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Venezuela




06.01.2026:  Maduro: "Ich betrachte mich als Kriegsgefangenen". Der Prozess in New York gegen den entführten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau hat offiziell begonnen. Maduro hat sich zu Beginn der Verhandlung für nicht schuldig erklärt. Mehr dazu in unserem Beitrag.  Video und mehr …   https://dert.tech/kurzclips/video/266639-maduro-ich-betrachte-mich-als/

Warum Venezuelas Militär nicht gekämpft hat. Der geopolitische Analyst Miguel Santos García legt dar, warum er von einer geheimen Absprache zwischen den USA und Venezuela ausgeht. Demnach soll Venezuela bereits vor den US-Angriffen kapituliert haben. Der kämpferische Auftritt der neuen Präsidentin Delcy Rodríguez sei nur Theater.
US-Präsident Donald Trump erklärte in einer Pressekonferenz, die USA würden nun Venezuela regieren. Damit vermittelte er den Eindruck, als würde die ehemalige Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, den Anweisungen der USA Folge leisten. Wenige Stunden nach Trumps Pressekonferenz wandte sich die neue Präsidentin Rodríguez in einer Fernsehansprache an die südamerikanische Nation. Gemäß ihrer Rede betrachtet sie die Vereinigten Staaten als illegalen Eindringling, der zurückgeschlagen werden müsse. Trumps Pläne, Venezuela zu erobern und das Land als Beute der USA zu regieren, würden auf weitaus mehr Hindernisse stoßen, als er in seiner Pressekonferenz am Samstag suggerierte, in der er den US-Sieg in Venezuela verkündete.
Allerdings könnte Delcy Rodríguez' kämpferische Fernsehansprache, in der sie die USA als illegalen Eindringling verurteilte, eine reine Inszenierung sein, mit der sie sich an eine geheime Vereinbarung hält. Ihre öffentliche Wut und ihre Versprechen des Widerstands bieten ihr die nötige politische Deckung. So kann sie ihre Glaubwürdigkeit und Autorität gegenüber der bolivarischen Basis und dem Militär aufrechterhalten, während sie sich gleichzeitig an die Bedingungen hält, die Maduros Absetzung zuvor ermöglichten. Diese kalkulierte Demonstration einer kämpferischen Haltung gewährleistet für die noch intakte Struktur der venezolanischen Regierung den Übergang und positioniert Rodríguez als Anführerin des "Widerstands" und nicht als Kollaborateurin einer ausgehandelten Kapitulation.
Trumps Bericht über die erfolgreiche US-Militäraktion in Venezuela. Trump gab operative Details zur Militäraktion in Venezuela bekannt. Dabei seien zwar mehrere US-Spezialeinheiten verletzt worden, es habe jedoch keine amerikanischen Todesopfer gegeben. Laut Trump wurde der Angriff mit massiver Luftunterstützung durchgeführt. 150 Flugzeuge seien zur Kontrolle des Luftraums und zur Abwehr von Bedrohungen eingesetzt worden. Ein Flugzeug und mehrere Hubschrauber seien beschädigt worden, könnten aber wieder repariert werden. Mehr …  https://dert.tech/amerika/266567-warum-venezuelas-militaer-nicht-gekaempft/

05.01.2026:  US-Experte zu Trumps Plänen: Erholung der Ölförderung in Venezuela dauert noch Jahrzehnte. Die US-Träume in Sachen Öl gehen wohl nicht so schnell in Erfüllung: Selbst mit massiven Investitionen würde es Jahrzehnte dauern, bis die Ölförderung in Venezuela wieder auf Touren kommt. Das meint zumindest einer der führenden US-amerikanischen Analysten für den Ölmarkt.
Die Ölförderung in Venezuela wieder auf das Niveau der Jahrtausendwende zu bringen könnte Jahrzehnte dauern. Diese Meinung äußerte der US-amerikanische Energieexperte Tom Kloza gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Kloza, Chefanalyst für den Ölmarkt bei der amerikanischen Beratungsfirma Turner Mason & Co. und Leiter seiner eigenen Beratungsfirma Kloza Advisors, sagte insbesondere: "Die Wiederherstellung der Ölförderung in Venezuela ist eine Aufgabe für Jahrzehnte. Venezolanisches Öl ist aufgrund seiner schwierigen Geografie, seines hohen Schwefelgehalts, seiner geringen Dichte und seiner hohen Viskosität äußerst komplex und kann nur von den modernsten Raffinerien verarbeitet werden. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie erhebliche Unterschiede in den Rentabilitätsschätzungen feststellen, die Analysten der Ölindustrie für dieses Land abgeben. Große amerikanische Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund 55 Milliarden Dollar in die Exploration und Förderung investiert. Das Beratungsunternehmen Rystad Energy schätzt, dass doppelt so viel erforderlich sein könnte, um die Ölförderung auf das Niveau vom Beginn des 21. Jahrhunderts zu bringen. Mit einer US-freundlichen Regierung könnte es relativ einfach sein, wieder auf zwei Millionen Barrel pro Tag zu kommen, aber offenbar kann das auch erst irgendwann später in diesem Jahrzehnt passieren."
Der Rückgang der Ölförderung wurde in erster Linie durch die US-Sanktionen und den Druck aus Washington beeinflusst. Laut Kloza betrug "die Ölförderung in Venezuela auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1997 3,5 Millionen Barrel pro Tag", während "sie in letzter Zeit auf 900.000 Barrel pro Tag geschätzt wurde, von denen möglicherweise 500.000 bis 600.000 Barrel pro Tag für den Export bestimmt waren". Dabei hält der Experte die Rückkehr von US-Unternehmen nach Venezuela für äußerst problematisch und sagt dazu: "Um ein Venezuela zu sehen, das internationalen Ölgesellschaften völlige Handlungsfreiheit gewährt, müsste man 50 Jahre zurückgehen. Es wird nicht einfach sein, Unternehmen wie ExxonMobil oder Conoco in ein Land zurückzuholen, das sie Milliarden gekostet hat."  Mehr …   https://dert.tech/amerika/266551-us-experte-zu-trumps-plaenen/

Venezuelas Ölgigant im Umbruch: Was hinter Trumps Plan steckt. Veraltete Infrastruktur, häufige Stromausfälle und mangelhafte Wartung haben das einst riesige Ölnetz Venezuelas zu einem Sicherheits- und Zuverlässigkeitsrisiko gemacht. US-Präsident Donald Trump will nach dem Sturz von Nicolás Maduro der Ölindustrie in Venezuela zu neuer Blüte verhelfen.
Die USA kündigen den Wiederaufbau der venezolanischen Ölförderung an. Venezuela verfügt weltweit über die größten Ölreserven. Analysten glauben überwiegend nicht an eine schnelle Steigerung der Förderung. Venezuela verfügt über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven. Doch seine Erdölindustrie – einst eine der produktivsten der Welt – ist nach jahrelangem Missmanagement, Unterinvestitionen und internationalen Sanktionen auf einen Bruchteil ihrer früheren Kapazität geschrumpft.
Riesige Reserven, begrenzte Produktion. Die lang andauernde Diskrepanz zwischen Venezuelas riesigem Ölreichtum und seiner zusammenbrechenden Produktion hat nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro eine neue Dringlichkeit erlangt. Washington werde das Land vorübergehend führen, während US-Ölfirmen dessen marode Energieinfrastruktur wiederaufbauen. „Wie jeder weiß, ist das Ölgeschäft in Venezuela seit Langem ein totaler Reinfall“, sagte Trump auf einer Pressekonferenz am 3. Januar in Florida. „Unsere großen US-Ölkonzerne, die größten der Welt, werden Milliarden von Dollar investieren, die marode Ölinfrastruktur reparieren und dem Land wieder Geld einbringen.“
Venezuela verfügt über nachgewiesene Rohölreserven von rund 303 Milliarden Barrel. Das entspricht etwa 17 Prozent der globalen Reserven. Damit besitzt es mehr als jedes andere Land, einschließlich Saudi-Arabien, so die US-Energiebehörde EIA. Der Großteil der Vorkommen konzentriert sich im Orinoco-Gürtel, wo vorwiegend extra schweres Rohöl gefördert wird.
Orinoco-Rohöl ist zwar technisch einfach zu fördern, die Produktion ist jedoch kostspielig und erfordert spezielle Aufbereitungsanlagen sowie kontinuierliche Wartung. Die EIA weist seit Langem darauf hin, dass die Fördermenge dieser Felder ohne nachhaltige Investitionen rapide abnimmt. Mehr  …  https://www.epochtimes.de/politik/ausland/venezuelas-oelgigant-im-umbruch-was-hinter-trumps-plan-steckt-a5350517.html

Wurde Maduro „gegangen“ oder „ging“ er freiwillig? Immer wieder kursieren Gerüchte, dass der Präsident Venezuelas, Maduro entweder vom eigenen System „gegangen“ wurde, oder freiwillig ging. Ist das realistisch?
Zunächst müssen wir verstehen, dass einige dieser Analysen nicht wahrhaben wollen, welche Fähigkeiten CIA-Agenten vor Ort haben, die NSA im digitalen Raum, und die mit solchen Vorgängen erfahrenen Delta-Forces als militärischer Arm. Die USA geben zig-Milliarden Dollar aus, um solche Operationen durchführen zu können. Kein anderes Land hat auch nur annähernd diese Fähigkeiten. Man kann auch sagen, es ist die Kernkompetenz der USA: Fälschen, betrügen, morden, entführen. Selbst der Mossad erreicht nicht diese Fähigkeiten. Der Grund resultiert in dem fehlgeschlagenen Befreiungsversuch Eagle Claw am 24. April 1980 im Iran, der in einem Desaster endete, und eine große Narbe im Selbstbewusstsein der USA hinterlassen hatte. Danach wurden die Mittel unbegrenzt bewilligt, um die Fähigkeiten, solche Operationen durchzuführen, zu verbessern.
Rechtfertigung für Nichtaktivität russischer Luftabwehr. Ein weiterer Grund für die Neigung, von Verrat oder Freiwilligkeit zu reden, ist der Versuch zu erklären, warum die Luftabwehr Venezuelas nicht angesprochen hatte. Es soll verhindert werden, dass das als „führend“ geltende Luftabwehrsysteme Russlands in Verruf gerät. Aber es mag zwar führend sein, was die Erkennung und Abwehr von Bedrohungen aus der Luft angeht, aber auch dieses ist nicht unfehlbar, auch russische Systeme haben Reaktionszeiten und Schwächen. Die Perfektion einer Luftabwehr basiert nicht auf einzelnen Systemen, sondern aus einem Netzwerk. Erkennung, Analyse, Abwehr. Wenn es nur einzelne Systeme sind, und nicht Netzwerke, welche Informationen intern weitergeben, so dass sich andere Einzelsysteme auf die Abwehr vorbereiten können, ist ein Luftabwehrsystem verletzlich. Das sieht man auch daran, dass größere Luftabwehrsysteme der NATO in der Ukraine kaum noch existieren, und die Hauptlast der Abwehr auf Kurzstreckenabwehr und Jamming bzw. FR-Störung basiert.
Analysieren wir also noch einmal die Behauptung von Verrat oder Freiwilligkeit. Basierend auf aktuellen Berichten und Analysen aus dem Zeitraum 2025–2026 gibt es mehrere Argumente und Indizien, die gegen die Behauptungen sprechen, dass Nicolás Maduro entweder von seinem eigenen System „ausgeliefert“ (also intern verraten oder geschickt) wurde oder freiwillig ins Exil gegangen ist, um ein Schicksal wie das von Salvador Allende (Selbstmord während eines Putsches) zu vermeiden. Mehr …   https://tkp.at/2026/01/05/wurde-maduro-gegangen-oder-ging-er-freiwillig/

Venezuela: Welche Folgen hat die Entführung von Präsident Maduro? Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson beschreibt die US-Operation zur Entführung von Nicolás Maduro als einen taktisch erfolgreichen, aber strategisch katastrophalen Schritt. Er vergleicht sie mit George W. Bushs pompösem "Mission Accomplished"-Moment nach der Invasion im Irak.
Am 3. Januar interviewte der norwegische Professor Glen Diesen in einem einstündigen Gespräch auf Youtube den ehemaligen hochrangigen CIA-Mitarbeiter und Experten für Terrorismusbekämpfung Larry Johnson. Nachfolgend habe ich die wichtigsten Punkte zusammengefasst und einige Kommentare hinzugefügt.
Vergleich mit historischen US-Interventionen. Zum Einstieg in die Diskussion unter dem Titel "U.S. War on Venezuela Has Global Ramifications" (US-Krieg gegen Venezuela hat globale Auswirkungen) betont Johnson, dass Trump, wie damals Bush in seinem "Mission erfüllt"-Moment, glaubt, ein Problem gelöst zu haben, stattdessen aber neue, größere Probleme geschaffen hat". Johnson zieht Parallelen zu früheren Operationen, bei denen der Sturz eines einzelnen Staatschefs keine Stabilität gebracht hat. Beispiele dafür sind Manuel Noriega in Panama (1989), Saddam Hussein im Irak, Muammar Gaddafi in Libyen oder Bashar al-Assad in Syrien. "Diese Vorstellung im Westen, dass wir nur einen Mann ersetzen müssen, um unsere Probleme zu lösen, hat in der Vergangenheit schon nicht funktioniert."
Er warnt vor einer Wiederholung des Vietnam-Szenarios: Am Anfang sind es einige wenige US-Militärstiefel am Boden in Venezuela, aber um diese dann gegen immer gefährlichere Angriffe zu schützen, müssen immer mehr US-Truppen kommen, um die Situation zu "stabilisieren"; eine nur schwer zu stoppende Eskalation, die zu einem Selbstläufer wird, zumal sich Venezuela aus einer Reihe von geographischen und logistischen Gesichtspunkten – unübersichtliche und lange Grenzen zu US-kritischen Nachbarländern Kolumbien und Brasilien – ideal für den Guerillakrieg eignet.
Innere Lage in Venezuela und Risiko einer Aufstandsbewegung. Johnson hebt hervor, dass die Bevölkerung in Venezuela schwer bewaffnet ist und die porösen Grenzen zu Kolumbien und Brasilien, die Guerillakämpfe begünstigen – ähnlich wie das bei der FARC in Kolumbien seit 1964 der Fall war. Für die innere Lage in Venezuela prognostiziert Johnson einen Anstieg von Kriminalität, Attentaten und Angriffen auf US-Interessen: "Die Kriminalitätsrate, die Zahl der Attentate und Ähnliches werden steigen." Mehr …   https://dert.tech/meinung/266504-welche-folgen-hat-us-entfuehrung/

Zurück zur „guten alten“ Vor-Chavez-Maduro-Zeit? Wieder einmal haben sich Donald Trumps Äußerungen als maßlos übertrieben herausgestellt, und schon wird die neu vereidigte Präsidentin bedroht. Trumps Wunsch, die Uhr zurückzudrehen, hat nicht geklappt. Der Terrorismus gegen Venezuela geht also weiter. Was Donald Trump implizit wünscht, ist, dass Venezuela die Uhr zurückdreht auf die Zeit vor der Revolution. Schauen wir mal, wie schön es damals für die Menschen in Venezuela war.
Die Alternative vor Chávez. Als Chávez gewählt wurde, kontrollierten etwa zwei dutzend Familien ca. dreiviertel der Farmen. Nur ca. 10 % der Menschen konnten sich ein Universitätsstudium leisten, denn das war für Normalbürger unerschwinglich. Nach Regenstürmen brachen die Barios zusammen. Es gab keinen Zugang zu medizinischer Versorgung auf dem Land. Die großen Ölkonzerne strichen alle Gewinne ein und zahlten kaum oder keine Steuern.
Dann kam Chávez. Er organisierte Alphabetisierungskurse für Erwachsene in jedem Bario und in jedem Gemeindesaal, geleitet von älteren Studenten. Dadurch konnten nun auch einfache Bürger den Alphabetisierungstest bestehen und somit wählen, was ihnen vorher verwehrt war. Das Universitätsstudium wurde kostenlos. Kuba stellte Ärzte und Pflegekräfte im Tausch gegen Öl zur Verfügung, so dass nun Menschen Zugang zu Gesundheitsdiensten bekommen, die die Möglichkeit früher nicht hatten. Im Westen, z.B. in der Ärztezeitung, wurde das als „Zwangsarbeit Kubas“ verunglimpft, weil ausgebildete Ärzte zunächst motiviert werden, teilweise auch moralisch unter Druck gesetzt werden, eine gewisse Zeit quasi als Gesandter Kubas im Ausland zu arbeiten. Wobei eine nicht unwesentliche Anzahl solche Missionen als Sprungbrett für eine internationale Karriere genutzt hat.
Nahrungsmittelsicherheit. Die Lebensmittelproduktion konzentrierte sich nun auf Ernährungssicherheit, nicht auf Export, der mehr Profite abwarf, aber Lebensmittelknappheit im eigenen Land sorgte. Armut halbierte sich, extreme Armut sank um 70 %, durch soziale Programme, die Ernährungssicherheit priorisierten. Es wurden Genossenschaften für Landwirtschaft und Lebensmittel gegründet. Bauernkommunen und Genossenschaften wie die „Peasant Commune Hugo Chávez“ (17 Hektar, 21 Familien) produzieren monatlich bis zu 3 Tonnen Lebensmittel agroökologisch, ohne Pestizide. Es gibt 3.120 registrierte Kommunen und 48.000 Kommunalräte, die Land und Produktion kollektiv organisieren. Das war natürlich das den USA diametral entgegen gesetzte Gesellschaftsmodell. Mehr …  https://tkp.at/2026/01/05/zurueck-zur-guten-alten-vor-chavez-maduro-zeit/

Von Verurteilung bis Freudenfeiern: US-Angriff auf Venezuela löst weltweite Proteste aus. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist es am Wochenende zu massiven Demonstrationen gekommen. Tausende Regierungsanhänger protestierten gegen die Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores.
Das Paar war am Samstag im Rahmen einer US-Militäroperation in Venezuela gefangen genommen und anschließend in die USA überführt worden. In New York erwartet sie nun eine Anklage wegen Narco-Terrorismus und Drogenhandels. Die venezolanische Regierung sowie Teile der internationalen Gemeinschaft verurteilen das Vorgehen und sprechen von einer "völkerrechtswidrigen Entführung". Die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez wurde zur Interimspräsidentin ernannt. Die Lage bleibt jedoch extrem angespannt, da die USA Einfluss auf die künftige Gestaltung der Regierung nehmen wollen.
Auch international lösten der US-Angriff auf Venezuela und Maduros Gefangennahme Schockwellen und spontane Kundgebungen aus. Die Reaktionen reichten von scharfer Verurteilung bis hin zu Freudenfeiern. Video und mehr …   https://dert.tech/kurzclips/video/266591-von-verurteilung-bis-freudenfeiern-us/

04.01.2026: Trump und der Bowring-Treaty. Da die USA keine Besatzungsmacht vollumfänglich durchzusetzen scheinen, wollen sie anscheinend dem Beispiel des Bowring Treaty folgen. Ein kolonialer Vertrag zwischen König Chulalongkorn von Thailand und den Briten, mit denen eine Besatzung zulasten der Menschen aber zu Gunsten des Königs verhindert wurde.
Allgemein wird König Chulalongkorn gelobt für seine „diplomatischen Fähigkeiten“ eine Kolonialisierung entgegen dem Beispiel aller Nachbarländer zu vermeiden. Und auch in Thailand wird das so gesehen. Tatsächlich aber hatte dieser Vertrag den Briten beispielweise erlaubt, Opium zu verkaufen und für jedwedes Verbrechen nicht unter der Jurisdiktion Thailands, sondern der britischen Krone abgeurteilt zu werden. Briten durften Grundbesitz erwerben und im Prinzip tun und lassen, was sie wollten, Opium, Gold und Silber waren komplett steuerbefreit, usw. Nebenbei brachten die Briten dem König den Kapitalismus näher und zeigten ihm wie sie dadurch die Macht der Stadtaristokratie, welche auf Leibeigenschaften aufbaute, brechen konnte, machte das Königshaus im Laufe der Jahrhunderte zu einer der reichsten Monarchien der Welt (Forbes u.a.), ohne Bodenschätze. Was hat das mit Venezuela und Maduro zu tun?
Kauft Trump Venezuela? Pragmatiker in der Regierung Venezuelas könnten den Entschluss gefasst haben, ähnlich vorzugehen, wie Cholalongkorn mit den Erpressungen der Briten umging. Es waren bereits Vermutungen aufgekommen, dass die Entführung Maduros bewusst zugelassen wurde. Es wurde gerätselt ob mit, weil er nicht den Weg Allendes ging, oder ohne seine Zustimmung, und ob er durch den inneren Kreis der Regierung verraten wurde. Der am häufigsten geäußerte Verdacht ist, dass es sich um einen internen Putsch handelte, und Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodriguez damit zu tun hat, dass sie einen „Deal“ mit Trump abgeschlossen habe.
Natürlich kann das der Wunsch nach einer Entschuldigung dafür sein, dass die USA mit ihren weltweit geprüften und gestählten Delta-Force und den einzigartigen Fähigkeiten des Militärs den Widerstand im Keim erstickt hatten. Offensichtlich wurde kein einziger Manpad abgefeuert. Was eben auf Unfähigkeit der Sicherheitskärfte von Venezuela oder auf unglaubliche Fähigkeiten der USA hinweist. Angeblich habe genau das Trump in einer Pressekonferenz durchblicken lassen, ohne dass Journalisten das wirklich groß aufgegriffen hätten. Mehr …   https://tkp.at/2026/01/04/trump-und-der-bowring-treaty/

"Weder Unterstützung noch Respekt": Trump weist Machtanspruch von Nobelpreisträgerin Machado zurück. Nach dem US-Militärangriff und der Entführung des venezolanischen Präsidenten hat sich der US-Präsident gegen die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado als potenzielle Staatschefin ausgesprochen. Sie habe "weder die Unterstützung noch den Respekt innerhalb des Landes".
US-Präsident Donald Trump hat die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado als potenzielle Staatschefin abgelehnt, obwohl die Friedensnobelpreisträgerin den US-Militärangriff gegen ihr eigenes Land zuvor lautstark unterstützt hat. Am frühen Samstagmorgen hatten die US-Streitkräfte Luftangriffe auf das ölreiche Land durchgeführt und dessen Präsidenten Nicolás Maduro zusammen mit seiner Frau festgenommen. Beide wurden in die Vereinigten Staaten überführt und wegen "Verschwörung zum Drogenhandel" angeklagt – eine Anschuldigung, die Maduro seit Langem zurückweist.
Während einer anschließenden Pressekonferenz wurde Trump gefragt, ob er mit Machado in Kontakt stehe oder sie nach Maduros Festnahme als geeignete "Führungskraft" betrachte. Er antwortete:  "Ich denke, es wäre sehr schwierig für sie, die Führung zu übernehmen. Sie hat weder die Unterstützung noch den Respekt innerhalb des Landes. Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie hat nicht den Respekt."
Machado, eine ehemalige Kongressabgeordnete, die jahrzehntelang enge Kontakte zur US-Regierung unterhielt, hatte zuvor regierungsfeindliche Proteste angeführt und Maduro vorgeworfen, bei den Wahlen 2024 "illegal" die Macht an sich gerissen zu haben. Sie wurde von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen, nachdem die Behörden ihr vorgeworfen hatten, ausländische Sanktionen zu unterstützen und eine militärische Intervention der USA zu fordern.
Im Dezember wurde Machado für ihren "Kampf für einen gerechten und friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie", wie es das Nobelkomitee formulierte, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Mehr … https://dert.tech/amerika/266519-weder-unterstuetzung-noch-respekt-trump/

„Aber Maduros Wahl war ja gefälscht …“ Wirklich? Schon machen Rechtfertigungen die Runde, um den unprovozierten US-Angriffskrieg gegen Venezuela und die angekündigte Besetzung und Ausbeutung der Rohstoffe zu rechtfertigen, und loben die Effizienz des Völkerrechtsbruchs. Schauen wir uns diese „Wikipedia“-Behauptungen über Wahlfälschungen genauer an.
Beginnen wir aber damit zu erklären, dass es natürlich reichlich Länder gibt, welche gefälschte oder keine Wahlen durchführen. Laut Analysen zu globaler Demokratie halten mehr als 80 % der Länder Wahlen ab, aber weniger als 40 % davon sind frei und fair; viele sind manipuliert oder fehlen gänzlich, wie in absolutistischen Monarchien oder autoritären Regimen.
Interessant wäre zu erfahren, was passieren würde, wenn die USA den Kronprinzen von Saudi-Arabien entführen würde, oder Russland Selenskij, weil der ist schon lange nicht mehr gewählt, warum die USA denn ein dutzend Diktaturen unterstützten. Und das sind nur solche Diktatoren „im Hinterhof“ der USA, wir sprechen noch gar nicht von Afrika, den Arabischen Ländern oder Asien. Aber kommen wir zurück zum Fall Venezuela 2026.  Mehr …  https://tkp.at/2026/01/04/aber-maduros-wahl-war-ja-gefaelscht-wirklich/

Venezuela weigert sich, die Regierung den USA zu übergeben. Während die Bevölkerung Venezuelas gegen eine Machtübergabe an die Opposition auf die Straßen geht, weigert sich die Regierung anscheinend, die Macht zu übergeben. Ist Maduro eine Geisel der USA, mit dem das Land erpresst werden soll?
Die Zahl der beim Angriff getöteten Menschen Venezuelas ist immer noch unklar. Und immer noch wabert der Nebel des Krieges über dem Land. Aber einiges erscheint äußerst seltsam zu sein. Die Regierung erklärt sich keineswegs für abgesetzt. Landesweiter Verteidigungszustand ausgerufen. General Vladimir Padrino López, Venezuelas Verteidigungsminister, veröffentlichte den ersten offiziellen Bericht nach den US-Angriffen auf mehrere Ziele im ganzen Land. Er verurteilte die Angriffe als „kriminelle militärische Aggression“ und bestätigte, dass die Bolivarischen Nationalen Streitkräfte (FANB) alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren würden, um das Staatsgebiet und die Bürger zu verteidigen.
Der Verteidigungsminister berichtete von Raketeneinschlägen in Fuerte Tiuna, Caracas sowie in den Bundesstaaten Miranda, Aragua und La Guaira. Er merkte an, dass Wohnanlagen betroffen seien und die Behörden mögliche Opferzahlen ermittelten. Gemäß den Anweisungen von Präsident Nicolás Maduro hat die FANB (Streitkräfte Venezuelas) eine umfassende landesweite Verteidigungsbereitschaft eingeleitet. Mehr …   https://tkp.at/2026/01/04/venezuela-weigert-sich-die-regierung-den-usa-zu-uebergeben/

US-Angriffe auf Venezuela. Maduro im US-Gefängnis: So reagiert die Welt auf Trumps Überraschungsangriff. Trump hat den venezolanischen Präsidenten Maduro durch US-Truppen gefangen nehmen lassen. Dieser soll in den USA vor Gericht gestellt werden. Venezuela soll nun von den USA regiert werden. Was sagt die Welt dazu?
In Venezuela schwankt die Stimmung zwischen Angst und Erleichterung. In den frühen Morgenstunden des 3. Januar Ortszeit führte das amerikanische Militär gezielte Schläge gegen mehrere venezolanische Militäreinrichtungen aus. Gleichzeitig nahmen US-Spezialeinheiten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau fest und brachten sie im Laufe des Tages nach New York. Dort soll zumindest Maduro vor Gericht gestellt werden. Maduro regierte Venezuela seit 2013.
Der amerikanische Präsident Donald Trump sprach unmittelbar danach auf seinem Social-Media-Kanal Truth Social von „einem erfolgreichen großangelegten Schlag gegen Venezuela“. In einer um 17 Uhr MEZ beginnenden Pressekonferenz in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida nahm Trump ausführlich Stellung. Mehr …   https://www.epochtimes.de/politik/ausland/maduro-im-us-gefaengnis-so-reagiert-die-welt-auf-trumps-ueberraschungsangriff-a5349552.html

USA greifen zu: Maduro verhaftet – Beginn eines neuen Kapitels für Venezuela? Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau befinden sich nach ihrer mutmaßlichen Festnahme durch US-Spezialeinheiten inzwischen in einer Haftanstalt im Süden von New York.
Washington wirft dem Präsidentenpaar unter anderem Drogenterrorismus und Waffendelikte vor, während Caracas die US-Aktion scharf verurteilt und eine sofortige Freilassung fordert. US-Präsident Donald Trump sprach von einem notwendigen Schritt zur "Stabilisierung" Venezuelas und deutete eine fortgesetzte Einflussnahme der USA an – Fragen zur politischen Zukunft des Landes, zu möglicher Zusammenarbeit mit einer Übergangsführung und zu wirtschaftlichen Interessen, insbesondere am Ölsektor, bleiben offen. Einschätzungen zur Lage und zu internationalen Reaktionen liefert unser Korrespondent Roman Ziskin. Video und mehr …   https://dert.site/kurzclips/video/266521-usa-greifen-zu-maduro-verhaftet/

