jahrzehnten, in denen Washington das zionistische Neokonservativen Programm zur Vernichtung sieben muslimischer Länder durchführte: Irak, Libyen, Somalia, Syrien, Libanon – nun steht der Iran im Visier – und Saudi-Arabien wartet bereits in den Startlöchern. Warum war Putin unvorbereitet? Trotz der Warnung, dass die USA eine Farbrevolution in Georgien nutzen könnten, um in Südossetien einzumarschieren, wurde Putin von Washingtons Sturz der ukrainischen Regierung und der Einsetzung einer Washingtoner Marionette überrascht. Acht Jahre lang beobachtete Putin den Aufbau einer großen ukrainischen Armee und versäumte es, eine eigene aufzubauen. Die Russen, Muslime und Chinesen scheinen die Wolfowitz-Doktrin von Washingtons Hegemonie nicht zu verstehen, oder sind sie einfach nicht in der Lage, der Realität ins Auge zu blicken?
Die Nachrichtenagentur Fars behauptet, der Iran plane als Reaktion auf den israelischen Angriff einen Angriff auf US-Stützpunkte im Nahen Osten, und bezeichnet Israels Kriegserklärung lieber als „Angriff“. Planung? Also kündigen die erbärmlichen Iraner wieder einmal ihre Pläne an, damit Washington und Israel im Voraus Bescheid wissen und den Angriff vereiteln können. Wäre der Iran vorbereitet gewesen, wären die US-Stützpunkte bereits zerstört. Mehr ...
Wer regiert den Iran wirklich? Ein paar unglaubliche Fakten, über die keiner spricht …aber wichtig zu wissen sind: Vieles an der „Islamischen Republik“ Iran und der so genannten Revolution, die sie hervorgebracht hat, passt nicht zusammen.
Wie kommt es, dass Khomeini, der als islamischer Gelehrter kaum Glaubwürdigkeit genoss und von gläubigen Muslimen kaum unterstützt wurde, unter all den vielen um die Macht konkurrierenden Gruppierungen an die Macht kam?
Warum hatte Khomeini internationale jüdische Unterstützung, obwohl er ein unverblümter so genannter Antisemit war? (Zitat aus Wikipedia: „Ende 1978 trafen sich Führer der jüdischen Gemeinde in Paris mit Ayatollah Khomeini und erklärten ihre Unterstützung für die Revolution.“)
Warum haben Großbritannien und der Westen den ölreichen Iran kampflos an einen Haufen religiöser Fanatiker übergeben?
Warum haben sich die islamischen Führer des Iran an dem Plan der Reagan-Administration beteiligt, die Contra-Rebellen in Nicaragua mit Waffen zu versorgen und im Gegenzug Crack zu verkaufen (das dann massenhaft in US-Ghettos verteilt wurde)?
Wie kommt es, dass der Westen und der Iran, obwohl sie offiziell Feinde sind, sehr starke und stabile Handelsbeziehungen unterhalten?
Wenn der Iran ein Feind des Westens ist, wie kommt es dann, dass sein letzter Präsident, Rouhani, Mitglied des WEF ist?
Amadinejad ist offenbar als Jude entlarvt worden. (Vgl. World Jewish Congress) Wie kann ein Jude in einer islamischen Republik an die Macht kommen? Man sollte meinen, dass die Führung einer islamischen Republik darauf achten würde, einen Muslim zu ihrem Präsidenten zu ernennen und sicherlich keinen Juden, da der Iran angeblich ein Feind der Juden und Israels ist. Warum hat das iranische Parlament die Form einer Pyramide, warum hat es genau 33 Fenster und warum ist es mit freimaurerischen Symbolen übersät?
Ich möchte Sie auch darauf hinweisen, dass sich all dies genau so abspielt, wie es in dem Brief des Freimaurers Albert Pike (33. Grad) von 1871 beschrieben ist. Es wird zwar behauptet, er sei eine Fälschung, aber er ist sicherlich viel älter als der Beginn dieser Ereignisse und hat irgendwie alles richtig dargestellt: „Der Dritte Weltkrieg muss angezettelt werden, indem die durch die „Agenten“ der „Illuminaten“ verursachten Differenzen zwischen den politischen Zionisten und den Führern der islamischen Welt ausgenutzt werden. Der Krieg muss so geführt werden, dass der Islam (die muslimisch-arabische Welt) und der politische Zionismus (der Staat Israel) sich gegenseitig vernichten.
(…) Dann werden überall die Bürger, die sich gegen die weltweite Minderheit der Revolutionäre verteidigen müssen, diese Zerstörer der Zivilisation ausrotten, und die vom Christentum enttäuschte Menge, deren deistische Geister von diesem Augenblick an ohne Kompass und Richtung sein werden, die sich nach einem Ideal sehnt, aber nicht weiß, wo sie es anbeten soll, wird das wahre Licht durch die universelle Manifestation der reinen Lehre Luzifers erhalten, die schließlich in die Öffentlichkeit gebracht wird. Mehr …
15.06.2025: Iran hat seine Position zum Atom-Programm auch nach dem "Blitzkrieg" Israels nicht geändert – Warum? Iran wehrt sich mit der kontrollierten Steigerung der Gewalt. Zugleich bleibt es bei seiner klassischen Position zur Entwicklung seines Nuklear-Potenzials: Eine Atombombe brauche die Islamische Republik nicht. Eine Analyse des russisch-syrischen Nahost-Experten Abbas Djuma.
In der Nacht zum 15. Juni brannten fast gleichzeitig die Ölraffinerien in Haifa und Teheran. Laut iranischen Quellen wurden auch Ammoniakanlagen getroffen. Später folgte die Meldung über den Angriff des Hightech-Parks "Weizmann-Institut" in Tel Aviv. Zuweilen können einige Aufnahmen aus Haifa und Tel Aviv leicht mit Aufnahmen aus dem Gazastreifen verwechselt werden. Mit einem ausreichend großen Arsenal an Raketen und Drohnen erhöht Iran schrittweise und nach Bedarf den Einsatz. In dieser Nacht wurde zum ersten Mal ein Schlag gegen eine kritische Energieinfrastruktureinrichtung Israels ausgeführt. Dabei wurden unter anderem Hyperschallraketen eingesetzt, die weder vom "Iron Dome" noch von amerikanischen Luftabwehrsystemen, einschließlich THAAD, abgefangen werden können. Zuvor hatte Iran seine 1,5-Tonnen-Sprengköpfe nach Tel Aviv geschickt.
Wenn der Schlagabtausch also weitergeht, hat Teheran noch ziemlich viele Optionen. In Israel gibt es noch jede Menge Ziele, auf die Raketen und Drohnen abgefeuert werden können. Außerdem sind andere Kräfte der Widerstandsachse – zum Beispiel der Jemen und die Hisbollah – noch nicht in den Kampf eingetreten. Israel berichtete über Angriffe auf vier Ziele: das iranische Verteidigungsministerium, den Nuklearstab, Nuklearlabore und Ölanlagen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels am Sonntagnachmittag dauerten die israelischen Angriffe in Shiraz und Kermanschah an. Am meisten gibt der Zustand der iranischen Nuklearanlagen Anlass zur Sorge. Die oberirdischen Anlagen in Natanz sind stark beschädigt. Das Gleiche gilt für die Anlage in Isfahan. Die Anlage in Fordo hält bisher stand: Sie ist sehr schwer zu erreichen, da sie zu tief unter der Erde liegt.
Der Faktor USA. Das Verhalten des US-amerikanischen Präsidenten verdient besondere Aufmerksamkeit. Bis heute bleibt die Frage offen, ob Trump von dem geplanten Angriff Israels wusste oder nicht. Die Expertenmeinungen gehen dazu auseinander. Die einen glauben, dass er nicht nur davon wusste, sondern auch an der Planung des Angriffs beteiligt war. Die anderen sind überzeugt, dass Trump einfach nicht informiert wurde, da man wusste, dass er ohnehin nichts dagegen unternehmen würde und Israel helfen müsste. Viele stellten allerdings überrascht fest, dass die USA, die Iran mehrfach mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht hatten, keine Eile haben, die Islamische Republik zu bombardieren. Selbst nach den beispiellos heftigen Angriffen auf Israel.
Stattdessen hören wir aus dem Mund des iranischen Außenministers, dass eine einfache Mitteilung über die Nichtbeteiligung der Amerikaner nicht ausreiche. Die US-Regierung müsse den israelischen Angriff auf Nuklearanlagen klar verurteilen. Daraus lässt sich offenbar der Schluss ziehen, dass die USA und Iran hinter den Kulissen in Kontakt miteinander stehen und die Iraner nicht öffentliche Garantien irgendeiner Art erhalten haben.
Wenn dem so ist, dann gibt dies entweder denjenigen Recht, die glauben, dass das Vorgehen Israels Trump überhaupt nicht nützt; oder es zeigt, dass Washington Iran stark unterschätzt hat und nun versucht, einen Rückzieher zu machen.
Fazit. Das strategische Ziel Israels ist die vollständige Zerstörung der iranischen Nuklearinfrastruktur und ein Regime-Change in Iran. Wie die Geschichte jedoch gezeigt hat, führen Angriffe auf die Islamische Republik nur zu einer Vereinigung ihrer Bevölkerung. Das ist auch heute der Fall. Anstatt zu Protesten aufzurufen, wie es Netanjahu und die im Exil lebende Opposition getan haben, sind die Iraner mit Nationalflaggen und religiösen Symbolen zu einer Massenprozession aufgebrochen. Mehr …
14.06.2025: Kuznick: Unverhohlene Lüge, dass Iran eine existenzielle Bedrohung für Israel darstellt. Wir haben mit Peter Kuznick gesprochen, Historiker und Direktor des US-Instituts für Nuklearforschung. Er bestätigte, dass sich Iran bislang an das Atomabkommen von 2015 gehalten hat.
Der jüngste Angriff könnte Teheran jedoch dazu bewegen, seine bisherige Haltung zu überdenken und möglicherweise mit der Entwicklung von Atomwaffen zu beginnen, um sich gegen Israel zu schützen. Video und mehr …
Irans Außenministerium: Verhandlungen über Atomprogramm während Feindseligkeiten unmöglich. Obwohl die USA auf der Fortsetzung der Gespräche über einen neuen Atomdeal mit Iran beharren, schließt die Regierung in Teheran diese Möglichkeit wegen der massiven Attacken seitens Israels aus. Die jüngste IAEA-Resolution betrachtet das Land als einen Vorwand für die Aggression.
Das iranische Außenministerium hat den Appell der US-Regierung kommentiert, sich vor dem Hintergrund der massiven israelischen Attacken auf Militärziele und Atomanlagen im Iran an den Verhandlungstisch zu setzen und über einen neuen Atomdeal zu sprechen. Der Außenamtssprecher Ismail Baghai schloss am Samstag diese Möglichkeit aus. Die Gespräche seien ihm zufolge sinnlos, solange Israel seine Attacken fortsetze. Die Hauptaufgabe der Islamischen Republik bestehe jetzt darin, die feindliche Aggression abzuwehren.
"Die Feinde der Diplomatie und des Friedens haben dem iranischen Volk einen brutalen Krieg aufgezwungen. Dabei haben die USA trotz ihrer Behauptungen über Dialog und Diplomatie die Aggression des zionistischen Regimes unterstützt, die es unter anderem auf zivile Atomanlagen im Iran abgesehen hat." Der Diplomat nannte die USA in diesem Zusammenhang den größten Befürworter und Unterstützer des Aggressors.
Darüber hinaus kritisierte das iranische Außenministerium scharf die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA). Am Samstag sagte Außenminister Abbas Araghtschi in einem Telefonat mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, dass Israel die jüngste IAEA-Resolution als Vorwand für seine Aggression genutzt habe. Araghtschi erinnerte dabei daran, dass dieses Dokument von Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den USA verfasst worden sei. Das Völkerrecht untersage Attacken auf zivile Atomanlagen, und die internationale Gemeinschaft müsse Israel für dieses "gefährliche und beispiellose Verbrechen" zur Verantwortung ziehen, sagte der Minister und wiederholte den Standpunkt des Landes, dass Verhandlungen über das iranische Atomprogramm vor dem Hintergrund dieser "Barbarei" unmöglich seien.
Die EU-Chefdiplomatin sprach ihrerseits von einem "gefährlich hohen" Eskalationsrisiko in der Region. Nur Diplomatie könne zu einer dauerhaften Lösung führen, und die EU sei bereit, Teheran auf diesem Weg zu unterstützen. Gleichzeitig betonte Kallas, dass Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe.
Am 12. Juni hatte der IAEA-Gouverneursrat eine Resolution verabschiedet, in der man Iran erstmals seit 20 Jahren bezichtigt hatte, den Atomwaffensperrvertrag zu verletzten und mit der Aufsichtsbehörde nicht ausreichend zusammenzuarbeiten. Russland, China und Burkina Faso stimmten zwar gegen das Dokument, es wurde aber mit 19 Stimmen genehmigt. Quelle …
13.06.2025: Operation Erhebung des Löwen: Regimewechsel im Iran? Seit einigen Stunden läuft die neue Militäroperation Israels gegen den Iran mit dem Namen „Erhebung des Löwen“. Das und weitere Aussagen deuten klar auf das Ziel hin: Den Sturz des Mullah-Regimes und ein politischer Machtwechsel im Iran.
Etwa seit Mittag läuft die zweite Angriffswelle Israels unter anderem auf iranische Nuklearanlagen. Ein weiterer Schlag soll gegen ein Mitglied der Militärführung gelungen sein. Der Iran droht mit Vergeltung, eine erste Welle von Kamikazedrohnen soll abgewehrt worden sein. Was das Ziel des israelischen Angriffs sein dürfte, kristallisiert sich zunehmend heraus: Regime-Change. Offizielle Stellen in Teheran sprechen von einer „Kriegserklärung“, eine nicht provozierte Aggression Israel und ein Angriff auf die iranische Souveränität. Mehr …
07.06.2025: Iran hält an Urananreicherung fest – Russland bietet Vermittlung zwischen Washington und Teheran an. Wladimir Putin sei bereit, sich bei Bedarf in die Gespräche zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm einzuschalten. Das hat der Kreml-Sprecher Dimitri Peskow erklärt.
Währenddessen betonte Irans oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, dass der Iran weiterhin Uran anreichern werde, da dies ein souveränes Recht des Landes sei. Er wies die Forderungen der USA, die Urananreicherung einzustellen, zurück und stellte fest, dass der Iran einen vollständigen nuklearen Brennstoffkreislauf erreicht habe. Video und mehr …
"Tausende Dokumente" über Israels Nuklearprogramm erbeutet: Iran meldet Geheimdienstoperation. Im Zuge der Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA stehen Teheran und Tel Aviv am Rande eines offenen Kriegs. Nun berichteten iranische Behörden, an sensible Informationen aus Israel gelangt zu sein. Dazu zählen auch Dokumente über das Nuklearprogramm.
Laut einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens ist Teheran in den Besitz umfassender israelischer Geheimdienstinformationen gelangt. Die Dateien enthalten interne Informationen über Israels Atomeinrichtungen und Verteidigungspläne. "Der iranische Geheimdienstapparat hat eine große Menge strategischer und sensibler Informationen und Dokumente erhalten, die dem zionistischen Regime gehören", berichtete der Sender.
Der Staatssender nannte allerdings keine Details zu den Dokumenten oder dazu, wie Iran in den Besitz der Geheimdienstinformationen gelangt sei. Es soll sich um "tausende Dokumente mit Bezug auf Atompläne und -einrichtungen" Israels gehandelt haben. Iranische Geheimdienste und andere staatliche Medien gingen bisher nicht näher auf den Fernsehbericht ein.
Es gab keine unmittelbare offizielle Stellungnahme seitens Israels, und es ist unklar, ob der Bericht mit einem gemeldeten Hackerangriff auf ein israelisches Kernforschungszentrum im vergangenen Jahr in Verbindung stand, den Teheran nun angesichts der verschärften Spannungen um sein Atomprogramm öffentlich macht. Mehr …
05.06.2025: "Was geht Sie das an?" – Irans oberster Führer lehnt Atomverhandlungen mit den USA ab. Irans oberster Führer Ali Chamenei hat sich am Mittwoch zu den Atomverhandlungen mit den USA geäußert und sie abgelehnt. Als Besitzer atomarer Fähigkeiten und "der destruktivsten Kraft der Welt" sollten sich die USA nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischen. Video und mehr …
04.06.2025: Khamenei trotzt USA: „Urananreicherung bleibt – wir lassen uns nichts vorschreiben!“. Irans Führer: USA können in der Atomfrage nichts ausrichten. Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, erklärte, die Urananreicherung sei der Schlüssel zur iranischen Nuklearfrage und wies die US-Vorschläge zurück, wonach Teheran die Anreicherung im eigenen Land endgültig einstellen solle.
„Das erste Wort der USA ist, dass der Iran keine Atomindustrie haben sollte und sich auf die Vereinigten Staaten verlassen sollte“, sagte der Führer am Mittwoch in einer im Fernsehen übertragenen Rede aus dem Mausoleum von Imam Khomeini im Süden Teherans. „Unsere Antwort auf den Unsinn der USA ist klar: Sie können in dieser Angelegenheit nichts ausrichten“, sagte der Führer anlässlich des 36. Todestages des Gründers der Islamischen Republik. Seine Äußerungen folgten auf eine Erklärung von Präsident Donald Trump, der die Position seiner Regierung zu den Atomverhandlungen mit dem Iran dargelegt und erklärt hatte, Teheran werde keine Urananreicherung gestattet werden.
US-Medien berichteten am Dienstag, die Trump-Administration schlage eine Vereinbarung vor, die eine „begrenzte Urananreicherung auf niedrigem Niveau auf iranischem Boden für einen noch zu bestimmenden Zeitraum“ erlauben würde. „Der Vorschlag sieht vor, dass die Vereinigten Staaten den Bau von Atomreaktoren für den Iran erleichtern und über den Bau von Anreicherungsanlagen verhandeln, die von einem Konsortium regionaler Länder verwaltet werden“, schrieb die New York Times: „Sobald der Iran von diesen Zusagen profitiert, müsste er die Anreicherung im Land einstellen.“
Ayatollah Khamenei erklärte: „Die Urananreicherung ist der Schlüssel zur Atomfrage, und die Feinde haben auch ihre Finger auf die Anreicherung gelegt.“ Er erinnerte an die Erfahrungen der 1980er-Jahre, als sich die USA als unzuverlässiger Partner bei der Lieferung von Brennstoff erwiesen und gemeinsam mit den Europäern dem Iran 20 % angereichertes Uran verweigerten. „Warum mischen Sie sich ein? Was kümmert es Sie, ob der Iran angereichert hat oder nicht? Wer sind Sie?“ sagte der Führer in Richtung USA.
Ayatollah Khamenei sagte, der Iran habe mit großen Anstrengungen einen vollständigen nuklearen Brennstoffkreislauf erreicht und fügte hinzu, dass die Atomindustrie nicht nur der Energiegewinnung diene. „Die Atomindustrie ist eine Mutterindustrie. Zahlreiche wissenschaftliche Bereiche sind von der Atomindustrie betroffen.“ Er erklärte, dass der Iran mit einem wachsenden, stabilen und autoritären politischen System, das aus der großen Revolution unter der Führung von Imam Khomeini hervorgegangen sei, die westliche Welt überrascht habe.
„Der Führer unserer Revolution ist ein großer Mann, dessen Präsenz in der Welt auch noch über dreißig Jahre nach seinem Tod spürbar ist, und die Auswirkungen seiner Revolution sind für die Menschen in der ganzen Welt deutlich sichtbar“, sagte Ayatollah Khamenei. Mehr ...
30.05.2025: Sonst riskiert Teheran israelischen Angriff: Saudi-Arabien forderte von Iran Deal mit Trump. Alarmiert durch die Aussicht auf weitere Instabilität in der Region, entsandte der saudische König Salman ibn Abd al-Aziz letzten Monat seinen Sohn, Prinz Khalid bin Salman, mit einer Warnung an den Obersten Führer Irans.
Der Verteidigungsminister Saudi-Arabiens hat iranischen Beamten in Teheran letzten Monat eine deutliche Botschaft übermittelt: Nehmen Sie das Angebot von Präsident Donald Trump ernst, ein Atomabkommen auszuhandeln, denn es bietet eine Möglichkeit, das Risiko eines Krieges mit Israel zu vermeiden. Alarmiert durch die Aussicht auf weitere Instabilität in der Region, entsandte der 89-jährige saudische König Salman ibn Abd al-Aziz seinen Sohn, Prinz Khalid bin Salman, mit einer Warnung an den Obersten Führer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, wie zwei der Regierung nahestehende Quellen aus der Golfregion und zwei iranische Beamte Reuters berichteten. An dem Treffen hinter verschlossenen Türen in Teheran, das am 17. April im Präsidentenpalast stattfand, nahmen laut den Quellen der iranische Präsident Massud Peseschkian, der Stabschef der Streitkräfte Mohammad Bagheri und Außenminister Abbas Araghtschi teil.
Während die Medien über den Besuch des 37-jährigen Prinzen berichteten, wurde der Inhalt der geheimen Botschaft von König Salman bisher nicht veröffentlicht. Prinz Khalid, der während Trumps erster Amtszeit saudischer Botschafter in Washington war, warnte iranische Beamte laut den vier Quellen, dass der US-Präsident wenig Geduld für langwierige Verhandlungen habe.
Der saudische Minister soll in Teheran die Botschaft übermittelt haben, es sei besser, eine Einigung mit den USA zu erzielen, als die Möglichkeit eines israelischen Angriffs in Kauf zu nehmen, falls die Gespräche scheitern sollten, so die beiden Quellen aus der Golfregion. Der saudische Beamte soll argumentiert haben, dass die Region – die bereits durch die jüngsten Konflikte im Gazastreifen und im Libanon zerrissen sei – eine weitere Eskalation der Spannungen nicht verkraften könne. Die Behörden in Saudi-Arabien und Iran reagierten nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Laut Reuters hat Peseschkian in seinem Treffen mit dem Verteidigungsminister aus Saudi-Arabien betont, dass Teheran zwar sehr daran interessiert sei, eine Einigung zu erzielen, der Iran jedoch nicht bereit sei, sein Anreicherungsprogramm aufzugeben, nur weil Trump ein Abkommen wolle.
Die laufenden Gespräche zwischen Washington und Teheran, die darauf abzielen, den jahrzehntelangen Atomstreit beizulegen, haben bereits fünf Runden durchlaufen. Es gibt jedoch noch immer zahlreiche Hindernisse, darunter die zentrale Frage der Anreicherung. Mehr …
28.05.2025: Warum Verhandlungen mit dem Iran so schwierig sind. Die USA haben den Ruf, Abkommen zu brechen und andere Nationen brutal zu behandeln. Amerikanische und andere westliche Eliten beschweren sich bis zum Überdruss und verurteilen das unnachgiebige, hinterhältige, aggressive und unzuverlässige Verhalten der Iraner. Sie behaupten, der Iran werde weder ein Abkommen schließen noch einhalten. Man darf jedoch nie vergessen, dass der Iran eine über fünf Jahrtausende alte Geschichte hat und auf eine lange diplomatische Tradition zurückblicken kann. Die Iraner mögen schwierig sein, aber eines der Hindernisse für eine Einigung könnte die Skepsis der Iraner gegenüber der langen Reihe gebrochener Abkommen der USA sein.
1945 unterzeichneten die USA die Charta der Vereinten Nationen, in der sie die Bedeutung des Schutzes der Souveränität von Staaten erklärten. Auch der Iran war Unterzeichner dieser Charta. Doch acht Jahre später, 1953, organisierten die CIA und der britische Geheimdienst die Operation Ajax, die den verfassungsmäßig gewählten iranischen Premierminister Mohammed Mossadegh stürzte und Mohammad Reza Schah Pahlavi, den Sohn des ersten Pahlavi-Schahs, der 1941 von den Briten und Sowjets abgesetzt worden war, an die Macht brachte. Die Aktionen der CIA verstießen kategorisch gegen Artikel 2 der UN-Charta. US-Behörden bewaffneten und bildeten zudem die iranische Geheimpolizei Savak aus, um jegliche Opposition zu unterdrücken, wobei sie oft die abgedroschene Ausrede benutzten, Andersdenkende seien von der Sowjetunion inspiriert oder unterstützt worden.
1979 stürzte das iranische Volk, das die Unterdrückung satt hatte, den Schah zugunsten einer Theokratie. Die Folgen waren schrecklich, aber es ist schwer zu verstehen, was passiert war, da das meiste, was wir über den Iran wissen, durch die anti-iranische amerikanische Presse gefiltert wird. Viele der berichteten Horrorgeschichten waren wahrscheinlich übertrieben oder unwahr. Mehr ...
26.05.2025: Iranische Diplomaten werfen Trump bewusste Sabotage der Atomgespräche vor – Verhandlungen als Deckmantel für wirtschaftlichen und politischen Druck. Während die Atomverhandlungen zwischen der Trump-Regierung und der reformorientierten iranischen Regierung ins Stocken geraten sind, verdichten sich in Teheran die Hinweise, dass Washington nie ernsthaft an einer Einigung interessiert war. In Gesprächen mit zwei hochrangigen iranischen Diplomaten mit detailliertem Einblick in die Gespräche von Muscat äußerten diese den Verdacht, dass die US-Seite die Verhandlungen gezielt nutze, um wirtschaftliche Instabilität zu erzeugen und sozialen Unfrieden im Iran zu fördern. Man sehe in Trumps Vorgehen ein taktisches Instrument zur Schwächung des Landes, nicht den Versuch, eine belastbare diplomatische Lösung zu erzielen.
Beide Gesprächspartner äußerten, sie hätten sich ursprünglich eine Einigung erhofft, die zur Lockerung der Sanktionen führen könnte. Doch das Trump-Team habe sich als unentschlossen, zerstritten und von anderen Konflikten absorbiert gezeigt. Besonders beunruhigend war die zunehmende Annäherung an die israelische Hardliner-Position, die jede Form der Urananreicherung, selbst für zivile Zwecke, ablehnt – ein Standpunkt, den Teheran als unantastbares souveränes Recht betrachtet.
Die Diplomaten erinnerten an die Warnung von Ayatollah Khamenei im März des Vorjahres: Verhandlungen mit den USA würden nicht zu einer Aufhebung der Sanktionen führen, sondern diese im Gegenteil verschärfen. Tatsächlich bestätigten sich seine Worte, denn nach zwei Monaten politischer Stagnation und verschärftem US-Finanzdruck wirkt die aktuelle Lage wie ein Déjà-vu des JCPOA-Abkommens von 2015 – das am Ende weder Stabilität noch Entlastung brachte, sondern in Trumps Politik des „maximalen Drucks“ und der Ermordung von General Qasem Soleimani kulminierte.
Die aktuelle Gesprächsrunde begann unter massivem Druck. Trump ließ einen B-2-Bomber nach Diego Garcia verlegen – eine Machtdemonstration gegenüber Teheran. Zeitgleich standen Irans regionale Partner nach dem 7. Oktober unter Beschuss, während der versprochene Gegenschlag „True Promise III“ gegen Israel noch ausblieb. Umfragen des iranischen Meinungsforschers Ebrahim Moehseni belegten dennoch breite Unterstützung der Bevölkerung für die Gespräche – über alle Gesellschaftsschichten hinweg. Mehr …
23.05.2025: Pepe Escobar: Vom Kaspischen Meer bis zum Persischen Golf – Auf den Spuren des Nord-Süd-Korridors des Iran. Unterwegs im Iran – Der Internationale Nord-Süd-Transportkorridor (INSTC) ist eines der wichtigsten geoökonomischen/infrastrukturellen Projekte des 21. Jahrhunderts. Er verbindet in seinem Kern drei wichtige BRICS-Staaten – Russland, Iran und Indien – und verzweigt sich in den Kaukasus und nach Zentralasien.
Wenn der INSTC vollständig in Betrieb ist, wird er einen sanktionsfreien, kostengünstigeren und schnelleren Handels- und Verkehrskorridor für einen Großteil Eurasiens bieten als der Suezkanal. Die geoökonomischen Folgen werden enorm sein. In diesen Zeiten geopolitischer Unruhen, unerbittlichen „maximalen Drucks“, roter Linien bei der Urananreicherung und Bombardierungsdrohungen könnte ein erneuter Besuch im Iran nicht dringender – und aufschlussreicher – sein.
Totale Konnektivität: Autobahn, Moschee, Basar. Durch eine glückliche Fügung wurde die altmodische Reportage/Recherche tatsächlich zum Handlungsstrang eines Dokumentarfilms, der im Iran von einem hervorragenden Team gedreht wurde und in mehreren Teilen Eurasiens, darunter auch in Russland, ausgestrahlt werden soll. Hier geben wir einen Überblick über unsere Reise ins Herz des INSTC. Wir begannen mit einer Reihe von Interviews in Teheran mit Zentralasien-Analysten und vor allem mit Mostafa Agham, dem führenden Experten von Behineh Tarabar Azhour, einem auf eurasische Eisenbahnkorridore spezialisierten Transport- und Logistikunternehmen. Diese Analysen lieferten gegensätzliche Sichtweisen darüber, wie es mit dem INSTC weitergehen sollte und wo seine größten Herausforderungen liegen.
Eine Reise entlang der Hauptverkehrsader des Iran von Teheran nach Bandar Abbas war ein Muss, da sie der nord-südlichen Autobahnachse des Korridors entspricht. Dies war natürlich auch eine kulturelle und spirituelle Pilgerreise, die in unserem Fall von vielen vielversprechenden Vorzeichen begleitet war. Mehr …
„Keine Anreicherung bedeutet kein Deal“. Trump nutzt unrechtmäßige Forderung als Vorwand für Krieg gegen den Iran. Wir haben eine ganz klare rote Linie, und die ist die Anreicherung. Wir können nicht einmal 1 % einer Anreicherungskapazität zulassen. Steve Witkoff, US-Sonderbeauftragter, ABC „This Week“: „Die Forderung nach einer vollständigen Einstellung der Urananreicherung bedeutet KEIN ABKOMMEN“, sagte Sayed Abbas Araghchi, iranischer Außenminister. Das hätte man schon von weitem kommen sehen.
