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Iran

20.11.2022:  Brandgefährlich: Die westliche Desinformation über Iran. Die unbegründete Behauptung, Teheran habe die Hinrichtung von 15.000 Demonstranten angeordnet, wurde von Politikern und Prominenten unkritisch übernommen und in den sozialen Medien weiterverbreitet. Dahinter steckt kein Versehen. Mehr …

16.11.2022:  Informationskrieg: Hat Iran wirklich "15.000 Demonstranten" zum Tode verurteilt? Die angeblich kurz bevorstehende Hinrichtung von mindestens 15.000 Inhaftierten in Iran hat sich bereits als Fake News herausgestellt. An der öffentlichen Darstellung von Iran wird das aber kaum etwas ändern, da durch Medien spezielle Bilder aus Iran längst erfolgreich in die Köpfe der Menschen im Westen eingepflanzt wurden. Mehr …

04.11.2022:  Raisi widerspricht Biden: Iran wurde bereits vor 43 Jahren befreit. Die USA werden Iran "befreien", erklärte US-Präsident Joe Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung. Der iranische Präsident erklärte als Reaktion in einer Rede in Teheran, das Land sei vor 43 Jahren befreit worden und habe nicht die Absicht, sich erneut von Washington gefangen nehmen zu lassen. In einer Rede in Kalifornien sprach der Chef des Weißen Hauses über den Zugang zur Gesundheitsversorgung amerikanischer Veteranen, wechselte dann aber zum Thema Iran. Er reagierte damit auf eine Aufforderung aus dem Publikum, die Situation in dem Land anzusprechen. Teilnehmer der Veranstaltung hielten Mobiltelefone mit Losungen wie "Free Iran" in die Höhe. "Keine Sorge, wir werden Iran befreien", sagte Joe Biden in einer Nebenbemerkung während einer Wahlkampfveranstaltung für den Abgeordneten der Demokraten, Mike Levin. Er fügte hinzu: "Sie werden sich schon bald selbst befreien.” Der US-Staatschef nannte keine Einzelheiten, aber die Zuhörer reagierten ungeachtet der Erfahrungen US-amerikanischer "Befreiungen", wie beispielsweise im nachhaltig destabilisierten iranischen Nachbarland Irak, mit Beifallsbekundungen auf die Worte. Vor 20 Jahren hatte die damalige US-Regierung behauptet, den Irak zu befreien. Mehr …

"Für Vielfalt in der iranischen Gesellschaft" – Blinken und Baerbock verkünden Maßnahmen gegen Iran. Bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, während des Treffens der G7-Außenminister in Münster, haben die beiden Außenminister Annalena Baerbock und Antony Blinken ihr gemeinsames Engagement für die Förderung von Maßnahmen zugunsten der "Vielfalt in der iranischen Gesellschaft" bekundet. Video und mehr …

03.11.2022:  Bundesregierung fordert Deutsche zur Ausreise aus Iran auf. Die Bundesregierung hat deutsche Staatsbürger in Iran, insbesondere mit doppelter iranisch-deutscher Staatsbürgerschaft, zur Ausreise aus dem Land aufgefordert. Es soll zu "willkürlichen Verhaftungen ausländischer Bürger" gekommen sein. Mehr …

27.10.2022:  Mindestens 15 Tote in Iran: Kameras fangen terroristischen Amoklauf ein – IS bekennt sich. Bei einem Terroranschlag auf eine Pilgerstätte in der iranischen Stadt Schiras sind mindestens 15 Menschen gestorben. Attentäter eröffneten in den Räumlichkeiten des Schreins wahllos das Feuer auf Gläubige. Zu dem Anschlag bekannte sich die wahhabitische Terrororganisation Islamischer Staat. Video und mehr …

26.10.2022: Mahsa-Amini-Affäre im Iran: Realität versus Desinformation. Der Iraner Fatemeh Saberi widerspricht dem offiziellen Narrativ, wonach Amini durch Polizeigewalt einer frauenfeindlichen Regierung gestorben ist. Der Tod der 22-jährigen Iranerin Mahsa Amini in Polizeigewahrsam trieb die Menschen im Land auf die Strasse. Auch im Ausland gab es Demonstrationen – in Berlin letzten Samstag mit angeblich gar 80’000 Teilnehmern. Für diese Menschen ist klar, dass die Sicherheitskräfte am Tod von Amini schuld sind; sie betrachten ihn als Ausdruck einer frauenfeindlichen Regierung. Kritik an der Regierung und den Bekeidungsvorschriften für Frauen ist berechtigt. Amini wurde schliesslich wegen inkorrektem Tragen ihres Kopftuchs verhaftet. Doch die grosse Aufmerksamkeit der Proteste in westlichen Mainstream-Medien sowie die Anzahl der Teilnehmer – insbesondere im Ausland – lässt den Verdacht aufkommen, dass die Fäden nicht im Iran gezogen werden. Es könnte sich um einen weiteren Versuch einer «farbigen Revolution» gegen ein Land handeln, das dem Diktat der USA feindlich gesonnen ist. Diese These vertritt Fatemeh Saberi in einem Beitrag in der Tehran Times, von dem l’AntiDiplomatico einen ins Italienische übersetzten Auszug veröffentlicht hat. Er hält das weitverbreitete Narrativ über Mahsa Amini und die iranische Gesellschaft für «repetitiv, falsch, irreführend und emotional». Mehr …