Unruhe in Venezuela: Panikkäufe und leere Regale nach Maduro-Festnahme. Nach dem US-Militärschlag und der Festnahme von Präsident Maduro herrscht in Venezuela große Unruhe. Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen, wie sich vor Geschäften und Tankstellen in der ostvenezolanischen Stadt Barcelona lange Schlangen bilden. Aus Furcht vor einem Zusammenbruch der Versorgung stürmen die Menschen die Supermärkte, während sich die Regale rasch leeren. Viele Geschäfte haben inzwischen aus Angst vor Plünderungen ganz geschlossen.  Video und mehr …  https://dert.site/kurzclips/video/266515-unruhe-in-venezuela-panikkaeufe-und/

Washington bleibt machtlos: Vizepräsidentin zu Venezuelas Interimspräsidentin ernannt. Maduros Regierung hält sich und eine Kooperation mit den USA ist nicht in Sicht. Nach der Entführung von Maduro und seiner Frau durch die Trump-Regierung hat das Oberste Gericht Venezuelas die bisherige Vizepräsidentin Rodríguez zur Interimspräsidentin ernannt.
Nach der gewaltsamen Entmachtung und Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro übernimmt Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die geschäftsführende Leitung des Landes. Das Gericht in Caracas entschied am späten Samstagabend (Ortszeit), dass Rodríguez "vorübergehend alle mit dem Amt des Präsidenten verbundenen Eigenschaften, Pflichten und Befugnisse übernehmen und ausüben" werde. Mit diesem Schritt soll die Kontinuität in der Verwaltung und Verteidigung des Landes gewährleistet werden. Laut den Richtern wurde Maduro jedoch nicht dauerhaft seines Amtes enthoben. Dies hätte die Abhaltung von Neuwahlen innerhalb von 30 Tagen erforderlich gemacht.
Maduro und seine Frau Cilia Flores wurden am Samstag bei einem US-Militäreinsatz festgenommen und in die USA gebracht. Sie sitzen in einem Gefängnis in New York ein und müssen sich dort vor Gericht wegen des Vorwurfs der "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie der Verschwörung zum Import von Kokain verantworten. Nach Trumps Äußerungen gegenüber Journalisten am Samstag gab sich Rodríguez jedoch unnachgiebig. "Es gibt nur einen Präsidenten in diesem Land, und das ist Nicolás Maduro Moros", sagte sie, umgeben von Ministern und Militärs, bei einer Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates. Rodríguez gilt als eine der loyalsten Figuren in Maduros engstem Machtzirkel.
Unklar ist, wie Trump Venezuela kontrollieren will. Die US-Streitkräfte haben keine Kontrolle über das Land und Maduros Regierung scheint nicht nur weiterhin an der Macht zu sein, sondern auch keinerlei Interesse an einer Zusammenarbeit mit Washington zu haben. Maduros Vizepräsidentin Rodríguez trat am Samstagnachmittag zusammen mit anderen Spitzenpolitikern im venezolanischen Fernsehen auf, um die Entführung des Präsidenten zu verurteilen. Mehr …   https://dert.site/amerika/266473-washington-bleibt-machtlos-vizepraesidentin-zu/

03.01.2026: Venezuela. Schwere Explosionen in Caracas. Video …  https://rumble.com/embed/v71md1e/?pub=105gth

Venezuela: Warum gab es keinen Widerstand? Noch ist viel ungewiss rund um den Angriff auf Venezuela. Doch eine Frage drängt sich besonders auf: Warum gab es keinerlei Verteidigung gegen den US-Angriff?
Die Maduro-Vize Delcy Rodríguez hat mittlerweile bestätigt, dass der Aufenthaltsort von Nicolás Maduro unbekannt ist. Die Angaben von Trump, dass er festgenommen und außer Landes gebracht wurde, dürften richtig sein. Viel mehr weiß man aber schon auch nicht. Laut US-Justizministerin Pam Bondi ist Maduro nach New York gebracht worden. Dazu passen Angaben aus der venezolanischen Opposition, wonach Maduro seine Gefangennahme und den darauffolgenden „Auszug“ verhandelt haben soll.
Das ist freilich nicht zu überprüfen; überhaupt ist unklar, ob man von Maduro überhaupt noch einmal etwas hören oder sehen wird. Man erinnert sich unweigerlich an Bashar al-Assad: Der langjährige syrische Präsident hat sich seit seiner Flucht ins Exil nicht mehr an die Öffentlichkeit gewendet. Die „Ausverhandlung“ ist außerdem höchst seltsam, da die USA Venezuela bombardiert haben. Eher unwahrscheinlich, dass Maduro das auch „ausgehandelt“ hätte. Außerdem erklärt Pam Bondi, dass man Maduro den Prozess machen werde – das spricht ebenfalls eindeutig gegen eine Absprache. Mehr …   https://tkp.at/2026/01/03/venezuela-warum-gab-es-keinen-widerstand/

US-Bomben auf Venezuela: Maduro ruft Ausnahmezustand aus. Der venezolanische Staatschef Maduro hat den Ausnahmezustand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet. US-Präsident Donald Trump soll die Angriffe auf Venezuela schon vor Tagen befohlen haben.
Nachdem am frühen Samstagmorgen gegen 2 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt Caracas mindestens sieben Explosionen und tief fliegende Flugzeuge zu hören waren, beschuldigte die venezolanische Regierung die Vereinigten Staaten, zivile und militärische Einrichtungen in mehreren Bundesstaaten angegriffen zu haben. Venezuela wurde von den USA angegriffen, da Washington versucht, die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen des Landes zu erlangen, erklärte der Außenminister des lateinamerikanischen Landes, Yvan Gil, in einer ersten Reaktion.
Nach den Explosionen hat Venezuela den USA einen "schweren militärischen Angriff" vorgeworfen. Laut einer Mitteilung der Regierung vom Samstag hat der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro den Ausnahmezustand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet. US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich angekündigt, dass Maduros Tage "gezählt" seien. Zuletzt hatte Trump zudem von der Möglichkeit von US-Angriffen auf das venezolanische Festland gesprochen.
In der Erklärung rief die venezolanische Regierung ihre Anhänger dazu auf, auf die Straße zu gehen. "Volk, auf die Straße!", hieß es darin. Die Regierung rief alle gesellschaftlichen und politischen Kräfte des Landes dazu auf, ihre Mobilisierungspläne zu aktivieren und diesen "imperialistischen Angriff" zurückzuweisen. Weiter hieß es in der Erklärung, Präsident Nicolás Maduro habe "die Umsetzung aller nationalen Verteidigungspläne angeordnet" und einen "Zustand äußerer Unruhen" ausgerufen.
In einem vorab aufgezeichneten Interview, das am Donnerstag ausgestrahlt wurde, sagte Maduro außerdem, dass die USA durch die monatelange Druckkampagne, die im August mit einem massiven Militäreinsatz in der Karibik begonnen hatte, einen Regime-Change in Venezuela erzwingen und Zugang zu dessen riesigen Ölreserven erlangen wollen.
Die New York Times berichtete, ein Sprecher des Pentagons habe alle Fragen zu den Explosionen in Caracas abgewiesen. Auch das Weiße Haus sei zu keinem Kommentar bereit. US-Präsident Donald Trump soll aber schon vor Tagen die Angriffe auf Venezuela befohlen haben. Das berichtet der amerikanische Sender CBS unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Mitarbeiter der US-Regierung. Mehr …   https://dert.site/amerika/266420-us-bomben-auf-venezuela-maduro/

Venezuela.  US-Bomben auf Venezuela: Maduro ruft Ausnahmezustand aus. Der venezolanische Staatschef Maduro hat den Ausnahmezustand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet. US-Präsident Donald Trump soll die Angriffe auf Venezuela schon vor Tagen befohlen haben.
Nachdem am frühen Samstagmorgen gegen 2 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt Caracas mindestens sieben Explosionen und tief fliegende Flugzeuge zu hören waren, beschuldigte die venezolanische Regierung die Vereinigten Staaten, zivile und militärische Einrichtungen in mehreren Bundesstaaten angegriffen zu haben.  Venezuela wurde von den USA angegriffen, da Washington versucht, die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen des Landes zu erlangen, erklärte der Außenminister des lateinamerikanischen Landes, Yvan Gil, in einer ersten Reaktion.
Nach den Explosionen hat Venezuela den USA einen "schweren militärischen Angriff" vorgeworfen. Laut einer Mitteilung der Regierung vom Samstag hat der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro den Ausnahmezustand ausgerufen und die Mobilisierung der Bevölkerung angeordnet. US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich angekündigt, dass Maduros Tage "gezählt" seien. Zuletzt hatte Trump zudem von der Möglichkeit von US-Angriffen auf das venezolanische Festland gesprochen.
In der Erklärung rief die venezolanische Regierung ihre Anhänger dazu auf, auf die Straße zu gehen. "Volk, auf die Straße!", hieß es darin. Die Regierung rief alle gesellschaftlichen und politischen Kräfte des Landes dazu auf, ihre Mobilisierungspläne zu aktivieren und diesen "imperialistischen Angriff" zurückzuweisen. Weiter hieß es in der Erklärung, Präsident Nicolás Maduro habe "die Umsetzung aller nationalen Verteidigungspläne angeordnet" und einen "Zustand äußerer Unruhen" ausgerufen.
In einem vorab aufgezeichneten Interview, das am Donnerstag ausgestrahlt wurde, sagte Maduro außerdem, dass die USA durch die monatelange Druckkampagne, die im August mit einem massiven Militäreinsatz in der Karibik begonnen hatte, einen Regime-Change in Venezuela erzwingen und Zugang zu dessen riesigen Ölreserven erlangen wollen.
Die New York Times berichtete, ein Sprecher des Pentagons habe alle Fragen zu den Explosionen in Caracas abgewiesen. Auch das Weiße Haus sei zu keinem Kommentar bereit. US-Präsident Donald Trump soll aber schon vor Tagen die Angriffe auf Venezuela befohlen haben. Das berichtet der amerikanische Sender CBS unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Mitarbeiter der US-Regierung.
Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro schrieb auf der Plattform X in Reaktion auf den Angriff: "In diesem Moment wird Caracas bombardiert. Alarm an alle: Venezuela wurde angegriffen. Sie beschießen es mit Raketen." Mehr …   https://dert.site/amerika/266420-us-bomben-auf-venezuela-maduro/

Venezuela.  Nach US-Angriffen: Innenminister fordert Venezolaner zum Vertrauen in die Regierung auf. Es sei den USA nicht gelungen, die Bevölkerung Venezuelas in Angst zu versetzen, hieß es aus Caracas nach den US-Angriffen. Die US-Amerikaner hätten mit ihren Bomben und Raketen nur einen Teil ihrer Ziele erreicht. Washington will Nicolás Maduro in den USA vor Gericht stellen.
Innenminister Diosdado Cabello sagte, die Amerikaner hätten "mit ihren Bomben und Raketen" nur einen Teil ihrer Ziele erreicht. Mitglieder der venezolanischen Regierung haben die Bevölkerung dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren. So sagte der Innenminister Diosdado Cabello, die US-Amerikaner hätten mit ihren Bomben und Raketen nur einen Teil ihrer Ziele erreicht. Es sei den USA nicht gelungen, die Bevölkerung Venezuelas in Angst zu versetzen. "Bleibt bitte ruhig. Vertraut uns, wir bekommen das hin", sagte Cabello.
Aufnahmen des venezolanischen Staatsfernsehens zeigen ihn mit schusssicherer Weste und Helm, umgeben von Sicherheitskräften. In einer Rede im nationalen Fernsehen sagte Cabello, die Venezolaner sollten nicht in "Verzweiflung" verfallen und es "dem feindlichen Eindringling, dem feindlichen Terroristen, der uns feige angegriffen hat", nicht leichter machen.
Der Aufenthaltsort des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist unbekannt. Nach US-Angaben haben die Vereinigten Staaten neben dem venezolanischen Staatschef auch seine Frau Cilia Flores festgenommen. Gemeinsam wurden sie aus dem Land geflogen. Es ist unklar, wie die Trump-Regierung die Zukunft Venezuelas plant. Es ist ebenfalls unklar, ob die USA über eine Strategie verfügen, die über seine Entmachtung hinausgeht. Zugleich forderte Venezuela heute eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates wegen der "kriminellen Aggression" durch die Vereinigten Staaten. Dies gab Außenminister Yván Gil auf Telegram bekannt.
In ihrer ersten Reaktion betonte die EU-Außenbeauftragte einerseits, dass das Völkerrecht geachtet werden müsse, andererseits erinnerte Kaja Kallas daran, dass "Herrn Maduro" die "Legitimität" fehle, um Venezuela zu regieren. Video und mehr …  https://dert.site/international/266431-nach-us-angriffen-innenminister-fordert/

Venezuela.  Schwere Explosionen erschüttern Venezuelas Hauptstadt Caracas. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas wurden in der Nacht zum Samstag mehrere Explosionen sowie tieffliegende Flugzeuge gehört. Die mögliche Angriffe ereigneten sich vor dem Hintergrund jüngster US-Militäroperationen gegen mutmaßliche Drogenschmuggler.
In der venezolanischen Hauptstadt Caracas waren in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) starke Explosionen, Lärm sowie der Überflug von Flugzeugen zu hören. Der Vorfall begann gegen 2 Uhr Ortszeit (7 Uhr MEZ), wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump nach wiederholten Angriffen der USA vor der Küste Venezuelas die Möglichkeit von Angriffen auf das venezolanische Festland ins Spiel gebracht.
Laut der Nachrichtenagentur Associated Press waren in Caracas mindestens sieben Explosionen zu hören und Flugzeuge im Tiefflug zu sehen. Mehrere Medien berichteten, dass Militärstützpunkte das Ziel der Angriffe seien. Einige Medien haben zudem von Stromausfällen in einigen Stadtteilen berichtet. Zunächst war unklar, was hinter den Explosionen steckte. Die venezolanische Regierung, das Pentagon und das Weiße Haus reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Menschen aus verschiedenen Stadtvierteln eilten auf die Straßen. Einige von ihnen waren aus der Ferne von verschiedenen Orten in Caracas aus zu sehen, hieß es in einer Meldung der Nachrichtenagentur AP. Dies erfolgte, nachdem das US-Militär in den vergangenen Tagen erneut angebliche Drogenschmugglerboote ins Visier genommen hatte. Am Freitag erklärte Venezuela, es sei offen für Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über ein Abkommen zur Bekämpfung des Drogenhandels. Video und mehr …  https://dert.site/amerika/266417-schwere-explosionen-erschuettern-venezuelas-hauptstadt/

Venezuela. Nach Maduro-Verhaftung: USA stellen Staatschef vor Gericht. In einer nächtlichen US-Operation wurde Venezuelas Präsident Nicolás Maduro zusammen mit seiner Frau festgenommen und aus dem Land gebracht. In der selben Nacht wurden Explosionen in Caracas beobachtet. US-Präsident Donald Trump: „Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen groß angelegten Schlag gegen Venezuela und dessen Führer durchgeführt.“
Erste Medienberichte von heute Morgen zeigten Raketeneinschläge in Venezuelas Hauptstadt Caracas, gefolgt von Explosionen und Rauchwolken. Daraufhin gab US-Präsident Donald Trump die Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und dessen Frau bekannt. Trump schreibt, dass die Operation in Zusammenarbeit mit den US-Strafverfolgungsbehörden durchgeführt worden sei. Beide Gefangenen seien aus dem Land geflogen worden.
Eine Pressekonferenz ist für heute um 17 Uhr deutsche Zeit in Mar-a-Lago geplant, dem privaten Anwesen von Trump in Palm Beach, Florida. Alles weitere im Ticker:
HEUTE16:22 Uhr. Trump: Keine Toten in den eigenen Reihen. Trump habe sich den Einsatz live von einem speziellen Raum aus ansehen und die Kommunikation mithören können. Es gebe ein paar Verletzte in den eigenen Reihen, aber keine Toten. Die Professionalität und das Equipment, über das die USA verfügen könnten, seien „unglaublich“, sagte Trump in einem Telefoninterview mit dem Sender Fox News. Man habe den Zugriff bereits vor vier Tagen durchführen wollen, aber das Wetter sei noch nicht perfekt gewesen. Man habe für den Einsatz in fast ganz Caracas „das Licht ausgeschaltet“. Maduro sei bei seiner Festnahme in seiner „hochgesicherten“ Anlage gewesen, „wie in einem Fort“, sagte Trump weiter. Er glaube, das niemand bei dem Zugriff getötet worden sei. Es seien zwar Schüsse auf Bodyguards von Maduro abgegeben worden, aber diese Personen seien danach nochmal „zurückgekommen“, so Trump. Der US-Präsident begründete den Zugriff mit seinem Kampf gegen Drogenimporte aus Südamerika. Man verliere durch Drogen mehr Menschen als in einem Krieg, sagte Trump.
HEUTE15:57 Uhr. Trump: Habe Maduro zur Kapitulation aufgefordert. Im Gespräch mit Fox News sagte Trump, er habe Maduro vor einer Woche zur Kapitulation aufgefordert. „Ich sagte, du musst aufgeben. Du musst dich ergeben.“ Sie hätten vor etwa einer Woche miteinander telefoniert. Maduro habe sich allerdings geweigert. Die US-Streitkräfte wären auch für einen zweiten Schlag vorbereitet gewesen wären.
HEUTE15:49 Uhr. Gefangene auf Kriegsschiff Richtung New York. Der von US-Eliteeinheiten festgenommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, befindet sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auf dem Weg nach New York.  Mehr …   https://www.epochtimes.de/politik/ausland/afp-journalist-starke-explosionen-in-venezuelas-hauptstadt-caracas-zu-hoeren-2-a5348682.html

Nach US-Angriffen: Innenminister fordert Venezolaner zum Vertrauen in die Regierung auf. Es sei den USA nicht gelungen, die Bevölkerung Venezuelas in Angst zu versetzen, hieß es aus Caracas nach den US-Angriffen. Die US-Amerikaner hätten mit ihren Bomben und Raketen nur einen Teil ihrer Ziele erreicht. Washington will Nicolás Maduro in den USA vor Gericht stellen. Innenminister Diosdado Cabello sagte, die Amerikaner hätten "mit ihren Bomben und Raketen" nur einen Teil ihrer Ziele erreicht.
Mitglieder der venezolanischen Regierung haben die Bevölkerung dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren. So sagte der Innenminister Diosdado Cabello, die US-Amerikaner hätten mit ihren Bomben und Raketen nur einen Teil ihrer Ziele erreicht. Es sei den USA nicht gelungen, die Bevölkerung Venezuelas in Angst zu versetzen. "Bleibt bitte ruhig. Vertraut uns, wir bekommen das hin", sagte Cabello. Aufnahmen des venezolanischen Staatsfernsehens zeigen ihn mit schusssicherer Weste und Helm, umgeben von Sicherheitskräften.
In einer Rede im nationalen Fernsehen sagte Cabello, die Venezolaner sollten nicht in "Verzweiflung" verfallen und es "dem feindlichen Eindringling, dem feindlichen Terroristen, der uns feige angegriffen hat", nicht leichter machen.
Der Aufenthaltsort des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist unbekannt. Nach US-Angaben haben die Vereinigten Staaten neben dem venezolanischen Staatschef auch seine Frau Cilia Flores festgenommen. Gemeinsam wurden sie aus dem Land geflogen. Es ist unklar, wie die Trump-Regierung die Zukunft Venezuelas plant. Es ist ebenfalls unklar, ob die USA über eine Strategie verfügen, die über seine Entmachtung hinausgeht.
Zugleich forderte Venezuela heute eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates wegen der "kriminellen Aggression" durch die Vereinigten Staaten. Dies gab Außenminister Yván Gil auf Telegram bekannt. Mehr …   https://dert.site/international/266431-nach-us-angriffen-innenminister-fordert/

Venezuela: Vizepräsidentin Rodríguez fordert von den USA Maduros Freilassung. Die venezolanischen Behörden bestehen auf der sofortigen Freilassung von Nicolás Maduro und seiner Frau. Das geht aus einer Erklärung von Vizepräsidentin Delcy Rodríguez im venezolanischen Fernsehen hervor. Das Land sei bereit, sich gegen Aggression und Versklavungsversuche zu verteidigen.
Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez äußerte sich in einer Fernsehansprache an die Nation zur Lage des Landes nach der US-Intervention und Entführung von Präsident Nicolás Maduro. Entgegen der Behauptung von US-Präsident Donald Trump, sie habe sich in einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio zur Zusammenarbeit mit den USA bereit erklärt, betonte Rodríguez, es gebe nur einen Präsidenten Venezuelas, und dessen Name sei Nicolás Maduro Moros. Rodríguez besteht also weiterhin auf der Legitimität des von US-Soldaten entführten und nach New York verbrachten Maduro. Die venezolanischen Behörden bestehen auf der sofortigen Freilassung Maduros und seiner Gemahlin, so die Erklärung von Rodríguez. Bezüglich der Ansprüche von US-Präsident Trump auf den Ölreichtum Venezuelas entgegnete Vizepräsidentin Rodríguez, die Ölquellen gehörten dem Volk. Die Führung Venezuelas werde die natürlichen Ressourcen des Landes zu schützen wissen.
Zwischenzeitlich hatte es geheißen, Rodríguez halte sich in Russland auf. Dies ist jedoch nicht der Fall. Mittlerweile wurde bekannt, dass Rodríguez an einem geheimen Ort ein Treffen des Nationalen Sicherheitsrates einberufen hat, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. In einer Stellungnahme bekundete Rodríguez des Weiteren, dass Regierungen aus aller Welt schockiert darüber seien, wie mit der Bolivarischen Republik Venezuela umgegangen werde. Sie sprach davon, dass dieses Vorgehen "eine zionistische Färbung" habe.
Die Vizepräsidentin bezog sich in ihrer Ansprache auf ein Zitat des südamerikanischen Freiheitskämpfers Simón Bolívar aus dem Jamaika-Brief, in dem es sinngemäß heißt: Der Schleier ist zerrissen, wir haben das Licht bereits gesehen, und sie wollen uns in die Dunkelheit zurückzerren. Die Ketten sind zerbrochen, wir sind bereits frei gewesen, und unsere Feinde haben vor, uns erneut zu versklaven.
Wenn sich Venezuela und das venezolanische Volk über eine Sache im Klaren seien, so Rodríguez weiter, dann darüber, dass sie niemals mehr Sklaven sein würden. Rodríguez: "Wir werden niemals die Kolonie irgendeines Großreiches sein." Im Anschluss an die Rede verkündete die Vizepräsidentin die Mobilisierung ganz Venezuelas und präsentierte in einer roten Mappe ein entsprechendes Dekret, das von Präsident Maduro bereits unterzeichnet worden sei. Rodríguez:  "Wir haben alle unsere militärischen und zivilen Kräfte aktiviert, um das Heimatland zu verteidigen." Mehr …   https://dert.site/amerika/266461-vizepraesidentin-venezuelas-rodriguez-fordert-von-den-usa-maduros-freilassung/

Verstoß gegen UN-Gewaltverbot. Doch niemand traut sich Sanktionen auszusprechen. Trümmerfeld vor Caracas: Dramatische Aufnahmen zeigen Zerstörung nach US-Angriffen. Aufnahmen des venezolanischen Staatsfernsehens dokumentieren das Ausmaß der Zerstörung auf dem strategisch wichtigen Luftwaffenstützpunkt La Carlota in Venezuela. Nach den großflächigen US-Angriffen am frühen Samstagmorgen zeigen die Bilder ein Trümmerfeld auf dem Gelände nahe der Hauptstadt Caracas.
Ein schweres Militärfahrzeug sowie mehrere geparkte Fahrzeuge wurden durch die Explosionen massiv beschädigt oder brannten vollständig aus. Die venezolanische Führung verurteilte die Angriffe als "imperialistische Aggression". Die Lage in der Region bleibt nach der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte extrem angespannt. Video und mehr …  https://dert.site/kurzclips/video/266453-truemmerfeld-vor-caracas-dramatische-aufnahmen/

"Sie werden uns nicht brechen" – Venezuela ruft nach US-Angriff zum Widerstand auf. In einer Videoansprache im Staatsfernsehen hat sich der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino López erstmals seit Beginn des US-Militäreinsatzes umfassend zu Wort gemeldet. In seiner Rede bezeichnete er die Aktion als "kriminelle Aggression" zur Sicherung strategischer Ressourcen und rief zum nationalen Widerstand auf.  Video und mehr …   https://dert.site/kurzclips/video/266440-sie-werden-uns-nicht-brechen/

Venezuela: Chinesisches Außenministerium verurteilt Einsatz von Gewalt durch USA aufs Schärfste. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums ist "zutiefst schockiert" und verurteilt aufs Schärfste den unverhohlenen Einsatz von Gewalt durch die USA gegen einen souveränen Staat und die Maßnahmen gegen dessen Präsidenten Nicolás Maduro.
Am Samstagnachmittag gab ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums auf dem Portal X ein kritisches Statement über den Angriff der USA auf Venezuela ab. Demnach ist China "zutiefst schockiert und verurteilt den unverhohlenen Einsatz von Gewalt durch die USA gegen einen souveränen Staat und die Maßnahmen gegen dessen Präsidenten aufs Schärfste". Weiterhin stellen solche hegemonialen Handlungen der USA einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht sowie die Souveränität Venezuelas dar und bedrohen den Frieden sowie die Sicherheit in Lateinamerika und der Karibik. Der Sprecher betont: "China lehnt dies entschieden ab."
Das Außenministerium fordert daher "die USA auf, sich an das Völkerrecht und die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen zu halten und die Verletzung der Souveränität und Sicherheit anderer Länder zu unterlassen". Mehr …   https://dert.site/international/266448-venezuela-chinesisches-aussenministerium-verurteilt-einsatz-von-gewalt-durch-usa/

Trump: "Wir werden Venezuela bis zum geordneten Machtwechsel regieren". US-Präsident Donald Trump und führende US-Militärs berichteten nach dem nächtlichen Überraschungsangriff auf die venezolanische Hauptstadt auf einer Pressekonferenz über die Details der Militäroperation. Auch über deren Ziele und Folgen für die Welt äußerte sich Trump. Trump lobte die gelungene Militäroperation. Es sei ein Angriff gewesen, wie ihn die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen habe. Das gesamte venezolanische Militär sei bei der Gefangennahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro außer Gefecht gesetzt worden.
Trump warf Maduro und dessen Frau erneut vor, Drogenkriminelle zu sein, die die USA mit Drogen geflutet hätten. Bezüglich der Zukunft Venezuelas äußerte sich Trump dergestalt, dass die USA das Land bis zu einem "sicheren, richtigen und vernünftigen Übergang" leiten würden. Quelle mit Video …  https://dert.site/kurzclips/video/266463-trump-wir-werden-venezuela-bis-zum-geordneten-machtwechsel-regieren/

Russlands Außenministeriums verurteilt bewaffnete US-Aggression der USA gegen Venezuela. Das Außenministerium der Russischen Föderation hat am Sonnabend mit zwei Erklärungen zu den aus Venezuela einströmenden Nachrichten reagiert. Im Wesentlichen verurteilte die russische Diplomatie das militärische Vorgehen der USA gegen das lateinamerikanische Land und die Gefangenname seines Staatschefs Nicolás Maduro.
Russlands Außenministerium hat am Sonnabend zwei offizielle Erklärungen zum US-amerikanischen Angriff der USA auf Venezuela am frühen Morgen sowie zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro veröffentlicht. In der ersten Erklärung heißt es: "Heute Morgen haben die USA einen Akt der bewaffneten Aggression gegen Venezuela begangen. Dies gibt Anlass zu tiefer Besorgnis und Verurteilung."
Die zur Rechtfertigung dieser "Maßnahmen" vorgebrachten Argumente seien unhaltbar, heißt es in der Erklärung weiter. Ideologische Feindseligkeit habe die Oberhand über sachlichen Pragmatismus und die Bereitschaft gewonnen, vertrauensvolle und berechenbare Beziehungen aufzubauen. In der sich entwickelnden Situation sei es wichtig, eine "weitere Eskalation zu verhindern und sich darauf einzustellen, durch Dialog einen Ausweg aus der Situation zu finden". Russland gehe davon aus, dass alle "Partner, die Vorwürfe gegeneinander haben", Wege zur "Lösung der Probleme durch Dialog" suchen müssen.
Lateinamerika müsse eine "Zone des Friedens" bleiben, Venezuela müsse das Recht garantiert werden, selbst über sein Schicksal zu entscheiden, "ohne destruktive, geschweige denn militärische Einmischung von außen". Die Erklärung endet mit zwei Solidarisierungen: "Wir bekräftigen unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk und unsere Unterstützung für den Kurs seiner bolivarischen Führung, der auf den Schutz der nationalen Interessen und der Souveränität des Landes ausgerichtet ist. Wir unterstützen die Erklärung der venezolanischen Behörden und der Führung der lateinamerikanischen Länder, unverzüglich eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates einzuberufen."
Nach Bekanntwerden der vermutlichen Entführung Maduros durch US-Spezialkommandos veröffentlichte das Außenministerium in Moskau eine zweite Erklärung. Diese lautet: "Wir sind zutiefst beunruhigt über Berichte, wonach der venezolanische Präsident N. Maduro und seine Ehefrau im Zuge der heutigen aggressiven Maßnahmen der USA gewaltsam aus dem Land gebracht worden seien. Wir fordern, dass diese Situation unverzüglich geklärt wird. Solche Handlungen, sofern sie tatsächlich stattgefunden haben, stellen einen inakzeptablen Eingriff in die Souveränität eines unabhängigen Staates dar, deren Achtung ein Grundprinzip des Völkerrechts ist." Mehr …   https://dert.site/amerika/266435-russlands-aussenministeriums-verurteilt-bewaffnete-us-aggression-gegen-venezuela/

