Freie Presse

Für Wahrheit und Meinungsbildung

Türkei


22.09.2022:  Streit um Flüchtlingspolitik: Erdoğan kritisiert Griechenland wegen illegaler Pushbacks. Vor der UN-Vollversammlung wirft der türkische Präsident Griechenland in Zusammenhang mit dem Umgang mit Flüchtlingen "rechtswidrige und dreiste Pushbacks" vor.  Mehr …

19.09.2022: Türkei: Tausende demonstrieren in Istanbul für ein Verbot von LGBTQ-Propaganda. Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Istanbul für ein Verbot von LGBTQ-Organisationen und LGBTQ-Propaganda demonstriert. Video und mehr …

17.09.2022:  Türkei bezahlt künftig 25 Prozent der russischen Gaslieferungen in Rubel. Als NATO-Mitglied scheut sich Ankara auch seit dem Ukraine-Krieg nicht vor engen Beziehungen zu Moskau. Nun vereinbarten der russische Präsident Putin und sein türkischer Amtskollege Erdoğan, dass 25 Prozent der russischen Gaslieferungen an die Türkei bald in Rubel abgerechnet werden. Mehr …

15.09.2022:  Bericht: USA und EU verstärken Druck auf Türkei wegen Russlandsanktionen. Die USA und die EU erhöhen den Druck auf die Türkei, Sanktionen gegen Russland einzuführen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Quellen. Im Fokus stehen türkische Banken, die das russische Zahlungssystem MIR akzeptieren. Mehr …

14.09.2022:  Karin Kneissl: Die erfolgreiche Balkantour des türkischen Präsidenten. Im Sommer 2014 hielt Recep Tayyip Erdoğan in Sarajevo Reden, die Muslime in Bosnien und europaweit begeisterten und andere besorgt machten. Es ging um die Rückkehr der Ideale des osmanischen Reichs. Acht Jahre später agiert der türkische Präsident pragmatisch-diplomatisch. Mehr …

08.09.2022:  "Etablierte Politik der Provokation" – Erdoğan macht den Westen für die Energiekrise verantwortlich. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat westliche Provokationen, zu denen unter anderem die Russland-Sanktionen zählen, für die Energiekrise verantwortlich gemacht. Erdoğan äußerte sich am Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Belgrad mit dem serbischen Präsidenten Aleksander Vučić. Video …

06.09.2022:  Erdoğan zu Erdgaskrise: "Europa erntet, was es gesät hat". Der türkische Präsident warf den EU-Regierungen vor, für die jetzige Lage selbst verantwortlich zu sein. Er sprach von "unlogischen und oft absurden" Schritten gegenüber Russland. Er betonte, dass die Türkei keine Erdgasknappheit habe. Video und mehr …  

01.09.2022:  S-300 für Griechenland OK, S-400 für Türkei verboten? – Erdoğan kritisiert Doppelmoral der USA. Nach dem Erwerb vom S-400-Abwehrsystem durch die Türkei stellten die USA den geplanten Verkauf der F-35 an Ankara ein. Vor kurzem erfasste die in Russland hergestellte S-300 in Griechenland dann türkische F-16-Kampfjets über dem Mittelmeer. Nun kritisiert Erdoğan die Doppelmoral der US-Politik im Umgang mit dem Import schwerer russischer Waffen gegenüber der Türkei und Griechenland. Mehr …

27.08.2022:  Ankara trägt Russland-Sanktionen des Westens weiterhin nicht mit: Drohen US-Sanktionen? Der Türkei drohen US-Sanktionen, wenn Ankara die Sanktionen gegen Russland nicht mitträgt. Der Wirtschaftsverband der Türkei teilte mit, er hat eine klare Warnung von US-Behörden erhalten, wenn türkische Unternehmen ihre Beziehungen zu sanktionierten russischen Unternehmen nicht kappen. Mehr …

26.08.2022:  Türkei möchte Beziehungen zu Syrien wiederaufnehmen – Wie werden die Kurden reagieren? Wiederholt haben Treffen auf Geheimdienstebene stattgefunden. Die Außenminister haben miteinander gesprochen und über eine Begegnung der Präsidenten beider Länder am Rande der bevorstehenden Konferenz der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) spekuliert. Mehr …

