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Digitalisierung


05.09.2023: Auch die US-Regierungsbehörde will die Einführung der digitalen Identität beschleunigen. US-Regierungsbehörde lädt Organisationen ein, die Einführung der digitalen Identität zu beschleunigen. Verschiedene Regierungen, internationale Organisationen und Gruppen scheinen die Einführung digitaler Ausweise nicht nur zu fordern, sondern auch zu beschleunigen. Eine dieser Organisationen ist die Regierung der Vereinigten Staaten. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) lädt nun „jeden mit Fachwissen und Produkten“ ein, sich an der Initiative zur schnellen Einführung digitaler IDs auf mobilen Geräten zu beteiligen.
Das NIST National Cybersecurity Center of Excellence ist mit der Umsetzung dieses öffentlich-privaten Projekts betraut, das die Entwicklung einer Referenzinfrastruktur (Standards) zum Ziel hat, an der alle Interessierten mitarbeiten sollen. Es mag die vielen Kritiker der digitalen IDs beruhigen, dass das NIST verspricht, dass diese Infrastruktur „datenschutzfreundlich und sicher“ sein wird, ganz zu schweigen von Gleichberechtigung und einfacher Einführung und Nutzung. Mit anderen Worten, diese Regierungsbehörde bietet einerseits Plattitüden über Datenschutz und Sicherheit an, um die Hauptkritik am Konzept und der Implementierung digitaler IDS zu verschleiern – und andererseits setzt das NIST auf „Bequemlichkeit“, wenn es von einfacher Einführung und Nutzung spricht, um „so viele Menschen wie möglich so schnell wie möglich zu gewinnen“.
Auch das National Cybersecurity Center of Excellence macht die „Herausforderungen der Cybersicherheit“ für die zu langsame Einführung verantwortlich. Ein besonderes Puzzlestück bei der Einführung des digitalen Personalausweises ist das Bestreben nach „zentralisierten“ (internationalen) Standards – und die USA sind damit nicht allein, denn derzeit gibt es mehrere Versuche in diese Richtung. Dies hat die EU kürzlich dazu veranlasst, einen Bericht zu veröffentlichen, der Unternehmen, die digitale IDs entwickeln, helfen soll, mit der Vielzahl von Standards umzugehen. Der Kampf, wie man sagt, ist echt: 2017 haben sich Giganten wie HSBC und Barclays mit der EU zusammengetan, um grenzüberschreitende Bankstandards zu erreichen. Mehr …

27.08.2023: «Größenwahnsinniger Ehrgeiz für totale Kontrolle». Weltweit begeistern sich Regierungen für ein neues, von Bill Gates finanziertes digitales ID-System namens MOSIP, das sich an Indiens biometrischer Datenbank Aadhaar orientiert. Auch die Weltbank und das WEF sind mit von der Partie. Unter dem Deckmantel der «Pandemie» und der Forderung nach digitalen «Impfpässen» arbeiten immer mehr Regierungen weltweit an der Einführung biometrischer digitaler Ausweisprogramme, die Bürgern Zugang zu öffentlichen Gütern und Dienstleistungen ermöglichen sollen.
Bis vor kurzem verhinderten Bedenken hinsichtlich der globalen Interoperabilität digitaler Systeme die Einführung solcher Programme. Jetzt preisen die Befürworter eine neue Open-Source-Plattform namens MOSIP (Modular Open Source Identity Platform) an – zu deren Geldgebern und Unterstützern die Bill & Melinda Gates-Stiftung, die Weltbank, das WEF und der eBay-Gründer Pierre Omidyar gehören. Darüber berichtet The Defender. MOSIP wurde am International Institute of Information Technology im indischen Bangalore entwickelt und orientiert sich an Aadhaar, Indiens landesweiter digitaler ID-Plattform, die das grösste System dieser Art weltweit ist. MOSIP soll «Ländern mit geringen IT-Kapazitäten die schnelle Einführung spezieller digitaler Identitätslösungen für ihre Bürger ermöglichen».
Die Einführung von Plattformen wie MOSIP werde es den Menschen, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, erleichtern, Zugang zu wichtigen öffentlichen Gütern und Dienstleistungen zu erlangen, loben Befürworter die Technologie. Zudem könnten sie der Weltgemeinschaft helfen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen (UNO) zu erreichen. Diese sehen unter anderem vor, dass alle – auch Kleinkinder – bis 2030 eine digitale Identität besitzen müssen, um zu arbeiten, zu wählen und Zugang zu finanziellen, sozialen und medizinischen Dienstleistungen zu erhalten.
Für Kritiker stellen Systeme wie MOSIP dagegen eine Bedrohung der individuellen Freiheit dar. Sie seien «ein weiterer Schritt in Richtung eines digitalen Panoptikums – einer flächendeckenden Einführung von staatlich verordneten Überwachungstechnologien, einschliesslich ‹Impfpässen› und anderen digitalen Identifizierungsinstrumenten, die das Ende der persönlichen Privatsphäre bedeuten». Mehr ...