Präsident Trump – der das strengste und umfassendste Atomabkommen der Geschichte (das JCPOA) sabotiert hat – befahl seinem Sonderbeauftragten, eine überraschende Erklärung abzugeben, die alle „roten Linien“ des Iran überschreitet und einen Krieg zwischen den USA und dem Iran unvermeidlich macht. Jeder, der nur ein bisschen Verstand hat, konnte sehen, dass dies von Anfang an die Strategie war. Genauso wie Washington Kiew dazu ermutigte, seine Bombardierung des Donbass zu verstärken und Putin damit zu zwingen, russische Truppen in die Ukraine zu entsenden, lockte Washington auch Teheran in „Atomgespräche“ mit der klaren Absicht, einen Vorwand für einen Krieg gegen den Iran zu schaffen. In beiden Fällen haben die US-Kriegsplaner „Himmel und Erde in Bewegung gesetzt“, um es so aussehen zu lassen, als hätte die Gegenseite den Konflikt provoziert, obwohl in Wirklichkeit Washington der Hauptanstifter war.
Lassen Sie mich das erklären: Am Sonntag sagte der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff in der Sendung „This Week“ des Senders ABC Folgendes: „Wir haben eine ganz klare rote Linie, und die ist die Anreicherung. Wir können nicht einmal 1 % einer Anreicherungskapazität zulassen.“
Punkt. Witkoffs Äußerungen erfordern eine gründliche und unvoreingenommene Analyse, vor allem weil sie nur einem Zweck dienen: die Atomgespräche zu sabotieren. Es gibt keine andere Erklärung. Die Trump-Regierung und alle, die diese Angelegenheit in den letzten anderthalb Jahrzehnten verfolgt haben, wissen, dass die größte und deutlichste rote Linie des Iran die Anreicherung ist. In den vier Treffen, die seit April in Oman stattfanden, wurde den US-Verhandlungsführern ausdrücklich mitgeteilt, dass die Anreicherung von Uran „nicht verhandelbar“ und „vom Tisch“ sei. Mit anderen Worten, sie einigten sich darauf, dass dieses Thema nicht diskutiert oder auch nur angesprochen werden würde. (Nicht verhandelbar bedeutet nicht verhandelbar.) Wir müssen also davon ausgehen, dass Witkoff diese unerwartete Ankündigung entweder gemacht hat, weil er die Verhandlungen torpedieren wollte, oder weil er einfach kein klares Englisch versteht. Was trifft zu? Mehr …
22.05.2025: Waffen als Hilfsmittel: Wall Street, Zionisten und ehemalige CIA-Agenten übernehmen die Hilfe für Gaza. Da über eine halbe Million Menschen in Gaza am Rande des Hungertodes stehen und Hilfsorganisationen vor einer „drohenden Hungersnot“ warnen, hat Israel zugestimmt, eine symbolische Anzahl von Hilfsgüterlastwagen in das belagerte Gebiet zu lassen. Aber was jetzt nach Gaza gelangt, ist keine humanitäre Hilfe, sondern ein Trojanisches Pferd.
Unter dem Deckmantel der Hilfe wurde in Gaza ein neues, von den USA unterstütztes privates Hilfsprogramm ins Leben gerufen, an dem ehemalige CIA-Agenten, Ex-Marines und Söldner beteiligt sind, die Verbindungen zum israelischen Geheimdienst und zur Wall-Street-Elite haben. Das Projekt wird von einer zwielichtigen NGO geleitet, die erst vor wenigen Monaten in der Schweiz registriert wurde, und Menschenrechtsgruppen bezeichnen es als das, was es ist: eine feindliche Übernahme des Hilfssektors durch Unternehmen, die darauf abzielt, die Hilfsmaßnahmen zu militarisieren, Zivilisten zu vertreiben und von der Notlage in Gaza zu profitieren.
Im Zentrum dieses Plans steht die Gaza Humanitarian Foundation (GHF), eine im Februar gegründete gemeinnützige Organisation, die von den israelischen Behörden unterstützt wird. Obwohl Gaza mindestens 500 Hilfsgüter-Lkw pro Tag benötigt, um die grundlegenden Lebensbedürfnisse zu decken, hat das israelische Militär diese Woche nur 1 % davon einreisen lassen. Mehr…
21.05.2025: Pepe Escobar: Dem Sturm ins Auge sehen: Wie der Iran gegen die USA vorgehen will. Im Mai 2025 berichtet Pepe Escobar über seine erste Iran-Reise seit der Corona-Zeit. Er schildert Eindrücke aus Politik, Religion und Wirtschaft, spricht über Gespräche mit Theologen und Militärs und analysiert Irans Rolle im BRICS-Bündnis sowie im Nord-Süd-Handelskorridor – stets im Spannungsfeld zwischen Widerstand und westlichem Druck. Video (english) und mehr …
18.05.2025: Iran will faires Atomabkommen mit den USA. Teheran bringt die mögliche Atomvereinbarung mit Washington mit der Aufhebung von Sanktionen in Verbindung. Außerdem müssen die Rechte Irans im Bereich Kernenergie respektiert werden, erklärt der Außenminister Abbas Araghtschi.
Am heutigen Sonntag (Ortszeit) erklärte der iranische Spitzendiplomat Abbas Araghtschi, dass sein Land ein faires und ausgewogenes Atomabkommen mit den USA anstrebe. Die Vereinbarung müsse im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags (NPT) formalisiert werden, Irans Rechte im Atombereich voll respektieren und die vollständige Aufhebung der Sanktionen ausdrücklich garantieren, stellte Araghtschi klar. Außerdem gab der Außenminister bekannt, dass Teheran bereit sei, ein neues Kapitel in den Beziehungen zu Europa aufzuschlagen, wenn es auf der europäischen Seite "aufrichtigen Willen und einen unabhängigen Ansatz" wahrnehme.
Kazem Gharibabadi, der stellvertretende Minister für rechtliche und internationale Angelegenheiten im iranischen Außenministerium, sagte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, Iran habe in Istanbul mit Großbritannien, Deutschland und Frankreich den aktuellen Stand der indirekten Verhandlungen mit den USA erörtert. Wie die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani gegenüber RIA Nowosti erklärte, müssten die drei europäischen Länder ihre "guten Absichten" unter Beweis stellen, um an den Gesprächen über das Atomabkommen mit Iran teilnehmen zu können.
Am 11. Mai fand die vierte Gesprächsrunde zwischen Iran und den USA im Oman statt. Laut dem iranischen Außenministerium haben sich dabei die Positionen der Parteien einander angenähert. Es gebe "Fortschritte" in den Verhandlungen, meinte Araghtschi. Zugleich betonte er, dass Teheran bereit sei, den Grenzwert bei der Urananreicherung anzupassen, um das Vertrauen in den Beziehungen zu den USA zu stärken, jedoch nicht beabsichtige, die Anreicherung vollständig aufzugeben. Iran wird bei den Verhandlungen durch den Außenministerium Araghtschi vertreten. Der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, vertritt die USA. Quelle …
17.05.2025: Irans Revolutionsführer bezeichnet Trumps Friedensrhetorik als "schändliche Lüge". In einer Rede vor iranischen Lehrkräften beschuldigte Ayatollah Khamenei den US-Präsidenten: "Er hat behauptet, er wolle seine Macht nutzen, um Frieden zu schaffen. Das ist eine Lüge. Wann haben die USA denn jemals ihre Macht für den Frieden eingesetzt?"
Der islamische Revolutionsführer Ayatollah Khamenei hat die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über seinen Einsatz von Macht für den Frieden scharf kritisiert und diese als "Schande" und "glatte Lüge" bezeichnet. Khamenei sprach am Samstag bei einer Versammlung von Lehrkräften aus ganz Iran. Dabei bezeichnete er Trumps Aussagen während dessen jüngstem Besuch im Nahen Osten als Lügen und als "eine Quelle der Schande sowohl für den Redner als auch für die amerikanische Nation".
Das Nachrichtenportal Iran Front Page (ifpnews) berichtete noch am Samstag über die jüngsten Äußerungen Khameneis. Demnach erklärte der Revolutionsführer vor den Lehrkräften: "Er hat behauptet, er wolle seine Macht nutzen, um Frieden zu schaffen. Das ist eine Lüge. Wann haben sie jemals ihre Macht für den Frieden eingesetzt?" Stattdessen würden die USA Israel mit Bomben zur Zerstörung von Gaza ausstatten. Wortwörtlich sagte Khamenei: "Sie benutzen diese Zehn-Tonnen-Bomben, um dem zionistischen Regime die Möglichkeit zu geben, sie auf die Kinder in Gaza, auf Krankenhäuser, auf die Häuser der Menschen im Libanon und überall sonst abzuwerfen."
Zwar könne Macht für Frieden und Sicherheit eingesetzt werden. Doch die USA nutzten ihre Macht, um Verbündete wie Israel mit tödlichen Waffen zu beliefern. Dies habe zum Tod von Zivilisten in Gaza, im Libanon und in anderen Konfliktgebieten geführt. Das Verhalten der USA sei genau der Grund dafür, warum Iran seine Stärke immer weiter ausbaue: "Genau aus diesem Grund werden wir zum Entsetzen unserer Feinde unsere nationale Macht jeden Tag weiter stärken, so Gott will."
Auch Aljazeera berichtete am Samstag über die Rede des iranischen Revolutionsführers. Das arabische Nachrichtenportal zitierte Khamenei mit den Worten: "Das Niveau dieser Bemerkungen [von Trump] ist so niedrig, dass sie eine Schande für denjenigen sind, der sie geäußert hat, und eine Schande für die amerikanische Nation." Währenddessen habe die Menge 'Tod für Amerika' skandiert.
Aljazeera zufolge hat Khamenei zudem erklärt, Washington bringe seine Macht mitnichten für den Frieden ein. Mit "Massakern" an Palästinensern und anderen Menschen hätten die USA Israel unterstützt. Gemäß dem Aljazeera-Bericht hat Khamenei Israel zudem als "gefährliches Krebsgeschwür" bezeichnet, das "entwurzelt" werden müsse.
Am selben Tag, so Aljazeera, habe auch der iranische Präsident Massud Peseschkian über Trumps gespaltene Zunge gesprochen. Bei einer Versammlung von Marineoffizieren habe Peseschkian vorgetragen, dass Trump einerseits Friedensbotschaften verbreite und andererseits mit Zerstörung drohe, indem er Israels "Völkermord" im Gazastreifen unterstütze. In seiner Rede habe der iranische Präsident auch darauf hingewiesen, dass Trump den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) mit Sanktionen belegt habe, was sogar international kritisiert worden sei. Mehr …
15.05.2025: Bei Deal mit Trump-Regierung würde Iran auf hochangereichertes Uran verzichten. Iran ist nach eigenen Angaben bereit, ein neues Atomabkommen mit US-Präsident Donald Trump zu unterzeichnen – allerdings nur unter der Bedingung, dass alle Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden.
Ein hochrangiger Berater des iranischen Obersten Führers sagte am Mittwoch gegenüber NBC News, Iran sei bereit, im Gegenzug für die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen ein Atomabkommen mit Präsident Donald Trump zu unterzeichnen. Ali Shamkhani ist einer der ranghöchsten iranischen Beamten, die öffentlich über die laufenden Gespräche sprechen. Er ist ein hochrangiger politischer, militärischer und nuklearer Berater des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei.
Er sagte, dass Iran sich verpflichten werde, niemals Atomwaffen herzustellen und seine Bestände an hochangereichertem, waffenfähigem Uran loszuwerden. Zukünftig würde Uran nur auf die für die zivile Nutzung erforderliche Menge angereichert sowie eine Überwachung des Prozesses durch internationale Inspektoren zugelassen. Im Gegenzug müssten jedoch alle Wirtschaftssanktionen gegen Iran unverzüglich aufgehoben werden.
Auf die Frage, ob Iran bereit wäre, heute ein Abkommen zu unterzeichnen, wenn diese Bedingungen erfüllt würden, antwortete Shamkhani mit "Ja". Seine Äußerungen scheinen die bisher deutlichste öffentliche Stellungnahme des inneren Kreises des Obersten Führers bezüglich der Erwartungen und der Bereitschaft Irans zu einer Einigung zu sein. Der oberste Führer Irans hat in allen Fragen der nationalen Sicherheit das letzte Wort. "Es ist immer noch möglich. Wenn die Amerikaner so handeln, wie sie es sagen, können wir mit Sicherheit bessere Beziehungen haben", sagte Shamkhani und fügte hinzu: "Das kann in naher Zukunft zu einer besseren Situation führen."
Am Mittwoch hatte sich Trump zuversichtlich gezeigt, dass die Gespräche seiner Regierung mit Iran zum Thema Atomkraft zu einer Einigung führen werden. "Ich habe das Gefühl, dass es klappen wird", sagte Trump bei einem Besuch in Katar. Seit April hat es bereits vier Gesprächsrunden zwischen beiden Ländern gegeben.
Iran hat zwar stets bestritten, dass das Land den Bau einer Atombombe anstrebt, doch nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde, der Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen, hat das Land genügend Uran in Nähe der Waffenqualität angereichert, um sechs Atombomben herzustellen.
Trumps Nahost-Beauftragter Steve Witkoff bezeichnete die letzte Runde der Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA in Muscat, der Hauptstadt Omans, als "ermutigend". Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bezeichnete die Verhandlungen unterdessen als "schwierig, aber nützlich". Quelle …
14.05.2025: Medien: Iran bietet USA Atomkonsortium an. Laut Donald Trump strebt Washington die "vollständige Beseitigung" des iranischen Atomprogramms an. Indessen schlägt Teheran die Einsetzung eines Konsortiums aus Ländern des Nahen Ostens vor, das mit US-amerikanischer Unterstützung Uran anreichern soll.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat dem US-Sondergesandten Steve Witkoff am 11. Mai eine Alternative zur Einschränkung des Atomprogramms des Landes vorgeschlagen. Vier mit dem Plan vertraute iranische Beamte sollen dies gegenüber der New York Times erklärt haben. Wie es heißt, sehe Teherans Vorschlag die Gründung eines Nuklearkonsortiums vor, an dem drei arabische Länder beteiligt wären und das US-Investitionen anziehen soll. Im Rahmen dieses Vorhabens würde der Iran Uran auf 3,67 Prozent anreichern und es dann für die zivile Nutzung an andere arabische Länder liefern.
Der Hauptunterschied zum Atomabkommen von 2015, den Teherans neuer Vorschlag vorsieht, ist die Anwesenheit von Beobachtern aus anderen Ländern, einschließlich der USA, an Standorten im Iran. Außerdem soll das Abkommen auf unbestimmte Zeit in Kraft bleiben. Das vorherige Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und dem Iran sollte bis mindestens 2030 in Kraft sein, doch zogen sich die USA während Donald Trumps erster Amtszeit als US-Präsident im Jahr 2018 aus der Vereinbarung zurück.
Mit dem Abkommen von 2015 wurden dem iranischen Atomprogramm im Gegenzug für Sanktionserleichterungen strenge Beschränkungen auferlegt. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) berichtete 2023, dass Teheran mit seinem Urananreicherungsprogramm 18 Mal die vereinbarten Grenzen überschritten hatte. Nach Angaben des Wall Street Journal ist der Iran der einzige Nicht-Atomwaffenstaat, der auf 60 Prozent angereichertes Uran produziert. Für den Bau von Atomwaffen ist auf 90 Prozent angereichertes Uran erforderlich. Mehr …
12.05.2025: Überraschung, Überraschung: Benjamin Netanyahu (Bibi) entdeckt „geheime iranische Atomwaffenfabrik“ im Iran. Was Ihnen die Medien verschweigen: Der Iran hat die Houthis zu einem Waffenstillstand mit Trump überredet, um Schwung für die Atomgespräche dieses Wochenendes in Oman zu schaffen. Zwei iranische Beamte gaben an, dass Teheran die Houthis dazu ermutigt habe, ihre Angriffe auf US-Einrichtungen einzustellen, da dies im Interesse des Iran liege, die Spannungen abzubauen, um die Atomverhandlungen voranzubringen.
Hier ist der Bericht aus einem Artikel der Times of Israel: Der Iran hat sich Berichten zufolge auf die jemenitische Rebellengruppe der Houthis gestützt, um eine Waffenruhe mit den USA wegen der Angriffe im Roten Meer zu erreichen. Damit will er die Verhandlungen über ein Abkommen zum Atomprogramm Teherans vorantreiben. US-Präsident Donald Trump kündigte am Dienstagabend überraschend für israelische Regierungsvertreter das Ende der Feindseligkeiten mit den Houthis an. In der Erklärung wurden die anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe der Houthis auf Israel nicht erwähnt, und Vertreter der jemenitischen Rebellengruppe versicherten, dass diese Angriffe fortgesetzt würden.
Zwei iranische Beamte, einer aus dem Außenministerium und einer aus der Revolutionsgarde, sagten laut der New York Times, Iran habe die Houthis im Rahmen der Vermittlungsbemühungen Omans davon überzeugt, ihre Angriffe auf US-Einrichtungen einzustellen. CNN zitierte mit der Angelegenheit vertraute Personen, wonach Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff in der vergangenen Woche mit den Omanis zusammengearbeitet habe, um den Waffenstillstand zwischen den USA und den Houthis zu vermitteln. Die Quellen sagten, der Waffenstillstand solle auch dazu beitragen, Impulse für die Atomgespräche mit dem Iran zu geben, die Witkoff ebenfalls im Namen der Trump-Regierung leitet. (Times of Israel.)
Was bedeutet das? Es bedeutet, dass der Iran seinen Einfluss auf Verbündete in der Region nutzt, um die Kämpfe einzudämmen (und wichtige Schifffahrtswege freizugeben), in der Hoffnung, dass sich dadurch die Chancen auf eine Einigung mit Trump in der Atomfrage verbessern. Trump hat erklärt, dass Krieg die einzige Option sei, wenn keine Einigung erzielt werden könne. Mehr ...
10.05.2025: Wurde nun der wichtige Kriegsgrund gefunden? Plötzlich entdeckt: Satellitenbilder enthüllen mutmaßliche geheime iranische Atomanlage. Zur Erinnerung: sämtliche Kriege begannen mit Lügen. Satellitenbilder, die angeblich eine bisher unbekannte iranische Atomwaffenanlage zeigen, sind am Donnerstag im Internet aufgetaucht und haben Kriegsbefürworter dazu veranlasst, einen Angriff der USA auf das Land in Westasien zu fordern.
Der unter dem Codenamen „Rainbow Site“ bekannte, 2.500 Hektar große Komplex soll seit über einem Jahrzehnt in Betrieb sein. Er soll sich auf die Gewinnung von Tritium konzentrieren, einem radioaktiven Isotop, das angeblich keine kommerzielle Verwendung findet und zur Verstärkung von Atomwaffen eingesetzt wird. Mehr …
Iran verärgert über Washingtons Umbenennung des Persischen Golfs. Die USA sind im Begriff, ihren arabischen Verbündeten ein großes geografisches Geschenk zu machen – die Umbenennung des Persischen Golfs. Der Iran ist verärgert über diese Idee, und die Folgen dieser Aktion können weit über Streit über geografische Namen hinausgehen.
Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump hat die Möglichkeit einer weiteren geografischen Entscheidung angekündigt. Am Vorabend seiner großen Tour durch die Länder des Nahen Ostens (der Gastgeber des Weißen Hauses wird vom 13. bis 16. Mai die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Saudi-Arabien besuchen) machte er deutlich, dass die USA den Persischen Golf möglicherweise als Arabischen Golf bezeichnen werden, wenn man Leaks Glauben schenkt.
In der Tat gibt es für den Persischen Golf drei Namensoptionen. Der offizielle Name (in den meisten UN-Dokumenten und von der großen Mehrheit der Länder der Welt) ist Persisch. Der historische Name geht auf die Zeit der Antike zurück. So nannte ihn Strabon, einer der ersten Geografen der Welt, in seiner "Geografie". Der zweite Name ist Arabischer Golf. Er wurde im 20. Jahrhundert mehr oder weniger weit verbreitet und wird hauptsächlich von den arabischen Ländern selbst verwendet. Jelena Suponina, internationale Politologin und Expertin des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten, erklärte: "Die Araber haben den Persischen Golf schon vor langer Zeit umbenannt. In ihren Lehrbüchern, Büchern, Medien und offiziellen Dokumenten nennen sie ihn ausschließlich den Arabischen Golf." Schließlich verwenden die Akteure, die niemanden beleidigen wollen, manchmal einfach das Wort "Golf".
Gleichzeitig haben die Vereinigten Staaten selbst bis zum heutigen Tag topografische Flexibilität bewiesen. So verwenden das US-Außenministerium und das Weiße Haus in ihren Dokumenten den Namen "Persischer Golf" gemäß den Bestimmungen des US-Registers für geografische Namen. Die Zentralkommandos von US-Armee bzw. Marine sprechen jedoch häufig vom "Arabischen Golf" oder einfach vom "Golf" – vor allem in Dokumenten, die in der einen oder anderen Weise mit arabischen Verbündeten zu tun haben. Mehr …
05.05.2025: Iran testet neue ballistische Rakete. Laut dem iranischen Verteidigungsministerium hat das Land jüngst eine ballistische Rakete mit einer Reichweite von mindestens 1.200 Kilometern erfolgreich getestet. Teheran droht mit Angriffen auf US-Basen, falls die USA oder Israel Ziele in Iran attackieren.
Kürzlich hat das iranische Militär die neueste ballistische Rakete vom Typ Ghassem Basir getestet, gibt der Verteidigungsminister General Amir Aziz Nasiradeh bekannt. Es handelt sich ihm zufolge um einen abschließenden Test eines Flugkörpers mit einer Reichweite von 1.200 Kilometern. Wie iranische Medien berichten, seien die Flugabwehrsysteme THAAD oder Patriot aus US-Produktion nicht in der Lage, die neueste Feststoffrakete abzufangen. Hierbei zitiert die Nachrichtenagentur IRIB Nasiradeh wie folgt: "Diese Rakete sucht sich ein bestimmtes Ziel unter vielen anderen aus und trifft es ohne Abweichung auch nur um einen Meter und ohne Verwendung des GPS-Navigationssystems."
Bei dem Teststart habe das iranische Militär Erfahrungen eingesetzt, die bei den Operationen True Promise I und True Promise II gesammelt worden seien, fügt der Verteidigungsminister hinzu. In einer Ansprache am Sonntag drohte Nasiradeh mit Angriffen auf Militär und Stützpunkte der USA, falls Washington oder Tel Aviv sich zu Attacken auf Ziele in Iran entschließen sollten. Im vergangenen Jahr führte Teheran zum ersten Mal in der Geschichte Großangriffe gegen Israel durch und feuerte fast 500 Raketen und Drohnen auf den jüdischen Staat ab. Die Angriffe wurden von Iran als True Promise I (in der Nacht vom 13. zum 14. April) und True Promise II (am 1. Oktober) bezeichnet.
Brigadegeneral Alireza Sabahifard, der Kommandeur der iranischen Luftverteidigungskräfte, erklärte im Februar, sein Land sei bereit, mit jeder Bedrohung umzugehen, da die gesamte Ausrüstung, über die es derzeit verfüge, zu 100 Prozent aus heimischer Produktion sei. Sabahifard behauptete auch, dass der von Iran hergestellte moderne Luftabwehrkomplex Bavar-373 mit keinem Verteidigungssystem der Welt verglichen werden könne. Quelle ...
04.05.2025: Iran: Massive Fabrikexplosion in Maschhad. Eine Explosion erschütterte die Stadt Maschhad im Nordosten Irans. Genaue Umstände des Vorfalls sind noch nicht bekannt. In sozialen Netzwerken veröffentlichte Fotos und Videos zeigen ein großes Feuer und dichte Rauchwolken.
Eine Explosion erschütterte am Sonntag das im Nordosten gelegene Maschhad, die zweitgrößte Stadt Irans. Ersten Berichten zufolge brach das Feuer in einer Motorradfabrik aus. Ein viertausend Quadratmeter großes Reifen- und Kartonlager sei vollständig in Flammen aufgegangen, teilte der Leiter der Feuerwehr von Maschhad mit. Löschmannschaften seien zum Unglücksort entsandt worden, um das Feuer zu löschen. Über Verletzte wurden keine Angaben gemacht. Augenzeugen teilten in den sozialen Medien Videos mit aufsteigenden Rauchwolken.
Erst kurz zuvor, am 26. April dieses Jahres, hatte es eine schwere Explosion im Hafen Shahid Rajaee der südiranischen Stadt Bandar-Abbas gegeben. Nach bisherigen Angaben hatte die Explosion mehr als 40 Menschen in den Tod gerissen, rund 1200 Personen wurden verletzt. Die Zollbehörde sagte, dass ein Feuer in einem Lager für Gefahrengut einen Container mit Chemikalien in Brand gesetzt hatte, der dann explodiert sei. Anschließend hätte sich das Feuer über das Hafengelände ausgebreitet. Mehr als 10.000 Container seien dabei zerstört worden, hieß es. Quelle ...
30.04.2025: Rätsel um Explosion im Containerhafen: USA verhängen Sanktionen gegen Firmen in Iran und China. Eine verheerende Explosion in Irans wichtigstem Containerhafen führte zum Erlass von US-Sanktionen. Die Detonation ereignete sich an demselben Tag, an dem in Oman ein Treffen iranischer und amerikanischer Unterhändler bezüglich der Atom-Verhandlungen stattfand.
Die USA verhängten Sanktionen gegen sechs Unternehmen in Iran und in China, die sie beschuldigen, Iran bei der Beschaffung von Chemikalien für den Antrieb ballistischer Raketen geholfen zu haben. Der amerikanische Finanzminister Scott Bessent erklärte, das iranische Programm zur Entwicklung von Raketen verstoße gegen die weltweiten Vereinbarungen, die die Verbreitung dieser Technologien verhindern sollen. Die Financial Times berichtete im Januar, dass China Iran Natriumperchlorat geliefert habe. Irans Vorräte an Raketentreibstoff seien im vergangenen Jahr zur Neige gegangen, da Iran und seine Stellvertreterorganisation Hisbollah Raketen auf Israel abgefeuert hätten.
Die Sanktionen wurden nach einer verheerenden Explosion in Irans wichtigstem Containerhafen verhängt. Die Explosion ereignete sich genau an dem Tag, an dem in Oman iranische und amerikanische Unterhändler zu Verhandlungen über eine Lösung im Konflikt um das iranische Atomprogramm zusammengekommen waren. Hinweise auf einen Zusammenhang gab es zunächst nicht. Die iranische Katastrophenschutzbehörde benannte "Chemikalien in Containern" als Ursache der Explosion und schien einen fahrlässigen Umgang mit den Substanzen anzudeuten. Mehr …
28.04.2025: Explosion in Iran: Drohnenaufnahmen zeigen den verkohlten Hafen von Bandar Abbas. Nach der Explosion in einem Containerhafen im Süden Irans vermutet die Zollbehörde des Landes einen Brand in einem Chemikalienlager als Ursache. Die genauen Hintergründe stehen nach Angaben der iranischen Regierung aber noch nicht fest.
Eine gewaltige Explosion im Hafen von Bandar Abbas hatte am Samstag mindestens 40 Menschen getötet, über 1.000 weitere wurden verletzt. Der durch die Explosion ausgelöste Großbrand konnte bis Sonntagabend nicht gelöscht werden. Schahid Radschaei ist der größte Containerhafen Irans. Mehr als ein Drittel des iranischen Seehandels wird dort abgewickelt. Video und mehr …
27.04.2025: Iran: Mindestens 28 Tote und 800 Verletzte bei Explosion im Hafen von Bandar Abbas. Mindestens 28 Menschen sind bei der gewaltigen Explosion im Hafen von Bandar Abbas im Süden Irans getötet und weitere 800 wurden verletzt worden. Nach Angaben des iranischen Innenministers Eskandar Momeni werden noch sechs Menschen vermisst.
Das Feuer konnte noch nicht gelöscht werden, weshalb die Ursache für die Explosion noch nicht geklärt werden konnte. Vorläufigen Angaben zufolge explodierten Container, die Chemikalien enthielten. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Entsendung mehrerer EMERCOM-Flugzeuge in den Iran angeordnet, um bei der Löschung des Brandes zu helfen. Video und mehr …
Nach schwerer Explosion: Russland hilft mit Katastrophenschutz in Iran. Russlands Präsident Putin hat die Entsendung von Rettungskräften in die iranische Hafenstadt Bandar Abbas angeordnet. Bei einer Explosion wurden dort gestern 28 Menschen getötet und über 1.000 verletzt. Der russische Katastrophenschutz schickt zwei Flugzeuge zur Unterstützung.
Unmittelbar nach der Explosion in der südiranischen Hafenstadt Bandar Abbas begannen die Rettungsarbeiten. Auf Anweisung des russischen Präsidenten entsendet Russland zwei Flugzeuge mit Rettungskräften und Hilfsgütern nach Bandar Abbas in Iran. Dies teilte der russische Katastrophenschutz auf seinem Telegram-Kanal mit. Dort heißt es: "Im Auftrag des russischen Präsidenten Wladimir Putin ordnete der Leiter des Katastrophenschutzministeriums, Alexander Kurenkow, an, zwei Flugzeuge in die iranische Stadt Bandar Abbas zu schicken: das Amphibienflugzeug Be-200CS sowie eine Il-76."
Gestern erschütterte eine schwere Explosion den Hafen Shahid Rajaee der in der südiranischen Provinz Hormozgan gelegenen Stadt Bandar-Abbas. Nach bisherigen Angaben riss die Explosion 28 Menschen in den Tod, 1.205 weitere erlitten Verletzungen. Mehr …
Schwere Explosion im Iran: Russland entsendet Rettungskräfte. Der russische Präsident hat die Entsendung mehrerer Rettungskräfte in den Iran angeordnet, um beim Löschen eines Brandes im Hafen von Schahid Radschai zu helfen. Gestern war dort eine Lagerhalle explodiert. Offiziellen Angaben zufolge sind bei dem Brand 40 Menschen ums Leben gekommen. Video und mehr …
26.04.2025: Explosion erschüttert größten iranischen Container-Hafen. Eine massive Explosion erschüttert den iranischen Hafen, in dem zuvor Schiffe mit Chemikalien für Raketentreibstoff eingelaufen waren. Die iranische Hafenstadt Bandar Abbas liegt mehr als 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran.