24.10.2022: Proteste und Profiteure. Die seit Ende September aufgeflammten Proteste im Iran haben eine geopolitische Dimension, die in den zahlreichen Medienberichten kaum erwähnt wird. Die Unzufriedenheit im Land ist groß – ebenso aber auch die Interessen westlicher Staaten an einem Regierungswechsel in Teheran. Seit 2014, als in der Ukraine der Maidan-Putsch stattfand, intensiver aber seit dem Jahr 2020, erleben nun die Verbündeten Russlands Wellen des Protests und Umsturzversuche. So gab es 2020 Unruhen in Weißrussland, die darauf abzielten, den Präsidenten Alexander Lukaschenko zu stürzen. In jüngster Zeit erlebten Kasachstan, Armenien und Kirgisistan Unruhen und Grenzstreitigkeiten, die scheinbar aus dem Nichts aufflammten. Nun trifft es den Iran. Am 16. September verstarb die 22-jährige Kurdin Mahsa Amini im Gewahrsam der Sittenpolizei, wohin sie verbracht worden war, weil ihr Hijab nicht richtig saß und einige Haarsträhnen zu sehen waren. Aktivisten zufolge habe sie in Gewahrsam eine Kopfverletzung erlitten, in deren Folge der Tod eingetreten sei. Seitdem erlebt der Iran eine Protestwelle. Westliche Regierungen stellten sich augenblicklich auf die Seite der Protestierenden. Die US-Regierung verhängte neue Sanktionen. Mehr …

08.10.2022:  Iran: Gewalttätige Randalierer werden vom Ausland gesteuert. Der iranische Außenminister erklärte, dass die Behörden seines Landes friedliche Demonstrationen in Übereinstimmung mit der Verfassung ermöglichen und unterstützen. Die Sicherheitskräfte würden nur gegen gewalttätige Randalierer vorgehen. Der iranische Außenminister beklagte die "Doppelmoral" des Westens in Bezug auf die Rechte der Frauen und die Menschenrechte und ergänzte: "Die Beachtung der Rechte der Frauen in der Islamischen Republik Iran ist für uns von großer Bedeutung, und heute spielen Frauen in verschiedenen akademischen, wissenschaftlichen, medizinischen, erzieherischen, administrativen und technologischen Bereichen eine sehr effektive Rolle." Es gebe neben den gewalttätigen Krawallen auch "friedliche Demonstrationen", die die Regierung "gemäß der Verfassung des Landes" unterstütze."Wir betrachten die friedliche Darbietung der Forderungen der Menschen als ihr legales Recht, und wir haben ihnen immer Aufmerksamkeit geschenkt und auf sie reagiert." Aber bezüglich gewalttätiger Randalierer würden die Menschen von der Polizei erwarten, dass sie sie vor diesen schützt. Die Polizei habe die öffentliche Ordnung und Sicherheit "mit Sorgfalt, Respekt vor den Menschenrechten, der Autorität und dem öffentlichen Vertrauen aufrechterhalten", so der iranische Außenminister. Mehr …

04.10.2022:  Hybride Kriegsführung: Der Westen setzt auf soziale Medien zur Unruhestiftung in Iran. Das Ausmaß der westlichen Berichterstattung über die Unruhen in Iran übertraf in den letzten Wochen bei Weitem die Bedeutung und Reichweite der Proteste im Land. Der Westen hat bei den jüngsten Aufständen in Iran auf soziale Medien gesetzt und versucht das Gefühl zu vermitteln, dass der Staat bald gestürzt werde. Der dramatische Tod einer 22-jährigen Iranerin namens Mahsa Amini löste in Iran in den vergangenen Wochen eine Welle an Protesten aus, die in kurzer Zeit in Unruhen und Mob-Gewalt aufgrund der orchestrierten Kampagne des Westens bezüglich des Vorfalls umschlugen. Die NATO hat seit dem Ukrainekrieg ihre hybride Kriegsführung gegen die Rivalen der USA intensiviert, die sich über mehrere Fronten erstreckt. Die jüngsten Unruhen in Iran sind im Kontext des durch die NATO geführten verdeckten Krieges gegen Russland, China und Iran zu betrachten. Der Tod der 22-jährigen Iranerin, der angeblich während des Gewahrsams durch die Polizei erfolgte, war nur der Funke für bereits organisierte Proteste in Iran. Wenn der Tod von Mahsa Amini nicht geschehen wäre, wäre ein anderer Vorfall als Anlass genommen worden, um die Unruhen in Iran als Dominoeffekt zu schüren. Mehr …

