Cyberangriff
31.10.2026: Hacker stehlen von Polymarket-Konten Millionen. Die Wettplattform, die es ihren Nutzern erlaubt, auf reale Ereignisse zu wetten, und die in den letzten Jahren immer häufiger auch für politische Prognosen genutzt wurde, beschuldigt einen angegriffenen externen Provider wegen des Hacks.
Hacker haben von Kundenkonten der Vorhersage-Wettplattform Polymarket mindestens 2,6 Millionen US-Dollar (2,3 Millionen Euro) gestohlen. Polymarket ermöglicht es, auf Ereignisse in der realen Welt zu wetten, darunter auch auf Wahlen oder militärische Handlungen. Die Firma war vorübergehend gezwungen, ihren internationalen Handel einzustellen, versprach aber, alle betroffenen Kunden zu entschädigen. In einer Nachricht auf X am Donnerstag teilte ein mit Polymarket verbundenes Konto mit, das Unternehmen habe "ein Problem identifiziert und gelöst, das unsere internationale Plattform betraf". "Wir haben den Handel vorübergehend eingestellt", heißt es in der Erkklärung, und weiter, das Eindringen sei geschehen, nachdem "einer unserer Drittparteiprovider kompromittiert worden war".
Der Hack betraf nur die führende Plattform von Polymarket, obwohl Polymarket US, das unabhängig als ein von US-Bundesrecht geregelter Wechselmarkt arbeitet, ausgenommen war. Mehrere Medien, darunter das Wall Street Journal, berichteten, dieser Drittparteiprovider, auf den sich Polymarket bezog, sei DebugBear gewesen – eine in Großbritannien ansässige Plattform, die die Leistung überwacht. DebugBear schrieb am Donnerstagnachmittag auf X, man sei sich "des Sicherheitsvorfalls bewusst" und rate den Kunden, die das Produkt RUM nutzten, "den Embed-Code von der Webseite zu entfernen". Mehr … https://rtde.press/international/296388-hacker-stehlen-von-polymarket-konten-millionen/
27.10.2026: Microsoft: Mit Peking verbundene Hacker nutzten KI-Tool für Cyberangriffe. Mit Peking verbundene Hacker nutzten laut Microsoft ein KI-Tool für weltweite Cyberangriffe - auch das US-Technologieunternehmen ConnectWise ist betroffen. In mehreren Fällen verschafften sie sich binnen weniger Stunden privilegierten Zugriff. Microsoft rät Kunden, die betroffenen ConnectWise-Verbindungen zunächst deaktiviert zu lassen und ihre Microsoft-365-Umgebungen zu überprüfen.
Eine mit dem chinesischen Staat verbundene Hackergruppe nutzte laut Microsoft das KI-Tool ARTEX für Angriffe auf Hunderte Organisationen weltweit. Über gestohlene Zugangsdaten von ConnectWise versuchten die Hacker, sich bei mehr als 2.250 Cloud-Umgebungen von Kunden anzumelden. ConnectWise empfiehlt, die betroffenen Anwendungsverbindungen deaktiviert zu lassen, bis Wiederherstellungsanweisungen vorliegen.
Eine mit dem chinesischen Staat verbundene Hackergruppe nutzte ein KI-Tool, um Cyberangriffe auf Hunderte Organisationen weltweit zu beschleunigen. Dazu gehörte auch ein Angriff auf das US-Technologieunternehmen ConnectWise, wie Microsoft am 21. Oktober berichtete.
Angriff über das chinesische KI-Tool ARTEX. Microsoft führte einen Diebstahl von Anmeldedaten für die Cloud-Backup-Anwendung von ConnectWise auf die Gruppe „Storm-0940“ zurück. Diese Hackergruppe ist mit dem chinesischen Staat verbunden und wird von Microsoft seit 2021 beobachtet. Die gestohlenen Zugangsdaten ermöglichten es den Angreifern, einzudringen. Betroffen sind Kunden, die Microsofts Cloud-Dienste nutzen und ConnectWise-Anwendungen bereits Zugriff auf ihre Umgebungen gewährt hatten.
Die Hacker setzten ARTEX ein, ein in China entwickeltes KI-Tool zur Sicherheitsprüfung. Damit automatisierten sie laut Microsoft Angriffe auf Regierungsbehörden, Rüstungsunternehmen, Finanzinstitute, Technologieunternehmen und andere Organisationen. In mehreren Fällen gelang es der Gruppe binnen drei Stunden nach dem ersten Angriff, privilegierten Zugriff auf Cloud-Systeme der Einrichtungen und Organisationen zu erhalten. Mehr … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/microsoft-mit-peking-verbundene-hacker-nutzten-ki-tool-fuer-cyberangriffe-a5646792.html
Wird das Internet abgeschottet? Finanzsysteme rüsten sich gegen KI-Cyberangriffe – und die Warnzeichen häufen sich. Indiens Premierminister warnt davor, dass Staaten heute wirtschaftlich lahmgelegt werden können, ohne dass klassische Waffen eingesetzt werden. In Japan wurden nach einem massiven Cyberangriff tatsächlich Handelskonten manipuliert.
G7-Staaten und Zentralbanken simulieren Angriffe auf das Finanzsystem, während große US-Banken autonome KI-Agenten aus Kundenkonten aussperren. Gleichzeitig treiben Washington und andere Regierungen Stablecoins, digitale Zahlungssysteme und KI im Finanzsektor voran. Die einzelnen Entwicklungen sind real – die These, dahinter stehe bereits ein vorbereiteter Plan zur Abschottung oder Ersetzung des Internets, ist dagegen bislang nicht belegt. Mehr … https://uncutnews.ch/wird-das-internet-abgeschottet-finanzsysteme-ruesten-sich-gegen-ki-cyberangriffe-und-die-warnzeichen-haeufen-sich/
22.10.2026: Die Cybersicherheitslücke könnte seltsamer sein, als wir denken. Eine jahrzehntelang unbemerkte Sicherheitslücke, entdeckt durch KI (!), gefolgt von einer außergewöhnlichen Warnung der NSA und der EU. Viele Webseiten gingen offline, große Panik. Aber was, wenn genau solche Ereignisse künftig als Rechtfertigung dienen, das Internet grundlegend umzubauen – mit mehr staatlicher Kontrolle, digitaler Identität und der Möglichkeit, alles abzuschalten?