Esmaeil Malekizadeh, ein Beamter der Hafen- und Seeverkehrsbehörde von Hormozgan, sagte, die Explosion habe sich in der Nähe des Hafens Shahid Rajaei ereignet, einer wichtigen Anlage für Containertransporte der Islamischen Republik. Zu der Anlage gehören auch Öltanks und andere petrochemische Anlagen. Mehr …
Iran: Mehr als 500 Verletzte nach Explosion im Hafen von Bandar Abbas. In der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas, rund 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran, ist es zu einer schweren Explosion und einem Brand gekommen. Mindestens 516 Menschen wurden verletzt, wie ein Sprecher der iranischen Rettungsdienste mitteilte. Die Zahl der Todesopfer ist noch nicht bekannt. Die Explosion soll bis in die umliegenden Städte zu hören gewesen sein. Video und mehr …
16.04.2025: Irans Außenminister: Urananreicherung bei Gesprächen mit USA nicht verhandelbar. Teheran wird die Atomverhandlungen mit den USA fortsetzen, wenn sie auf Augenhöhe stattfinden, erklärt Irans Außenminister Abbas Araghchi. Die Anreicherung von Uran stehe jedoch grundsätzlich nicht zur Diskussion.
Angesichts des Bedenkens der USA hinsichtlich des iranischen Atomprogramms ist Teheran bereit, Vertrauen in seiner Beziehung zu Washington aufzubauen. Dies gibt Irans Außenminister Abbas Araghchi in einem Gespräch mit Reportern bekannt. Zugleich betont er, dass sein Land jeglichen Druck und Einflussnahme in der Angelegenheit ablehne. Die Verhandlungen mit den USA könnten fortgesetzt werden, wenn sie auf Augenhöhe und in einer respektvollen Atmosphäre stattfinden, so der Außenminister.
Zugleich stellt Irans Spitzendiplomat klar, dass die Frage der Urananreicherung im grundsätzlich nicht verhandelbar sei. Hierbei zitiert der Fernsehsender SNN Araghchi wie folgt: "Die Anreicherung ist eine Realität, eine akzeptierte Tatsache, und wir sind bereit, als Reaktion auf mögliche Bedenken Vertrauen aufzubauen, aber das Thema der Anreicherung ist nicht verhandelbar." Wenn die US-Vertreter konstruktive Vorschläge unterbreiteten, könne Teheran Verhandlungen über ein mögliches Abkommen aufnehmen, fügt der Außenminister hinzu. "Wenn nicht, werden wir weiterhin Probleme mit widersprüchlichen und gegensätzlichen Positionen haben."
Am 12. April fanden in Oman indirekte Gespräche zwischen Steve Witkoff, dem US-Sondergesandten für den Nahen Osten, und Araghchi statt. Laut Witkoff sollen die Verhandlungen positiv und konstruktiv gewesen sein. Araghchi teilte seinerseits mit, dass die Atmosphäre des Treffens konstruktiv und ruhig gewesen sei. Außerdem dankte er Omans Außenminister Sayyid Badr Albusaidi für seine Bemühungen bei dem Meinungsaustausch zwischen der iranischen und der US-amerikanischen Delegation. Laut Araghchi wird die zweite Gesprächsrunde am 19. April stattfinden. Quelle …
11.04.2025: Bericht: Iran strebt "vorläufiges" Atomabkommen mit Trump-Administration an. Ein Interimsabkommen könnte die Aussetzung eines Teils der Urananreicherung, die Verringerung des Bestands an 60 Prozent angereichertem Uran und die Gewährung von mehr Zugang für UN-Inspektoren zu den iranischen Atomanlagen beinhalten.
Iran erwägt, während der Gespräche mit den USA vorzuschlagen, dass die beiden Länder die Arbeit an einem vorläufigen Atomabkommen aufnehmen, bevor sie die Verhandlungen über ein umfassendes Abkommen fortsetzen. Dies berichteten ein europäischer Diplomat und eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber Axios. Präsident Trump hatte zuvor eine zweimonatige Frist für Verhandlungen mit Iran über ein neues Atomabkommen gesetzt – und in der Zwischenzeit eine Aufstockung der US-Streitkräfte im Nahen Osten als weitere Option für den Fall eines Scheiterns der Diplomatie angeordnet.
Die Iraner scheinen davon auszugehen, dass ein tragfähiges Abkommen in dem von Präsident Trump angestrebten Zeitrahmen nicht zu erreichen ist. Es könnte daher notwendig sein, ein Interimsabkommen als Zwischenstation auf dem Weg zu einem endgültigen Abkommen in Betracht zu ziehen", sagt Ali Vaez, der Leiter des Iran-Projekts bei der International Crisis Group.
Ein Interimsabkommen zwischen den USA und Iran könnte die Aussetzung eines Teils der iranischen Urananreicherung, die Verringerung des Bestands an 60 Prozent angereichertem Uran und die Gewährung eines umfassenderen Zugangs für UN-Inspektoren zu den iranischen Atomanlagen beinhalten. Experten wandten gegenüber Axios zwar ein, dass diese Schritte den Zeitrahmen für die Entwicklung einer Atombombe durch Iran nur geringfügig verlängern würden. Aber sie könnten helfen, Vertrauen für Verhandlungen über ein umfassendes Abkommen aufzubauen.
Ein Interimsabkommen könnte auch die Verlängerung des "Snapback"-Mechanismus beinhalten, der bereits Teil des Atomabkommens von 2015 war. Der Mechanismus, der Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Iran auslöst, wenn dieser gegen das Abkommen verstößt, läuft im Oktober aus. Der Abgesandte des Weißen Hauses, Steve Witkoff, wird am Samstag in Oman Gespräche mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi führen. Während die USA nach wie vor behaupten, dass die Gespräche direkt stattfinden, betonen die Iraner, dass die Verhandlungen über Vermittler aus Oman laufen werden. Quelle …
10.04.2025: Wenn der externe Druck anhält: Teheran droht mit Ausweisung von IAEA-Inspektoren. Wenn Iran weiterhin von außen bedroht wird, könnte es die Zusammenarbeit mit Bezug auf sein Atomprogramm einstellen, erklärt der Präsidentenberater Ali Shamkhani. Auch die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) könnten des Landes verwiesen werden.
In einem auf der Plattform X veröffentlichten Beitrag warnt Irans Präsidentenberater Ali Shamkhani vor andauerndem Druck auf sein Land durch äußere Kräfte. Es sei möglich, dass anhaltende Bedrohungen von außen und die Gefahr, dass Iran zum Ziel militärischer Angriffe werde, zu Abschreckungsmaßnahmen führten, schreibt Shamkhani. Dazu gehörten unter anderem die Ausweisung von Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und die Einstellung der Zusammenarbeit bezüglich des Atomabkommens. "Auch die Verlegung angereicherten Materials an sichere Orte kann in Betracht gezogen werden." Mehr …
Iran: "Wir haben nie nach Atomwaffen gestrebt und werden es nie". Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat am Mittwoch über Verhandlungen mit den USA gesprochen. Er gab an, der oberste Führer Ali Chamenei hat erklärt, dass Iran zu indirekten Verhandlungen bereit sei. Chamenei habe betont, dass man den USA nicht traue.
Peseschkian sagte: "Sie sind 10-, 100- und 1000-mal gekommen und haben sich vergewissert. Sollen sie doch kommen und sich erneut vergewissern, dass wir nicht nach einer Atombombe streben. Das haben wir nie und werden wir nie." Der iranische Präsident betonte, dass Iran die Nuklearwissenschaft und die Kernenergie benötigt, worauf sich die USA aber nicht einlassen würden. US-Präsident Donald Trump äußerte sich ebenfalls am Mittwoch dazu. Er antwortete auf die Frage, ob militärische Maßnahmen zum Einsatz kommen würden, wenn der Iran sich weigern würde einem Deal zuzustimmen: "Oh, wenn nötig, auf jeden Fall. Ja, absolut." Video und mehr …
06.04.2025: Iran lehnt erneut direkte Verhandlungen mit USA ab und droht Nachbarstaaten. Teheran richtet Drohungen an seine Nachbarstaaten für den Fall ihrer Unterstützung Washingtons bei möglichen US-Luftangriffen auf Ziele in Iran. Teheran hat Trumps Vorschlag zu direkten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm abgelehnt.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat Trumps Vorschlag zu direkten Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm abgelehnt. "Direkte Verhandlungen mit jemandem, der ständig mit Gewalt droht", seien "sinnlos", sagte Araghtschi. Damit widersetzte sich Iran den Drohungen der USA, entweder direkt über sein Atomprogramm zu verhandeln oder bombardiert zu werden. Teheran warnte zudem jene Nachbarländer, die US-Stützpunkte beherbergen, dass sie in die Schusslinie geraten könnten, wenn sie in den iranisch-amerikanischen Konflikt hineingezogen würden. Dies erklärte ein namentlich nicht genannter hochrangiger iranischer Beamter der Nachrichtenagentur Reuters.
Iran hat demnach dem Irak, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, der Türkei und Bahrain mitgeteilt, dass jede Unterstützung eines US-Angriffs gegen Iran, einschließlich der Nutzung des Luftraums oder Territoriums dieser Länder durch das US-Militär während eines Angriffs, als feindseliger Akt betrachtet würde. Ein solcher Akt "wird schwerwiegende Konsequenzen für sie haben", sagte der Beamte und fügte hinzu, dass der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei die iranischen Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt habe.
Die Sorge vor einem größeren regionalen Flächenbrand hat die Staaten rund um den Golf verunsichert. Das Gewässer grenzt auf der einen Seite an Iran und auf der anderen Seite an die mit den USA verbündeten arabischen Monarchien und trägt einen erheblichen Anteil zur weltweiten Ölversorgung bei. Mehr …
02.04.2025: "Drohungen gegen Iran heizen im Land Debatte über Atombombenbau an" – Chamenei-Berater warnt Trump. US-Präsident Donald Trump hat Iran jüngst mit einem Militärschlag gedroht, sollte das Land einem Abkommen zur Begrenzung seines Atomprogramms nicht zustimmen.
In einem Interview im iranischen Fernsehen am Montag warnte Ali Laridschani, Berater des geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei, die USA vor einem "strategischen Fehler". Gerade die militärischen Drohungen hätten die Debatte über die Notwendigkeit von Atomwaffen in Iran angefacht. Das iranische Volk werde Druck auf die Regierung ausüben "und sagen, dass dieser Schritt doch notwendig ist, um das Land zu schützen". Der Politiker verwies darauf, dass Iran aus religiösen Gründen keine Atomwaffen anstrebe. Er berief sich dabei auf eine Fatwa, ein religiöses Rechtsgutachten von Chamenei selbst, das sowohl den Bau als auch den Einsatz von Massenvernichtungswaffen verbietet. Video und mehr …
31.03.2025: Iran warnt vor Vergeltung nach möglichen Angriffen Israels und der USA. Im Streit mit den USA über das Atomabkommen will Iran nicht nachgeben. Ajatollah Ali Chamenei warnt, dass sein Land auf mögliche Angriffe der USA und Israels mit einem starken Gegenschlag antworten wird. Zudem würden Versuche, das Volk im Iran aufzuhetzen, scheitern.
Ali Chamenei, der Oberste Führer des Iran, warnt die USA vor Angriffen auf sein Land. In einer Rede am Montag zum Feiertag des Fastenbrechens in Teheran betonte der Ajatollah, die USA und Israel seien Iran gegenüber schon immer feindselig eingestellt. Diese Länder drohten wiederholt Attacken an, die Iran allerdings für wenig wahrscheinlich halte. Sollten diese Länder solche Schandtaten aber begehen, würden sie mit einer starken Vergeltung rechnen müssen.
Chamenei warnte zudem, dass die USA und Israel ihre Ziele durch ein Aufhetzen des iranischen Volkes nicht würden erreichen können, wie sie es bereits in den vergangenen Jahren versucht hätten. Das iranische Volk selbst würde mit ihnen fertig werden.
Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Washington zu Gewalt greifen werde, falls Iran ein Abkommen über sein Atomprogramm verweigere. Unter anderem stellte Trump Bombardements auf das Land in Aussicht. Kurz danach stellte der iranische Präsident Massud Peseschkian klar, dass sein Land direkte Gespräche zu dem Thema ablehne, für indirekte Verhandlungen aber offen sei. Vor möglichen Verhandlungen müssten die USA ihr Fehlverhalten in der Vergangenheit korrigieren und eine neue Vertrauensbasis schaffen. Mehr …
27.03.2025: Atomverhandlungen: Iran zu indirekten Gesprächen mit den USA bereit. Iran hat seine Bereitschaft zu indirekten Atomverhandlungen mit den USA bekundet. Zuvor war am Montag berichtet worden, dass Iran ein Angebot für indirekte Gespräche über die Vereinigten Arabischen Emirate erwägt.
Kamal Charrazi, ein Berater des Obersten Führers Irans, erklärte am Donnerstag, Teheran wolle seine Streitigkeiten bei der Atomfrage mit den Vereinigten Staaten lösen und sei zu indirekten Verhandlungen mit Washington bereit. Diese Äußerungen folgten auf Berichte vom Montag, wonach Iran ein Angebot für indirekte Gespräche über die Vereinigten Arabischen Emirate erwägt. Teheran hatte bisher die Warnung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, entweder eine Vereinbarung im Sinne der USA zu treffen oder militärische Konsequenzen in Kauf zu nehmen.
Der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei bezeichnete die Botschaft als trügerisch, und Außenminister Abbas Araghtschi sagte, Gespräche seien unmöglich, solange Washington seine Politik des "maximalen Drucks" nicht ändere.
"Die Islamische Republik hat nicht alle Türen verschlossen. Sie ist zu indirekten Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten bereit, um die andere Partei zu bewerten, ihre eigenen Bedingungen darzulegen und eine angemessene Entscheidung zu treffen", betonte Charrazi. Iran soll bald auf Trumps Brief an Chamenei antworten. Araghtschi sagte letzte Woche, dass Teheran in seiner Antwort sowohl Trumps Drohungen als auch die Möglichkeiten berücksichtigen werde.
Vor etwa zwei Wochen erklärte Trump, er habe der iranischen Führung einen Brief geschickt, in dem er Gespräche mit der Islamischen Republik vorschlägt, von der der Westen befürchtet, dass sie sich rasch der Fähigkeit zur Herstellung von Atomwaffen nähert. Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte jedoch, er werde nicht mit den USA verhandeln, solange er "bedroht" werde, und Iran werde sich nicht den "Befehlen" der USA beugen, Gespräche zu führen.
Während Trumps erster Amtszeit 2017–2021 hatte sich Washington aus dem 2015 zwischen Iran und den Weltmächten geschlossenen Abkommen zurückgezogen, das den umstrittenen Nuklearaktivitäten Teherans im Gegenzug für Sanktionserleichterungen enge Grenzen gesetzt hatte. Mehr …
24.03.2025: Iranischer Außenminister: Teheran nimmt keine direkten Verhandlungen mit USA auf. Solange Iran unter Sanktionsdruck stehe und mit Anschuldigungen konfrontiert werde, werde das Land direkte Gespräche mit den USA ablehnen. Dies erklärte der iranische Außenminister, Seyed Abbas Araghtschi. Teheran sei aber offen für indirekte Verhandlungen.
Teheran wird an seiner Politik festhalten, nicht direkt mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu verhandeln, solange Iran unter maximalem Sanktionsdruck steht und täglich mit Anschuldigungen konfrontiert wird. Irans Außenminister, Seyed Abbas Araghtschi, erklärte dies bei einem Pressebriefing am Montag (Ortszeit). In diesem Zusammenhang betonte der iranische Spitzendiplomat: "Solange wir keine Änderung in der Haltung der anderen Seite gegenüber dem iranischen Volk feststellen, ist unsere feste Politik klar." Zugleich gab Araghtschi bekannt, dass der Weg für indirekte Verhandlungen offen stehe.
Iran werde keine Gelegenheit verpassen, seine nationalen Interessen durchzusetzen, stellte der Außenminister klar. Am 19. März berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf mehrere Quellen, US-Präsident Donald Trump habe in einem Brief an den geistlichen Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, eine Frist von zwei Monaten gesetzt, innerhalb derer man sich über ein neues Atomabkommen einigen müsse.
Anfang März gab Trump bekannt, dass er dem Obersten Führer Irans einen Brief geschickt habe. Sein Ziel sei es, Teheran von der Weiterentwicklung von Atomwaffen abzuhalten. "Es gibt zwei Möglichkeiten: militärische Maßnahmen oder eine Verhandlungslösung", meinte Trump in einem Interview mit dem US-Sender Fox Business Network. Diese Botschaft habe er der iranischen Führung übermittelt. Mehr ...
23.03.2025: Iran stationiert neue Flugabwehrraketensysteme auf Inseln im Persischen Golf. Iran bemüht sich mit neuen Waffen um seine Sicherheit. Erst in dieser Woche haben iranische Medien über eine neue Entwicklung berichtet. Dabei handelt es sich um neue Flugabwehrraketensysteme, die auf drei Inseln im Persischen Golf stationiert sind.
Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat in dieser Woche neue Flugabwehrraketensysteme vorgestellt. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Samstag berichtete, seien die Defensivwaffen dem Befehlshaber der IRGC-Marine Alireza Tangsiri präsentiert worden, als er mehrere Stützpunkte in der Straße von Hormus und im Persischen Golf besichtigt habe.
Tangsiri wurde dabei mit den Worten zitiert, dass die Hauptstrategie in der IRGC-Marine im laufenden Jahr darin bestehe, ihre Kampffähigkeit zu erhöhen und zu verbessern. Dabei warnte der die Gegner seines Landes vor "Dummheiten". Der Iran lasse den Feind in der Straße von Hormus nie aus den Augen und befinde sich in höchster Bereitschaft. Mehr …
13.03.2025: "Wie soll man mit jemandem wie Trump verhandeln?" – Chamenei zu neuem Atomdeal. Bei einem Treffen mit Studenten anlässlich des heiligen Monats Ramadan äußerte der Oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, sich auch zu einem möglichen neuen Atomdeal. Dabei lehnte er den jüngsten Vorstoß der USA zu erneuten Atom-Gesprächen ab, die US-Präsident Donald Trump in einem persönlich an Chamenei gerichteten Brief angeboten hatte.
Chamenei betonte, dass der Iran kein Interesse habe, über Atombomben zu verfügen. "Es ist unsere eigene Entscheidung", so der Oberste Führer, der zudem hervorhob, dass die USA nichts dagegen tun könnten, wenn die Motivationslage Teherans eine andere wäre. Den aktuellen Vorstoß Washingtons halte er lediglich für einen Versuch, die Weltöffentlichkeit zu täuschen. Auch der iranische Präsident Massud Peseschkian lehnt Verhandlungen mit US-Präsident Trump ab, solange dieser Drohungen ausspreche. Die staatlichen Medien zitierten Peseschkian am Dienstag mit diesen an Trump gerichteten Worten: "Tun Sie, was zur Hölle Sie wollen." Video und mehr ...
10.03.2025: Iran: Bilaterale Gespräche mit den USA abgelehnt. Der oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Khamenei, hat einen Vorschlag der USA für bilaterale Gespräche entschieden abgelehnt. Seiner Ansicht nach zielen die von Washington angestrebten Verhandlungen nicht auf einen echten diplomatischen Dialog ab, sondern darauf, den Einfluss Irans in der Region einzuschränken und das Land in all seinen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Aktivitäten unter Kontrolle zu bringen. Video und mehr …
09.03.2025: Katar warnt: Angriff auf Atomanlage in Iran würde Wassernot auslösen. Premierminister Al Thani warnte, dass ein Angriff auf die iranischen Atomanlagen dazu führen würde, dass es am Persischen Golf "kein Wasser, keinen Fisch, nichts … kein Leben" mehr gäbe. Iran betreibt an der Ostküste des Persischen Golfs nahe der Küstenstadt Buschehr ein Kernkraftwerk.
Katars Premierminister hat davor gewarnt, dass ein Angriff auf die iranischen Atomanlagen die Gewässer des Persischen Golfs "völlig verseuchen" und das Leben in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait bedrohen würde. Die drei Wüstenstaaten auf der anderen Seite des Golfs verfügen nur über geringe natürliche Wasservorkommen, und mehr als 18 Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser ausschließlich aus entsalztem Wasser aus dem Golf. Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani warnte, dass ein Angriff auf die iranischen Atomanlagen dazu führen würde, dass es am Golf "kein Wasser, keinen Fisch, nichts … kein Leben" mehr gäbe.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, er wolle ein Atomabkommen mit Iran aushandeln und hat Teheran vorgeschlagen, dass die beiden Länder Gespräche aufnehmen. Trump hat zugleich eine Kampagne des "maximalen Drucks" wieder aufgenommen, die während seiner ersten Amtszeit als Präsident angewandt wurde, um Iran von der Weltwirtschaft zu isolieren und die Ölexporte des Landes auf null zu bringen. Trump schließt auch einen Angriff auf iranische Atomanlagen nicht aus. Mehr ...
Iran lehnt Gespräche mit USA über Raketenreichweite und regionalen Einfluss Teherans ab. Die Äußerungen des iranischen Staatsoberhauptes erfolgten, einen Tag nachdem Trump bestätigt hatte, dass er einen Brief an Chamenei geschickt habe.
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei sagte, er lehne den Vorstoß der USA zu Gesprächen zwischen den beiden Ländern ab, da diese darauf abzielen, die Reichweite iranischer Raketen und den Einfluss des Landes in der Region einzuschränken. In einer Rede vor einer Gruppe von Beamten am Samstag erwähnte Chamenei die Vereinigten Staaten nicht namentlich, sagte aber, eine "tyrannische Regierung" dränge beharrlich auf Gespräche. "Ihre Gespräche zielen nicht darauf ab, Probleme zu lösen, sondern darauf, der Partei, die auf der anderen Seite des Tisches sitzt, das aufzuzwingen, was wir wollen."
Chameneis Äußerungen erfolgten, einen Tag nachdem Präsident Donald Trump bestätigt hatte, einen Brief an Chamenei geschickt zu haben, in dem er sich um ein neues Abkommen mit Teheran bemühte, um dessen schnell voranschreitendes Atomprogramm einzudämmen und das Atomabkommen zu ersetzen, aus dem die USA während seiner ersten Amtszeit ausgestiegen waren. Mehr …
08.03.2025: Vermittlung von Gesprächen mit dem Iran: Russlands Antwort auf US-Anfrage erfordert Vorsicht. Experten werten die Berichte, wonach Washington Moskau gebeten hat, bei den Verhandlungen mit dem Iran als Vermittler aufzutreten, als eine Erwärmung der Beziehungen zwischen Russland und den USA. Eine solche Vermittlung birgt für den Kreml sowohl Chancen als auch Gefahren.
Die Vereinigten Staaten brauchen die Unterstützung Russlands bei der Normalisierung der Beziehungen zum Iran. Dies berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Den Quellen zufolge hat Donald Trump diese Forderung bei seinen Gesprächen mit Wladimir Putin am 12. Februar geäußert, und anschließend haben US-Außenminister Marco Rubio und der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einem Treffen in Saudi-Arabien darüber gesprochen. Die Logik der US-amerikanischen Seite ist klar. Bei aller Abneigung gegen die Iraner hat Trump keine Zeit, Energie oder Lust auf einen Konflikt mit der Islamischen Republik. Die Jerusalem Post schrieb: "Für die Trump-Administration könnte jede Verringerung der Spannungen mit ... dem Iran ein Sieg sein, da sie sich dann nicht mehr auf den Nahen Osten konzentrieren muss."
Andererseits können die Vereinigten Staaten die Situation mit dem Iran auch nicht ungenutzt verstreichen lassen. Nach dem Debakel in Syrien fühlen sich die Iraner verwundbar – und beschleunigen westlichen Medienberichten zufolge den Prozess des Baus einer Atombombe als ultimative Verteidigungswaffe. Gleichzeitig besteht nun die einmalige Chance, alle Probleme friedlich zu lösen – auch weil der iranische Präsident Massud Peseschkian ebenfalls für eine diplomatische Lösung des Konflikts eintritt. Und die Niederlage in Syrien, multipliziert mit der Wirtschaftskrise des Landes, erlaubt es ihm und seinen Anhängern, den Kompromiss mit den USA als beste Lösung für alle Probleme zu "verkaufen".
Es ist klar, dass Washington und Teheran nicht direkt miteinander reden können, was bedeutet, dass ein Vermittler benötigt wird. Einen einflussreichen und zugleich ehrlichen Vermittler, dessen Wort von beiden Seiten vertraut wird. Das ist Russland. Mehr …
05.03.2025: Bericht: Russland vermittelt zwischen Trump-Administration und Iran – Europa nicht involviert. Russland ist der Ansicht, dass die USA und Iran alle Probleme durch Verhandlungen lösen sollten. Moskau sei "bereit, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um dies zu erreichen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg".
Russland habe sich bereit erklärt, die Regierung von US-Präsident Donald Trump bei der Kommunikation mit Iran zu unterstützen, unter andrem in Bezug auf das Atomprogramm der Islamischen Republik und ihre Unterstützung für schiitische Milizen in der Region, wie mit der Situation vertraute Personen gegenüber Bloomberg berichteten. Trump hat dieses Interesse in einem Telefongespräch im Februar direkt an Präsident Wladimir Putin weitergegeben, und hochrangige Beamte seiner Regierung haben die Angelegenheit Tage später bei Gesprächen in Saudi-Arabien mit ihren russischen Amtskollegen erörtert, so die Personen, die wegen der Sensibilität des Themas nicht genannt werden wollten.
Ein Beamter des Weißen Hauses sagte, dass Russland angeboten habe, die Kontakte zu knüpfen, ohne darum gebeten worden zu sein, diese Rolle zu übernehmen. Die Gespräche befinden sich in der Anfangsphase, und es ist nicht klar, ob die Gespräche zwischen den USA und Iran Fortschritte bringen würden. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte auf Anfrage von Bloomberg, dass Russland der Meinung sei, dass die USA und Iran alle Probleme durch Verhandlungen lösen sollten und dass Moskau "bereit ist, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um dies zu erreichen". Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte auf die Frage, ob Russland angeboten habe, zwischen Teheran und Washington zu vermitteln, es sei "natürlich", dass Länder ihre Unterstützung anbieten würden.
Seit seinem Amtsantritt vor etwa sechs Wochen hat Trump versucht, die Beziehungen zu Moskau wiederherzustellen, die die USA nach dem Ukraine-Krieg im Jahr 2022 abgebrochen hatten. Während Trump versucht, ein Ende dieses Krieges direkt mit der Kremlführung auszuhandeln – einschließlich eines Telefongesprächs zwischen den beiden Staatsoberhäuptern am 12. Februar – haben beide Seiten signalisiert, dass sie offen für eine Zusammenarbeit bei anderen geopolitischen Interessen sind, einschließlich Handelsrouten und Ressourcen in der Arktis. Mehr ...
25.02.2025: Wegen möglichen Angriffs auf Atomanlagen: Iran versetzt Militär in "höchste Alarmbereitschaft". Iran hat seine Verteidigungssysteme rund um seine Nuklearanlagen in höchste Alarmbereitschaft versetzt, da er einen bevorstehenden Angriff Israels und der USA befürchtet.
Aus Furcht vor einem Angriff Israels und der USA hat Iran seine Verteidigungssysteme rund um seine Atomanlagen in höchste Alarmbereitschaft versetzt, wie The Telegraph erfahren hat. Zwei hochrangigen Regierungsquellen zufolge hat die Islamische Republik auch die Verteidigungsanlagen um die wichtigsten Nuklear- und Raketenstandorte verstärkt, wozu auch die Aufstellung zusätzlicher Flugabwehrsysteme gehört. Offiziellen Angaben zufolge sind die Maßnahmen eine Reaktion auf die wachsende Besorgnis über eine mögliche gemeinsame Militäraktion Israels und der Vereinigten Staaten. Zuvor hatten die US-Geheimdienste sowohl die Regierung Biden als auch die Regierung Trump gewarnt, dass Israel in diesem Jahr wahrscheinlich iranische Atomanlagen angreifen werde.
Die jüngsten Entwicklungen, einschließlich der Kommentare von Donald Trump und der Berichte über mögliche Pläne seiner Regierung, den Iran anzugreifen, haben die Aktivitäten zum Schutz iranischer Atomanlagen weiter intensiviert. General Amir Ali Hajizadeh, Befehlshaber der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC), kündigte diese Woche an, dass Iran ein ballistisches Raketenabwehrsystem zur Verteidigung gegen einen israelischen Angriff entwickelt habe. Er sagte, das Abwehrsystem werde im März fertig sein, um Teheran und mehrere Großstädte mit einem ballistischen Abwehrsystem auszustatten. Mehr ...
18.02.2025: Durchgesickerte Dokumente enthüllen US-Einmischungsprojekte im Iran. Neue durchgesickerte Dokumente belegen Washingtons anhaltenden, verdeckten Vorstoß für einen Regimewechsel im Iran. Mit Millionen, die in geheimen Initiativen versickern, versuchen die USA, die Zivilgesellschaft zu infiltrieren, die politische Beteiligung zu manipulieren und Unruhen zu schüren, während sie ihre iranischen Nutznießer im Dunkeln halten. Eine von The Cradle überprüfte Bombenmeldung enthüllt die Tiefen von Washingtons lang andauernder Kampagne zur Destabilisierung der Islamischen Republik.
Seit Jahren hat der Near East Regional Democracy Fund (NERD) des US-Außenministeriums Hunderte Millionen Dollar in verdeckte Operationen gesteckt, die darauf abzielen, die Regierung in Teheran zu stürzen – ohne Erfolg. Details darüber, wohin dieses Geld fließt und wer davon profitiert, werden in der Regel verschwiegen. Diese Veröffentlichung gibt jedoch einen seltenen Einblick in den neuesten Plan von NERD für einen Regimewechsel.
Verdeckte Finanzierung der iranischen Opposition. Bei dem fraglichen Dokument handelt es sich um eine vertrauliche Ausschreibung des US-Außenministeriums für private Auftragnehmer und mit Geheimdiensten verbundene Einrichtungen wie das National Endowment for Democracy (NED) und USAID. Das Dokument wurde im August 2023 diskret in Umlauf gebracht und forderte zur Einreichung von Vorschlägen auf, um „die iranische Zivilgesellschaft, Bürgerrechtsaktivisten und das gesamte iranische Volk bei der Ausübung ihrer bürgerlichen und politischen Rechte während und nach der Wahlperiode des nächsten Jahres zu unterstützen, um mehr Möglichkeiten für eine demokratische Beteiligung zu schaffen“.