Chamenei macht USA und Israel für Demonstrationen in Iran verantwortlich. Irans oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei reagierte am Montag öffentlich auf die größten Proteste in Iran seit Jahren. Er brach sein wochenlanges Schweigen und verurteilte die Ausschreitungen. Er beschuldigte die USA und Israel, die Proteste zu planen. Video und mehr …

22.09.2022: Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz für Iran-Isolierung. Russlands Präsident Putin traf sich am 19. Juli mit seinem iranischen und türkischen Amtskollegen in Teheran. Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, hat dazu aufgerufen, den Iran außenpolitisch zu isolieren und die Protestbewegungen im Land zu unterstützen. "Was ganz wichtig ist: Wir müssen weiter sehen, dass der Iran auch außenpolitisch isoliert ist", sagte er im RTL/ntv-"Frühstart". Mehr …

Iranischer Präsident: US-geführte Weltordnung am Ende, neue gerechte Ordnung kommt. Wie Russland, China und viele weitere Staaten außerhalb des politischen Westens sieht auch Iran die US-geführte, "auf Unterdrückung und Kontrolle" basierende Weltordnung zusammenbrechen. Dies erläuterte der iranische Präsident Ebrahim Raisi vor der UN-Generalversammlung. Video und mehr …

18.09.2022: Demonstranten im Iran rufen »Tod dem Diktator«. Mahsa Amini ist tot, weil sie kein Kopftuch trug. Im Iran ist die junge Mahsa Amini gestorben, nachdem sie von der Sittenpolizei wegen fehlendem Kopftuch verhaftet wurde. Bei ihrem Begräbnis eröffnete die Polizei das Feuer auf Demonstranten, die »Tod dem Diktator« skandierten und Kopftücher auszogen. Mehr …

16.08.2022:  Iranisches Außenministerium zu Messerattacke auf Rushdie: Selbst schuld. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, kommentierte den Messerangriff auf Salman Rushdie auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz in Teheran am Montag mit den Worten, dass Iran niemanden für einen Mord zur Verantwortung ziehen würde, da sowohl der Autor als auch seine Anhänger selbst dafür verantwortlich seien, den Zorn und die Wut der Muslime auf sich gerichtet zu haben. Mehr …

Iran ist für Atomabkommen bereit: "Wenn die USA eine realistische Haltung zeigen". "Die nächsten Tage werden sicherlich wichtig sein", sagte der iranische Außenminister am Montag auf einer Pressekonferenz in Teheran. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Westen über ein neues Atomabkommen ist schon lange ein heißes Thema auf der internationalen politischen Agenda. Mehr …

01.08.2022: Revolutionsgarde-Chef: Macht der USA schwindet. Der Chef der Iranischen Revolutionsgarde stellte den rapiden Machtverlust der Vereinigten Staaten fest. Pro-US-Regime würden wie "Dominosteine" fallen, so Salami. Washington gerate zunehmend in Isolation. Hussein Salami, Oberbefehlshaber des Korps der Islamischen Revolutionsgarde, machte sich in einer weitreichenden Rede, die er am Sonntag während einer Podiumsdiskussion mit anderen hochrangigen Vertretern der Revolutionsgarden hielt, über US-Präsident Joe Biden lustig und beklagte die "schwindende" Fähigkeit der USA, imperialistische Handlungen auszuführen. Salami sagte, dass die Bemühungen, ein US-freundliches Regime zu errichten, "wie Dominosteine" fallen, da "Amerikas politisches Territorium … ein Scheitern erlebt". Die in den Ländern Afghanistan, Syrien und Ägypten gemachten Erfahrungen, so der hochrangige Beamte, "sind Zeichen, die die [totale] Niederlage der USA ankündigen", berichtete der iranische Sender Press TV.
Auch Bidens jüngste Reise nach Israel und Jeddah in Saudi-Arabien blieb von Salamis Kritik nicht verschont. Salami stellte mit offensichtlicher Zustimmung fest, dass "Biden die Region besuchte, um zu sagen, dass der Nahe Osten und die islamische Welt immer noch die Priorität seiner Außenpolitik sind, aber er kehrte mit leeren Händen nach Amerika zurück". Dann erteilte der Kommandeur eine kurze Lektion in geopolitischer Geschichte: "Als die [islamische] Revolution siegte, hatte Amerika eine schreckliche und seltsame politische Kontrolle über mehr als die Hälfte der Welt. Es hatte auch wichtige, wirtschaftliche und strategische Teile der Welt. Es beherrschte die wirtschaftlichen Ressourcen der Welt – in der Region der islamischen Welt waren alle ölreichen Länder Teil seiner politischen Geografie." Aber jetzt, sagte er, seien die USA in einem bisher nicht gekannten Ausmaß isoliert worden. "Saudi-Arabien, das Amerika früher mit Geld geholfen hat, ist heute nicht mehr in der Lage, seine eigenen wirtschaftlichen Probleme zu lösen" und "Amerika ist so schwach geworden, dass es im Nahen Osten praktisch nicht mehr gesehen wird." Mehr …