Unter IT-Experten und Insidern gehen die Meinungen auseinander: Manche glauben, in den nächsten Tagen (oder Stunden) bricht das gesamte Internet zusammen, andere wiederum sagen, es wird nichts passieren. Am Mittwoch veröffentlichte die NSA (und daraufhin die EU) eine außergewöhnliche Cybersicherheitswarnung. Daraufhin gingen viele Webseiten, auch von Behörden und Regierungen, offline. In Washington wusste man offenbar bereits seit zwei Wochen Bescheid, nur ein Leak führte zur Veröffentlichung der Lücke.
Die Lücke in PHP, der wichtigsten Programmiersprache für Webseiten, soll mithilfe fortgeschrittener KI-Modelle von OpenAI und Google aufgedeckt worden sein, nachdem sie offenbar mehr als ein Jahrzehnt im Code überdauert hatte. Es kam zu einer Notfallreaktion: Die NSA empfahl, die betroffenen Systeme sofort zu patchen (also die Lücke zu schließen) oder offline zu nehmen. Den gemeinen Internetnutzer, der gerade keine Webseite betreibt, betraf all dies nicht. Die Lücke war auf der Serverseite zu finden; auch wenn Vorsicht geboten sein dürfte, fiel ihm nur auf, dass manche Dienste nicht erreichbar waren.
Trotzdem ist alles äußerst seltsam. Auch für Leute, die keine besonderen IT-Kenntnisse haben. Es beginnt schon damit, dass eine KI eine dramatische Schwachstelle entdeckt, die rund 70 % der Websites der Welt antreibt und die offenbar über 10 Jahre niemand gesehen hatte. Sogar Japans Premierministerin schlug öffentlich Alarm. OpenAI, Google und einige der weltweit größten Cybersicherheitsunternehmen koordinieren eine Notfallreaktion. Mehr … https://tkp.at/2026/10/22/die-cybersicherheitsluecke-koennte-seltsamer-sein-als-wir-denken/
14.10.2026: Cyberangriff auf Supermärkte: Kühlsysteme gehackt - Passwortschwäche als Einfallstor? Ein Cyberangriff auf die Kühlsysteme Hunderter französischer Supermärkte führte in der Nacht von 11. auf 12. Oktober 2026 zum Verderb zahlreicher Lebensmittel. Die Angreifer hatten die Temperatureinstellungen aus der Ferne manipuliert.
Cyberkriminelle attackierten Kühlsysteme in französischen Supermärkten. Offensichtlich gelang der Zugang über leicht zu erratende Passwörter. Die Unternehmen arbeiten an einer Verbesserung der Sicherheit der Kühlsysteme. Bislang ist kein Bekennerschreiben aufgetaucht. Hunderte französischer Supermärkte wurden in der Nacht vom Sonntag, 11., auf Montag, 12. Oktober 2026, Opfer eines Cyberangriffs auf ihre Kühlanlagen. Der Angriff offenbart Sicherheitslücken bei vernetzten Geräten, insbesondere beim Passwortschutz.
Der Cybersicherheitsexperte Clément Domingo führt den Zugriff darauf zurück, dass das jeweilige Tagesdatum als Passwort gedient habe. Diese Erklärung rückt die Vorhersagbarkeit der Zugangsdaten in den Mittelpunkt. Erste Berichte deuten zudem auf ältere Geräte, veraltete Software ohne aktuelle Updates und einen direkten Internetzugang hin.
Das Datum war das Passwort. Die angegriffenen Systeme ermöglichen die Überwachung der Temperaturen und die Steuerung der Kühlanlagen, ohne dass jemand vor Ort eingreifen muss. Die Angreifer missbrauchten diese Funktionen, um den Abtauvorgang auszulösen und die Betriebsparameter zu ändern. In Filialen des großen französischen Handelskonzerns Les Mousquetaires wurden Temperaturen von bis zu 50 °C gemessen. Domingo skizziert einen Einbruch ohne große Hürden. Im französischen Radiosender RMC sagte er: „Cyberkriminelle erlangten die Kontrolle über diese Geräte mit einem sehr einfachen Passwort, da es immer das aktuelle Datum war, das ihnen die Verbindung zu allen Geräten ermöglichte.“ Seine Analyse deutet somit eher auf einen vorhersehbaren Zugriffsmechanismus als auf ein wirklich schützendes Passwort hin.
Die Frage geht also über die Wahl eines Passworts durch einen Nutzer hinaus. Sie betrifft auch die Art und Weise, wie ein Gerät seine Zugangsdaten erzeugt und welche es akzeptiert. In diesem Fall beruhte das vom Experten beschriebene Passwort auf einer Information, die allgemein bekannt war. Die Ermittlungen müssen genau klären, welchen Weg die Angreifer genommen und welche Schutzmechanismen sie überwunden haben. Mehr … https://www.epochtimes.de/politik/ausland/cyberangriff-auf-supermaerkte-kuehlsysteme-gehackt-schwache-passwoerter-ausgenutzt-a5636020.html
12.10.2026: Cyberangriff auf französische Supermärkte – Störungen auch in den Niederlanden und Belgien. In der Nacht auf Montag wurden zahlreiche Kühl- und Gefriersysteme in französischen Supermärkten sabotiert. Mutmaßlich machten Hacker aus Gefrier- und Kühlgeräten Öfen. Lebensmittel wurden vielfach zerstört. Parallel dazu kommt es auch zu Störungen in den Niederlanden und Belgien.
Aktuell stellt sich die Erklärung so dar: Hacker manipulierten die Temperatursteuerung älterer Danfoss-Reglersoftware des dänischen Herstellers. Sie nutzten die normale Abtaufunktion – die normalerweise kurzzeitig Frost entfernt – und erzwangen einen kontinuierlichen Abtauvorgang mit einer Solltemperatur von 50 °C. Die Anlagen heizten stundenlang und verwandelten Kühlgeräte in Öfen. Frische und tiefgekühlte Waren wurden ungenießbar und mussten entsorgt werden. In manchen Fällen brachen Folgebrände aus; die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt.
Der Schaden ist massiv. Am stärksten betroffen ist Intermarché. Das Unternehmen spricht von bis zu 300 Filialen inklusive Netto. Bei Coopérative U sind weniger als 100 Geschäfte getroffen. Auch E.Leclerc wird genannt, ebenso wie möglicherweise Carrefour Market, Monoprix, Metro und unabhängige Betriebe wie Metzgereien. Der gemeinsame Nenner ist die weit verbreitete Danfoss-Technik.