„NERD forderte die Bewerber auf, „Aktivitäten vorzuschlagen“, die „die Bemühungen der Zivilgesellschaft stärken würden, sich während der Wahlperiode um Themen zu organisieren, die für das iranische Volk von Bedeutung sind, und gewählte und nicht gewählte Führungspersönlichkeiten für die Forderungen der Bürger zur Rechenschaft zu ziehen“. Mehr …
16.02.2025: Iran läutet Ära preiswerter Flugzeugträger ein. Iran hat seinen ersten Flugzeugträger in Dienst gestellt, der ausschließlich Drohnen trägt. Das aus einem Containerschiff umgebaute Schiff verfügt über eine solide Energiereserve und kann ein Jahr lang autonom operieren.
Iran hat den ersten dieselbetriebenen Drohnenflugzeugträger der Welt, die Shahid Bahman Bagheri, in Dienst gestellt. Das Schiff, das früher ein kommerzielles Containerschiff war, gehört jetzt zur Marineeinheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarde. Es trägt mehrere Geschwader von Drohnen sowie Hubschrauber, Marschflugkörper und Anlagen der elektronischen Kampfführung. Die Start- und Landebahn für Drohnen beträgt 180 Meter. Es hat eine Reichweite von bis zu 22.000 Seemeilen, ohne dass es in Häfen aufgetankt werden muss. Während der Feierlichkeiten zur Indienststellung sagte der Befehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde, Generalmajor Hussein Salami, dass die Autonomie des Schiffes bis zu einem Jahr betragen kann.
Die Spannungen zwischen Iran und Israel haben in letzter Zeit zugenommen. Teheran erwartet auch eine neue Runde der Konfrontation mit den Vereinigten Staaten unter US-Präsident Donald Trump. "Iran ist keineswegs schwächer geworden, sondern viel stärker als zuvor, und diese Stärke ist jetzt ganz offensichtlich", betont Salami. Admiral Alireza Tangsiri, Befehlshaber der Gardemarine, sagte, der Bau des Schiffes habe mehr als zwei Jahre gedauert. Der Militärexperte Mehdi Bakhtiari beschrieb in einem Interview mit der Tehran Times die Praxis des Umbaus von Handelsschiffen in Militärschiffe als üblich: "Dieser Ansatz ist sowohl praktisch als auch effektiv und wird die Fähigkeiten Irans in kritisch wichtigen Regionen erweitern: im Indischen Ozean und im Roten Meer." Mehr …
14.02.2025: Schlachtfeld der Zukunft: Iran präsentiert erstes Drohnen-Kriegsschiff. Die iranische Revolutionsgarde hat Videomaterial veröffentlicht, das den weltweit ersten reinen Drohnenträger zeigen soll. Der Träger "Shahid Bahman Bagheri" entstand aus einem ehemaligen Containerschiff, das von 2022 bis 2024 umgebaut wurde.
Die "Shahid Bahman Bagheri" soll 60 Kamikazedrohnen tragen können und dient auch als Hubschrauber-Landeplatz. Zudem sollen 30 bemannte oder unbemannte Boote in dem Hangar Platz finden, die mit einem Kran zu Wasser gelassen werden. Auch soll sie Unterwasserdrohnen absetzen können. Das Schiff kann außerdem mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern sowie Luftabwehrsystemen bewaffnet werden. An Bord befindet sich eine Krankenstation, inklusive OP-Saal und Radiologie. Es gibt für die Besatzung einen Fußballplatz, zwei Basketball-Körbe, Tischtennisplatten und Trainingsgeräte. Iran präsentierte auch den "Hadid 110", einen Drohnenjet, der statt mit einem Propeller mit einem Düsentriebwerk angetrieben wird. Ebenfalls wurde ein bisher namenloses Fluggerät demonstriert, das aus dem Wasser heraus gestartet werden kann. Mehr ...
26.01.2025: Der Iran, Terrorunterstützer? (Anmerkung der Redaktion: Um den wahren Terrorunterstützer zu erkennen muss man nur schauen wer am lautesten schreit dass ein anderer der Terrorstaat wäre…) Angesichts der neuen Regierung unter Trump stellt sich die Frage, ob Israel nun in der Lage sein wird, die USA zu einem Angriff gegen den Iran zu bewegen. Bisher war das Netanjahu nicht gelungen.
Allerdings glaubt Netanjahu nun, da Syrien ausgeschaltet wurde, und die Hisbollah Probleme mit Waffennachschub hat, auf das Niveau der Hamas gebombt zu haben, endlich kurz vor dem Ziel zu stehen. Und so gibt es unterschiedlichste Analysen und die Chancen stehen 50:50, dass Israel einen massiven Angriff trotz der letzten eher misslungenen Versuche, aber diesmal mit Hilfe der USA. Dass dies nicht nur durch den Kooperationsvertrag mit Russland, der auch Sicherheitsfragen beinhaltet, risikoreich ist, dürfte jedem Beobachter klar sein. Aber im Westen erscheint die Zurückhaltung der neuen Regierung im Iran, welche versucht einen Ausgleich mit dem Westen zu finden, als Schwäche ausgelegt. Also schauen wir noch einmal in die Geschichte. Mehr …
18.01.2025: Iran: Einzeltäter tötet in Teheran zwei Justizbeamte des Obersten Gerichtshofs. Ein Mann hat zwei leitende Richter vor dem Justizministerium im Zentrum der iranischen Hauptstadt getötet. Laut Agenturmeldungen erschoss sich der Täter im Anschluss. Die beiden Richter waren zuständig für Straftaten gegen die nationale Sicherheit, Spionage und Terrorismus.
In Teheran wurden am frühen Morgen zwei leitende Richter in der Nähe des Gebäudes des Obersten Gerichtshofs erschossen. Ein weiterer Justizbeamter wurde bei dem Attentat verwundet. Laut Agenturmeldungen hat sich der Angreifer nach der Attacke selbst erschossen. Die Presseabteilung des Justizministeriums gab folgende Erklärung zu dem Vorfall ab: "Heute Morgen verübte ein bewaffneter Eindringling am Obersten Gerichtshof ein vorsätzliches Attentat auf zwei mutige und erfahrene Richter, die für ihren Kampf gegen Verbrechen gegen die nationale Sicherheit, Spionage und Terrorismus bekannt sind."
Vorläufige Ermittlungen hätten laut Medienberichten ergeben, "dass der Angreifer weder einen Fall am Obersten Gerichtshof hatte noch Besucher einer seiner Zweigstellen war". Nach dem Angriff hätte das Sicherheitspersonal des Gerichts noch versucht, den Amokschützen zu stellen, der sich jedoch durch Selbstmord einer Verhaftung entzog. Iranischen Medien zufolge war eines der Opfer bereits im Jahr 1998 Ziel eines terroristischen Attentats, das es leicht verletzt überlebte. Mehr ...
13.01.2025: Kann True Promise III das geopolitische Schicksal des Irans neu gestalten? Als wahrscheinliche, aber vorerst hypothetische Militäroperation bietet „True Promise III“ dem Iran eine entscheidende Gelegenheit, das Übergreifen der USA und Israels in Westasien zu neutralisieren und eine entscheidende Lösung für seine innenpolitischen Herausforderungen zu finden.
Warum sind die USA so sehr darauf bedacht, sich in Westasien zu verschanzen? Der Grund ist sicherlich nicht mehr, wie in den vergangenen Jahrzehnten den Zugang zu billigem Öl und Gas zu sichern – die USA verfügen über ausreichende eigene Vorräte; sie versuchen sogar, sich als Europas wichtigster Energielieferant zu positionieren.
Heute sind die USA vor allem aus einem Grund in der Region, nämlich um die Existenz Israels zu schützen und Tel Aviv die Möglichkeit zu geben, seine wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Muskeln in der gesamten arabischen Welt spielen zu lassen. Um dies zu erreichen, müssen sie jedoch das größte Hindernis für Israel und den Zionismus, die Islamische Republik Iran, beseitigen.
Teheran unterstützt nicht nur die Achse des Widerstands in der Region gegen die westliche Hegemonie, sondern steht vor allem für souveräne, unabhängige, autarke muslimische Fähigkeiten – die „Bedrohung durch ein gutes Beispiel“, wenn man so will. Zu diesem Zweck hat Washington Sanktionen gegen den Iran verhängt, Militärbasen am Persischen Golf verstärkt und Truppen, Flugzeuge und Flugzeugträger entsandt – alles, um die Islamische Republik „einzudämmen“.
Der Sturz des ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad in Syrien fügt den Drohungen gegen den Iran eine weitere Dimension hinzu: die Möglichkeit, dass das NATO-Mitglied Türkei als US-Vertreter eingesetzt wird, um im Irak und in Aserbaidschan Fronten gegen den Iran zu eröffnen. Am Persischen Golf halten die saudischen und emiratischen Verbündeten der USA eine Front gegen die mit den Ansarallah verbündeten Kräfte im Jemen aufrecht, ein relativ neues und mächtiges Mitglied der Widerstandsachse. Mehr …
16.12.2024: Interview mit dem Iran-Historiker Ervand Abrahamian: Kommt der große Krieg? Ervand Abrahamian ist Professor für Geschichte an der City University of New York. Außerdem unterrichtete er an den Universitäten Princeton und Oxford. Er gilt als einer der führenden Historiker des modernen Iran und ist Autor zahlreicher einflussreicher Werke, darunter „Eine Geschichte des modernen Iran“.
Im Interview spricht er über die Gefahr eines großen Krieges im Iran, die moderne Geschichte des Landes und die historischen Verbrechen Großbritanniens, Russlands, der USA und Israels gegen das Land. Das Gespräch führte Michael Holmes. Video und mehr …
12.12.2024: "Ein gemeinsamer amerikanisch-zionistischer Plan" – Irans Oberster Führer zum Umsturz in Syrien. Irans Oberster Führer Ali Chamenei hat die USA und Israel für den Umsturz in Syrien verantwortlich gemacht. "Es darf keinen Zweifel daran geben, dass das, was in Syrien passiert ist, das Ergebnis eines gemeinsamen amerikanisch-zionistischen Plans ist", sagte Khamenei am Mittwoch in einer Rede in Teheran, die vom staatlichen Fernsehen übertragen wurde. "Wir haben Beweise, und diese Beweise lassen keinen Raum für Zweifel." Video und mehr …
11.12.2024: Die Anti-Iran-Resolution der E3 wird Irans nukleare Entschlossenheit verstärken. Während Israel die USA zu einem neuen Krieg gegen den Iran drängt, ist die Anti-Iran-Resolution der IAEO bereits nach hinten losgegangen, hat die neue verhandlungsfreundliche Regierung in Teheran unterminiert und dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden des Landes ein sprichwörtliches Geschenk gemacht.
Am 21. November brachten Großbritannien, Frankreich und Deutschland (die „E3“) eine Anti-Iran-Resolution vor den Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO). Die Resolution wurde angenommen und verschafft dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) eine politische Präsenz, während es die Versuche der Reformer abwehrt, das iranische Atomprogramm im Gegenzug für die Aufhebung der Sanktionen einzuschränken.
Die Misstrauensmaßnahme. Die Maßnahme, die der IAEO im Rahmen des „NVV-Sicherungsabkommens mit der Islamischen Republik Iran“ übertragen wurde, wurde von den E3 mit Unterstützung der USA – und indirekt auch Israels, eines nicht deklarierten Atomstaates, der nicht am Atomwaffensperrvertrag teilnimmt – eingebracht.
In der Resolution wurde der Iran aufgefordert, „technisch glaubwürdige Erklärungen für das Vorhandensein von Uranpartikeln anthropogenen Ursprungs an mehreren nicht deklarierten Orten im Iran“ zu liefern. Die Antworten Teherans, die im IAEO-Bericht vom 19. November detailliert aufgeführt sind, verglichen das „Vorhandensein von Uranpartikeln“ mit der Sichtung des Ungeheuers von Loch Ness – ebenso wenig nachweisbar.
Neunzehn Mitglieder des Gouverneursrats der IAEO stimmten für die E3-Maßnahme, während sich 12 Staaten der Stimme enthielten. Drei Länder – Russland, China und Burkina Faso – stimmten mit „Nein“. Venezuela war nicht stimmberechtigt. Mehr …
Irans Oberster Führer macht USA und Israel für den Umsturz in Syrien verantwortlich. USA und Israel hätten den Sturz Assads in Syrien inszeniert. Chamenei deutete auch an, dass die Türkei seine Finger im Spiel hatte.
Irans Oberster Führer, Ali Chamenei, hat die USA und Israel für den Umsturz in Syrien verantwortlich gemacht. "Es darf keinen Zweifel daran geben, dass das, was in Syrien geschehen ist, das Ergebnis eines gemeinsamen amerikanisch-zionistischen Plans ist", sagte er laut dem staatlichen Rundfunk in der Hauptstadt Teheran.
Chamenei äußerte, Iran habe Beweise für seine Vorwürfe. "Auch eine Nachbarregierung Syriens spielt eine Rolle", sagte der 85-Jährige. Das war offenbar eine Anspielung auf die Türkei, die im Norden Syriens militante Islamisten beim Sturz Assads unterstützte.
Der Sturz Assads wird weithin als schwerer Schlag für die vom Iran angeführte politische und militärische Allianz "Achse des Widerstands" angesehen, die sich gegen den Einfluss Israels und der USA im Nahen Osten stellt.
Ayatollah Chamenei sagte auch, Iran habe alle Vorbereitungen getroffen, um Syrien zu helfen, aber die USA und das israelische Regime hätten alle Luft- und Landwege in das arabische Land geschlossen. Chamenei deutete allerdings an, dass die syrische Armee auch nicht willens gewesen sei, ihr Land zu verteidigen.
Das NATO-Mitglied Türkei, das nach mehreren grenzüberschreitenden Angriffsoperationen gegen die syrisch-kurdische Miliz YPG weite Teile Nordsyriens besetzt hält, ist seit Ausbruch des Syrienkonflikts 2011 einer der wichtigsten Unterstützer der Islamisten, die Assad stürzen wollten. Mehr …
10.12.2024: Teheran zum Umsturz in Syrien: Assad suchte Annäherung an Westen und wurde getäuscht. Angesichts der jüngsten Eskalation in Syrien galt der Iran als jene Macht, die an der Seite Damaskus in die Kampfhandlungen hätte eingreifen und die Macht von Baschar al-Assad retten können. Doch Teheran blieb außen vor, als Assad gestützt wurde. Nun versucht man zu erklären, warum es so weit kam.
Nach etwas mehr als einer Woche seit Beginn der Kampfhandlungen im Norden Syriens Ende November haben die sogenannten "syrischen Oppositionskräfte" die Kontrolle über die meisten Regionen und damit die Macht im Land übernommen. Die Regierungstruppen erlitten binnen weniger Tage gleich mehrere schwere Niederlagen, verloren dabei große Gebiete und brachen unter dem Ansturm des Gegners zusammen, ohne nennenswerten Widerstand zu leisten. Infolgedessen endete die 24-jährige Regierungszeit von Präsident Baschar al-Assad. Er musste Syrien verlassen, nachdem Einheiten der Opposition am Sonntag in Damaskus eingedrungen waren und die syrische Hauptstadt kurz darauf eingenommen hatten.
Assad ist aber nicht der einzige Verlierer in dieser Situation. Denn als weiterer Verlierer gilt vor allem der Iran, der – wie diverse andere internationale Akteure – seit 2011 in den Syrien-Konflikt involviert ist und bislang zu den wichtigsten Verbündeten der syrischen Regierung zählte. Die Islamische Republik betrachtete ihr Engagement in Syrien als Kampf gegen die USA und Israel sowie um Einflusssphären im Nahen Osten. Mehr …
29.11.2024: Noch vor Trumps Amtsantritt: Iran startet neue Gesprächsrunde mit EU-Ländern. Iranische Diplomaten treffen sich in Genf mit Vertretern Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, um über das Atomprogramm Irans und die Lage in Nahost zu diskutieren. Dabei könnten Teherans Zusammenarbeit mit Russland und die drohende Eskalation mit Israel eine entscheidende Rolle spielen.
Europäische und iranische Diplomaten treffen sich am Freitag, um zu erörtern, ob sie in den kommenden Wochen ernsthafte Gespräche aufnehmen können, um die Spannungen in der Region ‒ auch wegen des umstrittenen iranischen Atomprogramms ‒ zu entschärfen, bevor Donald Trump ins Weiße Haus zurückkehrt. Die Treffen im schweizerischen Genf, wo die Weltmächte und Iran vor mehr als einem Jahrzehnt einen ersten Durchbruch in den Atomgesprächen erzielt hatten, bevor sie 2015 ein Abkommen schlossen, sind die ersten seit der US-Wahl und sollen zeigen, ob vor dem 20. Januar, wenn Trump in sein Amt eingeführt wird, eine Dynamik aufgebaut werden kann.
Der stellvertretende iranische Außenminister und Chefunterhändler für Atomfragen, Madschid Tachterawantschi, trifft sich am Freitag mit Spitzendiplomaten aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich, den sogenannten E3, nachdem er am Donnerstagabend mit dem EU-Chefkoordinator zusammengetroffen ist. Wie groß das Misstrauen zwischen beiden Seiten ist, wurde deutlich, als die E3-Länder am 21. November eine Resolution gegen Iran durchsetzten, die die UN-Atomaufsichtsbehörde damit beauftragte, bis zum Frühjahr 2025 einen "umfassenden" Bericht über die nuklearen Aktivitäten Irans zu erstellen. Mehr ...
24.11.2024: Iran kündigt neuen Schritt in Atomprogramm an. Teheran hat als Reaktion auf eine kritische Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bekannt gegeben, dass es über zwei neue fortschrittliche Zentrifugen verfügt. Als Reaktion auf die kritische Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat Iran sein Versprechen eingelöst, sein Atomprogramm auszubauen. Wie der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad-Bagher Ghalibaf, am Sonntag mitteilte, hat Teheran neue hochmoderne Zentrifugen für die Anreicherung von Uran für Atomwaffen in Betrieb genommen.
Die UN-Atomaufsichtsbehörde verabschiedete die Resolution auf ihrer Gouverneursratssitzung am Donnerstag. In dem Antrag wird die mangelnde Transparenz der iranischen Nuklearaktivitäten angeprangert. Während China, Russland und Burkina Faso dagegen stimmten, wurde die Resolution mit 19 Ja-Stimmen angenommen. Laut AFP-Quellen gab es zwölf Enthaltungen; Venezuela stimmte nicht ab. In einer gemeinsamen Erklärung warnten Großbritannien, Frankreich und Deutschland im Vorfeld, das iranische Atomprogramm stelle eine "Bedrohung" für die internationale Sicherheit dar. Auch Washington bezeichnete die nuklearen Aktivitäten des Landes als "zutiefst beunruhigend".
Ghalibaf sagte vor dem Parlament, die Resolution spiegele den "politisch unrealistischen und destruktiven Ansatz" des Westens gegenüber dem iranischen Atomprogramm wider. Er beschuldigte Länder wie die USA, die nukleartechnischen Aktivitäten Irans als Vorwand für ihre eigenen "illegitimen Handlungen" zu benutzen und sagte, der von ihnen eingebrachte Antrag gefährde die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit der IAEA. "Ihre Unehrlichkeit und Boshaftigkeit haben die konstruktive Atmosphäre gestört, die wir für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Iran und der Behörde aufgebaut haben. Diese politisch motivierten und destruktiven Entscheidungen zwingen Länder dazu, Maßnahmen außerhalb der IAEA-Protokolle zu ergreifen, um ihre nationale Sicherheit zu schützen", erklärte Ghalibaf. Anschließend kündigte er an, dass Teheran als Reaktion darauf fortschrittliche Zentrifugensysteme zur Urananreicherung einsetzen werde. Mehr …
18.11.2024: Teheran warnt IAEA vor antiiranischer Resolution: Wäre über Antwort nicht glücklich. Iran zeigt sich bereit, bezüglich seines Atomprogramms mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zusammenzuarbeiten. Die Regierung in Teheran lehnt aber jeglichen Druck kategorisch ab und warnt die IAEA, eine feindselige Resolution zu verabschieden.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat das Vorhaben seines Landes bekräftigt, mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zu kooperieren. Gleichzeitig stellte der Diplomat eine Bedingung: Die Organisation sollte keine Resolution gegen das iranische Atomprogramm verabschieden. Die Warnung fiel nach einem Treffen mit dem IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi. Am Samstag erklärte Araghtschi im Staatsfernsehen, dass Teheran Maßnahmen treffen würde, sollte die IAEA ihre antiiranische Linie fortsetzen. Diese würden die Organisation "bestimmt nicht glücklich" machen. Von den örtlichen Medien wurde der Diplomat mit den Worten zitiert: "Unser Verhalten gegenüber der IAEA ist durch und durch professionell. Sie ist ein technisches Organ, das seine Pflichten im technischen Bereich zu erfüllen hat und keine Befugnisse besitzt, sich in die politische Sphäre einzumischen."
Araghtschi und Grossi hatten sich am Donnerstag getroffen. Gleich danach schrieb der Diplomat auf der Plattform X, dass Iran bereit sei, mit der IAEA im Einklang mit seinen nationalen Interessen zusammenzuarbeiten. Iran habe "nie den Verhandlungstisch verlassen". Dabei lehnte der Diplomat jeglichen Druck und Einschüchterungen kategorisch ab. Mehr …
15.11.2024: Bericht: Trump-Team bereitet Pläne für Regime-Change in Iran vor. Teheran kalkuliert seine geplanten Schläge gegen Israel neu, während Trump politisch an Einfluss gewinnt. Durch einen Regime-Change will das Trump-Team die Achse des Widerstands in der Region massiv schwächen.
Der innere Kreis des designierten US-Präsidenten Donald Trump "formuliert strategische Pläne, die auf einen Regime-Change in Iran abzielen", so hochrangige israelische Quellen, die mit Israel Hayom sprachen. "Die israelisch-amerikanische strategische Zusammenarbeit werde sich speziell darauf konzentrieren, die derzeitige iranische Führungsstruktur herauszufordern", so Israel Hayom unter Berufung auf israelische Beamten. Diese fügten hinzu, dass das weiter gefasste Ziel der Strategie darin bestehe, die operativen Fähigkeiten der Achse des Widerstands in der Region effektiv zu "neutralisieren". Die "Achse des Widerstands" ist eine von Iran seit 2004 verwendete Bezeichnung für die mit ihm verbündeten schiitischen Kräfte in arabischen Ländern.
Der Bericht erfolgte zu einem Zeitpunkt, wo Tel Aviv und Washington die geplante Vergeltung Irans für die israelischen Angriffe auf sein Territorium Ende Oktober abwarten. Analysiert man die jüngsten Entwicklungen nach dem Trump-Sieg, deutet vieles darauf hin, dass die sich abzeichnende neue Haltung der USA gegenüber Iran die Kalkulation Teherans bezüglich der geplanten Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel beeinflussen könnte. Mehr …
13.11.2024: Nach Trump-Sieg: Teheran stellt sich auf harte US-Ölsanktionen gegen Iran ein. Iran ist zuversichtlich, seine Ölproduktion und seinen Ölverkauf auf dem derzeitigen Niveau fortsetzen zu können, auch wenn Trump den Druck auf Teheran erhöhen sollte.
Iran habe bereits Pläne zur Aufrechterhaltung seiner Ölproduktion und -ausfuhr und sei auf mögliche Erdölsanktionen seitens der Trump-Regierung in den USA vorbereitet. Dies sagte Ölminister Mohsen Paknejad am Mittwoch laut der Nachrichtenwebseite Shana des Ölministeriums. Im Jahr 2018 hatte sich der damalige US-Präsident Donald Trump aus dem 2015 geschlossenen Atomabkommen mit Iran zurückgezogen und erneut Sanktionen verhängt, die dem iranischen Ölsektor schadeten, sodass die Produktion während Trumps Präsidentschaft auf 2,1 Millionen Barrel pro Tag (bpd) zurückging.
"Die erforderlichen Maßnahmen wurden ergriffen. Ich werde nicht ins Detail gehen, aber unsere Kollegen im Ölsektor haben Maßnahmen ergriffen, um mit den Einschränkungen umzugehen, die auftreten werden, und es gibt keinen Grund zur Besorgnis", sagte Paknejad. In den letzten Jahren ist die iranische Ölproduktion nach Angaben der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), deren Mitglied Iran ist, wieder auf rund 3,2 Millionen Barrel pro Tag angestiegen. Die iranischen Ölexporte sind in diesem Jahr trotz US-Sanktionen auf einen Mehrjahreshöchststand von 1,7 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Chinesische Raffinerien erwerben den Großteil des iranischen Angebots. Peking erklärt, es erkenne einseitige US-Sanktionen nicht an.
Die Rückkehr des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ins Weiße Haus dürfte eine verschärfte Durchsetzung der US-Erdölsanktionen gegen Teheran nach sich ziehen. Eine härtere Gangart gegenüber Iran bedeutet aber auch ein hartes Durchgreifen gegenüber China, und zwar die Verhängung von Sekundärsanktionen gegen chinesische Unternehmen. Mehr ...
03.11.2024: Iran droht mit Ausweitung seiner Raketen-Reichweite und Anpassung seiner Atomdoktrin. Iran hat damit gedroht, die Reichweite seiner Raketen auf mehr als 2.000 Kilometer auszuweiten. Iran zieht angesichts der wachsenden Spannungen mit dem Erzfeind Israel Änderung seiner Atomdoktrin in Betracht.
Kamal Kharrazi, ein Berater des Obersten Führers Irans, sagte am Freitag, dass Teheran angesichts der wachsenden Spannungen mit dem Erzfeind Israel und der gegenseitigen Raketen- und Luftangriffe wahrscheinlich die Reichweite seiner ballistischen Raketen erhöhen und möglicherweise seine Nukleardoktrin überarbeiten werde. Auf die Frage des im Libanon ansässigen proiranischen Rundfunksenders Al Mayadeen, ob Iran auf einen Krieg vorbereitet sei, wenn sich der Konflikt nach den jüngsten Angriffen ausweitet, sagte Kharrazi, dass Iran wahrscheinlich die Reichweite seiner ballistischen Raketen über die selbst auferlegte Grenze von 2.000 Kilometer (1.250 Meilen) hinaus erhöhen werde. Er sagte zudem, dass Iran zwar über die technischen Möglichkeiten zur Herstellung von Atomwaffen verfüge, aber derzeit durch eine "Fatwa", ein religiöses Dekret, das Anfang der 2000er Jahre vom Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei erlassen wurde, daran gehindert werde.
Ajatollah Chamenei, der das letzte Wort über das Teheraner Atomprogramm hat, verbot in dieser Fatwa die Entwicklung von Atomwaffen. Die Islamische Republik bestreitet seit langem, dass sie versucht, Atomwaffen zu bauen, und besteht darauf, dass ihre nukleare Arbeit ausschließlich friedlichen Zwecken dient. Iranische Beamte haben erklärt, Teheran habe keine Notwendigkeit, die Reichweite seiner ballistischen Raketen über 2.000 Kilometer hinaus zu erhöhen, da diese bereits die in der Region stationierten US-Streitkräfte erreichen könnten.
Kharrazi fügte hinzu, Iran werde Israel zu einem Zeitpunkt und auf eine Art und Weise seiner Wahl antworten, um sich für die israelischen Luftangriffe in der Nähe von Teheran und anderen Gebieten in der vergangenen Woche zu rächen. Der Gegenschlag Tel Avivs war auf einen iranischen Raketenangriff auf Israel am 1. Oktober gefolgt. Mehr ...
30.10.2024: Iran weist Deutschlands Kritik an Hinrichtung von Jamshid Sharmahd scharf zurück. "Kein Terrorist genießt in Iran Straffreiheit – auch nicht mit einem deutschen Pass", so die Reaktion des iranischen Außenministers auf Deutschlands Kritik an der Hinrichtung Jamshid Sharmahds. Ihm war vorgeworfen worden, vom Ausland aus Terroranschläge in Iran geplant zu haben.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Deutschlands Kritik an der Hinrichtung des in Iran inhaftierten Deutsch-Iraners Jamshid Sharmahd scharf zurückgewiesen. "Kein Terrorist genießt in Iran Straffreiheit", auch nicht, wenn er einen "deutschen Pass" habe, erklärte Araghtschi im Onlinedienst X an Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gerichtet. Araghtschi erklärte zudem, deutsche Staatsbürger hätten dem Regime von Saddam Hussein im Irak chemische Waffen zur Verfügung gestellt. Auch warf er Deutschland vor, ein "Komplize von Israels Genozid" zu sein, schrieb Araghtschi unter Verweis auf die deutschen Waffenlieferungen an Israel. "Schauen Sie sich um. Selbst Ihre eigenen Landsleute spotten über Ihre arroganten Menschenrechtsansprüche." Mehr ...
23.10.2024: Die iranische Bombe ist real – und sie ist hier. Der Ausbruch des Konflikts zwischen dem Iran und Israel scheint die Lage des Iran verändert zu haben. Haltung gegen den Besitz von Atomwaffen, da Israel nach Teherans Vergeltung mit zwei großen Angriffen mit Drohnen sowie ballistischen und Marschflugkörpern zum Schlag bereit ist. Der Iran hat seit April über offizielle Kanäle mindestens drei Erklärungen abgegeben, die eine Aufhebung religiöser Erlasse gegen den Erwerb iranischer Atomwaffen in Erwägung ziehen könnten.
Die Umstände, die laut Iran vorliegen müssen, um diese Kehrtwende zu rechtfertigen, scheinen nunmehr gegeben zu sein. Diese Aussagen Teherans sind keine bloßen Drohungen, sondern vielmehr eine politische Deklaration, die deutlich macht, dass der Iran sich bereits für den Erwerb einer Atomwaffe entschieden hat, dass die Mittel dazu bereits vorhanden sind und dass diese Entscheidung innerhalb weniger Tage umgesetzt werden kann, sobald die endgültige politische Anordnung vorliegt. Die Religiösen Fatwa gegen den Besitz von Atomwaffen wurde im Oktober 2003 vom iranischen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei erlassen. Dort steht: „Wir glauben, dass neben Atomwaffen auch andere Massenvernichtungswaffen wie Chemiewaffen und biologische Waffen eine ernsthafte Bedrohung für die Menschheit darstellen … [w]ir betrachten den Einsatz dieser Waffen als haram (verboten) und die Bemühungen, die Menschheit vor dieser großen Katastrophe zu schützen, sind die Pflicht eines jeden.“ Der schiitische Glaube besagt jedoch, dass Fatwas sind nicht von Natur aus dauerhaft und islamische Juristen können die Heilige Schrift den Erfordernissen der Zeit entsprechend neu interpretieren.