25.07.2022: "Wir werden weder emotional noch übereilt handeln" – Iran will sich mit dem Atomabkommen Zeit lassen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanani, erklärte am Montag, Iran werde sich nicht beeilen, ein Atomabkommen mit dem Westen zu schließen, wenn die grundlegenden Interessen des Landes nicht erfüllt würden. Video und mehr …

24.07.2022: Irans Präsident zu Macron: Westliche Interventionen in der Region sorgen für Chaos und Unsicherheit. Der iranische Präsident Raisi sagte in einem Telefongespräch zu Macron, ohne den Sicherheitsbeitrag Irans in der Region zur Bekämpfung des Terrorismus hätte die IS-Terrorgruppe heute längst ein "Kalifat" in Europa ausgerufen. Macron hatte zuvor gegenüber seinem iranischen Amtskollegen seine Enttäuschung über mangelnde Fortschritte bei den Gesprächen über Atomdeal von 2015 ausgedrückt. Der französische Präsident Emmanuel Macron führte am Samstag ein längeres Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Ebrahim Raisi, in dem es in erster Linie um die Bemühungen zur Wiederbelebung des Atomabkommens JCPOA mit der Islamischen Republik Iran ging. Das Telefongespräch dauerte fast zwei Stunden und folgte auf das strategisch bedeutsame Treffen zwischen dem russischen Präsident Putin und dem Staatsoberhaupt Irans Ali Chamenei Anfang dieser Woche. Nach Angaben des Büros von Macron drückte der französische Staatschef "unverblümt" seine "Enttäuschung" über den Mangel an Fortschritten bei der Wiederbelebung des Atomdeals aus und bestand gegenüber Präsident Raisi darauf, dass die Rückkehr zu dem Atomabkommen nun "eine klare Entscheidung" brauche. Ein Deal sei "noch möglich", müsse aber "so bald wie möglich" erfolgen, fügte Macron hinzu. Der iranische Präsident kritisierte seinerseits die vier westlichen Unterzeichner des Atomdeals von 2015 – die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich – für deren unkonstruktive Haltung und fehlende Maßnahmen. Raisi unterstrich, eine Rückkehr zum Atomdeal sei dann möglich, wenn die westlichen Großmächte gültige Garantien abgeben, "dass sie sich an Verpflichtungen des neuen möglichen Abkommens halten und die wirtschaftlichen Interessen Irans gewahrt bleiben". Mehr …

23.07.2022:  Iran soll genügend Material für eine Atombombe haben. Das iranische Atomprogramm schreitet mit Vollgas voran. Die Internationale Atomenergiebehörde hat angesichts der Abschaltung der Überwachungskameras allerdings nur eine sehr begrenzte Sicht auf die neuen Entwicklungen des Programms. Laut Experten hat Iran bereits genügend Material zum Bau einer Atombombe – dieses müsste nur noch auf neunzig Prozent angereichert werden. Im Juni begann Iran damit, Kameras der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zur Überwachung seiner Nuklearanlagen abzustellen, die im Rahmen des Atomabkommens von 2015 mit den Weltmächten installiert worden waren. Nur Tage zuvor hatte der IAEO-Gouverneursrat Teheran in einer Resolution mangelnde Kooperation vorgeworfen. Nach der Abschaltung von 27 IAEO-Kameras sagte Grossi seinerzeit, es könnte ein "fataler Schlag" für die Chancen sein, das Atomabkommen nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomdeal im Jahr 2018 wiederzubeleben.  Derzeit reichert Iran mittels seiner neu in Betrieb genommenen Zentrifugen immer schneller und immer höher an. Uran wurde auf 5, dann auf 20 und zuletzt auf 60 Prozent angereichert. Nach einem Bericht der IAEO soll Iran mittlerweile bereits über 43 Kilogramm an Uran verfügen, das auf 60 Prozent angereichert wurde.
Laut dem Washingtoner Nichtregierungsinstitut ISIS, das von einem ehemaligen IAEO-Inspekteur geleitet wird, liege die Ausbruchszeit – die Zeit, die ein Staat benötigt, um ausreichend waffenfähiges Uran für den Bau einer einzelnen Atombombe produzieren zu können – bereits bei null. Iran hätte also bereits genügend Material für den Bau einer Bombe und müsste es nur noch auf neunzig Prozent anreichern. Hat man das Material, so hat man noch nicht gleich eine Atombombe. Es muss eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden, und zwar durch die Verdichtung des Urans zur sogenannten kritischen Masse. Damit dies geschehen kann, muss man das Uran in Kugelform mit Sprengstoff umgeben. Laut IAEO-Bericht soll Iran bereits Baupläne für einen derart präzisen Zündmechanismus besitzen. Mehr …