30.12.2025:  Venezuela stolz auf sein Modell der Drogenbekämpfung: 39 Drogenflieger seit Januar 2025 zerstört. Den Vorwurf der USA, dass die venezolanische Regierung in den Drogenhandel involviert sei, kontert Caracas mit Statistiken. Das Land will im auslaufenden Jahr 39 Drogenflieger zerstört haben. Präsident Maduro lobt das heimische Modell der Drogenbekämpfung als vorbildhaft.
Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat angesichts der andauernden US-Angriffe auf mutmaßliche Drogenhändler in der Karibik und im Pazifik das heimische Modell der Drogenbekämpfung als einmalig bezeichnet. Am Montag zeichnete er in der Hauptstadt Caracas mehrere Piloten und Militärs für erfolgreiche Antidrogeneinsätze aus. Das südamerikanische Land werde diesen Kampf fortsetzen, kündige der Politiker an: "Venezuela hat ein vorbildhaftes und einmaliges Modell in Südamerika zur Bekämpfung von Verbrechen, Banden und Drogenhandel zu Land, in der Luft und auf See."
Um dies zu belegen, führte Maduro Statistiken an. Ihm zufolge hätten die Streitkräfte des südamerikanischen Landes im auslaufenden Jahr 39 in den Drogenschmuggel involvierte Flugzeuge zerstört. Allein am Montag seien in der Gemeinde Alto Orinoco im Bundesstaat Amazonas an der Grenze zu Brasilien acht Drogenflieger unbenutzbar gemacht worden. Die örtlichen Medien verbreiteten ein Video mit dem Lufteinsatz. Die Zahl der seit dem Jahr 2012 zerstörten Drogenflieger bezifferte der Staatschef auf 430. Dabei dankte er den venezolanischen Streitkräften dafür, dass sie rund um die Uhr Wache hielten und kampfbereit seien.
Seit August 2025 ist die US-Navy in der Nähe der venezolanischen Küste mit mehreren Kriegsschiffen präsent. In der Region sind darüber hinaus bis zu 15.000 US-Soldaten zusammengezogen worden. Als Grund für dieses Aufgebot, das erst später den Codenamen "Südlicher Speer" bekommen hat, geben die USA den Kampf gegen den Drogenschmuggel nach Nordamerika an. Die Regierung in Washington beschuldigt den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro, hinter dem Drogenschmuggel zu stehen. Für seine Festnahme ist ein Kopfgeld in Höhe von 50 Millionen US-Dollar ausgesetzt.  Mehr …   

Drogenbootanlage zerstört: USA greifen erstmals Venezuelas Küstengebiet an. Der Angriff auf einen Stützpunkt für Drogenboote an der venezolanischen Küste stellt eine Eskalation der US-Kampagne in der Karibik dar.
Die Vereinigten Staaten haben noch vor dem 26. Dezember eine Ladeanlage an Venezuelas Küste zerstört. Der Angriff erfolgte im Rahmen ihrer laufenden Kampagne gegen den Drogenschmuggel auf dem Seeweg. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Angriffe und erklärte am 29. Dezember gegenüber Reportern, dass die angegriffene Einrichtung mit venezolanischen Drogenschiffen in Verbindung gestanden habe. „Es gab eine große Explosion im Hafenbereich, wo die Boote mit Drogen beladen werden“, sagte Trump in Mar-a-Lago, wo er den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfing. „Wir haben alle Boote getroffen, und nun haben wir auch den Bereich selbst getroffen. Das ist ihr Einsatzgebiet – und das existiert jetzt nicht mehr.“
In großen Medien tagelang unbeachtet. Der Präsident fügte hinzu, der Ort des Angriffs liege „entlang der Küste“, machte jedoch keine Angaben dazu, welcher Teil des US-Militärs oder welche Geheimdienstbehörde an dem Luftschlag beteiligt gewesen sei. Erstmals hatte Trump den Angriff am 26. Dezember in einem Radiointerview erwähnt. Damals sprach er lediglich von einer „großen Anlage“, die mit dem Betrieb von Drogenschiffen in Verbindung gestanden habe, ohne weitere Details zu nennen. Mehr … 

24.12.2025: Das Schicksal Venezuelas und der EU. Droht in Venezuela ein Bomben-Krieg? Wie geht es Venezuela, der Wirtschaft, den Menschen, dem Gesellschaftssystem unter dem Wirtschaftskrieg und angedrohten Invasion durch die USA? Könnte Venezuelas Öl die EU aus der Abhängigkeit bringen?
Ähnlich wie im Fall Kubas versuchen die übermächtigen USA das Land mit Sanktionen und Blockaden zu einem gescheiterten Staat zu machen, um dann aber auch gleich jede Regierungsform, welche den Interessen des US-Kapitals widersprechen, diskreditieren zu können. Daher geht die Krise in Venezuela zwar in erster Linie um Öl, ist aber in zweiter Linie ein Kampf gegen das Gesellschaftssystem Venezuelas. Für Deutschland und die EU ist die Beobachtung der Situation wichtig, weil die riesigen Mengen von Öl in Venezuela für die EU die Unabhängigkeit von a) Russlands Öl, b) Öl der USA und c) Öl aus den instabilen Regionen des Nahen Ostens bedeuten könnte.
Immer wieder wird erzählt, nur Kapitalismus kann Menschen aus Not und Armut befreien, ohne am Beispiel Chinas im Vergleich zu Indien zu sehen, dass das das Gegenteil der Fall ist. Tatsache ist, dass jedes Land, jede Gesellschaft ein eigenes System finden muss, was für die Menschen die besten Resultate ergibt, aber natürlich wollen Ideologien mit Weltmachtanspruch das nicht zulassen. Hinzu kommt, dass man in deutschsprachigen Ländern glaubt, durch Diskreditierung jedes Wirtschaftssystem, das „Links“ sein könnte, den Niedergang zu verhindern. Das System der EU und z.B. Deutschlands als „Links“ zu verteufeln, und zu behaupten, dass ein eigentlich grün-rechter Autoritarismus mit linken Feigenblättern in Deutschland eben jenes „Links“ sei, folgt man dem Narrativ, das durch Kapitalinteressen verbreitet wird: Dass alles was nach „links“ riecht, die Gesellschaft in die Armut treibe. Aber diese Diskussion ist nicht das Thema des heutigen Artikels.
Zurück zu Venezuela. Das Land leidet unter 1044 Sanktionen der USA, findet man im Internet, (offizielle Listen sprechen nur von 209 sanktionierten Individuen mit Verbindungen zu Venezuela im März 2025, wobei die Gesamtzahl historisch bei 431 lag) und einem Wirtschaftskrieg, in dem die US-Regierung gerne auch Öl-Tanker stielt (bzw. „beschlagnahmt“), Goldvorräte „einfriert“, und Fischerboote aka Drogenhändler versenken spielt. Nach Russland und dem Iran scheint das Land an dritter Stelle der durch die USA mit Wirtschaftskrieg bekämpfte Gesellschaft zu sein. Offizielle Listen sehen es nur auf Platz 5 hinter Russland, Iran, Nordkorea und Syrien. Allerdings dürfte der Fall Syrien inzwischen nicht mehr relevant sein, nachdem einer der von den Gegnern Syriens unterstützte „moderaten Rebellenführer“ die Macht in Damaskus offiziell übernommen hat. Mehr … 

22.12.2025:  USA versuchen, dritten Öltanker vor Venezuela zu kapern. Medienberichten zufolge verfolgt die US-Küstenwache erneut einen Öltanker in den internationalen Gewässern vor Venezuela. Dabei handelt es sich bereits um den dritten Vorfall in den vergangenen zwei Wochen – zwei Tanker wurden bisher beschlagnahmt.
Die USA haben innerhalb von weniger als zwei Wochen versucht, einen dritten mit Venezuela in Verbindung stehenden Öltanker zu kapern. Laut Reuters und anderen Medien soll die Küstenwache ein Schiff in internationalen Gewässern in der Karibik "aktiv verfolgen". US-Beamte behaupteten, das Schiff fahre unter falscher Flagge und unterliege daher einer gerichtlichen Beschlagnahmungsverfügung. Demnach sei es angeblich Teil der "dunklen Flotte" Venezuelas, die dazu diene, die einseitigen Sanktionen Washingtons zu umgehen. Sollten die USA das Schiff entern, wäre dies die dritte Beschlagnahmung seit dem 10. Dezember, als US-Streitkräfte den Tanker Skipper und am Samstag darauf ein weiteres Schiff, die "Centuries", beschlagnahmten.
Der jüngste Beschlagnahmungsversuch erfolgte nur wenige Tage, nachdem Präsident Donald Trump eine "vollständige und umfassende" Blockade von Öltankern angekündigt hatte, die unter US-Sanktionen stehen und nach Venezuela einlaufen oder aus Venezuela auslaufen. Offiziellen Angaben zufolge wurde das Schiff noch nicht identifiziert. Laut Medienberichten handelt es sich bei dem derzeit verfolgten Tanker jedoch angeblich um die "Bella 1", die zuvor wegen des Transports von iranischem Öl mit Sanktionen belegt worden war. US-Beamte teilten mit, die Schiffsbesatzung habe verweigert, eine Durchsuchung des Schiffs zu gestatten, und sei weitergefahren, was laut einem Beamten zu einer "aktiven Verfolgung" geführt habe.
Die eskalierenden Beschlagnahmungen sind Teil von Trumps umfassenderer Druckkampagne gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, zu der seit September auch eine erhebliche Verstärkung der US-Militärpräsenz in der Region und Dutzende US-amerikanische Angriffe auf mutmaßliche Drogenhandelsboote gehören. Mehr …   

21.12.2025:  USA kapern erneut Öltanker vor der Küste Venezuelas. Die USA haben vor der Küste Venezuelas erneut einen Öltanker gekapert. Offenbar handelte es sich um einen nicht sanktionierten Tanker. Dies widerspricht US-Präsident Donald Trumps Aussage, dass die USA eine Blockade aller sanktionierten Öltanker verhängen würden.
Vor der Küste Venezuelas hat Washington erneut einen Öltanker beschlagnahmt. Wie Heimatschutzministerin Kristi Noem auf der Plattform X mitteilte, wurde das Schiff, das zuletzt in Venezuela angelegt hatte, mithilfe des Militärs festgesetzt. Es ist das zweite Mal in den letzten Wochen, dass die Vereinigten Staaten einen Tanker in der Nähe von Venezuela verfolgt haben, während sie ihre militärische Präsenz in der Region massiv verstärken.
Noem kündigte an, die USA würden auch weiterhin gegen den "illegalen Handel mit sanktioniertem Öl" vorgehen. Bei dem Schiff soll es sich laut der britischen Firma Vanguard, die sich auf Risikobewertung in der Seefahrt spezialisiert hat, um die unter panamaischer Flagge fahrende "Centuries" handeln. Die Regierung in Caracas sprach von einem "schwerwiegenden Akt internationaler Piraterie" und warf den USA den "Diebstahl und die Entführung" des Schiffes sowie das "gewaltsame Verschwindenlassen der Besatzung" vor. Der Vorfall werde dem UN-Sicherheitsrat gemeldet.
Jeremy Paner, Partner der Anwaltskanzlei Hughes Hubbard in Washington, D.C., und ehemaliger Ermittler der OFAC, sagte, das Schiff sei nicht von den USA sanktioniert worden. "Die Beschlagnahmung eines Schiffes, das nicht von den USA sanktioniert ist, bedeutet eine weitere Verschärfung des Drucks von Trump auf Venezuela", sagte Paner. "Es widerspricht auch Trumps Aussage, dass die USA eine Blockade aller sanktionierten Öltanker verhängen würden." Mehr ...

Die Macht des Stärkeren. USA kapern erneut Öltanker vor der Küste Venezuelas. Die USA haben vor der Küste Venezuelas erneut einen Öltanker gekapert. Offenbar handelte es sich um einen nicht sanktionierten Tanker. Dies widerspricht US-Präsident Donald Trumps Aussage, dass die USA eine Blockade aller sanktionierten Öltanker verhängen würden.
Vor der Küste Venezuelas hat Washington erneut einen Öltanker beschlagnahmt. Wie Heimatschutzministerin Kristi Noem auf der Plattform X mitteilte, wurde das Schiff, das zuletzt in Venezuela angelegt hatte, mithilfe des Militärs festgesetzt. Es ist das zweite Mal in den letzten Wochen, dass die Vereinigten Staaten einen Tanker in der Nähe von Venezuela verfolgt haben, während sie ihre militärische Präsenz in der Region massiv verstärken.
Noem kündigte an, die USA würden auch weiterhin gegen den "illegalen Handel mit sanktioniertem Öl" vorgehen. Bei dem Schiff soll es sich laut der britischen Firma Vanguard, die sich auf Risikobewertung in der Seefahrt spezialisiert hat, um die unter panamaischer Flagge fahrende "Centuries" handeln.
Die Regierung in Caracas sprach von einem "schwerwiegenden Akt internationaler Piraterie" und warf den USA den "Diebstahl und die Entführung" des Schiffes sowie das "gewaltsame Verschwindenlassen der Besatzung" vor. Der Vorfall werde dem UN-Sicherheitsrat gemeldet.
Jeremy Paner, Partner der Anwaltskanzlei Hughes Hubbard in Washington, D.C., und ehemaliger Ermittler der OFAC, sagte, das Schiff sei nicht von den USA sanktioniert worden. "Die Beschlagnahmung eines Schiffes, das nicht von den USA sanktioniert ist, bedeutet eine weitere Verschärfung des Drucks von Trump auf Venezuela", sagte Paner. "Es widerspricht auch Trumps Aussage, dass die USA eine Blockade aller sanktionierten Öltanker verhängen würden." Mehr …   

20.12.2025: Der nicht erklärte Krieg forderte bereits 100 Todesopfer.  Mehr als 100 Tote seit September: Bilanz der US-Attacken auf mutmaßliche Drogenboote aus Südamerika. Medienberichten zufolge gibt es bis jetzt mehr als 103 Todesopfer infolge der Raketenangriffe des US-Militärs auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im Pazifik. Bislang liegen der Öffentlichkeit keine handfesten Beweise dafür vor, dass die versenkten Kleinschiffe Drogen befördert haben.
Seit dem 2. September greifen die US-Streitkräfte immer wieder Boote, vor allem nahe der venezolanischen Küste in der Karibik, aber auch manchmal im östlichen Pazifik, an. Inzwischen handelt es sich laut Schätzungen der Medien um mehr als 20 Kleinschiffe, die nach Darstellung der US-Regierung Rauschmittel nach Nordamerika befördert haben sollen. Medienberichten zufolge beläuft sich die Zahl der getöteten Bootsinsassen auf 103. Zur Bilanz der seit etwa dreieinhalb Monaten andauernden Angriffe gehören auch zwei Überlebende und ein Vermisster.
Das Vorgehen der USA beunruhigt sowohl mehrere lateinamerikanische Staaten als auch internationale Organisationen, zumal Washington bislang keinen einzigen handfesten Beweis für seine Behauptung vorgelegt hat, wonach es sich bei den Opfern um Drogenhändler handeln soll. Selbst im US-Kongress überwiegt die Ablehnung gegen solche Raketenangriffe auf Zivilisten.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump argumentiert, dass der Militäreinsatz in internationalen Gewässern stattfinde und auf dem "internationalen Kriegsrecht" basiere, da der Republikaner die Drogenschmuggler zu ausländischen Terrororganisationen erklärt habe. Über die tödlichen Attacken auf mutmaßliche Drogenboote berichten gewöhnlich Trump selbst, sein Kriegsminister Pete Hegseth oder das Südliche Kommando der USA (SOUTHCOM).
Kaum Informationen. Die US-Regierung bezeichnet solche Angriffe als "tödliche kinetische Attacken" und begründet sie mit der Notwendigkeit, den Strom von Rauschmitteln über die Karibik und den Pazifik in die USA zu stoppen. Diese US-Vorgehensweise bei der Drogenbekämpfung wird von Kolumbien, Brasilien und Mexiko abgelehnt. Obwohl die Zahl der Todesopfer laut öffentlich zugänglichen Quellen inzwischen die Marke von 100 überschritten hat, sind die Namen der Verdächtigen bislang offiziell nicht bekannt. Mehr …   

19.12.2025:  Pazifik: Fünf Tote bei weiterem US-Angriff auf angebliche Drogenboote. Das US-Militär gab bekannt, dass es im Ostpazifik kinetische Angriffe auf zwei Schiffe durchgeführt hat, die im Verdacht stehen, Drogen zu schmuggeln. Zuvor hatte Trump den Druck auf Venezuela erhöht. Er ordnete eine totale Blockade aller sanktionierten Öltanker von und nach Venezuela an.
Die USA haben erneut Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler im Pazifik ins Visier genommen. "Insgesamt wurden bei diesen Aktionen fünf männliche Drogenterroristen getötet – drei auf dem ersten Schiff und zwei auf dem zweiten Schiff. Es gab keine Verluste aufseiten der US-Streitkräfte", erklärte das US-Südkommando auf X. Der Angriff erfolgte demnach auf Befehl von Kriegsminister Pete Hegseth. Wie schon in früheren Fällen dieser Art veröffentlichte das Militär einen kurzen Videoclip, der die Attacken aus der Vogelperspektive zeigen soll. Es sieht so aus, als würden die Boote von Raketen getroffen. Weder die Angaben des Militärs noch die Authentizität des Videos ließen sich zunächst überprüfen.
Seit September greifen die US-Streitkräfte in der Karibik und im östlichen Pazifik immer wieder Boote an, die angeblich mit Drogen beladen sind. Konkrete Beweise für diese Darstellung wurden dabei nicht vorgelegt. Bei den Angriffen wurden mittlerweile mehr als 100 Menschen getötet. Gleichzeitig bauen die USA Druck auf Venezuela auf. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich die Regierung Venezuelas zur Terrororganisation erklärt und eine Seeblockade gegen "sanktionierte" Öltanker verkündet, die das Land anlaufen oder verlassen. Mehr … 

18.12.2025: Krise um Venezuela eskaliert. Am 17. Dezember 2025 hat das US-Repräsen-tantenhaus über zwei Resolutionen abgestimmt, die darauf abzielten, die militärischen Handlungen von Präsident Donald Trump in Bezug auf Venezuela und mutmaßliche Drogenhandel-Boote einzuschränken. tkp berichtet über Hintergründe und Ausgang.
Diese Abstimmungen fielen größtenteils entlang der Parteilinien aus und waren relativ knapp. Beide wurden mit einer extrem knappen Mehrheit abgelehnt, so dass Präsident Trump seine Politik innenpolitisch absichern konnte.
Hintergrund
Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela eskalieren seit Monaten. Die USA haben unter Trump eine Kampagne gegen mutmaßliche Drogen-Schmuggel-Boote im Karibischen Meer und im östlichen Pazifik gestartet, die oft mit venezolanischen oder angeblichen Drogenkartellen und deren Aktivitäten in Verbindung gebracht werden. Trump hat Nicolás Maduro, den Präsidenten Venezuelas, als „Narco-Terroristen“ bezeichnet und Sanktionen verschärft. Es gibt Vorwürfe von Drogenhandel, Korruption und Menschenrechtsverletzungen. Kritiker sehen darin einen Vorwand für Regimewechsel oder den Zugriff auf venezolanische Ölvorräte. Trump hat kürzlich eine „Blockade“ gegen sanktionierte Tanker angekündigt, und es gab US-Angriffe auf Boote, die zu Todesfällen führten.
Im Kongress gibt es Debatten darüber, ob der Präsident ohne explizite Zustimmung des Kongresses militärisch eingreifen darf – was auf der der War Powers Resolution von 1973 basiert, die den Präsidenten verpflichtet, den Kongress bei Feindseligkeiten zu involvieren. Der Antrag war im Parlament von Abgeordneten beider Parteien eingebracht worden.
Die zwei Resolutionen. Die erste Resolution sollte Angriffe auf Boote (z. B. gegen „Go-Fast“-Boote) einschränken. Sie zielte darauf ab, Trumps Kampagne gegen mutmaßliche Drogenboote zu stoppen, es sei denn, der Kongress genehmigt es. Sie wurde mit 210 zu 216 Stimmen abgelehnt. Drei Republikaner (einschließlich Thomas Massie) stimmten dafür, während ein Demokrat (Vicente Gonzalez) dagegen war. Mehr …  

Kreml reagiert auf wachsende Spannungen zwischen USA und Venezuela. Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela nehmen zu. Russland mahnt zur Zurückhaltung, um unvorhersehbare Folgen zu vermeiden, und betrachtet Caracas als strategischen Partner. Präsident Maduro verurteilt die US-Politik als Versuch, die Kontrolle über die Ressourcen des Landes zu übernehmen.
Moskau ruft zur Besonnenheit auf, um "ungeahnte Entwicklungen" zu verhindern, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag angesichts wachsender Spannungen zwischen Washington und Caracas erklärte. Moskaus Warnung erfolgte nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die teilweise bestehende Seeblockade gegen venezolanisches Rohöl auszuweiten. Die Regierung in Venezuela, deren Legitimität die USA nicht anerkennen, reagierte mit deutlichem Widerstand. "Wir appellieren an alle Länder in der Region, Zurückhaltung zu üben, um eine unkontrollierte Eskalation zu vermeiden."
Peskow erklärte, dass Besonnenheit in der Region entscheidend sei, um eine Eskalation zu verhindern, und verwies dabei auf die besondere Bedeutung Venezuelas als strategischen Partner Russlands. Zuvor hatte das russische Außenministerium die US-Administration aufgefordert, einen "rationalen und pragmatischen Ansatz" zu verfolgen. Falsche Schritte könnten "fatal" sein und die Lage weiter verschärfen.
Auch China äußerte ähnliche Bedenken. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, Peking lehne "einseitige Handlungen und Einschüchterung" ab und unterstütze Venezuelas souveränes Recht, eigenständig vorteilhafte Kooperationen einzugehen. Mehr …  

"Nicht die Zeit für Freibeuter": Maduro reagiert auf Trumps Invasions-Drohungen. Washington wolle eine "Marionettenregierung" einsetzen, um die Ressourcen des Landes zu plündern. Das sagte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro nach jüngsten Drohungen aus Washington. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump eine vollständige Blockade des venezolanischen Ölhandels angekündigt.
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die USA beschuldigt, seine Regierung stürzen und sein Land in eine Kolonie verwandeln zu wollen. Er wies die jüngsten Drohungen und die Ölblockade Washingtons als "barbarische Diplomatie" zurück. In einer Fernsehansprache am Mittwoch sagte Maduro, die USA versuchten, in Caracas eine "Marionettenregierung" einzusetzen, die "nicht einmal 47 Stunden bestehen würde." Er bezeichnete die von US-Präsident Donald Trump initiierte militärische Drohkulisse gegen das lateinamerikanische Land als "kriegstreiberisch". Die Kampagne Washingtons sei darauf ausgerichtet, sich Venezuelas Bodenschätze anzueignen, so Maduro.
"Sie wollen einen Regimewechsel in Venezuela, um eine Marionettenregierung einzusetzen, die die Verfassung, die Souveränität und all unsere Reichtümer ausliefert und das Land in eine Kolonie verwandelt", sagte Maduro. "Das wird nicht geschehen – niemals." Maduros Äußerungen folgten auf Trumps Ankündigung einer Blockade von "sanktionierten" Öltankern mit venezolanischem Rohöl. Trump bezeichnete die Regierung in Caracas als "ausländische Terrororganisation" und warf ihr vor, US-Vermögenswerte "gestohlen" zu haben.
"Venezuela ist vollständig von der größten Flotte umzingelt, die jemals in der Geschichte Südamerikas aufgestellt wurde. Sie wird noch größer werden, und der Schock für sie [die Venezolaner] wird beispiellos sein – bis sie all das Öl, Land und die anderen Vermögenswerte, die sie uns zuvor gestohlen haben, an die Vereinigten Staaten von Amerika zurückgeben", erklärte Trump am Dienstag.
Der venezolanische Präsident betonte, dass der Ölhandel und die Exporte des Landes fortgesetzt würden, und argumentierte, dass das Völkerrecht und die UN-Charta die Freiheit der Schifffahrt und des Handels schützten. "Dies ist nicht die Zeit für Freibeuter oder Piraterie", sagte Maduro. Mehr …   

17.12.2025: Trump verkündet totale Blockade gegen Venezuelas Öl-Tanker. In einem neuen Schritt weiten die USA den de facto Krieg gegen Venezuela aus. Gleichzeitig wird der Flugzeugträger mit seiner Begleitflotte in Angriffsentfernung neu positioniert.
Präsident Trump veröffentlichte am Dienstag einen Beitrag auf Truth Social, in dem er eine „vollständige und totale Blockade“ aller „sanktionierten Öltanker“ ankündigte, die nach Venezuela ein- oder aus Venezuela auslaufen, während er weiterhin aggressive Maßnahmen gegen das Land ergreift, um Präsident Nicolas Maduro zu stürzen. Die Blockade und Aufbringung von Schiffen in internationalen Gewässern sind völlig rechtswidrig, Sanktionen können rechtswirksam nur vom UN-Sicherheitsrat verhängt werden.
„Venezuela ist vollständig von der größten Armada umzingelt, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengestellt wurde. Sie wird nur noch größer werden, und der Schock für sie wird größer sein als alles, was sie jemals zuvor erlebt haben”, sagte Trump in seinem Beitrag, der weniger als eine Woche nach der Enterung und Beschlagnahmung eines Tankers vor der Küste Venezuelas durch US-Streitkräfte veröffentlicht wurde.
Der Präsident erklärte, die Blockade, die nach internationalem Recht allgemein als Kriegshandlung gilt, werde so lange fortgesetzt, bis Venezuela sein eigenes Öl und Land an die USA „zurückgibt“, und betonte, dass die riesigen Ölreserven Venezuelas, die größten der Welt, ein Hauptmotiv für Trumps Bemühungen um einen Regimewechsel seien. Mehr …   

Venezuela: Trump ordnet komplette "Blockade" von Tankern an – Caracas spricht von "Kolonialismus". US-Präsident Donald Trump ordnete am Dienstag eine komplette "Blockade" aller sanktionierten Öltanker an, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodriguez erklärte, Washington arbeite mit "interventionistischer und kolonialistischer" Rhetorik.
Die Trump-Administration verschärft erneut den Ton gegenüber dem lateinamerikanischen Erzfeind Venezuela. Auf Truth Social ließ US-Präsident Donald Trump mitteilen, dass Venezuela demnach nun "vollständig von der größten Kriegsflotte ("Armada") umzingelt ist, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengestellt wurde". Die politische Spitze in Caracas erklärt zu den jüngsten US-Initiativen, dass Trumps Ölblockade erneut den Beweis für Washingtons langjährigen Plan darstelle, sich die natürlichen Ressourcen Venezuelas anzueignen.
US-Präsident Donald Trump ordnete am Dienstag eine "Blockade" aller sanktionierten Öltanker an, die auf auf dem Weg nach Venezuela seien oder die Region verlassen. Die Trump-Administration hat Caracas erneut aufgefordert, "gestohlene US-Vermögenswerte zurückzugeben" oder sich "dem Zorn der amerikanischen Marineflotte zu stellen". So erklärte das Social-Media-Team von Trump wörtlich am 17. Dezember auf Truth Social in gewohnt aggressiver Rhetorik: "Venezuela ist vollständig von der größten Armada umzingelt, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengestellt wurde. Sie wird nur noch größer werden, und der Schock für sie wird so sein, wie sie ihn noch nie zuvor erlebt haben – bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie den Vereinigten Staaten von Amerika sämtliches Öl, Land und andere Vermögenswerte zurückgeben, die sie zuvor von uns gestohlen haben. Das illegitime Maduro-Regime nutzt Öl aus diesen gestohlenen Ölfeldern, um sich selbst zu finanzieren sowie Drogen-Terrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführungen zu unterstützen. " Mehr …   

Venezuela: Trump ordnet komplette "Blockade" von Tankern an – Caracas spricht von "Kolonialismus". US-Präsident Donald Trump ordnete am Dienstag eine komplette "Blockade" aller sanktionierten Öltanker an, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodriguez erklärte, Washington arbeite mit "interventionistischer und kolonialistischer" Rhetorik.
Die Trump-Administration verschärft erneut den Ton gegenüber dem lateinamerikanischen Erzfeind Venezuela. Auf Truth Social ließ US-Präsident Donald Trump mitteilen, dass Venezuela demnach nun "vollständig von der größten Kriegsflotte ("Armada") umzingelt ist, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengestellt wurde". Die politische Spitze in Caracas erklärt zu den jüngsten US-Initiativen, dass Trumps Ölblockade erneut den Beweis für Washingtons langjährigen Plan darstelle, sich die natürlichen Ressourcen Venezuelas anzueignen.
US-Präsident Donald Trump ordnete am Dienstag eine "Blockade" aller sanktionierten Öltanker an, die auf auf dem Weg nach Venezuela seien oder die Region verlassen. Die Trump-Administration hat Caracas erneut aufgefordert, "gestohlene US-Vermögenswerte zurückzugeben" oder sich "dem Zorn der amerikanischen Marineflotte zu stellen". So erklärte das Social-Media-Team von Trump wörtlich am 17. Dezember auf Truth Social in gewohnt aggressiver Rhetorik: "Venezuela ist vollständig von der größten Armada umzingelt, die jemals in der Geschichte Südamerikas zusammengestellt wurde. Sie wird nur noch größer werden, und der Schock für sie wird so sein, wie sie ihn noch nie zuvor erlebt haben – bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie den Vereinigten Staaten von Amerika sämtliches Öl, Land und andere Vermögenswerte zurückgeben, die sie zuvor von uns gestohlen haben. Das illegitime Maduro-Regime nutzt Öl aus diesen gestohlenen Ölfeldern, um sich selbst zu finanzieren sowie Drogen-Terrorismus, Menschenhandel, Mord und Entführungen zu unterstützen. " Mehr ...