Kurz nach dem Start Irans Operation „Wahres Versprechen“ Ahmad Haghtalab, ein Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), der für die Sicherheit der iranischen Atomanlagen verantwortlich ist, erklärt: „Wenn [Israel] die Drohung, die Atomanlagen unseres Landes anzugreifen, als Druckmittel gegen den Iran nutzen will, ist es möglich und denkbar, die Atomdoktrin und -politik der Islamischen Republik Iran zu überarbeiten und von zuvor geäußerten Erwägungen abzuweichen.“
Im Mai sagte Kamal Kharrazi, ein ehemaliger Außenminister, der den Obersten Führer berät, erklärt: „Wir [der Iran] haben keine Entscheidung getroffen, eine Atombombe zu bauen, aber sollte die Existenz des Iran bedroht sein, wird uns keine andere Wahl bleiben, als unsere Militärdoktrin zu ändern.“ Mehr …
15.10.2024: EU verhängt neue Sanktionen gegen Iran wegen angeblicher Raketenlieferungen an Russland. Bei einem Treffen in Luxemburg haben die EU-Außenminister neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen, unter dem Vorwand, Teheran liefere ballistische Raketen an Russland. Besonders betroffen sind iranische Fluggesellschaften sowie Vertreter der Luft- und Raumfahrtindustrie, Militärs und ein stellvertretender iranischer Verteidigungsminister.
Der Iran weist die Vorwürfe entschieden zurück und sieht darin einen Versuch, den internationalen Druck weiter zu erhöhen. Video und mehr ...
09.10.2024: Khameneis rote Linie im Libanon. Die Bedeutung der besonderen Beziehungen Irans zur Hisbollah und zum Libanon wurde deutlich, nachdem der Iran mit einer beispiellosen Raketensalve Ziele in ganz Israel traf. Der oberste Führer des Landes machte dies in seiner seltenen öffentlichen Rede am Freitag noch deutlicher.
Das Gedenken an den verstorbenen Anführer der Hisbollah, Sayyed Hassan Nasrallah, am Freitag im Iran war kein gewöhnliches Ereignis und zeigt, wie weit Teheran angesichts der israelischen Eskalation zu gehen bereit ist, um die Achse des Widerstands zu bewahren. Berichten zufolge nahmen Tausende an der Gedenkzeremonie teil, bei der der oberste Führer des Iran, Ayatollah Sayyed Ali Khamenei, das Freitagsgebet leitete, bevor er zu den versammelten Massen sprach. Khameneis öffentlicher Auftritt kann sowohl als Akt der Missachtung gegenüber den Feinden der Achsenmächte als auch als beruhigende Botschaft an ihre Anhänger gesehen werden, die nach Nasrallahs Ermordung zweifelsfreie Botschaft von Iran Führung erwarten. Mehr …
Iran und Israel. Wir begehen einen schweren Fehler, wenn wir glauben, dass der gesamte Iran gegen die israelische Kolonisierung Palästinas ist. Eine Gruppe von Iranern, obwohl natürlich eine Minderheit, hofft immer noch den Handel mit dem Westen wiederbeleben zu können, und sei es auf Kosten eines Abkommens mit dem völkermörderischen Regime von Benjamin Netanjahu.
Die meisten von uns glauben, dass die Islamische Republik Iran in erster Linie gegen Israel gerichtet ist. Das bedeutet, die Lehre von Imam Khomeini nicht zu verstehen und die vielen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu ignorieren. Ruhollah Chomeini war ein Antiimperialist in einem Land, das zuerst unter dem Vereinigten Königreich und dann unter den Vereinigten Staaten gelitten hat.
Im Westen ist das unbekannt, aber während des Ersten Weltkriegs erlitt der Iran eine schreckliche Hungersnot, die ein Drittel, wenn nicht die Hälfte seiner Bevölkerung dezimierte, was den Iran zu einem der Hauptopfer dieses Konflikts machte. Mehr …
06.10.2024: Bericht: Angriff auf Iran wird die Energiesicherheit in Gefahr bringen. Bei einem möglichen Vergeltungsschlag Israels kündigte Teheran bereits an, den jüdischen Staat erneut anzugreifen. Dabei dürfte Iran nicht nur Infrastrukturen in Israel ins Visier nehmen, sondern auch US-Interessen in der Region und die Energiesicherheit in Gefahr bringen.
Wie Iran auf einen möglichen israelischen Vergeltungsschlag reagieren wird, bleibt ungewiss. Alireza Taghavinia, ein in Teheran ansässiger Sicherheitsanalytiker, sagte gegenüber Newsweek: "Ich weiß, dass iranische Beamte beschlossen haben", Israel im Falle eines Angriffs auf Iran wieder ins Visier zu nehmen. Er fügte hinzu, Iran werde keinen Angriff auf sein Territorium dulden, nicht einmal einen symbolischen Angriff. Der Experte wies auch darauf hin, dass die Politik des iranischen Atomprogramms von dem israelischen Gegenschlag abhängen könnte. "Jeder Angriff auf das iranische Territorium wird die Position derjenigen stärken, die die iranische Nukleardoktrin ändern und den Bau von Atomwaffen in Betracht ziehen möchten", sagte er dem US-Magazin.
Hossein Vazirian, ein ebenfalls in Teheran ansässiger politischer Analyst, warnte vor den Konsequenzen eines israelischen Angriffs. "Wenn Israel die iranische Infrastruktur angreift, insbesondere die iranische Wirtschaftsinfrastruktur, kann Iran Gasplattformen im Mittelmeerraum ins Visier nehmen", sagte Vazirian gegenüber Newsweek. Und Iran könne israelische Militärindustrien wie Rafael, israelische Kraftwerke, israelische Öl- und Benzinlager in Haifa angreifen. Mehr …
05.10.2024: Iranischer Professor warnt: "Wenn sich die USA einmischen, werden sie weggefegt". Professor Mohammad Marandi sagte in einem Interview mit Sky News, der Iran werde Israel beim nächsten Mal "viel härter treffen", nachdem fast 200 Raketen auf israelische Militärstützpunkte abgefeuert worden waren. Und "wenn die USA sich einmischen – haben Sie keine Zweifel –, dann werden die USA vom irakischen Widerstand aus dem Irak weggefegt werden. Und alle ihre Anlagen am Persischen Golf werden zerstört werden. All diese Regime, die US-Basen werden zerstört werden", warnte Marandi. Video und mehr …
02.10.2024: Ein friedliebendes Volk wurde zu Kriegshandlungen genötigt. Hat der Iran seine Abschreckungskraft wiederhergestellt? Bisher gibt es noch keine israelischen Vergeltungsmaßnahmen, doch diese sind angekündigt. Feststellen lässt sich daher aktuell nur, dass beide Seiten sehr um ihren Ruf besorgt sind.
Der Iran hat am Abend des 1. Oktober mehrere hundert ballistische Raketen auf Israel abgefeuert, um die Ermordung führender Persönlichkeiten der Widerstandsachse durch den jüdischen Staat und seinen jüngsten Krieg im Libanon zu rächen. Beide Seiten machen daraus einen Vorteil: Der Iran behauptet, dass „True Promise II“(Iranische Bezeichnung der Militäroperation) mehrere Militärbasen des Gegners zerstört habe.
Israel dagegen besteht darauf, dass es sich um eine weitgehend harmlose Demonstration gehandelt habe. Dennoch hat Israel versprochen, zu einem Zeitpunkt und an einem Ort seiner Wahl Vergeltung zu üben, und hält damit die Welt in Atem. Mehr ….
29.09.2024: Fällt Iran Russland in den Rücken? In der UN-Generalversammlung hielt der neue iranische Präsident Peseschkian diese Woche eine Rede, die als Verrat an der russisch-iranischen Zusammenarbeit gewertet werden könnte. Auch in Russland fragt man sich, was Peseschkians Worte bedeuten könnten: eine Anbiederung an den Westen, innenpolitisches Taktieren oder authentisches Unverständnis für die Lage Russlands?
"Wir sind bereit, uns mit den Europäern und Amerikanern zum Konflikt in der Ukraine an den Verhandlungstisch zu setzen. Wir haben ihn nie gebilligt." Dies sagte vor den Vereinten Nationen ein Mann, von dem man solche Aussagen aufgrund seiner Position nicht erwarten würde: der iranische Präsident Massud Peseschkian. Erst vor anderthalb Monaten hat er die Leitung der Exekutive des Landes übernommen, und nun ist er als Friedenstaube nach New York geflogen. Er ruft dazu auf, "das Leben zu genießen, anstatt zu kämpfen", und "eine Erde zu schaffen, auf der alle glücklich leben". Er glaubt, dass Iraner und Amerikaner "Brüder sein können", und sich sogar bereit erklärt, "die Waffen niederzulegen" (allerdings nur, wenn Israel das Gleiche tut). Und das wäre auch in Ordnung (der Welt fehlt ein neuer Mahatma), wenn Peseschkian nicht versuchen würde, sich von Russland zu distanzieren und die Gunst Washingtons zu suchen.
Der vorherige iranische Präsident Ibrahim Raisi hatte nicht die Absicht, mit dem Westen zu verhandeln, und stärkte die Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation in den Fragen der Landesverteidigung. Raisi kam aber im Mai bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. An seine Stelle trat der ehemalige Kardiologe Peseschkian, der als Liberaler gilt, und dessen Aufgabe es ist, die Kontakte zu den USA zu erneuern. In Iran kann man nicht einfach so Präsident werden, man braucht den Segen des Obersten Führers (Rahbar) Ali Chamenei, und daher, so glauben persische Gelehrte, will Rahbar dasselbe: ein Tauwetter an der westlichen Front. Mehr …
Iran fordert Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates wegen israelischer Aufgriffe auf Libanon. Der UN-Sicherheitsrat müsse bei einer Dringlichkeitssitzung die Angriffe Israels auf den Libanon und die Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah verurteilen, fordert der Ständige Vertreter Irans. Es seien Maßnahmen notwendig, um weitere Aggressionen zu verhindern.
Vor dem Hintergrund israelischer Angriffe auf den Libanon und der Tötung des Hisbollah-Anführers Hassan Nasrallah hat Iran eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert. Mit diesem Aufruf wandte sich der Ständige Vertreter des Nahostlandes, Amir Said Irawani, an die Führung der internationalen Organisation. Die IRNA (Nachrichtenagentur der Islamischen Republik) veröffentlichte den kompletten Text des entsprechenden Schreibens.
Demnach wirft Irawani Israel vor, am 27. September einen Terrorangriff auf Wohnbezirke der libanesischen Hauptstadt Beirut durchgeführt zu haben. Das Ziel war Nasrallah, "Symbol des Widerstandes gegen die israelische Besatzung und Aggression im südlichen Libanon". Um ihn zu töten, habe Israel die von den USA gelieferten bunkerbrechenden Waffen eingesetzt. Neben Nasrallah seien mehrere unschuldige Menschen den israelischen Angriffen zum Opfer gefallen, darunter der General der Islamischen Revolutionsgarde Irans, Abbas Nilforoushan, sowie mehrere Zivilisten.
Die Islamische Republik äußert ihre entschlossene Verurteilung "feiger Aggressionsakte", schrieb Irawani weiter. Mit Hinsicht auf die verheerenden Folgen dieser Aggression für die regionale und internationale Sicherheit fordert Iran vom Sicherheitsrat, Israel entschieden und nachdrücklich zu verurteilen. Eine Dringlichkeitssitzung sei notwendig, um Israels Handlungen zu erörtern, die Aggression durch zügige Maßnahmen zu stoppen und eine Ausweitung des Konflikts auf die ganze Region zu verhindern. Der UN-Sicherheitsrat müsse Israel zur Einhaltung relevanter Resolutionen zwingen. Mehr …
17.09.2024: Iranischer Präsident: "Ihr wollt uns entwaffnen, dann entwaffnet auch Israel". Der neue iranische Präsident Massud Peseschkian hat am Montag vom Westen gefordert, Israel zu entwaffnen, wenn Iran auf Raketen verzichten soll. Iran strebe nicht nach Atomwaffen, werde aber eine Bedrohung durch Israel nicht akzeptieren, sagte Peseschkian weiter.
Der neue iranische Präsident Massud Peseschkian hat am Montag seine erste Pressekonferenz vor ausländischen Journalisten gegeben. Dabei äußerte er sich zur Doppelmoral des Westens in Bezug auf die Bewaffnung Irans und Israels. Peseschkian gab an, der Westen würde Iran vorschreiben, dass er keine Raketen haben dürfte. Er forderte: "Dann entwaffnet auch sie [Israel]. Sie sagen, wir sollen keine Raketen haben, damit sie uns nach Belieben bombardieren können, wann immer sie wollen, wie in Gaza." Der iranische Präsident gab weiter an, dass Iran nicht nach Atomwaffen strebe, aber eine Bedrohung durch den Westen in Form von Israel als Werkzeug nicht akzeptieren werde.
Im Jahr 1985 machte der israelische Nukleartechniker Mordechai Vanunu öffentlich, dass Israel Nuklearwaffen besitze. Die israelische Regierung ließ ihn daraufhin nach Israel verschleppen. Er wurde wegen Landesverrats zu 18 Jahren Haft verurteilt. Seit seiner Entlassung darf er weder Israel verlassen noch Handys oder das Internet benutzen. Mehr ...
10.09.2024: Iran über Waffenexporte nach Russland: Vorwürfe kommen von Hauptlieferanten der Gegenseite. Der Sprecher des US-Außenministeriums hat Iran am Montag aufgrund angeblicher Waffenlieferungen an Russland Konsequenzen in Aussicht gestellt. Vedant Patel gab an, dass jede Weitergabe von iranischen ballistischen Raketen an Russland eine dramatische Eskalation der iranischen Unterstützung für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine bedeuten würde. "Wir haben unseren Partnern auf den G7- und NATO-Gipfeln deutlich gemacht, dass wir bereit sind, erhebliche Maßnahmen zu ergreifen." Video und mehr …
08.09.2024: Iran erwägt Verlegung der Hauptstadt. Der iranische Präsident hat erklärt, es sei notwendig, die Hauptstadt in den Süden zu verlegen, da Teheran unter Wasserknappheit, Bodensenkungen und verschmutzter Luft leide. Für die meisten Einwohner ist ein menschenwürdiges Leben aufgrund der Überbevölkerung unerreichbar.
Das wirtschaftliche und politische Zentrum Irans sollte näher an die Südküste des Landes verlegt werden, da Teheran in seiner Rolle als Hauptstadt unter Problemen leidet, für die es keine andere Lösung gibt. Dies erklärte der iranische Präsident Massud Peseschkian, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete. Er sagte: "Es ist unmöglich, das Land zu entwickeln, wenn wir den derzeitigen Trend fortsetzen. Wenn wir weiterhin Ressourcen aus dem Süden und vom Meer nach Teheran bringen wollen, um sie anschließend zu Produkten zu verarbeiten und für den Export zurück in den Süden zu schicken, wird unsere Wettbewerbsfähigkeit immer weiter sinken."
Die Entwicklung Teherans mit seinen derzeitigen Problemen sei Zeitverschwendung. Als Probleme nannte der Präsident unter anderem Wasserknappheit, Luftverschmutzung und Bodensenkungen. Es ist nicht das erste Mal, dass die iranischen Behörden eine Verlegung der Hauptstadt in Erwägung ziehen. Das Thema wurde bereits während der Regierung von Präsident Mahmud Ahmadineschad (2005–2013) angesprochen. Im Januar 2013 billigte der Islamische Rat einen Plan zur Verlegung der politischen und administrativen Hauptstadt aus Teheran. Mehr …
USA in Alarmstimmung: Ukraine warnt vor iranischen Raketenlieferungen an Russland. Iran dementierte einen Bericht über die Lieferung von ballistischen Raketen an Russland. Zugleich drohte Kiew Teheran wegen möglichen Waffenlieferungen an Russland zum Einsatz in der Ukraine.
Die Vereinigten Staaten haben ihre Verbündeten darüber informiert, dass sie glauben, Iran habe ballistische Kurzstreckenraketen an Russland für den Krieg in der Ukraine geliefert, so zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sie machten jedoch keine Angaben darüber, wie viele Waffen geliefert worden seien oder wann die Transfers stattgefunden haben könnten, aber sie bestätigten die Erkenntnisse der US-Geheimdienste, hieß es bei Associated Press. Das Weiße Haus lehnte es ab, den Waffentransfer zu bestätigen, wiederholte jedoch seine "Besorgnis" darüber, dass Iran seine Unterstützung für Russland vertiefe. Das Weiße Haus warnt Iran seit Monaten davor, ballistische Raketen an Russland zu liefern.
"Jede Weitergabe iranischer ballistischer Raketen an Russland würde eine dramatische Eskalation der iranischen Unterstützung für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine bedeuten und zur Tötung weiterer ukrainischer Zivilisten führen", sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Sean Savett, in einer Erklärung. Diese Partnerschaft bedroht die europäische Sicherheit und verdeutlicht, wie der destabilisierende Einfluss Irans über den Nahen Osten hinaus in die ganze Welt reicht, so die US-Darstellung der Weltlage.
Die ukrainische Staatsführung hat Iran eindringlich dazu aufgerufen, Russland unter keinen Umständen mit ballistischen Raketen für den Ukraine-Krieg auszustatten. Sollten sich Berichte internationaler Medien bestätigen, dass Iran Russland mit solchen Raketen für Angriffe auf die Ukraine versorgt, werde das die bilateralen Beziehungen zwischen Kiew und Teheran schwer beschädigen, teilte das ukrainische Außenministerium mit. Iran dementierte indes einen Bericht der US-Zeitung Wall Street Journal über die Lieferung von ballistischen Raketen an Russland. Mehr …
02.09.2024: Wem kann man glauben? Dem Iran der immer wieder verlauten läßt keine A-Bomben herstellen zu wollen oder der USA (und ihrer Sonderorganisationen), die nachweislich lügt und betrügt?
Vereinte Nationen warnen vor iranischem Atomprogramm. Iran hat bereits Uran für vier Atombomben
Der Iran rückt seinem Ziel, eine Atomabschreckung aufzubauen, immer näher. Die UN schlagen Alarm. Demnach habe der Iran bereits genügend Uran für vier Atombomben. Was passiert, wenn der Iran eine Atombombe hat? Wahrscheinlich das Gleiche wie mit Pakistan und Indien, die ebenfalls Atombomben haben. Sie können die nukleare Abschreckung für sich beanspruchen. Für Israel und den Nahen Osten ist die iranische Atombombe jedoch eine große Bedrohung. Die Machtkonstellation in der Region würde vollkommen aus den Fugen geraten. Wie die BILD-Zeitung berichtet, schlägt jetzt die Internationale Atom-Aufsicht der Vereinten Nationen Alarm. Denn der Iran habe mittweile genügend Uran, um vier Atombomben auszustatten, heißt es. Mehr
31.08.2024: Iran weist Vorwürfe der Ausbildung russischer Soldaten zurück. Das iranische Außenministerium bezeichnete die Vorwürfe, das russische Militär in der Drohnenkontrolle auszubilden, als haltlos und politisch motiviert. Kiew hatte den IRGC-General Sharifi Molasarei Abbas Musa in Abwesenheit der militärischen Zusammenarbeit mit Moskau beschuldigt.
Behauptungen, dass ein iranischer Offizier russische Soldaten in der Bedienung von Drohnen ausbildete, sind unbegründet, so der Sprecher des iranischen Außenministeriums Nasser Kanaani. In einer Erklärung auf der Website des iranischen Außenministeriums heißt es: "Der Iran lehnt Krieg ab und betont die Notwendigkeit, den Konflikt zu beenden und die Streitigkeiten zwischen Russland und der Ukraine friedlich zu lösen." Kanaani sagte, solche Anschuldigungen "haben spezifische politische Motive und Ziele" und "widersprechen der prinzipiellen Haltung der Islamischen Republik Iran gegenüber dem Konflikt in der Ukraine".
Am 28. August erhob das Büro des ukrainischen Generalstaatsanwalts in Abwesenheit Anklage gegen den Brigadegeneral des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) Sharifi Molasarei Abbas Musa wegen militärischer Zusammenarbeit mit Russland. Nach Angaben der Behörde soll eine Gruppe iranischer Ausbilder russische Soldaten im Umgang mit Drohnen geschult und ihnen dabei geholfen haben. In einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft heißt es: "Wenn eine solche (gesuchte) Person auf dem Territorium eines Landes angetroffen wird, zu dem die Ukraine diplomatische Beziehungen unterhält, ist dieses Land verpflichtet, sie festzunehmen."
Westliche Länder haben Teheran außerdem beschuldigt, Drohnen an Russland zu übergeben. Sowohl Russland als auch der Iran bestreiten diese Vorwürfe. Mehr …
22.08.2024: Iranische Medien geben Ursache für Absturz von Präsidenten-Hubschrauber bekannt. Laut iranischen Medien sollen schlechtes Wetter und ein überladener Hubschrauber dem bei einem Absturz getöteten iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi zum Verhängnis geworden sein.
Der Hubschrauberabsturz, bei dem der iranische Präsident Ebrahim Raisi ums Leben kam, soll durch schlechtes Wetter und zwei Passagiere mehr als vorgesehen verursacht worden sein. Das berichtete die staatliche, iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Raisi war am 19. Mai auf dem Rückweg von einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew, als sein Hubschrauber in den Bergen abstürzte und alle an Bord befindlichen Personen ums Leben kamen. Aufgrund des schlechten Wetters erreichten die Rettungskräfte die Absturzstelle erst am nächsten Tag.
Fars berichtete am Mittwoch unter Berufung auf eine "gut informierte Regierungsquelle": "Die Sicherheits- und Nachrichtendienste haben ihre Ermittlungen zu dem Vorfall abgeschlossen und sind sicher, dass es sich um einen Unfall handelte." Mehr …
21.08.2024: Teheran: Keine Atomwaffen in nationaler Verteidigungsstrategie vorgesehen. Iran setzt auf die friedliche Nutzung der Kernenergie, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, in einem Interview. Er wirft den USA haltlose Behauptungen bezüglich der nuklearen Fähigkeiten des Landes vor.
In einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, jüngste Erklärungen aus Washington über die atomaren Fähigkeiten Irans zurückgewiesen. Die Verteidigungsstrategie Irans sehe die friedliche Nutzung der Kernenergie vor, betonte er. Diese Haltung entspreche den nationalen Bedürfnissen und Entwicklungsplänen, stehe aber auch im Einklang mit den Grundlagen internationaler Abkommen im Rahmen des Nuklearen Nichtverbreitungsvertrags (NVV, englisch: "Non-Proliferation Treaty"), stellte der Sprecher klar. Und weiter: "Atomwaffen waren nie und sind nicht Teil der iranischen Verteidigungsdoktrin."
Mike Turner, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses, hatte zuvor gegenüber dem TV-Sender CBS News mitgeteilt, dass sich Iran bis Ende dieses Jahres zu einem Atomwaffenstaat erklären könnte. Es gebe Berichte der Nachrichtendienste darüber, dass eine solche Entwicklung möglich sei, gab Turner an. Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden habe Iran "Flexibilität und Freiraum" gewährt und ihm damit die Möglichkeit gegeben, sein Atomprogramm weiterzuentwickeln, behauptete der US-Republikaner. Unter der Trump-Regierung sei dies nicht möglich gewesen, fügte Turner hinzu und lobte die "Kampagne des maximalen Drucks" gegen Iran, auf die Donald Trump in seiner Amtszeit als US-Präsident gesetzt hatte.
Irans Außenamtssprecher erklärte im Gespräch mit RIA Nowosti, dass derartige Äußerungen der US-Politiker jeglicher Grundlage entbehrten und lediglich Teil des Wahlkampfs vor den Präsidentschaftswahlen im November seien. Mehr …
16.08.2024: Wer regiert den Iran wirklich? Ein paar unglaubliche Fakten, über die keiner spricht … Gewiss, vieles an der „Islamischen Republik“ Iran und der so genannten Revolution, die sie hervorgebracht hat, passt nicht zusammen: Wie kommt es, dass Khomeini, der als islamischer Gelehrter kaum Glaubwürdigkeit genoss und von gläubigen Muslimen kaum unterstützt wurde, unter all den vielen um die Macht konkurrierenden Gruppierungen an die Macht kam?
Warum hatte Khomeini internationale jüdische Unterstützung, obwohl er ein unverblümter so genannter Antisemit war? (Zitat aus Wikipedia: „Ende 1978 trafen sich Führer der jüdischen Gemeinde in Paris mit Ayatollah Khomeini und erklärten ihre Unterstützung für die Revolution.“) Warum haben Großbritannien und der Westen den ölreichen Iran kampflos an einen Haufen religiöser Fanatiker übergeben? Warum haben sich die islamischen Führer des Iran an dem Plan der Reagan-Administration beteiligt, die Contra-Rebellen in Nicaragua mit Waffen zu versorgen und im Gegenzug Crack zu verkaufen (das dann massenhaft in US-Ghettos verteilt wurde)? Wie kommt es, dass der Westen und der Iran, obwohl sie offiziell Feinde sind, sehr starke und stabile Handelsbeziehungen unterhalten?
Wenn der Iran ein Feind des Westens ist, wie kommt es dann, dass sein letzter Präsident, Rouhani, Mitglied des WEF ist? Amadinejad ist offenbar als Jude entlarvt worden. (Vgl. World Jewish Congress) Wie kann ein Jude in einer islamischen Republik an die Macht kommen? Man sollte meinen, dass die Führung einer islamischen Republik darauf achten würde, einen Muslim zu ihrem Präsidenten zu ernennen und sicherlich keinen Juden, da der Iran angeblich ein Feind der Juden und Israels ist. Warum hat das iranische Parlament die Form einer Pyramide, warum hat es genau 33 Fenster und warum ist es mit freimaurerischen Symbolen übersät?
Ich möchte Sie auch darauf hinweisen, dass sich all dies genau so abspielt, wie es in dem Brief des Freimaurers Albert Pike (33. Grad) von 1871 beschrieben ist. Es wird zwar behauptet, er sei eine Fälschung, aber er ist sicherlich viel älter als der Beginn dieser Ereignisse und hat irgendwie alles richtig dargestellt: „Der Dritte Weltkrieg muss angezettelt werden, indem die durch die „Agenten“ der „Illuminaten“ verursachten Differenzen zwischen den politischen Zionisten und den Führern der islamischen Welt ausgenutzt werden. Der Krieg muss so geführt werden, dass der Islam (die muslimisch-arabische Welt) und der politische Zionismus (der Staat Israel) sich gegenseitig vernichten.
In der Zwischenzeit werden die anderen Nationen, die in dieser Frage erneut gespalten sind, gezwungen sein, bis zur völligen physischen, moralischen, geistigen und wirtschaftlichen Erschöpfung zu kämpfen … Wir werden die Nihilisten und Atheisten entfesseln und einen gewaltigen sozialen Kataklysmus auslösen, der den Nationen in all seinem Schrecken die Auswirkungen des absoluten Atheismus, den Ursprung der Barbarei und des blutigsten Aufruhrs deutlich vor Augen führen wird. Mehr …
06.08.2024: Russland liefert Radaranlagen und Ausrüstung zur Luftraumverteidigung an Iran. Russland soll mit der Lieferung von modernen Radaranlagen und Ausrüstung zur Luftraumverteidigung an Teheran begonnen haben. Iran bereitet sich derzeit auf einen neuen Großangriff auf Israel vor, als Gegenschlag für das jüngste Attentat in Teheran.
Russland hat Medienberichten zufolge mit der Lieferung von modernen Radaranlagen und Ausrüstung zur Luftraumverteidigung an Teheran begonnen. Iran habe zuvor in Vorbereitung eines möglichen Krieges mit Israel moderne Luftabwehrsysteme von Russland angefordert, berichtete die New York Times unter Berufung auf zwei iranische Beamte, die mit der Kriegsplanung vertraut sein sollen. Sie hätten entsprechende Berichte iranischer Medien bestätigt: Die Lieferung sei angelaufen, hieß es nach Gesprächen des Sekretärs des russischen Nationalen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, mit ranghohen Vertretern Irans in der iranischen Hauptstadt Teheran.
Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, traf den iranischen Präsidenten und hochrangige Sicherheitsbeamte am Montag, während die Islamische Republik ihre Reaktion auf die Ermordung eines Hamas-Führers abwägt. Irans Präsident Masud Pezeshkian erklärte am Montag gegenüber Putins Berater, Teheran sei entschlossen, die Beziehungen zu seinem "strategischen Partner Russland" auszubauen. Dies berichteten iranische Staatsmedien. Russland hat die Ermordung von Ismail Haniyya, dem politischen Führer der palästinensischen Hamas, in der vergangenen Woche in Iran verurteilt und alle Parteien aufgefordert, Schritte zu unterlassen, die den Nahen Osten in einen größeren regionalen Krieg stürzen könnten. Mehr …
03.08.2024: Anschlag in Teheran: Hamas-Chef durch "Kurzstreckengeschoss" getötet. Ein Geschoss mit einem Sieben-Kilogramm-Sprengkopf soll den Hamas-Chef in Teheran getötet haben. Das teilte die iranische Revolutionsgarde in einer Erklärung mit, nachdem in den vergangenen Tagen widersprüchliche Berichte über den Anschlag veröffentlicht worden waren.
Der Hamas-Chef Ismail Haniyya ist nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden durch ein "Kurzstreckengeschoss" getötet worden. Dieses sei Untersuchungen zufolge "mit einem Sprengkopf von etwa sieben Kilogramm von außerhalb der Gästeunterkunft abgefeuert" worden, hieß es in einer Erklärung. Dadurch sei eine starke Explosion verursacht worden.
Die britische Tageszeitung The Telegraph hatte zuvor behauptet, dass der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad für den Anschlag zwei iranische Sicherheitsagenten angeheuert habe, um innerhalb des Gästehauses drei Sprengsätze zu platzieren. Sie hätten später aus der Ferne die Bombe gezündet, "nachdem sie sich ins Ausland abgesetzt hatten". Diese Darstellung widerspricht somit der Erklärung Irans zu dem Attentat. Die palästinensische Hamas und Iran beschuldigen Israel der Ermordung Haniyyas und drohen mit Vergeltung. Mehr …
24.05.2024: Irans Militär veröffentlicht neue Details zu Absturz von Raisis Hubschrauber. Der Generalstab der Islamischen Republik Iran veröffentlichte Ergebnisse einer vorläufigen Ermittlung des Hubschrauberabsturzes vom 19. Mai, bei dem der Präsident des Landes ums Leben gekommen ist. Demnach weist die abgestürzte Maschine keine Spuren eines Angriffs auf.
