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Digitalisierung

Die Digitalisierung wird uns, wie sovieles, schmackhaft gemacht und als notwendig und modern verkauft. Die wahre Absicht, die dahinter steht, dient jedoch in erster Linie der Kontrolle und Überwachung, sowie der Vorbereitung auf den Transhumanismus - das Internet der Boddies. Dies wird anhand der eingehenden Informationen immer deutlicher.  Erkenne die Bedrohung für Leib, Leben und geistige Gesundheit.

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20.02.2024: „COVID-Krise“ verschaffte Barbados einen „Vorteil“ bei der Einführung der digitalen ID für Menschen und Gebäude: Technologieminister auf dem Weltgipfel der Regierungen. Welche „Vorteile“ wird die digitale Identität bringen, wenn wir plötzlich mit einer anderen „Krise“ konfrontiert werden, sei sie nun real oder vermeintlich? Ein Podiumsteilnehmer der barbadischen Regierung sagte auf dem World Governments Summit, dass COVID eine „Krise“ war, die Barbados einen „Vorteil“ bei der Einführung digitaler ID-Systeme nicht nur für Menschen, sondern auch für Gebäude verschaffte.
Am Mittwoch sprach er auf der Podiumsdiskussion des Weltgipfels der Regierungen mit dem Titel „Digital Government: A Dream for Some, a Reality for Others“ (Ein Traum für die einen, eine Realität für die anderen) sagte die Ministerin für Industrie, Innovation, Wissenschaft und Technologie von Barbados, Marsha Caddle, dass COVID der Katalysator war, der den Weg für die digitale Identifizierung in Barbados geebnet hat, und erklärte: „Es klingt seltsam, wenn man sagt, dass eine Krise ein Vorteil ist, aber während der COVID konnten wir zum Beispiel sicherstellen, dass jedes Gebäude eine einheitliche Gebäude-ID hat, um die Arbeit von öffentlichen und privaten Unternehmen zu erleichtern.“ „Damit verbunden hat jeder Einzelne auch einen neuen digitalen Ausweis; das Projekt wurde bisher zu etwa 90 Prozent angenommen.“ Mehr …

07.02.2024: Wie die Regierung plant, Ihre digitale Identität zu kontrollieren oder die Bedrohung der Privatsphäre und der freie Meinungsäußerung! In den USA führt der scheinbar unaufhaltsame Marsch zur Einführung digitaler Identitätsnachweise in einem Bundesstaat nach dem anderen – fest verwurzelt in der Ansprache einer stark konsumorientierten Gesellschaft mit dem Versprechen, ihr Konsumverhalten „noch besser“ (d.h. einfacher, bequemer) zu machen – dazu, dass Datenschützer und Sicherheitsverfechter weiterhin darauf drängen, auf diesem Weg nicht verfassungsmäßige Rechte über Bord zu werfen.
Im Kern geht es darum, dass bei der weiteren Verbreitung von digitalen Identitätsnachweisen rechtlich und politisch sichergestellt werden muss, dass diejenigen, die diese Instrumente einsetzen, auch dafür Sorge tragen, dass sie im Einklang mit der Verfassung des Landes stehen. Die schlechte Variante wäre, diese Instrumente einfach einzuführen und von den Bürgern zu verlangen, dass sie blind darauf vertrauen, dass „alles in Ordnung sein wird“ – weil ein Politiker das gesagt hat. Die Kritiker argumentieren jedoch, dass digitale Ausweise zwar nach dem „Kodex der wahren Demokratie“ eingeführt werden könnten, dies aber derzeit einfach nicht der Fall sei.
Ein Beispiel ist das scheinbar einfache System in Colorado. Seit vier Jahren wird den Menschen dort gesagt, dass der digitale Personalausweis genauso gut ist wie jeder andere (Lichtbild-)Ausweis. Alles, was sie tun müssen, ist die App auf ihrem Handy zu installieren, und schon können sie loslegen. (Natürlich erst, nachdem sie ihr echtes, reales Foto oder Video des von der Regierung ausgestellten Ausweises bei den Behörden hochgeladen haben). Aber hier kommt die ganze Industrie ins Spiel, die das Internet überwacht, Daten sammelt und monetarisiert.
Auch wenn die persönlichen Daten des betreffenden Ausweises verschlüsselt werden, sobald sie digitalisiert sind, spielen, wie es in den Berichten heißt, „zahlreiche öffentliche und private Dienste“ dasselbe digitale Spiel der Verifizierung, indem sie die Server der Regierung „anpingen“. Und dann – „Dieser Ping erzeugt einen Datensatz, der beschreibt, wer, was, wann und wo. Mit der Zeit bilden diese Datensätze ein von der Regierung kontrolliertes Verzeichnis von Informationen über ihre Bürger. Solange es „Drittanbieter“ gibt, gibt es keinen Grund, warum die Situation nicht schlimmer werden sollte. Aus Gründen, die nur der Colorado Digital ID („myColorado“) bekannt sind, ist die Sammlung riesiger Datenmengen von solchen Unternehmen abhängig.
Könnte der Staat, an den Sie Ihre Steuern zahlen, nicht die „Stärke“ aufbringen – ganz zu schweigen von der Schaffung legitimer Arbeitsplätze -, indem er sicherstellt, dass dieses sensible Geschäft tatsächlich vom Staat betrieben wird – und sich an die Gesetze, einschließlich der Verfassung, hält? Die Antwort lautet: Nein. Man hat sich für private Unternehmen entschieden, die die „Drecksarbeit“ erledigen, einschließlich der Sammlung von IP-Adressen, Geräte- und Browser-IDs usw. Und warum? Um nicht zu sehr in die Tiefe zu gehen, aber – sind diese staatlichen Politiker dumm? Die Antwort lautet: Im Gegenteil. Sie scheinen ihr Bestes zu geben, und während sie jetzt scheinbar legal sind, lassen sie sich in Wirklichkeit auf Dinge ein, die sich als sehr fragwürdig erweisen könnten, nicht zuletzt die Einbeziehung von „Dritten“ und ihre notorisch zentralisierten Datenmodelle. Hier ist die Überschneidung Regierung/Privatwirtschaft/Unternehmen noch deutlicher. Mehr …

Die Bedeutung der digitalen Identität. Die digitale Identität ist definiert als eine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen einer Person und ihrer digitalen Präsenz, die aus mehreren Konten, Zertifikaten und Berechtigungen bestehen kann, die mit dieser Person verbunden sind. Sie repräsentiert, wer man online ist.
Die digitale Identität wird dem Verbraucher als sichere und bequeme Möglichkeit verkauft, seine Identität online für Arbeit, Ausbildung und private Zwecke nachzuweisen. ABER es gibt ein massives und reales Missbrauchspotential durch Überwachung (Impfpass, CBDC, Carbon Tracking, etc.), das erkannt und letztlich angegangen werden muss. Mehr …

29.01.2024: EUid-Wallet – Nein zur digitalen Überwachung! Unbeachtet von der Öffentlichkeit, plant die EU-Kommission bis zum Jahre 2030 eine flächendeckende und verbindliche Einführung der sogenannten Elektronischen Brieftasche, unter dem Namen: EUid-Wallet. Dafür werden beachtliche 90 Millionen Euro in vier Pilotprojekte investiert und in dessen Rahmen werden auch zahlreiche Anwendungsbereiche getestet.
Es geht dabei um den Zugang zu staatlichen Verwaltungsdiensten und Sozialversicherungsleistungen, um die Bereitstellung von Reisepässen und Visa sowie Führerscheinen, medizinischen Rezepten und Bildungsnachweisen bzw. von Nachweisen beruflicher Identitäten. Weitere Anwendungsbereiche sind die rechtsverbindliche Unterzeichnung von Verträgen, die Registrierung von SIM-Karten für Mobilfunknetze und die Eröffnung von Bankkonten oder die Ermöglichung von Online-Zahlungen. Es ist sogar geplant, die EUid-Wallet mit einer lebenslang gültigen persönlichen Identifikationsnummer zu verbinden.
Bezogen auf Deutschland, sieht das Konzept zur nationalen Ausgestaltung der EUid-Wallet vor, dass folgende Aktivitäten darüber laufen: der Nachweis der Elternschaft, die Speicherung von amtlichen Führungszeugnissen und die Identifizierung anlässlich der Eröffnung von Konten für den E-Mail-Verkehr oder die Nutzung sozialer Medien, Anmeldungen in Hotels sowie der Erwerb von personalisierten Veranstaltungstickets. Video und mehr …  

26.01.2024: Der Plan für eine digitale öffentliche Infrastruktur (DPI). Ungewählte Globalisten des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) arbeiten seit zehn Jahren an der Digital Public Infrastructure (DPI), der ersten Stufe des digitalen ID-Systems.
„Die Digitale Öffentliche Infrastruktur (DPI) ist ein gemeinsames Werkzeug für viele Zwecke. Sie ist ein wichtiger Wegbereiter für die digitale Transformation und trägt dazu bei, die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen in großem Maßstab zu verbessern. Wenn sie gut konzipiert und umgesetzt wird, kann sie den Ländern helfen, ihre nationalen Prioritäten zu erreichen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen. Regierungen, Geber, der Privatsektor und die Zivilgesellschaft haben gleichermaßen die Möglichkeit, sie mitzugestalten.
Wie üblich wird das Programm als bequeme Möglichkeit für den modernen Menschen vermarktet, auf Dokumente zuzugreifen. Basierend auf den Daten von DPI wird erwartet, dass 100 Länder bis 2030 Fortschritte bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) machen werden.
„Laut der Erklärung der Staats- und Regierungschefs der G20 von 2023 ist die digitale öffentliche Infrastruktur ein entscheidender Durchbruch, der die Dynamik schafft, die für einen Kurswechsel und die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 für alle 17 SDGs erforderlich ist. Da sich neue Technologien exponentiell weiterentwickeln, besteht die akute Chance, dass ganze Gemeinschaften von einer wachsenden Zahl lebensverändernder digitaler Lösungen – von digitalen Geldtransfers bis hin zu elektronischen Gesundheitsdiensten – profitieren können, wenn sie angemessen in ihre eigene digitale Infrastruktur investieren.“ Mehr …

25.01.2024: Neue Wege für die biometrische Bildgebung und den Fingerabdruckmarkt. Der biometrische Fingerabdruck steht im Mittelpunkt einiger der meistgelesenen Nachrichten dieser Woche auf Biometric Update, mit Entwicklungen sowohl in der Wissenschaft als auch auf dem Markt. Forscher haben eine Möglichkeit entwickelt, Fingerabdrücke in 3D zu rendern, während Zwipe den Schwerpunkt seiner biometrischen Karten vom Zahlungsverkehr auf die Zugangskontrolle verlagert und einen Xperix-Scanner zu einer Passkey-Plattform hinzugefügt hat.
Die wichtigsten Biometrie-News der Woche. Äthiopier werden zeitnah die nationale digitale ID Fayda besitzen müssen, um Zugang zu staatlichen Dienstleistungen zu erhalten. Die Regierung arbeitet daran, öffentliche Dienstleistungen mit dem digitalen Ausweis zu verknüpfen und gleichzeitig die Menschen dafür zu registrieren. Bisher haben weniger als 4 Millionen Menschen einen solchen Ausweis, bis 2028 sollen es 90 Millionen sein.
Worldcoin hat die biometrischen Irisdaten von einer halben Million Argentinierinnen und Argentinier erfasst und ist damit eines von drei Ländern, in denen mehr als 1 Prozent der Bevölkerung einen digitalen Personalausweis besitzt. Die World App wurde ebenfalls aktualisiert, um die Planung von Registrierungen zu erleichtern. Die Gesamtzahl der Orb-Verifizierungen hat die 3-Millionen-Marke überschritten. Die Selfie-Biometrie von Yoti wurde in eine App integriert, die in Großbritannien Mietzahlungen für Bonitätsprüfungen meldet, da die Identitätsprüfung und Authentifizierung mit mobilen Geräten weiter zunimmt. In verschiedenen Branchen wurden neue Verträge für die Gesichtsbiometrie von Daon und iDenfy unterzeichnet, und der FaceTec-Kunde Zengo fordert Hacker heraus, die versuchen, in seine digitale Geldbörse einzudringen. Ein Mitbegründer von ID R&D sagt, dass dieses Jahr eine Herausforderung für KYC-Plattformen sein wird.
Ein Professor in den USA hat ein Verfahren zur Erstellung biometrischer 3D-Fingerabdruckbilder mithilfe der digitalen Holografie entwickelt. Sein Labor verwendet eine nanoskalige, säulenförmige Dünnfilmschicht, um Fingerabdrücke zu konservieren und daraus ein Hologramm zu erstellen, bevor der Fingerabdruck als 3D-Bild rekonstruiert wird. Diese Innovation folgt der Behauptung von Forschern, dass ähnliche Muster zwischen den Fingerabdrücken ein und derselben Person mithilfe künstlicher Intelligenz verglichen werden können.
Der Traum vom Massenmarkt für Zahlungskarten mit integrierter Fingerabdruck-Authentifizierung ist für Zwipe ausgeträumt, das Unternehmen konzentriert sich nun auf biometrische Karten für die Zugangskontrolle. Die Abkehr von der Pay-Produktlinie und die Hinwendung zu Access ist Teil eines Plans, mit dem Zwipe seinen Cashflow in den nächsten zwei Jahren um 3,8 Millionen Dollar verbessern will.
Die Passkey-Plattform IDmelon Orchestration integriert das Flaggschiffprodukt von Xperix, den Fingerabdruckscanner, um eine passwortlose Authentifizierung für den Kontozugriff zu ermöglichen. Nach Angaben der Partner werden die Scanner in Branchen wie Einzelhandel, Fertigung, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen eingesetzt. Suprema, ein Cousin von Xperix, war diese Woche auf der Intersec 2024 zusammen mit RecFaces, Princeton Identity, Invixium, Genetec und Iris ID vertreten. Mehr …

Illegale Verhaftung löst (weiteren) Alarm aus: 10-Millionen-Dollar-Klage zeigt Schwächen invasiver Gesichtserkennungstechnologie auf. Aufdringlich und ungenau. Der 61-jährige Harvey Eugene Murphy Jr. klagt gegen Macy’s und Essilor-Luxottica, die Muttergesellschaft von Sunglass Hut. Er behauptet, eine falsche Identifizierung durch Gesichtserkennungstechnologie habe zu seiner unrechtmäßigen Verhaftung geführt. Murphy behauptet in seiner Klage, dass er aufgrund einer falschen Identifizierung durch ein minderwertiges Kamerabild tagelang zu Unrecht inhaftiert wurde und dort schreckliche körperliche und sexuelle Gewalt erlitt.
Im Januar 2022 wurden bei einem Raubüberfall auf Sunglass Hut in Houston Waren im Wert von mehreren Tausend Dollar gestohlen. Murphys Anwalt besteht jedoch darauf, dass Murphy zu diesem Zeitpunkt in Kalifornien und nicht in Texas lebte.
Murphys Klage beschreibt, wie ein Mitarbeiter von Essilor-Luxottica in Zusammenarbeit mit Macy’s Gesichtserkennungssoftware einsetzte, um ihn als Dieb zu identifizieren. Daraufhin behauptete ein Mitarbeiter von Essilor-Luxottica, einen der beiden an dem Diebstahl beteiligten Einbrecher mithilfe dieser Technologie identifiziert zu haben, und wies die Polizei von Houston an, ihre laufenden Ermittlungen einzustellen. Mehr …

06.01.2024: Digitale Identität. Vollkommene Überwachung – Insider warnt vor großer Digitalisierungsrevolution. Gesundheit, Einkauf oder Kfz: Immer mehr Lebensbereiche werden digitalisiert und von Computern gesteuert. Was heute noch der Bequemlichkeit dient, könne in wenigen Jahren einer dystopischen Überwachung nach George Orwell weichen, warnt ein Insider. An Pilotprojekten arbeite er bereits.
Hohe Geschwindigkeiten, starkes Beschleunigen und abrupte Lenkbewegungen sind – neben weiteren – Ursachen von Verkehrsunfällen. Das haben auch Kfz-Versicherungen erkannt und belohnen Kunden mit einem defensiven Fahrstil mit niedrigeren Prämien. Damit einhergehend ist eine gewisse Überwachung, die unterschiedliche Reaktionen hervorruft. Nicht nur auf X, ehemals Twitter, kursiert in diesem Zusammenhang die Warnung eines Mitarbeiters aus „der IT-Abteilung einer sehr großen und renommierten Versicherungsgesellschaft mit Hauptsitz in Deutschland“. Die Projekte, an denen der anonyme Absender eines Leserbriefes arbeitet, beschränkten sich nicht auf Belohnungen. Vielmehr solle binnen der nächsten Jahre alles digitalisiert, erfasst, ausgewertet und bewertet werden: vom Kaufverhalten und Lebensumständen über Ernährung und Gesundheit bis hin zur Echtzeit-Überwachung von Geldflüssen, Bewegungen und Kontakten.
Zudem solle all dies in die jeweiligen Versicherungsver- und -beiträge einfließen. In diesem Fall könne man sich durch – wie auch immer definiertes – „gutes“ Verhalten günstigere Prämien verdienen oder aber bei schlechtem Verhalten bestraft werden, beispielsweise durch den Fernzugriff auf Privateigentum wie das Auto. Mehr …

05.01.2024: Die Einführung der digitalen ID wird zum Traum eines jeden Hackers. Ein großes Datenschutz- und Sicherheitsproblem. Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt zeigen großen Enthusiasmus, wenn es darum geht, digitale Identitätsnachweise in der einen oder anderen Form einzuführen oder deren Einführung zu planen.
Ironischerweise werden diese Bemühungen den Bürgern nicht nur als Erleichterung ihres Lebens durch Bequemlichkeit präsentiert, sondern auch als Garantie, dass ihre persönlichen Daten, die in diesen digitalen IDs enthalten sind, in einer Welt, in der es von böswilligen Akteuren nur so wimmelt, sicherer sind. Die Gegner warnen vor schwerwiegenden Auswirkungen auf die Privatsphäre, bestreiten aber auch, dass die Datensicherheit tatsächlich verbessert wird. Sie scheinen recht zu haben – zumindest laut einem Bericht einer Cybersicherheitsfirma, der nach den Hackerangriffen rund um die Weihnachtsfeiertage veröffentlicht wurde, die jetzt als „Leaksmas“ bezeichnet werden.
Nicht nur Regierungen, sondern auch Hacker lieben digitale Identitäten und riesige Mengen persönlicher Informationen, die alle an einem Ort gesammelt werden und, wie die jüngsten Ereignisse gezeigt haben, in vielen Fällen leicht zugänglich sind. Und Hacker haben diese Liebe zum Ausdruck gebracht, indem sie die Daten digitaler Identitäten zu ihrem Hauptaugenmerk gemacht haben, so die Firma Resecurity in ihrem Bericht. Resecurity behauptet, dass dies eine offensichtliche Tatsache sei und sie dies durch die Analyse von Daten-Dumps feststellen konnten, die nach den „digitalen Raubzügen“ in der Weihnachtszeit im Dark Web auftauchten.
Insgesamt tauchten 50 Millionen Datensätze mit persönlichen Informationen im Dark Web auf. Der Grund dafür, dass so viele gestohlene Datensätze auf einmal auf dem digitalen Schwarzmarkt auftauchten, sind offenbar „technische Details“ durch das Zeitfenster, in dem die meisten dieser Datensätze „verkaufbar“ sind. Mehr …

Das Ende einer Illusion: Skandinavien nimmt Abstand von Schul-Digitalisierung. Im Frühjahr 2023 kündigte die schwedische Regierung an, die Digitalisierung im Schulunterricht zurückzufahren, was zu so mancher “Verstimmung” führte. Wie so oft, zog die norwegische Regierung im Herbst letzten Jahres nach (TKP hat berichtet) und kam zu ähnlichen Ergebnissen. Nun erschien kürzlich noch ein weiterer Hinweis zu dem dritten “Vorreiter” in Sachen Digitalisierung, Finnland, wo man auf der Sekundärstufe ebenso “vor einem Scherbenhaufen” steht.
Skandinavien gilt in vielfacher Hinsicht als eine Art “Extremvorbild” für viele Themen, die in Mitteleuropa von Politik, “Experten™” und Leitmedien beklagt werden. Vielfach aber sind die Realitäten durchaus “anders” als man sich dies aus der Ferne vorstellt, und auch “Fact Finding”-Missionen wie von einer Abteilung der österreichischen (vom Oligarchen Hans-Peter Haselsteiner finanzierten “liberalen” Klein-) Partei NEOS letztes Jahr unternommen zeitigen oft ausgesprochen widersprüchliche wie -sinnige “Lernerfolge”. Mehr …

Hacker nehmen digitale IDs ins Visier. Digitale IDs sind für Hacker das neue große Geschäft. Bisher konnte ein Hack kaum so ertragreich sein wie jetzt, wo weltweit digitale IDs eingeführt werden. Weltweit setzen Regierungen und Konzerne mit großem Enthusiasmus und begleitet von einer Propagandamaschine die digitalen IDs durch. Österreich ist mit „ID Austria“ wieder einmal ganz vorne dabei. Mehr …

26.12.2023: Digitalisierung – eine globale Agenda zur Kontrolle und Bevölkerungsreduktion (Vortrag von Uli Weiner). Funktechniker Uli Weiner spricht am Tag der Naturheilkunde zum Thema Digitalisierung. Dabei legt er dar, dass es sich hierbei um eine globale Agenda der führenden Finanzoligarchie mit dem Ziel der Totalkontrolle über alles und jedes handelt. Aus eigenem Erleben und anhand zahlreicher Studien zeigt Weiner die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Schäden durch die Mikrowellentechnologie auf. Video …

23.12.2023: Gesichtserkennung für Zahlungen in U-Bahnen in Japan, Kasachstan und Russland. In der kasachischen Hauptstadt Almaty beispielsweise werden die biometrischen Daten der Fahrgäste bei der grössten Bank gespeichert. «Die Sicherheit ist zu 100 Prozent gewährleistet», erklärte eine Sprecherin der Metro.
Die weltweite Digitalisierung – und die damit einhergehende Totalkontrolle unseres Lebens – schreitet mir Siebenmeilenstiefeln voran. Wie das Portal Biometric Update informiert, experimentieren weitere Städte mit der Gesichtsbiometrie im öffentlichen Nahverkehr. Und zwar in Japan, Kasachstan und Russland. In der südjapanischen Stadt Kumamoto können die Fahrgäste der Strassenbahn jetzt mit Hilfe der Gesichtserkennungstechnologie von Saffe mit ihrem Gesicht bezahlen. Das Pilotprojekt startete am 20. Dezember und soll bis Ende März 2024 laufen. Ähnliche Projekte wurden bereits in den Präfekturen Toyama und Nagano durchgeführt, ebenso wie in Osaka. Auch die kasachische Hauptstadt Almaty hat in Zusammenarbeit mit der grössten kasachischen Bank, der Halyk Bank, und ihrer Software Face Pay ein Pilotprojekt zur Bezahlung per Gesichtserkennung in der U-Bahn gestartet. Vorerst können die Fahrgäste den Dienst nur an zwei Stationen über die mobile App der Bank nutzen. Weitere Bahnhöfe werden nach und nach hinzukommen, berichtet Biometric Update.
«Die Sicherheit ist zu 100 Prozent gewährleistet», erklärte die Vertreterin der Metro Almaty, Zhazira Baimukhambetova, und fügte hinzu, dass die Fahrgastdaten von der Bank gespeichert werden. «Weder die Metro, noch die Bankangestellten oder die Mitarbeiter an der Kasse kennen die persönlichen Daten der Fahrgäste.» Die Metro in Almaty befördert täglich über hunderttausend Menschen. Kasachstan und andere zentralasiatische Länder haben ihre Investitionen in biometrische Technologien erhöht, um digitale Behördendienste zu ermöglichen.
In der Moskauer Metro werden inzwischen an jedem Wochentag 150’000 Fahrten mit biometrischen Daten bezahlt. Das U-Bahn-System in der russischen Hauptstadt nutzt ein Gesichtserkennungssystem namens Face Pay, das im Mai 320’000 Nutzer erreichte. Seitdem ist eine neue biometrische Zahlungsmethode hinzugekommen, die es ausgewählten Bürgern ermöglicht, mit der Moskauer Sozialkarte in den Zügen zu fahren. Mehr …