16.12.2025:  Die USA versuchen, Venezuela ohne Krieg zu erobern. Trump kann die mögliche Reaktion Russlands und Chinas nicht ignorieren, die angesichts ihrer Interessen in Venezuela und der dort investierten Summen zwangsläufig kommen wird. Natürlich werden weder Moskau noch Peking direkt für Venezuela kämpfen, aber auch in Korea und Vietnam haben sie nicht direkt gekämpft.
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich bereit erklärt, sein Amt frühestens in 18 Monaten niederzulegen. Einige US-Beamte sahen darin eine mögliche Lösung der Krise, doch das Weiße Haus besteht auf Maduros sofortigem Rücktritt.
Dieser hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. Ebenso wenig wie zu anderen "Enthüllungen" der US-amerikanischen Medien über seine Bereitschaft, im Austausch für Sicherheitsgarantien zurückzutreten, das gesamte venezolanische Erdöl an die USA abzugeben und so weiter. Offensichtlich handelt es sich hierbei um eine Kampagne, um Druck auf den venezolanischen Staatschef auszuüben und ihn zu einem "Deal" mit Trump zu bewegen, der zwar keinen Krieg will, aber nach all seinen lautstarken Versprechungen, "dem Regime in Caracas ein Ende zu setzen", auch nicht ohne Ergebnis zurückweichen kann. Warum ist Trump so auf Venezuela fixiert?
Erstens wegen seiner persönlichen Abneigung gegen den venezolanischen Staatschef. Trump hat schon in seiner ersten Amtszeit versucht, Maduro zu stürzen. Die Operation "Guaidó" scheiterte jedoch kläglich, und das dafür ausgegebene Geld war reine Verschwendung. Auch die zahlreichen Attentate blieben erfolglos. Dennoch möchte Trump offensichtlich Revanche nehmen und das zu Ende bringen, was im Jahr 2020 durch COVID-19 und die Wahlen verhindert wurde.
Zweitens: Erdöl. Venezuela ist weltweit führend in Bezug auf seine Erdölreserven. Dabei handelt es sich um Reserven an "schwerem" Erdöl, das die USA benötigen. Weitere große Reserven dieses Erdöls besitzen Iran und Russland. Alle drei Länder stehen unter Sanktionen, aber die venezolanische Wirtschaft ist deutlich schwächer, außerdem liegt Venezuela einfach näher.
Es sei daran erinnert, dass das venezolanische Öl im letzten Jahrhundert hauptsächlich US-amerikanischen Unternehmen gehörte, bis Hugo Chávez die Ölförderung im Land verstaatlichte. Und dann gab er sie an China weiter. Die Chinesen kamen mit viel Geld nach Venezuela und bauten die Infrastruktur von Grund auf neu auf: Ölpipelines, Häfen, Raffinerien. Heute gehen 90 Prozent der venezolanischen Ölexporte nach China.
Das gefällt den US-Amerikanern natürlich nicht. Zumal China die Wirtschaft Venezuelas rettet, die unter dem Druck der Sanktionen längst zusammengebrochen wäre: Es liefert Lebensmittel, Medikamente und Technologien in das Land und gewährt Kredite, für die es ständig Zahlungsaufschübe gewährt.  Mehr …

14.12.2025:  Venezuela: Trump-Regierung verschärft Öl-Sanktionen und nimmt Tanker ins Visier. Um Rohöl weiterhin auf den internationalen Märkten verkaufen zu können, wird Caracas voraussichtlich größere Preisnachlässe akzeptieren müssen, da sich der politische Druck aus Washington weiter verschärft.
Das US-Finanzministerium hat neue Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie verhängt. Damit will die Trump-Regierung die wichtigste Einnahmequelle des karibischen Landes abschneiden. Am Donnerstag setzte das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) des US-Finanzministeriums sechs Reedereien auf die schwarze Liste, weil sie angeblich venezolanisches Rohöl transportiert haben. Das OFAC identifizierte auch sechs Tanker, einen von jedem sanktionierten Unternehmen, als gesperrtes Eigentum. "Die heutigen Maßnahmen richten sich auch gegen den venezolanischen Ölsektor, der weiterhin das illegitime Regime von Maduro finanziert", erklärte das Finanzministerium in einer Pressemitteilung.
Die jüngsten Zwangsmaßnahmen der Trump-Regierung markieren eine Eskalation ihrer Bemühungen, die venezolanische Ölindustrie ins Visier zu nehmen. Während seiner ersten Amtszeit führte Trump eine "Maximaldruck"-Kampagne ein, die finanzielle Sanktionen, ein Exportembargo und sekundäre Sanktionen gegen den venezolanischen Ölsektor umfasste. In seiner zweiten Amtszeit entzog das Weiße Haus Chevron die Lizenz zur Förderung und zum Export von Rohöl aus seinen Projekten in Venezuela, bevor es im Mai eine neue, begrenzte Ausnahmegenehmigung erteilte.
Die jüngsten Sanktionen erfolgen vor dem Hintergrund eines großangelegten militärischen Aufmarsches der USA und tödlicher Operationen in der Karibik im Rahmen einer selbst erklärten Anti-Drogen-Mission. Berichte von Fachbehörden widersprechen jedoch den Vorwürfen des Weißen Hauses, Caracas betreibe "Drogenterrorismus". Mehr …

12.12.2025:  Putin sichert Maduro inmitten der zunehmenden US-Aggression seine Unterstützung zu. In einem Telefonat sicherte Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro seine Unterstützung angesichts der wachsenden US-Aggression zu. Am Vortag hatte das US-Militär einen Öltanker gekapert, der einen venezolanischen Hafen verlassen hatte.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem venezolanischen Amtskollegen Nicolás Maduro angesichts der bedrohlichen US-Militärpräsenz in der Karibik seine Unterstützung zugesichert. Die beiden Staatschefs betonten in einem Telefongespräch am Donnerstag die engen Beziehungen zwischen Moskau und Caracas. Laut dem Kreml hat Putin "Solidarität mit dem venezolanischen Volk bekundet und seine Unterstützung für die Entschlossenheit der Regierung Maduro bekräftigt, die nationalen Interessen und die Souveränität gegen ausländischen Druck zu verteidigen".
Die Präsidenten bekräftigten ihr Bekenntnis zu dem im Mai unterzeichneten Vertrag über strategische Partnerschaft. Die venezolanische Regierung erklärte, Putin und Maduro hätten "den strategischen, starken und wachsenden Charakter der bilateralen Beziehungen" bekräftigt. Der russische Präsident unterstütze Maduros Bemühungen, "Frieden, politische Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung zu festigen".
Das Gespräch fand statt, nachdem die USA am Mittwoch einen Öltanker beschlagnahmt hatten, der einen venezolanischen Hafen verlassen hatte. Die US-Justizministerin Pam Bondi erklärte, das Schiff sei zuvor wegen des mutmaßlichen Transports von Öl aus dem Iran mit Sanktionen belegt worden. Venezuela bezeichnete die Aktion als Piraterie und warf den USA vor, seine Bodenschätze plündern zu wollen.  Mehr … 

Maduro reagiert empört. FBI beschlagnahmt venezolanischen Öltanker wegen Terrorunterstützung. Das FBI und andere US-Behörden beschlagnahmten am 10. Dezember einen Öltanker vor Venezuela, der laut US-Angaben Terrororganisationen unterstützte. Venezuela und Iran verurteilten die Aktion als illegal. Venezuela und Iran verurteilen Aktion als illegal und völkerrechtswidrig. US-Militäraktionen und Drogenvorwürfe verschärfen Spannungen in der Karibik.
Am Mittwoch, 10. Dezember, bestätigte FBI-Direktor Kash Patel, dass das FBI, das Heimatschutzministerium und weitere US-Behörden die Beschlagnahmung eines Öltankers vor der Küste Venezuelas durchgeführt haben.
Patel schrieb auf X: „Heute haben das FBI und unsere Partner einen Beschlagnahmebefehl für einen Rohöltanker vor der Küste Venezuelas ausgeführt […], der verwendet wurde, um sanktioniertes Öl aus Venezuela und dem Iran zu transportieren.“ Und: „Der Tanker wurde in den vergangenen Jahren für den illegalen Handel verwendet, der ausländische Terrororganisationen unterstützte.“
Er kündigte an, dass die Regierung ihre Bemühungen fortsetzen will, ausländische Terrororganisationen zu zerschlagen und ihre finanziellen Ressourcen auszutrocknen.
Reaktionen aus Venezuela und dem Iran. Die venezolanische Regierung kritisierte die Aktion scharf und bezeichnete sie als „Akt der internationalen Piraterie“. Venezuela kündigte an, den Vorfall vor internationalen Gremien anzuprangern. Präsident Nicolás Maduro erklärte, die USA wollten sein Regime stürzen und die Kontrolle über Venezuelas Ölreserven erlangen, die zu den größten der Welt zählen.
Die iranische Botschaft in Caracas schrieb auf X: „Wir verurteilen diese Handlung, die allen internationalen Prinzipien und Normen zuwiderläuft.“
Am Mittwoch bestätigte US-Präsident Donald Trump die Beschlagnahmung: „Wir haben gerade einen Tanker an der Küste Venezuelas beschlagnahmt. Einen großen Tanker, sehr groß.“ Er fügte hinzu: „Und es passieren noch andere Dinge.“ Mehr … 

11.12.2025:  US-Militär kapert Öltanker in Karibik: Venezuela wirft USA "dreisten Raubüberfall" vor. Nachdem das US-Militär einen riesigen Öltanker in der Karibik gekapert hatte, warf die venezolanische Regierung den USA "offensichtlichen Diebstahl" vor. Diese Aktion markiert einen deutlichen Kurswechsel in der US-Außenpolitik. Video und mehr … 

Venezuela spricht von Piraterie. Trump: USA bringen Tanker vor Venezuela unter ihre Kontrolle. Die USA haben einen Öltanker vor der Küste Venezuelas unter ihre Kontrolle gebracht – „den größten, der je beschlagnahmt wurde“. Es geht um illegale Öltransporte in den Iran. Ein Hubschrauber flog die Soldaten zu dem Schiff.
Die USA haben einen Öltanker vor der Küste Venezuelas unter ihre Kontrolle gebracht. „Wir haben gerade einen Tanker vor der Küste Venezuelas beschlagnahmt“, sagte US-Präsident Donald Trump am 10. Dezember im Weißen Haus. Es handele sich „um den größten, der je beschlagnahmt wurde“. Venezuela verurteilte den Vorfall scharf. Ein von US-Justizministerin Pam Bondi veröffentlichtes Video zeigte Soldaten, die sich von einem Hubschrauber aus auf das Deck des Tankers abseilten und anschließend mit erhobenen Gewehren die Brücke des Schiffes betraten.
Illegale Öltransporte in den Iran. US-Justizministerin Pam Bondi und FBI-Chef Kash Patel begründeten die Beschlagnahme des Tankers damit, dass das Schiff Teil eines illegalen Netzwerks zum Transport von Öl zur Unterstützung ausländischer Terrororganisationen gewesen sei. Der Tanker sei für den Transport von sanktioniertem Öl aus Venezuela und dem Iran genutzt worden, schrieb Bondi auf der Plattform X. Der FBI-Chef sagte Ähnliches: Der Tanker sei verwendet worden, um Öl aus Venezuela an den Iran zu liefern. Ölexporte sind Venezuelas Haupteinnahmequelle. Hauptabnehmer ist China. Mehr … 

10.12.2025:  Die Machado-Inszenierung von Oslo. Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado aus Venezuela wird wahrscheinlich der Preisverleihung in Oslo fernbleiben. Laut Medienberichten ist sie untergetaucht. Selbst dem norwegischen Nobelkomitee, das den Preis verleiht, soll der Aufenthaltsort der Oppositionspolitikerin nicht bekannt sein.
Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin, die Venezolanerin María Corina Machado, wird voraussichtlich nicht an der Preisverleihung in Norwegen teilnehmen. Sollte dies der Fall sein, würde eine Inszenierung scheitern, für die sie fest eingeplant war.
Spätestens seit der Verleihung des Friedensnobelpreises an den damaligen US-Präsidenten Barack Obama im Jahr 2009 hat gerade dieser Preis einen hochpolitischen Charakter. Eigentlich hatte Donald Trump, der derzeitige US-Präsident, diese Ehrung für seine Person geradezu eingefordert – vergebens, Trump ging – diesmal zumindest – leer aus. Er musste sich damit zufriedengeben, dass das Nobelpreiskomitee den Preis im Oktober dieses Jahres mit María Corina Machado an eine Kandidatin vergab, die hundertprozentig auf Wellenlänge mit Trump liegt, was seine Lateinamerika-Politik betrifft.
Nicht nur, dass Machado unmittelbar nach der Verkündung der Preisverleihung in recht devoter Weise Trump den ihm entgangenen Preis widmete, sie scheute auch nicht davor zurück, der in Venezuela einen Regime-Change anstrebenden Trump-Administration die Reichtümer, Bodenschätze sowie die Industrie ihrer Heimat anzubieten. Während das Pentagon vor der Küste Venezuelas vermeintliche oder tatsächliche Drogenkuriere tötet – Experten der Vereinten Nationen sprechen von "außergerichtlichen Hinrichtungen" – verzichtet die venezolanische Oppositionspolitikerin nicht nur auf Kritik an diesen Übergriffen – bei denen auch Überlebende getötet worden sein sollen –, sondern fordert Trump sogar zu einer Militäroperation in ihrem Land auf, um den dortigen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen – dies sei "der einzige Weg", bekundete Machado. Eine recht seltsame Aussage für eine Frau des Friedens – zumindest stellt man sich nach landläufiger Auffassung eine Friedensnobelpreisträgerin als eine solche vor. Mehr … 

09.12.2025: "Der IStGH ist ein Instrument imperialistischer und kolonialer Interessen": Venezuela tritt aus. Das Parlament in Venezuela stimmte für eine Kündigung des Römischen Statuts und damit für den Austritt des Landes aus der Zuständigkeit des IStGH. Dieser betreibe eine Verfolgung der südamerikanischen Nation, anstatt internationale Gerechtigkeit sicherzustellen.
Die Nationalversammlung Venezuelas hat einstimmig den Gesetzentwurf zur Aufkündigung des Römischen Statuts und damit zum Austritt des Landes aus der Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) verabschiedet. Die Initiative, die der Abgeordnete Roy Daza von der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) eingebracht hatte, ist eine Reaktion auf das, was der Parlamentarier als "Umwandlung des Gerichtshofs in ein Instrument imperialistischer und kolonialer Interessen" bezeichnete. Der IStGH betreibe eine "Verfolgung" der südamerikanischen Nation, anstatt internationale Gerechtigkeit sicherzustellen.
Sputnik sprach mit der venezolanischen Rechtsanwältin und Masterabsolventin in Grundrechten, Ana Cristina Bracho, um die rechtlichen und geopolitischen Auswirkungen dieses Schrittes des venezolanischen Parlaments zu vertiefen. Bracho beginnt ihre Analyse, indem sie die venezolanische Entscheidung in einen globalen Rahmen der Infragestellung des IStGH stellt. "Es handelt sich um ein Thema, das über den Fall Venezuela hinaus häufig angeprangert wird", betont sie und erinnert daran, dass in der legislativen Debatte vom Gerichtshof als einem "Instrument der juristischen Kolonialisierung" gesprochen wurde. Diese Kritik sei kein Einzelfall.
Venezuela hat als Unterzeichnerstaat, der das Römische Statut ratifiziert hat, zwei offene Verfahren in Den Haag. "Venezuela I" ist eine Untersuchung der Staatsanwaltschaft des IStGH wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen im Kontext der Proteste von 2017. Im Jahr 2020 beantragte der venezolanische Staat in einem ungewöhnlichen Schritt die Eröffnung von "Venezuela II". Darin prangert er an, dass die vor allem von Washington verhängten einseitigen Zwangsmaßnahmen Verbrechen gegen die Menschheit gegen seine Bevölkerung darstellen.
Von da an verlief die Beziehung über Besuche und die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding, das die Einrichtung eines Büros des IStGH in Caracas beinhaltete. Dieser Punkt ist laut Bracho entscheidend, um das Prinzip der "Komplementarität" zu verstehen, das für den Gerichtshof gilt. "Dieser Gerichtshof ist grundsätzlich keine Institution gegen Staaten, sondern ein zusätzliches Instrument für Länder, um individuelle Verantwortlichkeiten festzustellen, und sie müssen komplementär zusammenarbeiten", betont die Expertin. Mehr … 

07.12.2025:   Psychologische Kriegsführung der USA: Maduro und die "kubanischen Drahtzieher". In den vergangenen Wochen lancierte die US-Regierung diverse Gerüchte über den venezolanischen Präsidenten, die von der angeblichen Bereitschaft zum Ausverkauf des Landes bis zum freiwilligen Rücktritt reichten. Das Neueste: Maduro kann den USA nicht nachgeben, weil die Kubaner ihn sonst töten würden. Ein Kommentar aus Kuba.
Die Sucht nach "anonymen Quellen" im Krieg der USA gegen Venezuela hat die Lüge zu einem bequemen und profitablen Refugium gemacht. Mit Erstaunen lese ich Folgendes: Das Problem, Nicolás Maduro davon zu überzeugen, die Macht abzugeben, ist, dass seine "kubanischen Hintermänner ihn hinrichten könnten, wenn er dem Druck der USA nachgibt und zurücktritt". Der Satz tauchte vor einer Woche als Leak in einem Bericht der US-amerikanischen Nachrichten-Website Axios auf. Er wurde ungenannten und unbekannten US-Beamten zugeschrieben und kursierte innerhalb weniger Stunden bereits auf Portalen, in sozialen Netzwerken und Kolumnen, als handele es sich um eine gesicherte Tatsache.
Die Behauptung ist bereits zu einer großen Schlagzeile geworden: Maduro "könnte von kubanischen Spionen hingerichtet werden, wenn er das Land verlässt", "die USA glauben, dass Kuba bereit wäre, Nicolás Maduro zu ermorden, wenn er versucht, aus Venezuela zu fliehen".
Die Hypothese, die im Dunkeln eines anonymen Leaks entstanden ist, wurde der Öffentlichkeit als ein weiteres Stück geopolitischer "Realität" präsentiert, während sie in Wirklichkeit nicht einmal die Mindestanforderungen einer Überprüfung bestanden hatte.
Die Redaktion des Wall Street Journal übernimmt diese Darstellung und wiederholt, dass der venezolanische Präsident "nicht ganz Herr seines Schicksals" sei, weil die Verbündeten in Havanna sein politisches Überleben bestimmen würden. Mehr …   

04.12.2025:  Venezuela als Prüfstein der Weltrechtsordnung. Vor Venezuelas Küsten proben die USA die Entgrenzung ihrer Macht: völkerrechtswidrige Seeblockade, Drohung mit Bodentruppen, Kampf um Öl- und Lithiumvorkommen – und ein Kurs, der Verbündete verprellt, BRICS stärkt und die alte, westlich dominierte Weltordnung ins Wanken bringt.
Die von der Regierung von US-Präsident Donald Trump gegenüber Venezuela ausgeübten Druckmaßnahmen und Drohungen, die künstlich und aus dem Nichts geschaffen wurden, sind in der modernen Geschichte beispiellos – sowohl aus Sicht des Völkerrechts als auch des nationalen Rechts der USA selbst. Unter Druck geraten ist die institutionelle und rechtliche Architektur Amerikas, die – zugegebenermaßen – während der gesamten Nachkriegszeit einer Erosion ausgesetzt war, sodass die Befugnisse der Exekutive de facto erweitert wurden.
Aus formaler Sicht bestehen jedoch weiterhin die gesetzlich festgelegten und durch die Praxis etablierten Beschränkungen: Die US-Regierung greift nicht in das System der "Gewaltenteilung" im Bereich der Anwendung von Militärgewalt im Ausland ein – sie ignoriert es lediglich und ersetzt es durch eine erweiterte, nicht rechtskonforme Auslegung oder durch eigene Neuerungen, die deklaratorischen Charakter haben und ihre Rechtsfertigung in einer ebenso willkürlich angewandten Interpretation der nationalen Sicherheitsinteressen finden.
Zu einem radikalen Schritt in diese Richtung kam es unter der Regierung des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush im Rahmen des – unter dem Vorwand der Terroranschläge vom 11. September – proklamierten "Kriegs gegen den Terror". Aber damals wurde zumindest der "Patriot Act" (Gesetz zur Bekämpfung des Terrorismus) verabschiedet – der allerdings auch viele Fragen aufwirft – und die Zuständigkeiten der Legislative und Judikative wurden gewahrt.
Derzeit herrscht eine absolute deklaratorische Politik ohne jegliche faktische Grundlage. So zeigen die Statistiken und Analysen der zuständigen US-Behörden, dass der Drogenhandel aus Südamerika über die Karibik nach Europa erfolgt, während die Lieferungen in die USA über den östlichen Teil des Pazifiks durchgeführt werden. Was den Einsatz von Waffengewalt betrifft – nämlich die Zerstörung von etwa 20 kleinen Schiffen mit 83 Toten –, so legen die US-amerikanischen Behörden keine Beweise dafür vor, dass diese Schiffe Drogen transportierten und in die USA unterwegs waren.
An der Spitze dieser Pyramide internationaler Willkür stehen die Vorwürfe gegen die venezolanische Regierung, sie sei in Drogenkartelle verwickelt. Außerdem wurden die Begriffe "ausländische terroristische Organisation" und "nichtinternationaler bewaffneter Konflikt" eingeführt. Auf dieser unrechtmäßigen Grundlage befindet sich Venezuela de facto zunächst in einer Seeblockade und nun auch in einer Luftblockade. Am 27. November erklärte Donald Trump, dass bald auch Bodenoperationen gegen Venezuela erfolgen würden.  Mehr …   

03.12.2025: Maduro bietet Trump an, Venezuela gegen freies Geleit zu verlassen. Sollte Maduro und seine Familie Amnestie von allen US-Sanktionen gewährt und das gegen ihn vor dem Internationalen Strafgerichtshof angestrengte Verfahren eingestellt werden, sei er bereit, Venezuela zu verlassen. Dies berichtet die britische Presseagentur "Reuters".
US-Präsident Donald Trump stellte seinem venezolanischen Amtskollegen Nicolás Maduro letzten Monat ein Ultimatum, das Land zu verlassen. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf anonyme Quellen am Dienstag. Vorangegangen waren wochenlanger militärischer Druck und tödliche Angriffe auf Boote.
Der Anruf soll am 21. November stattgefunden haben, kurz bevor die Trump-Regierung das Kartell "Cartel de los Soles" als terroristische Vereinigung einstufte. Maduro wird vorgeworfen, er leite diese Organisation und würde Drogen in die USA schmuggeln. Caracas wies diese Vorwürfe zurück. Stattdessen warf Maduro seinerseits Washington vor, es wolle einen Regimewechsel vorbereiten, um sich die riesigen Rohstoffreserven Venezuelas anzueignen.
Wie Reuters weiter berichtet, soll Maduro Trump mitgeteilt haben, dass er bereit sei, das Land zu verlassen. Dabei müsse ihm und seiner Familie Amnestie von allen US-Sanktionen gewährt und das gegen ihn vor dem Internationalen Strafgerichtshof angestrengte Verfahren eingestellt werden. Er habe außerdem die Aufhebung der Sanktionen gegen mehr als 100 venezolanische Beamte gefordert und angeboten, dass Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bis zur Durchführung neuer Wahlen eine Übergangsregierung leiten würde, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Quellen.
Trump habe die meisten Forderungen während des etwa 15-minütigen Telefonats abgelehnt und Maduro und seiner Familie eine Woche Zeit gegeben, Venezuela zu verlassen. Nach Ablauf der Frist am Freitag hatte Trump den Luftraum über Venezuela für gesperrt erklärt. Mehr …   

30.11.2025:  Venezuela weist angedrohte Luftraumsperrung der USA zurück. Venezuela hat die Drohung von US-Präsident Donald Trump, den Luftraum des Landes zu sperren, als illegalen "kolonialistischen" Angriff auf seine Souveränität zurückgewiesen. Ein Angriff auf seine Fluggesellschaften würde einen Akt der Aggression darstellen.
US-Präsident Donald Trump hatte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro beschuldigt, ein Drogenkartell anzuführen. Am Samstag verschärfte Trump seine Warnungen vor "Drogenterroristen" aus Venezuela. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident: "An alle Fluggesellschaften, Piloten, Drogenhändler und Menschenhändler: Bitte betrachten Sie den Luftraum über und um Venezuela als vollständig gesperrt." Trumps Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund einer Verstärkung der US-Militärpräsenz vor der venezolanischen Küste und Angriffen auf mutmaßliche Kartellboote in internationalen Gewässern.
Das venezolanische Außenministerium veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es "die kolonialistische Drohung, die darauf abzielt, die Souveränität seines Luftraums zu untergraben", verurteilt. In der Stellungnahme hieß es: "Eine solche Erklärung stellt einen feindseligen, einseitigen und willkürlichen Akt dar, der mit den grundlegendsten Prinzipien des Völkerrechts unvereinbar ist."
Maduro hat jegliche Verbindungen zu Kartellen dementiert und Washington davor gewarnt, einen "verrückten Krieg" in der Region zu beginnen. Er versetzte sein Militär in höchste Alarmbereitschaft und führte mehrere Übungen durch. Mehr … 

Vorwand oder Sicherheit? Streit um US-Militäreinsatz in der Karibik. Venezuela verurteilt die Entscheidung der USA, den venezolanischen Luftraum zu sperren, als koloniale Bedrohung und ungerechtfertigte Aggression gegen seine Souveränität. Während Washington die verstärkte Militärpräsenz in der Karibik als Maßnahme gegen Drogen- und Menschenhandel darstellt, sieht Caracas darin eine überzogene und illegale Eskalation.
Kritiker wie Ajamu Baraka halten den angeblichen Anti-Drogen-Einsatz der USA für einen Vorwand, um Venezuela politisch und wirtschaftlich zu schwächen. Die US-Regierung handle außerhalb des Völkerrechts, verschleiere eigene Operationen und verfolge letztlich geopolitische Ziele wie die Kontrolle über Venezuelas Ölreserven. Video und mehr ...