24.08.2022:  Sprecher Erdoğans: Krim muss wieder Teil der Ukraine werden. Angesichts der Spannungen zwischen Russland und der Ukraine ist die Position der Türkei in Bezug auf die Krim eindeutig. Ankara erkenne die Schwarzmeer-Halbinsel nicht als Teil Russlands an. Zugleich setze sich die Türkei für eine diplomatische Lösung des Konflikts ein. Mehr …

22.08.2022:  Diplomatischer Erfolg für den Kreml: Neue Annäherungsversuche zwischen Türkei und Syrien. Jahrelang war die Außenpolitik der Türkei in der Region vom unrealistischen Szenario eines plötzlichen Zusammenbruchs der syrischen Regierung in Damaskus geprägt, währenddessen diese Erwartung Syrien in ein Dschihadisten-Paradies verwandelte. Nun ruft Erdoğan in einem überraschenden Schritt zur Versöhnung mit der syrischen Regierung auf. Mehr …

21.08.2022:  UN-Generalsekretär Guterres: 650.000 Tonnen Lebensmittel unterwegs – Nur ein Teil des Getreide-Deals. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres hat am Samstag zusammen mit dem türkischen Verteidigungsminister Hulusi Akar das Gemeinsame Koordinierungszentrum in Istanbul besucht. Hier wird der Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse über das Schwarze Meer von russischen, ukrainischen, türkischen und UN-Teams verwaltet. Video und mehr …

09.08.2022: Türkei zahlt russisches Gas in Rubel und öffnet Banken für russische Kreditkarten. Die Türkei verfolgt im Ukraine-Krieg bisher einen eigenständigen, uneindeutigen Kurs. Das Nato-Land hat Russlands Angriff auf die Ukraine zwar verurteilt, beteiligt sich aber nicht an den Sanktionen. Als Anrainer des Schwarzen Meeres beansprucht die Türkei zudem eine starke Rolle bei Regelungen des zivilen und militärischen Schiffsverkehrs durch den Bosporus. Jetzt wachsen im Westen die Sorgen, dass die Türkei direkt und indirekt dazu beitragen könnte, Sanktionen gegen Russland zu umgehen. Mehr …

07.08.2022: Kluge Interessenspolitik zwischen Moskau und Ankara: Europa kauft russisches Gas über die Türkei. Bei ihrem bilateralen Treffen in Sotschi vereinbarten die Präsidenten Russlands und der Türkei unter anderem eine weitere Vertiefung ihrer Energiekooperation. Die Europäer kaufen ihr russisches Erdgas über die Türkei. Mehr …

06.08.2022:  Putin: Europa sollte der Türkei für Gasfluss dankbar sein. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan traf am Freitag in Sotschi ein, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen. Auf die Gespräche der beiden Staatsoberhäupter folgten Verhandlungen mit Delegationen aus beiden Ländern. Im Mittelpunkt ihres Treffens standen ein von der Türkei vermitteltes Getreideabkommen, die Aussichten auf Gespräche zur Beendigung der Feindseligkeiten in der Ukraine und die Lage in Syrien. Putin dankte Erdoğan für seine Unterstützung bei der Aushandlung des Getreideabkommens und wies auf dessen Bedeutung für viele Länder in der Welt hin. Video …

30.07.2022: "Deutschland hat parteiisch gehandelt" – Mevlüt Çavuşoğlu zum Inselstreit mit Griechenland. Beim Antrittsbesuch von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in der Türkei ist es zu einem Streit mit ihrem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu gekommen. In der gemeinsamen Pressekonferenz warf ihr der türkische Außenminister vor, sich im Territorialstreit um die Inseln in der östlichen Ägäis auf die Seite Griechenlands gestellt zu haben. Baerbock hatte zuvor bei ihrem Besuch in Athen in der Auseinandersetzung um griechische Inseln wie Kos, Rhodos und Lesbos im östlichen Mittelmeer behauptet, dass die Souveränität Griechenlands über diese Inseln nicht infrage gestellt werden dürfte. Die Türkei behauptet jedoch, dass die Inseln Griechenland "durch die Abkommen von Lausanne 1923 und Paris 1947" nur mit der Bedingung, dass Griechenland sie nicht bewaffnet, zugesprochen wurden. Athen hätte dieses Abkommen jedoch gebrochen und daher stellt die Türkei die Souveränität Griechenlands über diese Inseln infrage und fordert den Abzug des griechischen Militärs. Video …