Digitalisierung des EU-Gesundheitswesens. Die EU arbeitet daran, die Gesetzgebung zum Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) gesetzlich zu verankern. Bedeutet: Die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger sollen europaweit zugänglich werden.
Das Europäische Parlament hat sich bereits am 13. Dezember auf einen Standpunkt zur Digitalisierung des EU-Gesundheitswesens geeinigt und damit den Weg für die Verhandlungen mit den EU-Staaten geebnet. Darüber berichtet das Portal Euractiv. Mit großer Mehrheit habe das Plenum seinen Bericht angenommen, der als Verhandlungsmandat des Parlaments in den Gesprächen mit dem Rat der EU über die endgültige Form der Gesetzgebung zum Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) dienen wird. Der EHDS-Vorschlag zielt darauf ab, «das volle Potenzial von Gesundheitsdaten für Patienten und Angehörige der Gesundheitsberufe sowie für Politiker und Forscher zu entfalten».
Der Vorschlag zur primären Nutzung von Gesundheitsdaten, die Bürger und medizinische Fachkräfte auf nationaler und EU-Ebene verwenden können, wurde vom Parlament im Hinblick auf das Recht der Patienten auf Zugangsbeschränkung um die Möglichkeit erweitert, «den Zugang für alle Personen außer den medizinischen Fachkräften, die die elektronischen Gesundheitsdaten eingegeben haben, zu beschränken». «Wenn Sie zum Beispiel an einer psychischen Erkrankung leiden, können Sie den Zugang zu diesen Daten einschränken, sodass Ihre Gesundheitsdaten nur von Ihrem Psychiater eingesehen werden können und nicht von anderen Ärzten, die Sie behandeln», erklärte der kroatische Abgeordnete Tomislav Sokol, der bei diesem Thema als Berichterstatter fungierte.
Hinsichtlich der Datenschutzbedenken, die aufgrund dieses europäischen «Gesundheitsdatenraums» zu befürchten sind, propagiert Euractiv, dass eine «EU-weite Harmonisierung» der Datenschutzgrundverordnung Probleme «ausräumen wird». Mehr …

11.12.2023: ‚Die digitale öffentliche Infrastruktur wird in digitale öffentliche Intelligenz umgetauft‘: Globaler Technologie-Gipfel. Die digitale öffentliche Infrastruktur, die aus digitaler ID, digitalem Zahlungsverkehr und Datenaustausch besteht, wird nun in „digitale öffentliche Intelligenz“ umgetauft, wobei KI eine Schlüsselrolle dabei spielt, „zu beschleunigen, was die DPI begonnen hat“.
In seiner Rede auf dem Global Technology Summit in Indien sagte Nandan Nilekani, Mitbegründer von Infosys und Architekt von Indiens digitaler ID Aadhaar, dass das Land mit der Einführung von KI in eine neue Phase der DPI eintrete. „Ich denke, Sie alle dachten wahrscheinlich, dass DPI digitale öffentliche Infrastruktur bedeutet, aber jetzt heißt es digitale öffentliche Intelligenz, also haben wir es heute umgetauft, also willkommen zur Taufe.  „Der nahtlose Übergang von der DPI-Welt der digitalen öffentlichen Infrastruktur zur neuen Welt der digitalen öffentlichen Intelligenz – das ist unsere These“. „DPIs haben uns an diesen Punkt gebracht“, sagte Nilekani und fügte hinzu: „Jetzt wird uns die KI mit ihrer Fähigkeit, Komplexität zu reduzieren und Wissen zugänglich zu machen, und mit ihrer Fähigkeit, Inhalte zu generieren, noch weiter bringen.“ Als Beispiel für digitale öffentliche Intelligenz hob Nilekani die Fähigkeit der KI zur Überwindung von Sprachbarrieren in Indien hervor und verwies auf die Übersetzung von 20.963 Urteilen und 24 Millionen Sätzen in regionale Sprachen für den Obersten Gerichtshof des Landes.
Weitere Beispiele für digitale öffentliche Intelligenz, die in Indien bereits eingesetzt werden, sind: KI-gestütztes Sprachenlernen in Schulen (ALL). Sprachgesteuerte Zahlungen in regionalen Sprachen, bei denen die Nutzer per Stimme Transaktionen durchführen (Hello UPI). Ein KI-Chatbot für Landwirte (Kisan-eMitra) zur Beantwortung allgemeiner Fragen und Beschwerden im Kontext eines staatlichen Direkttransferprogrammes (PM-Kisan), das Gesichtserkennung und digitale ID zur Authentifizierung nutzt. Nilekani sagte, dass die Idee einer KI-gestützten digitalen öffentlichen Intelligenz den Menschen ergänzen und nicht ersetzen solle. Mehr …

08.12.2023: Der gläserne Patient: Beispiel Nebraska. Neben der digitalen Identität wird auch an der Digitalisierung der Gesundheit und der Zentralisierung dieser persönlichen Daten gearbeitet. In der EU, aber auch in Nebraska. Die Digitalisierung und Zentralisierung persönlicher Gesundheitsdaten schreiten voran. Nicht nur in der EU, wo man kürzlich die Pflicht zur elektronischen Patientenakte beschlossen hat – TKP hat berichtet. Auch im US-Bundesstaat Nebraska arbeitet man am gläsernen Patienten.
So wurde jüngst entschieden, alle Gesundheitsdaten seiner Einwohner zu sammeln. Dafür wird eine neues staatliches „Gremium für Gesundheitsinformationstechnologie“ installiert. Dort werden künftig Gesundheits- und Krankenakten der Patienten zentral gespeichert. Immerhin gibt es offener Kritik als innerhalb der EU. Laut Reclaim the Net sprechen Kritiker „von einem massiven Eingriff in die Privatsphäre und äußern sich besorgt über den offensichtlichen Weg zu einer nationalen digitalen Identität.“ Mehr …

06.12.2023: Digitale Identität für Österreich. Österreich bleibt Pionierland bei der eID für seine Bürger. Die “ID Austria” ersetzt nun die Handysignatur. Kritik an der Zwangsdigitalisierung gibt es kaum.  Mit dem heutigen Mittwoch ersetzt „ID Austria“, Österreichs digitale Identität, die Handysignatur vollständig. Österreich ist damit weiterhin eines der Pionierländer innerhalb der EU bei der Etablierung der digitalen Identität. In Brüssel arbeitet man intensiv an der „EuID“ – und spätestens bis 2030 sollen alle EU-Bürger eine digitale Identität besitzen, so der Plan.
Die digitale ID ist die Grundvoraussetzung für weitere Digitalisierungsprojekte. Ob das etwa das digitale Zentralbankgeld, der gläserne Patient oder das Sozialkreditsystem ist. Außerhalb des Westens ist man bereits weiter. In der Ukraine wurde die eID „Diia“ 2020 eingeführt – das Projekt wird von den USA und dem WEF gelobt. Während des Krieges wurde der App auch ein militärischer Aspekt hinzugefügt: Via Diia können die Standorte russischer Panzer an die ukrainische Regierung übermittelt werden. In Indien ist die digitale ID seit 2016 verpflichtend, das System „Aadhhaar“ war 2009 basierend auf Freiwilligkeit eingeführt worden. Das System ist mittlerweile die größte biometrische Datenbank der Welt.
Wenn alle Österreicher auf ID Austria umgestellt worden sind, wird man nicht 1,2 Milliarden Bürger biometrisch erfasst haben. Österreich hat bekanntlich nicht mehr als 9 Millionen Bürger. Trotzdem wäre eine biometrische Datenbank etabliert. Das bekommt noch eine brisantere Note, wenn man bedenkt das unter der Regierung Kurz-Strache Pläne am Tisch gelegen waren, das Bundesrechenzentrum zu privatisieren. Mehr …

05.12.2023: Wie die Regierung Ihre digitale Identität kontrollieren will. Eine Bedrohung für die Privatsphäre und die Meinungsfreiheit. In den USA führt der scheinbar unaufhaltsame Marsch zur Einführung digitaler Identitätsnachweise in einem Bundesstaat nach dem anderen – fest verwurzelt in der Ansprache einer stark konsumorientierten Gesellschaft mit dem Versprechen, ihr Konsumverhalten „noch besser“ (d.h. einfacher, bequemer) zu machen – dazu, dass Datenschützer und Sicherheitsverfechter weiterhin darauf drängen, dass verfassungsmäßige Rechte auf diesem Weg nicht über Bord geworfen werden.
Im Kern geht es darum, dass bei der weiteren Verbreitung digitaler Identitätsnachweise rechtlich und politisch sichergestellt werden muss, dass diejenigen, die diese Instrumente einsetzen, auch dafür Sorge tragen, dass sie im Einklang mit der Verfassung des Landes stehen. Die schlechte Variante wäre, diese Instrumente einfach einzuführen und von den Bürgern zu verlangen, dass sie blind darauf vertrauen, dass „alles in Ordnung sein wird“ – weil ein Politiker das gesagt hat. Die Kritiker argumentieren jedoch, dass die digitalen Ausweise zwar nach dem „Kodex der wahren Demokratie“ eingeführt werden könnten, dies aber derzeit einfach nicht der Fall sei.
Ein Beispiel dafür ist das scheinbar einfache System in Colorado. Seit vier Jahren wird den Menschen dort gesagt, dass der digitale Personalausweis genauso gut ist wie jeder andere (Lichtbild-)Ausweis. Alles, was sie machen müssen, ist, die App auf ihrem Handy zu installieren, und schon können sie loslegen. Natürlich erst, nachdem sie ihre echten, realen Fotos oder Videos der von der Regierung ausgestellten Ausweise bei den Behörden hochgeladen haben. Aber an diesem Punkt kommt die ganze Industrie, die das Internet überwacht, Daten sammelt und monetarisiert ins Spiel.
Auch wenn die persönlichen Daten des fraglichen Ausweises verschlüsselt werden, sobald sie digital sind, spielen, wie es in den Berichten heißt, „viele Dienste, sowohl öffentliche als auch private“ das gleiche digitale Verifizierungsspiel, indem sie Regierungsserver „anpingen“. Und dann – „Dieser Ping erzeugt einen Datensatz, der beschreibt, wer, was, wann und wo. Im Laufe der Zeit bilden diese Datensätze ein von der Regierung kontrolliertes Verzeichnis von Informationen über ihre Bürger. Solange es „Drittanbieter“ gibt, gibt es keinen Grund, warum die Situation nicht schlimmer werden sollte. Aus Gründen, die nur der Colorado Digital ID („myColorado“) bekannt sind, ist die Sammlung riesiger Datenmengen von solchen Unternehmen abhängig. Mehr …

30.11.2023:  Ohne Widerspruch: EU-Ausschüsse stimmen für Zwang zur digitalen Patientenakte für jeden. Bislang hat das deutsche Gesetz eine Widerspruchsoption bei der elektronischen Patientenakte "ePA" vorgesehen. Noch im Dezember wird in der EU über einen einheitlichen europäischen Gesundheitsdatenraum entschieden. Damit wäre es mit dem deutschen Patientendatenschutz, einschließlich der ärztlichen Schweigepflicht, vorbei. Mehr …

Salamitaktik bei der Einführung der digitalen Identität. Es sind die älteren Leute, die sich nicht mehr mit der vorgeblichen Erleichterung der digitalen Identität auseinandersetzen wollen, wird gemutmaßt. Alle anderen würden sicher gern ihren Ausweis und ihre digitale Patientenakte bei Google und Apple einrichten.
Zu Beginn des Jahres 2024 stellen die Krankenkassen ihre Administration auf die "digitale Identität" ihrer Mitglieder um. Mit der sogenannten "GesundheitsID" wird dabei die bisherige Krankenkassenkarte im Prinzip überflüssig. Sinn und Zweck dieser Umstellung sei es, den Patienten den Zugang zu Online-Gesundheitsanwendungen zu erleichtern, heißt es in einem Bericht des Fachportals Inside Digital vom Dienstag. Für diese digitalen "Erleichterungen" bei den Patienten setze sich demnach insbesondere die Gesellschaft für Telematikanwendungen, Gematik, ein. Konkret könne man dadurch mit dem Smartphone digitale Anwendungen, wie zum Beispiel das digitale Rezept, nutzen oder Einsicht in die eigene digitale Patientenakte bekommen.
Die neue Digitalverwaltung der Gesundheitsdaten sei zur Erleichterung der Versicherten geschaffen worden und sei ähnlich leicht zu bedienen wie das Onlinebanking, verglichen die Digitalexperten von Inside Digital. Wer sich also ab dem 1. Januar 2024 eine GesundheitsID anlegen will, benötigt dafür nur ein NFC-fähiges Smartphone, die eigene Versichertennummer und die Freischaltung der Online-Funktion seines Personalausweises. Für die Freischaltung des Online-Personalausweises müsse man wiederum nur die sechsstellige PIN eingeben, die man seit 2010 bei jeder Neuausstellung des Personalausweises automatisch erhält. Bei der Einrichtung der digitalen Gesundheitsidentität komme diese Personalausweis-PIN jetzt zur Anwendung.
Zunächst müsse man sich dafür im Google Play Store oder Apple App Store die AusweisApp auf sein eigenes Smartphone laden. Die AusweisApp könne man demnach nicht von deutschen Ausweisbehörden erhalten, sondern nur von den Digitalkonzernen Google oder Apple. Die Personalausweis-PIN müsse man nach dem Herunterladen der Google- oder Apple-Software einfach in die AusweisApp auf dem Smartphone eingeben. Mehr …

29.11.2023: Testland Nigeria: Gates Stiftung verstärkt den Druck für digitale ID und Zahlungen. EU und Tech-Konzerne arbeiten intensiv daran mit Hilfe der Digitalisierung den gläsernen Bürger zu schaffen. Gerade wurde ein weiterer Schritt für die Schaffung der zwangsweisen elektronischen Gesundheitsakte getan. Digitale Identität, digitale Brieftasche, digitaler Euro, digitaler Führerschein, digitales Serviceheft fürs Auto – alles lässt sich digitalisieren und für Überwachung und Kontrolle der Bürger einsetzen. Vieles davon wird in afrikanischen Ländern getestet, bevor es zu uns kommt.
Bill Gates, das Weltwirtschaftsforum und verschiedene “angeworbene” UN-Organisationen kooperieren bei dem “gemeinsamen Unternehmen” zur Förderung der digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI). Mit Ausnahme der UNO, die angeblich “die Weltorganisation” ist, repräsentieren all diese anderen Akteure unverhohlen reiche Eliten. Die DPI-Befürworter behaupten mit Nachdruck, nur die besten Absichten zu verfolgen. Wie zum Beispiel die Gates-Stiftung, die mit Hilfe von DPI “die wirtschaftlichen Wachstumschancen Nigerias erweitern” will. Mehr …

22.11.2023: Experten warnen! Die digitale Identitätskarte ist eine elektronische Leine, mit der Brüssel seine Bürger kontrollieren will. Es besteht die Gefahr, dass die neue polnische Regierung diese Unterdrückungspolitik einfach durchwinkt, meint der Wirtschaftsjournalist Dariusz Matuszak. Die Einigung zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union über den digitalen EU-Ausweis ist missbrauchsanfällig und gibt Brüssel die Möglichkeit, die Bürger zu entmündigen und zu kontrollieren.
Nach der neuen EU-Gesetzgebung sollen die zunächst freiwilligen Ausweise digitale Versionen aller Personalausweise, Führerscheine, Zeugnisse und medizinischen Dokumente enthalten. Die Europäische Kommission betont, dass das System sicher sein wird, und die derzeitige spanische EU-Ratspräsidentschaft sagt, dass die EU damit weltweit eine digitale Führungsrolle beim Schutz demokratischer Werte einnehmen wird, aber was hat die Digitalisierung mit europäischen Werten zu tun?
Im Gegenteil, sie bedroht die europäischen Werte, wie 504 Wissenschaftler und Experten aus 39 Ländern in einem offenen Brief vor den Gefahren für die Sicherheit und Freiheit der Menschen im Internet warnen. Die Pandemie hat uns in diese Richtung geführt, als die Covid-19-Impfpässe eingeführt wurden und die Reisefreiheit einschränkten. Die neue Brieftasche wird uns noch weiter in diese Richtung führen. Alle Dokumente an einem Ort zu haben bedeutet, dass sie mit einem Klick konfisziert werden können. Das hat die Regierung Trudeau in Kanada getan, als sie während der Covid-Affäre Impfverweigerern den Zugang zu ihren Konten verweigerte und später Autofahrern, die an der Protestblockade der Hauptstadt Ottawa teilgenommen hatten, die Versicherung entzog.
Es bedeutet auch, dass die Mitgliedstaaten das ausschließliche Recht verlieren, die ausgestellten Dokumente zu widerrufen. Brüssel wird dies ebenfalls tun können. Brüssel und Kommissar Thierry Breton wollen noch weiter gehen und eine digitale Euro-Währung einführen, während Breton der Kommissar ist, der die sozialen Medien zensieren will. Mehr …

20.11.2023: Die wichtigsten Biometrie-News der Woche. Biometrie für Zahlungen und Veranstaltungen als Wachstumsbereiche. Biometrie im Einzelhandel und bei Veranstaltungen gehörte in dieser Woche zu den meistgelesenen Themen im Biometric Update: Mastercard und NEC schlossen einen Vertrag über Technologie für Kassensysteme, und ein Webinar mit Veridas beschrieb einen Marktbereich mit großem Wachstumspotenzial. Die dezentralisierte digitale ID ist in den Köpfen einflussreicher Personen präsent, während die Übernahme von dänischen digitalen ID-Produkten durch die IN Groupe zu einer weiteren bescheidenen Konsolidierungswelle nach einer langsameren Periode von Fusionen und Übernahmen beiträgt.
Führungskräfte von Veridas und der erfahrene Biometrie-Berater Doug OGorden diskutierten letzte Woche in einem von Biometric Update veranstalteten Webinar darüber, wie Biometrie das Fan-Erlebnis in Stadien und anderen Veranstaltungsorten verbessern kann. Die Kombination von digitalen und physischen Erlebnissen kann die teuren „magischen Momente“ der Fans auf vielfältige Weise verbessern, vom schnelleren Einlass bis hin zu berührungslosen Eintrittskarten. Ein belgischer Fußballverein hat sich für Palmki entschieden, um biometrischen Zugang zu ermöglichen – das jüngste Beispiel für das Wachstum in diesem Segment.
Mastercard wird für sein biometrisches Checkout-Programm biometrische Algorithmen von NEC zur Gesichts- und Aktivitätserkennung einsetzen. Das Bezahlprogramm, das im vergangenen Jahr mit einem Pilotprojekt in Brasilien gestartet wurde, soll auf Einzelhandelsgeschäfte im asiatisch-pazifischen Raum ausgeweitet werden, um Warteschlangen zu reduzieren, die Sicherheit zu erhöhen und kontaktlose Transaktionen zu ermöglichen.
Indiens nationales biometrisches Authentifizierungssystem war laut UIDAI-Statistiken in den ersten neun Monaten dieses Jahres insgesamt fast 55 Stunden offline. Dies entspricht einer Verfügbarkeit von über 99 Prozent, hat aber zu Vorwürfen der Inkompetenz geführt. Das System hat inzwischen mehr als 100 Milliarden Authentifizierungen durchgeführt. Mehr …

17.11.2023: Kenia weitet umstrittenes digitales ID-System aus. Ausweitung der Biometrie. Die kenianische Regierung hat mit der offiziellen Verabschiedung eines Gesetzes zur Neugestaltung ihres digitalen ID-Systems einen entscheidenden Schritt in Richtung einer dystopischen Technologie getan. Das neue System baut auf der bestehenden Infrastruktur für die biometrische Bürgerregistrierung auf und sieht die Ausgabe eines digitalen Personalausweises, eines umfassenden digitalen Personenregisters und eines eindeutigen Personenidentifikators vor.
Der Vorschlag umfasst auch das UPI, das die Ausstellung von Geburtsurkunden vereinfacht, indem es diese direkt Neugeborenen zuordnet. Ohne die traditionellen Verfahren aufzugeben, hat die kenianische Regierung ihre Anforderungen an die Identitätsprüfung modernisiert. Aufbauend auf der bereits umstrittenen Fingerabdruck-Biometrie hat sie Fortschritte bei der Gesichtserkennung und der Iris-Biometrie in ihr Verifikationsrepertoire aufgenommen. Die Verantwortlichen versicherten, dass die Vorbereitungen für den Testlauf des neuen Systems abgeschlossen seien und zeigten sich optimistisch, dass die Maisha Card sicher und fälschungssicher sei.
Das Projekt hat aber noch eine tiefere Bedeutung. Mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt wird die Angreifbarkeit persönlicher Daten immer größer und wirft Fragen zum Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und Datenschutz auf. Bischof Philip Kitoto, Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Kenia, betonte, dass das Programm auf diese Ängste eingehen müsse, indem es die grundlegenden Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit aufgreife. Auch Beamte schlossen sich dieser Meinung an und bekräftigten ihr Engagement für eine ordnungsgemäße Verwaltung des digitalen ID-Systems. Mehr …

UN und Bill Gates starten „50in5“-Pläne für globale digitale Infrastruktur. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat vergangene Woche offiziell seine neue Initiative zur weltweiten Förderung von „Digital Public Infrastructure“ (DPI) gestartet. Das Programm „50in5“ – wird so genannt, weil es darauf abzielt, DPI in den nächsten fünf Jahren in fünfzig Ländern einzuführen und startete mit einer Live-Veranstaltung am 8. November.
Für diejenigen unter Ihnen, die nicht wissen, was eine „digitale öffentliche Infrastruktur“ ist, ist die 50in5-Website ziemlich klar: Digital Public Infrastructure (DPI) – das ist ein sicheres und interoperables Netzwerk von Komponenten, das digitale Zahlungs-, Ausweis- und Datenaustauschsysteme umfasst.
Für jeden, der ein wenig aufgepasst hat, ist das nichts Neues. Digitale Identität und digitale Zahlungssysteme sind selbsterklärend (und wir haben sie bereits behandelt). „Datenaustauschsysteme“ bedeutet im Wesentlichen, dass nationale Regierungen Identitäts- und Finanzdaten ihrer Bürger grenzüberschreitend mit anderen Nationen oder sogar mit globalen Regierungsbehörden austauschen werden. Das Schlüsselwort lautet „interoperabel“.
Wie wir bereits geschrieben haben, wird die „globale Regierung“ nicht aus einem einzigen Gesundheitssystem, einer einzigen Identitätsdatenbank oder einer einzigen digitalen Währung bestehen, sondern aus Dutzenden von fiktiv getrennten Systemen, die alle sorgfältig darauf ausgelegt sind, vollständig „interoperabel“ zu sein. 50in5 ist nicht nur ein Projekt von UNDP, UNICEF und der Interamerikanischen Entwicklungsbank, sondern wird auch von verschiedenen globalistischen NGOs und gemeinnützigen Organisationen finanziert, darunter die Bill & Melinda Gates Foundation und (indirekt über eine NGO namens „Co-Develop“) die Rockefeller Foundation.
Die elf Länder, die bisher an dem Programm teilnehmen, sind Bangladesch, Brasilien, Estland, Äthiopien, Guatemala, Moldawien, Norwegen, Senegal, Sierra Leone, Singapur, Sri Lanka und Togo. Eine ausgewogene Verteilung aus allen Kontinenten, einschließlich Ländern der Ersten, Zweiten und Dritten Welt. Mehr …