Die Manipulation trat teilweise um Mitternacht ein, teilweise erst deutlich später. In Haguenau (Elsass) verlor ein Intermarché seinen gesamten Tiefkühlbestand (rund 50.000 Euro), ein benachbarter Supermarkt frische und gefrorene Ware im Wert von etwa 220.000 Euro. Landesweit rechnen die Mousquetaires mit Schäden in Höhe mehrerer Millionen Euro. Mehr … https://tkp.at/2026/10/12/cyberangriff-auf-franzoesische-supermaerkte-stoerungen-auch-in-den-niederlanden-und-belgien/
06.01.2026: Experten: KI-basierte Dienste erhöhen Gefährlichkeit von Cyberkriminalität. Wird es bald noch riskanter, sich in der Online-Welt zu bewegen? Experten sagen voraus: Im neuen Jahr werden Kriminelle immer häufiger KI-basierte Dienste nutzen. Dadurch könnten ihre Aktionen um ein Vielfaches gefährlicher werden.
In diesem Jahr dürfte der Einsatz spezialisierter KI-Dienste durch Cyberkriminelle massiv zunehmen, vermuten die russischen IT-Experten einstimmig. Dadurch werden Angriffe an Umfang, Komplexität und Zielgenauigkeit gewinnen. Die Hauptbedrohungen – gezielte Werbung, Ausnutzung von Schwachstellen und Angriffe auf Lieferketten – werden jedoch auch im Jahr 2026 bestehen bleiben.
Aleksej Korobtschenko, der Leiter der Abteilung für Informationssicherheit des Unternehmens "Code Security", erklärt beispielsweise in einem Gespräch mit der Zeitung Iswestija: "Künstliche Intelligenz wird in diesem Jahr eindeutig zur Erstellung von Phishing-Texten, tiefgreifenden Fälschungen, zur Automatisierung der Aufklärung und zur Anpassung von bösartigem Programmcode eingesetzt werden."
Dmitri Galow, der Leiter von Kaspersky GReAT in Russland, geht davon aus, dass Cyberangriffe auf Durchschnittsnutzer mithilfe von KI immer präziser, komplexer und vielschichtiger werden. Neue Schemata und Bedrohungen durch Cyberkriminelle werden im neuen Jahr durch den aktiven Einsatz künstlicher Intelligenz in Verbindung mit Social Engineering entstehen, prognostiziert auch Jewgeni Pankow, Datenanalyst des Koordinationszentrums für .RU/.РФ-Domains. KI wird die Erstellung und Verbreitung von schädlichen Inhalten, Audio- und Video-Fakes, betrügerischen Chatbots und gefälschten Dokumenten sogar geschickt automatisieren.
Pankow betont: "Social Engineering wird dazu genutzt werden, die Wachsamkeit der Nutzer durch realistische und psychologisch ausgefeilte Vorgehensweisen zu schwächen. Die Symbiose aus Technologie und Manipulation wird Angriffe nicht nur umfangreicher, sondern auch präziser machen. Dadurch wird der Schaden für Unternehmen und Privatpersonen zunehmen."
Aus diesem Grund werden wir in naher Zukunft höchstwahrscheinlich den Niedergang der auf Gesichtserkennung basierenden Authentifizierungstechnologien erleben, meinen Branchenexperten, da sich die Deepfake-Technologien weiter verbessern werden, sodass Unternehmen sich gezwungen sehen, in diesem Bereich etwas prinzipiell Neues zu entwickeln. Quelle … … https://rtnewsde.com/international/266600-expertenprognosen-ki-basierte-dienste-erhoehen/
03.11.2025: Manko bei Cybersicherheit. Versteckter Zugriff: China kann 850 Elektrobusse in Norwegen fernsteuern. Der öffentliche Verkehrsbetrieb Ruter in Norwegen hat geheime Tests an einem im Einsatz befindlichen Modell eines chinesischen Elektrobusses durchgeführt. Dabei kamen signifikante Cybersicherheitsrisiken ans Licht.
Norwegen setzt auch bei den öffentlichen Bussen vermehrt auf Elektroantrieb. Ein Test in einer stillgelegten Mine offenbart jedoch Sicherheitsrisiken. In Norwegen untersucht der öffentliche Verkehrsbetrieb Ruter zwei Elektrobusse, einen aus den Niederlanden und einen aus China. Das Modell aus China offenbart dabei ernste Cybersicherheitsrisiken, die eine Fernsteuerung zulassen. Der Verkehrsbetrieb reagiert mit Maßnahmen für strengere Sicherheitsanforderungen.
Norwegen ist bekannt für seinen hohen Anteil an Elektrofahrzeugen. So setzen Städte und Gemeinden auch immer häufiger Elektrobusse für den öffentlichen Nahverkehr ein. Das skandinavische Land mit 5,5 Millionen Einwohnern hatte 2024 bereits 1.742 E-Busse – Tendenz steigend. Wie das Mobilitätsportal „PiataAuto.md“ berichtet, stammen 1.350 dieser batteriebetriebenen Busse aus China, 850 davon lieferte Yutong, einer der größten Elektrobushersteller in China.
Geheimer Test enthüllt Cyberlücke. Der öffentliche Verkehrsbetrieb Ruter hat kürzlich berichtet, dass er zwei Elektrobusse in einer isolierten Umgebung in einer stillgelegten unterirdischen Mine getestet. Damit wollte das für die Hauptstadt Oslo und Umgebung zuständige Unternehmen mögliche Sicherheitsrisiken bei Elektrobussen aufdecken.
„Dieser umfassende und einzigartige Test ermöglicht es uns, die richtigen Sicherheitsvorrichtungen in die Busse einzubauen“, sagte Bernt Reitan Jenssen, Geschäftsführer von Ruter. „Der öffentliche Nahverkehr in Oslo und in der Provinz Akershus soll Zugang zu der besten Technologie haben – und zu der höchsten Sicherheit.“
Die Testobjekte waren ein neuer E-Bus von Yutong sowie ein drei Jahre alter Bus der niederländischen Marke VDL Groep. Beim Bus aus den Niederlanden konnte Ruter keinerlei Cybersicherheitsrisiko feststellen. Ganz anders jedoch beim Bus aus China. Denn die Tester von Ruter haben festgestellt, dass der Bus von Yutong eine digitale Zugriffsmöglichkeit auf Steuerungssysteme erlaubt. Das soll eine eingebaute rumänische SIM-Karte ermöglichen. Mehr …
Hacker: So kriegen wir dich in 5 Minuten! 267 Milliarden Euro Schaden in nur einem Jahr – deutsche Unternehmen stehen unter Beschuss wie nie zuvor. 81% aller Firmen wurden bereits gehackt, fast zwei Drittel sehen ihre Existenz bedroht. Was früher Science-Fiction war, ist heute brutale Realität: Kriminelle Hacker verdienen Milliarden, während unsere digitale Welt zusammenbricht. Doch was passiert wirklich hinter den Kulissen? Wie einfach ist es, in fremde Systeme einzudringen? Und warum versagen alle Sicherheitsmaßnahmen?