20.11.2025:  Venezuela – Riskiert Trump ein neues Vietnam und Afghanistan? Steuert US-Präsident Donald Trump mit seiner krankhaften Aggressivität gegen Venezuela die USA in einen neuen militärischen Sumpf und politischen Morast? Und das trotz der schlimmen Erfahrungen in Vietnam und Afghanistan, die jeweils in einer erbärmlichen Niederlage des arroganten Hegemonen USA endeten?
Die Karibik, dieser Sehnsuchtsort vieler Urlauber aus dem kalten Norden, verwandelt sich unter der Trump-Administration zunehmend in ein Pulverfass geopolitischer Spannungen. Während die USS Gerald R. Ford, der größte und modernste Flugzeugträger der US-Marine, zusammen mit Begleitschiffen in den Gewässern vor Trinidad und Tobago kreuzt, laufen vom 16. bis 21. November gemeinsame Militärmanöver mit der Inselrepublik. In einer Neuauflage der kolonialen MUS-Monroe-Doktrin twitterte US-Kriegsminister Pete Hegseth am 13. November: "Die gesamte westliche Hemisphäre ist Amerikas Nachbarschaft – und wir werden sie schützen." Notfalls werden wir ihnen auch den Schutz aufzwingen, hätte er korrekterweise hinzufügen müssen.
Der offizielle Vorwand für den Mafiaboss Trump, der auch Venezuela sein Schutzgeldsystem aufzwingen will, ist die angebliche Bekämpfung des Drogenhandels aus Venezuela. Doch hinter dieser Rhetorik steckt kaum verborgen sein Plan für einen Regimewechsel gegen Präsident Nicolás Maduro. Den hat Trumps Erfüllungsgehilfe, Außenminister Marco Rubio, lautstark unterstützt und er wurde auch von den Raubrittern Hardlinern im US-Kongress jüngst in aller Öffentlichkeit gefordert.
Diese Eskalation wirft eine brennende Frage auf: Riskiert Donald Trump einen neuen militärischen Sumpf für die US-Streitkräfte, vergleichbar mit den Katastrophen in Vietnam und Afghanistan? Die Parallelen sind erschreckend. Wie in den 1960er-Jahren, als die USA in Vietnam intervenierten, um den "Kommunismus" einzudämmen, dient hier der Drogenkrieg als fadenscheiniger Deckmantel für hegemoniale Ambitionen.
Ähnlich wie in Afghanistan, wo der "Krieg gegen den Terror" nach 9/11 in einen endlosen Konflikt mündete, droht in Venezuela eine Eskalation, die die USA in eine Region zieht, die sie bereits in der Vergangenheit – unter "besseren" Bedingungen – nie wirklich kontrollieren konnten. Aber vielleicht denkt der größte US-Feldherr aller Zeiten, dass er es besser kann als seine Vorgänger, wenn er nur brutal genug gegen die lokale Bevölkerung vorgeht, wie es ihm seine israelischen Busenfreunde mit dem Genozid in Gaza vorgemacht haben. Mehr … 

Flüssiges Gold weckt die Begehrlichkeiten des Imperiums. Kuba springt Venezuela bei: «Kartell der Sonnen» ist US-Erfindung und Vorwand für Drohnenangriffe vor der Küste des Öl-Landes. Donald Trump reklamierte kürzlich den Friedensnobelpreis für sich. Doch seine völkerrechtswidrige Politik auch gegen Venezuela spricht dem Hohn. Der Vorwurf: Es geht in Wahrheit um das schwarze Gold des Karibikstaates.
Es ist schon bemerkenswert: Da reklamiert so jemand wie Donald Trump nicht weniger als den Friedensnobelpreis für sich, weil er es maßgeblich war, der einen Waffenstillstand zwischen der israelischen Regierung und der Hamas hinbekommen hat, der zumindest einigermaßen zu halten scheint. Doch auch wenn man dies nicht schlechter reden sollte, als es den Anschein erweckt, so stellt man sich ernsthaft die Frage, ob so etwas einen Preis rechtfertigt, der zwar schon die absurdesten Preisträger vorzuweisen hat – man denke nur an Henry Kissinger (1973), Barack Obama (2009) oder auch an die EU (2012) –, der aber doch zumindest, nimmt man ihn ernst, jemandem verliehen werden sollte wie Albert Schweitzer (1952) oder Martin Luther King Jr. (1964), die durch und durch für Frieden stehen.
Was den Gaza-Streifen angeht, so sind etwa nach Informationen des Medienbüros der dortigen Regierung seit dem «Waffenstillstand» vom 10. Oktober gerade einmal 28 Prozent der erwarteten und benötigten Hilfsgüter in Gaza angekommen. Dazu mag man anmerken, dass die Angabe von der lokalen Regierung in Gaza stammt, die ein starkes Interesse daran haben dürfte, auf die humanitäre Notlage aufmerksam zu machen und Druck zu erzeugen. Das kann zu selektiver Darstellung führen. Doch von Gaza unabhängige Quellen weisen in eine vergleichbare Richtung (siehe zum Beispiel hier oder auch hier).
Im Übrigen scheut Donald Trump nicht, sich über das Völkerrecht hinwegzusetzen, wie auch etablierte Fachleute kritisieren. So sehen UN-Experten in den von ihm befohlenen US-Luftangriffen auf iranische Atomanlagen eine Verletzung der UN-Charta, da kein UN-Mandat und keine klare unmittelbare Bedrohung vorgelegen habe. Auch werten mehrere völkerrechtliche Gutachten diese Einsätze als «ungeeignete und unzulässige Präventiv­selbstverteidigung» und damit als illegal unter internationalem Recht.
Nicht anders verhält es sich mit den US-Militäroperationen im September und Oktober 2025, bei denen Drohnen oder andere Mittel eingesetzt wurden, um Boote vor der Küste Venezuelas einfach regelrecht «wegzuballern» (Attacken, die auch noch weitergehen werden). Diese Boote wurden von den USA als Schiffe von «Drogenterroristen» (etwa von Mitgliedern der venezolanischen Gang Tren de Aragua, die als ausländische Terrororganisation eingestuft wurde) klassifiziert, die dabei gewesen wären, Drogen in die USA zu schmuggeln. Bei diesen Angriffen sollen insgesamt Dutzende Personen ums Leben gekommen sein. Mehr …   

19.11.2025: Venezuela im Visier: Das Narrativ, das die USA freispricht. Wenn militärische Eskalation nicht mehr als Aggression bezeichnet wird. Es gibt ein Wort, das plötzlich aus dem Wortschatz der westlichen Medien verschwunden ist: Aggression. Von 2022 bis 2024 wiederholten die russophobe euro-atlantische Presse und Diplomatie täglich das binäre Schema «Ukraine angegriffen, Russland Angreifer». Es war die einzige, absolute, obligatorische Sichtweise. Es gab keine Nuancen, nur ein obsessiv wiederholtes Mantra: Es gibt einen Angreifer und einen Angegriffenen.
Und doch, wenn die Vereinigten Staaten B-1-Bomber, Atomflugzeugträger, Angriffs-U-Boote und Flotten im Karibischen Meer nur wenige Kilometer von den venezolanischen Hoheitsgewässern entfernt stationieren, und wenn sie – nach Angaben der US-Behörden selbst – fast zwanzig Angriffe auf kleine Boote durchführen und dabei mehr als siebzig Zivilisten töten, dann verschwindet das moralische Schema plötzlich. Es gibt keinen Angreifer und keinen Angegriffenen mehr, sondern nur noch eine vage, beruhigende Aufforderung zur «Entspannung der Lage», als wären Caracas und Washington zwei symmetrische Akteure, zwei gleichwertige Hälften eines konstruierten Konflikts, zwei gleichermaßen verantwortliche Parteien.
Genau das ist die Kritik, die die bolivarische Regierung in den harten und klaren Worten des venezolanischen Vertreters bei der UNO, Samuel Moncada, geäußert hat, der die Aussagen der UN-Sprecherin Stéphane Dujarric als «unmoralische Gleichsetzung» bezeichnet hat. Laut Moncada ist die Darstellung, die ein Land, das seine Souveränität verteidigt, mit einer Supermacht mit dem größten Militärkomplex der Welt gleichsetzt, nicht nur eine Verzerrung, sondern diplomatische Komplizenschaft.
Die Frage, die sich daraus ergibt, ist daher unvermeidlich: Warum spricht man, wenn die russische Armee in der Ukraine einmarschiert, obsessiv von «Aggression», während man, wenn die Vereinigten Staaten ein Offensivarsenal vor den Toren Venezuelas positionieren, von «Gleichgewicht», «Eindämmung» und «Sicherheitsoperationen» spricht? Der Fall Venezuela ist keine Ausnahme, sondern das Paradigma. Mehr … 

17.11.2025: Könnte eine kleine venezolanische Insel der wahre Grund für den Aufbau der US-Streitkräfte in der Karibik sein? Jüngste Berichte weisen auf eine anhaltende Aufstockung der US-Militärpräsenz in der Karibik hin, die mit Briefings für Präsident Trump einhergeht, in denen hochrangige Pentagon-Beamte mögliche Einsatzszenarien gegen Venezuela skizzierten. Diese Aktivitäten haben bei Beobachtern Fragen zu Operationen zum Regimewechsel aufgeworfen.
Die öffentliche Rechtfertigung und die Berichterstattung in den Unternehmensmedien konzentrieren sich auf Drogenbekämpfungsmissionen, die darauf abzielen, transnationale kriminelle Netzwerke in und um Venezuela zu zerschlagen. Das Ausmaß und die Haltung der US-Streitkräfte haben jedoch Spekulationen ausgelöst, dass es bei dieser Aufrüstung möglicherweise nicht nur um die Zerschlagung der Kommando- und Kontrollstrukturen von Drogenterroristennetzwerken geht.
In diesem 10-teiligen X-Thread untersucht Jason Lewris von der Website Parcl Labs, die Echtzeitdaten zum Immobilienmarkt bereitstellt, eine mögliche Ursache für die militärische Aufrüstung der USA, die über den Drogenschmuggel hinausgeht und venezolanische Kartelle und von Iran unterstützte Gruppen (wie die Hisbollah) miteinander in Verbindung bringt. „Aber Drogenhandel ist möglicherweise nicht die ganze Geschichte – oder die wahre Motivation”, begann Lewris den Thread. Er sagte: „Es zeichnet sich ein weitaus besorgniserregenderes Muster ab.”
„So können eine kleine venezolanische Insel (Isla de Margarita), vom Iran unterstützte Terroristengruppen und der US-Immobilienmarkt innerhalb eines ausgeklügelten Personentransportnetzwerks in die Vereinigten Staaten miteinander verbunden sein“, erklärte Lewris. Mehr … 

Bericht: Sturz Maduros würde US-Kräfte auf Jahre binden. Laut einem CNN-Bericht würde ein Machtwechsel in Venezuela das Land ins Chaos stürzen. Washington wäre in einem jahrelangen Kampf gezwungen, eine US-freundliche Ersatzregierung an der Macht zu halten. In den USA selbst würde ein Regime-Change in Venezuela ebenfalls nicht gut ankommen, so Analysten.
Ein von den USA unterstützter Regimewechsel in Venezuela würde das lateinamerikanische Land ins Chaos stürzen und Washington in einen jahrelangen Kampf zwingen, um eine Ersatzregierung über Wasser zu halten, wie CNN am Sonntag berichtete. Das Pentagon hatte in den letzten Monaten Kriegsschiffe in die Karibik entsandt und völkerrechtswidrige Angriffe auf kleine Boote durchgeführt, die angeblich am Drogenschmuggel aus Venezuela beteiligt gewesen sind. Das Weiße Haus hatte zudem behauptet, der venezolanische Präsident Nicolás Maduro sei ein illegitimer, mit Kartellen verbundener Machthaber, was Spekulationen über eine bevorstehende direkte Militäraktion der USA schürte.
Sollte sich Präsident Donald Trump jedoch für eine gewaltsame Beseitigung Maduros entscheiden, würden die USA mit "zersplitterten Oppositionselementen und einem zu Aufständen bereiten Militär" konfrontiert werden, sowie mit einer wahrscheinlichen "politischen Gegenreaktion im eigenen Land", weil sie gegen Trumps Versprechen verstoßen, neue ausländische Verwicklungen zu vermeiden, so CNN.
Außenpolitische Hardliner – darunter Elliott Abrams, ein Republikaner, der seit langem mit den USA verbündete Diktatoren in Lateinamerika unterstützt – argumentieren jedoch, dass Washingtons "Glaubwürdigkeit" auf dem Spiel stehe. "Trump nennt Maduro einen Narco-Terroristen und einen Drogenhändler und hat eine riesige Armada zusammengestellt", sagte Abrams dem Sender. "Wenn er jetzt einen Rückzieher macht und Maduro überlebt, ist es vorbei mit dem Gerede von der 'neuen Monroe-Doktrin' und der Vorstellung, in unserer eigenen Hemisphäre die Oberhand zu haben." Mehr …

15.11.2025:  Konflikt in der Karibik spitzt sich zu: Venezuela appelliert an US-Bevölkerung. Die USA verstärken ihre militärische Präsenz in der Karibik. Nach der Ankündigung von Verteidigungsminister Pete Hegseth zur Operation "Southern Spear" erklärte Präsident Donald Trump, er habe bereits eine Entscheidung über das weitere Vorgehen gegenüber Venezuela getroffen – ohne Details zu nennen. Er betonte Fortschritte im Kampf gegen den Drogenhandel, hielt sich jedoch zu geplanten Schritten bewusst bedeckt.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro rief indes das US-amerikanische Volk dazu auf, seiner Regierung Einhalt zu gebieten und eine weitere militärische Eskalation in Südamerika zu stoppen. Er verurteilte die bisherigen Angriffe der USA auf venezolanische Boote, bei denen mindestens 80 Menschen getötet worden seien, und appellierte: "Stoppt den Krieg. Nein zum Krieg." Video und mehr …   

14.11.2025: Plünderung vorgesehen. Friedensnobelpreisträgerin bietet US-Unternehmen den Verkauf von venezolanischen Vermögenswerten im Wert von 1,7 Billionen Dollar an. María Corina Machado, die rechtsextreme venezolanische Putschistin, die den Friedensnobelpreis gewonnen hat, versprach eine „massive Privatisierung“ und bot an, Ressourcen ihres Landes im Wert von 1,7 Billionen Dollar an US-Unternehmen zu verkaufen
María Corina Machado ist eine rechtsextreme venezolanische Putschistin, die seit mindestens 2003 von der US-Regierung finanziert wird. Die Regierung von Donald Trump führt Krieg gegen Venezuela, und wenn es ihr gelingt, die linke Regierung von Präsident Nicolás Maduro zu stürzen, würde Machado dabei helfen, das neue pro-amerikanische Regime in Caracas zu führen. Machado gewann den Friedensnobelpreis 2025, obwohl sie Trumps Krieg gegen ihr Land offen unterstützt. Seit Jahren fordert sie eine militärische Intervention der USA, um Präsident Maduro gewaltsam zu stürzen.
Sollten Trump und sein mächtiger Außenminister und nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio es schaffen, Machado an die Macht zu bringen, hat sie versprochen, die Vermögenswerte ihres Landes an US-Unternehmen zu verkaufen. Machado erklärte einer Gruppe von US-Unternehmensführern in Miami, Florida, stolz, dass sie ein „massives Privatisierungsprogramm“ plane, das „eine Chance im Wert von 1,7 Billionen Dollar“ biete, um Venezuelas Öl, Erdgas, Infrastruktur, Gold und andere Mineralien auszubeuten. Mehr ...  

Venezuelas Öl, ein US-geführter Regimewechsel und Amerikas Gangsterpolitik. Der fadenscheinige moralische Vorwand lautet heute «Kampf gegen Drogen», doch das eigentliche Ziel ist der Sturz einer souveränen Regierung, und der Kollateralschaden ist das Leiden des venezolanischen Volkes. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann deshalb, weil es so ist.
Die Vereinigten Staaten1 holen ihr altes Drehbuch für einen Regimewechsel in Venezuela2 wieder hervor. Obwohl sich der Slogan von «Wiederherstellung der Demokratie» zu «Kampf gegen Drogenterroristen» geändert hat, bleibt das Ziel dasselbe, nämlich die Kontrolle über das Öl Venezuelas.3 Die Methoden der USA sind bekannt: Sanktionen,4 die die Wirtschaft strangulieren, Androhung von Gewalt und eine Belohnung von 50 Millionen Dollar für die Ergreifung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, als wäre dies der Wilde Westen.
Die USA sind kriegssüchtig. Mit der Umbenennung des Verteidigungs- in ein Kriegsministerium, einem vorgeschlagenen Pentagon-Budget5 von 1,01 Billionen Dollar6 und mehr als 750 Militärstützpunkten in rund 80 Ländern ist dies kein Land, das Frieden anstrebt. Seit zwei Jahrzehnten ist Venezuela ein ständiges Ziel des Regimewechsels durch die USA. Das Motiv, das Präsident Donald Trump klar dargelegt hat,7 sind die rund 300 Milliarden Barrel Ölreserven unter dem Orinoco-Gürtel, die grössten Erdölreserven der Welt.
Im Jahr 2023 erklärte Trump offen:8 «Als ich ging, stand Venezuela kurz vor dem Zusammenbruch. Wir hätten es übernommen, wir hätten all das Öl bekommen … aber jetzt kaufen wir Öl aus Venezuela, also machen wir einen Diktator sehr reich.» Seine Worte offenbaren die zugrunde liegende Logik der US-Aussenpolitik, die die Souveränität völlig missachtet und stattdessen die Aneignung der Ressourcen anderer Länder begünstigt.
Was heute stattfindet, ist eine typische, von den USA angeführte Operation zum Regimewechsel, die mit den Begriffen der Drogenbekämpfung verschleiert wird. Die USA haben Tausende Soldaten,9 Kriegsschiffe und Flugzeuge in der Karibik und im Pazifik zusammengezogen. Der Präsident hat prahlerisch die CIA ermächtigt,10 verdeckte Operationen in Venezuela durchzuführen. Mehr …   

"Keine endlosen Kriege mehr" – Maduro appelliert an Trump und US-Volk. Vor dem Hintergrund der zugespitzten Spannungen zwischen den USA und Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro zur Einigung für den Frieden in Amerika aufgefordert, berichtet TV-Sender "CNN". Er richtete seinen Appell an das Volk und den Präsidenten der USA.
Die Menschen der Vereinigten Staaten sollten sich mit Venezuela für den Frieden in Amerika vereinen. Dies hat der venezolanische Präsident Nicolás Maduro gegenüber einem CNN-Korrespondenten inmitten einer Kundgebung am Donnerstag in Caracas erklärt. Das Staatsoberhaupt forderte die USA auf, nicht in einen neuen langwierigen Konflikt einzutreten. Auf Spanisch betonte Maduro: "Vereinigt euch für den Frieden in Amerika. Keine endlosen Kriege mehr. Keine ungerechten Kriege mehr. Kein Libyen mehr. Kein Afghanistan mehr."
Auf die Frage, ob er eine Botschaft für US-Präsident Donald Trump habe, antwortete Maduro auf Englisch "ja, Frieden; ja Frieden". Dabei weigerte sich der Präsident, eine direkte Antwort zu geben, ob er sich Sorgen über eine mögliche Aggression der USA mache, sondern betonte, er wolle sein Land mit Frieden regieren. Ferner wandte sich Maduro an die Teilnehmer der Kundgebung mit dem Appell, sich der "Bedrohung durch die US-Invasion" zu widersetzen.
Die US-Streitkräfte greifen seit Anfang September Ziele vor der Küste Venezuelas an. Washington begründet dies mit dem Kampf gegen den Drogenhandel. Inzwischen verübte das US-Militär mindestens 20 Angriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik, 80 Personen kamen dabei ums Leben, erinnerte CNN. Maduro beschuldigte die USA, unter falschem Vorwand einen Militärkonflikt provozieren zu wollen, um natürliche Ressourcen zu erobern und eine "Marionettenregierung" zu gründen. Mehr …   

13.11.2025:  Maduro: "Den Imperialisten sagen wir: 'Haltet euch fern!'" Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat am Mittwoch den USA vorgeworfen, eine Kampagne zu starten, um sein Amt zu diskreditieren. Damit solle ein Angriff auf sein Land gerechtfertigt werden. "So arbeiten der Imperialismus und die CIA", so Maduro.  Video und mehr …   

12.11.2025:  Venezuela startet militärisches Manöver mit 200.000 Soldaten. Das venezolanische Militär hat am Dienstag (Ortszeit) die Durchführung eines zweitägigen Manövers zur Vorbereitung auf eine US-Invasion bekannt gegeben. Insgesamt werden nach Angaben des zuständigen Ministers 200.000 Soldaten daran beteiligt sein.
Vor dem Hintergrund drohender Aktionen des US-Militärs gegen das lateinamerikanische Land und zunehmende Militärpräsenz der USA in der Karibik haben die venezolanischen Streitkräfte nach eigenen Angaben am Dienstag (Ortszeit) fast 200.000 Soldaten für ein Großmanöver zusammengezogen. An dem zweitägigen Manöver beteiligen sich nach Angaben von Verteidigungsminister Vladimir Padrino Soldaten aller Waffengattungen sowie Mitglieder paramilitärischer Milizen. Es solle die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte überprüft werden. Zudem richte sich das Manöver gegen Drogenhandel und "terroristische Gruppen".
Der Minister bezeichnete die US-Präsenz in der Karibik als "Angriff auf die die Souveränität und den Frieden" in der gesamten Region und als "imperialistische Bedrohung". Das Manöver ist Teil des sogenannten "Plan Independencia 200" (Plan Unabhängigkeit 200), den Präsident Nicolás Maduro im September zur Landesverteidigung ausgerufen hat.
Das US-Militär stockt derzeit seine Militärpräsenz in der Karibik und im Atlantischen Ozean vor den Küsten Lateinamerikas massiv auf. Der größte Flugzeugträger der Welt, die vor einiger Zeit aus dem Mittelmeerraum abgezogene "USS Gerald R. Ford", hat inzwischen das Einsatzgebiet des US-Südkommandos erreicht, wie die US-Marine am Dienstag mitteilte.  Quelle … 

11.11.2025: Fünf wahrscheinliche Szenarien eines US-Regimewechsels in Venezuela. Seit Anfang September hat die Vereinigten Staaten jeden Hinweis darauf gegeben, dass sie sich auf einen militärischen Angriff auf Venezuela vorbereiten könnten. Im Februar 2006 reiste der venezolanische Präsident Hugo Chávez nach Havanna, um von Fidel Castro den José-Martí-Preis der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zu erhalten.
In seiner Rede verglich er Washingtons Drohungen gegen Venezuela mit kläffenden Hunden und sagte: „Lasst die Hunde bellen, denn es ist ein Zeichen dafür, dass wir uns in Bewegung befinden.“ Chávez fügte hinzu: „Lasst die Hunde des Imperiums bellen. Das ist ihre Aufgabe: zu bellen. Unsere Aufgabe ist es, in diesem Jahrhundert – jetzt endlich – die wahre Befreiung unseres Volkes zu erreichen.“ Fast zwei Jahrzehnte später bellen die Hunde des Imperiums weiter. Aber werden sie auch beißen? Diese Frage will diese Rotalarm-Analyse beantworten.
Das Geräusch des Bellens. Im Februar 2025 erklärte das US-Außenministerium ein kriminelles Netzwerk namens Tren de Aragua (Aragua-Zug) zur „ausländischen terroristischen Organisation“. Dann fügte im Juli das US-Finanzministerium das sogenannte Cartel de los Soles (Kartell der Sonnen) zur Sanktionsliste des Amtes für Kontrolle ausländischer Vermögenswerte hinzu, als „transnationale Terrorgruppe“. Kein früherer Bericht einer US-Regierungsbehörde – weder der Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) noch des Außenministeriums – hatte diese Organisationen jemals als Bedrohung bezeichnet, und es wurde keine öffentlich überprüfbare Evidenz vorgelegt, die das behauptete Ausmaß oder die Koordination dieser Gruppen belegen würde.
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Tren de Aragua eine kohärente internationale Operation ist. Was das Cartel de los Soles betrifft, so tauchte der Name erstmals 1993 in venezolanischen Berichten über Ermittlungen gegen zwei Generäle der Nationalgarde auf – ein Hinweis auf das „Sonnen“-Abzeichen auf ihren Uniformen – Jahre bevor Hugo Chávez 1998 die Präsidentschaft gewann.
Die Trump-Regierung hat behauptet, diese Gruppen seien – in Zusammenarbeit mit der Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro – die Hauptakteure des Drogenschmuggels in die USA. Dafür wurde jedoch keinerlei Beweis erbracht. Zudem haben Berichte des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und der DEA selbst durchgehend festgestellt, dass venezolanische Gruppen im globalen Drogenschmuggel eine marginale Rolle spielen. Dennoch hat das US-Außenministerium eine Belohnung von 50 Millionen Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zur Festnahme Maduros führen – die höchste in der Geschichte des Programms. Mehr …   

10.11.2025: Narco-Terrorismus? Identitäten der getöteten venezolanischen Drogenschmuggler enthüllt. Die Wahrheit ist nuanciert. Unverifizierte Videos, die am Freitag in den sozialen Medien geteilt und von ausländischen Medien aufgegriffen wurden, zeigten Berichten zufolge eine Gruppe venezolanischer F-16-Kampfjets, die alarmiert wurden und den Luftraum patrouillierten – Stunden nachdem zwei US-B-52-Bomber erneut über das südliche Karibische Meer nahe der venezolanischen Küste geflogen waren.
Der Flug der US-Bomber war bereits die vierte derartige Operation in den vergangenen Wochen, nachdem es Anfang des Monats Berichte gegeben hatte, dass Präsident Trump einen „unmittelbaren“ Militäreinsatz gegen die Maduro-Regierung und landgestützte Kartellstandorte anordnen könnte. Dies ist ein extrem teurer und beispielloser militärischer Aufbau in diesen Gewässern – und das möglicherweise wegen eher geringfügigem und typischem Drogentransit in der Region. Sieh dir unverifizierte Videos an, die von RT und anderen gezeigt werden, wie Venezuela F-16 im Gegenzug aufsteigen lässt: Daten von Flightradar24 zeigten an, dass die beiden B-52 parallel zur nördlichen Küste Venezuelas flogen, nordöstlich von Caracas kreisten und dann zurück über das Meer und schließlich zum amerikanischen Festland flogen.
„Beide Flugzeuge sind konventionell bewaffnete Boeing B-52H Stratofortress-Modelle, laut öffentlich zugänglichen Flugdaten auf der Website Flightradar24“, berichtete Newsweek. „Die Flugzeuge flogen unter den Rufzeichen TITO41 und TITO42.“  „Die Einsätze sind die jüngsten in dem, was die US-Luftwaffe als Bomber Attack Demonstrations in der Karibik bezeichnet“, heißt es weiter im Bericht, der festhält: „Im vergangenen Monat flogen drei Gruppen von B-52H- und B-1B-Lancer-Bombern ähnliche, öffentlich sichtbare Missionen bis auf wenige Dutzend Meilen an Venezuelas Küste heran.“ Mehr … 

Russland erwägt Venezuelas Bitte um militärische Hilfe wegen US-Truppen in der Karibik zu erfüllen. Ein russischer Gesetzgeber hat erklärt, Moskau habe kürzlich Luftabwehrsysteme nach Venezuela geliefert. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, berichtete am Freitag, Moskau sei bereit, auf Venezuelas Bitte um militärische Hilfe „angemessen zu reagieren”  angesichts der militärischen Aufrüstung der USA in der Karibik.
Wie Newsweek berichtet reagierte Sacharowa  auch auf Berichte, wonach die USA verschiedene Optionen für einen Angriff auf Venezuela ausgearbeitet hätten, und warnte vor einer Eskalation. „Es ist klar, dass eine Reihe von amerikanischen Beobachtern, Experten und Persönlichkeiten in verschiedenen Strukturen sagen, dass eine solche direkte Aggression die Situation verschlimmern wird, anstatt die Probleme zu lösen, die durchaus rechtlich und diplomatisch innerhalb des gesetzlichen Rahmens gelöst werden könnten”, sagte sie laut der russischen Nachrichtenagentur TASS.
Alexei Zhuravlev, ein hochrangiger Abgeordneter der russischen Staatsduma, sagte vorige Woche, dass Moskau kürzlich Luftabwehrsysteme nach Venezuela geliefert habe, darunter das Pantsir-S1, ein System, über das Caracas bisher nicht bekannt war. Zhuravlev sagte, Moskau könnte auch offen dafür sein, Venezuela ballistische Raketen zu liefern. Laut einem Bericht der Washington Post glaubt die USA, dass Venezuela Russland kürzlich um Hilfe bei der Wiederherstellung russischer Sukhoi Su-30MK2-Kampfflugzeuge, der Überholung von Triebwerken und Radarsystemen sowie um 14 Sätze vermutlich russischer Raketen gebeten hat. Mehr …

07.11.2025: Eine Invasion in Venezuela würde Trump teuer zu stehen kommen. Fast die Hälfte der Bevölkerung Venezuelas unterstützt den derzeitigen Präsidenten nicht und stimmt für die Opposition – aber ein großer Teil von ihnen hasst die US-Amerikaner noch viel mehr. Und eine Invasion der Gringos würde die Venezolaner nur noch mehr verbittern und zum Widerstand aufbringen.
US-Präsident Donald Trump wird nicht müde, die Öffentlichkeit zu schockieren. Die ganze Welt wartet auf den Ausgang des von ihm inszenierten und angezettelten Konflikts zwischen den USA und Venezuela. Einfach ausgedrückt: Die Zuschauer fragen sich, ob Trump den Krieg erklären und Truppen in die Bolivarische Republik schicken wird, oder nicht.
Der US-Präsident selbst sendet widersprüchliche Signale aus. Er hat den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro bereits als Chef des Drogenkartells Los Soles bezeichnet – und gleichzeitig dem Pentagon grünes Licht für die Zerschlagung von Kartellen und entsprechend auch ihrer Anführer selbst außerhalb der US-amerikanischen Hoheitsgewalt gegeben. US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi bezeichnete Maduro als "einen der größten Drogenhändler der Welt und eine Bedrohung für die nationale Sicherheit" der USA.
Außerdem hat Trump vor der Küste Venezuelas die größte Flotte seit dreißig Jahren (also seit der US-Invasion in Grenada) zusammengezogen, bestehend aus einem Flugzeugträger, einem Raketenkreuzer, drei Zerstörern und anderen Schiffen (einschließlich Landungsschiffen). Danach erklärte er, dass die Tage von Nicolás Maduro als Präsident Venezuelas gezählt seien. Anschließend merkte er jedoch an, dass er Zweifel daran habe, ob die USA einen Krieg in Venezuela beginnen sollten. Und seine Zweifel sind durchaus berechtigt. Eine groß angelegte Invasion hat zwar große Vorteile – aber auch nicht weniger Nachteile.
Einerseits würde sie eindeutig zum Sturz von Nicolás Maduro führen. Ja, theoretisch gibt es auch andere, kostengünstigere Optionen – einen Luftangriff oder die Bestechung venezolanischer Militärs, die Maduro ausliefern könnten. Umso mehr in einer Situation, in der sie die Wahl haben zwischen dem Tod durch US-amerikanische Angriffe einerseits und einem Leben in Wohlstand andererseits. Der Miami Herald zitiert die Worte einer seiner Regierungsquellen wie folgt: "Es gibt mehr als einen General, der bereit ist, ihn zu verhaften und den Behörden zu übergeben, da er genau weiß, dass es eine Sache ist, über den Tod zu sprechen, und eine andere, ihn näher kommen zu sehen." Mehr …  