14.11.2023: EU, die aggressiv ihre Bürger digitalisiert, die USA werden folgen, aber zuerst gibt es den Wirtschaftszusammenbruch und den 3. Weltkrieg. Während unsere Aufmerksamkeit auf den Nahen Osten und den Krieg in Israel gerichtet ist, nähern sich die Globalisten mit rasender Geschwindigkeit ihrem Traum von einer wahrhaft digitalen Gesellschaft, in der alle Menschen für alles, was sie tun, markiert, verfolgt und bewertet werden.
Diese Woche wurde berichtet, dass die Vereinten Nationen, die Bill and Melinda Gates Foundation und Partner der Rockefeller Foundation eine Kampagne gestartet haben, um die Einführung digitaler Ausweise, digitaler Zahlungen und des Datenaustauschs in 50 Ländern bis 2028 zu beschleunigen, alles unter dem Dach der digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI) (Quelle). Sie nennen es die „50-in-5-Agenda“. Ist das nicht schön? Ich vermute, der Begriff „Great Reset“ hat sich bei den Leuten schon abgenutzt, sodass sie sich einen neuen Namen ausdenken mussten. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat Pläne angekündigt, bis 2030 weltweit „digitale IDs“ einzuführen, die für alle verpflichtend sein sollen, die an der Gesellschaft teilhaben wollen, so Reclaim the Net, eine Organisation, die sich für Meinungsfreiheit und individuelle Freiheit im Internet einsetzt. Es scheint, dass die Europäische Union eine der aggressivsten Regierungen sein wird, die sich in Richtung Digitalisierung ihrer Bürger bewegt. Sobald dies erreicht ist, wird der nächste Schritt die digitale Währung und dann ein komplettes soziales Kreditbewertungssystem sein. China ist das Vorbild.
Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten hätten sich gerade auf die Einführung der digitalen Identität geeinigt, berichtete ein niederländischer Abgeordneter am 8. November in einem Beitrag auf X. Sobald die digitale Identität eingeführt ist, wird der nächste Schritt eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) sein. Im Great Reset, auch bekannt als die Neue Weltordnung, gehen die doppelte Digitalisierung der Währung und der menschlichen Körper immer Hand in Hand. Und genau das ist laut Roos auch in Europa geplant. Mehr …

Europas neue Geldbörse für digitale Identitäten: Sicherheit oder Tyrannei? Letzten Mittwoch verkündete der EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton stolz auf Twitter/X, dass er sich mit den Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf die Schaffung einer europäischen „digitalen Identitätsbörse“ geeinigt habe, die es allen EU-Bürgern ermöglichen soll, „eine sichere elektronische Identität für ihr ganzes Leben“ zu besitzen.
Laut der Website der Europäischen Kommission kann die europäische digitale Identität für eine Reihe von Transaktionen verwendet werden, wie z.B. die persönliche Identifizierung online und offline, die Vorlage von Geburtsurkunden und ärztlichen Bescheinigungen, die Eröffnung eines Bankkontos, die Einreichung von Steuererklärungen, die Einschreibung an einer Universität, die Aufbewahrung ärztlicher Rezepte, die Anmietung eines Autos oder das Einchecken in einem Hotel.
Mehrere Personen, darunter der niederländische Europaabgeordnete Rob Roos, haben Bedenken geäußert, dass eine zentralisierte digitale ID die Rechte der Europäer auf Privatsphäre und Mobilität gefährden könnte. In einem Brief, der von mehr als 500 „Cybersicherheitsexperten, Forschern und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der ganzen Welt“ unterzeichnet wurde, wird davor gewarnt, dass die vorgeschlagenen Regeln für den digitalen Personalausweis die digitale Sicherheit der Bürger eher verringern als verbessern würden. Mehr …

10.11.2023: Die universelle biometrisch-digitale Markierung aller Erdenbürger wird wahr gemacht. Zur gleichen Zeit, in der bekannt wird, dass Hacker die Identitätsdaten der meisten Inder aus der größten staatlichen Identitätsdatenbank der Welt zum Kauf anbieten, einigen sich EU-Parlament und -Rat darauf, so etwas auch für uns einzuführen. Gleichzeitig preist Washington die ukrainische Version als Exportmodell an und Bill Gates will jedem neugeborenen Kind in Kenia so eine biometrisch-digitale Markierung auf Lebenszeit aufdrängen. Das hat System.
Anfang Oktober machte die IT-Sicherheitsfirma Resecurity bekannt, das Hacker nach eigenen Angaben die biometrischen Identitätsdaten von über 800 Millionen Indern aus der staatlichen Datenbank Aadhaar gestohlen haben und relativ günstig zum Kauf anbieten. Nachforschungen von Sicherheitsexperten zeigen, dass die Behauptung zumindest im Kern stimmt, wenn auch die Anzahl der Betroffenen nicht zu verifizieren ist. Resecurity erwarb 400.000 Datensätze und verifizierte deren Authentizität. Die Betroffenen waren von der unbekannten Organisation, deren Daten gestohlen wurden, nicht von dem Diebstahl informiert worden und wussten von nichts. Die Daten sollen neben der Aadhaar-Nummer den Namen und den Namen des Vaters, die Adresse, Passnummer, Alter und Geschlecht beinhalten.
Nach Angaben von Rescurity können etwaige Käufer mit diesen Daten Online-Bankkonten der Betroffenen plündern und Steuerrückerstattungsbetrug zu deren Lasten begehen. Der Vorfall zeigt die riesigen Probleme für den Schutz der Bürgerrechte, die mit einer solchen Datenbank verbunden sind, deren Daten für alle nur denkbaren Identifikationszwecke verwendet werden. Die Versicherungen, das System sei sicher, haben sich nicht zum ersten Mal als grob falsch herausgestellt. Mehr …

Globalisten-Pläne: Digitale Identität als Schlüssel zur Weltherrschaft. Krisen und Katastrophen werden von den One-World-Propagandisten und internationalen Organisationen wie der UNO gerne als Vorwand genommen, ihre Macht auszudehnen, die Bürger mehr zu gängeln und neue Strukturen zu schaffen, die Überwachung und Lenkung der Menschen erleichtern. So ist etwa das Netzwerk der Vereinten Nationen namens „globale öffentlich-private Partnerschaft“ weithin unbekannt, aber als globale Krake umso gefährlicher. Video …

Die universelle biometrisch-digitale Markierung aller Erdenbürger wird wahr gemacht. Zur gleichen Zeit, in der bekannt wird, dass Hacker die Identitätsdaten der meisten Inder aus der größten staatlichen Identitätsdatenbank der Welt zum Kauf anbieten, einigen sich EU-Parlament und -Rat darauf, so etwas auch für uns einzuführen. Gleichzeitig preist Washington die ukrainische Version als Exportmodell an und Bill Gates will jedem neugeborenen Kind in Kenia so eine biometrisch-digitale Markierung auf Lebenszeit aufdrängen. Das hat System.
Anfang Oktober machte die IT-Sicherheitsfirma Resecurity bekannt, das Hacker nach eigenen Angaben die biometrischen Identitätsdaten von über 800 Millionen Indern aus der staatlichen Datenbank Aadhaar gestohlen haben und relativ günstig zum Kauf anbieten. Nachforschungen von Sicherheitsexperten zeigen, dass die Behauptung zumindest im Kern stimmt, wenn auch die Anzahl der Betroffenen nicht zu verifizieren ist. Resecurity erwarb 400.000 Datensätze und verifizierte deren Authentizität. Die Betroffenen waren von der unbekannten Organisation, deren Daten gestohlen wurden, nicht von dem Diebstahl informiert worden und wussten von nichts. Die Daten sollen neben der Aadhaar-Nummer den Namen und den Namen des Vaters, die Adresse, Passnummer, Alter und Geschlecht beinhalten.
Nach Angaben von Rescurity können etwaige Käufer mit diesen Daten Online-Bankkonten der Betroffenen plündern und Steuerrückerstattungsbetrug zu deren Lasten begehen.
Der Vorfall zeigt die riesigen Probleme für den Schutz der Bürgerrechte, die mit einer solchen Datenbank verbunden sind, deren Daten für alle nur denkbaren Identifikationszwecke verwendet werden. Die Versicherungen, das System sei sicher, haben sich nicht zum ersten Mal als grob falsch herausgestellt. Das Sicherheitsniveau wird von der Plattform mit Zugang zu den Daten bestimmt, die das wenigste Know How hat und den schlampigsten Umgang mit den Daten pflegt. In diesem Fall ist das Einfallstor für den Datendiebstahl unbekannt. In anderen, ebenfalls sehr großen Fällen in diesem Jahr soll das Einfallstor die Datenbank von Covid-Tests des Indian Council of Medical Research (ICMR) gewesen sein, die mit den Aadhaar-Nummern der Getesteten verbunden ist, sowie eine Datenbank zur Identifizierung von Prepaid-Telefonkunden. Mehr …

09.11.2023: „Sehr schlechte Nachrichten“: Europäisches Parlament und Mitgliedstaaten einigen sich auf digitale Identität. „Ich habe gerade den Saal verlassen, in dem wir über digitale Identitäten verhandelt haben – und ich habe schlechte Nachrichten“, verkündete der niederländische Europaabgeordnete Rob Roos am Mittwoch.
Auf X schrieb er in einem Beitrag mit Video: Sehr schlechte Nachrichten. Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten haben gerade eine Einigung über die Einführung der digitalen Identität, eID, erzielt. Unmittelbar danach sagte EU-Kommissar Breton: „Jetzt, wo wir eine digitale Identitätsbörse haben, müssen wir etwas hineinstecken…“ und suggerierte damit eine Verbindung zwischen CBDC und eID. Sie haben alle Datenschutzexperten und Sicherheitsexperten ignoriert. Sie ziehen das alles durch. Ich bin nicht optimistisch. Aber es ist bislang nicht zu spät. Das Parlament muss noch darüber abstimmen. Lassen Sie Ihren Abgeordneten wissen, dass Sie gegen die digitale Identität sind und Sie wollen, dass Ihr Abgeordneter dagegen stimmt! Mehr …

Europaabgeordneter warnt vor digitaler Identität: „Eine Katastrophe! Cyber-Experten sind in Aufruhr über ein „gefährliches“ neues EU-Gesetz, so schreibt es das niederländische Journal AD. Dieses Gesetz wird es anderen Ländern bald ermöglichen, niederländische Bürger ohne Grund auszuspionieren und abzuhören. Möglich wird dies, weil die europäische Verordnung zur elektronischen Identifizierung in letzter Minute geändert wurde. In einem offenen Brief an die Europäische Kommission warnen 335 Wissenschaftler aus 32 Ländern, dass dieses Gesetz der Massenüberwachung Tür und Tor öffnet.
Der EU-Vorschlag erlaube es den Mitgliedsstaaten, den Internetverkehr abzufangen und sei damit ein direkter Sturz in den Abgrund des digitalen Wahnsinns, warnt Dave Maasland, Direktor der Sicherheitsfirma Eset, in der Zeitung.„Es war von Anfang an klar, dass die digitale Identität eine Katastrophe für die Sicherheit und den Datenschutz sein würde“, antwortet der Europaabgeordnete Rob Roos. „Das wurde als ‚Verschwörungstheorie‘ abgetan.“
Eigentlich sollte die digitale Identität diese Woche endlich durchgesetzt werden, doch nun schlagen alle möglichen Experten Alarm. „Meine Position war immer: Die digitale Identität sollte nicht eingeführt werden“, betont Roos, der sich im Europaparlament weiterhin gegen die Einführung ausspricht. Die digitale Identität ist eine Katastrophe für Privatsphäre und Sicherheit, aber Staatssekretär Van Huffelen (D66) hat sie gegen den Widerstand der Abgeordnetenkammer durchgesetzt. Auch in Brüssel wurde die digitale Identität (eID) ohne Plenardebatte und Abstimmung durchgedrückt, seufzt Roos. „Ich bin gegen die eID und habe schon vor Monaten alles getan, um diesen undemokratischen Prozess zu stoppen“. Mehr …

01.11.2023: Der Wahnsinn hört nicht auf: Bill Gates drängt auf digitale ID für Neugeborene in Kenia. Die Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt die kenianische Regierung bei der Entwicklung und Einführung eines digitalen ID-Programms. Dies berichtete die Kenyan Daily Post nach einer Reihe von Treffen hinter verschlossenen Türen zwischen Bill Gates und dem kenianischen Präsidenten William Ruto. Die Bill & Melinda Gates Foundation setzt ihren weltweiten Vorstoß zur Unterstützung staatlich geförderter digitaler ID-Programme fort. Diesmal hat sie Kenia im Visier, wo sie die Regierung bei der derzeit in Entwicklung befindlichen digitalen ID-Initiative „Maisha Namba“ beraten wird, berichtet Reclaim the Net.
Laut der Kenyan Daily Post wurde Gates‘ Rolle als Unterstützer der kenianischen Regierung bei der Entwicklung und Einführung von Maisha Namba nach einer Reihe von Treffen hinter verschlossenen Türen mit dem kenianischen Präsidenten William Ruto angekündigt. „Der Milliardär, der dafür bekannt ist, dass er sich für Nahrungsmittel mit gentechnisch veränderten Organismen einsetzt, (vgl. The Defender) hat sich mit Ruto in einer Reihe von Gesprächen getroffen, seit dieser an die Macht gekommen ist, wobei die meisten dieser Treffen im Verborgenen stattfanden“, schreibt die Kenyan Daily Post. „Die Vereinbarung wird die Regierung mit wichtigen technischen Experten und Partnern zusammenbringen, die professionelle Beratung anbieten werden, um eine reibungslose Einführung zu gewährleisten“, berichtet Kenyans.co.ke.
Alexis Hancock, Leiter der technischen Abteilung der Electronic Frontier Foundation, sagte gegenüber The Defender, dass eine solche Geheimhaltung zwischen Regierungen und privaten Unternehmen üblich sei. Mehr …

31.10.2023: Wozu dient letztendlich die Digitalisierung?  -  Der Verknüpfung von menschlichen Körpern mit dem Internet, um die Aganda der absoluten Kontrolle und das Internet der Bodies durchzusetzen. UN und Gates Foundation starten „50-in-5“ Kampagne für digitale öffentliche Infrastruktur in 50 Ländern bis 2028. Die 50-in-5-Kampagne ist eine von einer Koalition nicht gewählter Globalisten ausgeheckte Agenda zur Beschleunigung der technokratischen Kontrolle durch digitale ID, CBDC und massiven Datenaustausch.
Die Vereinten Nationen, die Bill and Melinda Gates Foundation und Partner der Rockefeller Foundation starten ihre „50-in-5“-Kampagne, um die Einführung von digitalen Ausweisen, digitalen Zahlungen und Datenaustausch in 50 Ländern unter dem Dach der digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI) bis 2028 zu beschleunigen. „Eine digitale öffentliche Infrastruktur (DPI) – d.h. ein sicheres und interoperables Netzwerk von Komponenten, das digitale Zahlungen, Ausweis- und Datenaustauschsysteme umfasst – ist für die Teilnahme an Märkten und der Gesellschaft im digitalen Zeitalter unerlässlich.“ Mehr …

Durch Digitalisierung zur Kontrolle der Geschichte, Kultur und der gesellschaftlichen Entwicklung. Digitale Dominanz: Wie die Kontrolle der Tech-Giganten und der Niedergang der physischen Medien die Unterhaltungsgeschichte neu schreiben könnten.
Jüngste Ankündigungen großer Unternehmen signalisieren einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Menschen Inhalte konsumieren. Best Buy hat angekündigt, den Verkauf von DVDs und Blu-Rays nach der Weihnachtssaison 2023 einzustellen. Mit Verweis auf die sich verändernden Verbrauchergewohnheiten erklärte der Elektronikhändler: „Diese Veränderung gibt uns mehr Raum und Gelegenheit, unseren Kunden neue und innovative Technologien anzubieten, die sie erforschen, entdecken und genießen können“. Die Entscheidung folgt auf die Schließung des DVD-Dienstes von Netflix.
Viele Verbraucher mögen dies als unvermeidlich ansehen. Immerhin ist die DVD bisher nicht ausgestorben, da Giganten wie Target und Walmart weiterhin physische Medien verkaufen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch ein alarmierender Einfluss der Zensur, da die wichtigsten Kanäle für den Erwerb neuer und alter Inhalte von den großen Technologieunternehmen kontrolliert werden, die sich gerne der Vergangenheit bedienen, um die Gegenwart zu beruhigen.
Streaming ist bequem, aber vergänglich. Die Dienste ändern ständig ihre Bibliotheken und lassen ihre Abonnenten in der Luft hängen. Bestimmte Titel können über Nacht verschwinden. Dieser Zugang ist entscheidend, wenn man bedenkt, wie viele Filme auf den Streaming-Plattformen fehlen. Ohne die Nachfrage nach ihren physischen Versionen könnten sich diese ikonischen Titel in die unglückliche Reihe der verlorenen Medien einreihen und uns an vergangene Zeiten erinnern, als 75 % der Stummfilme verschwanden. Auch wenn die Gründe unterschiedlich sind – der leicht entflammbare Nitrofilm von damals und die marktgesteuerten Entscheidungen von heute – das Ergebnis ist dasselbe: verlorene kulturelle Artefakte. Wir haben aus erster Hand erfahren, wie Streaming-Dienste Erzählungen kontrollieren können. Mehr …

24.10.2023: Immer wieder das Gleiche: mit schönen Worten und wohlklingenden Formulierungen werden Neuerungen schmackhaft gemacht um sie zu akzeptieren. Doch steckt oftmals das Gegenteil dahinter. So auch hier. Beratungsstellen laufen Sturm gegen die Abschottung der Behörden durch Digitalisierung.
Wie verlogen die Sprüche von der Digitalisierung sind, die dazu diene, die Verwaltung bürgerfreundlicher zu machen, zeigt ein offener Brief von 25 Hamburger Bürgerberatungsstellen. Diese beklagen, dass die digitalen Möglichkeiten zur Antragsstellung und Terminvergabe nicht wie versprochen zusätzlich eingerichtet werden, sondern dazu dienen, eine ausgedünnte Verwaltung gegen Bürger abzuschotten.
Direkte Zugänge zu den Hamburger Behörden müssen erhalten bleiben! Migrations- und Sozialberatungsstellen kritisieren dysfunktionale Effekte der Digitalisierung. Auch die Ämter haben ihren kundennahen Beratungs- und Dienstleistungsauftrag zu erfüllen. Die Erreichbarkeit der Behörden wird trotz zunehmender Digitalisierung insgesamt schlechter, nicht besser. Digitale Zugangserfordernisse erhöhen für viele Menschen generell die Schwellen zu Ressourcen (Leistungen, Wohnungssuche, etc.) und grenzen weniger gebildete, ältere, nicht deutschsprachige und von Armut betroffene Menschen aus. Vor dem Hintergrund mangelnder digitaler Bildung und finanzieller Voraussetzungen verstärkt diese Entwicklung in allen gesellschaftlichen Bereichen die soziale Ungleichheit.
iele Menschen werden auf Dauer von sozialer Teilhabe abgehängt. Das darf nicht passieren. Die Anforderungen digitaler Grundbildung beim Zugang zu Behörden werden stetig ausgeweitet. Digitale Fähigkeiten, der Besitz technischer Geräte, ein Internetzugang und eine E-Mail-Adresse werden immer häufiger einfach vorausgesetzt. In zunehmenden Fällen werden Menschen bei der Antragstellung oder Terminvergabe einfach auf digitale Verfahren verwiesen. Die Möglichkeit einer direkten Vorsprache wird häufig nicht mehr benannt. Mehr …

20.10.2023: Wozu wird die Digitalisierung so stark voran getrieben? Um die Kontrolle jedes einzelnen Menschen umfassend und zielgerichtet zu machen. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) drängt Regierungen zur Förderung der digitalen Identifikation. Es gibt einen wachsenden Druck hin zur digitalen Identität.
Die UN-Entwicklungsagentur, UNDP, hat ihren Governance-Rahmen für die digitale öffentliche Infrastruktur veröffentlicht, den die Weltorganisation zweifellos hofft, dass alle ihre 190+ Mitglieder damit in Einklang bringen werden. Wieder einmal tritt ein weiteres UN-Gremium mit einer umstrittenen Politik an die Öffentlichkeit und stützt sich dabei auf die übergeordnete Politik, die ihm angeblich Legitimität verleihen soll – die Ziele für nachhaltige Entwicklung und Agenda 2030. Hierbei erklärte die UNDP in einem Beitrag auf ihrer Website im letzten Monat, dass der Rahmen für die digitale Identität ihre Reaktion auf „Anfragen nach institutioneller Unterstützung“ sei und ihre eigene Anstrengung als inklusiv und auf (scheinbar zivile und rechtliche) „Rechte“ gestützt lobte.
Klar ist, dass die UN sehr daran interessiert ist, die Einführung digitaler Identitäten voranzutreiben, und dies bei jeder Gelegenheit tut, einschließlich der Aktivitäten der UNDP. Für die Länder (besser gesagt, ihre derzeitigen Regierungen), die bereit sind, der Führung der UN bei der digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI) zu folgen, von der die digitale Identität nur ein Teil ist, heißt es in Berichten, dass der empfohlene Rahmen neun Punkte umfasst: „rechtliche, regulatorische Rahmenbedingungen, Nichtdiskriminierung, Zugang zu Informationen, rechtliche Verantwortlichkeit, handlungsfähige Institutionen, Nutzerwert, Beschaffung und Korruptionsbekämpfung sowie Datenschutz.“ Die in diesem Fall zitierte „nachhaltige Entwicklungsagenda“ betrifft die zivilstandsamtliche Erfassung jeder auf der Welt geborenen Person – und offensichtlich die Sicherstellung, dass dies künftig digital erfolgt.
Was stimmt nicht mit dem aktuellen System? Die UN denkt viel darüber nach, möchte jedoch sicherstellen, dass die von verschiedenen Regierungen entwickelten und umgesetzten digitalen Versionen von Anfang an eine „angemessene“ und tatsächlich „robuste“ Governance haben. Die UNDP erklärt dies mit der Notwendigkeit sicherzustellen, dass Standards und Regeln sowie „Datenschutzprotokolle“ alle auf eine zukünftige vollständige Digitalisierung öffentlicher Dienste hinarbeiten. Mehr ….