Am Donnerstag veröffentlichte der Generalstab der iranischen Streitkräfte die Ergebnisse der vorläufigen Untersuchung des Hubschrauberabsturzes, bei dem der Präsident der Islamischen Republik Ebrahim Raisi und weitere Regierungsmitglieder ums Leben gekommen sind. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Verweis auf den Untersuchungsbericht meldet, kam eine Expertenkommission am 20. Mai am Unglücksort an. Die Bergung des Hubschrauberwracks habe ermöglicht, einen "bedeutenden Teil" der notwendigen Informationen zu ermitteln.
Dem Untersuchungsbericht zufolge wich der Hubschrauber nicht von der vorgesehenen Route ab. Etwa eineinhalb Minuten vor dem Absturz soll der Pilot mit zwei anderen Hubschraubern aus der Gruppe kommuniziert haben, wobei nichts Verdächtiges festgestellt wurde. Nach dem Absturz ging der Hubschrauber in Flammen auf, so der Bericht weiter. Einschlaglöcher von Kugeln oder sonstige Spuren einer äußeren Einwirkung wurden nicht gefunden. Mit dem weiteren Verlauf der Untersuchung sollen mehr Details folgen, gab die Ermittlungskommission bekannt.
Am 19. Mai war Raisi mit seinem Außenminister Hossein Amir-Abdollahian, dem Gouverneur von Ost-Aserbaidschan Malek Rahmati und weiteren Insassen in einem US-amerikanischen Hubschrauber vom Typ Bell 212 unterwegs. Bei dem Absturz in der gebirgigen Provinz Ost-Aserbaidschan im Nordwesten der Republik kamen alle Insassen ums Leben. Bis zu den für den 28. Juni angesetzten Neuwahlen übernimmt Vizepräsident Mohammed Mochber die Staatsleitung. Mehr …
23.05.2024: Exklusiv aus Teheran: Russische Delegation nimmt an Trauerzeremonie für Raisi teil. In der iranischen Hauptstadt haben sich unzählige Menschen versammelt, um dem iranischen Präsidenten Raisi und anderen hochrangigen Beamten die letzte Ehre zu erweisen, die am Sonntag bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen waren. Vertreter aus Dutzenden Ländern nehmen ebenfalls an der Trauerfeier teil, darunter auch eine russische Delegation. Mehr darüber vom RT-Korrespondenten Yusef Jalali, der vor Ort in Teheran ist. Video und mehr …
08.03.2024: Jüdische Bevölkerung Irans widerlegt Behauptungen über Teherans Völkermordabsichten. Wie im Vorfeld der Irak-Invasion übertreiben Israel und seine Verbündeten die Bedrohung durch den Iran. Seit Jahrzehnten beschuldigen israelische Regierungsvertreter – allen voran Premierminister Benjamin Netanjahu – den Iran, einen neuen Holocaust gegen die Millionen von Juden zu planen, die den zionistischen Staat ihr Zuhause nennen. Netanjahu hat gesagt, der Iran plane „einen weiteren Völkermord an unserem Volk“ und wolle „weitere sechs Millionen Juden vernichten“.
Westliche Journalisten zitieren diese Behauptungen schnell, veröffentlichen aber nur langsam widersprüchliche Beweise – wie etwa die Tatsache, dass der Iran die zweitgrößte jüdische Bevölkerung im Nahen Osten beherbergt, die ihren Glauben frei praktiziert, in der islamischen Republik friedlich koexistiert und sogar einen Sitz in der Legislative hat. Man sagt, dass „Nächstenliebe zu Hause beginnt“. Wenn wir Netanjahu und seinen Verbündeten in Amerika Glauben schenken sollen, würde dann nicht auch dort ein iranischer Völkermord an den Juden beginnen?
Der Durchschnittsamerikaner, der seit langem dem Narrativ vom Völkermord im Iran ausgesetzt ist, nimmt wahrscheinlich an, dass es so etwas wie iranische Juden nicht gibt. Nach unterschiedlichen Schätzungen gibt es jedoch 9.000 bis 20.000 von ihnen in einem Land, in dem die jüdische Präsenz fast 3.000 Jahre zurückreicht. Das ist deutlich weniger als die 100.000 oder mehr Juden, die in den Jahren vor der Revolution von 1979 im Iran lebten. Die Ungewissheit, wie das Leben in einer islamischen Republik aussehen würde – kulturell, wirtschaftlich und in Bezug auf die persönliche Sicherheit – veranlasste Zehntausende, nach Israel, in die Vereinigten Staaten und in andere Länder zu gehen. Mehr …
21.02.2024: Iran beschuldigt Israel der Sabotage von Gaspipelines. Iran macht Israel für die jüngsten Anschläge auf iranische Erdgasleitungen verantwortlich. Vor einer Woche war es in Iran an mehreren Gaspipelines im Landesinneren und im Süden zu Explosionen gekommen.
"Israelische" Sabotageangriffe auf iranische Erdgaspipelines haben die mehrfachen Explosionen vor einer Woche verursacht, erklärte der iranische Ölminister am Mittwoch und verschärfte damit die Spannungen zwischen den regionalen Erzfeinden in der ohnehin heißen Phase des israelischen Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen. Iranische Staatsmedien berichteten letzte Woche von Explosionen an Gaspipelines in verschiedenen iranischen Provinzen. Die Äußerungen des iranischen Ölministers Dschawad Owdschi kommen zu einem Zeitpunkt, da Israel auch für eine Reihe von Angriffen auf das Teheraner Atomprogramm verantwortlich gemacht wird. Die Explosion der Gasleitung war ein "israelisches Komplott", sagte Owdschi nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA. "Der Feind hatte die Absicht, die Gasversorgung in den Provinzen zu stören und die Gasversorgung der Bevölkerung zu gefährden."
Am Freitag hatte bereits die New York Times unter Berufung auf zwei westliche Regierungsvertreter und einen Militärstrategen berichtet, dass tatsächlich Israel für die Explosionen verantwortlich sei. Laut den Quellen der US-Zeitung waren für die Angriffe umfassende Kenntnisse über die iranische Infrastruktur erforderlich. Mehr …
15.02.2024: Iran meldet Terroranschläge auf Pipelines. In Iran ist es am Mittwoch zu Explosionen an mehreren Gaspipelines gekommen. Die Vorfälle ereigneten sich im Landesinneren und im Süden, wie Staatsmedien am Mittwoch berichteten.
Aufnahmen aus der Nähe der Stadt Borudschen zeigen den Brand, der durch eine der Explosionen ausgelöst wurde. Den Angaben zufolge waren die Flammen mehrere Kilometer weit zu sehen. Nach Angaben der iranischen Behörden handelt es sich bei den Explosionen um Sabotageakte mit terroristischem Hintergrund. In den betroffenen Gebieten soll die Gasversorgung unterbrochen worden sein. Bisher wurden keine Personenschäden gemeldet. Mehr …
14.02.2024: In verschiedenen Provinzen: Iran meldet Terroranschläge auf Pipelines. Iranische Medien berichten von Explosionen an Gaspipelines in verschiedenen Provinzen. Die Regierungsvertreter sprechen von Terrorattacken. Die Gasversorgung des Landes sei jedoch nicht in Gefahr.
In Iran ist es in der Nacht an mehreren Gaspipelines zu Explosionen gekommen. Die Vorfälle ereigneten sich im Landesinneren und im Süden, wie Staatsmedien am Mittwoch berichteten. In der südlichen Provinz Fars gab es laut Behördenvertretern als Ursache für die Explosion erste Hinweise auf Sabotage. Auch in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyari, etwa 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran, kam es an einer wichtigen Gaspipeline zu einer Explosion, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Die Flammen waren demnach mehrere Kilometer weit zu sehen. In beiden Fällen seien die Brände unter Kontrolle. Die Spannungen im Nahen Osten bleiben angesichts des israelischen Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen hoch.
Der Chef des Zentrums für das nationale Gasleitungsnetz, Said Aghli, bezeichnete die Vorfälle im Gespräch mit dem Staatsfernsehen als Terrorattacken. Die Explosionen hätten sich etwa um ein Uhr nachts ereignet. Noch in der Nacht habe der Ölminister Dschawad Odschi eine Krisensitzung mit den Sicherheitsdiensten einberufen. Mehr …
08.01.2024: Iranischer Zentralbank-Vize: Teheran und Moskau geben SWIFT komplett auf. Russische und iranische Banken können nun ihre Geldgeschäfte direkt durchführen, meldet die Nachrichtenagentur "RIA Nowosti". Laut Mohsen Karimi, dem stellvertretenden Leiter der iranischen Notenbank, sollen beide Staaten ihre Finanznachrichtensysteme integriert haben.
Laut Mohsen Karimi, dem stellvertretenden Leiter der iranischen Zentralbank, sollen Iran und Russland ihre Finanznachrichtensysteme aneinander angeschlossen haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Montag unter Bezugnahme auf iranische Medien. Irans Zentralbank-Vize habe demnach angegeben, dass die Kreditinstitute beider Länder bei ihren gegenseitigen Abrechnungen nicht mehr auf das internationale Finanznachrichten-Netzwerk SWIFT angewiesen seien. Für Geschäftsbanken sei es Mohsen zufolge nun möglich, Vermittlungsgeschäfte abzuwickeln: "Der Exporteur kann der russischen Seite eine Rechnung in Rial ausstellen und Geld dafür von russischen Banken in Iran erhalten." Mehr …
05.01.2024: Anschlag auf Gedenkfeier in Iran: Zweifel an der Authentizität der Bekennerschreiben des IS. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat das Blutbad auf die Gedenkfeier für den ermordeten General Soleimani für sich reklamiert. Die Wortwahl des IS zum Anschlag passt allerdings nicht zu früheren IS-Erklärungen bei Anschlägen in Iran. In den Westmedien wurden die Anschläge in Iran lapidar als "Explosion" bezeichnet.
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den verheerenden Anschlag in der iranischen Stadt Kerman mit mindestens 84 Toten und 220 Verletzten für sich reklamiert. Das erklärte die Gruppe am Donnerstag über ihre üblichen Propaganda-Kanäle. Zwei Attentäter hätten Sprengstoffgürtel gezündet, hieß es in der Mitteilung. Die New York Times berichtete, dass ein Posting auf dem offiziellen Telegramm-Account des IS den Anschlag als "doppelte Märtyrer-Operation" bezeichnete und beschrieb, wie zwei IS-Mitglieder sich einer Zeremonie am Grab von General Soleimani in Kerman näherten und Sprengstoffgürtel zündeten.
Soleimani ist für den IS eine Hassfigur. Unter Soleimanis Führung hatten die iranischen Quds-Brigaden und proiranische Schiiten-Milizen einen großen Anteil an der Eindämmung der Terrormiliz im Irak und in Syrien. Unter den Schiiten in diesen Ländern verhalf ihm das zum Heldenstatus. Insofern hatte die IS-Terrorgruppe durchaus ein Motiv für den Anschlag. Indessen mehren sich die Zweifel an der Authentizität der Erklärung des IS zu dem Blutbad bei der Gedenkfeier für Soleimani. Mehr …
04.01.2024: Staatstrauer und Tätersuche. Wer steckt hinter den Explosionen im Iran? Nach den Explosionen in Kerman wird heute im Iran getrauert. 84 Menschen sollen bei dem Anschlag ums Leben gekommen sein. Das Regime spricht von einem Terrorakt und macht "Staatsfeinde" verantwortlich.
Iranische Regime-Anhänger haben die Schuldigen für den Anschlag gestern in Kerman im Südosten des Landes schon gefunden - auch, wenn sich bis jetzt niemand dazu bekannt hat. In Sprechchören auf einer Veranstaltung in Teheran wünschen sie Israel und den USA den Tod. Kämpferisch strecken sie die Faust in die Luft. Währenddessen kommt Präsident Ebrahim Raisi ans Rednerpult. Mehr …
03.01.2024: Iran: Mehr als 100 Tote bei Anschlag auf Gedenkfeier für ermordeten General Soleimani. Am vierten Jahrestag seiner Ermordung kam es in der Heimatstadt von General Qassem Soleimani während einer Gedenkveranstaltung zu Explosionen. Dabei wurden über 150 Anwesende verletzt und mindestens 100 Menschen getötet.
In Kerman, in der gleichnamigen Provinz Kerman in Iran – rund 1.000 Kilometer von der Hauptstadt Teheran entfernt – kam es in der Heimatstadt des im Januar 2020 ermordeten Generals Qassem Soleimani zu einem Anschlag. Mehrere Explosionen töteten und verletzten Anwesende auf der jährlichen Gedenkfeier zu Ehren des Generals. Soleimani wurde vor vier Jahren durch einen US-Drohnenangriff auf den Flughafen von Bagdad ermordet. Laut der iranischen Nachrichtenagentur IRNA kamen bei dem jüngsten Gedenktag mindestens 73 Menschen ums Leben. Mittlerweile sprechen Medien von bis zu 103 Toten.
Die lokalen Behörden in der südöstlichen iranischen Provinz haben laut IRNA mittlerweile bestätigt, dass zwei Explosionen, die am Mittwoch im Abstand von wenigen Minuten eine gut besuchte Gedenkfeier in der Provinz erschütterten, mit Terrorismus in Verbindung stehen. Der stellvertretende Gouverneur für Sicherheit in Kerman, Rahman Jalali, teilte demnach mit, dass die Explosionen auf dem Märtyrerfriedhof der Provinzhauptstadt Kerman von Terroristen verübt worden seien. Die Behörden forderten die Menschen umgehend auf, das Gebiet an der Gedenkstätte zu verlassen. Mehr …
01.01.2024: Teheran will US-Dollar im Handel mit BRICS-Staaten völlig aufgeben. Laut Ali Bagheri Kani, dem stellvertretenden iranischen Außenminister, wollen Iran wie auch andere BRICS-Mitgliedstaaten die Entdollarisierung der Wirtschaftsbeziehungen innerhalb des Bündnisses vorantreiben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag.
Das Bündnis der Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS) hat beim Gipfel in Johannesburg im August beschlossen, Iran, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Äthiopien und Argentinien als "vollwertige Mitglieder" aufzunehmen. Die Erweiterung verleihe der Kooperation der Gruppe neue Impulse und habe einen wichtigen globalen Einfluss, hieß es damals. Der russische Präsident Wladimir Putin, der sich per Video aus Moskau zuschalten ließ, sprach von einem "unumkehrbaren Prozess der Entdollarisierung", der in dem Bündnis im Gange sei. Nun gab Ali Bagheri Kani, der stellvertretende iranische Außenminister, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti an, Teheran wolle, wie auch andere BRICS-Wirtschaftsmächte, den US-Dollar aus den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der Gruppe vollständig streichen. Der Beamte sagte: "Innerhalb der Organisation haben wir viele Missionen sowie gemeinsame Aktivitäten mit anderen BRICS-Staaten geplant. Die Entdollarisierung von Handels- und Wirtschaftstransaktionen, aber auch der finanziellen Zusammenarbeit wurden zu einer der wichtigsten Aufgaben. Die Tätigkeit in diesem Bereich der BRICS-Zusammenarbeit hat bereits begonnen. Wir hoffen, die entsprechenden Maßnahmen stärken und ausbauen zu können, um die Aufgabe so schnell wie möglich zu realisieren." Mehr …
24.12.2023: Raisi: "Zionisten und USA gehören vor Tribunal – Völkermord". Der iranische Präsident Ebrahim Raisi sprach am Samstag auf der "Teheraner Internationalen Konferenz über Palästina" in Teheran. In seiner Ansprache betonte Raisi, dass die Palästinenser bei der Gestaltung ihrer Zukunft ein Mitspracherecht haben müssen.
Er wandte sich gegen die von den USA in Zusammenarbeit mit anderen Nationen durchgeführten Planungen für den Gazastreifen und forderte, dass die Bewohner des Gazastreifens selbst über ihr Schicksal bestimmen sollten. Darüber hinaus forderte Raisi einen Prozess gegen die USA und das zionistische Regime und beschuldigte sie des Völkermords und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Palästina. Video und mehr …
18.12.2023: Automobilindustrie im Iran gewinnt am Schwung — Trotz westlicher Sanktionen. Die weltweite Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, und der Iran hält Schritt. Video und mehr …
16.12.2023: Flugzeugunglück in Iran: Kampfjet vom Typ Su-22 stürzt im Süden des Landes ab. Im Iran ist es am Samstag zu einem Flugzeugunglück gekommen. Bei der Maschine handelt es sich um ein Kampfflugzeug vom Typ Su-22. Die Behörden melden weder Todesopfer noch Verletzte. Der Pilot des verunglückten Kampfjets soll rechtzeitig den Schleudersitz betätigt haben. Mehr …
08.12.2023: Moskau-Teheran-Achse: Im Gegenzug für Su-35-Lieferung bietet Iran Russland ballistische Raketen an? Putins Gespräche mit Raisi fanden einen Tag nach den Gesprächen statt, die der russische Staatschef während seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien führte. Iran und Russland vertiefen ihre strategische Partnerschaft, die auch militärische Züge beinhaltet.
Der russische Präsident Wladimir Putin empfing am Donnerstag den iranischen Präsidenten im Rahmen einer Blitzrunde der Nahostdiplomatie, die auch Besuche in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien umfasste. Damit will Moskau sein Profil als eine neue Ordnungsmacht in der Region schärfen. Putin hat beim Treffen den Krieg zwischen Israel und der Hamas als Versagen der US-Diplomatie bezeichnet und angedeutet, dass Moskau dank seiner freundschaftlichen Beziehungen sowohl zu Israel als auch zu den Palästinensern eine Vermittlerrolle spielen könnte.
Raisi betonte die Notwendigkeit, Israels Angriffe auf den Gazastreifen sofort zu stoppen und erklärte, dass "dort alle 10 Minuten ein Kind getötet wird". "Es handelt sich nicht nur um eine regionale Angelegenheit, sondern um eine Angelegenheit der gesamten Menschheit", sagte er zu Putin und fügte hinzu, dass "wir eine schnelle Lösung finden müssen". Iran, der die Hamas nachdrücklich unterstützt, hat wiederholt davor gewarnt, dass der Krieg, der am 7. Oktober ausgebrochen ist, auf andere Teile der Region übergreifen könnte.
Putins Gespräche mit Raisi fanden einen Tag nach den Gesprächen statt, die der russische Staatschef während seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien über die Feindseligkeiten geführt hatte. Putin unterhält enge persönliche Beziehungen sowohl zum Präsidenten der VAE, Mohammed bin Zayid Al Nahyan, als auch zum saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Beide arbeiten im Rahmen des OPEC+-Ölkartells eng mit Russland zusammen und haben im vergangenen Jahr trotz der Einwände der USA die Ölförderkürzungen koordiniert, um die Preise hochzuhalten. Mehr …
07.11.2023: Iran. Iranisches Regime startet Rekrutierungskampagne für freiwillige Selbstmordattentäter, die bereit sind, Ziele in Israel anzugreifen. Mehr als 200 junge Männer und Frauen haben sich 2005 als Freiwillige gemeldet, um Selbstmordattentate gegen Amerikaner und Israelis zu verüben. Das Treffen wurde auf dem Friedhof Behesht-e-Zahra, südlich von Teheran, vom Hauptquartier für das Gedenken an die Märtyrer der Globalen Islamischen Bewegung organisiert, einer schattenhaften Gruppe, die seit 2004 Freiwillige für Anschläge im Irak und in Israel sucht.
Es war die dritte derartige Zeremonie, die die Gruppe abhielt, aber es gibt keine unabhängige Bestätigung, dass einer ihrer Freiwilligen einen Selbstmordanschlag verübt hat. Jetzt ist es wieder soweit. Die Islamische Republik Iran sucht nach Freiwilligen für Selbstmordattentate in Israel. Die Daily Mail berichtet: Eine hart gesottene iranische Gruppe hat aktiv potenzielle Selbstmordattentäter für Einsätze in Israel rekrutiert, wie Bilder zeigen, die von MailOnline gesehen wurden. Die für diese Rekrutierungskampagne verantwortliche Gruppe, die Hisbollah, die sich von der gleichnamigen libanesischen militanten Gruppe unterscheidet, hat eine Kampagne in der südöstlichen iranischen Stadt Mashhad gestartet, einem bedeutenden Ort im schiitischen Islam.
In den Straßen von Mashhad sind Plakate mit Aufrufen zum „Märtyrertod“ aufgetaucht, auf denen die Einwohner aufgefordert werden, ihre persönlichen Daten zu übermitteln. Auf diesen Plakaten wird erklärt: „Es ist Zeit für den Dschihad“, und es werden Personen gesucht, die sich einem „Sonderbataillon von Märtyrern für Palästina“ anschließen wollen. Mehr …
29.10.2023: Iran beteuert, US-Warnungen gegenüber Israel zu ignorieren. Die jüngste Forderung aus Washington, dass Teheran sich aus dem Konflikt mit der Hamas heraushalten solle, ist für den iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi "ungültig". Teheran wird die Warnungen der USA vor einer Einmischung in den Konflikt zwischen der Hamas und Israel ignorieren, so der iranische Präsident Ebrahim Raisi in einem Interview darlegend. Zudem kritisierte er den Westen wegen seiner angeblichen Weigerung, zur Beendigung der Feindseligkeiten beizutragen.
In einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera sagte Raisi am Samstag, dass Washington "uns auffordert, uns nicht zu bewegen, während wir die zionistische Entität umfassend unterstützen … das ist eine ungültige Forderung". In einem tags darauf erfolgten X-Posting ergänzte Raisi seinen Standpunkt mit der Mitteilung:"Die Verbrechen des zionistischen Regimes haben eine rote Linie überschritten, die jeden zum Handeln zwingen dürfte. Washington bittet uns, nichts zu tun, unterstützt dabei aber Israel weiterhin in großem Umfang. Die USA sandten Botschaften an die Achse des Widerstands, erhielten aber eine klare Antwort auf dem Schlachtfeld." Mehr …
07.10.2023: 16-jährige Iranerin wegen Sittenpolizei im Koma? – Baerbock feuert gegen Iran. Am Sonntag ist die 16-jährige Armita Garawand in der Teheraner U-Bahn kollabiert. In Europa ansässige "Menschenrechtsorganisationen" behaupteten daraufhin, das Mädchen liege nach einem Angriff der "Sittenpolizei" im Koma. Westliche Medien griffen den Fall auf und auch Deutschlands oberste Diplomatin Annalena Baerbock schaltete sich via X ein. Dort schrieb sie: "Schon wieder kämpft eine junge Frau in Iran um ihr Leben. Allein, weil sie in der U-Bahn ihre Haare gezeigt hat. Es ist unerträglich."
Der iranische Fernsehsender "Press TV" hat nun Videomaterial der Teheraner U-Bahngesellschaft veröffentlicht. Darauf ist der Weg des Mädchens vom Betreten der Station bis zum Abtransport ins Krankenhaus zu sehen. Von einer "Sittenpolizei" ist in den Aufnahmen nichts zu sehen, wohl aber, dass sich auch andere Frauen und Mädchen ohne Kopfbedeckung im Bahnhof aufhalten. Armita wurde von den Rettungskräften in das nächstgelegene Krankenhaus, ein Militärkrankenhaus, gebracht. Dort wurde ein Blutdruckabfall als Ursache für diesen Zwischenfall diagnostiziert. Entgegen westlicher Medienberichte liegt sie jedoch nicht im Koma. Quelle mit Video…
01.10.2023: Exklusives RT-Interview mit Ebrahim Raisi: Jedes Mal gibt der Westen dem Iran sechs Monate Zeit. Der iranische Präsident Ebrahim Raisi sprach am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen exklusiv mit RT über die geopolitische Rolle seines Landes, die Freundschaft mit Russland und den Sieg in einem vom Westen angezettelten Hybridkrieg. Video und mehr …
19.09.2023: "Einmischung der USA in Region": Irans Präsident warnt vor Normalisierung der Beziehungen zu Israel. Der iranische Präsident hat in New York vor einer Normalisierung der Beziehungen zu Israel gewarnt, und dementierte erneut, dass sein Land Drohnen für den Einsatz im Ukraine-Krieg an Russland geliefert hat. Raisi kritisiert die USA für ihre "Einmischung" im Nahen Osten. Der iranische Präsident Ebrahim Raisi warnte andere Länder in der Region davor, sich Israel zu sehr anzunähern, als er am Rande der wichtigsten globalen Konferenz, dem Treffen hochrangiger Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Generalversammlung, mit Medienvertretern zusammentraf. "Die Normalisierung der Beziehungen mit dem zionistischen Regime schafft keine Sicherheit", sagte Raisi.
Die USA bemühen sich um die Vermittlung eines Normalisierungsabkommens zwischen Saudi-Arabien und Israel, ein Ziel, das Tel Aviv seit Langem anstrebt und das dramatische Auswirkungen auf den Nahen Osten haben könnte. Israel hat bereits seine Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Marokko normalisiert. Raisi dementierte auch die militärische Unterstützung Russlands durch Iran, obwohl die Vereinigten Staaten Iran beschuldigen, nicht nur die Waffen zu liefern, sondern Russland auch beim Bau einer Drohnenfabrik zu helfen. Raisi erklärte allerdings, dass Iran und Russland seit Langem enge Beziehungen unterhalten, einschließlich der Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich. Er bestritt jedoch, seit Beginn des Krieges Waffen an Moskau geliefert zu haben. "Wir sind gegen den Krieg in der Ukraine", unterstrich der iranische Präsident.
Raisi sagte, sein Land strebe "gute Beziehungen zu allen Nachbarländern" im Nahen Osten an, einschließlich Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. "Wir glauben, dass sich die Situation der Länder und ihre Beziehungen verbessern werden, wenn die US-Amerikaner aufhören, sich in die Länder des Persischen Golfs und andere Regionen der Welt einzumischen und sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern", unterstrich Raisi. Mehr …
01.09.2023: Iran soll einen israelischen Sabotageplan gegen sein Raketenprogramm vereitelt haben. Iran erklärte am Donnerstag, die Realisierung von einem großen Plan des israelischen Geheimdienstes Mossad zur Sabotage der iranischen Raketenproduktion und der gesamten Verteidigungsindustrie vereitelt zu haben. Einen Tag zuvor hatten iranische Geheimdienstler 14 Personen in Iran verhaftet, die Drahtzieher der mittlerweile gescheiterten Sabotage-Aktion gewesen sein sollen. Die iranischen Behörden gaben am Donnerstag bekannt, dass die Geheimdienste des Landes den bisher "größten" Sabotageakt gegen die iranische Raketen- und Raumfahrtindustrie vereitelt hätten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums steckte der israelische Mossad hinter einem Komplott, um beschädigte Komponenten in den Produktionsprozess der Raketen einzuschleusen, damit sie selbst diese Raketen zur Detonation bringen könnten, bevor sie eingesetzt werden.
"Auf direktes Betreiben des Mossad wollte dieses Netzwerk durch den Verkauf der fehlerhaften Komponenten die produzierten Raketen in Sprengsätze verwandeln, um die Industrieanlagen und die in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter zu beschädigen bzw. töten", sagte ein Beamter des Verteidigungsministeriums am Donnerstag gegenüber iranischen Medien. Einen Tag zuvor hatten iranische Geheimdienstler 14 Personen in Iran verhaftet, die die Drahtzieher der mittlerweile gescheiterten Sabotage-Aktion gewesen sein sollen. Außerdem gab das Geheimdienstministerium bekannt, dass diese Terrorzelle Verbindungen zu Personen in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark unterhalten hätte. Das Büro des israelischen Premierministers lehnte es ab, die Anschuldigung vom Donnerstag zu kommentieren, obwohl Tel Aviv seit Jahren Bemühungen betreibt, Irans Waffenindustrie ins Visier zu nehmen. Video und mehr …
13.08.2023: Iran: Mindestens ein Toter und sieben Verletzte nach Terroranschlag in Schiras. In der iranischen Millionenstadt Schiras hat sich am Sonntagabend ein Terroranschlag ereignet, bei dem nach derzeitigem Stand vier Menschen getötet wurden. Es traf, wie im Oktober 2022, erneut den Schah Tscheragh-Schrein, eine beliebte Pilgerstätte. Video und mehr …
11.08.2023: Gefangenenaustausch zwischen USA und Iran: Nähern sich Teheran und Washington einem großen Deal? Die USA und Iran haben sich auf einen Gefangenenaustausch verständigt. Im Gegenzug für die Freilassung der US-Bürger in Iran werden iranische Gelder in Höhe von sechs Milliarden Dollar in Südkorea freigegeben. Mehr …
Iran lässt US-Gefangene frei – Blinken schließt Aufhebung von Sanktionen trotzdem aus. Nach jahrelanger Haft hat der Iran fünf US-Amerikaner freigelassen. Sie dürfen das Land aber nicht verlassen und stehen unter Hausarrest. US-Außenminister Antony Blinken spricht dennoch von einem "positiven Schritt", jedoch werden die Sanktionen gegen den Iran fortgesetzt. Laut Medienberichten ist die iranische Entscheidung Teil einer zwischen Washington und Teheran ausgehandelten Vereinbarung, die auch die Freilassung von in den USA inhaftierten iranischen Staatsangehörigen vorsieht. Video und mehr …
03.08.2023: Über 50 Grad: Iran schließt öffentliche Einrichtungen für zwei Tage wegen Extremhitze. Aufgrund extrem hoher Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius hat Iran den Beschäftigten von Behörden und Banken zwei Tage freigegeben. Der Mittwoch und der Donnerstag würden zu landesweiten gesetzlichen Ruhetagen erklärt, "um die öffentliche Gesundheit zu schützen", erklärte der Regierungssprecher. Video und mehr …
15.07.2023: Nach Festsetzung von Tankern durch Iran: USA schicken F-16-Jets in den Persischen Golf. Die USA entsenden Kampfjets in die Straße von Hormus, um Tanker vor deren Festsetzung durch Iran zu schützen. Mehrere ausländische Tanker sollen in letzter Zeit iranisches Öl geschmuggelt haben. Iranische Tanker werden oft unter dem Vorwurf der Umgehung der Sanktionen auf hoher See gekapert und deren Ladung beschlagnahmt. Mehr …
27.06.2023: Die USA können den Aufstieg Irans nicht aufhalten, aber sie können eine Waffenruhe beschließen. Wenn Washington in der Konfrontation mit Teheran jemals die Initiative in der Hand hatte, so ist diese jetzt weg und die USA befinden sich in einer Situation, in der sie nur verlieren können. Offen bleibt, ob sie eine "Waffenruhe" eingehen oder weiterhin Druck auf Teheran ausüben werden. Mehr …
19.06.2023: Iran verschifft so viel Rohöl wie noch nie seit Beginn der westlichen Sanktionen gegen das Land. Dies konterkariert die Bemühungen der OPEC+ um eine Reduzierung des Angebots. Die USA unterstützen ihren eigentlichen Feind-
Laut einer Reihe von Analysten sind die Öl-Exporte des Iran auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2018 gestiegen, als die USA ihre Sanktionen gegen die Islamische Republik wieder in Kraft setzten. Der überwiegende Teil des iranischen Öls fließt derzeit nach China, dem weltweit größten Öl-Importeur. Mehr …
06.06.2023: Iran präsentiert eigene Hyperschallrakete. Iran will eine Hyperschallrakete entwickelt haben. Die Waffe heißt Fattah und habe demnach eine Reichweite von 1.400 Kilometern. Vor dem Aufprall gegen das Ziel entwickelt die Rakete eine Geschwindigkeit von Mach 13 bis Mach 15 und kann nicht abgefangen werden. Mehr …
26.05.2023: USA sehen darin "ernsthafte Bedrohung": Iran präsentiert neue ballistische Rakete. Die USA haben eine neue Mittelstreckenrakete aus Iran als "Gefahr für die internationale Sicherheit" bezeichnet. Teheran hatte zuvor die strategische Rakete "Cheibar" vorgestellt, die mit 2.000 Kilometern die bisher größte Reichweite dieser Waffengattung hat. Mehr …
24.05.2023: US-Medien besorgt: Baut Iran zum Schutz vor Luftangriffen eine neue unterirdische Atomanlage? Die Fertigstellung einer neuen unterirdischen Atomanlage wäre ein Alptraumszenario sowohl für die USA wie auch für Israel. Die Anlage so tief in der Erde wäre wahrscheinlich außerhalb der Möglichkeiten jeglicher US-Waffen, eine solche Anlage zu zerstören. In der Nähe eines Gipfels im iranischen Zagros-Gebirge, das sich über 1.500 km von der Provinz Kurdistan an der irakischen Grenze bis zur Straße von Hormus hinzieht, bauen Arbeiter eine Nuklearanlage, die so tief in der Erde liegt, dass sie wahrscheinlich außerhalb der Reichweite jeglicher US-Waffen liegt, um eine solche Anlage zerstören zu können. Das berichten Experten anhand von Satellitenbildern, die von The Associated Press analysiert wurden.