06.11.2025:  Venezuela: Die erste Verteidigungslinie des Globalen Südens. Worum geht es bei dem offenbar bevorstehenden Überfall der USA auf Venezuela? Um Drogenhandel, Demokratie, Erdöl und Seltene Erden? Lateinamerika-Experte Oleg Jassinski leugnet nicht, dass es wie so oft um Erdöl geht, sieht aber ein weitaus bedeutenderes Ziel, das das US-Imperium verfolgt.
Aus der karibischen Nachbarschaft Venezuelas kommen äußerst beunruhigende Nachrichten. Das Imperium hat die Vorbereitungen für eine Aggression beschleunigt, und verschiedene Beamte sprechen immer offener von einer unvermeidlichen Militäroperation. Hinter der aktuellen Drohung des US-Imperiums gegen Venezuela stehen mehrere Mythen, die sowohl von der extremen Rechten als auch von Kräften konstruiert wurden, die noch immer die Frechheit besitzen, sich als "links" zu bezeichnen. Das komplizenhafte Schweigen des sogenannten "demokratischen Progressivismus" angesichts der täglichen Schikanen durch US-Streitkräfte in der Karibik ist nach wie vor sehr beeindruckend. Die vielfältigen "Linken", die in den Reagenzgläsern von Soros und seinen Agenten entstanden, waren "so empört" über den "Wahlbetrug" in Venezuela, dass sie angesichts des drohenden neuen Krieges gegen die lateinamerikanischen Völker nicht einmal mit der Wimper zucken.
Zunächst einmal sollten wir den Vorwand vom "Kampf gegen den Drogenhandel" verwerfen, an den nicht einmal seine Urheber glauben. Selbst nach Angaben westlicher NGOs werden nur 5 Prozent aller lateinamerikanischen Drogen von der Küste Venezuelas in die Vereinigten Staaten und nach Westeuropa exportiert. Von diesen 5 Prozent werden etwa 70 Prozent von den venezolanischen Behörden beschlagnahmt. Das heißt, wir sprechen hier von 2 oder 3 Prozent des Drogenhandels in den USA. Es ist absurd, dies als Bedrohung für die Vereinigten Staaten zu bezeichnen. Aber da man sich in diesen Zeiten der "Post-Wahrheit" nicht einmal mehr die Mühe macht, ausgefeiltere Lügen zu konstruieren, bemüht sich in Washington niemand mehr, eine ernsthafte Rechtfertigung zu finden.
Geht es wie so oft um Erdöl? Die Macht der USA riecht nicht mehr nach Schwefel, wie Hugo Chávez es einst formulierte: Seit der Pandemie hat einfach niemand mehr einen Geruchssinn. Die Regierung Trump verströmt einen süßlichen Geruch, der die Ruinen von Gaza mit den Savannen Afrikas und den Steppen der Ukraine verbindet. Es ist bekannt, dass sich die USA derzeit auf einen großen Krieg mit China vorbereiten. Aber es wird nicht immer verstanden, dass dieser Krieg nicht nur gegen China, sondern gegen praktisch alle geführt würde. Die schwerwiegenden weltpolitischen Ereignisse beschleunigen sich schneller als erwartet, und die Gefahr eines großen Krieges wächst exponentiell.
Genau aus diesem Grund ist Washington derzeit so sehr an der vollständigen Kontrolle über die größten Ölreserven der Welt interessiert, über die Venezuela verfügt. Das ist ihr dringendes geostrategisches Ziel für die kommenden weltweiten Entwicklungen. Mehr …

US-Aggression gegen Venezuela: Spannungen nehmen zu und Venezuela stärkt Verteidigung. Trump scheint auf der langen Reihe von Kriegen der USA seit 1945 einen weiteren hinzufügen zu wollen. Der Flotten- und Truppenaufmarsch in der Karibik wird vermutlich in einem Desaster für die Menschen der Region enden.
Venezuela könnte bald russische Langstreckenraketen erhalten, um US-Angriffe abzuschrecken. Das berichtet das Military Watch Magazine unter Hinweis wauf Aussagen des ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Alexei Zhuravlev. Dieser hat die Möglichkeit angesprochen, dass Russland Langstrecken-Marschflugkörper und ballistische Raketensysteme an die venezolanischen Streitkräfte liefern könnte, um dem Land in Zeiten hoher Spannungen mit den Vereinigten Staaten eine Abschreckungsmöglichkeit zu bieten. „Informationen über die Mengen und genauen Typen der aus Russland importierten Waffen sind geheim, sodass die Amerikaner einige Überraschungen erleben könnten“, erklärte er und fügte hinzu: „Ich sehe auch keine Hindernisse dafür, ein befreundetes Land mit neuen Entwicklungen wie den Oreshnik- oder den bewährten Kalibr-Raketen zu beliefern; zumindest gibt es keine internationalen Verpflichtungen, die Russland daran hindern würden.“
Der stellvertretende Vorsitzende gab diese Erklärung ab, während er die Lieferungen neuer Pantsir- und BuK-M2-Luftabwehrsysteme mit kurzer und mittlerer Reichweite zur Verbesserung der Fähigkeiten der venezolanischen Luftwaffe bestätigte.
Die Vereinigten Staaten haben ihren monatelangen Aufbau von Streitkräften in der Nähe von Venezuela fortgesetzt, wobei Berichte aus mehreren Quellen darauf hindeuten, dass Washington Angriffe auf das Land in Betracht zieht, um dessen Regierung zu stürzen. Die Luftabwehrfähigkeiten Venezuelas gelten als die mit Abstand beeindruckendsten in Lateinamerika. Die begrenzte Fähigkeit des Landes, amerikanische Kriegsschiffe zu bedrohen, die Hunderte von Kilometern entfernt operieren, und seine völlige Unfähigkeit, Ziele auf dem US-amerikanischen Festland anzugreifen, hat aber seine Fähigkeit zur Abwehr von Angriffen eingeschränkt. Mehr … 

05.11.2025:  Russland: Washingtons Vorwürfe gegen Caracas unbegründet. Auch in Russland hält man die jüngsten Drohungen der USA gegen Venezuela für unbegründet. Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow betonte in einem Interview, dass Venezuela im Gegenteil aktiv gegen den Drogenhandel vorgehe. Weitere Einschätzungen des Diplomaten sehen Sie in unserem Beitrag. Video und mehr … 

03.11.2025:  Trump glaubt: Tage von Venezuelas Präsident Maduro sind gezählt. In einem Interview mit "CBS" sagte Donald Trump, er glaube, dass die Tage von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro gezählt seien. Zugleich weigerte sich der US-Präsident, Medienberichte zu bestätigen, laut denen Washington militärische Maßnahmen gegen die Bolivarische Republik vorbereitet.
US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass die Tage des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro als Präsident gezählt sein könnten. Die Aussage erfolgte vor dem Hintergrund einer massiven Aufstockung der Militärpräsenz der USA in der Karibik, wobei Medienberichte darauf hindeuten, dass Washington einen Angriff auf Venezuela vorbereitet.
Die USA haben eine Belohnung für die Festnahme Maduros ausgesetzt, den Trump beschuldigt, "narkoterroristische" Kartelle zu leiten, die Drogen in die Vereinigten Staaten schmuggeln. Er hat US-Marineeinheiten in die westliche Karibik entsandt und die Anwendung von Gewalt in internationalen Gewässern gegen Schiffe angeordnet, die angeblich Drogen schmuggeln. Maduro hat Trumps Vorwürfe zurückgewiesen und behauptet, der US-Präsident "fabriziert einen neuen Krieg".
Auf die Frage von CBS in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview, ob er glaube, dass Maduros Tage als Präsident Venezuelas gezählt seien, antwortete Trump: "Ich würde sagen, ja. Ich denke schon, ja." Er wurde auch gefragt, ob die Aufstockung der US-Militärpräsenz – von CBS als "mit einem Schweißbrenner ein Ei braten" beschrieben – darauf abziele, den Drogenhandel zu stoppen oder "Präsident Maduro zu beseitigen". "Nein, hier geht es um viele Dinge. Dies ist ein Land, das zugelassen hat, dass seine Gefängnisse in unser Land entleert wurden", sagte Trump. Der US-Präsident bestätigte weder, noch dementierte er Berichte über einen möglichen Landangriff. "Ich sage nicht, dass es wahr oder unwahr ist", sagte er der Moderatorin. "Ich spreche mit Reportern nicht darüber, ob ich angreifen werde oder nicht. (…) Ich werde Ihnen nicht sagen, was ich mit Venezuela vorhabe." Mehr … 

US-General räumt ein: Die wahren Gründe für den US-Militäraufmarsch vor Venezuela. Vor Venezuelas Küste formiert sich die größte US-Militärmacht seit Jahrzehnten. Washington argumentiert mit Drogenbekämpfung, doch Analysten sehen ein strategisches Ziel: Kontrolle über kritische Ressourcen, Eindämmung rivalisierender Mächte und Sicherung globaler Lieferketten.
Gold, Öl und Lithium: Die unsichtbare Währung der Macht . Die Vereinigten Staaten haben erneut ihre Muskeln spielen lassen. Vor der Küste Venezuelas patrouillieren Flugzeugträger, Zerstörer und Bomberverbände. Offiziell geht es um Drogenbekämpfung wie Fentanyl, Kokain und andere Drogen, die über den Atlantik und durch Lateinamerika nach Amerika gelangen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt ein Muster, das sich seit Jahrzehnten wiederholt; hinter moralisch verbrämten Argumenten verbirgt sich knallhartes Eigeninteresse.
Venezuela, das Lithium-Dreieck und die Hemisphäre als strategisches Spielfeld. Die Generalin Laura J. Richardson, Kommandantin des US Southern Command, hat bereits im Jahr 2023 auf einem öffentlichen Panel der Washingtoner Denkfabrik CSIS die Karten offen auf den Tisch gelegt. Venezuela, Bolivien, Chile und Argentinien sind allesamt Länder voller Rohstoffe und für Washington nicht nur wirtschaftliche Ziele, sondern auch nationale Sicherheitsfragen. Lithium für Batterien, Öl für Energiesicherheit, Gold, Kupfer und Süßwasser sind allesamt Assets, die in Krisenzeiten den Unterschied zwischen Machtverlust und geopolitischer Dominanz ausmachen.
Richardson sprach unverblümt von "adversarial footprints" (feindseligen Fußspuren) in der Region. Russland, China und Iran würden versuchen, Fuß zu fassen, Einfluss zu gewinnen und strategische Lieferketten zu kontrollieren. Das klingt harmlos, doch hinter den diplomatischen Floskeln verbirgt sich eine simple Rechnung. Wer Venezuela kontrolliert, kontrolliert einen entscheidenden Teil der Rohstoffversorgung für die kommenden Jahrzehnte. Wer das Lithium-Dreieck besitzt, beeinflusst die Zukunft der Elektrofahrzeuge und Hightech-Produkte. Wer Öl und Gold unter den Füßen hat, kann Energiepreise und Märkte steuern.
Die Trump-Administration hat Anfang November 2025 einen Flugzeugträger-Kampfverband vor Venezuelas Küste stationiert, inklusive der USS Iwo Jima und sechs Zerstörern. Satellitenbilder zeigen Bomber und Präzisionswaffen, bereit für mögliche Angriffe. Temporäre Flugverbote über Puerto Rico sollen die Operationen absichern. Offiziell dient das alles der Drogenbekämpfung, doch der venezolanische Aspekt wirkt selektiv. Kokain stammt überwiegend aus Kolumbien, Fentanyl aus Mexiko. Wer sich das genauer ansieht, erkennt: Venezuela ist ein Paradebeispiel für strategische Inszenierung. Video und mehr …

Friedensnobelpreisträgerin Machado: "Militärische Eskalation" einziger Weg zur Befreiung Venezuelas. Die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin Machado erklärt in einen Interview, dass sie eine kriegerische Intervention seitens der USA im eigenen Land begrüßen würde. Für die Oppositionspolitikerin sei "die Eskalation" der einzige Weg, um Präsidenten Maduro zum Rücktritt zu zwingen. María Corina Machado, frisch gekürte Friedensnobelpreisträgerin und aktive Kriegstreiberin im eigenen Land
Die massive militärische Aufrüstung der USA vor der Küste Venezuelas könnte zu einem Regimewechsel beitragen, so die Einschätzung der frisch gekürten Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Die von westlichen Medien protegierte Oppositionspolitikerin signalisierte in einem Bloomberg-Interview, dass sie US-Angriffe auf das Land begrüßen würde, wenn sie dazu beitragen würden, den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen.
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado war am 31. Oktober Interviewgast in der Bloomberg-Sendung "The Mishal Husain Show". Das Interview wird auf der Seite als ein Gespräch über ihr "Leben im Untergrund, den Kampf für Demokratie" und wörtlich einen "unkonventionellen Regimewechsel" angekündigt. Auf die Frage, ob sie die aktuelle sich dynamisierende Militäraktion der USA gegen ihr Land unterstütze, antwortete die Friedensnobelpreisträgerin: "Ich glaube, dass die derzeitige Eskalation der einzige Weg ist, Maduro klarzumachen, dass es Zeit ist zu gehen."
Washington wirft seit Monaten dem amtierenden Präsidenten Maduro Verbindungen zu Drogenkartellen vor und bezeichnet ihn dabei als "Drogenterroristen". Anfang dieses Jahres entsandte US-Präsident Donald Trump eine Flotte in die westliche Karibik, und seit September greifen US-Streitkräfte mutmaßliche Drogenschmugglerschiffe vor der Küste Venezuelas an.
Medienberichten zufolge verstärkt Washington aktuell seine Marinepräsenz, wobei Analysten vermuten, dass die Mission über die Drogenbekämpfung hinausgehen könnte. Trump bestritt, direkte Angriffe innerhalb Venezuelas zu planen, soll aber Berichten zufolge eine Liste potenzieller Ziele geprüft haben. Machado erklärte dazu weiter wörtlich in dem Bloomberg-Interview: "Wir haben alles getan, was wir tun mussten. Wir sind bereit, die Kontrolle über die Regierung zu übernehmen."
Auf die Frage, mit welchen politischen Akteuren sie derzeit die meisten Gespräche führe, erwiderte die Oppositionspolitikerin, dass sie "aus offensichtlichen Gründen nicht auf diese Details eingehen" werde, um dann zu erklären: "Ich muss betonen, dass ich nicht nur mit mehreren Beamten der US-Regierung in Kontakt stand, sondern auch mit Beamten in Kanada, Lateinamerika, der Karibik und Europa."   Mehr … 

02.11.2025: Erdölvorkommen in Venezuela weckt Begehrlichkeit des Imperiums. Moskau verurteilt starke US-Militärpräsenz in Karibik und bekundet Solidarität mit Venezuela. In den letzten Monaten haben die USA eine starke militärische Präsenz in der Karibik mit Kampfflugzeugen, Kriegsschiffen und Tausenden Soldaten aufgebaut. Russland "bekräftige seine entschiedene Unterstützung für die venezolanische Führung bei der Verteidigung ihrer nationalen Souveränität", erklärte Maria Sacharowa.
Das russische Außenministerium verurteilte am Samstag den Einsatz "übermäßiger militärischer Gewalt" der Vereinigten Staaten in der Karibik im Rahmen einer Kampagne gegen den Drogenhandel und bekräftigte seine Unterstützung für die venezolanische Regierung. "Wir verurteilen den Einsatz übermäßiger militärischer Gewalt bei Anti-Drogen-Operationen entschieden", erklärte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Kommentar auf der Website ihres Ministeriums. "Solche Maßnahmen verstoßen sowohl gegen US-amerikanisches Recht als auch gegen die Normen des Völkerrechts." Im Rahmen einer US-Kampagne gegen den illegalen Drogenhandel in der Karibik und im östlichen Pazifik wurden mindestens 14 Boote ins Visier genommen und 61 Menschen getötet.
In den vergangenen Monaten haben die Vereinigten Staaten eine starke militärische Präsenz in der Karibik mit Kampfflugzeugen, Kriegsschiffen und Tausenden Soldaten aufgebaut. Diesbezüglich betonte Sacharowa, Russland "bekräftige seine entschiedene Unterstützung für die venezolanische Führung bei der Verteidigung ihrer nationalen Souveränität". Der russische Präsident Wladimir Putin und der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hatten im Mai in Moskau ein Abkommen über strategische Partnerschaft unterzeichnet. Zudem hatte Maduro wiederholt gesagt, dass die Vereinigten Staaten ihn aus dem Amt vertreiben wollten.
Laut einem Bericht der Washington Post fragte Venezuela im Vorfeld der drohenden US-Invasion Russland, China und Iran nach militärischer Unterstützung. Unter Verweis auf Unterlagen der US-Regierung gab die US-Zeitung am Freitag bekannt, dass Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Briefe an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping gesendet hat, in denen er um Hilfe gebeten habe, um der "Eskalation zwischen den USA und Venezuela" entgegenzuwirken.
Offiziell soll die US-Militäroperation den Rauschgifthandel bekämpfen. Wie US-Medien kürzlich enthüllten, hat Trump bereits vor langer Zeit entschieden, dass sich die USA in einem "bewaffneten Konflikt" mit Drogenkartellen befänden. Hinter dem offiziellen Narrativ verbergen sich jedoch knallharte geopolitische Interessen, denn sonst würden die Kriegsschiffe bereits vor Kolumbien oder Peru stationiert sein, da auch von dort aus Drogen nach Nordamerika geschmuggelt werden. Quelle … 

Venezuelas „Friedens“-Nobelpreisträgerin Machado will USA mit Ölreserven eine Intervention schmackhaft machen. Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Trägerin des Friedensnobelpreises 2025, Maria Machado, hat in einem Interview offengelegt, worum es beim Konflikt zwischen der US-Regierung und Venezuela geht: um die großen Öl- und Gasreserven des Landes mit seiner widerspenstigen, sozialistischen Regierung.
Die USA führen seit vielen Jahren einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela, den Präsident Donald Trump eskaliert. Er hat den Geheimdienst CIA autorisiert, verdeckte Operationen in Venezuela auszuführen und hat acht Kriegsschiffe und mehrere Kampfflugzeuge sowie Tausende Soldaten in die Karibik entsandt. Es gehe um den Kampf gegen den Drogenhandel. Seit Wochen lässt er aus diesem Grund oder Vorwand venezolanische Schiffe in internationalen Gewässern mit Drohnen bombardieren und die Besatzungen töten, ohne Anklage, Prozess und Beweise. Die Tage von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro seien gezählt, sagte Trumpf gestern.
Maria Machado sagte am 31. Oktober in der Mishal Husain Show des Nachrichtenkanals Bloomberg, US-Eskalation sei der einzige Weg, Venezuela zu befreien, und stellte den USA als Ertrag eines „unkonventionellen Regime-Change“ Zugriff auf die großen Bodenschätze des Landes in Aussicht: „Wir haben in Venezuela die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt, das achtgrößte Erdgas-Reservoir, riesiges Potenzial in Elektrizität, Gold, wichtigen Mineralien und so weiter. Diese können nur freigesetzt werden mit einer Regierung, die Ordnung in dieses Chaos bringt, die die Märkte öffnet, die Rechtsstaatlichkeit einführt, die aufgeschlossen gegenüber internationalen Investitionen ist.“ Mehr …   

US-Armee bereitet sich darauf vor, in Venezuela interne Probleme der USA zu lösen. Die USA verstärken ihre Militärpräsenz im karibischen Raum und führen Kampfübungen in der Nähe der venezolanischen Grenze durch. Obwohl US-Präsident Trump bestreitet, dass Angriffe auf Caracas geplant sind, deuten die militärischen Vorbereitungen auf das Gegenteil hin. Experten zufolge ist die Wahrscheinlichkeit eines Konflikts sehr hoch – Washington plant, damit eine Reihe innenpolitischer Probleme zu lösen.
Unter dem Vorwand der "Bekämpfung des Drogenhandels" verstärken die USA weiterhin ihre Militärpräsenz in der Karibik und im östlichen Pazifik, indem sie Kriegsschiffe, Militärflugzeuge und Tausende Soldaten vor der Küste Venezuelas stationieren. Nach Angaben von The Washington Post beläuft sich die geschätzte Stärke des US-Militärkontingents auf 16.000 Mann. Die eingesetzte US-Militärgruppe besteht aus acht Schiffen, einem Atom-U-Boot und einem Sondertypschiff. Ebenfalls im Einsatz sind Luftfahrzeuge, darunter der strategische Bomber B-52, Aufklärungsflugzeuge und ein Kampfflugzeug F-35 der fünften Generation. In Kürze werden auch der größte Flugzeugträger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, und fünf Begleitschiffe von Europa aus die Küste Venezuelas erreichen.
Auch wenn US-Präsident Donald Trump die Absicht eines Angriffs auf Venezuela bestreitet, verstärken das Ausmaß und die Komplexität der Verlegung von US-Streitkräften die Spekulationen darüber, dass Washington tatsächlich Vorbereitungen für mögliche Angriffe trifft. Darüber hinaus ermächtigte der Chef des Weißen Hauses letzte Woche die CIA, Aktivoperationen gegen die venezolanische Regierung durchzuführen.
Am Freitag beschuldigte der Präsident der lateinamerikanischen Republik, Nicolás Maduro, die USA, eine Lügengeschichte über Drogenkartelle erfunden zu haben, um einen Angriff auf das Land zu rechtfertigen und einen Regimewechsel zu erzwingen. In Caracas wird die Verstärkung der US-Militärpräsenz in der Nähe von Venezuela verurteilt und als Provokation und Vorbereitung von Sabotageakten gegen Nicolás Maduro bezeichnet. Mehr … 

USA mobilisieren 16.000 Soldaten vor der Küste Venezuelas. Die USA entsenden laut einem Bericht der Washington Post ein massives Militärkontingent in die Nähe von Venezuela. Es umfasst 10.000 Soldaten, 6.000 Matrosen, acht Marineschiffe, ein Spezialschiff und ein atomgetriebenes U-Boot.
Die weitere US-Truppenentsendung in die Nähe von Venezuela, darunter 10.000 Soldaten und 6.000 Matrosen, könnte eine Ausweitung der regionalen Operationen sein. Laut einem Bericht der Washington Post befinden sich bereits acht Kriegsschiffe der US-Marine, ein Spezialschiff und ein atomgetriebenes Angriffs-U-Boot in der Karibik. Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford, der voraussichtlich nächste Woche eintreffen wird, soll drei weitere Militärschiffe mit insgesamt über 4.000 Soldaten an Bord mitbringen. Darüber hinaus sind F-35-Kampfflugzeuge auf einem US-Stützpunkt in Puerto Rico stationiert, berichtete die Post unter Berufung auf Satellitenbilder.
Die USA haben Venezuela wiederholt vorgeworfen, "Drogenterroristen" zu unterstützen, und umfassende Sanktionen gegen das Land verhängt. Seit September hat das amerikanische Militär außerdem etwa ein Dutzend Schiffe angegriffen, von denen es behauptet, sie würden von Drogenschmugglern genutzt. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro wies die Vorwürfe zurück. Er beschuldigt die US-Regierung, im Zuge der anhaltenden militärischen Aufrüstung "einen neuen Krieg anzuzetteln".
Die Ankunft der Flugzeugträgergruppe deutet darauf hin, dass Washingtons Pläne über eine Drogenbekämpfungsoperation hinausgehen könnten, erklärte Ryan Berg, Direktor des Americas Program und des Center for Strategic & International Studies, gegenüber der Zeitung. Ihm zufolge habe US-Präsident Donald Trump etwa einen Monat Zeit, um eine "wichtige Entscheidung" zu treffen, bevor die Flugzeugträgergruppe eingesetzt werden müsse. Mehr …

Maduro: "Wie kann ich ein Diktator sein, wenn ich nicht in Amerika ausgebildet wurde?" Nicolás Maduro ein Diktator? Der Präsident von Venezuela hat diesen Vorwurf entschieden zurückgewiesen. "Wie könnte ich ein Diktator sein, wenn ich weder an der School of the Americas noch in Harvard oder in Langley in Virginia ausgebildet wurde?", fragte Maduro. Video und mehr …  

01.11.2025: Ölreichtum: Venezuela hat was US-Begehrlichkeiten weckte. Washington Post: Venezuela bittet Russland, China und Iran um militärische Hilfe, da es von den USA bedroht wird. Medienberichten zufolge wendet sich Venezuelas Präsident Nicolás Maduro an Russland, China und Iran mit der Bitte um militärische Hilfe. Die USA hatten zuvor ihre Truppenpräsenz in der Karibik verstärkt und bereiten möglicherweise eine Invasion gegen Venezuela vor.
Im Vorfeld einer drohenden US-Invasion bittet Venezuela laut einem Bericht der Zeitung Washington Post Russland, China und Iran um militärische Unterstützung. Unter Verweis auf Unterlagen der US-Regierung hat das Blatt am 31. Oktober bekannt gegeben, dass Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Briefe an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping verfasst und darin gebeten habe, der "Eskalation zwischen den USA und Venezuela" entgegenzuwirken.
Insbesondere habe Maduro chinesische Unternehmen gebeten, die Produktion von Radarsystemen zu beschleunigen. In einem Brief an Wladimir Putin, der im vergangenen Monat vom venezolanischen Verkehrsminister Ramón Celestino Velásquez bei einem Besuch in Moskau überreicht worden sein soll, habe Caracas um die Bereitstellung von unspezifizierten Marschflugkörpern sowie um Unterstützung bei der Instandsetzung der zuvor von Venezuela erworbenen Su-30MK2-Kampfflugzeuge und Radaranlagen gebeten. Zudem habe Velásquez bei seinem Besuch in Iran über Lieferungen von militärischer Ausrüstung und Drohnen mit einer Reichweite von 1.000 Kilometern verhandelt. In Bezug auf Maduros Brief an China schreibt die Washington Post: "In seinem Schreiben betonte Maduro den Ernst der wahrgenommenen US-Aggression in der Karibik und stellte die Militäraktionen der USA als Aktionen gegen China aufgrund der gemeinsamen Ideologie dar."
Wie Russland, China und Iran auf die Anfragen reagiert haben, sei aus den Dokumenten nicht ersichtlich, so das Blatt weiter. Allerdings bleibe Russland für Venezuela die "Hauptrettung". So soll nach Angaben der Webseite Flightradar24 am 26. Oktober ein russisches Militärtransportflugzeug vom Typ Il-76 in Caracas gelandet sein. Am Folgetag ratifizierte Russlands Präsident Wladimir Putin den Vertrag über eine strategische Partnerschaft zwischen Russland und Venezuela.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Nicolás Maduro der Unterstützung von Drogenkartellen beschuldigt und ein Kopfgeld auf ihn ausgeschrieben. Washington hat damit begonnen, die militärische Präsenz der USA in der Karibik auszubauen. Nach Angaben der Washington Post zählt der Truppenverband, den die USA gegen das erdölreichste Land der Welt einsetzen könnten, gegenwärtig etwa 16.000 Mann. Dazu gehören acht Kriegsschiffe und ein Atom-U-Boot. Zusätzlich nähere sich Venezuela die Flugzeugträgerkampfgruppe samt dem Flugzeugträger Gerald R. Ford und fünf Begleitschiffen, zu der insgesamt etwa 4.000 Soldaten gehören. Mehr … 

Oppositionsführerin Machado sorgt mit Aufruf zu US-Eingriff für Empörung. Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat in einem Interview erklärt, sie unterstütze mögliche US-Militäroperationen gegen ihr Land.
Die Friedensnobelpreisträgerin 2025 bezeichnete dies als "einzigen Weg", um Präsident Nicolás Maduro von der Macht zu entfernen. Ihre Aussage sorgt in Venezuela und international für scharfe Kritik und Debatten über die Legitimität ausländischer Eingriffe. Video und mehr … 