Mein nächster Gast Florian Hansemann kennt die Antworten – aus erster Hand. Als professioneller Hacker dringt er täglich in die bestgesicherten Systeme ein. Sein Job: Unternehmen zu zeigen, wie schutzlos sie wirklich sind. In diesem Gespräch enthüllt er die erschreckende Wahrheit über unsere digitale Sicherheit. Er erklärt, warum dein Handy eine Vollzeit-Wanze ist, wie Hacker in Minuten deine Geräte übernehmen können und warum selbst die besten Schutzmaßnahmen nutzlos sind. Eine Warnung: Nach diesem Gespräch wirst du nie wieder unbesorgt dein Smartphone benutzen können. Video …
20.09.2025: Chaos an Europas Flughäfen: Schon wieder ein Cyberangriff – Experten beklagen Intransparenz. Eine „cyberbedingte Störung“ sorgt für Ausfälle an mehreren Flughäfen, auch in Berlin. Der Fall zeigt erneut, wie wenig Deutschlands kritische Infrastruktur geschützt ist.
Zumindest ein kleines Erfolgserlebnis am BER: Flug BAW979 nach London kann am frühen Nachmittag doch noch starten, mit mehr als drei Stunden Verspätung. Passagiere an Bord, die in der britischen Hauptstadt einen Anschlussflug erwischen müssen, haben Anlass zur Hoffnung. Aus London werden ebenfalls massive Verspätungen gemeldet. Eine mutmaßliche Cyberattacke hat am Wochenende europaweit zu Verzögerungen an mehreren Flughäfen geführt. Neben den Standorten London-Heathrow und Brüssel war auch Berlin betroffen. Mehr …
05.09.2025: Bericht: Chinesische Hacker haben möglicherweise Daten von fast jedem Amerikaner erbeutet. Die jahrelangen, koordinierten Angriffe zielten darauf ab, große Telekommunikationsunternehmen in den USA zu infiltrieren. Der Cyberangriff aus China markiert den Beginn einer neuen Ära chinesischer Cyberfähigkeiten und stellt die Konkurrenzfähigkeit der Rivalen des Landes, darunter die Vereinigten Staaten, auf die Probe.
Seit Jahrzehnten hackt sich China in amerikanische Stromnetze und Unternehmen ein, erbeutet sensible Daten und geistiges Eigentum wie Chip-Designs und verschafft sich so einen Vorteil gegenüber den Vereinigten Staaten. Dies berichtet die New York Times am Freitag. Nach einjährigen Ermittlungen kamen Experten und Beamte zu dem Schluss, dass eine Gruppe namens "Salt Typhoon" hinter dem großangelegten Cyberangriff steckt. Der Angriff, bei dem Informationen von fast jedem US-Amerikaner gestohlen worden sein könnten, richtete sich gegen mehr als 80 Länder. Sie sehen darin einen Beweis dafür, dass die Fähigkeiten Chinas denen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten ebenbürtig sind.
Der Angriff von Salt Typhoon war ein jahrelanger, koordinierter Angriff, bei dem große Telekommunikationsunternehmen und andere Unternehmen infiltriert wurden, wie die Ermittler letzte Woche in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Das Ausmaß des Angriffs war weitaus größer als zunächst angenommen. Sicherheitsbeamte warnten zudem, dass die gestohlenen Daten es den chinesischen Geheimdiensten ermöglichen könnten, globale Kommunikationsnetze zu missbrauchen, um Personen wie Politiker, Spione und Aktivisten zu überwachen.
Britische und amerikanische Beamte bezeichneten den Angriff als "hemmungslos" und "wahllos". Kanada, Finnland, Deutschland, Italien, Japan und Spanien unterzeichneten ebenfalls die Erklärung, die Teil einer Kampagne war, mit der die chinesische Regierung öffentlich angeprangert werden sollte. "Angesichts des Ausmaßes der Kampagne kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur ein einziger Amerikaner verschont geblieben ist", befürchtet Cynthia Kaiser, ehemalige Spitzenbeamtin der Cyberabteilung des FBI, die die Ermittlungen zu den Hackerangriffen leitete. Mehr …
18.06.2025: Kaspersky Lab hilft Interpol: Mehr als 30 Cybertäter im Asien-Pazifik-Raum gefasst. Das international tätige russische IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab hat der Interpol geholfen, mehrere Cyberverbrecher dingfest zu machen. Im Rahmen der großangelegten Operation wurden in mehreren Ländern des Asien-Pazifik-Raums gut 30 Verdächtige gefasst.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die IT-Sicherheitsbranche in Russland zu den weltweit besten gehört. Neulich hat das Unternehmen Kaspersky Lab dies erneut bewiesen. Die international tätige Firma mit Sitz in Moskau half der Interpol im Kampf gegen Datenräuber. Die großangelegte Operation fand von Januar bis April 2025 im Asien-Pazifik-Raum statt. Ihre Ergebnisse gab Kaspersky Lab an diesem Mittwoch in einer Presseerklärung bekannt.
Am Einsatz mit dem Codenamen Secure beteiligten sich die Sicherheitsbehörden aus 26 Staaten und Partnerunternehmen der Interpol. So stellte Kaspersky Lab den Ermittlern Informationen über Infrastrukturen zur Verfügung, die von den Tätern zur Verbreitung von Datenraub-Programmen (im IT-Sprech: Infostealer) verwendet wurden. Dadurch wurden mehrere in Cyberverbrechen involvierte Server entdeckt, darunter in Vietnam, Hongkong, Nauru und Sri Lanka. Mehr …
11.03.2025: X-Ausfall: Elon Musk meldet "massiven Cyberangriff" aus der Ukraine. Am Montag, 10. März 2025, kam es weltweit zu Störungen bei X. Nutzer berichten von wiederholten Ausfällen und Log-in-Problemen. Nach Angaben des Eigentümers Elon Musk ist die Plattform Ziel eines massiven Cyberangriffs geworden.