19.07.2022:  Erdoğan: Werden Beitritt einfrieren, wenn Schweden und Finnland Bedingungen nicht erfüllen. Die Türkei werde den Beitrittsprozess Finnlands und Schwedens zur NATO "einfrieren", wenn die skandinavischen Länder ihre im vergangenen Monat gemachten Zusagen nicht einhalten, warnte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Video und mehr …

14.07.2022: Verhandlungen in Istanbul: Vorläufige Einigung über Getreideexporte aus Ukraine erzielt. In den Verhandlungen über Getreideexporte aus der Ukraine ist nach türkischen Angaben eine Einigung gelungen. UN-Generalsekretär Guterres betont, dass die Nahrungsmittelproduktion der Ukraine und die von Russland produzierten Nahrungs- und Düngemittel auf die Weltmärkte zurückgebracht werden müssten. Mehr …

Kein Krieg am Strand: Russische und ukrainische Touristen friedlich nebeneinander in der Türkei. Die Befürchtungen türkischer Hoteliers, es könne zu Konflikten zwischen russischen und ukrainischen Touristen kommen, haben sich laut Medienberichten mittlerweile als unbegründet erwiesen. Selbst im gleichen Hotel gebe es keine Auseinandersetzungen zwischen Russen und Ukrainern. Mehr …

22.06.2022:  Getreide-Krise: Türkei führt neue Gespräche mit Russland über sicheren Korridor im Schwarzen Meer. Die Türkei will mit Russland neue Gespräche über einen sicheren Korridor im Schwarzen Meer zur Ausfuhr von landwirtschaftlichen Produkten aus der Ukraine führen. Nach Angaben des türkischen Außenministeriums hat die UNO einen Plan zur Erleichterung der Exporte vorgelegt. Dieser sieht vor, sichere Korridore einzurichten. Mehr …

01.06.2022:  Russland-Sanktionen: Türkei schwimmt gegen den Strom. Der Westen verhängt immer neue Sanktionen gegen Russland, doch einige Länder weigern sich weiterhin. Während die USA und die Europäische Union Finanz- und Handelssanktionen gegen Moskau verhängen, lehnt die Türkei solche Maßnahmen strikt ab und hält sie für kontraproduktiv. Video und mehr …

Erdoğan-Sprecher: Problem der Getreidelieferungen aus der Ukraine kann schnell gelöst werden. Die Schwierigkeiten bei der Ausfuhr von Getreide aus den Häfen der Ukraine könnten in ein bis zwei Wochen behoben werden, so ein Sprecher des türkischen Präsidenten Erdoğan. Diesbezügliche Einzelheiten würden beim Besuch des russischen Außenministers Sergei Lawrow erörtert. Mehr …

30.05.2022:  Erdoğan kündigt Einmarsch in Syrien an – Iran fordert friedliche Lösung. Der türkische Präsident drohte mit dem Einmarsch in weitere Gebiete im Nachbarstaat Syrien. Die Türkei will den Einfluss der von ihr als Terrororganisation eingestuften Kurdenmiliz YPG begrenzen. Zudem lehnte Erdoğan erneut den NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens ab, da diese die PKK unterstützen würden. Mehr …

28.05.2022: Die Kurden, Skandinavien und die NATO.  Erdogan setzt NATO unter Druck: Als Preis für die Norderweiterung sollen die Kurden auf dem Altar der Geopolitik geopfert werden. Ist die Türkei noch ein verlässlicher Partner der westlichen Allianz? Oder fungiert sie eher als ein verkapptes trojanisches Pferd Russlands innerhalb der NATO? Diese Fragen spalten die westliche Welt, seit die Türkei Mitte Mai dem NATO-Beitritt von Schweden und Finnland mit ihrem Veto einen Riegel vorgeschoben hat. Dabei stellte der Beschluss beider skandinavischer Länder, ihre jahrzehntelange Neutralität aufzugeben, eine der dramatischsten Veränderungen in der Sicherheitspolitik Europas dar. Die Allianz habe «den legitimen Sicherheitsbedenken Ankaras mit konkreten Schritten» Rechnung zu tragen, begründete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einer verblüfften NATO-Runde sein Veto. Unmissverständlich stellte er klar: Wollten die Beitrittskandidaten ihren Beitritt «erwirken», müssten sie zuvor eine Liste von Ankaras Forderungen erfüllen. Hierzu gehört die Auslieferungen von Dissidenten. Diese Liste beinhaltet eine Freigabe von Waffenexporten in die Türkei. Finnland, Schweden und andere europäische Länder hatten 2019 ein Waffenembargo gegen die Türkei verhängt, weil die türkische Armee in den kurdischen Nordosten Syriens einmarschiert war, kurdische Städte und Dörfer zerstörte, abertausende Zivilisten in die Flucht trieb und damit krass gegen das Völkerrecht verstieß. Mehr …