Biometrie im Finanzsektor auf dem Vormarsch: Neue Technologien und Kundengewinne treiben Innovationen voran. Die Ausweitung der Biometrie im Finanzsektor war in dieser Woche Gegenstand mehrerer Schlagzeilen auf Biometric Update. Dabei gab es Kundenzugewinne in verschiedenen Bereichen, ein Zahlungsnetzwerk hat die Unterstützung für Gerätebiometrie eingeführt, und eine neue Technologie wurde für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich biometrischer Zahlungskarten, vorgestellt. Eine Vielzahl von Anwendungen führt zu einem Aufschwung der Biometrie im Bank- und Zahlungsverkehrsbereich, was Unternehmen wie Fourthline, iDenfy, Socure, Bonifii und iProov sowie vielen anderen zugutekommt. American Express hat eine biometrische Authentifizierungsoption für Online-Zahlungen hinzugefügt.
Die UNDP hat einen neuen Governance-Rahmen für den Aufbau von Menschenrechten in eine inklusive digitale Identität entwickelt. Dies unterstreicht die Notwendigkeit der Digitalisierung der öffentlichen Dienstleistungen und das Risiko, dies schlecht zu tun. Die USA haben die Lieferung von humanitärer Hilfe an Dutzende Flüchtlingslager in Äthiopien wiederaufgenommen und Reformen eingeführt, darunter die biometrische Begünstigtenverifizierung, um zu verhindern, dass die Hilfe gestohlen wird.
Kunden gewinnen für Biometrie-Anbieter im Bank- und Finanzsektor ist zur Norm geworden, mit wachsenden Implementierungen von Remote-Onboarding, digitalen Zahlungen und In-Branch-Systemen. American Express fügt Gesichts- und Fingerabdruck-Biometrie zu seinem Online-Transaktionsstandard SafeKey hinzu. Singapur hat ein Gesetz verabschiedet, um die Verwendung von Biometrie am Changi Airport zu unterstützen. Deutschlands Flughafen München erhält Biometrie in einer Lounge und ein Pilotprojekt für Boarding Bridges und biometrisches Gepäckabfertigung wurde an einem amerikanischen Flughafen eingeführt. Mehr …

16.10.2023: UNDP veröffentlicht Rahmen für die Verwaltung digitaler Identitäten. Die United Nations Development Programme (UNDP), wie der Name schon sagt, ist ein Sammelbecken von Technokraten, die darauf aus sind, die totale globale Kontrolle zu erlangen. Auf ihrer Website heißt es oben auf ihrer Homepage: „Governance For People And Planet“ (Governance für Menschen und den Planeten). Diese Technokraten sind in einem Simulakrum eingeschlossen und fördern eine Anti-Realität, die letztendlich den Planeten zerstören wird.
Eine robuste digitale öffentliche Infrastruktur (DPI) ist für Regierungen zunehmend wichtig geworden, insbesondere wenn es darum geht, großangelegte, effektive öffentliche Dienstleistungen bereitzustellen. Für den öffentlichen Sektor geht es nicht darum, ob digitale Technologien übernommen werden sollen, sondern welche Technologien angenommen werden sollen und wie ihre nahtlose und effektive Integration sichergestellt werden kann. Dies trifft vornehmlich auf die digitale rechtliche ID zu, eine grundlegende digitale öffentliche Infrastruktur, die das Potenzial hat, die digitale Transformation und Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Ländern anzukurbeln.
Technologie und Governance müssen Hand in Hand gehen. Die DPI besteht aus digitalen Bausteinen, die die Grundlage für spätere Innovationen legen. Diese Bausteine können unter anderem digitale rechtliche ID oder digitale Zahlungssysteme umfassen, die neue Lösungen wie mobile Finanzdienstleistungen ermöglichen. Aber wie bei Straßen und Brücken kann eine Überholung einer etablierten Infrastruktur entmutigend sein. Daher ist es entscheidend, von Anfang an absichtlich und sorgfältig vorzugehen.
Die zuerst eingeführten digitalen Standards, Vorschriften und Datenschutzprotokolle haben Auswirkungen, beispielsweise auf Regierungsdienste und sogar Geschäftsunternehmungen. Während die technologischen Aspekte der digitalen rechtlichen ID oft im Rampenlicht stehen, erfordert eine effektive Umsetzung eine robuste Governance. Dies stellt die Einbeziehung, Sicherheit und Wahrung der Rechte sicher.
Die Sicherstellung einer auf Rechten basierenden und inklusiven Governance von Systemen für digitale rechtliche ID ist entscheidend für ihre Ausrichtung auf das öffentliche Wohl. Im Wesentlichen legen die Vorschriften und Standards die „Verkehrsregeln“ fest. Sie geben Entscheidungsträgern Anleitung für die geeignetsten Technologien zur Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, fördern das Vertrauen des Privatsektors, zu investieren und zu innovieren, und stärken das Vertrauen der Endbenutzer in die Systeme und Technologien. Mehr …

13.10.2023: Lobbyisten fordern mehr Geld für digitale Identität. Einflussreiche Gruppen drängen auf mehr Infrastruktur für digitale Identität. Die in Washington ansässige Digital Impact Alliance (DIAL) hat dazu aufgerufen, mehr Geld für die digitale öffentliche Infrastruktur (DPI) zur Verfügung zu stellen, darunter auch für die digitale Identität – und zwar nicht nur für den technologischen Teil der DPI. Derzeit können DPI-Projekte mit 400 Millionen Dollar bis zum Ende des Jahrzehnts rechnen – das ist die Summe, die „Stakeholder“ bereits für „die Sache“ zugesagt haben.
DIAL setzt sich im Wesentlichen dafür ein, dass diese Gelder kontinuierlich ausgegeben werden, um seine Mission durch scheinbar „vertrauenswürdige“ Botschafter wie die Zivilgesellschaft, Akademiker usw. zu fördern. Offenbar würde dies auch ihre Beteiligung an der Verwaltung sowie an der Gestaltung und Umsetzung verschiedener DVI ermöglichen. Zum Vorstand des DIAL gehören unter anderem der Direktor von USAI, einer Organisation, die für ihre Beteiligung an der Einführung der digitalen ID in der Ukraine bekannt ist, sowie der Präsident und CEO der UN Foundation und ein Senior Advisor der Gates Foundation.
In einem Expertenkommentar, der ursprünglich Ende September veröffentlicht wurde, plädiert DIAL für eine „nachhaltige Finanzierung“ und argumentiert, dass nicht nur Unternehmen und Volkswirtschaften, sondern auch Einzelpersonen von den Vorteilen profitieren würden. Abgesehen von Ländern wie der Ukraine „sondiert“ das DIAL die Situation und stützt sich dabei auf einen Bericht, der unter anderem in Sierra Leone in Afrika erstellt wurde, während die „Befragten“ 25 Gruppen und Institutionen sind. Darunter sind Regierungsvertreter der genannten Länder, aber auch die Gates Foundation, die UN-Agentur UNDP, die Weltbank und der Africa Digital Rights Hub.
DIAL möchte, dass Geld für die Koordination zwischen den Ministerien ausgegeben wird, während „die Gemeinschaften frühzeitig einbezogen werden müssen, insbesondere diejenigen, die eher ausgeschlossen sind“, heißt es in den Berichten. Mehr …

03.10.2023:  Vom digitalen Impfpass zur «intelligenten Geldbörse». Vielfältig sind die Bemühungen, digitale Identitäten in unserem Alltag zu etablieren. Im September gab es gleich zwei Events mit diesem Anliegen. Das Ziel ist immer das gleiche. «Aufbau von Vertrauen in die digitale Identität», war der Titel, unter dem am letzten Freitag in London die «IdentityTrust-Konferenz 2023» stattfand. Der Veranstalter, Open Identity Exchange (OIX), wollte nach eigener Aussage die «Akzeptoren» von digitalen Ausweisen mit denjenigen zusammenbringen, die digitale ID-«Ökosysteme» auf der ganzen Welt erstellen und anbieten.
Unter dem Stichwort «intelligente Geldbörsen» sollten die Teilnehmer erfahren, wie sie zusammen mit ihren Kunden von der Nutzung der digitalen ID profitieren könnten, lautete die OIX-Ankündigung. Man wollte untersuchen, wie sich die digitale Identität in «wichtigen Anwendungsfällen» wie Altersüberprüfung, Zugang zu Finanzmitteln, Kauf und Verkauf von Immobilien, Reisen oder Überprüfung von Arbeitsplätzen durchsetze.
Digitale Geldbörsen stellten die nächste Stufe in der öffentlichen Akzeptanz von digitalen IDs dar, fasst Biometric Update, selbst Medienpartner der Veranstaltung, in einer Bekanntmachung zusammen. Man erwähnt, das US-Ministerium für Heimatschutz suche nach Partnern aus dem Privatsektor, die ihm bei der Digitalisierung von Reiseausweisen helfen könnten. Auf der Konferenz werde dargelegt, wie und warum der private Sektor bei digitalen Geldbörsen die Führung übernehmen sollte.
Wer die Regeln macht …  OIX definiert sich als eine Gemeinschaft für alle, die im ID-Sektor tätig sind, um sich zu vernetzen und Leitlinien, Regeln und Werkzeuge für «vertrauenswürdige Identitäten» zu entwickeln. Die Gründung dieser Gesellschaft im Jahr 2010 geht auf eine Initiative der US-Regierung und eine öffentlich-private Partnerschaft mit der Open ID Foundation (OIDF) und der Information Card Foundation (ICF) zurück. An dem Prozess beteiligt und teilweise Gründungsmitglieder waren zum Beispiel Google, Microsoft, PayPal und Equifax, was nicht überraschend ist.
Heute zählen zu den Mitgliedern von OIX auch Visa, Barclays, die International Airlines Group (zu der unter anderem British Airways und Iberia gehören) und der Rüstungskonzern Thales. Letzterer hat einen Geschäftsbereich «digitale Identität und Sicherheit», was sein Interesse an der Gestaltung von Regeln für den Sektor erklärt. Thales ist derweil kein unbeschriebenes Blatt auf diesem Gebiet. Im Zuge der Corona-Überwachungsmassnahmen erkannte man bereits vor zwei Jahren den strategischen Zweck digitaler Impfpässe und bezeichnete sie als Wegbereiter für mobile digitale Identitätsnachweise. In Spanien ist der Konzern mit seinem KI-gestützten biometrischen Identifizierungssystem im Geschäft.
Ideologie und Marketing. Das Engagement des militärischen Überwachungsunternehmens für die Menschen- und Bürgerrechte durfte der Vizepräsident Sébastien Gueremy kürzlich beim OIX-Medienpartner Biometric Update feiern. Als Ankündigung des «International Identity Day» am 16. September getarnt, betonte der Thales-Manager das Bestreben des Konzerns, vertrauenswürdige Technologie bereitzustellen, um die Vision einer Identität für jeden Menschen auf dem Planeten zu unterstützen. So könne man «eine gerechtere Welt für alle schaffen».
Konkreter geht Thales auf den «Internationalen Tag der Identität» auf seiner eigenen Website ein. Dort greift man den offiziellen Zweck dieser UN-Kampagne auf und beschreibt den eigenen Einsatz für die «Grundprinzipien der Identität»: Inklusion, Schutz und Nützlichkeit. Auch der Hinweis darauf, wie man gedenke, mit seinen technischen Lösungen die Zukunft zu gestalten (Shaping the Future), fehlt nicht.
Unter dem Dach der UNO und der Agenda 2030 wird die ID-Day-Kampagne betrieben. Das UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) Nummer 16.9 dient als Begründung: Man wolle «bis 2030 dafür sorgen, dass alle Menschen eine rechtliche Identität haben». Zu beachten ist jedoch, dass dort weder von einer «digitalen» noch einer «biometrischen» Identität die Rede ist.
Die Aktion wurde 2018 auf dem Jahrestreffen von ID4Africa in Nigeria gestartet. Das gewählte Datum, der 16. September, verweist symbolisch auf das SDG 16.9. Dass der Ursprung wieder einmal in Afrika liegt, wundert nicht. Heikle Dinge werden gerne unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit verkauft und zuerst mit den Bedürftigen ausprobiert, die sich nicht wehren können.
Eine mächtige Lobby. Vieles, was Rang und Namen bei der Agenda-Ideologie hat, gehört zu den Partnern des ID-Day. Aber auch andere interessante Namen sind dabei. Um nur einige zu nennen: Weltbank, Visa, Mastercard, Microsoft, Omidyar Network, OIX, Thales sowie etliche weitere UN-Programme und Regierungsbehörden. Der mächtigste Vertreter ist vermutlich die ID2020 Allianz. Mehr …

29.09.2023: Digitalisierung des Bürgers im vollen Gange! Lesen Sie, was im Bericht der Europäischen Kommission vermerkt ist. Am Mittwoch wurde der jüngste Bericht zum Fortschritt des digitalen Jahrzehnts vorgelegt. Er gibt einen detaillierten Einblick in den digitalen Wandel, den die Europäische Kommission für notwendig hält, um die EU „digital souveräner, widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger“ zu gestalten. Der Bericht drängt die EU-Mitgliedstaaten, gemeinschaftlich die digitale Wende Europas voranzutreiben und sich stärker darum zu bemühen, die Ziele des Digital Decade Policy Program (DDPP) zu erreichen.
Ein Kernziel des DDPP ist es, alle zentralen öffentlichen Dienste online verfügbar zu machen und jedem EU-Bürger Online-Zugriff auf seine elektronischen Patientendaten sowie sichere elektronische Identifikationsmittel (eID) zu gewährleisten. Die Kommission betont, dass viele Mitgliedsstaaten gut positioniert sind, um sowohl öffentliche Dienstleistungen als auch Patientendaten vollständig zu digitalisieren und eine eID für ihre Bürger bereitzustellen.
„Die vollständige Einführung der europäischen digitalen Identitätsbörse ist bereits im Gange und soll bis 2030 abgeschlossen sein, ergänzt durch den digitalen Euro, der im Juni 2023 vorgeschlagen wird.“ „Donnerwetter, steht das wirklich im Bericht der Europäischen Kommission?“, postet der Europaabgeordnete Pepijn van Houwelingen (FVD) auf X, dem früheren Twitter. „So verpuffen ‚Verschwörungen‘ rasch.“ Mehr …

14.09.2023: Injektion biometrischer Daten: «eine noch nicht gut verstandene Schwachstelle». Biometrische Ausweise, Geldbörsen und Identifizierungsverfahren werden immer häufiger eingesetzt. Auch dies ist ein interessantes Feld für Betrüger. Angriffe auf biometrische Daten werden zunehmend mit Deepfakes in Verbindung gebracht, wie BiometricUpdate berichtet. Angreifer verwendeten Kameraemulatoren, um Remote-Identitätsnachweissysteme mit gefälschten Selfies zu überlisten. Das Labor CLR Labs habe verschiedene Angriffsarten und Prüfverfahren von Biometrie-Evaluierungsdiensten verglichen.
Deepfakes sind mit Hilfe künstlicher Intelligenz gefälschte Medieninhalte. Das Problem bei den Identitätsnachweisen gehe laut CLR Labs jedoch über Deepfakes hinaus. Injektionsangriffe könnten auch auf digital gefälschten Ausweisdokumenten basieren. Auch Regierungen hätten ihre Arbeit an digitalen Geldbörsen beschleunigt, unter anderem mit dem Argument, den Zugang zu Online-Diensten zu erleichtern. Aber dies biete Angreifern auch weitere Möglichkeiten für Identitätsbetrug. Als konkrete Beispiele verweist das Portal auf Bankbetrügereien in den USA und in Indien.
Das Labor habe die Branche aufgefordert, sich ernsthaft mit dem gesamten Umfang dieser Angriffsart auseinanderzusetzen. Biometric Data Injection sei «eine noch nicht gut verstandene Schwachstelle». Präsentationsangriffe seien zwar die bekannteste Art des Angriffs auf ein biometrisches System. Deren Erkennung allein reiche jedoch nicht aus, um das erforderliche Sicherheitsniveau zu gewährleisten. IBM habe bereits 2001 neun verschiedene Angriffswege identifiziert, die gegen biometrische Systeme eingesetzt werden könnten. Die nächste Herausforderung werde laut einem Whitepaper von CLR Labs darin bestehen, einen rechtlichen Rahmen für Sicherheitstests zu finden. Dieser müsse es unabhängigen Labors erlauben, die Qualität der Verifikation von Identitätsdokumenten bei Remote-Prüfungsdiensten zu testen. Mehr …

08.09.2023: Digitalisierung dient dem Daten sammeln & verkaufen, der Kontrolle und Überwachung. Das FBI und China sind im Wettlauf um DNA-Sammlungen: 21,7 Millionen Profile und es werden täglich mehr. Das FBI intensiviert seine DNA-Sammlung und steht dabei in direkter Konkurrenz zu Chinas Bemühungen. Die Daten, die The Intercept vom FBI erhalten hat, deuten darauf hin, dass die Behörde bis dato 21,7 Millionen DNA-Profile erfasst hat, was grob 7% der gesamten US-Bevölkerung entspricht. Was dieses Vorhaben weiterhin beeindruckend und gleichzeitig besorgniserregend macht, ist das FBI’s Vorhaben, sein aktuelles Budget von 56,7 Millionen Dollar für die DNA-Datenverarbeitung im Jahr 2024 fast zu verdoppeln.
Ein Grund für dieses ehrgeizige Vorhaben? Die rapide ansteigende Menge an DNA-Proben. Laut FBI-Direktor Christopher Wray hat sich die monatliche Rate, mit der das FBI DNA-Proben sammelt, auf 90.000 erhöht – ein enormer Anstieg im Vergleich zu früheren Raten. Er schätzt, dass diese Zahl bis zu 120.000 Proben pro Monat ansteigen könnte, was auf jährlicher Basis mehr als eine Million zusätzliche DNA-Proben bedeuten würde. Doch was hat zu diesem drastischen Anstieg beigetragen? Eine maßgebliche Rolle spielt eine Regeländerung aus der Amtszeit von Präsident Trump, welche die Sammlung von DNA von Migranten vorschreibt, die von den Einwanderungsbehörden festgenommen oder inhaftiert wurden.
Diese Entwicklung hat bei vielen Bürgerrechtsaktivisten Alarm ausgelöst. Vera Eidelman von der American Civil Liberties Union äußerte sich besorgt über die potenziellen Auswirkungen dieser expansiven Datensammlung und warnte vor einem System, das die Privatsphäre und Rechte der Bürger beeinträchtigen könnte. Es ist auch wichtig zu betonen, dass das FBI’s Interesse an der DNA-Sammlung nicht neu ist. Seit den 1990er-Jahren hat die Behörde systematisch eine DNA-Datenbank aufgebaut. Mit der Einführung von CODIS im Jahr 1998 wurde die Sammlung und der Austausch von DNA-Daten zwischen den Bundesstaaten weiter standardisiert und ausgeweitet. Was ursprünglich als Mittel zur Sammlung von DNA von strafrechtlich verurteilten Personen begann, hat sich inzwischen erheblich ausgeweitet.
Anna Lewis, eine Forscherin aus Harvard, die sich auf die ethischen Konsequenzen von Genforschung spezialisiert hat, betonte die potenziellen Fallstricke einer solchen aggressiven DNA-Sammlungsstrategie. Die kontinuierliche Ausweitung der Datenbank, weit über das ursprüngliche Mandat hinaus, zeigt, dass Bedenken bezüglich der Privatsphäre und der Bürgerrechte ernst genommen werden müssen. Mehr …

05.09.2023: Auch die US-Regierungsbehörde will die Einführung der digitalen Identität beschleunigen. US-Regierungsbehörde lädt Organisationen ein, die Einführung der digitalen Identität zu beschleunigen. Verschiedene Regierungen, internationale Organisationen und Gruppen scheinen die Einführung digitaler Ausweise nicht nur zu fordern, sondern auch zu beschleunigen. Eine dieser Organisationen ist die Regierung der Vereinigten Staaten. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) lädt nun „jeden mit Fachwissen und Produkten“ ein, sich an der Initiative zur schnellen Einführung digitaler IDs auf mobilen Geräten zu beteiligen.
Das NIST National Cybersecurity Center of Excellence ist mit der Umsetzung dieses öffentlich-privaten Projekts betraut, das die Entwicklung einer Referenzinfrastruktur (Standards) zum Ziel hat, an der alle Interessierten mitarbeiten sollen. Es mag die vielen Kritiker der digitalen IDs beruhigen, dass das NIST verspricht, dass diese Infrastruktur „datenschutzfreundlich und sicher“ sein wird, ganz zu schweigen von Gleichberechtigung und einfacher Einführung und Nutzung. Mit anderen Worten, diese Regierungsbehörde bietet einerseits Plattitüden über Datenschutz und Sicherheit an, um die Hauptkritik am Konzept und der Implementierung digitaler IDS zu verschleiern – und andererseits setzt das NIST auf „Bequemlichkeit“, wenn es von einfacher Einführung und Nutzung spricht, um „so viele Menschen wie möglich so schnell wie möglich zu gewinnen“.
Auch das National Cybersecurity Center of Excellence macht die „Herausforderungen der Cybersicherheit“ für die zu langsame Einführung verantwortlich. Ein besonderes Puzzlestück bei der Einführung des digitalen Personalausweises ist das Bestreben nach „zentralisierten“ (internationalen) Standards – und die USA sind damit nicht allein, denn derzeit gibt es mehrere Versuche in diese Richtung. Dies hat die EU kürzlich dazu veranlasst, einen Bericht zu veröffentlichen, der Unternehmen, die digitale IDs entwickeln, helfen soll, mit der Vielzahl von Standards umzugehen. Der Kampf, wie man sagt, ist echt: 2017 haben sich Giganten wie HSBC und Barclays mit der EU zusammengetan, um grenzüberschreitende Bankstandards zu erreichen. Mehr …

27.08.2023: «Größenwahnsinniger Ehrgeiz für totale Kontrolle». Weltweit begeistern sich Regierungen für ein neues, von Bill Gates finanziertes digitales ID-System namens MOSIP, das sich an Indiens biometrischer Datenbank Aadhaar orientiert. Auch die Weltbank und das WEF sind mit von der Partie. Unter dem Deckmantel der «Pandemie» und der Forderung nach digitalen «Impfpässen» arbeiten immer mehr Regierungen weltweit an der Einführung biometrischer digitaler Ausweisprogramme, die Bürgern Zugang zu öffentlichen Gütern und Dienstleistungen ermöglichen sollen.
Bis vor kurzem verhinderten Bedenken hinsichtlich der globalen Interoperabilität digitaler Systeme die Einführung solcher Programme. Jetzt preisen die Befürworter eine neue Open-Source-Plattform namens MOSIP (Modular Open Source Identity Platform) an – zu deren Geldgebern und Unterstützern die Bill & Melinda Gates-Stiftung, die Weltbank, das WEF und der eBay-Gründer Pierre Omidyar gehören. Darüber berichtet The Defender. MOSIP wurde am International Institute of Information Technology im indischen Bangalore entwickelt und orientiert sich an Aadhaar, Indiens landesweiter digitaler ID-Plattform, die das grösste System dieser Art weltweit ist. MOSIP soll «Ländern mit geringen IT-Kapazitäten die schnelle Einführung spezieller digitaler Identitätslösungen für ihre Bürger ermöglichen».
Die Einführung von Plattformen wie MOSIP werde es den Menschen, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, erleichtern, Zugang zu wichtigen öffentlichen Gütern und Dienstleistungen zu erlangen, loben Befürworter die Technologie. Zudem könnten sie der Weltgemeinschaft helfen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen (UNO) zu erreichen. Diese sehen unter anderem vor, dass alle – auch Kleinkinder – bis 2030 eine digitale Identität besitzen müssen, um zu arbeiten, zu wählen und Zugang zu finanziellen, sozialen und medizinischen Dienstleistungen zu erhalten.
Für Kritiker stellen Systeme wie MOSIP dagegen eine Bedrohung der individuellen Freiheit dar. Sie seien «ein weiterer Schritt in Richtung eines digitalen Panoptikums – einer flächendeckenden Einführung von staatlich verordneten Überwachungstechnologien, einschliesslich ‹Impfpässen› und anderen digitalen Identifizierungsinstrumenten, die das Ende der persönlichen Privatsphäre bedeuten». Mehr ...