Die Fotos und Videos der kalifornischen Firma Planet Labs PBC zeigen, dass Iran bereits Tunnel ins Gebirge gräbt, und zwar in der Nähe der Nuklearanlage in Natanz, die während des andauernden Konflikts zwischen Teheran und dem Westen über das iranische Atomforschungsprogramm bereits wiederholt Sabotageangriffen ausgesetzt war. Iran hatte unlängst im November 2022 in der unterirdischen Anlage Fordo, neben der Atomanlage Natanz gelegen, mit der Urananreicherung auf 60 Prozent Anteil an spaltbarem Material U-235 begonnen. Auch in der Atomanlage Natanz hatte Iran Uran-235 bereits auf bis zu 60 Prozent angereichert, was weit über der im Atomabkommen aus dem Jahr 2015 vorgesehenen Obergrenze von 3,67 Prozent liegt. Die Fertigstellung einer neuen unterirdischen Anlage "wäre ein Alptraumszenario, das eine neue Eskalationsspirale in Gang setzen könnte". Mehr …
07.03.2023: Israelische Drohgebärde in Richtung Iran: Wie führt Teheran einen Balanceakt mit dem Westen aus? Iran führt einen Balanceakt mit dem Westen aus, wonach Teheran es bevorzugt, sich bei der Atomfrage in der Grauzone zu bewegen, um weitere Provokationen gegenüber dem Westen zugunsten Israels zu vermeiden. Zugleich verstärkt Iran seine Hinwendung Richtung Osten.
Der westliche Medienapparat hat nach dem IAEA-Bericht eine großangelegte Medien-Kampange gegen Iran eingeleitet, in der behauptet wird, dass Teheran nun tatsächlich eine Atombombe bauen wollte und das Land bereits auf dem Weg zur Atommacht wäre. Und das, obwohl es von Anfang an unklar blieb, ob Teheran das Material bewusst derart hoch angereichert hatte oder ob die Konzentration das Ergebnis einer unbeabsichtigten Anhäufung war. Seit April 2021 reichert Iran offiziell Uran auf einen Reinheitsgrad von 60 Prozent an. Laut dem US-Auslandsgeheimdienst CIA gebe es derzeit keine darauf Hinweise, dass Iran sich entschieden hat, sein militärisches Atomprogramm wiederaufzunehmen. Dieser bedeutsamen Meldung wird in der westlichen Berichterstattung allerdings keine sonderliche Aufmerksamkeit geschenkt.
IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi reiste deshalb am Wochenende nach Teheran, um ungeklärte Entwicklungen bei der iranischen Atom-Frage anzusprechen. Nach Grossis Iran-Reise haben die Meinungsmacher im Westen allerdings eher das Gegenteil von dem erreicht, was sie mittels ihrer provokativen Berichterstattung erreichen wollten. IAEA-Chef lobte nicht nur die Zusammenarbeit mit Iran, sondern er machte in Teheran sehr deutlich, dass jegliche militärische Angriffe auf Nuklearanlagen in Iran "illegal" seien. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) soll mit Iran eine genauere Überwachung von Nuklearanlagen vereinbart haben. Die Meldungen aus Teheran sorgten für die Verstimmung in Israel –, das Iran mehrfach mit möglichen Luftschlägen gegen seine Atomanlagen gedroht hat. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte am Sonntag, dass sich Israel gegen eine nukleare Aufrüstung Irans zur Wehr setzen wolle. Netanjahu nahm damit nach Angaben seines Büros Bezug auf jüngste Äußerungen des Chefs der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA in Teheran. Nachdem die Atomverhandlungen mit Iran ins Stocken geraten sind, fährt der Westen seit September 2022 eine hybride Kriegsführung gegen Teheran – vor allem anhand der Medien. Mehr …
03.03.2023: "Hybride Kriegführung": Die Vergiftungswelle in Iran und die deutschen Medien. Hunderte Schülerinnen wurden in Iran in letzter Zeit vermutlich vergiftet. Die Meldung kommt den westlichen Medien gelegen, um wieder die Spaltung der iranischen Gesellschaft zu schüren, nachdem die jüngsten Unruhen in Iran gescheitert waren.
Seit fünf Monaten sind Hunderte Schülerinnen in Iran aufgrund mutmaßlicher Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Vergiftungsfälle hatten Ende November in der Stadt Ghom begonnen, wo etwa 50 Schülerinnen unter Atemnot litten und ins Krankenhaus gebracht wurden. Ähnliche Vergiftungen ereigneten sich seitdem in mehreren anderen Schulen in Ghom, und anderen Städten wie Teheran.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi betonte am Freitag, dass "der Feind im Rahmen eines psychologischen Krieges versucht, Stress und Angst unter Schülern und Eltern zu erzeugen, um damit Chaos zu schüren". Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat Berichte über vergiftete Schülerinnen im Iran als "schockierend und zutiefst besorgniserregend" bezeichnet. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian warf den westlichen Regierungen vor, wegen der Vergiftungen "Krokodilstränen zu vergießen". Mehr …
18.04.2023: Die Rache des Regimes: Wohin steuert der Iran? Auslandsjournal. ZDF. Am 16. September 2022 stirbt Jina Mahsa Amini, eine junge Kurdin in Iran. Die 22-Jährige wurde von der Moralpolizei des iranischen Staates drei Tage zuvor verhaftet, weil sie ihr Kopftuch nicht vorschriftsgemäß getragen hat. Ihr Tod bringt Tausende junge Iranerinnen und Iraner dazu, auf die Straße zu gehen und gegen die Unterdrückung des Mullah-Regimes zu protestieren. Die Regierung geht mit Verhaftungen und Hinrichtungen entschieden gegen die Demonstrierenden vor. Seit November 2022 kommt es außerdem immer wieder zu mysteriösen Giftanschlägen an jungen Mädchen. Bis März 2023 wurden 5.000 Kinder an 230 Schulen im ganzen Land offenbar mit Reizgas vergiftet. Der Staat, der die Giftanschläge zunächst verharmlost, könnte womöglich selbst hinter den Attacken stecken. ZDF-Korrespondent Jörg Brase und sein Team erleben hautnah, wie der Kontrollwahn des Staates sie selbst, ihre Arbeit und die Bevölkerung einschränkt. Sie treffen Demonstrierende, Oppositionelle und Maryam – ein Mädchen, dass selbst Opfer eines Giftanschlags wurde. Der Film "auslandsjournal – die doku: Frauen, Leben, Freiheit – Aufstand gegen die Mullahs " zeigt die Entwicklungen in Iran seit Mahsa Aminis Tod und porträtiert ein Land zwischen Revolution und massiver Unterdrückung. Video …
07.03.2023: Iranischer Verteidigungsminister: Die westlichen Länder bewegen sich auf ihren Untergang zu. Der iranische Verteidigungsminister Mohammad Reza Gharaei Ashtiani hat am Montag auf einer Pressekonferenz in Teheran erklärt, dass die Ausweitung der Waffenlieferungen an andere Länder eines der Ziele des Iran sei. Laut Ashtiani schickt der Iran Waffen an andere Länder, um ihnen zu helfen, ihre Rechte zu wahren und sich gegen die Tyrannei durch starke Länder zu verteidigen. Video und mehr …
02.03.2023: Aus Russland mit Liebe: Su-35 für den Iran wird die Verteidigungsbeziehungen stärken. Der mögliche Kauf russischer Kampfjets durch den Iran würde die bestehende strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Teheran weiter festigen und sich auf den globalen Machtkampf mit dem Westen auswirken. Die Nachricht über ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und Russland über die Lieferung von 24 Kampfflugzeugen des Typs Sukhoi Su-35 an Teheran ist bedeutsam und kein vorübergehendes Ereignis, da die Spannungen zwischen den beiden Staaten und den westlichen Nationen weiter eskalieren. Sollte der Iran im Zusammenhang mit diesem Abkommen auch präzisionsgelenkte ballistische Kurzstreckenraketen an Russland liefern, werden sich diese Spannungen weiter verschärfen. Zwar gibt es noch keine offizielle Ankündigung des Abkommens, doch haben iranische Beamte ihr Interesse an der Anschaffung von Su-30- und Su-35-Kampfflugzeugen sowie der fünften Generation der russischen Su-57 bekundet.
Am 15. Januar bestätigte ein Mitglied des iranischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik, Shahryar Heidari, dass die Kampfjets im kommenden März eintreffen werden und dass Teheran weitere militärische Ausrüstung aus Russland angefordert hat, darunter Luftabwehrsysteme, Raketensysteme und Hubschrauber. Farzin Nadimi, ein auf Sicherheits- und Verteidigungsfragen im Zusammenhang mit dem Iran und der Region des Persischen Golfs spezialisierter Analyst, erklärte gegenüber The Cradle, dass das Abkommen, “wenn es zustande kommt, zu engeren Verteidigungsbeziehungen zwischen dem Iran und Russland führen wird”. Die bedeutet: Konfrontation mit dem Westen Mehr …
07.02.2023: Geheim und "unter den Bergen": Iran enthüllt unterirdischen Luftwaffenstützpunkt. Die iranische Armee hat am Dienstag einen neuen unterirdischen Luftwaffenstützpunkt eingeweiht. Der an einem unbekannten Ort errichtete "Eagle 44"-Standort kann Kampfjets und Drohnen starten. Mehr …
01.02.2023: Bericht: Kurdenmilizen an Angriff auf iranische Militäreinrichtung beteiligt. Kurdische Separatistengruppen im Nordirak sollen an dem jüngsten Drohnenangriff auf eine Militäranlage in der iranischen Stadt Isfahan beteiligt gewesen sein. Kurdische Separatistengruppen im benachbarten Nordirak sollen an dem jüngsten Drohnenangriff auf eine Militäranlage in der iranischen Stadt Isfahan beteiligt gewesen sein, berichtete die dem Nationalen Sicherheitsrat Irans (SNSC) nahestehende Nachrichtenagentur Nour News.
Die bewaffneten kurdischen Gruppen sollen geholfen haben, Bestandteile der Mini-Drohnen und Sprengstoff, der für den Angriff auf eine Einrichtung des Verteidigungsministeriums in Isfahan am 29. Januar verwendet wurde, über unzugängliche Routen im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes ins Land zu schmuggeln und an Agenten an der Grenze zum Irak zu liefern. Kurdische Separatistengruppen nutzen den Nordirak als Rückzugsort für ihre Terroraktionen gegen Iran.
Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) steht der israelische Mossad hinter dem Angriff auf die Militäranlage in Isfahan. Iran wehrte nach eigenen Angaben den Drohnenangriff ab. Eine der Drohnen wurde laut iranischen Medien von der Luftabwehr zerstört, zwei andere sollen explodiert seien. Durch den Angriff wurden den Angaben zufolge geringfügige Schäden am Dach eines Gebäudes verursacht. Der iranischen Agentur IRNA zufolge soll es sich bei den Drohnen um Quadrocopter gehandelt haben, also mit vier Rotoren ausgestattete Drohnen. Das nach der Abwehr des Angriffs am wenigsten beschädigte Fluggerät sei Sicherheitskräften übergeben worden. Mehr …
31.01.2023: Attacke auf Militäranlage: Konflikt zwischen Iran und Israel nimmt globale Dimension an. Der bisher regional begrenzte Schattenkrieg zwischen Iran und Israel scheint sich zu einem globalen Konflikt zu entwickeln. Nachdem es in der Nacht zu Sonntag zu einem Drohnenangriff auf eine iranische Militäranlage gekommen war, stellte Kiew eine Verbindung zwischen der Attacke und dem Ukraine-Krieg her. Nach den Luftangriffen von bisher nicht identifizierten Mini-Drohnen auf eine militärische Einrichtung in der iranischen Stadt Isfahan berichteten mehrere US-amerikanische Medien unter Berufung auf Geheimdienstmitarbeiter, dass der Angriff in der Nacht zu Sonntag von Israel ausgegangen sei. Der Sprecher des Pentagons sagte allerdings, dass US-amerikanische Kräfte nicht an der Operation beteiligt gewesen seien. Israelische Behörden kommentierten die US-Medienberichte über eine israelische Urheberschaft der Attacke nicht.
Sollte Israel hinter den Drohnenangriffen in Isfahan stecken, so handelt es sich um die erste derartige Attacke, seit Benjamin Netanjahu Ende Dezember wieder das Amt des Ministerpräsidenten übernommen hat. Allerdings ging der Angriff schief, da die iranische Luftverteidigung eine der Drohnen zerstörte und zwei andere explodierten, bevor sie das Ziel erreichen konnten. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian bezeichnete den Angriff als "feige" und zugleich "lächerlich". Der iranischen Agentur IRNA zufolge soll es sich bei den Drohnen um Quadrocopter gehandelt haben. Mehr …
30.01.2023: Israel steckt hinter Drohnenangriff auf Militäranlage in Iran – Ukraine zeigt sich zufrieden. Israel soll hinter den Angriffen auf eine Militäranlage in Iran gesteckt haben. Kiew stellte eine Verbindung zu dem Ukraine-Krieg her, bei der Russland mutmaßlich iranische Waffen einsetzt. Ein Beamter in Teheran drohte Kiew mit "der zerstörerischen Kraft iranischer Drohnen."Israel habe hinter dem jüngsten Drohnenangriff auf eine Militäranlage in der iranischen Stadt Isfahan gesteckt, behauptete das Wall Street Journal unter Berufung auf "mit der Operation" vertrauten Personen am Sonntag. Das Land habe in der Nacht zum Sonntag mittels Selbstmorddrohnen erfolgreich "eine Fabrik für fortschrittliche Waffensysteme" in der iranischen Stadt Isfahan angegriffen und dabei Schäden in der Anlage verursacht, so WSJ.
Iran wehrte in der Nacht zu Sonntag nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf eine Militäranlage nördlich von Isfahan ab. Eine der Drohnen wurde laut iranischen Medien von der Luftabwehr zerstört, während zwei andere explodiert seien. Durch den Angriff wurden den Angaben zufolge geringfügige Schäden am Dach eines Gebäudes verursacht. Der iranischen Agentur IRNA zufolge soll es sich bei den Drohnen um Quadrocopter gehandelt haben, also mit vier Rotoren ausgestattete Drohnen. Das nach der Abwehr des Angriffs am wenigsten beschädigte Fluggerät sei Sicherheitskräften übergeben worden. Mehr
29.01.2023: Iran: Luftverteidigung wehrt Drohnenangriff auf Militäranlage im Zentrum des Landes ab. Iran hat nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf eine Militäranlage nördlich der Stadt Isfahan abgewehrt. Solche Angriffe werden mit dem Atomdeal und seit Kurzem auch mit mutmaßlichen Waffenlieferungen Irans an Russland in Zusammenhang gebracht. Eine der Drohnen wurde laut iranischen Medien von der Luftabwehr zerstört, während zwei andere explodiert seien. Durch den Angriff wurden den Angaben zufolge geringfügige Schäden am Dach eines Gebäudes verursacht. Es sei dabei aber niemand verletzt worden.
Bislang gab es aus Teheran keine Angaben zu den Verantwortlichen des Angriffs. Meist wird Israel beschuldigt. Auch werden solche Angriffe mit dem Atomabkommen in Zusammenhang gebracht, das die nuklearen Aktivitäten Irans beschränken soll. Der Atomdeal mit Teheran ist faktisch tot. Das Land steht laut Berichten an der Schwelle zur Nuklearmacht. Iran verfüge über genügend hochangereichertes Uran, um "mehrere" Atomwaffen zu bauen, wenn er wolle, hieß es bei AP. Der Angriff erfolgte, nachdem die jüngsten Unruhen in Iran abgeebbt waren. Mehr …
26.01.2023: Die USA halten den Irak mit dem Dollar als Geisel. Seit 2003 muss der Irak alle seine Öleinnahmen auf ein einziges US-Bankkonto überweisen. Washington bewaffnet jetzt Bagdads eigene Dollars gegen den Irak, indem es seine Währung abwertet und Zahlungen behindert. In dem Bemühen, die grassierende Korruption im Irak zu bekämpfen, haben die USA mehrere strenge Maßnahmen ergriffen, darunter Sanktionen gegen irakische Banken und die Rationierung von Dollar. Anstatt Schmuggel und Betrug einzudämmen, verschärfen diese Maßnahmen die Wirtschaftskrise des Irak nur noch. Mit jeder Schwankung des Wechselkurses des irakischen Dinar gegenüber dem Dollar wird die politische und soziale Lage im Lande immer komplizierter. Dasselbe Land, dem es gelungen ist, ISIS und Farbrevolutionen zurückzuschlagen, ist heute Zeuge von Unruhen, die von den USA verursacht werden. Unter dem Vorwand, Schmuggel und Geldwäsche zu verhindern, hat die US-Notenbank den irakischen Banken strenge Maßnahmen auferlegt. Dies veranlasste das US-Finanzministerium, die Dollarzahlungen an Bagdad aus den eigenen Öleinnahmen des Irak zu rationieren. Mehr …
25.01.2023: Wie Elon Musk die Regimewechsel-Operation des US-Imperiums im Iran unterstützt. Elon Musk hat angekündigt, dass er dabei hilft, Hunderte von Starlink-Satellitenkommunikationsgeräten in den Iran zu schmuggeln. Der in Südafrika geborene Milliardär gab dies am 26. Dezember zu, als er auf einen Tweet antwortete, in dem er iranische Demonstrantinnen dafür lobte, dass sie sich weigerten, ihr Haar zu bedecken. „Annähernd 100 Starlinks sind im Iran aktiv“, twitterte er und deutete damit eindeutig eine politische Motivation für seine Arbeit an. Dass Musk an den Versuchen Washingtons beteiligt ist, die Regierung in Teheran zu schwächen oder zu stürzen, ist schon seit einigen Monaten klar. Im September – auf dem Höhepunkt der Demonstrationen nach dem verdächtigen Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini – kündigte Außenminister Anthony Blinken an, dass die USA „Maßnahmen“ ergreifen würden, „um die Internetfreiheit und den freien Informationsfluss für das iranische Volk zu fördern“ und „der Zensur der iranischen Regierung entgegenzuwirken“, worauf Musk antwortete: „Ich aktiviere Starlink…“ Mehr …
20.01.2023: Iran warnt vor Terrorlistung der Revolutionsgarde: "Werden mit dem gleichen Schritt zurückschlagen". Das EU-Parlament hat am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür gestimmt, die iranische Revolutionsgarde als terroristische Organisation einzustufen. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, erklärte daraufhin, dass die EU "den vollen Preis dafür zahlen" werde, sollte Brüssel diese Resolution verabschieden. Als Grund für die Aufnahme in die EU-Terrorliste wurden Irans "Niederschlagung der Proteste" im Land sowie die "Lieferung von Drohnen an Russland" genannt. Video und mehr …
17.01.2023: Rebellion, Revolution? Die Unruhen in Iran konnten die Umsturzphantasien des Westens nicht erfüllen. Das Thema "Revolution in Iran" ist plötzlich vom Bildschirm der westlichen Medien verschwunden. Waren die "revolutionären Proteste" doch nicht so revolutionär? Am Anfang der jüngsten Unruhen stand übrigens eine Fake-Meldung über eine "schwere Krankheit" des Staatsoberhauptes Chamenei. Bei einer neuen Runde könnte es wieder um ihn gehen. Mehr …
11.01.2023: "Iran richtet friedliche Demonstranten hin" – Wirklich? Nach der Hinrichtung von zwei jungen Männern am Samstag in Iran hat Außenministerin Annalena Baerbock den iranischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Baerbock erklärte, die "brutale Repression" der iranischen Regierung gegen ihre Bevölkerung werde "nicht ohne Folgen bleiben". Video und mehr …
17.12.2022: Die USA sind durch die strategischen Manöver der Islamischen Republik Iran wie gelähmt. Ein Regimewechsel in Iran wird nicht eintreten. Teheran muss nur abwarten, Zurückhaltung üben und beobachten, wie alle Tugendsignale dieser neuesten Farbrevolution schließlich verpuffen werden, während dem Imperium nichts anderes übrig bleibt, als für den Regimewechsel zu beten. Das iranische Parlament hat den Beitritt der Islamischen Republik zur Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ratifiziert, der zuvor im vergangenen September auf dem Gipfel im usbekischen Samarkand eingeläutet worden war. Dies ist der Höhepunkt eines Prozesses, der nicht weniger als 15 Jahre gedauert hat. Iran hat sich zudem bereits um eine Mitgliedschaft in den expandierenden BRICS+ beworben, die sich bis zum Jahr 2025 unweigerlich zur wirklich bedeutenden, alternativen G20 des Globalen Südens herausbilden werden. Iran ist bereits Teil des einzigen „Quad„, der wirklich zählt – neben den BRICS-Mitgliedstaaten Russland, China und Indien. Zudem vertieft Iran seine strategische Partnerschaft sowohl mit China als auch mit Russland und verstärkt die bilaterale Zusammenarbeit mit Indien. Mehr …
20.11.2022: Brandgefährlich: Die westliche Desinformation über Iran. Die unbegründete Behauptung, Teheran habe die Hinrichtung von 15.000 Demonstranten angeordnet, wurde von Politikern und Prominenten unkritisch übernommen und in den sozialen Medien weiterverbreitet. Dahinter steckt kein Versehen. Mehr …
16.11.2022: Informationskrieg: Hat Iran wirklich "15.000 Demonstranten" zum Tode verurteilt? Die angeblich kurz bevorstehende Hinrichtung von mindestens 15.000 Inhaftierten in Iran hat sich bereits als Fake News herausgestellt. An der öffentlichen Darstellung von Iran wird das aber kaum etwas ändern, da durch Medien spezielle Bilder aus Iran längst erfolgreich in die Köpfe der Menschen im Westen eingepflanzt wurden. Mehr …
04.11.2022: Raisi widerspricht Biden: Iran wurde bereits vor 43 Jahren befreit. Die USA werden Iran "befreien", erklärte US-Präsident Joe Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung. Der iranische Präsident erklärte als Reaktion in einer Rede in Teheran, das Land sei vor 43 Jahren befreit worden und habe nicht die Absicht, sich erneut von Washington gefangen nehmen zu lassen. In einer Rede in Kalifornien sprach der Chef des Weißen Hauses über den Zugang zur Gesundheitsversorgung amerikanischer Veteranen, wechselte dann aber zum Thema Iran. Er reagierte damit auf eine Aufforderung aus dem Publikum, die Situation in dem Land anzusprechen. Teilnehmer der Veranstaltung hielten Mobiltelefone mit Losungen wie "Free Iran" in die Höhe. "Keine Sorge, wir werden Iran befreien", sagte Joe Biden in einer Nebenbemerkung während einer Wahlkampfveranstaltung für den Abgeordneten der Demokraten, Mike Levin. Er fügte hinzu: "Sie werden sich schon bald selbst befreien.” Der US-Staatschef nannte keine Einzelheiten, aber die Zuhörer reagierten ungeachtet der Erfahrungen US-amerikanischer "Befreiungen", wie beispielsweise im nachhaltig destabilisierten iranischen Nachbarland Irak, mit Beifallsbekundungen auf die Worte. Vor 20 Jahren hatte die damalige US-Regierung behauptet, den Irak zu befreien. Mehr …
"Für Vielfalt in der iranischen Gesellschaft" – Blinken und Baerbock verkünden Maßnahmen gegen Iran. Bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, während des Treffens der G7-Außenminister in Münster, haben die beiden Außenminister Annalena Baerbock und Antony Blinken ihr gemeinsames Engagement für die Förderung von Maßnahmen zugunsten der "Vielfalt in der iranischen Gesellschaft" bekundet. Video und mehr …
03.11.2022: Bundesregierung fordert Deutsche zur Ausreise aus Iran auf. Die Bundesregierung hat deutsche Staatsbürger in Iran, insbesondere mit doppelter iranisch-deutscher Staatsbürgerschaft, zur Ausreise aus dem Land aufgefordert. Es soll zu "willkürlichen Verhaftungen ausländischer Bürger" gekommen sein. Mehr …
27.10.2022: Mindestens 15 Tote in Iran: Kameras fangen terroristischen Amoklauf ein – IS bekennt sich. Bei einem Terroranschlag auf eine Pilgerstätte in der iranischen Stadt Schiras sind mindestens 15 Menschen gestorben. Attentäter eröffneten in den Räumlichkeiten des Schreins wahllos das Feuer auf Gläubige. Zu dem Anschlag bekannte sich die wahhabitische Terrororganisation Islamischer Staat. Video und mehr …
26.10.2022: Mahsa-Amini-Affäre im Iran: Realität versus Desinformation. Der Iraner Fatemeh Saberi widerspricht dem offiziellen Narrativ, wonach Amini durch Polizeigewalt einer frauenfeindlichen Regierung gestorben ist. Der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini in Polizeigewahrsam trieb die Menschen im Land auf die Strasse. Auch im Ausland gab es Demonstrationen – in Berlin letzten Samstag mit angeblich gar 80’000 Teilnehmern. Für diese Menschen ist klar, dass die Sicherheitskräfte am Tod von Amini schuld sind; sie betrachten ihn als Ausdruck einer frauenfeindlichen Regierung. Kritik an der Regierung und den Bekeidungsvorschriften für Frauen ist berechtigt. Amini wurde schliesslich wegen inkorrektem Tragen ihres Kopftuchs verhaftet. Doch die grosse Aufmerksamkeit der Proteste in westlichen Mainstream-Medien sowie die Anzahl der Teilnehmer – insbesondere im Ausland – lässt den Verdacht aufkommen, dass die Fäden nicht im Iran gezogen werden. Es könnte sich um einen weiteren Versuch einer «farbigen Revolution» gegen ein Land handeln, das dem Diktat der USA feindlich gesonnen ist. Diese These vertritt Fatemeh Saberi in einem Beitrag in der Tehran Times, von dem l’AntiDiplomatico einen ins Italienische übersetzten Auszug veröffentlicht hat. Er hält das weitverbreitete Narrativ über Mahsa Amini und die iranische Gesellschaft für «repetitiv, falsch, irreführend und emotional». Mehr …
24.10.2022: Proteste und Profiteure. Die seit Ende September aufgeflammten Proteste im Iran haben eine geopolitische Dimension, die in den zahlreichen Medienberichten kaum erwähnt wird. Die Unzufriedenheit im Land ist groß – ebenso aber auch die Interessen westlicher Staaten an einem Regierungswechsel in Teheran. Seit 2014, als in der Ukraine der Maidan-Putsch stattfand, intensiver aber seit dem Jahr 2020, erleben nun die Verbündeten Russlands Wellen des Protests und Umsturzversuche. So gab es 2020 Unruhen in Weißrussland, die darauf abzielten, den Präsidenten Alexander Lukaschenko zu stürzen. In jüngster Zeit erlebten Kasachstan, Armenien und Kirgisistan Unruhen und Grenzstreitigkeiten, die scheinbar aus dem Nichts aufflammten. Nun trifft es den Iran. Am 16. September verstarb die 22-jährige Kurdin Mahsa Amini im Gewahrsam der Sittenpolizei, wohin sie verbracht worden war, weil ihr Hijab nicht richtig saß und einige Haarsträhnen zu sehen waren. Aktivisten zufolge habe sie in Gewahrsam eine Kopfverletzung erlitten, in deren Folge der Tod eingetreten sei. Seitdem erlebt der Iran eine Protestwelle. Westliche Regierungen stellten sich augenblicklich auf die Seite der Protestierenden. Die US-Regierung verhängte neue Sanktionen. Mehr …
08.10.2022: Iran: Gewalttätige Randalierer werden vom Ausland gesteuert. Der iranische Außenminister erklärte, dass die Behörden seines Landes friedliche Demonstrationen in Übereinstimmung mit der Verfassung ermöglichen und unterstützen. Die Sicherheitskräfte würden nur gegen gewalttätige Randalierer vorgehen. Der iranische Außenminister beklagte die "Doppelmoral" des Westens in Bezug auf die Rechte der Frauen und die Menschenrechte und ergänzte: "Die Beachtung der Rechte der Frauen in der Islamischen Republik Iran ist für uns von großer Bedeutung, und heute spielen Frauen in verschiedenen akademischen, wissenschaftlichen, medizinischen, erzieherischen, administrativen und technologischen Bereichen eine sehr effektive Rolle." Es gebe neben den gewalttätigen Krawallen auch "friedliche Demonstrationen", die die Regierung "gemäß der Verfassung des Landes" unterstütze."Wir betrachten die friedliche Darbietung der Forderungen der Menschen als ihr legales Recht, und wir haben ihnen immer Aufmerksamkeit geschenkt und auf sie reagiert." Aber bezüglich gewalttätiger Randalierer würden die Menschen von der Polizei erwarten, dass sie sie vor diesen schützt. Die Polizei habe die öffentliche Ordnung und Sicherheit "mit Sorgfalt, Respekt vor den Menschenrechten, der Autorität und dem öffentlichen Vertrauen aufrechterhalten", so der iranische Außenminister. Mehr …
04.10.2022: Hybride Kriegsführung: Der Westen setzt auf soziale Medien zur Unruhestiftung in Iran. Das Ausmaß der westlichen Berichterstattung über die Unruhen in Iran übertraf in den letzten Wochen bei Weitem die Bedeutung und Reichweite der Proteste im Land. Der Westen hat bei den jüngsten Aufständen in Iran auf soziale Medien gesetzt und versucht das Gefühl zu vermitteln, dass der Staat bald gestürzt werde. Der dramatische Tod einer 22-jährigen Iranerin namens Mahsa Amini löste in Iran in den vergangenen Wochen eine Welle an Protesten aus, die in kurzer Zeit in Unruhen und Mob-Gewalt aufgrund der orchestrierten Kampagne des Westens bezüglich des Vorfalls umschlugen. Die NATO hat seit dem Ukrainekrieg ihre hybride Kriegsführung gegen die Rivalen der USA intensiviert, die sich über mehrere Fronten erstreckt. Die jüngsten Unruhen in Iran sind im Kontext des durch die NATO geführten verdeckten Krieges gegen Russland, China und Iran zu betrachten. Der Tod der 22-jährigen Iranerin, der angeblich während des Gewahrsams durch die Polizei erfolgte, war nur der Funke für bereits organisierte Proteste in Iran. Wenn der Tod von Mahsa Amini nicht geschehen wäre, wäre ein anderer Vorfall als Anlass genommen worden, um die Unruhen in Iran als Dominoeffekt zu schüren. Mehr …
Chamenei macht USA und Israel für Demonstrationen in Iran verantwortlich. Irans oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei reagierte am Montag öffentlich auf die größten Proteste in Iran seit Jahren. Er brach sein wochenlanges Schweigen und verurteilte die Ausschreitungen. Er beschuldigte die USA und Israel, die Proteste zu planen. Video und mehr …
22.09.2022: Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz für Iran-Isolierung. Russlands Präsident Putin traf sich am 19. Juli mit seinem iranischen und türkischen Amtskollegen in Teheran. Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, hat dazu aufgerufen, den Iran außenpolitisch zu isolieren und die Protestbewegungen im Land zu unterstützen. "Was ganz wichtig ist: Wir müssen weiter sehen, dass der Iran auch außenpolitisch isoliert ist", sagte er im RTL/ntv-"Frühstart". Mehr …
Iranischer Präsident: US-geführte Weltordnung am Ende, neue gerechte Ordnung kommt. Wie Russland, China und viele weitere Staaten außerhalb des politischen Westens sieht auch Iran die US-geführte, "auf Unterdrückung und Kontrolle" basierende Weltordnung zusammenbrechen. Dies erläuterte der iranische Präsident Ebrahim Raisi vor der UN-Generalversammlung. Video und mehr …
18.09.2022: Demonstranten im Iran rufen »Tod dem Diktator«. Mahsa Amini ist tot, weil sie kein Kopftuch trug. Im Iran ist die junge Mahsa Amini gestorben, nachdem sie von der Sittenpolizei wegen fehlendem Kopftuch verhaftet wurde. Bei ihrem Begräbnis eröffnete die Polizei das Feuer auf Demonstranten, die »Tod dem Diktator« skandierten und Kopftücher auszogen. Mehr …
16.08.2022: Iranisches Außenministerium zu Messerattacke auf Rushdie: Selbst schuld. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, kommentierte den Messerangriff auf Salman Rushdie auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz in Teheran am Montag mit den Worten, dass Iran niemanden für einen Mord zur Verantwortung ziehen würde, da sowohl der Autor als auch seine Anhänger selbst dafür verantwortlich seien, den Zorn und die Wut der Muslime auf sich gerichtet zu haben. Mehr …
Iran ist für Atomabkommen bereit: "Wenn die USA eine realistische Haltung zeigen". "Die nächsten Tage werden sicherlich wichtig sein", sagte der iranische Außenminister am Montag auf einer Pressekonferenz in Teheran. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen über ein neues Atomabkommen ist schon lange ein heißes Thema auf der internationalen politischen Agenda. Mehr …
01.08.2022: Revolutionsgarde-Chef: Macht der USA schwindet. Der Chef der Iranischen Revolutionsgarde stellte den rapiden Machtverlust der Vereinigten Staaten fest. Pro-US-Regime würden wie "Dominosteine" fallen, so Salami. Washington gerate zunehmend in Isolation. Hussein Salami, Oberbefehlshaber des Korps der Islamischen Revolutionsgarde, machte sich in einer weitreichenden Rede, die er am Sonntag während einer Podiumsdiskussion mit anderen hochrangigen Vertretern der Revolutionsgarden hielt, über US-Präsident Joe Biden lustig und beklagte die "schwindende" Fähigkeit der USA, imperialistische Handlungen auszuführen. Salami sagte, dass die Bemühungen, ein US-freundliches Regime zu errichten, "wie Dominosteine" fallen, da "Amerikas politisches Territorium … ein Scheitern erlebt". Die in den Ländern Afghanistan, Syrien und Ägypten gemachten Erfahrungen, so der hochrangige Beamte, "sind Zeichen, die die [totale] Niederlage der USA ankündigen", berichtete der iranische Sender Press TV.