14.08.2023: Der digitalisierte Staat ist eine Public-Private-Partnership. Die europäische digitale Identität wird aktuell von Behörden und Ministerien in Zusammenarbeit mit Unternehmen konkretisiert und in Pilotprojekten in der Praxis erprobt. Während es in der analogen Welt bislang in Deutschland undenkbar wäre, dass staatliche Stellen ein Unternehmen wie Vodafone oder Apple mit dem Betrieb eines Einwohnermeldeamtes oder gar eines ganzen Rathauses in einer Gemeinde beauftragen, scheint dies in einem digitalisierten Staat zum Standardmodell zu werden.
Im April 2023 wurde gemeldet, dass die EU-Kommission Reisepässe abschaffen und durch biometrische Grenzkontrollen ersetzen wolle. Seit der Corona-Krise würden Bürger „den Einsatz kontaktloser Technologien als grundlegende Voraussetzung für ein sicheres und reibungsloses Reisen“ erwarten. Ebenfalls im ersten Halbjahr 2023 wurde begonnen, Anwendungen für eine europäische digitale Identität, genannt EUDI-Brieftasche (englische Bezeichnung: Wallet), in Pilotprojekten zu entwickeln und zu erproben. Die EUDI-Brieftasche solle „die digitale Identifizierung von Bürgern und Unternehmen beim Zugang zu öffentlichen und privaten Diensten in ganz Europa revolutionieren, indem sie ihr Smartphone auf sichere und bequeme Weise nutzen.“ Die digitale Identität solle auf Smartphones oder anderen digitalen Endgeräten gespeichert werden, die bislang bekannterweise meistens mit einer von den US-Konzernen Google, Apple oder Microsoft dominierten Softwareumgebung betrieben werden. Das Ziel der EU sei es, bis 2030 allen in der EU lebenden Menschen Zugang zu der EUDI-Brieftasche zu gewähren.
90 Millionen Euro werden bis Anfang 2025 in die Entwicklung der europäischen digitalen Identität durch Pilotprojekte investiert, davon etwa 50 Prozent von der EU-Kommission und 50 Prozent von 250 öffentlichen und privaten Organisationen. In vier Pilotprojekten werden seit Frühsommer 2023 elf Anwendungsfälle für digitale Funktionen der EUDI-Brieftasche in Kooperation von Staat und Privatunternehmen ausgearbeitet. Mehr …