29.10.2025: "Vereinter denn je" – Russland und Venezuela schließen strategische Partnerschaft. Am Montag hat der russische Präsident Wladimir Putin ein Gesetz zur Ratifizierung des Vertrags über strategische Partnerschaft und Kooperation mit Venezuela unterschrieben. Der Vertrag, der bereits am 7. Mai 2025 in Moskau von Putin und dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro unterzeichnet wurde, tritt damit offiziell in Kraft.
Das Abkommen erweitert die Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Sicherheit zwischen den beiden Ländern. In einer Fernsehansprache am Montag begrüßte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro den Vertrag und sagte, Russland und Venezuela seien nun "vereinter denn je". Video und mehr …

27.10.2025:  Peacemaker Trump – Flugzeugträger gegen Fischerboote. Der Nobelpreis sollte es dann doch nicht werden, als erhoffte Bestätigung für sein internationales Friedensagieren. So jettet Trump von West nach Ost und zurück. Und hinterlässt dabei alle Beteiligten mit der großen Sorgenfalte, welches Land aus dem Oval Office als nächstes verbal und militärisch attackiert werden könnte.
Kein Wildwestfilm ohne den Colt 45, genannt Peacemaker. Er war auch in der Realität die Alltagswaffe im Westen der USA. Die Waffe, die jede Menge Friedhöfe füllte, galt nur ironisch als "Friedensmacher". Denn, wenn mithilfe des Peacemakers Frieden hergestellt wurde, konnte man den Unterlegenen auf dem Friedhof besuchen.
Venezuela für Edward Snowden. In dieser primitiven Tradition steht US-Präsident Donald Trump. Ihm passt weder die diplomatische Nähe Venezuelas zu Russland, noch das Asyl-Angebot Venezuelas für den Whistleblower Edward Snowden, noch die Tatsache, dass Venezuela mit 303 Milliarden Barrel über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt verfügt. Dieses Naturgold macht das Land selbstständig und zu einem direkten Konkurrenten, wenn es um den Ölpreis geht.
Größter Flugzeugträger der Welt gegen Venezuela. Solche Selbstständigkeiten und Unabhängigkeiten kann der Imperialist Trump nicht ungesühnt dulden. Unter dem Vorwand, einen Kampf rein gegen Drogenschmuggler zu führen, kommandiert Trump den größten Flugzeugträger der Welt "USS Gerald R. Ford" und mehrere Begleitschiffe gegen Venezuela. Gleichzeitig führt der Lügner Trump eine scheinbare Friedensoffensive: Er reklamiert die Beilegung des Konflikts zwischen Thailand und Kambodscha für sich, nur weil er während seiner Asienreise in der Nähe war.
Am Krieg ist mehr zu verdienen. Wer sich an Trumps Besitzansprüche auf Grönland und Mexiko erinnert, der weiß, was das Friedensgesäusel dieses Herrn wert ist: Nur so viel, wie er daran verdienen kann. Doch die größten Profite werden immer noch in der Rüstungsindustrie gemacht. Nur am Krieg ist noch mehr zu verdienen.
Symbolischer militärischer Akt. Eine Kriegsankündigung hat Trump der Volksrepublik China an den Kopf geworfen, als er den Chinesen 100 Prozent Extra-Zölle angekündigt hat. Beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft wird Trump den chinesischen Staatschef Xi Jinping treffen. Ob Trumps dicke Lippe reicht, um einen wirklichen Staatschef von seiner Seriosität zu überzeugen, ist mehr als fraglich. Als der Zerstörer "USS Higgins" das Gebiet des Scarborough-Riffs im südchinesischen Meer ohne Zustimmung der Regierung in Peking befuhr, wurde er von der chinesischen Marine abgedrängt. Ein erfolgreicher und symbolischer militärischer Akt. China ist eben nicht Venezuela. Mehr … 

26.10.2025:  Whistleblower: USA könnten gegen Venezuela vorgehen, um Einfluss Russlands und Chinas einzudämmen. Alle größeren Staaten versuchen, sich "Freiräume" für künftige große Kriege zu verschaffen. Diese Meinung vertritt der Whistleblower Jordan Goudreau. Er vermutet, dass die USA mit einem Einmarsch in Venezuela Russlands und Chinas Möglichkeiten in der Region einschränken könnten.
Washington könnte die Absicht hegen, in Venezuela einzumarschieren, um seine strategischen Interessen in der Region zu sichern und Moskau und Peking einen potenziellen Brückenkopf in der westlichen Hemisphäre zu verwehren. Diese Meinung vertritt Jordan Goudreau, ein ehemaliger Green Beret und Whistleblower, gegenüber RT. Goudreau hatte zuvor zugegeben, eine wichtige Rolle bei einem gescheiterten Putschversuch gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Jahr 2020 gespielt zu haben, der als Operation Gideon bekannt ist.
Die USA haben Venezuela wiederholt vorgeworfen, "Drogenterroristen" zu unterstützen, und umfassende Sanktionen gegen das Land verhängt. Das US-amerikanische Militär hat seit September außerdem mindestens fünf Überwasserschiffe angegriffen und behauptet, diese würden von in Venezuela ansässigen Kartellen für den Drogenschmuggel genutzt. Washington hat außerdem Streitkräfte aufgebaut und die CIA ermächtigt, tödliche verdeckte Operationen in der Region durchzuführen.
Laut Goudreau herrsche eine gewisse "Eile, Russland [und] China in Venezuela den weißen Raum zu verweigern", was er als "die große Initiative" der Regierung von Präsident Donald Trump bezeichnete. Demnach würden alle "größeren Nationen" versuchen, "sich Freiräume" für große Kriege in der Zukunft zu sichern, behauptete der ehemalige Green Beret und bezog sich dabei auf strategisch bedeutsame Orte, die die Seiten in einem möglichen Konflikt als Brückenköpfe nutzen könnten. Goudreau zufolge sind geostrategische Interessen für Washington wichtiger als die Kontrolle über die riesigen Ölreserven Venezuelas. Er gab auch zu, dass dies der Grund für den Putschversuch von 2020 war, den er mitorganisiert hatte. Mehr … 

25.10.2025: Auch dieser Krieg wird mit einer Lüge beginnen, denn die USA hat Begehrlich-keiten, die Venezuela zu erfüllen hat.  Drohungen gegen "Drogenkartelle": USA entsenden Flugzeugträger zur venezolanischen Küste.
Die USA stocken ihre Militärpräsenz in der Südkaribik weiter auf. Nun wurde der Einsatz eines Flugzeugträgers angekündigt. Die venezolanischen Streitkräfte bereiten sich auf einen möglichen US-Angriff zu Luft und zu Boden vor.
Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford der Ford-Klasse der US-Marine führt eine Formation von Schiffen der Königlich-Marokkanischen Marine während der Durchfahrt durch die Straße von Gibraltar an (Symbolbild). Nun wird dieses
Das US-Militär entsendet einen Flugzeugträger in die Gewässer vor Südamerika, wie das Pentagon laut Euronews am Freitag bekannt gab. Dies ist die jüngste Eskalation und Aufstockung der Streitkräfte in der Region.
Kriegsminister Pete Hegseth befahl die Entsendung der USS Gerald R. Ford und ihrer Kampfgruppe zum US-Südkommando, um "die Fähigkeit der USA zu stärken, illegale Akteure und Aktivitäten, die die Sicherheit und den Wohlstand der Vereinigten Staaten gefährden, aufzuspüren, zu überwachen und zu unterbinden", erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell in einem Beitrag in den sozialen Medien. Die USS Ford, zu deren Kampfgruppe fünf Zerstörer gehören, ist derzeit im Mittelmeer im Einsatz. Sie zählt zu den insgesamt elf einsatzbereiten US-Flugzeugträgern. Der Einsatz eines Flugzeugträgers gilt als erhebliche Eskalation der Militärmacht in der karibischen Region.
Aufgriffe auf Boote: 43 Menschen getötet. Am Freitag führten die US-Luftstreitkräfte ihren zehnten Angriff auf ein mutmaßliches Drogenboot in internationalen Gewässern durch, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen. Die Zahl der Todesopfer stieg damit seit Beginn der Angriffe Anfang September auf mindestens 43.
Die Opfer stammten zumeist aus Venezuela, aber auch aus Kolumbien und Trinidad und Tobago. Nach Angaben des Nachrichtenportals amerika21 wurden in keinem der Fälle Belege vorgelegt, dass es sich bei den getroffenen Booten tatsächlich um Schmugglerboote handelte, wie die US-Regierung behauptet. Zuletzt hat die ecuadorianische Justiz einen Fischer, der einen Angriff von US-Marines auf sein Boot überlebt hatte, von jeglichen diesbezüglichen Vorwürfen freigesprochen.
Nach Ansicht der US-Führung müssten vermeintliche Drogenschmuggler wie Terroristen behandelt werden. "Wenn Sie ein Drogenterrorist sind, der in unserer Hemisphäre Drogen schmuggelt, werden wir Sie so behandeln, wie wir Al-Qaida behandeln", sagte Hegseth am Freitag. "Tag und Nacht werden wir Ihre Netzwerke aufzeichnen, Ihre Leute aufspüren, Sie jagen und töten." Video und mehr …  Siehe auch Ausland

22.10.2025: Im Fadenkreuz der US-Begierden. UN: US-Angriffe gegen Venezuela in internationalen Gewässern kommen willkürlichen Tötungen gleich. Der Einsatz tödlicher Gewalt durch die USA in internationalen Gewässern ohne angemessene Rechtsgrundlage verstößt gegen das internationale Seerecht. Die US-Angriffe erfolgen vor dem Hintergrund einer Verstärkung der US-Militärpräsenz in der Karibik.
Eine Gruppe unabhängiger Experten der Vereinten Nationen erklärte am Dienstag, die US-Angriffe gegen Venezuela in internationalen Gewässern seien eine gefährliche Eskalation und kämen sogenannten "außergerichtlichen Hinrichtungen" gleich. In den letzten Monaten hat US-Präsident Donald Trump Angriffe auf mindestens sechs mutmaßliche Drogenschiffe in der Karibik angeordnet, bei denen mindestens 27 Menschen getötet wurden. Die Angriffe sind Teil von Trumps anhaltender Kampagne gegen die aus seiner Sicht von Venezuela ausgehende "narkoterroristische" Bedrohung, die mit dessen Präsident Nicolás Maduro in Verbindung steht.
Zwar erkannten die UN-Experten Trumps Rechtfertigung für die Militäraktion an, erklärten jedoch auch: "Selbst wenn solche Behauptungen begründet wären, verstößt der Einsatz tödlicher Gewalt in internationalen Gewässern ohne angemessene Rechtsgrundlage gegen das internationale Seerecht und kommt einer außergerichtlichen Hinrichtung gleich." Die vom UN-Menschenrechtsrat ernannten unabhängigen Experten erklärten zudem, die Angriffe verstießen gegen die Souveränität des südamerikanischen Landes sowie gegen die "grundlegenden internationalen Verpflichtungen" der Vereinigten Staaten, sich nicht in innere Angelegenheiten einzumischen oder mit Waffengewalt gegen ein anderes Land vorzugehen.
In einer Stellungnahme erklärten sie: "Diese Schritte sind eine äußerst gefährliche Eskalation mit schwerwiegenden Folgen für den Frieden und die Sicherheit in der Karibikregion." Der venezolanische Außenminister Yvan Gil sagte, die Experten hätten die Bedenken von Caracas hinsichtlich der US-Militäraktion bestätigt. "Die Vereinigten Staaten erfinden Feinde, um ein angebliches Recht auf Selbstverteidigung zu rechtfertigen, was zu Massakern in der Karibik führt", schrieb Gil in einer Nachricht auf Telegram.
Die US-Angriffe erfolgen vor dem Hintergrund einer Verstärkung der US-Militärpräsenz in der Karibik, darunter Lenkwaffenzerstörer, F-35-Kampfflugzeuge, ein Atom-U-Boot und rund 6.500 Soldaten, während Trump die Konfrontation mit der venezolanischen Regierung eskaliert. Trump erklärte letzte Woche, er habe auch die Central Intelligence Agency (CIA) zu verdeckten Operationen in Venezuela ermächtigt. Quelle …

10.10.2025:  Vizepräsidentin Venezuelas: USA wollen unsere Bodenschätze, um globale Vorherrschaft zu behalten. Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez nahm am Donnerstag per virtuellem Livestream aus Caracas am 14. Internationalen Gasforum in St. Petersburg teil.
In ihrer Rede warf die Politikerin den USA vor, sich das Öl und Gas aus Venezuela, Russland und dem Iran sichern zu wollen, um ihre globale Vorherrschaft zu bewahren. Dabei verwies Rodríguez unter anderem auf den Krieg in der Ukraine und das Bestreben der NATO, sich bis an die Grenzen Russlands auszudehnen. Video und mehr …   

14.05.2025:  Jahrestag des Sieges über den Faschismus: Einweihung eines Denkmals in Caracas. In Caracas ist ein monumentales Denkmal zum Gedenken an den Sieg der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg eingeweiht worden – samt Ewiger Flamme aus Moskau. Venezuela setzt damit ein starkes Zeichen gegen den Faschismus und für eine multipolare Welt.
Mit einer feierlichen Zeremonie hat Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez im Herzen von Caracas ein monumentales Denkmal zu Ehren des Sieges der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg eingeweiht. Dies berichtet ein TASS-Korrespondent vor Ort. Der über 15 Meter hohe Monumentalbau steht auf einem neu geschaffenen 2.000 Quadratmeter großen Siegesplatz, der an den bekannten Plaza Venezuela angrenzt. Herzstück der Anlage ist eine Bronzeskulptur, welche das Hissen der Siegesfahne über dem Berliner Reichstag am 30. April 1945 zeigt – ein Symbol für den errungenen Triumph über den Nazismus.
Am Sockel befindet sich eine bronzene Sternplatte. Während der Zeremonie wurde in ihrer Mitte eine Ewige Flamme entzündet. Die hierbei verwendete Initialflamme stammte von der Ewigen Flamme am Grabmal des unbekannten Soldaten im Alexandergarten in Moskau. Artilleriesalven begleiteten den Akt. Rund um das Denkmal wurden zwölf Gedenksäulen errichtet. Diese stehen symbolisch für die wichtigsten Schlachten des Großen Vaterländischen Krieges. Mehr … 

11.03.2025: USAID und die venezolanische Opposition: Korruption und Intervention im Namen «humanitärer Hilfe». Jüngste Untersuchungen enthüllen tiefe Verbindungen zwischen Anti-Maduro-Dissidenten und dem US-amerikanischen «Deep State».
In den letzten Jahren war Venezuela Schauplatz eines intensiven politischen Kampfes, der von Polarisierung und ausländischer Einmischung geprägt war. In diesem Zusammenhang hat die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) eine umstrittene Rolle gespielt. Ihr wurde wiederholt vorgeworfen, Gelder für humanitäre Hilfe abgezweigt zu haben und in Korruptionsfälle verwickelt zu sein, an denen auch prominente Persönlichkeiten der venezolanischen Opposition beteiligt waren. In jüngster Zeit haben diese Anschuldigungen im Zuge der Kontroversen um die US-Behörde neue Dimensionen angenommen, denn es wird behauptet, dass Oppositionsführer 116 Millionen Dollar, die von USAID bereitgestellt wurden, veruntreut haben, wodurch ein Skandal aufgedeckt wurde, der nicht nur die Integrität der Opposition, sondern auch die wahren Absichten hinter der internationalen «Hilfe» in Frage stellt.
Während der Zeit der selbsternannten «Übergangsregierung» von Juan Guaidó wurden unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe große Geldsummen nach Venezuela geleitet. Untersuchungen ergaben jedoch, dass diese Mittel über Nichtregierungsorganisationen (NGOs) abgezweigt wurden, die mit Oppositionspolitikern und deren Verwandten in Verbindung stehen, von denen viele im Ausland leben, ohne eine wirkliche Verbindung zum Land zu haben. Durchgesickerte Dokumente der US-Botschaft in Venezuela zeigen, dass Carlos Vecchio, ein von den venezolanischen Behörden gesuchter Oppositionspolitiker, angeblich 116 Millionen Dollar von USAID erhalten hat. Außerdem ermittelt das FBI gegen Juan Guaidó selbst wegen Korruption und Veruntreuung, was die Zweifel an der Legitimität der venezolanischen Opposition weiter verstärkt.
Diese Abzweigung von Mitteln ist nicht nur ein Vertrauensbruch gegenüber den Venezolanern, die wirklich Hilfe benötigen, sondern wirft auch ernste Fragen zur Transparenz und Rechenschaftspflicht der Opposition auf. Während Millionen von Venezolanern mit sozialer Not konfrontiert sind (größtenteils aufgrund von US-amerikanischem wirtschaftlichen Zwang), scheinen die Oppositionsführer mehr daran interessiert zu sein, sich auf Kosten der Bevölkerung und ausländischer Gelder zu bereichern.
Die Situation wird noch komplexer, wenn man die Enthüllungen von Jordan Goudreau betrachtet, einem Söldner, der im Mai 2020 einen gescheiterten bewaffneten Einmarsch in Venezuela organisierte. Goudreau behauptete, dass US-Geheimdienste wie die CIA und das FBI Persönlichkeiten wie Leopoldo López und Juan Guaidó schützten, obwohl sie wussten, dass sie in Betrügereien gegen USAID verwickelt waren. Diese Anschuldigungen deuten auf eine tiefgreifende Komplizenschaft zwischen der venezolanischen Opposition und den US-Behörden hin und machen deutlich, dass die venezolanische Krise nicht nur ein interner Konflikt ist, sondern vielmehr ein geopolitisches Spiel, in dem die Interessen der USA eine zentrale Rolle spielen.
Angesichts dieser Vorwürfe hat die venezolanische Regierung Ermittlungen gegen Oppositionelle eingeleitet, die in Korruptionsfälle verwickelt sind. Diese Maßnahmen gelten als Versuch, die Netzwerke zu zerschlagen, die die Glaubwürdigkeit der Opposition untergraben, und die Heuchelei hinter der von den USA geförderten «humanitären Hilfe» zu entlarven. Die USAID, die theoretisch ein Instrument der Entwicklung und Hilfe sein sollte, sieht jedoch ihren Ruf ernsthaft gefährdet. Die Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfe trüben nicht nur ihr Image, sondern machen auch deutlich, wie die Institution zu einem Instrument imperialistischer Aggression in Lateinamerika und anderen Kontinenten geworden ist.
Die Wahrheit ist, dass USAID nie wirklich eine Entwicklungsbehörde war, sondern eher eine Waffe der politischen Intervention. Mehr …

11.01.2025: "Ich bin aus dem Volk" – Maduro tritt dritte Amtszeit als Präsident Venezuelas an. Nicolás Maduro ist am Freitag in Caracas für eine dritte Amtszeit als Präsident Venezuelas vereidigt worden. Die Zeremonie fand im Palacio Federal Legislativo in Anwesenheit hochrangiger Beamter und internationaler Gäste, darunter Vertreter Russlands und Chinas, statt.
In seiner Ansprache betonte Maduro die Bedeutung der nationalen Souveränität und verurteilte ausländische Einmischung. Er rief zur Einheit des venezolanischen Volkes auf, um die Herausforderungen des Landes gemeinsam zu bewältigen. Die Wahlen im Juli 2024, bei denen Maduro mit knapp 52 Prozent der Stimmen gewann, werden von den USA und einigen europäischen Staaten abgelehnt. Video und mehr …

20.12.2024: Mit Trumps Wiederwahl könnte eine Invasion Venezuelas bevorstehen. Die Wiederwahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten hat viele in Venezuela äußerst beunruhigt. Von Attentaten, Terrorkampagnen, Sanktionen und Staatsstreichen hat die erste Trump-Regierung alles versucht, bis auf eine vollständige Invasion des Landes. Mit einem Kabinett voller Falken bewertet MintPress das Potenzial für eine zukünftige US-Intervention in Venezuela.
Invasion 2.0? Laut Insidern wie Verteidigungsminister Mark Esper und dem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton war Trump eine der lautesten Stimmen im Weißen Haus, die auf eine militärische Intervention in dem karibischen Land drängten. Der Präsident sagte, es wäre „cool“, einzumarschieren, da das Land „eigentlich Teil der Vereinigten Staaten“ sei.
„Die Möglichkeit einer Militäraktion kann nicht ausgeschlossen werden“, sagte Steve Ellner, ein pensionierter Professor, der 40 Jahre lang Politikwissenschaft an der Universidad de Oriente in Venezuela lehrte, gegenüber MintPress und fügte hinzu:  „Bidens Außenpolitik im Allgemeinen und seine Politik gegenüber Venezuela im Besonderen waren schrecklich. Aber ich glaube, dass Trumps Politik gegenüber Venezuela noch schlimmer sein wird. Trumps Entscheidung, niemand anderen als Marco Rubio zum Außenminister zu ernennen, sollte jede Illusion zerstreuen, dass Trump in der Außenpolitik gegenüber Venezuela besser sein könnte als Biden.“ Mehr …

12.12.2024: USA drohen Maduro und stellen Ultimatum. Ein hochrangiger US-Diplomat hat gefordert, der venezolanische Staatschef solle vor dem Ende seiner Amtszeit zurücktreten, sonst werde es für Venezuela "noch schlimmer". Grund für die Drohungen ist angeblicher Betrug bei den Präsidentschaftswahlen im Juli.
Ein hochrangiger US-Diplomat hat den Wahlsieg des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Juli angezweifelt und ihn aufgefordert, zurückzutreten und einen Machtwechsel zuzulassen, während er gleichzeitig mit weiteren Sanktionen drohte, falls er dies nicht tue. Francisco Palmieri, Leiter der Abteilung für venezolanische Angelegenheiten bei der US-Botschaft in Kolumbien (Anm. d. Red.: Washington hat keine diplomatische Präsenz in Caracas), äußerte sich am Mittwoch in einem Interview mit der venezolanischen Zeitung El Nacional. Palmieri forderte, dass Maduro, der Venezuela seit 2013 regiert, seinen Rivalen Edmundo González vor dem 10. Januar, dem Tag der feierlichen Amtseinführung, als eigentlichen Wahlsieger anerkennen sollte.
Nach Angaben der venezolanischen Wahlbehörden hatte Maduro González bei der Präsidentschaftswahl am 28. Juli besiegt. Die Opposition und die meisten westlichen Länder hatten jedoch behauptet, die Wahl sei gefälscht worden. "Das ist die Deadline für Maduro. Wenn er bleibt, wird es für Venezuela nur noch schlimmer werden", sagte Palmieri der Zeitung. "Wenn er den Willen der Venezolaner nicht respektiert, wird sich die Wirtschaftskrise nur weiter vertiefen, die internationale Legitimität wird schwinden, und das venezolanische Volk wird angesichts einer Situation, in der sich das Land nicht verbessern kann, zunehmend frustriert sein", fügte der US-Diplomat hinzu.
Washington werde wahrscheinlich neue Sanktionen einführen und weiterhin diejenigen "individuell bestrafen", die mit Maduro in Verbindung stehen, warnte Palmieri und fügte hinzu, dass Caracas "intern und international viele Probleme" haben werde, wenn Maduro an der Macht bleibe. Mehr …

18.11.2024: "Das ist die Phase des Wahnsinns des US-Imperialismus" –  Maduro zur ATACMS-Freigabe. Eine "heilige Allianz des Bösen" nannte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro die Triade USA, Frankreich und Großbritannien in Reaktion auf die Aufhebung der Beschränkungen für den Einsatz westlicher Langstreckenwaffen gegen Ziele im russischen Hinterland. Damit, so Maduro, sei eine Phase der Konfrontation eingetreten, die zu erwarten gewesen sei, nämlich die des Wahnsinns des US-Imperialismus.  Video und mehr … 

10.11.2024: Maduro: "Die Menschen fragen sich, wie Trump Venezuela angreifen wird". Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro äußerte sich in einem kurzen Gespräch mit Journalisten nach der Eröffnungszeremonie des Sportereignisses "Juegos Nacionales Oriente" in Puerto La Cruz am Freitag zu den Reaktionen der Öffentlichkeit auf den Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen.
"Ich sehe, dass viele Menschen nervös sind, und ich weiß, dass viele nervös sind, weil sie versuchen, herauszufinden, wie Trump Venezuela angehen und uns angreifen wird. Ich bitte Sie um Ruhe und Vernunft, um Nerven aus Stahl", sagte er. "Was auch immer andere Präsidenten irgendwo tun, hier, auf venezolanischem Territorium, werden wir Frieden, Harmonie, Arbeit, Freiheit, Demokratie und Koexistenz garantieren." Video und mehr …

02.10.2024:  Maduro: "Wir erleben den Anfang vom Ende der westlichen Vorherrschaft". Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, hat sich in seiner Fernsehshow "Mit Maduro" zu Russland und den Ereignissen im Nahen Osten geäußert. Maduro gab an, Russland sei eine der neuen Supermächte. Es habe seine historische Rolle wieder eingenommen und die russische Gesellschaft sei eine sehr starke Gemeinschaft. Präsident Wladimir Putin habe eine Institution und ein sehr starkes Volk aufgebaut. "10.000 Sanktionen wurden gegen Russland verhängt, und sie haben Russland gestärkt", so der Präsident Venezuelas.
Zum Krieg im Nahen Osten sagte Maduro: "Über 41.000 Menschen wurden getötet, mehr als 20.000 Kinder. Rund 80 Prozent der Gebäude und Wohnungen in Gaza wurden zerstört. Das ist schlimmer als ein Szenario aus Nazi-Deutschland." Er fügte hinzu, dass es jetzt weiter gegen den Libanon gehe und der Westen davor Syrien, Libyen und den Irak zerstört habe. "In der Vergangenheit haben sie Behauptungen über Massenvernichtungswaffen in Irak erfunden und eine Million Iraker getötet. Dies ist ein Krieg gegen die arabischen Völker, die muslimischen Völker. Es ist ein Krieg, um den gesamten sogenannten Nahen Osten zu kolonisieren." Video und mehr ...

22.09.2024: Venezuela: Den Imperialismus nicht aus den Augen verlieren. Die Präsident-schaftswahlen haben Venezuela im Juli erneut ins weltweite Rampenlicht gerückt. Politische Gewalt, Straßenproteste, Fehlinformationen in den Medien und imperialistische Aggression beherrschen den Alltag. Die Venezolaner müssen sich auf noch härtere Kämpfe einstellen.
Gleich zu Beginn ist es wichtig, etwas klarzustellen: Die venezolanischen Wahlen waren nicht "frei und fair". Das ist unmöglich in einem Land, das unter einer brutalen Blockade steht, einem unaufhörlichen Wirtschaftsterrorismus, der ein Projekt bestraft, das sich dem neokolonialen Diktat Washingtons nicht beugen wollte. Es ist kaum übertrieben zu sagen, dass die Venezolaner mit vorgehaltener Waffe zu den Wahlen gegangen sind.
Um sich gegen den US-geführten Imperialismus und seine Medienartillerie zu wehren, muss man sich zunächst einmal dieses äußerst ungleiche Spielfeld bewusst machen. Auch wenn die jüngste Wahl Fragen aufwirft, ist es intellektuell und politisch unredlich, sich auf die Kontroverse um die Wahlen zu konzentrieren und dabei den Kontext der hybriden US-Kriegsführung zu ignorieren oder herunterzuspielen. Zweitens geht es im Kern der Bolivarischen Revolution um Demokratie. Aber es geht um ein tieferes, substanzielleres Konzept von Demokratie, das weit über das gelegentliche Wählen von Vertretern auf verschiedenen Ebenen hinausgeht.
Stattdessen gab es in Venezuela in den letzten 25 Jahren eine Reihe von revolutionären Experimenten mit basisdemokratischen Versammlungen, wobei die Kommune deren am weitesten fortgeschrittener Ausdruck ist. Nach dem Konzept von Hugo Chávez sind die Kommunen die "Elementarzellen" für den Aufbau des Sozialismus als Selbstverwaltungen in den Territorien. Obwohl die Volksmacht in den letzten Jahren mit vielen Herausforderungen und Rückschlägen konfrontiert war, hat sie auch beeindruckende Fortschritte gemacht und bleibt voller Potenzial für die Neugestaltung der Gesellschaft.
Die Reaktion Washingtons. Nachdem der Nationale Wahlrat (CNE) Maduro zum Sieger erklärt hatte, war die Reaktion aus den Vereinigten Staaten nur allzu vertraut - mit Regierungsvertretern, die sich berechtigt fühlten, im Namen "des venezolanischen Volkes" zu sprechen. Die Hardliner-Opposition verkündete ihren eigenen Sieg und da konnte Außenminister Antony Blinken nicht anders, als den ultrarechten Kandidaten Edmundo González als "gewählten Präsidenten" anzuerkennen. Das erinnerte an die berüchtigte "Interimspräsidentschaft" von Juan Guaidó erinnerte. In späteren Erklärungen wurde die Anerkennung teilweise zurückgenommen, aber dennoch ein "Übergang" betont und die regionalen Vermittlungs-bemühungen von Brasilien, Kolumbien und Mexiko unterstützt. Mehr ...