23.08.2023: Google tritt der OpenWallet-Foundation bei, um interoperable digitale Geldbörse zu entwickeln. Google ist der OpenWallet Foundation (OWF) als Premium-Mitglied beigetreten. OWF ist ein Open-Source-Projekt zur Förderung von digitaler Identität, Zugang und Zahlungen mit Geschäftsführer Daniel Goldscheider (ehemals GF YES).
Google ist jetzt also Premium-Mitglied bei der OpenWallet Foundation (Website). Mit diesem Schwergewicht will OWF Interoperabilität und Innovation im Bereich digitaler Geldbörsen und Zahlungen vorantreiben. Die OWF, gehostet von der Linux Foundation Europe, biete Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und dem öffentlichen Sektor eine Plattform, um gemeinsam Open-Source-Software für interoperable digitale Geldbörsen zu entwickeln.
MOSIP liefert Identitätssysteme. Zusätzlich hat OWF den ersten Code-Beitrag von der Modular Open Source Identity Platform (MOSIP) erhalten. MOSIP ist eine Open-Source-Plattform zur Implementierung digitaler Identitätssysteme im nationalen Maßstab. Damit sei die Entwicklung einer Software-Engine für portable und sichere digitale Geldbörsen möglich. MOSIP wird Code-Komponenten für die Ausstellung von überprüfbaren Anmeldeinformationen und für BLE-basiertes Teilen von Anmeldeinformationen beitragen, basierend auf der OpenID-Spezifikation. Diese Komponenten wurden als Teil von MOSIPs mobiler Geldbörsen-Suite Inji entwickelt. Mehr …

14.08.2023: Der digitalisierte Staat ist eine Public-Private-Partnership. Die europäische digitale Identität wird aktuell von Behörden und Ministerien in Zusammenarbeit mit Unternehmen konkretisiert und in Pilotprojekten in der Praxis erprobt. Während es in der analogen Welt bislang in Deutschland undenkbar wäre, dass staatliche Stellen ein Unternehmen wie Vodafone oder Apple mit dem Betrieb eines Einwohnermeldeamtes oder gar eines ganzen Rathauses in einer Gemeinde beauftragen, scheint dies in einem digitalisierten Staat zum Standardmodell zu werden.
Im April 2023 wurde gemeldet, dass die EU-Kommission Reisepässe abschaffen und durch biometrische Grenzkontrollen ersetzen wolle. Seit der Corona-Krise würden Bürger „den Einsatz kontaktloser Technologien als grundlegende Voraussetzung für ein sicheres und reibungsloses Reisen“ erwarten. Ebenfalls im ersten Halbjahr 2023 wurde begonnen, Anwendungen für eine europäische digitale Identität, genannt EUDI-Brieftasche (englische Bezeichnung: Wallet), in Pilotprojekten zu entwickeln und zu erproben. Die EUDI-Brieftasche solle „die digitale Identifizierung von Bürgern und Unternehmen beim Zugang zu öffentlichen und privaten Diensten in ganz Europa revolutionieren, indem sie ihr Smartphone auf sichere und bequeme Weise nutzen.“ Die digitale Identität solle auf Smartphones oder anderen digitalen Endgeräten gespeichert werden, die bislang bekannterweise meistens mit einer von den US-Konzernen Google, Apple oder Microsoft dominierten Softwareumgebung betrieben werden. Das Ziel der EU sei es, bis 2030 allen in der EU lebenden Menschen Zugang zu der EUDI-Brieftasche zu gewähren.
90 Millionen Euro werden bis Anfang 2025 in die Entwicklung der europäischen digitalen Identität durch Pilotprojekte investiert, davon etwa 50 Prozent von der EU-Kommission und 50 Prozent von 250 öffentlichen und privaten Organisationen. In vier Pilotprojekten werden seit Frühsommer 2023 elf Anwendungsfälle für digitale Funktionen der EUDI-Brieftasche in Kooperation von Staat und Privatunternehmen ausgearbeitet. Mehr …

World ID – Weltverbesserung oder Science-Fiction-Dystopie? Würden Sie Ihre Iris von einer glänzenden Metallkugel scannen lassen, um Kryptowährung und ein T-Shirt mit der Aufschrift „unique human“ zu erhalten? Nun, mehr als zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben sich für Worldcoin (WLD) registriert, ein biometrisches Kryptowährungsprojekt, das von Tools for Humanity mit Sitz in San Francisco und Berlin entwickelt und von Sam Altman, dem Gründer von OpenAI und Schöpfer von ChatGPT, mitbegründet wurde.
Das auf Kryptowährungen ausgerichtete Projekt zielt darauf ab, eine weltweit eindeutige digitale Identität (World ID), eine globale Währung (Worldcoin-Token, WLD) und eine Anwendung (Word App) zu schaffen, die Zahlungen, Einkäufe und Überweisungen mit dem Token ermöglicht. Das Herzstück dieser drei Komponenten ist der Orb, ein Gerät zum Scannen der Iris, das die persönliche Identität (PoP) verifiziert. World ID ist ein offenes und lizenzfreies Identitätsprotokoll, das anonym verwendet werden kann, um Einzigartigkeit und Menschlichkeit zu beweisen.
Wenn Altman viel Lärm um Worldcoin machen wollte, hat er sein Ziel sicherlich erreicht. Es gibt Fragen über die tatsächliche Verwendung des Worldcoin-Tokens und Datenschutzbedenken, die von einer Reihe von Datenschutzbehörden, darunter die französische CNIL und das britische ICO, geäußert wurden. In dieser Geschichte gibt es viel zu entdecken, und es wurde bereits viel über die Vorzüge des Projekts und die Reaktion der Regulierungsbehörden weltweit gesagt. In diesem Artikel konzentriere ich mich auf meine Gedanken zur technischen Umsetzung von World ID, einschließlich der Funktionsweise der biometrischen Komponenten. Wie funktioniert World ID? Mehr …

25.07.2023: Globale digitale ID ist Realität. Sam Altman von OpenAI führt den «Worldcoin»-Token ein: Ein digitaler Reisepass und eine digitale Währung, die angeblich Menschen von Bots unterscheiden können. Transition News warnt regelmässig vor den Gefahren irgendeiner Form von digitaler ID. Während Befürworter deren Vorteile hervorheben, sehen Kritiker darin den zentralen Baustein eines totalitären Systems.
Wie ZeroHedge berichtet, wurde nun am Wochenende die erste globale digitale ID Wirklichkeit. Das Projekt nennt sich «Worldcoin» und wurde teilweise von OpenAI-CEO Sam Altman ins Leben gerufen. Am 24. Juli wurde es auf den Markt gebracht. Das Projekt biete eine dezentrale und private Möglichkeit, die menschliche Identität online vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung künstlicher Intelligenz zu überprüfen, erklärt ZeroHedge.
Exra Ruguerra von CoinTelegraph zufolge hat das Projekt Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Krypto-Szene und im Silicon Valley hervorgerufen. Einige hätten die Ambitionen des Unterfangens gelobt, andere hätten es als «gruselig und dystopisch» bezeichnet. Trotz dieser Kommentare verfolgen die Entwickler weiterhin ihr Ziel, Einkommensungleichheit und Online-Identitätsauthentifizierung zu lösen. Nach Angaben des Projektteams besteht der Worldcoin aus einer «World ID», einem globalen, digitalen Reisepass, den Benutzer auf ihren Telefonen speichern können, und einer digitalen Währung (WLD). Die Entwickler behaupten auch, das System könne zwischen Bots und Menschen unterscheiden. Und dies, ohne dass dazu persönliche Identifikationsinformationen, wie etwa die Telefonnummer, an Websites weitergegeben werden müssen.
Am 8. Mai lancierte Worldcoin sein «gasfreies Krypto-Wallet» für verifizierte Personen. Dies ermöglichte es Benutzern, die Vorteile gasfreier Überweisungen zu nutzen. Dazu mussten sie sich für einen «Weltausweis» registrierten. Dabei wurden sie aufgefordert, eine Telefonnummer oder einen Iris-Scan anzugeben. Laut den Entwicklern werden die von den Nutzern bereitgestellten Daten nicht gespeichert. Es werde ein wissensfreier Beweis generiert, um zu überprüfen, ob der Benutzer ein Mensch ist, ohne die zur Erstellung des Beweises verwendeten Daten preiszugeben. Gemäß ZeroHedge kündigten verschiedene Krypto-Börsen außerdem an, den Token auf ihren Handelsplattformen zu listen. Mehr …

24.07.2023:  Will die UNO die totale Digitalisierung? Putin hat mit der militärischen Spezialoperation in der Ukraine ab Februar 2022 schlagartig die globale Coronakrise beendet. Während der Wertewesten gegenüber Moskau mit seinem Dank hierfür noch hadert, läuft die UNO-Globalisierungsagenda andernorts trotzig weiter. Die "aufregendsten und besten" Diktate kommen von nicht gewählten und vom jeweiligen Volk nicht legitimierten Gremien. Im Zeitalter des international angetriebenen Souveränitätsabbaus soll die Devise heißen, sich zumindest mit den Agenden supranationaler Führungsorgane auseinanderzusetzen. Denn diese ersuchen weiterhin den nationalen Regierungen der Welt vorzuschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben.
So auch eines der neuesten Projekte der scheinbar persönlich von UNO-Generalsekretär António Guterres betreuten Initiative namens Global Digital Compact – zu Deutsch: Globaler Digital-Pakt.
Das begleitende Thesenpapier vom Mai 2023, mit dem harmlosen Titel A Global Digital Compact — an Open, Free and Secure Digital Future for All, findet man im nachfolgenden Link.
Offizielle Ziele und die eigentlichen Absichten. Vier Jahre soll an diesem Digital-Pakt gearbeitet worden sein, was auch heißen würde, dass die gesamte COVID-Pandemie-Ära in dieser Inkubationszeit inbegriffen war. Nicht unwichtig, wenn man bedenkt, dass die Coronakrise in Sachen Digitalisierung enorme Fortschritte ermöglicht hat. IT-Monopolisten wie Google, Meta, Microsoft, Apple oder Amazon waren in der Vorantreibung eines einheitlichen, zentralisierten Internets, auf das immer mehr Menschen angewiesen waren, die mit Abstand größten Profiteure und Klienten-Sammler des knapp über zwei Jahre andauernden Ausnahmezustands. Dieser Trend läuft weiter, hatte aber in dieser Zeit eine beispiellose exponentielle Beschleunigung erlebt.
Laut Guterres soll jeder Mensch auf der Erde mit dem Internet verbunden sein.
Bisher sind es lediglich 63,5 Prozent der Weltbevölkerung, die "angeschlossen" sind. Diese Tatsache soll maßgeblich für die ökonomische Ungleichheit auf der Welt verantwortlich sein. Statt von digitaler Kontrolle zu sprechen, wird das Schlagwort "Ungleichheit" herangezogen. Dass all das neu gedruckte Fiat-Geld der Zentralbanken – mit den kaum steigenden Löhnen, der wachsenden Preisinflation und schwindenden Kaufkraft des Geldes sowie der immer weiter steigenden Steuerlast – die eigentlichen Gründe für die ökonomische Ungleichheit sind, verpasst Guterres zu erwähnen. Das Phänomen der Hyper-Digitalisierung, die während der Pandemie stattfand, sieht Guterres als würdige Schablone – der weiteren Nachahmung wert. Mehr …

Technokrat: Eine digitale ‚World ID‘ wird bald für jeden verpflichtend sein, der an den alltäglichen Funktionen der Gesellschaft teilhaben möchte.     Biometrische Iris-Scanner werden in ganz Südeuropa aufgestellt; sie sind der Vorläufer eines globalen digitalen Ausweissystems, das für die Bürger auf der ganzen Welt eingeführt wird, ob sie es wollen oder nicht“, sagt der technokratische CEO eines neuen Unternehmens, das plant, die Augäpfel aller Menschen auf dem Planeten zu scannen.
Ich sage nun schon seit fast drei Jahren, dass das System der Bestie darauf beruht, dass die Weltbevölkerung zwei technologische Komponenten akzeptiert, die von den luziferischen globalistischen Eliten angeboten werden: Ein weltweit anerkannter digitaler Ausweis, der die Karten in Ihrer Brieftasche ersetzt, und ein weltweit anerkanntes digitales Geld, das das Bargeld in Ihrer Brieftasche ersetzt. Beides zusammen wird die Grundlage für das globale Bestrafungssystem bilden. Aus einem Artikel in Slay News haben wir heute erfahren, dass der CEO einer Organisation namens Worldcoin davor gewarnt hat, dass ein globales digitales ID-System für Bürger auf der ganzen Welt eingeführt wird, ob sie es wollen oder nicht“. Mehr …

15.07.2023: Die Digitalisierung wird uns wieder und wieder als notwendiger Heilsbringer verkauft. Das sollte hellhörig machen, weil sie der Einstieg ist zur unbegrenzten Datenmenge und -speicherung, was zu einer absoluten Kontrollierbarkeit führt. Die Gefahren der elektronischen Patientenakte. Ab 2025 sollen Krankenkassen für jeden Patienten, der nicht ausdrücklich widerspricht, eine elektronische Akte anlegen. Gastautor Andreas Heyer kritisiert das, denn er fürchtet Datenmissbrauch. Dafür gibt es bereits Beispiele aus dem Ausland.
Bislang sehen offenbar nur wenige Patienten einen Nutzen darin, ihre Gesundheits- und Behandlungsdaten zentral auf einem Server in einer elektronischen Patientenakte speichern zu lassen. Zwei Jahre nach Einführung der elektronischen Patientenakten haben sich bis Ende Januar 2023 nur 595.000 Versicherte dafür entschieden – das entspricht unter einem Prozent aller Versicherten. Aus Sicht der Bundesregierung reicht das nicht aus, um einen möglichst vollständigen Datensatz mit Gesundheitsdaten der Versicherten zu erstellen und diesen Institutionen aus öffentlicher und kommerzieller Forschung zur Auswertung zur Verfügung stellen zu können. Deshalb plant die Bundesregierung, das Prinzip umzukehren, sodass für alle Versicherten, die nicht ausdrücklich widersprechen, eine elektronische Patientenakte angelegt wird.
Das Portal Netzpolitik veröffentlichte Ende Juni die Referentenentwürfe des Bundesgesundheitsministeriums zum Digitalgesetz und zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Gemäß Entwurf des Digitalgesetzes wären ab Januar 2025 die gesetzlichen Krankenversicherungen dazu verpflichtet, elektronische Patientenakten (ePA) für alle Versicherten anzulegen, die dem nicht ausdrücklich widersprochen haben (eine sogenannte Opt-Out-Regelung). Gleichzeitig sollen gemäß dem Gesetzentwurf Ärzte, Psychotherapeuten und andere Leistungserbringer des Gesundheitssystems dazu verpflichtet werden, ihre Behandlungsdaten auf die Server der Anbieter von elektronischen Patientenakten zu übertragen. Mehr …

12.07.2023: Holocaust-Überlebender: „Die digitale Identität, die sie jetzt vorantreiben, ist eine Eintrittskarte in die Sklaverei!“ Laut der Holocaust-Überlebenden Vera Sharav, die mit Children’s Health Defense sprach, hat die Technologie von IBM einen Völkermord im industriellen Maßstab ermöglicht. Sie behauptet, dass sie nun erneut eingesetzt wird. Sharav betont, dass die Menschen erkennen müssen, dass die vorangetriebene digitale Identität eine Eintrittskarte in die Sklaverei ist.
„Sobald sie diese Identität haben – und sie in unseren Körper einfügen möchten – haben sie die absolute Kontrolle über unser Leben“, sagte Sharav. „Mit einem Knopfdruck können sie Ihnen alles wegnehmen: Ihr Bankkonto, Ihre Kreditkarte, Ihre Hypothek. Sie können tun und lassen, was sie wollen, wenn sie Ihre Identität haben.“ Sharav sagte, dass es schlimmer als Selbstmord ist, wenn die Leute sklavisch mitmachen. Sie verwies auf den kanadischen Premierminister Trudeau, der während der Trucker-Proteste ein Notstandsgesetz erlassen und die Bankkonten der Demonstranten gesperrt hatte. Das sei eine Vorschau, sagte sie. „Das ist so böse und schrecklich.“ „Gehorsam führt zur Sklaverei.“ Mehr …

05.07.2023: 8 Anzeichen dafür, dass die futuristische Kontrollfreak-Agenda der Globalisten schnell voranschreitet. Die Zukunft ist da, und wenn Sie gerne von Kontrollfreaks beherrscht werden, werden Sie sie lieben. Die „digitale Identifikation“ ist einer der Hauptbereiche, auf den sich die Globalisten derzeit konzentrieren, und wie Sie weiter unten sehen werden, sind die radikalen Veränderungen, die jetzt vorgeschlagen werden, äußerst beängstigend. Aber die meisten Amerikaner haben keine Ahnung, dass dies alles geschieht. Stattdessen sind viele von ihnen besessen von den relativ bedeutungslosen Dramen, die unsere Konzernnachrichtenkanäle ständig anpreisen. In der Zwischenzeit erreichen die Globalisten ihre Ziele in Windeseile, und es gibt kaum noch Widerstand. Im Folgenden finden Sie 8 Anzeichen dafür, dass die futuristische Kontrollfreak-Agenda der Globalisten rasch voranschreitet…
Anzeichen 1: Ab September wird die EU „vorschreiben“, dass alle Mitgliedsstaaten eine „digitale Identitätsbörse“ für alle ihre Bürger und Unternehmen anbieten…  Die Europäische Union wird die digitale Identität im Rahmen von eIDAS 2.0 vorschreiben, das im September 2023 in Kraft treten und sicherstellen wird, dass alle Mitgliedstaaten den Bürgern und Unternehmen eine digitale Identitätsbörse (DIW) anbieten. Laut der Europäischen Kommission sollen „bis 2030 mindestens 80 % der Bürgerinnen und Bürger eine digitale Identitätslösung für den Zugang zu wichtigen öffentlichen Dienstleistungen nutzen können.“ Mehr

24.06.2023: Rumänien: Regierung will digitale Kontrolle der Bürger forcieren. Denn das Land hinkt auf EU-Ebene hinterher. Prioritäten der digitalen Transformierung sind digitale Infrastrukturen, Interoperabilität, staatliche Cloud und KI. Das Cloud-Projekt soll 500 Millionen Euro von der EU erhalten.
Der Sozialdemokrat Bogdan Gruia Ivan hat vor kurzem nach einer Regierungsumbildung das Ressort für Innovation, Forschung und Digitalisierung in Bukarest übernommen. Nun hat er seine Prioritäten präsentiert, um Rumäniens digitalen Wandel zu beschleunigen, «da das Land im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zurückliegt». Laut dem Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (2022), dem EU-Indikator für die digitale Bereitschaft, liegt Rumänien bei der Konnektivität auf Platz 15, was die neue Regierung dazu veranlasst, der digitalen Transformation Priorität einzuräumen.
«Ivan hat schnelles Handeln bei den wichtigsten Prioritäten wie digitale Infrastrukturen, Interoperabilität, staatliche Cloud und KI versprochen. Ein konkreter Zeit- oder Aktionsplan steht jedoch noch aus», schreibt das Portal Euractiv. Das Cloud-Projekt ist das Herzstück dieser digitalen Kontrolle der Bürger. Es soll 500 Millionen Euro von der EU erhalten und das Land den europäischen E-Governance-Zielen näher bringen. Bislang hat der Vorschlag laut Euractiv jedoch «einige datenschutzrechtliche Kontroversen» ausgelöst. Mehr …

20.06.2023: Wichtige Erfindungen haben in der Regel zwei Seiten. Die eine Seite bedeutet, dass man die Erfindung zum Wohle der Menschen verwenden kann, die andere, dass man sie zum Schaden, zur Kontrolle, zur Unterdrückung, zum Töten von Menschen verwenden kann. Das Böse ist immer und überall und deswegen muss immer damit gerechnet werden, dass Erfindungen vom Bösen gegen das Wohl der Menschen verwendet werden. Das gilt z.B. bei der Atomspaltung genauso wie bei der Digitalisierung.
Die Digitalisierung wird z.B. verwendet um zukünftiges jedes Individuum zu kontrollieren, zu manipulieren und zu haken, um (Computer-)Programme in das Internet der Bodies (Körper) einzuschleusen. Derzeit steht die Digitalisierung an dem Punkt die Kontrolle über Finanztransfers und jedes Individuum mit einander zu verschmelzen.
Dies erfolgt wieder einmal über eine nicht gewählte (NGO) die von Technokraten, Funktionären, Globalisten, Verbrechern oder Satanisten beherrscht wird. Das ließt sich dann wie folgt: UNO plant digitale Identität von Bürgern mit Bankkonten zu verknüpfen. Nach dem »Global Compact for Migration« kommt der »Global Digital Compact«. Weltweit wächst das Bemühen, Menschen digital zu erfassen. Diese Daten sollen dann mit den Bankkonten der Menschen verknüpft werden. Dazu will die UNO weltweit gültige digitale IDs einführen.
Dahinter steckt unter anderem das Bemühen der großen Internet-Konzerne und Finanzinstitute, die geschäftlichen Bewegungen der Menschen stärker unter Kontrolle und Beobachtung zu haben. Eine große Gefahr für die Freiheiten und Rechte der Bürger
ist dabei vor allem das Bemühen, allen Menschen eine einheitliche digitale Identität zu verpassen und diese mit dem privaten Bankkonto zu verknüpfen. Ähnliche Bestrebungen gibt es seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO), digital alle Menschen mit ihren Gesundheitsdaten (inklusive Impfstatus) zu erfassen. Außerdem plant die UNO globale Bemühungen der Internet-Zensur, angeblich um Hass und Fake-News zu bekämpfen. All diese Bestrebungen haben ein reales Vorbild: In China sind solche Dystopien schon Realität geworden. Dort  können die Bürger allseits überwacht werden. Bei Vergehen können dann Sozialpunkte abgezogen oder Strafzahlungen automatisch vom digitalen Bankkonto abgezogen werden. Oppositionelle können von jedem Geschäftsvorgang (z.B.  Einkauf, fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln) ausgeschlossen  werden. Mehr …

19.06.2023: WEF: Digitale IDs könnten für «Überwachung und Verfolgung» verwendet werden. «Die vielleicht größten Risiken, die sich aus der digitalen ID ergeben, sind Ausgrenzung, Marginalisierung und Unterdrückung», konstatiert ein neuer Bericht des Weltwirtschaftsforums.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat in einem neuen Bericht eingeräumt, dass die Einführung digitaler IDs, die in Verbindung mit digitalen Währungen der Zentralbanken stehen, «von Natur aus ausgrenzend sind» und «die Identifizierung, Überwachung und Verfolgung von Einzelpersonen oder Gruppen» erleichtern können. Der Insight Report mit dem Titel «Reimagining Digital ID» erschien diesen Monat und beschreibt die potenziellen Gefahren, die eine Einführung der digitalen ID mit sich bringen könnte: «Die vielleicht größten Risiken, die sich aus der digitalen ID ergeben, sind Ausgrenzung, Marginalisierung und Unterdrückung.» Oft seien es Angehörige historisch marginalisierter Gruppen, die mit den härtesten Formen der Ausgrenzung konfrontiert sind, heißt es in dem Dokument.
Wenn das WEF von «Randgruppen» spreche, beziehe es sich auf Flüchtlinge, Frauen und ethnische Minderheiten, während die Organisation die Tatsache ignoriere, dass Menschen, die während der Covid-Krise die «gefährlichen und unwirksamen Impfungen» verweigerten, von den Regierungen der Welt vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wurden,
kritisiert LifeSiteNews. Diese Diskriminierung der Ungeimpften sei durch Impfpässe begünstigt worden, die laut einem im Februar 2022 veröffentlichten WEF-Bericht «von Natur aus als eine Form der digitalen Identität dienen». Der neue WEF-Bericht erkennt auch die Beziehung zwischen digitalen IDs und der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) an. Er räumt ein, dass «einige Nationen beginnen, digitale IDs als Voraussetzung für die Entwicklung einer CBDC und anderer Zahlungsinnovationen zu verstehen».
Weiterhin stellt das WEF fest, dass die Bürger auch dann, wenn digitale IDs nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, gezwungen werden könnten, sie zu benutzen, da sie sonst von vielen Teilen der Gesellschaft ausgeschlossen wären. Mehr …