In den Tagen zuvor hatte es Proteste gegen das von Musk geleitete Department of Government Efficiency (DOGE) und Vandalismus gegen Tesla-Händler gegeben. In der Finanznachrichtensendung "FOX Business" erklärte Musk, der Cyberangriff habe darauf abgezielt, X "mit IP-Adressen aus dem Gebiet der Ukraine" lahmzulegen. Die Website sei inzwischen wieder funktionsfähig. Video und mehr …
Elon Musk bestätigt „massivem Cyberangriff“ auf X/Twitter. X-Eigentümer Elon Musk hat bestätigt, dass seine Social-Media-Plattform von einem „massiven Cyberangriff“ betroffen ist. In einer Erklärung am Montag bestätigte Musk, dass der Angriff für die globalen Ausfälle der Plattform verantwortlich war.
Gestern am Vormittag waren erstmals Ausfälle von X/Twitter bemerkbar. Die Seite lud nicht. Auf der Twitter Outage Map war zu erkennen, dass zunächst hauptsächlich Europa betroffen war, was derzeit noch immer sichtbar ist. Musk merkte an, dass der „massive“ Hacking-Versuch „immer noch“ andauert. Nutzer berichteten, dass sie nicht auf die X-App oder die Website zugreifen konnten oder dass sie nicht auf Beiträge zugreifen konnten. Auch TKP hatte Probleme Postings auf X zu veröffentlichen. Mehr ...
27.02.2024: Cyberangriffe auf Fahrzeuge: Besonders gefährdet sind Elektroautos. Fahrzeuge werden immer stärker über Computer gesteuert, haben eine Software, die aktualisiert werden muss, und unzählige Schnittstellen mit der Welt bzw. dem Netz drum herum. Das ist bequem, aber vielfach auch eine Gefahr. Eine neue Studie zur Cybersicherheit belegt das.
Je mehr elektronische Systeme in Fahrzeuge eingebaut werden und je weiter sie im Inneren wie auch mit der Umwelt vernetzt werden, desto höher wird die Gefahr von Angriffen. Eine Studie des Center of Automotive Management (CAM) hat sich jetzt mit der Cybersicherheit von Fahrzeugen befasst; das ist der Einstieg in eine Langzeitstudie, die Schritt für Schritt auch die einzelnen Bereiche genauer untersuchen soll. Das CAM ist ein bei der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach angesiedeltes Institut.
Grundsätzlich gibt es Vorgaben zur Cybersicherheit; diese gelten allerdings in unterschiedlichen Bereichen, die USA und China beispielsweise haben eigene Regelungen. Die Regelungen für die EU gelten ab Juli für alle vorhandenen Fahrzeuge; so müssen zwei Fahrzeugmodelle vom europäischen Markt genommen werden, weil sie diesen Regelungen nicht entsprechen: der VW up! und der Porsche Macan.
Angriffspunkt bei den Fahrzeugen sind zu 89,3 Prozent die Kommunikationskanäle der Fahrzeuge; deren Zahl hat sich allerdings ebenfalls immer weiter erhöht. Das sind zum Beispiel interne Navigationsgeräte, aber auch die Steuerung des Ladevorgangs bei Elektrofahrzeugen oder die Schnittstelle für die Diagnose in Werkstätten, über die neue Softwareversionen aufgespielt werden. Dabei sind nicht nur persönliche Daten der Besitzer gefährdet, sondern unter Umständen ist auch ein Zugriff auf die Funktionen des Fahrzeugs selbst möglich. So wird ein Vorfall aus dem März 2023 zitiert, bei dem Hackern aus der Ferne ein Eindringen in ein Tesla-Fahrzeug gelang, bei dem sie die Hupe betätigen, den Kofferraum öffnen und das Abblendlicht einschalten konnten.
Wie tief diese Daten gehen können, zeigte sich, als in den USA verboten wurde, mit Teslas auf die Parkplätze von Geheimdiensten zu fahren, weil die Kameras des Fahrzeugs alles aufzeichneten, was um sie herum geschah. Bei Kia, Honda, Infiniti, Nissan und Acura, zitiert der Autor einen Versuch von "gutartigen Hackern", konnten die Verriegelung, Entriegelung, Motorstart, Motorstopp und Präzisionsortung geknackt werden. Es war nicht nur möglich, die persönlichen Daten des Nutzers abzugreifen, sondern sie konnten auch aus der Ferne von ihrem Fahrzeug ausgeschlossen werden. Mercedes-Benz hatte offenbar ein Softwareproblem, das ebenfalls personenbezogene Daten zugänglich machte.
Solche Versuche von "gutartigen Hackern" können genutzt werden, um Schwachstellen zu erkennen. Allerdings berichtet die Studie, das Problem werde nach wie vor deutlich unterschätzt. Dabei habe sich die Zahl von Cyberangriffen von 2021 auf 2022 mehr als verdoppelt. Mehr …
27.11.2024: Die „Chicoms“ kommen! Schnell, schließt die „KI“-Lücke! Mittlerweile hat jeder und sein Hund von der existenziellen Bedrohung durch die chinesische Massengutfrachterflotte gehört. Die Menschen der freien Welt™ kauern sich zu Recht vor Angst vor dem teuflischen chinesischen Plan zusammen, Europa durch das Durchtrennen ihrer unterseeischen Internetkabel zurück ins vordigitale dunkle Zeitalter zu stürzen. Aber haben wir auch ausreichend Angst vor dem Salztief?
Nein, ich spreche nicht von der neuesten von der DARPA entwickelten Wetterwaffe. Ich spreche von dem zwielichtigen, mit der chinesischen Regierung verbundenen „Hacker-Kollektiv“, das – wie uns das US-Heimatschutzministerium und seine Medien-Sprachrohre freundlicherweise mitteilen – hinter einer „jüngsten umfassenden chinesischen Infiltration in eine Reihe von Telekommunikationsunternehmen und -infrastrukturen“ steckt.
Wenn Sie noch nie von „Salt Typhoon“, „FamousSparrow“, „UNC4841“ oder einem anderen coolen Spitznamen gehört haben, den Cybersicherheitsforscher dieser Woche für Chinas zwielichtige Hackerarmee verwenden, werden Sie in naher Zukunft davon hören. Schließlich wissen wir seit Jahren, dass das nächste spektakuläre Ereignis unter falscher Flagge wahrscheinlich eine „virtuelle Flagge“ sein wird, und wie Newsweek uns rät: „Chinas Hackerarmee stellt Amerika in den Schatten“.