World ID – Weltverbesserung oder Science-Fiction-Dystopie? Würden Sie Ihre Iris von einer glänzenden Metallkugel scannen lassen, um Kryptowährung und ein T-Shirt mit der Aufschrift „unique human“ zu erhalten? Nun, mehr als zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben sich für Worldcoin (WLD) registriert, ein biometrisches Kryptowährungsprojekt, das von Tools for Humanity mit Sitz in San Francisco und Berlin entwickelt und von Sam Altman, dem Gründer von OpenAI und Schöpfer von ChatGPT, mitbegründet wurde.
Das auf Kryptowährungen ausgerichtete Projekt zielt darauf ab, eine weltweit eindeutige digitale Identität (World ID), eine globale Währung (Worldcoin-Token, WLD) und eine Anwendung (Word App) zu schaffen, die Zahlungen, Einkäufe und Überweisungen mit dem Token ermöglicht. Das Herzstück dieser drei Komponenten ist der Orb, ein Gerät zum Scannen der Iris, das die persönliche Identität (PoP) verifiziert. World ID ist ein offenes und lizenzfreies Identitätsprotokoll, das anonym verwendet werden kann, um Einzigartigkeit und Menschlichkeit zu beweisen.
Wenn Altman viel Lärm um Worldcoin machen wollte, hat er sein Ziel sicherlich erreicht. Es gibt Fragen über die tatsächliche Verwendung des Worldcoin-Tokens und Datenschutzbedenken, die von einer Reihe von Datenschutzbehörden, darunter die französische CNIL und das britische ICO, geäußert wurden. In dieser Geschichte gibt es viel zu entdecken, und es wurde bereits viel über die Vorzüge des Projekts und die Reaktion der Regulierungsbehörden weltweit gesagt. In diesem Artikel konzentriere ich mich auf meine Gedanken zur technischen Umsetzung von World ID, einschließlich der Funktionsweise der biometrischen Komponenten. Wie funktioniert World ID? Mehr …

25.07.2023: Globale digitale ID ist Realität. Sam Altman von OpenAI führt den «Worldcoin»-Token ein: Ein digitaler Reisepass und eine digitale Währung, die angeblich Menschen von Bots unterscheiden können. Transition News warnt regelmässig vor den Gefahren irgendeiner Form von digitaler ID. Während Befürworter deren Vorteile hervorheben, sehen Kritiker darin den zentralen Baustein eines totalitären Systems.
Wie ZeroHedge berichtet, wurde nun am Wochenende die erste globale digitale ID Wirklichkeit. Das Projekt nennt sich «Worldcoin» und wurde teilweise von OpenAI-CEO Sam Altman ins Leben gerufen. Am 24. Juli wurde es auf den Markt gebracht. Das Projekt biete eine dezentrale und private Möglichkeit, die menschliche Identität online vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung künstlicher Intelligenz zu überprüfen, erklärt ZeroHedge.
Exra Ruguerra von CoinTelegraph zufolge hat das Projekt Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Krypto-Szene und im Silicon Valley hervorgerufen. Einige hätten die Ambitionen des Unterfangens gelobt, andere hätten es als «gruselig und dystopisch» bezeichnet. Trotz dieser Kommentare verfolgen die Entwickler weiterhin ihr Ziel, Einkommensungleichheit und Online-Identitätsauthentifizierung zu lösen. Nach Angaben des Projektteams besteht der Worldcoin aus einer «World ID», einem globalen, digitalen Reisepass, den Benutzer auf ihren Telefonen speichern können, und einer digitalen Währung (WLD). Die Entwickler behaupten auch, das System könne zwischen Bots und Menschen unterscheiden. Und dies, ohne dass dazu persönliche Identifikationsinformationen, wie etwa die Telefonnummer, an Websites weitergegeben werden müssen.
Am 8. Mai lancierte Worldcoin sein «gasfreies Krypto-Wallet» für verifizierte Personen. Dies ermöglichte es Benutzern, die Vorteile gasfreier Überweisungen zu nutzen. Dazu mussten sie sich für einen «Weltausweis» registrierten. Dabei wurden sie aufgefordert, eine Telefonnummer oder einen Iris-Scan anzugeben. Laut den Entwicklern werden die von den Nutzern bereitgestellten Daten nicht gespeichert. Es werde ein wissensfreier Beweis generiert, um zu überprüfen, ob der Benutzer ein Mensch ist, ohne die zur Erstellung des Beweises verwendeten Daten preiszugeben. Gemäß ZeroHedge kündigten verschiedene Krypto-Börsen außerdem an, den Token auf ihren Handelsplattformen zu listen. Mehr …