16.06.2023: Digitale Depression und die einsamen Massen. In der heutigen digitalen Welt läuft der Mensch mehr und mehr Gefahr, zu vereinsamen. Dadurch wird er zum willfährigen Objekt der Machteliten und kann beliebig gesteuert werden. Unsere Gesellschaft entwickelt sich in einem Rekordtempo zu einem digitalen Kosmos – zu einer Gesellschaft, in der das Leben weitgehend digital ist. In der digitalen Gesellschaft der Zukunft (…) arbeiten, feiern, spielen und lieben die Menschen online. Sie essen sogar digital gedruckte Lebensmittel.
Die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) bereiten uns langsam darauf vor, noch weiter zu gehen. Wir sind nicht nur dabei, menschliche Interaktionen durch digitale zu ersetzen, sondern wir sind dabei, die Menschheit selbst zu ersetzen. Der Arzt, der Lehrer, der Trainer, der Psychologe (…): Sie alle können künftig durch einen Computer ersetzt werden. Die Frage ist: Gibt es einen Unterschied zwischen einem echten und einem digitalen Gespräch? Gibt es einen Unterschied zwischen einem Gespräch mit einem menschlichen Wesen und einem Gespräch mit einem hochentwickelten Computer?
Ich habe fünfzehn Jahre lang (echte) Gespräche zwischen Therapeuten und Patienten erforscht. Dabei habe ich festgestellt, wie subtil echte Gespräche ablaufen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn eine Person aufhört zu sprechen, übernimmt die andere normalerweise in weniger als 0,2 Sekunden – selbst dann, wenn die erste Person mitten im Satz aufhört zu sprechen. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr beträgt die Reaktionszeit etwa eine Sekunde (also fünfmal länger). In echten Gesprächen stehen die Körper der Menschen ständig miteinander in Resonanz. Die Gesichts- und Körpermuskeln des Zuhörers spannen sich in gleicher Weise an wie die des Sprechers. Auch werden die gleichen Hirnregionen aktiviert. Wenn Menschen miteinander sprechen, bilden sie auf der psychischen und der feinstofflich-physischen Ebene einen Supraorganismus. Sie sind durch einen psychischen Membran verbunden, der unmerklich die feinsten Emotionen von einer Person zur anderen überträgt. Auf diese Weise kann beim Gesprächspartner eine Art spontane Empathie entstehen (…). Jedes (reale) Gespräch befriedigt somit das erste und ursprünglichste Bedürfnis des Menschen – die Resonanz mit dem Anderen.
In einem digitalen Gespräch wird diese Resonanz durch die Grenzen der Technik beeinträchtigt: Zum Beispiel durch kleine Verzögerungen bei der Signalübertragung, durch die Einschränkungen (…), das Gegenüber nur teilweise zu sehen, usw. Gerade deshalb hinterlässt eine langfristige digitale Kommunikation oft ein dumpfes und erschöpftes Gefühl in uns. Unser Körper erschöpft sich in den vergeblichen und ständigen Versuchen, eine Verbindung mit dem Körper des anderen herzustellen – ein Phänomen, das manche als digitale Depression bezeichnen. Mehr …

Welchem Hintergurndziel dient die Digitalisierung? - Der absoluten Kontrolle von allem und jedem….  Biometrisches ID-Unternehmen rühmt sich, Mitglied des Weltwirtschaftsforums zu sein. Fingerprint Cards, das schwedische Unternehmen für Biometrie, hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht, indem es in die New Champions Community des Weltwirtschaftsforums (WEF) aufgenommen wurde. Diese Gemeinschaft besteht aus mittelständischen Unternehmen, und das WEF setzt sich stark für die Förderung biometrischer Formen der digitalen Identifizierung ein. Durch diese Anerkennung als erstes biometrisches Unternehmen in der Gemeinschaft strebt Fingerprint Cards die Position des führenden Unternehmens im Bereich biometrischer Technologie an und hat das Ziel, die „soziale Eingliederung“ voranzutreiben.
Was passiert: Der Zeitplan der New Champions Community sieht ein Treffen in Tianjin, China, vom 27. bis 29. Juni während des WEF-Sommertreffens in Davos vor. Ein Wort aus dem Inneren: Charles Burgeat, Senior Vice President of Strategy bei Fingerprint Cards, teilte eine seiner Meinung nach wichtige Weisheit mit: „Als stolzes Mitglied des WEF New Champions Community-Programms möchten wir als zielorientiertes Unternehmen anerkannt werden, das einen positiven Beitrag zu den Veränderungen leistet, die für das Funktionieren in der neuen digitalisierten Welt erforderlich sind. Durch den Beitritt zu dieser Gemeinschaft freuen wir uns auf das Brainstorming und den Ideenaustausch mit Gleichgesinnten und bringen unser Fachwissen über die Biometriebranche ein.“
Der Kontext: Fingerprint Cards befand sich im ersten Quartal 2023 in unruhigem Fahrwasser und verzeichnete einen Verlust von 70 Millionen Schwedischen Kronen (6,4 Millionen US-Dollar) bei einem Umsatz von 117 Millionen SEK (10,8 Millionen US-Dollar), so Biometric Update. Dennoch machte das Unternehmen weiter und erreichte wichtige Meilensteine, darunter die Integration seiner Fingerabdruck-Biometrie in 700 Android-Smartphones und die Auslieferung von 1 Million biometrischer Sensormodule für Zahlungskarten. Das Redmi K60 von Xiaomi ist das erste Smartphone, das mit der Fingerabdruckkarten-Technologie unter dem Bildschirm ausgestattet ist. Xiaomi ist ein chinesisches Technologieunternehmen. WEF und Biometrie: Das Weltwirtschaftsforum (WEF), das sich in der digitalen Welt der Biometrie bereits gut auskennt, setzt sich weiterhin für diesen Sektor ein. Die Organisation hat Yoti bereits in eine entsprechende Koalition aufgenommen. Mehr …

14.06.2023:  EU-Parlament: Führend bei KI-Regulierung – aber auch bei der Innovation? Die Digitalbranche hat zurückhaltend auf die Position der EU-Abgeordneten für eine KI-Verordnung reagiert. Bürgerrechtler begrüßen die geplanten roten Linien.
Die EU werde bei der Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI) führend werden, ist sich Boniface de Champris, Leiter Politik beim europäischen Ableger des IT-Verbands Computer & Communications Industry Association (CCIA), nach dem Beschluss der Linie des EU-Parlaments für die sich in Arbeit befindliche KI-Verordnung der Gemeinschaft sicher. Ob dies künftig auch für KI-Innovationen gelte, "ist abzuwarten". Europas neue Regeln für die Schlüsseltechnik müssten "klar definierten Risiken wirksam begegnen", gleichzeitig aber Entwicklern genügend Flexibilität lassen, um "KI-Anwendungen zum Nutzen aller" bereitzustellen.
Das sieht die CCIA mit der Position, mit der die EU-Abgeordneten jetzt in die Verhandlungen über einen finalen Kompromiss mit dem EU-Ministerrat und der Kommission gehen, nicht in jedem Fall gegeben. Die jüngsten Änderungsanträge der Volksvertreter weiteten die strengen Anforderungen für Hochrisikofälle auf viele nützliche KI-Anwendungen aus, die nur sehr begrenzte oder gar keine Gefahren bergen. Überbordende Auflagen belasteten Entwickler und verlangsamten letztlich die Innovation. Es werde schwerer, "Europa zu einem Technologie-Inkubator" zu machen. Zu viele Hochrisikofälle?
I
n die gleiche Kerbe haut Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom: Er findet den zugrunde gelegten risikobasierten Ansatz "gut und richtig". Nur für den KI-Einsatz im Hochrisiko-Bereich gälten strenge Anforderungen, um die Systeme "sicher und vertrauenswürdig" zu gestalten. "Wenn aber fast jede zweite KI-Anwendung diesem Hochrisikobereich zugeordnet würde, würde das den Ansatz ad absurdum führen." Es müsse zudem klar und eindeutig abgegrenzt werden, "für wen welche Auflagen gelten, ansonsten entsteht zusätzliche Rechtsunsicherheit".
Zur Umsetzung der KI-Verordnung "braucht man Aufsichts- und Marktüberwachungsstrukturen ebenso wie Reallabore als Experimentier-Räume", gibt Berg ferner zu bedenken. Letztlich müsse die Politik auf der europäischen Zielgeraden sicherstellen, dass der sogenannte AI Act kein KI-Verhinderungsgesetz werde, sondern die Entwicklung beschleunige. Mehr …

12.06.2023: Digitalisierung als Instrument zur Kontrolle jeder Person. Apple entwickelt Technologie, die es ermöglicht, Unternehmen eine digitale ID vorzulegen oder Die zunehmende Normalisierung der digitalen Identität. Apple plant, die Möglichkeiten für die Nutzung eines digitalen Führerscheins und staatlicher Ausweise in der Wallet-App zu erweitern. In einem Posting kündigte das Unternehmen an, dass Menschen bald in der Lage sein werden, „eine ID in Unternehmen vorzulegen“.
Für diese Funktion wird keine zusätzliche Hardware vom Unternehmen benötigt. Außerdem müssen die Nutzer nur die notwendigen Informationen vorzeigen, um eine Interaktion zu authentifizieren. Apple sagte, dass die kommende Funktion genutzt werden könnte, um das Alter der Nutzer beim Kauf von Alkohol oder beim Eintritt zu Konzerten zu überprüfen. „Ab diesem Herbst werden Unternehmen in der Lage sein, IDs in Apple Wallet zu akzeptieren, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird. Dies wird die Möglichkeit verbessern, das Alter eines Kunden persönlich zu überprüfen, z. B. beim Kauf von Alkohol, oder die Identität eines Kunden an der Kasse einer Autovermietung zu verifizieren und vieles mehr.
Apple erklärt in dem Beitrag, dass Nutzer ihre ID problemlos und sicher in einem aktiven Geschäft vorzeigen können, indem sie ihr iPhone oder ihre Apple Watch in die Nähe des iPhones des Geschäfts halten. Das System zeigt an, welche Informationen angefordert werden und ob der Empfänger diese speichert. Die Nutzer werden dann aufgefordert, ihre Identität mit Face ID oder Touch ID zu bestätigen und ihre Zustimmung zu geben. Die Unterstützung für digitale IDs in der Wallet-App ist in Colorado, Georgia, Arizona und Maryland verfügbar. Derzeit werden die digitalen IDs nur an den TSA-Kontrollpunkten einiger Flughäfen verwendet. Mehr …

29.05.2023: Die EU will, dass alle Bürger bis 2030 eine digitale ID haben. Die Einführung des digitalen Personalausweises wird immer schneller vorangetrieben – mit wenig Aufmerksamkeit und zu wenig Gegenwind. Die Europäische Kommission hat 46 Millionen Euro für die umstrittene europäische digitale Identitätsbörse bereitgestellt. Dabei handelt es sich um eine künftige Smartphone-App, die es den Bürgern aller 27 EU-Mitgliedstaaten ermöglichen wird, einen digitalen Ausweis zu speichern und gemeinsam zu nutzen. Das Geld soll in Pilotprogramme investiert werden.
Die Brieftasche könnte für die Vorlage von Reiseausweisen, die Registrierung einer SIM-Karte, die Eröffnung eines Bankkontos und den Zugang zu Dienstleistungen wie Sozialleistungen verwendet werden. An den Pilotprojekten werden 250 öffentliche und private Organisationen in fast allen Mitgliedstaaten sowie in Island, Norwegen und der Ukraine beteiligt sein, und sie werden mindestens zwei Jahre lang laufen. Die Projekte sollen den Mitgliedstaaten helfen, sich auf die Europäische Verordnung zur digitalen Identität vorzubereiten, die derzeit im Parlament diskutiert wird. Die Projekte werden die Europäische Union auch ihrem Ziel näher bringen, bis 2030 alle Bürger mit einer digitalen Identität auszustatten.
Einige haben jedoch Sicherheitsbedenken gegen das Projekt geäußert und argumentiert, dass die Speicherung so vieler Daten in einem System Cyberangreifer anziehen würde. „Es bleibt eine Herausforderung, ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, wenn man bedenkt, wie viele Fälschungen in das System eingeschleust werden könnten“, sagte Jean-Karim Zinzindohoue, CTO von France Identite, während eines Seminars über das eID-Wallet-System in Brüssel. Quelle …

25.05.2023:  Digitales Bürgerkonto: Innenministerin Faeser kündigt an, jeder Bürger bekommt eine "Bund-ID". Die Bundesregierung will den Bürgern vermeintlich Behördengänge ersparen und hat diesbezüglich ein neues Gesetz zur Digitalisierung der Verwaltung initiiert. Das Gesetz diene einer faktischen Abschaffung der Schriftform und stelle einen "Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Staat" dar. Mehr …

29.04.2023: Elektronische Gitterstäbe. Wenn wir es jetzt aus Bequemlichkeit nicht schaffen, uns ein dezentrales und freies Internet zu kreieren, wird die drohende Zensurwelle uns eiskalt erwischen. Konsum, Medien, Kommunikation, soziale Interaktion — alles ist zunehmend digital. Die zentralistische Plattformökonomie macht den virtuellen Raum zum digitalen Gulag. Praktisch alle Lebensbereiche sind betroffen. Wenn jetzt nichts geschieht, droht eine Isolationspandemie. Nur die Überwindung des eigenen Phlegmatismus und dezentrale Druckkammern vermögen, der elektronischen Gefangennahme langfristig Paroli zu bieten. Auf zu neuen digitalen Ufern! Mehr …

03.04.2023: Für das Recht auf ein digital-freies Leben. Eine Welt, in der ein Leben ohne digitale Geräte nicht mehr möglich ist, ist eine unfreie Welt. Wir fordern das uneingeschränkte Recht aller Menschen auf digital-freie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein Manifest. Wieder geht ein Gespenst um, und diesmal spukt es weltweit: Es ist das Gespenst der totalen digitalen Steuerung, Kontrolle und Überwachung der Menschen nach Regeln, die sie nicht selbst gemacht haben und auch nicht beeinflussen können. Wie in einem Orkan fegen immer höhere Wellen der Digitalisierung durch die Welt, sämtliche Lebensbereiche werden in ihren Machtbereich gezogen. Die desaströsen Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit insbesondere der Jugend sind vielfach nachgewiesen worden.
Es hat in der Geschichte der Menschheit noch keine stärkere Bedrohung der Freiheit gegeben als die durch die dunkle Seite der Digitalisierung. Die Leitmedien verdecken diese dunkle Seite, die sich so, im Schatten der Öffentlichkeit, immer weiter ausbreiten kann. Keine Frage: Es gibt die helle Seite, von der auch wir profitieren. Dass digitale Technik für die meisten Menschen nicht als Gefahr, sondern positiv erlebt wird, liegt in der Nutzung audio-visueller Angebote, unendlicher Shopping-Möglichkeiten und der zahlreichen Kommunikationsformen, die das Internet bereitstellt. Die meisten ignorieren noch die alte Wahrheit: Technik diente immer schon der Herrschaft, zunächst des Menschen über die Natur, als digitale Technik seit nun Jahrzehnten auch der Herrschaft weniger Menschen über die Vielen. Ein in Vergessenheit geratener Begriff aus der Frühzeit der Digitalisierung lautet Kybernetik, nach dem griechischen Verb kybernān für «steuern, leiten, regieren». Kurz gesagt: Es geht um Macht. Wer diese hocheffizienten Machtmittel hat, wird Wege finden, sich ihrer in seinem Sinne zu bedienen. Dem britischen Historiker Lord Acton wird der Satz zugeschrieben: «Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut».
Die chinesischen Kommunisten praktizieren das längst. Das Internet funktioniert wie eine Reuse: vorne der Köder für den Fisch, hinter ihm das sich schliessende Netz. Wer sind die Herrscher über das Netz? Es sind die mit Billionen an Investmentkapital ausgestatteten Herrscher des digital-finanziellen Komplexes, die die Produktion und das Design aller Anlagen und Geräte bestimmen, in zweiter Linie die nationalen und supranationalen Regierungen, die der Digitalisierung die rechtliche Legitimation verschaffen und die Kampagnen zu ihrer Durchsetzung ihrerseits mit gewaltigen Summen ausstatten. Weil nicht Sicherheit, sondern Freiheit das höchste Gut demokratischer Gesellschaften ist, bedeutet die Abwesenheit echter demokratischer Kontrolle über die Herrscher der Netze eine faktisch rechtlose Situation für das Volk. Datenschutz ist zwar gesetzlich garantiert, bleibt aber in der Praxis weitgehend bedeutungslos. Die aktuelle Lage fasst der Slogan der FDP zur Bundestagswahl 2017 zusammen: «Digital first, Bedenken second».
Die Anti-Diskriminierungsstatuten der Menschenrechte, des EU-Rechts und des deutschen Grundgesetzes enthalten das Recht auf digital-freies Leben bereits implizit, es muss explizit in die Texte eingefügt werden. Es muss dieses Recht geben, auch wenn es nur wenige voll in Anspruch nehmen wollen. Dieser Minderheitenschutz als staatliche und überstaatliche Aufgabe ist in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu gewährleisten. Zu allen öffentlichen und privaten Einrichtungen der Daseinsvorsorge muss es einen internet-freien Zugang geben. «Geld ist geprägte Freiheit.» (Fjodor M. Dostojewskij). Mehr …

29.03.2023: Social-Credit-System: Ein Universum von Strafbarkeiten. Digitale Systeme zur Überwachung und Verhaltensbewertung von Bürgern – sogenannte Social-Credit-Systeme – könnten das zukünftige menschliche Zusammenleben von Grund auf verändern. Heute noch belangloses Alltagsverhalten kann zukünftig als politisch unerwünscht oder sogar strafbar erklärt werden. In einem Social-Credit-System folgt der teilweise oder komplette Ausschluss der Betroffenen vom gesellschaftlichen Leben. In der Corona-Krise wurden solche Maßnahmen in Deutschland ausprobiert. China ist dahingehend noch weiter. Rubikon-Chefredakteur Roland Rottenfußer thematisiert das dystopische Zukunftsmodell in seinem neuen Buch „Strategien der Macht“. Multipolar veröffentlicht Auszüge daraus. Mehr …

21.03.2023: Europäische Diktatur macht ohne große Debatte weiter: Digitale Identität wird uns aufgezwungen. Im Europäischen Parlament wird es keine gesonderte Debatte über den Plan zur Einführung einer europäischen digitalen Identität (eID) geben. Der Abgeordnete Rob Roos (JA21) hatte erfolglos eine Abstimmung beantragt. Das Unterhaus wollte diese App nicht, aber Staatssekretär Van Huffelen stimmte ihr in Brüssel trotzdem zu. Die App, die alle persönlichen Daten miteinander verknüpft, birgt große Risiken. Die digitale Identität: Das Unterhaus wollte sie nicht, aber Van Huffelen ignorierte sie. In Brüssel hat man dieser einfach zugestimmt. Und das Europäische Parlament drohte sogar, ohne Abstimmung zuzustimmen. Das werde ich nicht zulassen. Bald werde ich eine Abstimmung im Namen der @ECRGroup eine Abstimmung beantragen: Eine große Mehrheit des Europäischen Parlaments sieht keinen Grund für eine Debatte. Nur SGP, JA21, Christliche Union, FVD und PvdD unterstützten Roos‘ Antrag.
„Absurd, dass das Europäische Parlament nicht einmal über den EU-Plan für eine europäische DigiD debattieren will, sondern direkt mit den EU-Ländern verhandeln will. Ja, auch mit dem niederländischen Staatssekretär, der dafür den Widerstand des Unterhauses ignoriert“, twitterte der Europaabgeordnete Bert-Jan Ruissen (SGP). Er warnt davor, dass die Gefahr besteht, dass der europäische DigiD an vielen Stellen verlangt wird. Roos ist vehement gegen die digitale Identität. „Ich habe noch keine Ahnung, für welches Problem die digitale Identität eine Lösung wäre. Aber ich sehe sehr wohl, welche Probleme sie verursachen könnte.“ Mehr …

10.03.2023:  EU-Digitalisierungsziele: Deutschland reißt bald die nächste Frist. Bis Mitte Dezember müssen alle EU-Länder ehrgeizige Digitalisierungsziele erreichen. Spoiler: Deutschland hinkt mal wieder besonders weit hinterher. Ein wichtiges Etappenziel zur Digitalisierung der Verwaltung hat Deutschland neulich verfehlt: Laut Onlinezugangsgesetz (OZG) mussten die Behörden bis Ende Dezember rund 580 Onlinedienste bereitstellen – für Bauanträge, Elterngeld, Wohnsitzummeldung & Co. Doch zum Stichtag waren gerade einmal rund 100 Leistungen flächendeckend online. Bald läuft für die Behörden die nächste Frist ab, gesetzt von Brüssel statt Berlin: Bis zum 12. Dezember 2023 müssen sie die Single-Digital-Gateway-Verordnung (SDG) der EU umsetzen. Das im Oktober 2018 erlassene Gesetz ist außerhalb von Verwaltungskreisen bislang kaum bekannt, es verlangt aber ehrgeizige Digitalisierungsschritte. Und anders als beim OZG kann die Nichteinhaltung sanktioniert werden: Die EU-Kommission könnte ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten und am Ende auch Geldstrafen verhängen. Mehr …

09.03.2023: Lauterbachs "Turbo"-Plan für digitale Patientenakten. Berlin (dpa) - Eine elektronische Akte für Befunde und Laborwerte, Rezepte auf dem Handy statt auf Zetteln: Für Millionen Versicherte sollen rund um die Gesundheit schneller neue digitale Möglichkeiten kommen. Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) stellte am Donnerstag Pläne für einen "Neustart" vor, um nach langem Gezerre mehr Tempo zu erreichen. Als künftiges Herzstück sollen E-Akten bis Ende 2024 für alle gesetzlich Versicherten zur Regel werden - es sei denn, man lehnt das aktiv ab. Möglich werden sollen auch mehr Datenauswertungen für die Forschung. Patientenvertreter und Gesundheitsbranche zeigten sich offen für mehr Schwung, viele Fragen sind aber noch zu klären. Lauterbach sagte in Berlin: "Deutschlands Gesundheitswesen hängt in der Digitalisierung um Jahrzehnte zurück. Das können wir nicht länger verantworten." (Anmerkung der Redaktion: tausende „Impfopfer“ aber schon…. ) Mehr …

26.02.2023: Traue keinem Datenschutzlabel. Wer eine App herunterlädt, sollte sehen können, welche Daten sie sammelt. Doch die Angaben sind teils irreführend und falsch, wie eine neue Studie von Mozilla zeigt.  Es ist ein bisschen wie die Nährwertkennzeichnung bei Lebensmitteln: Bevor man etwas kauft, erfährt man, was drin steckt. Im Fall der Datenschutzlabel in den App-Stores von Apple und Google sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher vor der Installation einer App wissen, welche Berechtigungen die App erfordert, also etwa Zugriff auf die Smartphone-Kamera oder das Mikrofon, und welche Daten sie sammelt und teilt, etwa E-Mail-Adressen oder den Standort per GPS. Dass die Theorie nicht immer mit der Praxis übereinstimmt, legt nun eine neue Studie der gemeinnützigen Mozilla Foundation nahe. Deren IT-Sicherheitsexpertinnen und Experten haben die 40 am häufigsten installierten Apps im Google Play Store daraufhin untersucht, ob das Datenschutzlabel im Store mit den Datenschutzerklärungen innerhalb der App übereinstimmt.
Das Ergebnis: In knapp 80 Prozent der untersuchten Apps, darunter Facebook, Twitter und das Videospiel Minecraft, fanden die Forschenden Unstimmigkeiten. Das könnte bedeuten, dass die Apps tatsächlich mehr Daten von Nutzern sammeln oder teilen, als aus den Angaben im Play Store ersichtlich ist. "Verbraucher, die ihre Privatsphäre schützen wollen und den Informationen auf dem Datensicherheitsformular von Google vertrauen, werden in die Irre geführt", heißt es im Bericht von Mozilla. Mehr …