17.07.2022:  "Die USA müssen unsere Region verlassen" – Iranische Demonstranten verbrennen US- und Israel-Fahnen. Parallel zur viertägigen Reise des US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden im Nahen Osten verbrannte eine Gruppe iranischer Demonstranten am Samstag in Teheran die Flaggen der USA und Israels. Die Demonstranten sprachen sich gegen die US-amerikanische Vormachtstellung in der Region aus und kritisierten den Besuch Bidens in Israel. Video und mehr …

16.07.2022:  Bericht: Russische Delegation besucht Flugplatz in Iran für Vorführung iranischer Kampfdrohnen. Die Drohnen aus iranischer Produktion sollen im Juni einer russischen Delegation auf dem Flugplatz Kaschan südlich von Teheran präsentiert worden sein. Laut US-Beamten will Russland die Drohnen "offensichtlich für den Einsatz im Ukraine-Krieg". Iran dementierte bereits. Mehr …

10.06.2022:  Atomstreit spitzt sich zu: Iran stellt Dutzende Kameras zur Überwachung seiner Nuklearanlagen ab. Iran gab die Abschaltung von 27 IAEO-Kameras zur Überwachung seiner Nuklearanlagen bekannt und kündigte den Betrieb neuer Zentrifugen zur Urananreicherung an. Nur Tage zuvor hatte der IAEO-Gouverneursrat Teheran in einer Resolution mangelnde Kooperation vorgeworfen.  Iran gab am Freitag die Abschaltung von 27 Kameras der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zur Überwachung seiner Nuklearanlagen bekannt. Teheran kündigte zudem den Betrieb neuer Zentrifugen zur Urananreicherung an. Die Schritte erfolgten wenige Tage, nachdem der Gouverneursrat der IAEO Iran in einer Resolution mangelnde Kooperation vorgeworfen hatte. Das Außenministerium in Teheran bezeichnete die Resolution am Donnerstag als "hastig" und "unausgeglichen". Von den 35 Staaten in dem Gremium stimmten Russland und China dagegen, während sich Indien, Pakistan und Libyen enthielten. Der russische Chefunterhändler in Wien Michail Uljanow erklärte, dass "Länder, die mehr als die Hälfte der Menschheit repräsentieren, die Resolution nicht unterstützen". Mehr …

02.06.2022:  IAEA-Bericht: Iran verfügt über viel mehr angereichertes Uran als vereinbart. Laut dem jüngsten IAEA-Bericht verfügt Iran über viel mehr angereichertes Uran als erlaubt. Die iranische Regierung soll zudem eine Untersuchung von Uran-Spuren weiterhin blockieren. Als Reaktion auf den jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erklärte das Außenministerium in Teheran, dass der Bericht über die iranischen Bestände an angereichertem Uran "unfair" sei. Iran soll genug Uran angereichert haben, um nach weiteren Schritten daraus eine "Bombe" herstellen zu können, meldeten die westlichen Medien in den vergangenen Tagen. Teheran verfügt nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über 18-mal mehr angereichertes Uran als im internationalen Atomabkommen von 2015 vereinbart. Laut dem jüngsten IAEA-Bericht befinden sich in den Beständen des Landes etwas über 43 Kilogramm des Stoffes mit einem Anreicherungsgrad von 60 Prozent. Die IAEA berichtet zudem, dass die iranische Regierung eine Untersuchung von Uran-Spuren weiter blockiert, die Inspektoren der Behörde an mehreren Orten entnommen hatten. Iran habe Fragen zu diesen vergangenen Aktivitäten nicht plausibel beantwortet, schreibt IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi. Die Atomenergiebehörde könne insofern nicht definitiv ausschließen, dass Iran nicht doch ein geheimes Atomprogramm betrieben hat, das nicht zivilen, sondern militärischen Zielen diente. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Chatibsadeh, erklärte als Reaktion auf den jüngsten Bericht der IAEA, dass dieser Bericht über die iranischen Bestände an angereichertem Uran "nicht fair sei" und nicht die Wahrheit über die Gespräche zwischen Iran und der Agentur widerspiegele. Chatibsadeh sagte, nachdem im März eine Einigung zwischen Teheran und der Atomenergiebehörde erzielt worden sei, habe Iran bei mehreren Treffen mit IAEA-Funktionären schriftliche Antworten auf die von der Behörde gestellten Fragen gegeben. Elemente wie "das israelische Regime" hätten jedoch immer wieder versucht, mit Initiativen in die Verhandlungsprozesse einzugreifen, um "die IAEA zu missbrauchen oder auszuspionieren bzw. Dokumente zu sabotieren und zu fälschen", fügte er hinzu. Israel hatte Iran vor kurzem beschuldigt, die Welt in Bezug auf die nuklearen Aktivitäten Teherans belogen zu haben. Mehr …