27.05.2022: Finanzbeben am Bosporus. Die Türkei könnte der Auslöser der nächsten Finanz- und Wirtschaftskrise werden. Eine weltweit hohe Inflation, steigende Zinsen und sinkende Börsenkurse verheißen nichts Gutes für die Weltwirtschaft. Die Immobilienmärkte sind überhitzt, die Börsen nervös, die Kryptomärkte abgestürzt, die Preise für Energie und Lebensmittel sind dramatisch gestiegen. Die globalen Schulden sind heute so hoch wie noch nie und sowohl absolut als auch im Verhältnis zur Wirtschaftskraft deutlich höher als bei Ausbruch der Finanz- und Schuldenkrise 2008. Steht uns eine Marktbereinigung bevor, kommt eine Finanz- und Wirtschaftskrise auf uns zu, eine Finanzkrise 2.0? Der Auslöser dafür könnte die Türkei sein. Mehr …

24.05.2022:  Erdoğan über Griechenlands Regierungschef: "Mitsotakis existiert für mich nicht mehr". Die Spannungen zwischen Ankara und Athen scheinen sich erneut zuzuspitzen. Nachdem der griechische Ministerpräsident Mitsotakis dem US-Kongress empfohlen hat, keine F-16-Kampfflugzeuge an die Türkei zu verkaufen, reagiert der türkische Präsident Erdoğan gekränkt. Mehr …

22.05.2022: Türkische Verteidigungsindustrie: Großbritannien hebt Sperren für Rüstungs-exporte in die Türkei auf. Die Türkei hat kürzlich ihre Zustimmung zu einem NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens an die Bedingung geknüpft, dass der Westen Waffen an Ankara liefert. Nun soll Großbritannien laut dem Leiter der türkischen Verteidigungsindustrie (SSB) alle Beschränkungen für Rüstungsexporte in die Türkei aufgehoben haben. Mehr …

18.05.2022: Eine lange Liste von Forderungen: Was die Türkei als Ausgleich für die NATO-Erweiterung verlangt. Kampfflugzeuge, Kurden und antitürkische Sanktionen - Laut Bloomberg ist Ankara bereit, die schwedische und finnische NATO-Mitgliedschaft gegen eine Reihe von Entgegenkommen einzutauschen. Jedoch haben sie alle mit der aktuellen Krise um die Ukraine nichts zu tun.  Die erneute NATO-Erweiterung – diesmal im Baltikum – ist gefährdet, da die Türkei damit droht, gegen den Beitritt Schwedens und Finnlands ein Veto einzulegen. Die Nachrichtengruppe Bloomberg hat von den Forderungen der Türkei erfahren, die sie bereit ist, gegen eine skandinavische Mitgliedschaft in der NATO einzutauschen. Und die Liste dieser Forderungen ist lang. „Die Türkei möchte wieder in das erweiterte Programm für F-35-Flugzeuge aufgenommen werden, von dem sie ausgeschlossen wurde, nachdem sie S-400-Raketenabwehrsysteme von Russland gekauft hatte. Außerdem hat sie eine ausstehende Anfrage an die USA zum Kauf von Dutzenden von F-16-Kampfflugzeugen und Nachrüstungssätzen für ihre bestehende Flotte", schreibt Bloomberg unter Berufung auf "drei hohe türkische Beamte". Außerdem fordert die Türkei, dass Schweden und Finnland sowie mehrere andere europäische Länder "die Waffenexportbeschränkungen aufheben, die sie der Türkei nach ihrem Einmarsch in Syrien im Jahr 2019 auferlegt haben". Mehr …

09.05.2022: Der Christ, der von Erdogan rausgeworfen wurde. Mehr als zwanzig Jahre lang hat Hans-Jürgen Louven in der Türkei gelebt. Dann wurde er des Landes verwiesen. Angeblich gefährden er und eine Reihe anderer Christen die Sicherheit der Nation. Die Bundesregierung schweigt. Mehr …