19.09.2024: Venezuela erlässt Haftbefehl gegen argentinischen Präsidenten Milei. Die venezolanische Staatsanwaltschaft möchte Javier Milei im Zusammenhang mit dem Fall des venezolanischen Flugzeugs festnehmen, das 2022 in Buenos Aires beschlagnahmt und anschließend in die USA geflogen wurde.
Venezuela hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen den argentinischen Präsidenten Javier Milei eingeleitet, weil er ein beschlagnahmtes venezolanisches Frachtflugzeug an die USA ausgeliefert hat. Der Streit zwischen den beiden südamerikanischen Ländern dreht sich um die Boeing 747-300FM von Emtrasur Cargo, die ursprünglich von der iranischen Mahan Air gekauft wurde.
Im August 2022 beschlagnahmten die argentinischen Behörden das Flugzeug auf Ersuchen der USA. Washington hatte Mahan Air zuvor im Rahmen der gegen den Iran verhängten Exportbeschränkungen auf die schwarze Liste gesetzt. Venezuela hat seit langem gegen die Beschlagnahmung des Flugzeugs protestiert und argumentiert, Argentinien habe gegen internationales Recht verstoßen. Zudem fordert Venezuela eine Entschädigung. Im März 2024 schloss Venezuela seinen Luftraum für Flüge von und nach Argentinien. Mehr …

27.08.2024: Die Medien-Lügen über die Präsidentschaftswahlen in Venezuela. Die Präsident-schaftswahlen in Venezuela waren eine weitere Gelegenheit für den Westen, das Land zu destabilisieren. Die internationale Presse hat bewusst eine völlig falsche Version der Ereignisse präsentiert, um Präsident Nicolás Maduro zu diskreditieren und seinen wichtigsten Herausforderer Edmundo González zu unterstützen.
Die umstrittene Wiederwahl von Präsident Nicolás Maduro hat wenig mit dem Ausgang der Wahlen zu tun. In Wirklichkeit waren die Straussianer (d.h. die Anhänger von Leo Strauss, deren Denken von neokonservativen Journalisten populär gemacht wurde [1]) gleich nach ihrer Machtübernahme in den Vereinigten Staaten am 11. September 2001 der Meinung, dass der damalige Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, erschossen werden sollte. Seit dieser Zeit ist Venezuela mit Militärputsch-Versuchen und Farbrevolutionen konfrontiert. Mehr …

17.08.2024: Widersprüchliche Angaben zu Opfern der Gewalt nach Wahl in Venezuela. Nachdem es in Venezuela im Zuge der Präsidentschaftswahl am 28. Juli zu Ausschreitungen gekommen ist, beklagen oppositionelle Organisationen zunehmende staatliche Repression. Der Generalstaatsanwalt wiederum hat eine Bilanz der Toten und Verletzten sowie der Schäden vorgelegt und macht kriminelle Gruppen, die der Opposition nahestehen, dafür verantwortlich.  Mehr …   

12.08.2024: Ein Meister der Repression und eine einsame Opposition. In Venezuela scheint es Maduro erneut zu gelingen, die Macht gegen alle demokratischen Prinzipien zu halten. Dahinter steht ein brutales Repressionssystem, das der sozialistische Diktator gut beherrscht. Die Opposition bleibt einsam und die US-Regierung passiv.
Venezuelas sozialistischer Diktator Nicolás Maduro ließ das Ergebnis der vergangenen Präsidentschaftswahlen fälschen. Sowohl international als auch national erhebt sich großer Widerstand gegen Maduros Kurs. Wie bereits nach den letzten Wahlen kommt es im Land auch diesmal zu Massendemonstrationen, auf die Maduros Regime blutig reagiert. Die Opposition läuft allerdings Gefahr, dass wie schon 2019 schlicht das Momentum gegen Maduro abebbt.
Am 28. Juli dieses Jahres gingen die Bürger Venezuelas an die Wahlurnen. Sie wählten, wie die Opposition mittlerweile durch das Veröffentlichen von etwa 80 Prozent aller offiziellen Wahlauszählungsergebnisse nachgewiesen hat, mit überwältigender Mehrheit Edmundo González. Der Gewählte ist ein Oppositionspolitiker gegen das autoritäre Regime von Präsident Nicolás Maduro und darf deshalb in den Augen des Regimes nie ins Amt eingeführt werden. Die von der Regierung kontrollierte Wahlkommission ließ Maduro zwar zum Sieger ausrufen, detailliertere Ergebnisse ließ sie aber nicht veröffentlichen. Die Oppositionsplattform ließ da bereits deutlich mehr Transparenz zu. Mehr …

08.08.2024: Der gescheiterte Putschversuch in Venezuela: Zeigt die Protokolle. Die USA haben seit 1945 mindestens zig erfolgreiche und erfolglose Putschversuche gegen gewählte Regierungen durchgeführt. Früher war in Lateinamerika die Erfolgsquote größer als jetzt. Man denke nur an Augusto Pinochet, ein Faschist und Massenmörder, den die USA gegen den gewählten Präsidenten Salvador Allende einsetzten. Nun scheint in Venezuela bereits der zweite Putschversuch der USA trotz der rabiaten Unterstützung aus Brüssel gescheitert zu sein.
Atilio Boron, einer der größten Intellektuellen Lateinamerikas, hat einen meisterhaften Artikel für die argentinische Tageszeitung Page 12 geschrieben. Er ist das letzte Wort zu dem neuen Versuch eines sanften Staatsstreichs, der in Venezuela im Gange ist. Die endgültige Demütigung dessen, was Boron zu Recht als die „Propagandisten des Imperiums und seiner herrschenden Klassen“ bezeichnet. Wir haben ihn übersetzt, in der Überzeugung, dass jeder, der guten Willens ist, in diesen Tagen alle notwendigen Antikörper gegen die Tonnen von Lügen finden kann…  Mehr …

07.08.2024: Wahlbeobachterin in Venezuela: «In den europäischen Medien wird eine parallele Realität verbreitet». Im Interview mit «l’AntiDiplomatico» berichtet die unabhängige spanische Journalistin Carmen Parejo Rendón von ihren Erfahrungen und Eindrücken von den Präsidentschaftswahlen in Venezuela und den Reaktionen darauf.
Carmen Parejo Rendón ist eine unabhängige spanische Journalistin, Direktorin der Revista la Comuna und Mitarbeiterin von RT, Telesur und HispanTV. Ende Juli war sie Mitglied einer Delegation internationaler Beobachter, die die Wahlen in Venezuela überwachten, bei denen offiziell Nicolas Maduro Moros wiedergewählt wurde. Es folgten Proteste gegen das Wahlergebnis. L’AntiDiplomatico hat Parejo Rendón gebeten, von ihren Erfahrungen und Eindrücken in Caracas zu berichten, um einen Vergleich zwischen der venezolanischen Realität und der Darstellung in den westlichen Medien zu ziehen.  Mehr …

02.08.2024: Wahlbeobachter fordern Anerkennung von Maduro-Sieg. Die USA haben wieder einmal einen neuen Präsidenten für Venezuela ernannt. Doch die Anzeichen, dass der Putsch erfolgreich ist, schwinden. Indes fordern Wahlbeobachter die Anerkennung des offiziellen Ergebnisses.
Venezuela war die ersten Tage und Stunden nach der jüngst geschlagenen Wahl auf allen Titelblättern der westlichen NATO-Medien. Eine Kampagne, um Maduros sozialistische Regierung, aus dem Amt zu putschen, war offensichtlich. Die USA haben vor allem seit dem Tod von Hugo Chavez regelmäßig versucht, das rohstoffreiche Land für die westliche „Freiheit und Demokratie“ zu öffnen – allerdings ist man immer gescheitert. Auch diesmal sieht es so aus, denn Venezuela verschwindet langsam wieder aus den Schlagzeilen.  Mehr …

Nordmazedonien – Eine Zwischenstation für die Urheber von Cyberkriminalität. Die Wiederwahl des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist vielen nicht genehm. Da sind Wahlbetrug und Hackerangriffe probate Mittel bei dem Versuch, bestehende Verhältnisse rückgängig zu machen. Im Fall Maduros soll die Stimmenauszählung von Nordmazedonien aus manipuliert worden sein.
Nordmazedonien befand sich plötzlich, unerwartet und nicht aus eigenem Willen im Zentrum eines Wahlskandals im mehr als 8.000 Kilometer entfernten Land Venezuela.
"Wir wissen, woher der Hackerangriff kam, sie haben Spuren hinterlassen." Diese Worte des wiedergewählten Präsidenten Venezuelas Nicolás Maduro gaben dem Generalstaatsanwalt Venezuelas Tarek William Saab Anlass, sich zu melden. Er reagierte damit auf die Anschuldigungen der Opposition, wonach Wahlergebnisse sabotiert bzw. ihre Veröffentlichung verzögert wurde, und meinte, es handele sich um einen Hackerangriff auf das System der Stimmenauszählung, der aus dem 8000 Kilometer entfernten Nordmazedonien erfolgte?! Die Landeswahlkommission verkündete nämlich sechs Stunden zu spät die ersten Wahlergebnisse, was für die Opposition ein Beweis dafür war, dass es zu Unregelmäßigkeiten und Wahlbetrug gekommen war. Mehr …

31.07.2024: Mit der US-Regierung verbundene Firma ist die Quelle der Wahlumfrage, die behauptet, die venezolanische Opposition habe die Wahl gewonnen.
Die venezolanische Opposition und die US-Medien behaupten, die Wahlen vom 28. Juli seien gefälscht worden, und berufen sich dabei auf eine Exit-Poll-Umfrage des mit der US-Regierung verbundenen Unternehmens Edison Research, das mit staatlichen Propagandaorganisationen zusammenarbeitet, die mit der CIA verbunden sind. Die venezolanische Opposition hat behauptet, die Wahlen vom 28. Juli gewonnen zu haben und wirft Präsident Nicolás Maduro “Betrug” vor.
Der angebliche Beweis, den die venezolanischen Oppositionsführer und ihre Verbündeten angeführt haben, um diese Behauptung zu untermauern, ist eine Wahltagsbefragung, die von einer Firma durchgeführt wurde, die eng mit der US-Regierung verbunden ist und für staatliche US-Propagandabehörden arbeitet, die von der CIA gegründet wurden.
Ein in New Jersey ansässiges Unternehmen namens Edison Research veröffentlichte am Tag der Wahl eine Exit Poll, die besagt, dass der rechtsgerichtete Kandidat Edmundo González Urrutia mit 65 % der Stimmen gewinnen würde, während Maduro nur 31 % der Stimmen erhielt. Diese Umfrage wurde von Venezuelas rechtsextremen, von den USA unterstützten Oppositionsführer Leopoldo López sowie von westlichen Medien wie der Washington Post, dem Wall Street Journal und Reuters zitiert.
Viele Meinungsforschungsinstitute in Venezuela werden von Oppositionellen geleitet und sind für ihre politische Voreingenommenheit berüchtigt. Das seriöseste unabhängige Unternehmen im Land ist das Meinungsforschungsinstitut Hinterlaces, das in seiner Wahltagsbefragung schätzte, dass Maduro 54,6 % der Stimmen erhielt, gegenüber 42,8 % für González.
Der Nationale Wahlrat Venezuelas (CNE) meldete schließlich, dass Maduro die Wahl mit 51,2 % der Stimmen gewonnen hat, während González 44,2 % und acht weitere Oppositionskandidaten zusammen 4,6 % der Stimmen erhalten haben. Diese Ergebnisse lagen nahe an den Prognosen von Hinterlaces, aber weit entfernt von den Angaben von Edison Research.
Das US-Außenministerium, das zahlreiche Putschversuche in Venezuela unterstützt hat, weigerte sich, den Sieg Maduros anzuerkennen. Außenminister Antony Blinken stellte die Ergebnisse in Frage. Mehr …

30.07.2024: CIA mit Putschversuch gegen Maduro. Wie erwartet erkennt der Westen das Wahlergebnis in Venezuela nicht an – weil Maduro gewonnen hat. Die CIA-gestützte Opposition versucht es jetzt mit Straßengewalt.
Die Wahlen in Venezuela sind geschlagen und der amtierende Präsident Nicolas Maduro hat gewonnen. Der Westen akzeptiert das Ergebnis aber nicht – US-kritische Beobachter hatten das bereits erwartet. Stattdessen erlebt das Land nun (wieder einmal) einen von der CIA inszenierten Regime-Change. Dabei setzt die Opposition auf Straßengewalt. In der Nacht auf Dienstag wurde etwa ein Krankenhaus in Brand gesetzt.  Mehr …

18.07.2024: Venezuela-Wahl: Maduro gegen USA. Nächste Woche stellt sich Nicolas Maduro der Wiederwahl. Es ist eine Richtungsentscheidung für Venezuela. In zehn Tagen findet in Venezuela die Präsidentschaftswahl statt. Nicolas Maduro will eine weitere Amtszeit und genieß im Volk durchaus breite Unterstützung. Trotzdem steht Maduro unter Druck. Sein Herausforderer Edmundo González liegt laut manchen Umfragen vor Maduro.
Er wird von María Corina Machado unterstützt, die offen von den USA gefördert wird und deshalb von der Wahl ausgeschlossen wurde. Sollte González tatsächlich gewinnen, könnte sich das sozialistische Venezuela mit einem Schlag in Luft auflösen und in ein zweites Milei-Argentinien verwandeln: Das umfangreiche Staatseigentum Venezuelas würde dann mit einem Schlag an die USA ausgeliefert werden. Mehr …

24.03.2021 neu: Venezuela und der Iran: Vereint geht’s besser! 

Venezuela lässt US-Kopfgeldpolitik ins Leere laufen 

Venezuela: US-Regierung kann ihre Vorherrschaft nicht durchsetzen 

Putsch gegen Venezuelas Regierung scheitert am nationalen Zusammenhalt  

Dr. Daniele Ganser, ein Schweizer Historiker und Friedensforscher, erklärt in seinem Vortrag vom 01.04.2019, daß die USA in Venezuela einen völkerrechtswidrigen Putsch-Versuch durchgeführt hat. Er erklärt das UNO-Gewaltverbot, das durch die UNO-Charta seit dem 24.10.1945 in Kraft ist. Derzeit gibt es 193 Länder auf der Welt. Venezuela ist eines davon. Dieses Gewaltverbot bedeutet: ein Land darf ein anderes Land nicht bombardieren. Es darf nicht mit Panzern in ein anderes Land einmarschieren und es darf nicht in einem anderen Land die Regierung stürzen. In dieser Charta heißt es: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Er kritisiert, daß dieses Gewaltverbot in den Qualitätsmedien (Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen) nie angesprochen wird und daß es aus diesem Grund auch nur sehr wenig bekannt ist. Auch in den Schulen und Universitäten wird dieses Gewaltverbot viel zu wenig angesprochen.  

Er erklärt, daß das was wir in den Medien zu Venezuela erfahren und erfahren haben nicht wahr ist. Doch wenn wir diese Informationen als wahr an- und aufnehmen, fangen wir an diese venezolanische Regierung zu hassen und bereit dafür zu werden, daß man gegen diese Regierung Gewalt anwendet und das Land notfalls mit Krieg überzieht.

Der in Venezuela legal gewählte und seit 2013 amtierende Präsident Nicolas Maduro hat im Januar 2019 offiziell seine zweite Amtszeit angetreten. Im Mai 2018 wurde er mit 68 % der Stimmen wieder gewählt. Seine zweite Amtszeit geht bis zum Jahr 2025. Venezuela ist ein christliches, ein katholisches Land, das vor hunderten von Jahren von Portugiesen und Spaniern kolonisiert wurde.  In Venezuela leben rund 31 Millionen Menschen mit großteils dunkler Hautfarbe. Dies ist die Folge des Sklavenhandels, den die Europäer auch in Südamerika betrieben haben. Es gibt in der Bevölkerung eine gewisse Spaltung zwischen der schwarzhäutigen Bevölkerung, die vorwiegend Maduro gewählt hat und der weißhäutigen Bevölkerung, die von der USA an die Regierung gebracht werden möchte.

Die wirtschaftliche Lage in Venezuela ist am Boden. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 33 %. Dieser Umstand wird in den westlichen Medien dazu benutzt um zu sagen, daß es die Schuld des völlig unfähigen Präsidenten ist und daß man ihn deswegen stürzen müßte.  Doch stimmt das so nicht, denn die USA sanktionieren und boykottieren die venezolanische Wirtschaft schon seit ein paar Jahren. Dies führte dazu, daß die Wirtschaft so marode wurde. Die USA führen gegen Venezuela einen Wirtschaftskrieg.

Der Bolivar, die venezolanische Währung, unterliegt seit Jahren einem fortwährenden Währungsverlust, einer hohen Inflation, die vergleichbar ist mit Deutschland im Jahre 1923, als man von einer Hyperinflation sprach. Der Wirtschaftskrieg gegen Venezuela führte dazu, daß die Währung zusammenbricht. Zwischen 2013 und 2018 sind die Löhne um 40% gesunken. In Folge haben rund 2 Millionen Menschen das Land verlassen.

Bereits im März 2015 erklärte Obama Venezuela zur außergewöhnlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der USA. Daraufhin wurden erste Sanktionen erlassen und Gelder eingefroren. Es handelt sich bei diesem Vorgehen um einen verdeckten Krieg, der bereits von Obama begonnen wurde. Seither wurden die wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahmen so verstärkt, daß die Wirtschaft am Zusammenbrechen ist.

Diese US-Sanktionen und Blockaden sind illegal, verursachen viel Leid in der Bevölkerung und sind vergleichbar mit dem mittelalterlichen Belagern und Aushungern einer Stadt. In Venezuela kommt es zudem immer wieder zu Stromausfällen die durch Sabotage entstehen. Diese Angriffe auf das Stromnetz dienen dazu die Bevölkerung in einen Stresszustand zu versetzen und einen Aufstand gegen die eigene Regierung vom Zaun zu brechen. Laut dem Präsident Maduro handelte es sich bei diesen Sabotageangriffen um einen terroristischen Akt der USA. Am 07. März 2019 waren Teile Venezuelas über 100 Stunden (also vier Tage und ein paar Stunden am Stück) ohne Strom. Davon betroffen war auch die Hauptstadt Caracas. Dieser langanhaltende Stromausfall führte weitergehend dazu, daß es keine Transportkapazitäten mehr gab, weil die Fahrzeuge nicht mehr betankt werden konnten.

Ganser hatte die verdeckte Kriegsführung der USA gegen Kuba studiert. In dem Zusammenhang erkennt er viele Parallelen. Eine davon ist der Angriff auf das Stromnetz. Bei der genauen Beleuchtung der Umstände, wie es zu dem Stromausfall in Venezuela kam, kam zum Vorschein, daß es zuerst einen Hackerangriff auf das größte Wasserkraftwerk gab. Dieses deckt rund 80% des Strombedarfs. Als die Stromversorgung nach diesem Hackerangriff wieder hergestellt war, kam es in einem Umspannwerk zu einem Feuer, das von Unbekannten verursacht wurde. Aufgrund des Feuers kam es zu einem erneuten Stromausfall. Da beide Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang stehen ist es für ihn ein klares Indiz dafür, daß es sich um einen Sabotage-Akt der USA handelte.  

Da es diesen verdeckten Krieg gegen Venezuela gibt und dieser in den Medien nicht angesprochen wird, spricht er an, daß es sich nicht nur um einen Wirtschaftskrieg sondern auch um einen Informationskrieg handelt.

Venezuela ist laut den bekannt gemachten Angaben das ölreichste Land auf der Erde und lebt vom Export dieses Öls. Diese Ölreserven sind in staatlicher Hand. In den USA jedoch gibt es Interes-sengemeinschaften die Profit aus diesem Öl gewinnen möchten und haben deswegen Interesse daran, daß die gesamten Ölreserven privatisiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen miuß jedoch der amtierende Präsident Maduro gestürzt oder beseitigt werden. Dabei wird gerne in Kauf genommen, daß dies ein paar tausend Menschen das Leben kostet.

Die US-Blockade der Erdölförderung (Ersatzteile die benötigt werden können nicht geliefert werden) und des Erdölverkaufs führte dazu, daß Venezuela nicht mehr in der Lage ist Lebensmittel und Medikamente zu importieren. Die Erdölproduktion ist von 3,5 Millionen Fass auf 1 Million Fass gefallen. So wollte man die Bevölkerung mürbe machen, damit sie sich gegen den Präsidenten auflehnen.

Am 05.01.2019 wurde der Parlamentarier Juan Guaido zum neuen Parlamentspräsidenten gewählt. Daraufhin forderte er das Militär dazu auf den amtierenden Präsidenten Maduro zu stürzen. Am 23.01.2019 kam es zum Putsch-Versuch, in dem der Parlamentspräsident erklärte, daß er der neue Staatspräsident wäre. Trump erklärte daraufhin telefonisch, daß er dazu bereit ist Guaido als neuen Präsidenten zu akzeptieren. Guaido agierte dabei als Marionette von Trump. Hierbei haben die USA diesen Umsturzversuch orchestriert. Da dies illegal ist gehört Guaido verhaftet und weggesperrt, weil damit ein Bürgerkrieg mit ein paar hunderttausend Toten ausgelöst werden kann.

John Bolton ist der Sicherheitsberater von Trump. Er erklärte am 24.01.2019: „Wir haben uns die Ölreserven angeschaut…. Das ist die wichtigste Einkommensquelle der Regierung von Venezuela.“ Ebenso lies er verlauten: „Es wird einen großen Unterschied für die Vereinigten Staaten ausmachen, wenn wir amerikanische Ölgesellschaften dazu bringen könnten, wirklich in Venezuela zu investieren und die Ölkapazitäten zu erhöhen. Das wäre gut für Venezuela. Und es wäre gut für die Menschen in den USA.“ Das ist natürlich Blödsinn, denn die Menschen in Venezuela haben nichts davon und in den USA haben nur die Reichen der Ölgesellschaften etwas davon.

Diese reiche Elite in der USA hat die Macht die US-Regierung dazu zu bringen in ein Land einzufallen, um in diesem Lande die Rohstoffe auszubeuten und eine Rendite von 20 % herauszuschlagen. Und das mit allen Mitteln der Gewalt und Sabotage.

Aus seiner Sicht will man in Venezuela die legal gewählte Regierung stürzen, um die Ölproduktion zu privatisieren und damit für die US-Interessen (=Interessen der Oligarchen) frei zu geben.

Parallel zum orchestrierten Putsch-Versuch hat die US-Regierung am 23.01.2019 die Sanktionen verschärft. Dabei wurde festgelegt, daß die Zahlung für das exportierte venezolanische Öl auf US-Sperrkonten zu erfolgen hat und daß diese Konten solange eingefroren werden bis in Venezuela eine andere Regierung gewählt oder eingesetzt ist. Dies entspricht einer völkerrechtswidrigen Intervention.

An der Stelle wird es interessant zu schauen wie andere Länder auf diese Intervention und den Putsch-Versuch reagieren.

Russland verurteilt diese Intervention, den Putsch-Versuch und die Anerkennung Guaidos als völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Lands. Kuba, Iran, Syrien und Türkei sehen es ähnlich und stehen zu dem Präsident Maduro. Der russische UNO-Botschafter sagte im UNO-Sicherheitsrat am 28.01.2019 in New York: „Das ist ein weiterer Versuch der USA, in einem anderen Land die Regierung zu stürzen.“

Allerdings kann die USA für diese völkerrechtswidrige Handlung nicht verurteilt werden, weil sie im UNO-Sicherheitsrat eine Veto-Macht ist und mit ihrem Veto eine Verurteilung verhindern kann.

Boliviens Präsident Morales erklärte: „Lateinamerika werde seine Souveränität gegen den >imperialistischen Putschismus< verteidigen“.

Der Schweizer Außenminister erklärte: „...die Schweiz wolle sich nicht in die Konfliktsituation einmischen. Wir können nur Staaten anerkennen und keine Regierungen.“

Merkel-Deutschland hingegen unterstützt den US-Putsch. Am 26.01.2019 setzten Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Spanien dem gewählten Präsidenten Maduro ein 9-tägiges Ultimatum für seinen Rücktritt und die Ausrufung „freier Wahlen“. Italien hielt sich raus aus dieser Aktion. Maduro wieß dieses Ultimatum als Frechheit zurück.

Wie konnte es zu diesem völkerrechtswidrigen Verhalten der vier europäischen Länder kommen?

Deutschland ist in Europa die wirtschaftlich stärkste Macht. Wenn sich diese Macht politisch Positioniert fällt es den anderen Ländern schwer sich anders zu positionieren. Wenn sich also die deutsche Regierung auf die US-Seite schlägt, werden es viele andere auch tun.

Dabei besteht das Problem, daß das deutsche Volk hierzu gar nicht gefragt wird. Denn die große Mehrheit der Deutschen ist gegen Krieg und kriegerisches Verhalten, sowie gegen Putsch und Sabotage. Doch die Deutschen werden bei wichtigen Sachfragen gar nicht gefragt.   

Obwohl Merkel immer so tut als wäre sie gegen Trump stellt sie sich hier vollkommen hinter ihn oder hat selber Interessen daran in Venezuela die Regierung zu stürzen.

Am 04.02.2019 haben Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Holland, Österreich, Schweden und Dänemark Guaido als Interimspräsident anerkannt. Diese Anerkennung bedeutet aber nicht, daß er der legitime Präsident wäre. Maduro erklärte hierzu: „Uns interessiert nicht, was Europa sagt.“  Und das obwohl die Bank of England über Venezolanisches Gold verfügt und dieses nicht zurück gibt.

Großbritanniens Außenminister sagte am 28.01.2019 im UNO-Sicherheitsrat: „Wie könnte überhaupt irgendein Land der Welt das zerstörerische Regime von Maduro unterstützen?“

China hatte im letzten Jahrzehnt einen Kredit in Höhe von 62 Milliarden an Venezuela vergeben und Venezuela hatte versprochen diese Verbindlichkeiten in Form von Öl zurück zu zahlen. Sollte die Regierung durch eine andere ersetzt werden wäre dieser Kredit faul. Deswegen wird China wahrscheinlich Maduro als Präsident verteidigen.   

Der US-Strategieberater John Bolton erklärte im November 2018 Kuba, Venezuela und Nicaragua zur „Troika der Tyrannei“. Diese Troika werde zerfallen. „Die USA freuen sich darauf, jede Spitze dieses Dreiecks fallen zu sehen: in Havanna, in Caracas, in Managua“, so Bolton. Diese Drohung und die Drohung mit der Stationierung von 5000 Soldaten in Kolumbien ist illegal.

Ganser erklärt weitergehend in seinem Vortrag, daß es keinen Unterschied gibt zwischen einer Terrororganisation wie der IRA und dem CIA, der bereits mehrere Putsche durchgeführt hat, um gewählte Regierungen zu stürzen.

Falls die USA zusammen mit den westlichen Verbündeten weitermachen wird es sehr wahrscheinlich zu einem Bürgerkrieg in Venezuela kommen, der ähnlich ablaufen wird wie der Putsch-Versuch in Syrien, bei dem es zu einem langanhaltenden Bürgerkrieg kam. Es wird zu einer ähnlich brenzligen Situation kommen wie bei der Kuba-Krise, weil sich wahrscheinlich Russen, Chinesen, USA und NATO gegenüber stehen.

Mit der Strategie der Spannung und Falls-Flag-Operationen kann man Länder vollkommen destabilisieren und in einen Bürgerkrieg treiben. Dieses Strategie wurde bereits in vielen Ländern durchgezogen. Im Bezug auf Venezuela kann man eine Blaupause erkennen.

Bereits im Jahr 2002 versuchte die USA unter Bush die Regierung von Venezuela zu stürzen. Damals war Hugo Chavez der gewählte Präsident. Er sorgte dafür, daß die Einnahmen aus den Ölreserven dem eigenen Volk zu gute kam. Er baute damit Schulen und sorgte für einen zunehmenden Wohlstand. Die USA fanden dies gar nicht gut, weil sie befürchteten daß andere Staatschefs dem Beispiel folgen könnten. Auch bei diesem Umsturzversuch gab es eine andere Person, die sich zum neuen Staatspräsidenten ernannte. Doch dann demonstrierten Millionen von Menschen für den abgesetzten Präsidenten Chavez was dazu führte, daß er im Amt blieb.  

Maduro folgte Chavez ins Amt, als dieser gestorben ist. Maduro sieht sich auch als idealistischen Nachfolger und verfolgt das gleiche Ziel, nämlich die Einnahmen aus dem Ölgeschäft dem Wohl des Volkes zukommen zu lassen.

Elliott Abrams, ein Spezialist für verdeckte Kriegsführung und Verbrecher, wurde am 25.01.2019 vom US-Außenministerium zum Sonderbeauftragten für Venezuela erklärt. Und dies ist kein gutes Zeichen.

Doch gut ist, daß es immer mehr Menschen gibt die dieses erkennen und sich dagegen aussprechen und dagegen demonstrieren.

Wichtig dabei ist dies, die eigene Lebensfreude zu behalten, um in Liebe sagen zu können, wir wollen das nicht. Das Gewaltverbot ist einzuhalten, dies ist die Lektion aus dem zweiten Weltkrieg.

Wir dürfen keine Spaltung zulassen sondern müssen erkennen, daß alle Menschen zur Menschheitsfamilie gehören.


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