27.05.2022:  Irans Revolutionsgarde setzt zwei griechische Öltanker fest. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und den antirussischen Sanktionen des Westens verschärfen sich zahlreiche internationale Konflikte. Nun sind die Beziehungen zwischen Iran und Griechenland auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Am Freitag wurden zwei griechische Öltanker in iranischen Hoheitsgewässern festgesetzt – eine Vergeltungsaktion? Mehr …

07.04.2022: Neue Debatte um Iran-Atomdeal: Könnte Russland die Sanktionen durch Iran umgehen? Die Wiener Gespräche zur Wiederbelebung des Atomdeals mit Iran standen kurz vor dem Durchbruch. Doch nun ist diese optimistische Stimmung des Westens ins Negative gekippt. Lobbyisten in Washington fürchten, Russland könne dann harte Sanktionen mithilfe Irans umgehen. Die Wiener Gespräche zur Wiederbelebung des Atomdeals mit Iran standen bis zur letzten Woche vor dem Durchbruch, nachdem Teheran signalisiert hatte, den letzten Forderungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nachzukommen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte Ende März, die monatelangen Verhandlungen über die Wiedereinsetzung des Atomabkommens mit Iran stünden kurz vor dem Abschluss. Es handle sich um eine "Angelegenheit von Tagen", fügte Borrell seinerzeit hinzu. Der Außenbeauftragte erklärte sogar, dass der Westen "zu 95 Prozent" einverstanden mit den Forderungen Teherans sei. Der wichtige verbleibende Knackpunkt bei der Erzielung des neuen Atomabkommens war bislang die Forderung Irans, die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) von der Terrorliste der US-Regierung zu streichen. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte auch kürzlich, dass die Frage des Umgangs mit der Revolutionsgarde "definitiv" Teil der Verhandlungen sei. "Wir haben mit den US-Amerikanern diesbezüglich Nachrichten ausgetauscht", fügte er hinzu.
Nun kippte diese optimistische Stimmung des Westens auf einmal ins Negative. US-Außenminister Antony Blinken sagte am Mittwoch, er sei nicht "übermäßig optimistisch" in Bezug auf die Aussichten, ein neues Atomabkommen mit Iran zu erzielen. Lobbyisten in Washington legten sich wieder ins Zeug, den möglichen Deal mit Teheran zu torpedieren. Danny Danon, der ehemalige israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, sagte Fox News, die Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran könnte Russland eine Hintertür bieten, um die harte Sanktionen des Westen zu umgehen. "Jeder in den USA sanktioniert Russland, aber auf der anderen Seite arbeiten sie sehr eng mit ihnen am Iran-Deal zusammen", erklärte Danon. Mehr …

01.04.2022: Iranische Revolutionsgarde: Israels Präsenz in Golf-Region ist inakzeptabel. Generalmajor Salami, der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde, mahnte die arabischen Golfstaaten, die im Jahr 2020 ihre Beziehungen zu Israel normalisiert hatten, dass israelische Aktivitäten in der Region für Iran nicht tolerierbar seien. Salami rief die regionalen Staaten dazu auf, ihre Beziehungen zu Israel abzubrechen. Mit Blick auf die Sicherheitssituation am Persischen Golf, in der Straße von Hormus und am Golf von Oman verwies er auf mutmaßliche Schachzüge der israelischen Seite in dieser strategisch bedeutsamen Region. Der Anführer der Revolutionsgarden erklärte: "Leider haben einige Regime auf der südlichen Seite des Persischen Golfs politische und sicherheitspolitische Beziehungen zum zionistischen Regime (Israel) aufgebaut, was eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der Region und insbesondere für die Sicherheit dieser Regime selbst darstellt." Mehr …

20.01.2022: Irans Präsident Raisi: Annäherung zwischen Russland und Iran lässt im Westen Alarmglocken schrillen. Die Beziehung zu Russland basiere auf gemeinsamen Interessen der beiden Länder und werde auf gleicher Augenhöhe diskutiert. Iran sei gerade deswegen zur Zielscheibe von Angriffen des Westens geworden, da das Land ein souveräner Staat bleiben wolle, sagte der iranische Präsident Raisi in einem Exklusiv-Interview mit RT. Auf die Frage, wie der aktuelle Stand der Beziehungen zwischen Russland und Iran sei, sagte der iranische Präsident, dass sich diese zwischen Teheran und Moskau basierend auf gemeinsamen Interessen in zahlreichen bilateralen Bereichen und unter anderem im Rahmen der Sicherheits- und Militärkooperationen sowie der Raumfahrttechnologie entwickeln. Iran wolle seine diplomatischen Beziehungen mit Russland auf der Ebene der "strategischen" Partnerschaft intensivieren, indem die iranische Regierung einen Entwurf für ein Abkommen über strategische Zusammenarbeit für einen Zeitraum von 20 Jahren mit Russland vorbereitet habe. Die Interaktion mit Russland sei mit dem Souveränitätsprinzip Irans vereinbar. Die Beziehung zu Russland basiere auf der Basis gemeinsamer Interessen der beiden Länder und werde auf gleicher Augenhöhe diskutiert. Iran sei gerade deswegen zur Zielscheibe von Angriffen des Westens geworden, da das Land ein souveräner Staat bleiben wolle. Westliche Experten schüren gezielt Hysterie über die strategische Partnerschaft zwischen Russland und Iran und beschreiben sie als Bedrohung für den Westen. Mehr … 