Aber es kommt noch besser! Selbst wenn Sie sich des Salt Typhoon bewusst sind (und ausreichend Angst davor haben), stellt sich heraus, dass eine noch größere chinesische Cyber-Bedrohung auf Sie zukommt, über die Sie sich Sorgen machen müssen: die „KI-Lücke“. Noch nie davon gehört? Dann schnallen Sie sich an, denn es erwartet Sie eine wilde Fahrt durch eine der erfolgreichsten psychologischen Operationen des militärisch-industriellen Komplexes. Mehr …
11.11.2024: Digitale Geschichtsschreibung unter Beschuss: Cyberangriffe auf das Internet Archive häufen sich. Angriff auf die Wahrheit: Wie das Internet Archive unter Beschuss steht. In den vergangenen Wochen wurde die Internet Archive-Website, archive.org, wiederholt Opfer von massiven Denial-of-Service-Angriffen (DoS), was sie zeitweise unzugänglich machte. Diese Angriffe sind ein bedrohliches Zeichen dafür, wie wichtig das Archiv für den Zugang zur Wahrheit geworden ist – und wie sehr es unter Druck steht.
Das Internet Archive spielt eine unverzichtbare Rolle, indem es eine klare, unveränderte Historie des Internets sichert, sodass wir nachvollziehen können, was in jüngster und ferner Vergangenheit tatsächlich gesagt und veröffentlicht wurde. In Zeiten, in denen große Medienunternehmen oder Regierungsstellen Inhalte nachträglich ändern, ist das Archiv oft die einzige unabhängige Quelle, die eine unverfälschte Version aufbewahrt. Wenn jedoch diese letzte Instanz für unverfälschte Information angegriffen wird, kann dies gravierende Folgen für unsere kollektive Erinnerung haben.
Manipulationen in Echtzeit: Ein Beispiel der CDC. Eines der jüngsten Beispiele für solche Manipulationen stammt von der US-Gesundheitsbehörde CDC, die kürzlich die Definition des Begriffs „Impfstoff“ auf ihrer Website änderte – ohne öffentliche Ankündigung. Die vorherige Definition beschrieb Impfstoffe als ein Produkt, das das Immunsystem einer Person stimuliert, um Immunität gegen eine bestimmte Krankheit zu erzeugen. Die neue Definition bezeichnet sie lediglich als eine „Zubereitung, die das Immunsystem des Körpers gegen eine Krankheit stimuliert.“ Dank archive.org konnten diese Änderungen nachverfolgt und dokumentiert werden. Doch was, wenn diese wichtigen Belege durch Angriffe gelöscht würden?
Warum Archive.org ein Dorn im Auge ist. Das Internet Archive ist ein unverzichtbares Werkzeug, um nachträgliche Manipulationen und Vertuschungen aufzudecken. Es ermöglicht uns, Webseiten im Originalzustand zu sehen und Änderungen nachzuverfolgen. Besonders bei umstrittenen Themen oder in politisch aufgeladenen Zeiten ist dies eine wertvolle Ressource. Beispielsweise kursierten in jüngster Zeit Aussagen, dass Donald Trump angeblich ein nationales Abtreibungsverbot befürworte – obwohl er so etwas nie gesagt hat. Diese gezielten Falschdarstellungen könnten durch Archive.org widerlegt werden, da sie frühere Aussagen dokumentieren. Ohne diesen Zugang wären solche Nachweise jedoch für immer verloren. Video und mehr …
29.10.2024: Consortium News Opfer eines komplexen Hacker-Angriffs. Rief man am Sonntag-vormittag die regierungskritische Nachrichtennetzseite Consortium News (consortiumnews.com) auf, so landete man auf einer erfundenen oder kopierten Seite eines wohl fiktiven Architekturkonsortiums. Die letzte auffindbare Archvierung durch das Internet Archiv, das ebenfalls einem Hacker-Angriff zum Opfer fiel, ist vom 10. Oktober.
Consortium News wurde vom investigativen Journalisten Robert Parry gegründet, der diverse CIA-Skandale aufgedeckt hat, unter anderem, dass die CIA zusammen mit den nicaraguanischen Kontras mit Drogen handelte, die Iran-Kontra-Affäre. Kurz vor 13 Uhr verkündete das Medium auf seinem Twitter-Kanal, dass es Opfer eines „ausgeklügelten Hacker-Angriffs auf vielen Ebenen“ geworden sei.
Consortiumnews ist gegen Kriege und zweifelt immer wieder öffentlich die angeblichen Erkenntnisse westlicher Geheimdienste an. Ruft man auf archive.org die Startseite von Consortium News www://consortiumnews.com auf und klickt auf einen der letzten Einträge vom 10. Oktober, erscheint kurz die englischsprachige Startseite vom 9. Oktober mit einem Foto der Zerstörung mutmaßlich in Gaza und ein zugehöriger Bericht zum Start einer Herbst-Spendenaktion für Consortium News. Dann wechselt die Ergebnisseite auf die deutschsprachige Startseite von Consortium News vom 9. Oktober. Die deutschsprachige Netzseite von Consortium News ist unter www://consortiumnews.com/de weiter erreichbar, allerdings gehen viele Links ins Leere. Die letzten Artikel dort sind vom 25. Oktober.
Für meine Laien-Wahrnehmung sieht das sehr nach einem Angriff von staatlichen Stellen oder mit Unterstützung von staatlichen Stellen aus. Mehr …
28.10.2024: Wiretaps Exposed: Wie Verschlüsselungs-Hintertüren den Hackern Tür und Tor öffnen. In Anbetracht ihrer illustren und auffälligen früheren Karriere in der Big Tech-Branche hat die Präsidentin von Signal, Meredith Whittaker, vielleicht eine andere Vorstellung davon, wer „die Guten“ sind als andere Leute. Und noch mehr, andere glauben vielleicht nicht, dass es so etwas wie „die Guten“ gibt, wenn es darum geht, jemandem zu erlauben, zu versuchen, die universelle Online-Verschlüsselung zu zerstören.
Aber Whittaker, die für eine App, Signal, verantwortlich ist, die sehr hart daran arbeitet, sich als „Spitzenreiter“ der datenschutz- und sicherheitsfreundlichen Messenger zu positionieren, tut dies entweder aus tiefer Überzeugung oder hat keine andere Wahl, als es zu tun (angesichts der Natur von Signal): Sie verteidigt die Verschlüsselung.