Auch Bidens jüngste Reise nach Israel und Jeddah in Saudi-Arabien blieb von Salamis Kritik nicht verschont. Salami stellte mit offensichtlicher Zustimmung fest, dass "Biden die Region besuchte, um zu sagen, dass der Nahe Osten und die islamische Welt immer noch die Priorität seiner Außenpolitik sind, aber er kehrte mit leeren Händen nach Amerika zurück". Dann erteilte der Kommandeur eine kurze Lektion in geopolitischer Geschichte: "Als die [islamische] Revolution siegte, hatte Amerika eine schreckliche und seltsame politische Kontrolle über mehr als die Hälfte der Welt. Es hatte auch wichtige, wirtschaftliche und strategische Teile der Welt. Es beherrschte die wirtschaftlichen Ressourcen der Welt – in der Region der islamischen Welt waren alle ölreichen Länder Teil seiner politischen Geografie." Aber jetzt, sagte er, seien die USA in einem bisher nicht gekannten Ausmaß isoliert worden. "Saudi-Arabien, das Amerika früher mit Geld geholfen hat, ist heute nicht mehr in der Lage, seine eigenen wirtschaftlichen Probleme zu lösen" und "Amerika ist so schwach geworden, dass es im Nahen Osten praktisch nicht mehr gesehen wird." Mehr …
25.07.2022: "Wir werden weder emotional noch übereilt handeln" – Iran will sich mit dem Atomabkommen Zeit lassen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanani, erklärte am Montag, Iran werde sich nicht beeilen, ein Atomabkommen mit dem Westen zu schließen, wenn die grundlegenden Interessen des Landes nicht erfüllt würden. Video und mehr …
24.07.2022: Irans Präsident zu Macron: Westliche Interventionen in der Region sorgen für Chaos und Unsicherheit. Der iranische Präsident Raisi sagte in einem Telefongespräch zu Macron, ohne den Sicherheitsbeitrag Irans in der Region zur Bekämpfung des Terrorismus hätte die IS-Terrorgruppe heute längst ein "Kalifat" in Europa ausgerufen. Macron hatte zuvor gegenüber seinem iranischen Amtskollegen seine Enttäuschung über mangelnde Fortschritte bei den Gesprächen über Atomdeal von 2015 ausgedrückt. Der französische Präsident Emmanuel Macron führte am Samstag ein längeres Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Ebrahim Raisi, in dem es in erster Linie um die Bemühungen zur Wiederbelebung des Atomabkommens JCPOA mit der Islamischen Republik Iran ging. Das Telefongespräch dauerte fast zwei Stunden und folgte auf das strategisch bedeutsame Treffen zwischen dem russischen Präsident Putin und dem Staatsoberhaupt Irans Ali Chamenei Anfang dieser Woche. Nach Angaben des Büros von Macron drückte der französische Staatschef "unverblümt" seine "Enttäuschung" über den Mangel an Fortschritten bei der Wiederbelebung des Atomdeals aus und bestand gegenüber Präsident Raisi darauf, dass die Rückkehr zu dem Atomabkommen nun "eine klare Entscheidung" brauche. Ein Deal sei "noch möglich", müsse aber "so bald wie möglich" erfolgen, fügte Macron hinzu. Der iranische Präsident kritisierte seinerseits die vier westlichen Unterzeichner des Atomdeals von 2015 – die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich – für deren unkonstruktive Haltung und fehlende Maßnahmen. Raisi unterstrich, eine Rückkehr zum Atomdeal sei dann möglich, wenn die westlichen Großmächte gültige Garantien abgeben, "dass sie sich an Verpflichtungen des neuen möglichen Abkommens halten und die wirtschaftlichen Interessen Irans gewahrt bleiben". Mehr …
23.07.2022: Iran soll genügend Material für eine Atombombe haben. Das iranische Atomprogramm schreitet mit Vollgas voran. Die Internationale Atomenergiebehörde hat angesichts der Abschaltung der Überwachungskameras allerdings nur eine sehr begrenzte Sicht auf die neuen Entwicklungen des Programms. Laut Experten hat Iran bereits genügend Material zum Bau einer Atombombe – dieses müsste nur noch auf neunzig Prozent angereichert werden. Im Juni begann Iran damit, Kameras der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zur Überwachung seiner Nuklearanlagen abzustellen, die im Rahmen des Atomabkommens von 2015 mit den Weltmächten installiert worden waren. Nur Tage zuvor hatte der IAEO-Gouverneursrat Teheran in einer Resolution mangelnde Kooperation vorgeworfen. Nach der Abschaltung von 27 IAEO-Kameras sagte Grossi seinerzeit, es könnte ein "fataler Schlag" für die Chancen sein, das Atomabkommen nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomdeal im Jahr 2018 wiederzubeleben. Derzeit reichert Iran mittels seiner neu in Betrieb genommenen Zentrifugen immer schneller und immer höher an. Uran wurde auf 5, dann auf 20 und zuletzt auf 60 Prozent angereichert. Nach einem Bericht der IAEO soll Iran mittlerweile bereits über 43 Kilogramm an Uran verfügen, das auf 60 Prozent angereichert wurde.
Laut dem Washingtoner Nichtregierungsinstitut ISIS, das von einem ehemaligen IAEO-Inspekteur geleitet wird, liege die Ausbruchszeit – die Zeit, die ein Staat benötigt, um ausreichend waffenfähiges Uran für den Bau einer einzelnen Atombombe produzieren zu können – bereits bei null. Iran hätte also bereits genügend Material für den Bau einer Bombe und müsste es nur noch auf neunzig Prozent anreichern. Hat man das Material, so hat man noch nicht gleich eine Atombombe. Es muss eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden, und zwar durch die Verdichtung des Urans zur sogenannten kritischen Masse. Damit dies geschehen kann, muss man das Uran in Kugelform mit Sprengstoff umgeben. Laut IAEO-Bericht soll Iran bereits Baupläne für einen derart präzisen Zündmechanismus besitzen. Mehr …
17.07.2022: "Die USA müssen unsere Region verlassen" – Iranische Demonstranten verbrennen US- und Israel-Fahnen. Parallel zur viertägigen Reise des US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden im Nahen Osten verbrannte eine Gruppe iranischer Demonstranten am Samstag in Teheran die Flaggen der USA und Israels. Die Demonstranten sprachen sich gegen die US-amerikanische Vormachtstellung in der Region aus und kritisierten den Besuch Bidens in Israel. Video und mehr …
16.07.2022: Bericht: Russische Delegation besucht Flugplatz in Iran für Vorführung iranischer Kampfdrohnen. Die Drohnen aus iranischer Produktion sollen im Juni einer russischen Delegation auf dem Flugplatz Kaschan südlich von Teheran präsentiert worden sein. Laut US-Beamten will Russland die Drohnen "offensichtlich für den Einsatz im Ukraine-Krieg". Iran dementierte bereits. Mehr …
10.06.2022: Atomstreit spitzt sich zu: Iran stellt Dutzende Kameras zur Überwachung seiner Nuklearanlagen ab. Iran gab die Abschaltung von 27 IAEO-Kameras zur Überwachung seiner Nuklearanlagen bekannt und kündigte den Betrieb neuer Zentrifugen zur Urananreicherung an. Nur Tage zuvor hatte der IAEO-Gouverneursrat Teheran in einer Resolution mangelnde Kooperation vorgeworfen. Iran gab am Freitag die Abschaltung von 27 Kameras der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zur Überwachung seiner Nuklearanlagen bekannt. Teheran kündigte zudem den Betrieb neuer Zentrifugen zur Urananreicherung an. Die Schritte erfolgten wenige Tage, nachdem der Gouverneursrat der IAEO Iran in einer Resolution mangelnde Kooperation vorgeworfen hatte. Das Außenministerium in Teheran bezeichnete die Resolution am Donnerstag als "hastig" und "unausgeglichen". Von den 35 Staaten in dem Gremium stimmten Russland und China dagegen, während sich Indien, Pakistan und Libyen enthielten. Der russische Chefunterhändler in Wien Michail Uljanow erklärte, dass "Länder, die mehr als die Hälfte der Menschheit repräsentieren, die Resolution nicht unterstützen". Mehr …
02.06.2022: IAEA-Bericht: Iran verfügt über viel mehr angereichertes Uran als vereinbart. Laut dem jüngsten IAEA-Bericht verfügt Iran über viel mehr angereichertes Uran als erlaubt. Die iranische Regierung soll zudem eine Untersuchung von Uran-Spuren weiterhin blockieren. Als Reaktion auf den jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erklärte das Außenministerium in Teheran, dass der Bericht über die iranischen Bestände an angereichertem Uran "unfair" sei. Iran soll genug Uran angereichert haben, um nach weiteren Schritten daraus eine "Bombe" herstellen zu können, meldeten die westlichen Medien in den vergangenen Tagen. Teheran verfügt nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über 18-mal mehr angereichertes Uran als im internationalen Atomabkommen von 2015 vereinbart. Laut dem jüngsten IAEA-Bericht befinden sich in den Beständen des Landes etwas über 43 Kilogramm des Stoffes mit einem Anreicherungsgrad von 60 Prozent. Die IAEA berichtet zudem, dass die iranische Regierung eine Untersuchung von Uran-Spuren weiter blockiert, die Inspektoren der Behörde an mehreren Orten entnommen hatten. Iran habe Fragen zu diesen vergangenen Aktivitäten nicht plausibel beantwortet, schreibt IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi. Die Atomenergiebehörde könne insofern nicht definitiv ausschließen, dass Iran nicht doch ein geheimes Atomprogramm betrieben hat, das nicht zivilen, sondern militärischen Zielen diente. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Chatibsadeh, erklärte als Reaktion auf den jüngsten Bericht der IAEA, dass dieser Bericht über die iranischen Bestände an angereichertem Uran "nicht fair sei" und nicht die Wahrheit über die Gespräche zwischen Iran und der Agentur widerspiegele. Chatibsadeh sagte, nachdem im März eine Einigung zwischen Teheran und der Atomenergiebehörde erzielt worden sei, habe Iran bei mehreren Treffen mit IAEA-Funktionären schriftliche Antworten auf die von der Behörde gestellten Fragen gegeben. Elemente wie "das israelische Regime" hätten jedoch immer wieder versucht, mit Initiativen in die Verhandlungsprozesse einzugreifen, um "die IAEA zu missbrauchen oder auszuspionieren bzw. Dokumente zu sabotieren und zu fälschen", fügte er hinzu. Israel hatte Iran vor kurzem beschuldigt, die Welt in Bezug auf die nuklearen Aktivitäten Teherans belogen zu haben. Mehr …
27.05.2022: Irans Revolutionsgarde setzt zwei griechische Öltanker fest. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und den antirussischen Sanktionen des Westens verschärfen sich zahlreiche internationale Konflikte. Nun sind die Beziehungen zwischen Iran und Griechenland auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Am Freitag wurden zwei griechische Öltanker in iranischen Hoheitsgewässern festgesetzt – eine Vergeltungsaktion? Mehr …
07.04.2022: Neue Debatte um Iran-Atomdeal: Könnte Russland die Sanktionen durch Iran umgehen? Die Wiener Gespräche zur Wiederbelebung des Atomdeals mit Iran standen kurz vor dem Durchbruch. Doch nun ist diese optimistische Stimmung des Westens ins Negative gekippt. Lobbyisten in Washington fürchten, Russland könne dann harte Sanktionen mithilfe Irans umgehen. Die Wiener Gespräche zur Wiederbelebung des Atomdeals mit Iran standen bis zur letzten Woche vor dem Durchbruch, nachdem Teheran signalisiert hatte, den letzten Forderungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nachzukommen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte Ende März, die monatelangen Verhandlungen über die Wiedereinsetzung des Atomabkommens mit Iran stünden kurz vor dem Abschluss. Es handle sich um eine "Angelegenheit von Tagen", fügte Borrell seinerzeit hinzu. Der Außenbeauftragte erklärte sogar, dass der Westen "zu 95 Prozent" einverstanden mit den Forderungen Teherans sei. Der wichtige verbleibende Knackpunkt bei der Erzielung des neuen Atomabkommens war bislang die Forderung Irans, die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) von der Terrorliste der US-Regierung zu streichen. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte auch kürzlich, dass die Frage des Umgangs mit der Revolutionsgarde "definitiv" Teil der Verhandlungen sei. "Wir haben mit den US-Amerikanern diesbezüglich Nachrichten ausgetauscht", fügte er hinzu.
Nun kippte diese optimistische Stimmung des Westens auf einmal ins Negative. US-Außenminister Antony Blinken sagte am Mittwoch, er sei nicht "übermäßig optimistisch" in Bezug auf die Aussichten, ein neues Atomabkommen mit Iran zu erzielen. Lobbyisten in Washington legten sich wieder ins Zeug, den möglichen Deal mit Teheran zu torpedieren. Danny Danon, der ehemalige israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, sagte Fox News, die Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran könnte Russland eine Hintertür bieten, um die harte Sanktionen des Westen zu umgehen. "Jeder in den USA sanktioniert Russland, aber auf der anderen Seite arbeiten sie sehr eng mit ihnen am Iran-Deal zusammen", erklärte Danon. Mehr …
01.04.2022: Iranische Revolutionsgarde: Israels Präsenz in Golf-Region ist inakzeptabel. Generalmajor Salami, der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde, mahnte die arabischen Golfstaaten, die im Jahr 2020 ihre Beziehungen zu Israel normalisiert hatten, dass israelische Aktivitäten in der Region für Iran nicht tolerierbar seien. Salami rief die regionalen Staaten dazu auf, ihre Beziehungen zu Israel abzubrechen. Mit Blick auf die Sicherheitssituation am Persischen Golf, in der Straße von Hormus und am Golf von Oman verwies er auf mutmaßliche Schachzüge der israelischen Seite in dieser strategisch bedeutsamen Region. Der Anführer der Revolutionsgarden erklärte: "Leider haben einige Regime auf der südlichen Seite des Persischen Golfs politische und sicherheitspolitische Beziehungen zum zionistischen Regime (Israel) aufgebaut, was eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Region und insbesondere für die Sicherheit dieser Regime selbst darstellt." Mehr …
20.01.2022: Irans Präsident Raisi: Annäherung zwischen Russland und Iran lässt im Westen Alarmglocken schrillen. Die Beziehung zu Russland basiere auf gemeinsamen Interessen der beiden Länder und werde auf gleicher Augenhöhe diskutiert. Iran sei gerade deswegen zur Zielscheibe von Angriffen des Westens geworden, da das Land ein souveräner Staat bleiben wolle, sagte der iranische Präsident Raisi in einem Exklusiv-Interview mit RT. Auf die Frage, wie der aktuelle Stand der Beziehungen zwischen Russland und Iran sei, sagte der iranische Präsident, dass sich diese zwischen Teheran und Moskau basierend auf gemeinsamen Interessen in zahlreichen bilateralen Bereichen und unter anderem im Rahmen der Sicherheits- und Militärkooperationen sowie der Raumfahrttechnologie entwickeln. Iran wolle seine diplomatischen Beziehungen mit Russland auf der Ebene der "strategischen" Partnerschaft intensivieren, indem die iranische Regierung einen Entwurf für ein Abkommen über strategische Zusammenarbeit für einen Zeitraum von 20 Jahren mit Russland vorbereitet habe. Die Interaktion mit Russland sei mit dem Souveränitätsprinzip Irans vereinbar. Die Beziehung zu Russland basiere auf der Basis gemeinsamer Interessen der beiden Länder und werde auf gleicher Augenhöhe diskutiert. Iran sei gerade deswegen zur Zielscheibe von Angriffen des Westens geworden, da das Land ein souveräner Staat bleiben wolle. Westliche Experten schüren gezielt Hysterie über die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Iran und beschreiben sie als Bedrohung für den Westen. Mehr …
02.08.2021 neu: Irans neue Drohne hat eine Reichweite von 7000 Kilometer
19.05.2021 neu: Iran lässt Biden baden gehen – und die „Neue Seidenstraße“ gedeiht prächtig!
27.Juli 2019: Christoph Hörstel bespricht in einem Interview mit ParsToday (iranischer Sender) die aktuelle Lage im Iran. Aggression mit Hindernissen Nato + EU uneinig. Es geht um die Tankervorfälle im Golf und um den damit verbundenen Versuch den Iran zu Kriegshandlungen zu bringen.
Wie in vielen Bereichen haben wir durch die Medien eine falsche Bildung und damit ein falsches Bild erhalten. Dies gilt ebenso für das was wir über den Iran wissen. In diesem Beitrag von Christoph Hörstel Besonnenheitsappell von Heiko Maas an Iran ist „pervers“ 01.07.2019 erfahren wir mehr dazu wie die Lage im Iran tatsächlich aussieht und erkennen im Vergleich dazu die in den deutschen Medien betriebene Propaganda.
Stehen wir am Beginn eines Krieges mit dem Iran? Christoph Hörstel ging am 04.08.2019 in einem Interview mit ParsToday dieser Frage nach. Der Iran befindet sich seit Jahren in einem Spannungsverhältnis mit der USA und deren Verbündeten. Ganz aktuell hat die USA weitere Sanktionen gegenüber dem iranischen Außenminister ausgesprochen. Die westlichen Mainstreammedien berichten in dem Zusammenhang gar nicht oder falsch. Auffallend aus Sicht von Hörstel ist dies, daß ein Teil der Medien Trump-kritisch berichtet und ihn als Kriegstreiber darstellt. Die im persischen Golf eingeleiteten Kriegsvorbereitungen mit Schiffen wirken für eine strategisches Vorgehen sinnlos, was den Verdacht nahelegt, daß es zu einer Fals-Flag-Operation kommen wird. Es ist anzunehmen daß die USA ein paar Schiffe opfern wird, um damit den Iranern Kriegshandlungen zu unterstellen und um einen Verteidigungskrieg gegen den Iran zu rechtfertigen. So wie es derzeit aussieht werden die Europäer dieses Vorgehen nicht unterstützen.
Die Außenpolitik der USA ist seit Trump nicht mehr geradlinig sondern jeden Tag anders und vor allem an vielen Stellen unverständlich. Mittlerweile ist soweit, daß es quasi einen Club von Persönlichkeiten gibt, die sich zusammen geschlossen haben, um sich über die gegen sie verhängten Sanktionen lustig zu machen. Jeder der von solchen unverständlichen US-Sanktionen betroffen ist, kann sich in gewisser Weise geehrt fühlen und diesem Club beitreten.
Obwohl es in der US-Bevölkerung niemanden und in der US-Regierung nur wenige gibt, die einen Krieg mit dem Iran wollen, gibt es anscheinend im Hintergrund Kräfte, die dies trotzdem voranbringen wollen und Trump hierfür benutzen. Da Trump allem Anschein nach auch keinen Krieg will, betreibt er aufgrund dessen, daß man dies von ihm erwartet Säbelrasseln mit dem Mundwerk ohne daß danach tatsächliche kriegerischen Handlungen eintreten. Derzeit sieht es so aus, daß die Mächtigen im Hintergrund noch keinen Krieg vom Zaun brechen wollen und daß nur Südkorea hinter der kriegswilligen Koalition steht. Eine Schiffsmission wie sie derzeit von den USA im persischen Golf betrieben wird ist eigentlich völlig sinnlos und kann nur als Kanonenfutter eingestuft werden, weil die Schiffe auf dem Präsentierteller liegen und von allen Seiten angreifbar sind.
Die Hardliner in Israel sind mit Trumps Entscheidung für weitere Sanktionen hoch zufrieden, denn sie suchen die Konfrontation mit dem Iran und wenn es sein muß auch mit Waffen. Netanjahu ist eine Art selbstmörderischer Politiker, welcher wie sein Vater der Idee anhängt, daß es im Nahen Osten zu einen Feuersturm, einem zweiten Holocaust kommen muß, damit der Messias auf die Welt kommt. Das was er macht bzw. machen läßt verschlimmert die Lage weltweit, auch besonders für die Menschen in Israel und die Juden weltweit. Er ist ein Rechtsradikaler, der an den Eskalationsschrauben dreht und sich für das Wohl der Juden wenig schert. Die Politik die er betreibt ist das Grauen. Er ganz alleine wollte über Krieg und Frieden im Nahen Osten entscheiden. Die Knesset hat ihm dies jedoch Gott sein Dank untersagt, weil sie der Meinung war, daß man das nicht ihm alleine zugestehen kann. Allerdings läßt er jeden Tag Frauen, Kindern, Sanitäter und andere Menschen an einem Zaun, der auf palästinischem Gebiet steht, erschießen, obwohl diese Menschen noch einige hundert Meter von diesem Zaun entfernt sind.
Israel selbst ist keine Demokratie sondern eine Oligarchie gekoppelt mit ferngesteuerter Staatseinheit in der die Opposition brutal unterdrückt wird.
Die EU ist ein korrupter Haufen der den Lobbyisten gehorcht. Sie ist moralisch, wirtschaftlich innerlich krass geschwächt. Selbst dann wenn England aus der EU austritt wird es immer noch zu Europa gehören. Die einzelnen Mitgliedsländer sind sich über nichts einig und Deutschland wurde von der Umsetzung eines europäischen Haftbefehls ausgeschlossen weil es die demokratischen Grundsätze der Gewaltenteilung nicht einhält und Staatsanwälte an die Politik weisungsgebunden sind. Selbst die Richter werden nach dem Parteienproporz bestimmt und sind dadurch nicht wirklich unabhängig.
Die einseitige Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran von Seiten der USA war der Beginn einer neuen Eskalationsstufe mit dem Iran. In deren Folge wollen die USA in Asien neue Raketen aufstellen und bedrohen damit zugleich einen großen Ölabnehmer des Irans. Dieses Vorgehen geht zugleich gegen die Interessen der europäischen Staaten, die z.B. wirtschaftliche Interessen in der Zusammenarbeit mit China haben, wobei diese Interessen gefährdet werden. Doch die Uneinigkeit der europäischen Länder in dieser Angelegenheit kommt auch daher, daß sie durch eine Drahtzieherei von außen beeinflusst wird. Der Zustrom von über 2 Millionen Migranten nach Europa brachte geschätzte Einhunderttausend gewaltbereite IS-Kämpfer nach Deutschland und dank der Politik von Merkel auch in andere EU-Länder. In der BRD gibt es zudem noch die Idee verstärkt Juden in Deutschland anzusiedeln und da muß man sich schon fragen: ist die geplante Bürgerkriegspolitik? Und diese gleiche Politik versuchte Merkel mit brachialer Gewalt auch in den anderen EU-Ländern unterzubringen, was ihr nicht gelang weil die anderen Länder sich erfolgreich dagegen wehren konnten. Alle dies führte zu einigen Streitfällen in der EU. Die Folge: Die EU kann aufgrund ihrer inneren Korruption und Zerstrittenheit in der Außenpolitik kein großes Gewicht mehr haben.
Die EU müßte genau genommen die folgende Position vertreten: der Iran hat die Bedingungen des Atomvertrages immer erfüllt und sogar mehr getan als er hätte tun müssen. Doch auf der anderen Seite haben weder die USA noch die EU sich jemals an den Vertrag gehalten. Und dies alles fand bereits vor Trump statt. Trump hat mit der Kündigung nur eines getan, nämlich dies, daß das Chaos noch mehr zugenommen hat.
Obwohl der Iran bisher alle Kriegsprovokationen genauso wie Putin völlig ignoriert hat und ganz gelassen blieb, ist es den Ländern der EU und der EU selbst nicht gelungen sich für die Seite des Irans und damit für den Erhalt des Friedens zu positionieren – und das obwohl ihnen immer wieder Brücken dafür gebaut wurden. Seiner Einschätzung nach liegt dies daran, daß die große Politik, welche die EU-Länder bestimmt, dies nicht will.
Die Europäer haben im Zusammenhang mit dem Atomvertrag viel versprochen, aber nichts davon eingehalten. Die BRD weigert sich z.B. 300 Millionen €, die dem Iran gehören, zurück zu geben. So wie es derzeit aussieht soll der Konflikt weiter geführt werden, wobei dem Iran nichts anderes übrig bleibt als so weiter zu machen wie bisher. Dabei werden die Weltkartelle weiterhin bestrebt sein dem Iran Vertragsbruch zu unterstellen, obwohl er dies nie getan hat. Zudem werden sie versuchen den Iran durch eine Falls-Flag-Operation in den Krieg zu ziehen. Doch nur wenige Menschen sind in der Lage dieses richtig zu verstehen.
Wir erstellen gerade Inhalte für diese Seite. Um unseren eigenen hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden benötigen wir hierfür noch etwas Zeit.
Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!