02.08.2021 neu: Irans neue Drohne hat eine Reichweite von 7000 Kilometer 

19.05.2021 neu: Iran lässt Biden baden gehen – und die „Neue Seidenstraße“ gedeiht prächtig! 

27.Juli 2019: Christoph Hörstel bespricht in einem Interview mit ParsToday (iranischer Sender) die aktuelle Lage im Iran. Aggression mit Hindernissen Nato + EU uneinig. Es geht um die Tankervorfälle im Golf und um den damit verbundenen Versuch den Iran zu Kriegshandlungen zu bringen.

Wie in vielen Bereichen haben wir durch die Medien eine falsche Bildung und damit ein falsches Bild erhalten. Dies gilt ebenso für das was wir über den Iran wissen. In diesem Beitrag von Christoph Hörstel Besonnenheitsappell von Heiko Maas an Iran ist „pervers“ 01.07.2019 erfahren wir mehr dazu wie die Lage im Iran tatsächlich aussieht und erkennen im Vergleich dazu die in den deutschen Medien betriebene Propaganda.

Stehen wir am Beginn eines Krieges mit dem Iran? Christoph Hörstel ging am 04.08.2019 in einem Interview mit ParsToday dieser Frage nach. Der Iran befindet sich seit Jahren in einem Spannungsverhältnis mit der USA und deren Verbündeten. Ganz aktuell hat die USA weitere Sanktionen gegenüber dem iranischen Außenminister ausgesprochen. Die westlichen Mainstreammedien berichten in dem Zusammenhang gar nicht oder falsch. Auffallend aus Sicht von Hörstel ist dies, daß ein Teil der Medien Trump-kritisch berichtet und ihn als Kriegstreiber darstellt. Die im persischen Golf eingeleiteten Kriegsvorbereitungen mit Schiffen wirken für eine strategisches Vorgehen sinnlos, was den Verdacht nahelegt, daß es zu einer Fals-Flag-Operation kommen wird. Es ist anzunehmen daß die USA ein paar Schiffe opfern wird, um damit den Iranern Kriegshandlungen zu unterstellen und um einen Verteidigungskrieg gegen den Iran zu rechtfertigen. So wie es derzeit aussieht werden die Europäer dieses Vorgehen nicht unterstützen.

Die Außenpolitik der USA ist seit Trump nicht mehr geradlinig sondern jeden Tag anders und vor allem an vielen Stellen unverständlich. Mittlerweile ist soweit, daß es quasi einen Club von Persönlichkeiten gibt, die sich zusammen geschlossen haben, um sich über die gegen sie verhängten Sanktionen lustig zu machen. Jeder der von solchen unverständlichen US-Sanktionen betroffen ist, kann sich in gewisser Weise geehrt fühlen und diesem Club beitreten.

Obwohl es in der US-Bevölkerung niemanden und in der US-Regierung nur wenige gibt, die einen Krieg mit dem Iran wollen, gibt es anscheinend im Hintergrund Kräfte, die dies trotzdem voranbringen wollen und Trump hierfür benutzen. Da Trump allem Anschein nach auch keinen Krieg will, betreibt er aufgrund dessen, daß man dies von ihm erwartet Säbelrasseln mit dem Mundwerk ohne daß danach tatsächliche kriegerischen Handlungen eintreten. Derzeit sieht es so aus, daß die Mächtigen im Hintergrund noch keinen Krieg vom Zaun brechen wollen und daß nur Südkorea hinter der kriegswilligen Koalition steht. Eine Schiffsmission wie sie derzeit von den USA im persischen Golf betrieben wird ist eigentlich völlig sinnlos und kann nur als Kanonenfutter eingestuft werden, weil die Schiffe auf dem Präsentierteller liegen und von allen Seiten angreifbar sind.