Der Hintergrund: Sicherheitslücke und Verschlüsselungs-Hintertüren. Dieses Mal geht es um eine Sicherheitsverletzung, die Berichten zufolge von chinesischen Hackern verübt wurde und eine Reihe von US-amerikanischen Telekommunikations- und ISP-Unternehmen zum Ziel hatte. Daher der Verweis auf die „guten Jungs“ – Whittaker meint, dass, wenn die USA Hintertüren zur Verschlüsselung in das Internet einbauen, es keine Möglichkeit gibt, sicherzustellen, dass nur die USA diese ausnutzen können. Zu diesem Zeitpunkt scheint es fast überflüssig zu sein, noch einmal zu erklären, warum das so ist und wie Verschlüsselung, das Internet und verschiedene staatliche und schlicht kriminelle Akteure funktionieren. Aber für die Leute im Hintergrund – und dazu gehören viele Gesetzgeber und Politiker auf der ganzen Welt – sollte man es vielleicht noch „lauter“ sagen:
Einmal untergraben und gebrochen, dienen Verschlüsselungs-Hintertüren jedem, der schlau genug ist, sie zu benutzen – und das schließt eindeutig nicht nur eine Regierung oder Regierungshacker im Allgemeinen ein.
Die Einsätze: Jenseits privater Kommunikation. Und nicht nur private Nachrichten, Chats und dergleichen sind von einer starken und zuverlässigen Verschlüsselung abhängig, sondern auch Bankkonten, Unternehmen und damit die Existenzgrundlage. Mehr ...
16.10.2024: Das Ende der Datensicherheit? China knackt mit Quantencomputer RSA und AES-Vorgänger. Chinesische Wissenschaftler hackten mit Hilfe des Quantencomputers D-Wave-Advantage Verschlüsselungssysteme, die bislang als sicher galten („military grade“). Geknackt wurden die Algorithmen Present, Gift-64 und Rectangle, welche Teil der Grundlage AES sind. AES-256 gilt aktuell als eine der besten verfügbaren Verschlüsselungen. Fachleute bezeichnen diesen Durchbruch als dramatische Gefahr für die Sicherheit von Computern und Daten.
Forscher der Universität Shanghai haben unter der Leitung von Wang Chao mit Hilfe des kanadischen Quantencomputers D-Wave Advantage erfolgeich die Verschlüsselungsalgorithmen Present, Gift-64 und Rectangle angegriffen. Present wird auf energie- und speicherbeschränkten Geräten verwendet, beispielsweise für Systeme des „Internet der Dinge“. Gift-64 ist der Nachfolger von Present und arbeitet mit einer Schlüssellänge von bis zu 128 Bit. Es wird im selben Einsatzgebiet verwendet. Das gilt auch für Rectangle. Was die Chinesen also primär gezeigt haben ist, dass sie die Verschlüsselung der meisten Haushaltsgeräte durchbrechen können.
Fachmagazine weisen darauf hin, dass Present, Gift-64 und Rectangle so wie AES symmetrische Blockchiffren sind. Sie weisen einige Gemeinsamkeiten auf. AES ist ein allgemeiner Verschlüsselungsstandard und wird in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, von Festplattenverschlüsselung (z.B. BitLocker) bis zu VPNs, SSL/TLS und sicheren Nachrichtenübertragungen. Man geht davon aus, dass die Methodik, mit welcher der Quantencomputer die „kleinen Geschwister“ von AES überlisten konnte, auch für den internationalen AES-Standard einsetzbar ist. Hier spricht man davon, dass der genaue Code noch nicht verfügbar ist, aber der Durchbruch knapp bevorsteht.
Die Ergebnisse wurden am 30. September im Chinese Journal of Computers veröffentlicht, einer chinesischsprachigen wissenschaftlichen Zeitschrift der China Computer Federation. Wang Chao ist momentan vorsichtig, zu diesem Thema Interviews zu geben – er bezeichnet das Forschungsgebiet als zu brisant.
Der Quantencomputer D-Wave Advantage wurde zuvor bereits von Lockheed Martin zum Testen von Kampfjet-Steuerungssoftware und von Google für Bilderkennungsaufgaben eingesetzt, ohne dass eine direkte Verbindung zur kryptografischen Entschlüsselung bestand. Ebenso kann man mit dem Gerät den metallurgischen Prozess des Erhitzens und Abkühlens von Metallen simulieren. Bestimmte mathematische Aufgaben lassen sich damit deutlich schneller lösen als auf herkömmlichen Systemen. Mehr …
12.10.2024: Nach Cyberangriff: Wayback Machine bleibt vorerst offline. Nach Angaben des Gründers ist die vorübergehende Abschaltung nötig, um die Dienste des Internet Archive gegen zukünftige Angriffe zu stärken. Mit der Wayback Machine können Nutzer frühere Versionen von Webseiten aufrufen.
Ein Ende September erfolgter Cyberangriff beschäftigt das Internet Archive noch immer. Wer versucht, die Wayback Machine zu erreichen, erhält derzeit schlichtweg keine Antwort vom Server. Auf der Hauptseite des gemeinnützigen Projektes erscheint lediglich eine Meldung, laut der die Dienste des Internet Archive "vorübergehend offline" sind. Für weitere Informationen wird auf die offiziellen Konten auf X, Bluesky oder Mastodon verwiesen. Wer eines dieser Konten besucht, findet dort einen am Freitagabend veröffentlichten Beitrag von Brewster Kahle vor, dem Gründer des Internet Archive. Darin erklärt er, dass die Dienste offline sind, damit sie untersucht und gegen weitere Angriffe gestärkt werden können.
"Sorry, aber das ist nötig", entschuldigt er sich bei den Nutzern. Sein Team arbeite mit Hochdruck. Einen konkreten Termin, zu dem die Dienste des Internet Archive wieder verfügbar sind, nennt der Gründer nicht. Kahle schätzt, dass die Arbeiten nur ein paar Tage in Anspruch nehmen. Davon, dass es mehrere Wochen dauern könnte, geht er jedoch aktuell nicht aus. Der Gründer betont zudem, die Daten seien "sicher", womit er vermutlich darauf anspielt, dass das Internet Archive durch den Cyberangriff keinen Datenverlust erlitten hat. Mehr …
11.10.2024: «Ich kann nicht glauben, welche Risiken die Menschen eingehen, wenn sie in der Öffentlichkeit auf das Internet zugreifen»- Derart verwundert ist der «ethische Hacker» Christopher Patrick Hawkins, Dozent für Cybersicherheit und Informatik an der Universität von Staffordshire. In «The Coversation» geht er auf diese Risiken ein und gibt Ratschläge, um sich vor Cyberangriffen zu schützen.
In der modernen, vernetzten Welt sind Benutzer die größte Schwachstelle für Cyberangriffe, sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz. Laut dem «ethischen Hacker» Christopher Patrick Hawkins, Dozent für Cybersicherheit und Informatik an der Universität von Staffordshire, zielen Hacker nämlich oft auf den Benutzer ab, insbesondere durch Phishing-Angriffe, anstatt technische Schwachstellen auszunutzen. 94 Prozent der Malware würden über E-Mails verbreitet, und Phishing sei in 41 Prozent der Fälle die Hauptangriffsmethode, schreibt er in The Conversation. Das Risiko von Cyberangriffen steige stetig.