24.07.2023:  Will die UNO die totale Digitalisierung? Putin hat mit der militärischen Spezialoperation in der Ukraine ab Februar 2022 schlagartig die globale Coronakrise beendet. Während der Wertewesten gegenüber Moskau mit seinem Dank hierfür noch hadert, läuft die UNO-Globalisierungsagenda andernorts trotzig weiter. Die "aufregendsten und besten" Diktate kommen von nicht gewählten und vom jeweiligen Volk nicht legitimierten Gremien. Im Zeitalter des international angetriebenen Souveränitätsabbaus soll die Devise heißen, sich zumindest mit den Agenden supranationaler Führungsorgane auseinanderzusetzen. Denn diese ersuchen weiterhin den nationalen Regierungen der Welt vorzuschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben.
So auch eines der neuesten Projekte der scheinbar persönlich von UNO-Generalsekretär António Guterres betreuten Initiative namens Global Digital Compact – zu Deutsch: Globaler Digital-Pakt.
Das begleitende Thesenpapier vom Mai 2023, mit dem harmlosen Titel A Global Digital Compact — an Open, Free and Secure Digital Future for All, findet man im nachfolgenden Link.
Offizielle Ziele und die eigentlichen Absichten. Vier Jahre soll an diesem Digital-Pakt gearbeitet worden sein, was auch heißen würde, dass die gesamte COVID-Pandemie-Ära in dieser Inkubationszeit inbegriffen war. Nicht unwichtig, wenn man bedenkt, dass die Coronakrise in Sachen Digitalisierung enorme Fortschritte ermöglicht hat. IT-Monopolisten wie Google, Meta, Microsoft, Apple oder Amazon waren in der Vorantreibung eines einheitlichen, zentralisierten Internets, auf das immer mehr Menschen angewiesen waren, die mit Abstand größten Profiteure und Klienten-Sammler des knapp über zwei Jahre andauernden Ausnahmezustands. Dieser Trend läuft weiter, hatte aber in dieser Zeit eine beispiellose exponentielle Beschleunigung erlebt.
Laut Guterres soll jeder Mensch auf der Erde mit dem Internet verbunden sein.
Bisher sind es lediglich 63,5 Prozent der Weltbevölkerung, die "angeschlossen" sind. Diese Tatsache soll maßgeblich für die ökonomische Ungleichheit auf der Welt verantwortlich sein. Statt von digitaler Kontrolle zu sprechen, wird das Schlagwort "Ungleichheit" herangezogen. Dass all das neu gedruckte Fiat-Geld der Zentralbanken – mit den kaum steigenden Löhnen, der wachsenden Preisinflation und schwindenden Kaufkraft des Geldes sowie der immer weiter steigenden Steuerlast – die eigentlichen Gründe für die ökonomische Ungleichheit sind, verpasst Guterres zu erwähnen. Das Phänomen der Hyper-Digitalisierung, die während der Pandemie stattfand, sieht Guterres als würdige Schablone – der weiteren Nachahmung wert. Mehr …

Technokrat: Eine digitale ‚World ID‘ wird bald für jeden verpflichtend sein, der an den alltäglichen Funktionen der Gesellschaft teilhaben möchte.     Biometrische Iris-Scanner werden in ganz Südeuropa aufgestellt; sie sind der Vorläufer eines globalen digitalen Ausweissystems, das für die Bürger auf der ganzen Welt eingeführt wird, ob sie es wollen oder nicht“, sagt der technokratische CEO eines neuen Unternehmens, das plant, die Augäpfel aller Menschen auf dem Planeten zu scannen.
Ich sage nun schon seit fast drei Jahren, dass das System der Bestie darauf beruht, dass die Weltbevölkerung zwei technologische Komponenten akzeptiert, die von den luziferischen globalistischen Eliten angeboten werden: Ein weltweit anerkannter digitaler Ausweis, der die Karten in Ihrer Brieftasche ersetzt, und ein weltweit anerkanntes digitales Geld, das das Bargeld in Ihrer Brieftasche ersetzt. Beides zusammen wird die Grundlage für das globale Bestrafungssystem bilden. Aus einem Artikel in Slay News haben wir heute erfahren, dass der CEO einer Organisation namens Worldcoin davor gewarnt hat, dass ein globales digitales ID-System für Bürger auf der ganzen Welt eingeführt wird, ob sie es wollen oder nicht“. Mehr …