24.02.2023:  Gematik: Datenschützer streiten über künftigen Schutz von Gesundheitsdaten. Kaum ist die neue Gesundheitskarte im Umlauf, ist sie wieder überholt. Die von Krankenkassen geplanten Sicherheitsvorkehrungen genügen nicht den EU-Vorgaben. Für die künftige Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen hat die Projektgesellschaft Gematik erste technische Spezifikationen veröffentlicht. Diese TI 2.0 bestimmt elektronische Identitäten, die von "sektoralen Identitätsprovidern" ausgegeben werden. Damit sind die gesetzlichen Krankenkassen gemeint, von denen laut Gematik die ersten bereits in diesem Jahr mit einer "GesundheitsID" starten wollen. Ab dem 1. Januar 2024 sind sie dann verpflichtet, ihren Versicherten eine solche, vorerst noch freiwillige digitale Kennung anzubieten. Ab 2026 soll sie die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ablösen.
Die von der Gematik veröffentlichten Spezifikationen für ein föderales Identitätsmanagement sollen es Versicherten ermöglichen, sich auch ohne eGK in der Arztpraxis auszuweisen oder auf ihre Patientenakte und elektronischen Rezepte zuzugreifen. Die Spezifikationen stützen sich auf die europäische eIDAS-Verordnung und den OpenID Connect Federation Standard. Jede Krankenkasse fungiert dabei als sektoraler Identity Provider (IDP), der die digitalen Identitäten – also die Gesundheits-ID – seiner Versicherten verwaltet. Mehr …

20.02.2023: Regierung zwingt Studenten für ein Energie-Almosen die digitale Identität auf. Um irgendwann – weit verspätet – in den Genuss der 200 Euro Energiekostenhilfe für Studenten zu kommen, müssen die Begünstigten erst durch so ziemlich jeden Reifen der Digitalisierung und digitalen Identifizierung springen. Das Verfahren ist grotesk überkompliziert für den kleinen Betrag. Der Weg ist das Ziel für die Regierung; der erzwungene Weg der Bürger in die digitale Identität. Studenten gehörten bereits zu den Hauptleidtragenden überzogener Pandemiemaßnahmen der Regierungen und Hochschulleitungen. Als dann die Energiepreise durch die Decke gingen, wurden erst einmal alle anderen mit Hilfen bedacht, bevor man zum Schluss kam, dass auch die Studentinnen und Studenten ein bisschen was bekommen müssen. Einmalig 200 Euro sollen es sein. Bekommen werden sie diese irgendwann, wenn der Winter längst zu Ende ist
Aber immerhin wird ihnen jetzt schon einmal gesagt, was sie vorbereiten können, um schnell durch das komplizierte Verfahren zu kommen, das man sich ausgedacht hat. (Das mit der versprochenen einfachen Gestaltung hat man sich offenbar zwischenzeitlich anders überlegt.)
Um das Verfahren in seiner Genialität zu würdigen, sei kurz erwähnt, welches Verfahren man abgewählt hat, weil viel zu einfach. Studenten entrichten jedes Halbjahr einen Semesterbeitrag, sonst werden sie ausgelistet. In aller Regel sind das mehr als 200 Euro. Man hätte also die 200 Euro mit dem Semesterbeitrag verrechnen können. Dafür hätte es genügt, wenn die Hochschulen und Universitäten den Beitrag entsprechend gesenkt und sich das Geld vom Staat geholt hätten. So, wie man es mit dem Dezember-Abschlag an die Energieversorger gemacht hat. Dann hätten die Studenten das Geld bereits und der Aufwand für alle Beteiligten wäre gering gewesen. Auch bei den Berufs- und Fachschülern hätte sich sicher ein Weg gefunden, eine vom Staat an die Schulen überwiesene Summe mit etwas zu verrechnen oder an die Schüler auszuzahlen.
Schub für die digitale Identität. Wie gesagt: das wäre zu einfach und brächte keinen Schub für die digitale Identität. Stattdessen werden die Studenten aufgefordert, sich jetzt in Vorbereitung auf den vielleicht demnächst möglichen Antrag eine „BundID“ mit Online-Ausweis einzurichten. Dazu braucht er oder sie ein ausreichend modernes Smartphone mit NFC-Fähigkeit. Zusätzlich muss es die AusweisApp nutzen können. Diese muss man sich herunterladen. Wenn man einen Ausweis von vor 2018 hat und der Aktivierung der eID-Funktion widersprochen hatte, muss man diesen Widerspruch jetzt rückgängig machen. Mehr …

14.02.2023: „Digitale Identität ist die Verbindung zu einem interoperablen Metaversum“: WEF. Der digitale ID-Rahmen hinter den Impfpässen wandelt sich zu Metaversen Pässen. Laut den Globalisten des Weltwirtschaftsforums (WEF) entwickelt sich die digitale Identität zu Ihrem Pass für das Metaverse. Das im letzten Monat veröffentlichte WEF- und Accenture-Briefing-Papier „Interoperability in the Metaverse“ hebt hervor, dass die digitale Identität eine Schlüsselkomponente im kommenden Metaverse sein wird. „Die digitale Identität ist die Verbindung zu einem interoperablen Metaverse“, heißt es in dem Bericht, und weiter: „Sie ermöglicht Verantwortlichkeit und die Fähigkeit, Welten mit minimalen Reibungen zu durchqueren.“ Eine digitale Identität speichert Ihre Anmeldedaten und zeichnet Ihr Verhalten auf, einschließlich dessen, was Sie in den sozialen Medien teilen, die von Ihnen besuchten Websites, Ihre Kreditwürdigkeit, Ihren Gesundheitszustand und die Geolokalisierung Ihres Smartphones, neben vielen anderen Datenpunkten. „Diese digitale Identität bestimmt, auf welche Produkte, Dienstleistungen und Informationen wir zugreifen können – oder umgekehrt, was uns verschlossen bleibt“. Mehr …

09.02.2023:  Elektronische Identität: Europaparlament will lebenslange Personenkennziffer stoppen. Das Europaparlament hat zahlreiche Änderungswünsche an der europaweiten digitalen Identität. Der Code des Systems soll offengelegt werden. Nach dem Willen des Europaparlaments soll die geplante digitale Brieftasche in der EU deutlich bürgerfreundlicher werden. Der federführende Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) beschloss am 9. Februar 2023 ein Verhandlungsmandat, das zahlreiche Änderungen am Entwurf der EU-Kommission vorsieht. Die Nutzung der digitalen Identität soll demnach freiwillig sein. Zudem sollen Verweigerer keine Nachteile erhalten.
Die EU-Kommission hat den Rechtsrahmen für den digitalen Identitätsnachweis im Juni 2021 vorgeschlagen. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich im Dezember 2022 auf ihre Verhandlungsposition verständigt. Mit dem Votum des Ausschusses, das noch formal vom Plenum bestätigt werden muss, können nun die sogenannten Trilogverhandlungen starten. Diese könnten sich als schwierig erweisen, da das Parlament im Gegensatz zu den Mitgliedstaaten durchaus substanzielle Änderungen vorschlägt. So soll laut Artikel 6a der Quellcode für die digitale Brieftasche unter einer Open-Source-Lizenz bereitgestellt und für Überprüfungen veröffentlicht werden. Über ein Dashboard sollen die Nutzer in der Lage sein, sämtliche Transaktionen über die Identität verfolgen zu können. Diese Übersichtsseite soll zudem eine Liste aller vertrauenswürdigen Parteien enthalten, mit denen der Nutzer eine Verbindung aufgebaut hat. Falls möglich, sollen auch die geteilten Daten aufgeführt werden. Mehr …

01.02.2023: Health Canada macht den Anfang und will den COVID-Impfpass mit der digitalen ID verbinden. Health Canada sucht einen Auftragnehmer, der sein COVID-19-Impfpass-System weiterentwickelt und es um andere Gesundheitsdaten wie Ausnahme- und Genesungsbescheinigungen erweitert, heißt es in einer Ausschreibung. „Als Reaktion auf den COVID-19-Ausbruch wurden weltweit Anstrengungen unternommen, um Impfstoffe und Therapeutika voranzutreiben und digitale Lösungen für das öffentliche Gesundheitswesen zu entwickeln“, heißt es in der von Public Services and Procurement Canada (PSPC) herausgegebenen Arbeitsbeschreibung für das Projekt. „Kanadas Fähigkeit, COVID-19 zu besiegen, hängt in hohem Maße von der Zusammenstellung von Impfdaten ab, die während der gesamten Pandemie wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern.“
Die Ausschreibung für einen Auftragnehmer zum Aufbau einer „Digital Health Tech Platform“ wurde Ende November auf der Website CanadaBuys veröffentlicht und die Angebotsfrist endete am 3. Januar.
Bei einem früheren Auftrag ähnlicher Art hatte Deloitte Inc. den Zuschlag für einen Vertrag im Wert von 59 Mio. USD für den Zeitraum von Januar 2021 bis Januar 2023 erhalten. Aus den vom PSPC zur Verfügung gestellten Ausschreibungsdetails geht hervor, dass der frühere Vertrag die Entwicklung der National Vaccine Management Information Platform (NVMIP) betraf, zu der auch der kanadische COVID-19-Impfnachweis gehörte. Mehr …

27.01.2023: Möchten Sie Ihre DNA in Ihrem digitalen Ausweis gespeichert haben? DNA-Codierung in Ihrem digitalen Ausweis – bald auch bei Ihnen zu Hause? Wenn es Ihnen nicht gefällt, kann das Militär die DNA in Ihren digitalen Ausweis einspeisen, unter Ihrer Haut. Die DNA ist der intimste Teil der Identität unseres Lebens. Ist diese Vorstellung weit hergeholt? Nicht so weit. Wenn sich die WHO mit dem „Pandemie-Vertrag“ durchsetzt, der die gesundheitliche Souveränität aller Länder dieses Planeten außer Kraft setzt, könnten Sie bald gezwungen sein, Ihre intimste Identität, Ihre DNA, auf Ihren digitalen Ausweis „einbrennen“ zu lassen. Stellen Sie sich das vor! Die Freude von Klaus Schwab (Weltwirtschaftsforum)! Ein Schritt näher zur absoluten und totalen Kontrolle.
Aber keine Panik. Weder der Pandemievertrag noch die digitale ID sind „weltweit anerkannt“. Es ist bisher nur Gerede. Panikmache. Und wissen Sie, ängstliche Menschen fügen sich viel leichter tyrannischen Regeln als selbstbewusste Männer und Frauen – die wissen, wer sie sind, und die selbstbewusst sind, trotz des 24/7 „Sozialtechniken für die breite Masse“. Das ist der Name des Spiels. Und wir können uns dagegen wehren. Wir sind viele, sie sind wenige. Aber notwendig ist, dass wir aus unserem bequemen Schlummer aufwachen, der Realität in die Augen sehen und NEIN sagen, gemeinsam und solidarisch. Mehr …

20.01.2023: Nutze den Schlüsselmoment, stoppe JETZT den digitalen Impfpass. Mit den Worten „Wir wissen alle, dass wir in schwierigen und beunruhigenden Zeiten leben“, beginnt der Film „Der Schlüsselmoment“. Die geplante weltweite Einführung von digitalen Impfpässen habe nichts mit unserer Gesundheit zu tun. Digitale Impfpässe seien ein Trojanisches Pferd, welches dazu benutzt wird, eine völlig neue Art von kontrollierter und überwachter Gesellschaft zu schaffen, in der die Freiheit, die wir heute genießen, nur noch eine ferne Erinnerung sein wird. Video und mehr …

13.01.2023: Die Digitalisierung der Menschheit zeigt, warum die globalistische Agenda böse ist. In den vergangenen Wochen habe ich beobachtet, dass der Öffentlichkeit ein interessanter narrativer Trugschluss verkauft wird, wenn es um die Pläne der Globalisten geht. Die Mainstream-Medien und andere suggerieren jetzt ganz offen, dass es eigentlich in Ordnung ist, gegen bestimmte Aspekte von Gruppen wie dem Weltwirtschaftsforum zu sein. Sie geben einem die Erlaubnis, besorgt zu sein, man solle es nur nicht wagen, es als Verschwörung zu bezeichnen. Diese Propaganda ist eine Abweichung von den erbärmlichen Leugnungen, die wir in der Freiheitsbewegung seit mehr als zehn Jahren zu hören gewohnt sind. Wir wurden alle mit der üblichen kognitiven Dissonanz konfrontiert – den Behauptungen, dass globalistische Gruppen „nur herumsitzen und über langweilige Wirtschaftsthemen reden“ und dass nichts, was sie tun, eine Auswirkung auf die Weltpolitik oder Ihr tägliches Leben hat. In einigen Fällen wurde uns sogar gesagt, dass diese Gruppen von Eliten „nicht existieren“.
Jetzt räumen die Medien ein, dass die Globalisten vielleicht doch mehr als nur ein wenig Einfluss auf Regierungen, Sozialpolitik und wirtschaftliche Ergebnisse haben. Was dem Mainstream jedoch nicht gefällt, ist die Behauptung, dass die Globalisten ruchlose oder autoritäre Absichten haben. Das ist doch nur verrücktes Alufolienhutgerede, oder? Der Grund für die Verschiebung des Narrativs ist offensichtlich. Mehr als genug Menschen haben während der Pandemieabwehr die wahre Agenda der Globalisten in Aktion erlebt und sehen nun die Verschwörung als das, was sie ist. Die Globalisten wiederum scheinen schockiert gewesen zu sein, als sie feststellten, dass sich viele Millionen Menschen gegen die Mandate wehrten und die Verweigerung der Einhaltung der Mandate weitaus größer war, als sie erwartet hatten. Sie versuchen immer noch, ihre Art von Angst zu verbreiten, aber die Katze ist jetzt aus dem Sack. Mehr …

Gavin Newsom kündigt digitale IDs für Kalifornien an - noch für dieses Jahr. Bei der Ankündigung des Haushaltsentwurfs 2023/2024 sagte der kalifornische Ministerpräsident Gavin Newsom, dass der Staat „in wenigen Monaten“ einen digitalen Personalausweis einführen und dass der Staat „es so machen wird, wie kein anderer Staat es gemacht hat“. Kalifornien hat bereits an einer digitalen ID gearbeitet, und das kalifornische Straßenverkehrsamt erhielt die Erlaubnis, eine digitale ID im Jahr 2021 zu testen. „In wenigen Monaten werden wir endlich diese digitalen Brieftaschen haben, mit denen man seinen Führerschein in einer digitalen Brieftasche erhalten kann. Und wir werden es so machen, wie kein anderer Staat es getan hat. Es gibt nur ein paar, die das getan haben. Aber es gibt Probleme. Wir denken, dass unsere Lösung die nächste Stufe sein wird. Wir sind sehr gespannt darauf, wie das DMV aussehen wird“, sagte Newsom.
Über die Pläne Kaliforniens für einen digitalen Personalausweis ist noch nicht viel bekannt. Es gibt jedoch viele Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der bürgerlichen Freiheiten im Kontext der Einführung digitaler IDs für den Zugang zu Dienstleistungen. Es ist auch unklar, ob die digitale ID des Staates über Apple oder Google Wallet verfügbar sein wird, das mit einer neuen Funktion aktualisiert wurde, die die Speicherung digitaler IDs ermöglicht. Die großen Tech-Giganten setzen sich sehr dafür ein. Bislang sind die digitalen Ausweise nur in Maryland, Arizona und Colorado über Apples Wallet-App verfügbar. Kalifornien könnte sich für diesen Ansatz entscheiden, aber Newsoms Äußerungen deuten darauf hin, dass der Staat die digitalen Ausweise wahrscheinlich über eine staatlich betriebene App anbieten wird, wie Florida und Louisiana. Mehr …

06.01.2023: Die Kontrollinstanz schreitet voran. 2023: Das Jahr der digitalen ID-Brieftasche in Europa. Dank des «EU Digital Identity Wallet» können Bürger bald wichtige Identitätsnachweise auf ihrem Handy speichern wie Personalausweis, Gesundheitsdaten oder Kreditkarten. Die digitale Kontrolle in der EU schreitet voran. Das Gros der Bevölkerung konnte mithilfe der «Pandemie» bereits zum digitalen Impfausweis genötigt werden, obwohl Pharmaunternehmen wie auch EU-Kommission Kenntnis davon hatten, dass die «Impfungen» die Übertragung des Virus nicht verhindern. Darüber hinaus wollen Ursula von der Leyen und ihre Mitstreiter den Bürgern nun eine persönliche digitale Identität schmackhaft machen.Die neue «EU Digital Identity Wallet» («eIDAS: electronic IDentification, Authentication and trust Services») soll – wenn alles nach Plan läuft – 2024 gesetzlich verankert werden und dafür sorgen, dass EU-Bürger wichtige digitale Identitätsnachweise auf ihrem Mobiltelefon speichern können, darunter ihren Personalausweis, Führerschein, Gesundheitsdaten, Reisedokumente, Kreditkarten und vieles mehr. So könne man die eigene Identität innerhalb von Sekunden mit einer App nachweisen, die überall in der EU funktioniere und anerkannt sei.
Die viel diskutierte Einführung einer einheitlichen europäischen ID-Brieftasche, in der alle modernen digitalen Ausweise gespeichert werden, verspreche «eine der grössten Entwicklungen des Jahres 2023» zu werden. Alle Menschen in der EU könnten diese persönliche digitale Brieftasche für öffentliche oder private Dienstleistungen verwenden, online und offline. Die Mitgliedstaaten seien verpflichtet, diese Brieftasche verfügbar und zugänglich zu machen, um den Zugang zu Dienstleistungen zu erleichtern und die Kommunikation zwischen Kunden, Unternehmen und dem öffentlichen Sektor zu verbessern. Schon im September 2020, als der Virusalarm noch auf Hochtouren lief, hatte Kommissionspräsidentin von der Leyen diesbezüglich erklärt: «Jedes Mal, wenn eine Website uns auffordert, eine neue digitale Identität zu erstellen oder uns bequem über eine große Plattform anzumelden, haben wir in Wirklichkeit keine Ahnung, was mit unseren Daten geschieht. Aus diesem Grund wird die Kommission demnächst eine sichere europäische digitale Identität vorschlagen. Eine, der wir vertrauen und die die Bürgerinnen und Bürger überall in Europa für alles nutzen können: vom Steuern zahlen bis hin zum Fahrrad mieten; eine Technologie, bei der wir selbst kontrollieren können, welche Daten wie verwendet werden.» Mehr …

26.12.2022: Digitale Geräte sind «nichts anderes als Kokain». Laut einem Bericht des italienischen Senats lässt deren Nutzung die neuen Generationen verdummen. Ein Bericht aus Italien über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Schüler, der am 9. Juni 2021 veröffentlicht wurde, findet erst jetzt seinen Weg in die öffentliche Debatte. Wie Byoblu mitteilt, hat Bildungsminister Giuseppe Valditara den Bericht dem neuen Runderlass beigefügt, der «neue Hinweise zur Verwendung von Mobiltelefonen und ähnlichen elektronischen Geräten im Unterricht» enthält. Der Bericht wurde vom Senatsausschuss VII zwischen dem 9. April 2019 und dem 9. Juni 2021 unter Mitwirkung von Neurologen, Psychiatern, Psychologen, Pädagogen, Graphologen und Angehörigen der Polizei erstellt. Die Schlussfolgerungen, zu denen sie kommen, sind beunruhigend. Die lange Nutzung digitaler Geräte durch Schüler führt zu: «…körperlichen Schäden: Kurzsichtigkeit, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Diabetes. Hinzu kommen die psychischen Schäden: Sucht, Entfremdung, Depression, Reizbarkeit, Aggression, Schlaflosigkeit, Unzufriedenheit, verminderte Empathie. Am besorgniserregendsten ist jedoch der fortschreitende Verlust wesentlicher geistiger Fähigkeiten, der Fähigkeiten, die seit Jahrtausenden das darstellen, was wir zusammenfassend als Intelligenz bezeichnen: Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnis, kritischer Geist, Anpassungsfähigkeit, dialektische Fähigkeit.»
Das Dokument umfasst eine Reihe erschreckender Beobachtungen und Daten aus verschiedenen Ländern der Welt, wie beispielsweise die Feststellung, dass: «…seit 2001 – dem Jahr, in dem die Videospielkonsolen in den Kinderzimmern Einzug hielten – und mit einer beeindruckenden Beschleunigung seit 2007 – dem Jahr, in dem die Smartphones ihr Debüt feierten – Depressionen und Selbstmorde unter den Jüngsten nie dagewesene Raten erreicht haben.» Die Auswirkungen des massiven Konsums seien: «Nichts anderes als Kokain. Identische chemische, neurologische, biologische und psychologische Implikationen», fügen die Autoren des Berichts hinzu. Mehr …

19.12.2022: Biometrische Großprojekte für Flughäfen und digitale Identität der Regierung schreiten voran. Die australische mobile App myGov gibt den Bürgern die Kontrolle über ihre digitale Identität und den Zugang zu öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Die App ermöglicht die Anmeldung mit biometrischen Merkmalen, enthält eine digitale Geldbörse und ermöglicht den Zugang zu zunächst 15 staatlichen Diensten. Der EU-Rat hat sich auf einen Entwurf des KI-Gesetzes geeinigt, der ein Verbot von Social Scoring, Grundrechtserwägungen für die Einstufung von Anwendungen als risikoreich und genauere Definitionen von „öffentlichen Räumen“ und „biometrischen Fernidentifizierungssystemen“ enthält. Mehrere zivilgesellschaftliche Gruppen und einige EU-Gesetzgeber haben sofort Kritik geäußert. Der Rat hat sich auch auf einen gemeinsamen Standpunkt zum rechtlichen Rahmen für eine kontinentale digitale ID geeinigt. Vorgeschlagene Änderungen an eIDAS würden technische Standards für digitale Geldbörsen für EU-IDs festlegen, die Bescheinigung von Attributen ansprechen, die Beziehungen zu anderen Gesetzen definieren und den Ländern bis 2025 oder später Zeit geben, das gesamte System zum Laufen zu bringen. Fast zeitgleich wurde bekannt gegeben, dass Scytáles zusammen mit dem Partner Netcompany-Intrasoft den Auftrag zum Bau der Europäischen Digitalen Identitätsbörse erhalten hat, die diese ID bereitstellen wird. Ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Ukraine sieht die Zusammenarbeit der beiden Länder in den Bereichen digitale Identität, neue Technologien und Cybersicherheit vor. Die Ukraine erhält Zugang zu Finanzdienstleistungen, und der Weg zur globalen Übertragbarkeit digitaler Identitäten durch Abkommen über die gegenseitige Anerkennung wird ein wenig klarer. Mehr …

18.12.2022: Ein Leben auf der Basis einer digitalen Identität. Durch Gesichtserkennung, Überwachungskameras und digitale Identität könnten wir uns bald in einem digitalen Gefängnis wiederfinden, warnt der Arzt Dr. Joseph Mercola. Gruselig ist die Vorstellung, in einem digitalen Gefängnis zu leben. Vor 20 Jahren hätten Science-Fiction-Drehbuchautoren diese Ideen wohl als Stoff für einen Thriller genommen. Es scheint ganz so, als wäre ein Leben ohne digitale Identität kaum noch möglich, denn diese «Identität» wird künftig erforderlich sein für soziale Dienste, Reisen und Restaurantbesuche wie auch fürs Einkaufen und Finanzdienstleistungen. Darüber berichtet der Arzt Dr. Joseph Mercola im Medienportal The Defender. Im folgenden Video spricht Maria Zeee von ZeeeMedia mit dem Informatiker Aman Jabbi über den geplanten internationalen Impfpass, die digitale Identität, das im Westen entstehende Sozialkreditsystem und das digitale Zentralbankgeld (CBDC). Mercola zufolge zielen diese Elemente darauf, die Weltbevölkerung zu kontrollieren. Wie Zeee anmerkt, wird dieses digitale Gefängnis, das bereits grösstenteils gebaut ist, die endgültige Abriegelung aller Menschen bedeuten. Video und mehr …