Obwohl viele Unternehmen viel Geld in die Schulung ihrer Mitarbeiter investieren, um sie vor Cyberbedrohungen zu schützen, liegt der Fokus laut Hawkins häufig auf bewährten Sicherheitsmaßnahmen im Arbeitsumfeld. In öffentlichen Bereichen hingegen, wo Menschen weniger wachsam sind, bleibe das Risiko von Angriffen hoch: «Ich habe in letzter Zeit selbst mehrere Beispiele dafür erlebt. Als zertifizierter ethischer Hacker mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der Cybersicherheit und der Beteiligung an Ermittlungen gegen Cyberkriminelle kann ich Ihnen gar nicht sagen, wie leicht solche Situationen von bösartigen Akteuren ausgenutzt werden können.»
Beim ersten Vorfall befand sich Hawkins in einem Geschäft, um einige Haushaltsartikel zu kaufen. Während er in der Schlange stand, fragten die Mitarbeiter die Kunden nach ihren E-Mail-Adressen, um ihnen elektronische Quittungen für ihre Waren zu schicken. Das möge unschuldig klingen, und es sei sicher besser für die Umwelt als Papierquittungen, aber es könne leicht von einem versierten Hacker ausgenutzt werden, der vielleicht zuhört. Der Experte für Cybersicherheit erläutert: «In Kombination mit kontextbezogenen Informationen wie Ort, Artikel und Kosten könnten sie eine Phishing-E-Mail erstellen, die wahrscheinlich die meisten Menschen täuschen würde. Dabei könnte es sich beispielsweise um eine Aufforderung zur Teilnahme an einer Feedback-Umfrage oder um einen Rabattcode für den nächsten Besuch im selben Geschäft handeln.» Mehr …
19.07.2024: Absicht oder Zufall? Angriff oder Versehen? Cyber-Blackout im Westen. Microsoft hat den größten Cyber-Blackout ausgelöst, den man bisher gesehen hat. Viele Fragen sind aber offen. Der Blackout dauert an. Flughäfen stehen still, Firmen arbeiten nicht, der McDonalds in Japan hat geschlossen: Ein Computer-Blackout hat den Westen erfasst. Russland und China sind nicht betroffen. Ob es der große Cyber-Blackout wird, den das WEF schon öfter geprobt hat? Offenbar nicht, denn Sie können diesen Artikel noch immer lesen. Allerdings: Der Blackout ist aber einer der größten bisher erlebten. Und die ganzen Auswirkungen sind noch nicht absehbar. Mehr …
Cyber-Blackout: Kommt die digitale Impfung? Die westliche Elite wartet seit 2020 auf einen großen Cyber-Blackout. Man kündigte schon vor Jahren an, dass es viel „schlimmer als Covid“ sein wird. Die Davoser WEF-Gruppe bereitet die Welt bereits seit 2020 auf einen großen Cyber-Blackout vor. Zentral – mit bemerkenswerter Voraussicht – ist der Artikel vom 1. Juni 2020. Darin wird von einer „globalen Cyberpandemie“ gewarnt, die nur mit einer „digitalen Impfung“ gestoppt werden kann. Schon damals beschreibt man ein kommendes Cyber-Blackout als „viel schlimmer“ als Covid, aber mit dem gleichen pandemischen Vokabular. Mehr …
05.02.2024: Der nächste Putsch? Über FBI-Warnungen vor KPCh-Cyberangriff und die WEF-Vorhersage einer Cyberpandemie. Anlass für diesen Beitrag war die jüngste Warnung des FBI-Direktors vor drohenden KPCh-gestützten Cyberangriffen auf amerikanische Bürger und Gemeinden. Angeblich bereiten sich die Hacker darauf vor, kritische Infrastruktursysteme zu zerstören“. Eine Analyse der Prä-Covid „Pandemievorbereitung“ und „Cyberpandemievorbereitung“ aus logischer und Cybersicherheitsperspektive.
Diese Warnung wirft ein paar Fragen auf: Warum werden wir plötzlich über die Gefahr eines KPCh-Cyberangriffs belehrt? Und warum sollten diese plötzlich, wie in der Warnung hervorgehoben wird, weit verbreitet und systemisch sein? Wissen einige Behörden etwas, was wir nicht wissen? Oder sehen wir hier wieder ein sehr vertrautes Drehbuch, bei dem die Menschen indoktriniert werden, dass etwas absolut Beängstigendes auf sie zukommt, und im Gegenzug die „einzige“ Gegenmaßnahme akzeptieren, die für möglich gehalten wird, und damit Dinge zulassen, die sie normalerweise nicht zulassen würden?
Warum wissen wir angeblich plötzlich so viele Einzelheiten über das, was passieren wird? Warum werden wir über all diese Details informiert, darüber, wer die Angriffe durchführen könnte oder wird, aber auch darüber, was die Ziele sein werden?
Das vorausgesagte Ziel sind kritische Infrastrukturen wie Kommunikation, Energie, Verkehr, Wasserwirtschaft und andere Systeme, die „jeden Amerikaner“ betreffen werden. In der Tat könnte ein Angriff auf ein kritisches Infrastruktursystem zu erheblichen „realen Schäden“ führen (wie Wray ausdrücklich erklärte). Die Cyber-Gemeinschaft arbeitet seit langem daran, die schwerwiegendsten Arten von Risiken zu verstehen und abzumildern. Ironischerweise scheint eine zusätzliche neue Art von Bedrohung nicht auf ihrem Radar gewesen zu sein, wurde dann aber vom WEF „angekündigt“.
Im Folgenden möchte ich diese Warnungen aufschlüsseln, damit wir besser vorbereitet sind, falls wir mit etwas Neuem konfrontiert werden. Ausnutzung desselben grundlegenden Problems – wie kann man die Wahrheit erkennen Nehmen wir an, die Medien berichten über einen solchen gefürchteten und weit reichenden Cyberangriff. Es könnte sich um Strom-, Wasser-, Kommunikations- oder Bankensysteme handeln, oder was auch immer. Oder nehmen wir an, diese Angriffe betreffen das US-Bankensystem und erwecken den Eindruck eines vollständigen finanziellen Zusammenbruchs. Wie um alles in der Welt kann der Rest von uns die Legitimität eines solchen Angriffs erkennen? Mehr …
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