06.04.2022:  Türkei erwägt Normalisierung der Beziehungen zu Syrien. Nach dem jüngsten Besuch von Baschar al-Assad in Abu Dhabi erwägt nun auch die Türkei, ihre Beziehungen zu Syrien wieder zu normalisieren. In Ankara hofft man offenbar, dass die Normalisierung der Beziehungen beider Länder auch die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland erleichtern könne.  Der syrische Präsident Baschar al-Assad besuchte kürzlich Abu Dhabi und traf sich dort mit führenden Politikern der Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses Zusammentreffen machte deutlich, wie sehr sich die Golfstaaten inzwischen vom Westen entfernt haben und sich damit auf einen Nahen Osten ohne starke US-Präsenz vorbereiten. Nun prüft auch die Türkei die Möglichkeiten, Gespräche mit der syrischen Regierung wieder aufzunehmen und ihre Beziehungen zu Syrien zu normalisieren. Das berichtet Press TV unter Berufung auf die türkische Zeitung Hürriyet am Mittwoch. Mehr …

25.03.2022: Wirtschaftskrieg. Trotz NATO-Mitgliedschaft: Die Türkei schließt sich den Russland-Sanktionen nicht an. Der türkische Präsident Erdogan hat erklärt, dass die Türkei sich den anti-russischen Sanktionen nicht anschließen wird. Die USA machen massiven Druck auf alle Länder der Welt, sich den anti-russischen Maßnahmen und Sanktionen anzuschließen. Bisher ist der Erfolg eher bescheiden, denn bisher haben sich weniger als 50 Länder angeschlossen. Nicht einmal alle Vasallen der USA haben sich dem Druck gebeugt. Die arabischen Länder oder auch Israel zum Beispiel verweigern die Verhängung von Sanktionen gegen Russland. Besonders bemerkenswert ist, dass sich mit der Türkei sogar ein NATO-Mitgliedsstaat dem US-Druck widersetzt und keine Sanktionen gegen Russland verhängt. Die USA versuchen bei der Türkei nämlich, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, indem sie der Türkei vorschlagen, die von Russland gelieferten hochmodernen Flugabwehr-Systeme vom Typ S-400 an die Ukraine zu liefern, und im Gegenzug die wegen des Kaufs der S-400 verhängten US-Sanktionen gegen die Türkei aufzuheben. Dem hat Präsident Erdogan nun eine deutliche Absage erteilt, wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet. Ich habe die Meldung der TASS übersetzt. Mehr …

21.03.2022: Bedroht der Ukraine-Krieg Ankaras Balanceakt zwischen dem Westen und Osten? Seit einigen Jahren fährt die türkische Regierung, getrieben vom Selbsterhaltungsdrang, eine Multivektoren-Außenpolitik. Ankara versucht, westliche und östliche Großmächte gegeneinander auszuspielen, um Handlungsraum für die Türkei zu schaffen. Doch der Ukraine-Krieg könnte diese Strategie bedrohen. Mehr

12.03.2022: Trotz Drucks vonseiten der NATO: Türkei macht nicht bei Sanktionen gegen Russland mit. Die Türkei wird laut dem Sprecher des türkischen Präsidenten Erdoğan keine Sanktionen gegen Russland verhängen. Stattdessen werde Ankara sich dafür einsetzen, den Dialog mit dem Kreml aufrechtzuerhalten. Die Türkei werde keine Sanktionen gegen Russland verhängen, sondern sich stattdessen dafür einsetzen, den Dialog mit dem Kreml aufrechtzuerhalten. Dies berichtete der türkische Fernsehsender TRT am Freitag unter Berufung auf İbrahim Kalın, den Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
Der Beamte stellte klar, dass Ankara keine Pläne habe, "Sanktionen gegen Russland zu verhängen". Er fügte hinzu, dass die türkische Regierung danach strebe, "den Kanal des Vertrauens offen zu halten". Kalın wies auch darauf hin, dass die Türkei negative Auswirkungen von Strafmaßnahmen auf die eigene Wirtschaft abwenden wolle. Während die Türkei kürzlich für die Resolution zur Verurteilung der russischen Offensive gegen die Ukraine bei der UN-Vollversammlung stimmte, hat sie bislang im Gegensatz zu den meisten anderen NATO-Staaten keine Sanktionen gegen Russland verhängt. Ankara versucht stattdessen, zwischen den beiden Kriegsparteien zu vermitteln – in der Hoffnung, ein Friedensabkommen oder zumindest einen Waffenstillstand auszuhandeln. Mehr … 

Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!