14.12.2022: Digitale ID und unsere Besessenheit von „Identität“. „Ich bin keine Nummer. Ich bin ein freier Mensch.“ - #6, „The Prisoner“. In der Fernsehserie „The Prisoner“ aus den 1960er-Jahren ist Patrick McGoohan ein namenloser britischer Geheimdienstagent, der aus nie geklärten Gründen seinen Dienst quittiert, betäubt wird und an einem trügerisch schönen Ort namens „The Village“ aufwacht. Zu seiner Identifizierung wird ihm die Nummer Sechs zugeteilt. In der ersten Episode trifft er sich mit Nummer Zwei, die ihm sagt: „Die Informationen in deinem Kopf sind unbezahlbar. Ich weiß nicht, ob dir klar ist, wie wertvoll du bist.“ Bei diesem ersten Treffen findet Nummer Sechs heraus, dass „sie“ ihn sein ganzes Leben lang überwacht haben. Nummer Zwei sagt ihm: „Es gibt nicht viel, was wir nicht über Sie wissen, aber man möchte gerne alles wissen.“
Wir verlieren unsere Individualität, während uns gleichzeitig gesagt wird, dass wir aufgrund der Informationen, die wir in uns tragen, wichtig sind. Was bedeutet das für das Selbstverständnis eines Menschen? Es scheint, je mehr wir über uns „wissen“, desto weniger real werden wir. Vielleicht hatten die Eingeborenen recht, als sie sich weigerten, sich fotografieren zu lassen, weil sie glaubten, dass die Kameras ihre Seelen stehlen würden. Werden wir jedes Mal, wenn wir mehr von uns selbst in technologische Geräte einbringen, weniger zu einer Person hier draußen in der „echten“ Welt? Was ist real? Wissen wir das überhaupt noch? Früher sagte man: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Aber Bilder können jetzt die Fantasie real und die Realität falsch werden lassen. Die Identifizierung hat sich im Laufe der Jahrtausende von physischen Symbolen und Hautmarkierungen oder Tätowierungen über das geschriebene Wort bis hin zur biometrischen Überprüfung entwickelt. Man könnte sagen, dass die Menschen schon immer von Statistiken oder der Datenerfassung besessen waren. Das Wort „Statistik“ stammt aus dem 18. Jahrhundert und bedeutet so viel wie „Analyse von Daten über den Staat“. Für Regierungen ist das Sammeln von Daten von besonderem Wert. Mehr …

09.12.2022:  Digitalgipfel: Habeck schwärmt vom Bezahlen mit Iris-Scan. Mit aller Macht will die Bundesregierung erreichen, dass mehr Daten bereitgestellt und genutzt werden. Die Beispiele könnten teils auch von Orwell stammen. "Eine Datenkultur, an der alle mitwirken", hat Volker Wissing (FDP), Bundesminister für Digitales und Verkehr, auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Berlin gefordert. "Wir wollen, dass deutlich mehr Daten bereitgestellt und auch genutzt werden", betonte der Minister nicht nur unter Verweis auf den Mobilitätssektor. Dafür seien "Mut und Offenheit" erforderlich. Das Motto der zweitägigen Veranstaltung, die als IT-Gipfel startete und zum 16. Mal stattfindet, lautet daher: "Daten – Gemeinsam digitale Werte schöpfen".
Generell müsse Deutschland bei der Digitalisierung besser werden und auch bei datengetriebenen Geschäftsmodellen in die Umsetzung kommen, ist die zweite Parole, die vor Ort kaum ein Redner vermeidet. Robert Habeck (Grüne), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, ließ sich da als Co-Gastgeber neben Wissing mal wieder von seinen Auslandsreisen inspirieren. Dabei schwärmte er aber von Beispielen mit potenziellem "Big Brother"-Charakter.
In einem von ihm besuchten Flüchtlingslager in Jordanien hätten die Migranten Geld bekommen, was zu Missbrauch und einem florierenden Schwarzmarkt geführt habe, berichtete Habeck. Die Lösung sei gewesen: "Die Leute bezahlen mit einem Iris-Scan." Über das Auslesen des biometrischen Merkmals, das prinzipiell als höchst sensibel und besonders schutzwürdig gilt, werde einfach abgebucht, "was sie sich genommen haben".
Nicht entgangen sind Habeck auch Tests mit Supermärkten in westlichen Ländern, wo "beim Reingehen eine Face-ID-Scannung" erfolge. Der Kunde nehme dann Produkte aus Regalen, wobei alles gemessen und aufgezeichnet werde. Der Computer rechne die Summe aus und bestelle gleich nach. Der Minister freute sich: "Das ist keine abgefahrene Spökenkiekerei." Viele aktuellen gesellschaftlichen Probleme und Krisen inklusive Klimawandel und Pandemien könnten und müssten digital beantwortet werden, hob der Grünen-Politiker hervor.
Auf sozialen Netzwerken sei es ein Geschäftsmodell geworden, Follower zu haben. Partnerschaftsbörsen hätten den Charakter des Liebens und Verliebens ökonomisiert. Die Bundesregierung mache sich dagegen für den Erhalt des Modells der sozialen Marktwirtschaft stark, versicherte der Minister. Daten sollten so auch "der Gesellschaft, der Bevölkerung, dem Land dienen". Gefragt sei eine besondere Form von Normierung, Teilen und Nutzung des Wertschöpfungsstoffes etwa über kollaborative Plattformen wie Gaia-X und darauf aufbauenden Projekten wie Catena-X. Das "Recht auf Datensouveränität" müsse gewahrt bleiben.
Vom Schutz der Privatsphäre war keine Rede. Wissing stelle nur das Prinzip "Security by Design und by Default" in den Vordergrund, also das Ausliefern und Anbieten von Produkten und Diensten mit Einstellungen für IT-Sicherheit "ab Werk".
So blieb es Klaus Meyer-Cabri, Leiter Digitalpolitik im Bundesjustizministerium, überlassen, auf einer Konferenz der Stiftung Datenschutz am Mittwoch darauf hinzuweisen, dass auch bei dem angestrebten Kulturwandel die informationelle Selbstbestimmung "kein Grundrecht zweiter Klasse" werden dürfe und praxistaugliche Anonymisierungsmodelle unabdingbar seien.
Digitalstrategie doch noch nicht fertig. Patzer beim Timing: Eigentlich wollte die Bundesregierung auf dem Gipfel ihre neue Datenstrategie vorstellen, die den Vorläufer aus schwarz-roten Zeiten ablösen soll. Doch das Papier ist noch nicht fertig, sodass das ebenfalls noch nicht ganz gare Dateninstitut in den Fokus rückte. Die Strategie werde derzeit noch im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gemeinsam mit den Ressorts für Wirtschaft und Inneres erarbeitet, teilte Wissing mit. Sie soll auf das Ziel der Exekutive einzahlen, "eine attraktive, sichere und agile Datenwirtschaft zu gestalten". Damit werde nicht zuletzt die Basis geschaffen für "innovative Anwendungen der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz" (KI).
Hier investiert das BMDV in ein neues Qualitäts- und Innovationszentrum, in dem die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Lösungen etwa fürs autonome Fahren oder einen besser vernetzten ÖPNV unterstützt und konkrete Anwendungen in einem Labor erprobt werden. Ein eigenes KI-Prüflabel soll das Vertrauen in solche Dienste und Systeme stärken. Aufgabe des mit 30 Millionen Euro geförderten Zentrums ist es auch, über standardisierte Schnittstellen und vernetzter Datenräumen den Austausch zu erleichtern. Projektkoordinator ist die Akademie der Technikwissenschaften (Acatech). Der erste von zwei Standorten soll 2023 in Berlin entstehen.
Ferner will das BMDV die Bereitstellung von Mobilitätsdaten signifikant steigern und dazu eine vertrauenswürdige Dateninfrastruktur aufbauen. Mit einer Mobilithek werde ein nationaler Zugangspunkt zu öffentlich verfügbaren Mobilitätsinformationen wie Fahrplandaten oder Angaben zur Verkehrslage in Echtzeit geschaffen, heißt es dazu aus dem Ressort. Der Mobility Data Space für das freiwillige Teilen und Handeln von Daten sei bereits am Start. Durch die Verknüpfung beider Plattformen entstehe ein gemeinsames Datenökosystem, mit dem Mobilitätsangebote verbessert werden könnten. Daten müssten frei zugänglich sein und verpflichtend zur Verfügung gestellt werden, wenn öffentliche Gelder reinfließen, skizzierte Wiebke Zimmer von der Denkfabrik Agora Verkehrswende Nachbesserungsbedarf. Entscheidend seien "klare Schnittstellen, kein Plattformdschungel". Moderne Fahrzeuge seien in der Lage, ihr Umfeld permanent zu scannen, verdeutlichte Sabine Scheunert, Digitalexpertin von Mercedes-Benz. Der Autobauer aggregiere die Daten und nutze sie "immer anonymisiert".
Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gebe es eine "recht komplexe Regulierung". Die Politik sollte ausloten, ob derart enge Vorgaben in jedem Fall "noch notwendig sind".Der Gipfel solle "projektbezogener, internationaler und schlanker" werden, schrieb die Regierung vorab in ihrer Antwort auf eine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu der Veranstaltung. Sie gehe von Kosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro aus, die jeweils zur Hälfte aus dem Haushalt des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des BMDV getragen werden.
Chaos Computer Club zum Digitalgipfel nicht eingeladen. Aus der Zivilgesellschaft seien etwa der netzpolitische Verein Load, die Stiftung digitale Chancen, die Research Data Alliance und die Open Knowledge Foundation (OKF) geladen gewesen. Das digitalpolitische Bündnis F5, dem Reporter ohne Grenzen, AlgorithmWatch, die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die OKF und Wikimedia Deutschland angehören, beklagt indes auch in Zeiten der Ampel-Koalition "eine mangelnde Einbindung der Zivilgesellschaft". Bei dem Gipfel handle es sich um ein "staatlich organisiertes Lobbyfest" mit Schwerpunkt auf der Wirtschaft. Dabei sei die Zukunft der Digitalpolitik zu wichtig, "um sie nur aus gewinnorientierter Unternehmenssicht zu diskutieren". Der Chaos Computer Club (CCC) monierte, wieder einmal keine Einladung erhalten zu haben. IT-Sicherheit werde im Gipfelprogramm auch gar nicht berücksichtigt. Mehr …

03.12.2022: Digital und kompliziert. Überforderte Kunden stehen mit QR-Rechnung am Postschalter. Eigentlich soll die Digitalisierung ja alles einfacher machen. Im Falle der QR-Rechnungen funktioniert dies allerdings nur zum Teil. Ein Großteil der Kunden hat die Neuerung problemlos angenommen. Blick zeigt aber die Stolperfallen beim neuen Einzahlungsschein. Seit dem 1. Oktober kann man in der Schweiz Einzahlungen nur noch mit QR-Rechnungen tätigen. Vor allem ältere Menschen standen der Umstellung auf die neuartige QR-Rechnung am 1. Oktober skeptisch gegenüber. Wie sich nun zeigt, nicht ganz zu Unrecht. Während Digital Natives, Banken und Menschen, die ihre Finanzen digital verwalten, von der Vereinfachung profitieren, wird es für ältere und weniger technikaffine Leute komplizierter. Zwar kann man mit den QR-Einzahlungsscheinen immer noch am Schalter einzahlen, aber dies ist mit einem Mehraufwand oder gar mit Mehrkosten verbunden.
Grundsätzlich zieht die Post eine sehr positive Bilanz. «Wir winden unseren Kundinnen und Kunden ein Kränzchen. Die große Mehrheit hat noch rechtzeitig mit den alten Einzahlungsscheinen einbezahlt. Oder kam mit den neuen QR-Rechnungen. Sie gehen schon routiniert damit um», sagt eine Sprecherin zu Blick.
Einzelne fragende Gesichter gibt es aber dennoch in den Filialen. Wie die Post gegenüber Blick sagt, kommen vereinzelt Menschen mit QR-Rechnungen auf ihrem Smartphone in die Filiale und wollen diese begleichen. Doch das ist so nicht möglich. Will man eine QR-Rechnung am Postschalter bezahlen, muss diese in gedruckter Form vorliegen. Die Post empfiehlt den Kunden, elektronische QR-Rechnungen auch direkt online zu bezahlen. Ansonsten muss man beim Rechnungssteller eine Rechnung in Papierform verlangen (oft gegen Aufpreis!) oder sie ausdrucken und mitbringen. Mehr …

25.10.2021: Jeder Achte fürchtet wegen Digitalisierung um eigenen Job. Einer Jobstudie zufolge haben zwölf Prozent der Befragten Sorge, dass dass ihr Arbeitsplatz infolge neuer technologischer Entwicklungen künftig in Gefahr geraten könnte. Etwa jeder achte Arbeitnehmer in Deutschland fürchtet einer neuen Erhebung zufolge wegen der anhaltenden Digitalisierung in der Arbeitswelt um den eigenen Job. Zwölf Prozent der Befragten äußerten in einer Jobstudie des Beratungsunternehmens EY Sorgen, dass ihr Arbeitsplatz infolge neuer technologischer Entwicklungen künftig in Gefahr geraten könnte. 88 Prozent der Befragten führten in dieser Hinsicht dagegen keine Bedenken an. Die Studie lag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart am Montag vor. Mehr …

11.10.2022: US-Regierung treibt transhumanistisches Projekt voran: digitalisiertes Gehirn. Digitalisierung ist Teil des Great Resets. Die totale Kontrolle über das Leben ist im Gange: Die US-Regierung fährt die transhumanistische Schiene der Totaldigitalisierung. Das derzeitige Projekt: »Digitalisierung« des Gehirns. Das NIH beschleunigt die Arbeiten zur »Kartierung« des menschlichen Gehirns mit erklärten therapeutischen Zielen. Ihre Projekte öffnen jedoch die Tür zu einer transhumanistischen Revolution, wie LifeSiteNews berichtet. Die US-Regierung öffnet damit die Tür zum vom Weltwirtschaftsforum geförderten Transhumanismus, der Teil des Großen Umbruchs ist. Das National Institutes of Health (NIH) hat kürzlich »BRAIN 2.0« (Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnology) ins Leben gerufen und 600 Millionen Dollar an neuen Mitteln bereitgestellt, um ein 2014 unter der Obama-Regierung gestartetes Programm zu beschleunigen und zu erweitern. Die Initiative zielt darauf ab, unsere 86 Milliarden Neuronen zu kartieren und zu verstehen, »wie sie sich unterscheiden« und wie sie organisiert sind. Mehr …

12.08.2022: Die dunkle Seite der digitalen Revolution. Die Menschen lieben die digitale Revolution. Sie ermöglicht es ihnen, von zu Hause aus zu arbeiten und stressige Pendelfahrten und Büroarbeit zu vermeiden. Die Jugend liebt ihre Handys, die sie mit der Welt verbinden. Für Schriftsteller bietet das Internet derzeit ein weitaus größeres Publikum, als es ein Kolumnist in einem Verlagshaus erreichen könnte. Doch während wir seine Vorteile genießen und uns daran erfreuen, wird unser Leben langsam von der Tyrannei der digitalen Revolution beherrscht. Wenn Sie ein Geschlechtspronomen verwenden oder eine offizielle Darstellung anzweifeln, werden Sie von den sozialen Medien ausgeschlossen. Dieselben Unternehmen, die laut Bundesgesetz verpflichtet sind, uns jährliche Erklärungen über den Schutz unserer Privatsphäre zu schicken, verfolgen auch unsere Internetnutzung, um Marketingprofile von uns zu erstellen. Das FBI, die CIA und die NSA verfolgen unsere Nutzung des Internets, um mögliche Terroristen, Schulschützen, Drogenhändler und ausländische Agenten zu identifizieren. In einigen Städten gibt es jetzt Kameras zur Gesichtserkennung auf den Straßen. Es werden DNA-Datenbanken aufgebaut. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. In China hat die digitale Revolution ein soziales Kreditsystem möglich gemacht. Die Menschen werden daraufhin überwacht, was sie sagen, was sie im Internet lesen, wie sie sich verhalten und wohin sie gehen. Das daraus resultierende Profil bestimmt die Rechte oder Privilegien der Person. Jemandem, der mit den falschen Leuten abhängt, die Regierung kritisiert, sich daneben benimmt, zu schnell fährt, zu viel trinkt, schlecht in der Schule oder bei der Arbeit ist, kann der Führerschein, der Reisepass oder die Zulassung zur Universität verweigert werden, oder der Zugang zu einem Bankkonto könnte eingeschränkt oder gesperrt werden.
Digitales Geld ist die ultimative Macht der Tyrannei. In einem System, in dem es nur digitales Geld der Regierung gibt, gibt es keine Möglichkeit, einen Drogendealer, eine Prostituierte oder Löhne außerhalb des digitalen Systems zu bezahlen. Es gibt keine Bargeldform des digitalen Geldes, die man in die Tasche stecken und für anonyme Zahlungen verwenden kann. Befürworter des digitalen Geldes machen viel Gedöns um seine Fähigkeit, Kriminalität und Steuervermeidung zu unterbinden. Mit digitalem Geld kann das Bankguthaben eines Alkoholikers gesperrt werden, um zu verhindern, dass es für den Kauf von Alkohol verwendet wird, und der Kauf von Lebensmitteln durch eine übergewichtige Person könnte durch die Verwendung des digitalen Geldes kontrolliert werden. Diese Beschränkungen der individuellen Wahlmöglichkeiten werden als Gesundheitsmaßnahmen angepriesen.
Doch nach all dem bleibt die nackte Tatsache bestehen, dass dieselbe Macht, die den Behörden durch digitales Geld übertragen wird, zur totalen Kontrolle der Person genutzt werden kann. Angenommen, Sie protestieren gegen die Einschränkung der Freiheit, decken eine Korruption auf oder stellen eine offizielle Darstellung in Frage. Die Regierung kann Ihnen den Zugang zu Ihrem Konto verwehren oder dessen Verwendung zur Bezahlung Ihrer Wohnung oder Ihres Essens blockieren und Sie in die Knie zwingen. Sobald es nur noch digitales Geld der Regierung gibt, wird niemand mehr in der Lage sein, Websites wie diese zu unterstützen oder eine neue politische Bewegung zu organisieren, die das herrschende Monopol herausfordert. Protestbewegungen werden unmöglich. Lastwagenfahrer und Landwirte wären nicht mehr in der Lage, Treibstoff für ihre Fahrzeuge zu kaufen. Sobald es nur noch digitales Zentralbankgeld gibt, kann die Regierung alle Investitionen kontrollieren. Freiheit ist in einer digitalen Welt unmöglich. Man fügt sich oder man geht drauf. Mehr …

05.07.2022:  Macht der Digitalkonzerne: Sanfte Zügel für Digitalkonzerne. Die EU will die Macht der Internetgiganten gegenüber der Konkurrenz und den Verbrauchern regulieren. Dafür hat sie neue Gesetze beschlossen. Am Ende war es nur noch Formsache. Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament am Dienstag in Straßburg zwei neue Internetgesetze verabschiedet. Damit geht eines der wichtigsten und kontroversesten EU-Gesetzgebungsverfahren der letzten Jahre zu Ende. Der Digital Services Act (DSA) soll Internet­giganten wie Amazon, Facebook oder Google dazu anhalten, Hassrede und illegale Inhalte einzudämmen. Der Digital Markets Act (DMA) soll für fairen Wettbewerb sorgen und den Verbrauchern mehr Wahlfreiheit bei Onlineangeboten sichern. Was selbstverständlich klingt, sorgte jahrelang für Streit. Die Internetkonzerne schickten eine ganze Armada von Lobbyisten nach Brüssel, um ihr werbebasiertes und durch Datensammeln bewehrtes Geschäftsmodell zu retten – was ihnen am Ende auch weitgehend gelang.
Der Streit hörte nicht einmal auf, als sich alle EU-Gremien im sogenannten Trilog geeinigt hatten. In letzter Minute wurde der vertrauliche DSA-Text noch einmal „aufgemacht“, also nachverhandelt. Selbst Christel Schaldemose, die Berichterstatterin des Parlaments, klagte über mangelnde Transparenz. „Lobbyisten haben während des Trilogs die aktuellen Texte oft zugespielt bekommen, die Öffentlichkeit nicht“, kritisiert Patrick Breyer, der für die Piraten im Parlament sitzt. Das sei „hochproblematisch“, sagte Breyer der taz. Der Internet-­Experte ärgert sich auch darüber, dass das umstrittene Werbe­tracking nur bei Minderjährigen und für die Profilbildung aufgrund sensibler Daten eingeschränkt werden soll – und nicht für alle User. „Von den tiefgreifenden Ambitionen des Europaparlaments ist fast nichts übrig geblieben“, so Breyer. Letztlich hätten sich Industrie- und Regierungsinteressen durchgesetzt. Mehr …

Digitaler Ausweis : Viel Geld für nichts: Experten kritisieren Digitalpolitik. Die schwarz-rote Bundesregierung unter Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Millionen von Euro für eine untaugliche Technologie ausgegeben, die dazu dienen sollte, dass sich die Bürger im Internet digital ausweisen können. Dabei gibt es seit rund zwölf Jahren schon eine wesentlich bessere und datenschutzsichere Lösung: den digitalen Personalausweis. Zu dieser ernüchternden Einschätzung sind am Montag Experten in einer öffentlichen Anhörung zu „digitalen Identitäten“ des Digitalausschusses des Bundestages gekommen. Besonders drastisch formulierte es der Sachverständige Carl Fabian Lüpke vom Chaos Computer Club (CCC), der die Ampelregierung ermahnte, „die Reißleine“ für die „Self Sovereign Identity“ (SSI) auf Basis der Blockchain-Technologie zu ziehen: „Stoppen Sie die Forschung dazu.“ Er bezeichnete SSI als „Buzzword-Technologie“, mit der die alte Bundesregierung viel Zeit und Geld verschwendet habe. Die Blockchain-Technologie ergebe bei Lösungen für digitale Identitäten schlicht keinen Sinn. Mehr …

11.03.2022: Die Digitalisierung wird zum Zwecke der totalen Überwachung im Schatten der Plandemie voran getrieben. Ein Sozialkreditsystem wie in China wird eingeführt ... Dies und mehr in den folgenden beiden Videos:
Corona + 5G im Jahr 2022 - Was ist alles geplant? Teil 1   
Corona + 5G im Jahr 2022 - Was können wir tun? Teil 2

14.01.2022: Der Technikfanatismus. Der Hype um die Digitalisierung hat wahnhafte und quasireligiöse Züge angenommen. Der Rationalismus wirft gewaltige Schatten. Wenn die gesellschaftlich dominierenden Kräfte alles Religiöse verdrängen, kommen die durch die Vordertür verjagten Götter durch die Hintertür wieder herein — derart, dass der areligiöse Materialismus selbst zu einer Art Religion wird. Macht und Profit heißen die Hauptgottheiten unseres technokratischen Zeitalters. Darunter sind im säkularen Olymp Technik und Wissenschaft als Nebengottheiten angesiedelt. Speziell die Digitalisierung ist zum Dogma geworden. Es wird allenfalls noch darüber debattiert, wie und welchem Tempo diese fortschreiten soll —, nicht mehr darüber, ob dies überhaupt Sinn macht. Aus einem Kleinheitsgefühl heraus versucht sich der moderne Mensch durch Technikbeherrschung selbst zu erhöhen. Er verkrüppelt sich selbst, um dann mit umso größerem Eifer an den Prothesen zu basteln. Er höhlt sich emotional und spirituell aus, um sich dann in wachsendem Tempo mit digitalem Informationsmüll anfüllen zu lassen. Wo aber Krankheit und kranke Menschen das Geschehen beherrschen, ist es äußerst schwierig, dass unser gepeinigter Planet gesunden kann. Mehr …

10.02.2021 neu: 16. AZK „Digitalisiert in eine strahlende Zukunft – todsicher

Wie die Digitalisierung unsere Kinder verblödet - Psychiater spricht Klartext! (Michael Winterhoff)



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