Die Hardliner in Israel sind mit Trumps Entscheidung für weitere Sanktionen hoch zufrieden, denn sie suchen die Konfrontation mit dem Iran und wenn es sein muß auch mit Waffen. Netanjahu ist eine Art selbstmörderischer Politiker, welcher wie sein Vater der Idee anhängt, daß es im Nahen Osten zu einen Feuersturm, einem zweiten Holocaust kommen muß, damit der Messias auf die Welt kommt. Das was er macht bzw. machen läßt verschlimmert die Lage weltweit, auch besonders für die Menschen in Israel und die Juden weltweit. Er ist ein Rechtsradikaler, der an den Eskalationsschrauben dreht und sich für das Wohl der Juden wenig schert. Die Politik die er betreibt ist das Grauen. Er ganz alleine wollte über Krieg und Frieden im Nahen Osten entscheiden. Die Knesset hat ihm dies jedoch Gott sein Dank untersagt, weil sie der Meinung war, daß man das nicht ihm alleine zugestehen kann. Allerdings läßt er jeden Tag Frauen, Kindern, Sanitäter und andere Menschen an einem Zaun, der auf palästinischem Gebiet steht, erschießen, obwohl diese Menschen noch einige hundert Meter von diesem Zaun entfernt sind.

Israel selbst ist keine Demokratie sondern eine Oligarchie gekoppelt mit ferngesteuerter Staatseinheit in der die Opposition brutal unterdrückt wird.

Die EU ist ein korrupter Haufen der den Lobbyisten gehorcht. Sie ist moralisch, wirtschaftlich innerlich krass geschwächt. Selbst dann wenn England aus der EU austritt wird es immer noch zu Europa gehören. Die einzelnen Mitgliedsländer sind sich über nichts einig und Deutschland wurde von der Umsetzung eines europäischen Haftbefehls ausgeschlossen weil es die demokratischen Grundsätze der Gewaltenteilung nicht einhält und Staatsanwälte an die Politik weisungsgebunden sind. Selbst die Richter werden nach dem Parteienproporz bestimmt und sind dadurch nicht wirklich unabhängig.

Die einseitige Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran von Seiten der USA war der Beginn einer neuen Eskalationsstufe mit dem Iran. In deren Folge wollen die USA in Asien neue Raketen aufstellen und bedrohen damit zugleich einen großen Ölabnehmer des Irans. Dieses Vorgehen geht zugleich gegen die Interessen der europäischen Staaten, die z.B. wirtschaftliche Interessen in der Zusammenarbeit mit China haben, wobei diese Interessen gefährdet werden. Doch die Uneinigkeit der europäischen Länder in dieser Angelegenheit kommt auch daher, daß sie durch eine Drahtzieherei von außen beeinflusst wird. Der Zustrom von über 2 Millionen Migranten nach Europa brachte geschätzte Einhunderttausend gewaltbereite IS-Kämpfer nach Deutschland und dank der Politik von Merkel auch in andere EU-Länder. In der BRD gibt es zudem noch die Idee verstärkt Juden in Deutschland anzusiedeln und da muß man sich schon fragen: ist die geplante Bürgerkriegspolitik? Und diese gleiche Politik versuchte Merkel mit brachialer Gewalt auch in den anderen EU-Ländern unterzubringen, was ihr nicht gelang weil die anderen Länder sich erfolgreich dagegen wehren konnten. Alle dies führte zu einigen Streitfällen in der EU. Die Folge: Die EU kann aufgrund ihrer inneren Korruption und Zerstrittenheit in der Außenpolitik kein großes Gewicht mehr haben.

Die EU müßte genau genommen die folgende Position vertreten: der Iran hat die Bedingungen des Atomvertrages immer erfüllt und sogar mehr getan als er hätte tun müssen. Doch auf der anderen Seite haben weder die USA noch die EU sich jemals an den Vertrag gehalten. Und dies alles fand bereits vor Trump statt. Trump hat mit der Kündigung nur eines getan, nämlich dies, daß das Chaos noch mehr zugenommen hat.

Obwohl der Iran bisher alle Kriegsprovokationen genauso wie Putin völlig ignoriert hat und ganz gelassen blieb, ist es den Ländern der EU und der EU selbst nicht gelungen sich für die Seite des Irans und damit für den Erhalt des Friedens zu positionieren – und das obwohl ihnen immer wieder Brücken dafür gebaut wurden. Seiner Einschätzung nach liegt dies daran, daß die große Politik, welche die EU-Länder bestimmt, dies nicht will.

Die Europäer haben im Zusammenhang mit dem Atomvertrag viel versprochen, aber nichts davon eingehalten. Die BRD weigert sich z.B. 300 Millionen €, die dem Iran gehören, zurück zu geben. So wie es derzeit aussieht soll der Konflikt weiter geführt werden, wobei dem Iran nichts anderes übrig bleibt als so weiter zu machen wie bisher. Dabei werden die Weltkartelle weiterhin bestrebt sein dem Iran Vertragsbruch zu unterstellen, obwohl er dies nie getan hat. Zudem werden sie versuchen den Iran durch eine Falls-Flag-Operation in den Krieg zu ziehen. Doch nur wenige Menschen sind in der Lage dieses richtig zu verstehen.






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