15.07.2023: Die Digitalisierung wird uns wieder und wieder als notwendiger Heilsbringer verkauft. Das sollte hellhörig machen, weil sie der Einstieg ist zur unbegrenzten Datenmenge und -speicherung, was zu einer absoluten Kontrollierbarkeit führt. Die Gefahren der elektronischen Patientenakte. Ab 2025 sollen Krankenkassen für jeden Patienten, der nicht ausdrücklich widerspricht, eine elektronische Akte anlegen. Gastautor Andreas Heyer kritisiert das, denn er fürchtet Datenmissbrauch. Dafür gibt es bereits Beispiele aus dem Ausland.
Bislang sehen offenbar nur wenige Patienten einen Nutzen darin, ihre Gesundheits- und Behandlungsdaten zentral auf einem Server in einer elektronischen Patientenakte speichern zu lassen. Zwei Jahre nach Einführung der elektronischen Patientenakten haben sich bis Ende Januar 2023 nur 595.000 Versicherte dafür entschieden – das entspricht unter einem Prozent aller Versicherten. Aus Sicht der Bundesregierung reicht das nicht aus, um einen möglichst vollständigen Datensatz mit Gesundheitsdaten der Versicherten zu erstellen und diesen Institutionen aus öffentlicher und kommerzieller Forschung zur Auswertung zur Verfügung stellen zu können. Deshalb plant die Bundesregierung, das Prinzip umzukehren, sodass für alle Versicherten, die nicht ausdrücklich widersprechen, eine elektronische Patientenakte angelegt wird.
Das Portal Netzpolitik veröffentlichte Ende Juni die Referentenentwürfe des Bundesgesundheitsministeriums zum Digitalgesetz und zum Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Gemäß Entwurf des Digitalgesetzes wären ab Januar 2025 die gesetzlichen Krankenversicherungen dazu verpflichtet, elektronische Patientenakten (ePA) für alle Versicherten anzulegen, die dem nicht ausdrücklich widersprochen haben (eine sogenannte Opt-Out-Regelung). Gleichzeitig sollen gemäß dem Gesetzentwurf Ärzte, Psychotherapeuten und andere Leistungserbringer des Gesundheitssystems dazu verpflichtet werden, ihre Behandlungsdaten auf die Server der Anbieter von elektronischen Patientenakten zu übertragen. Mehr …

12.07.2023: Holocaust-Überlebender: „Die digitale Identität, die sie jetzt vorantreiben, ist eine Eintrittskarte in die Sklaverei!“ Laut der Holocaust-Überlebenden Vera Sharav, die mit Children’s Health Defense sprach, hat die Technologie von IBM einen Völkermord im industriellen Maßstab ermöglicht. Sie behauptet, dass sie nun erneut eingesetzt wird. Sharav betont, dass die Menschen erkennen müssen, dass die vorangetriebene digitale Identität eine Eintrittskarte in die Sklaverei ist.
„Sobald sie diese Identität haben – und sie in unseren Körper einfügen möchten – haben sie die absolute Kontrolle über unser Leben“, sagte Sharav. „Mit einem Knopfdruck können sie Ihnen alles wegnehmen: Ihr Bankkonto, Ihre Kreditkarte, Ihre Hypothek. Sie können tun und lassen, was sie wollen, wenn sie Ihre Identität haben.“ Sharav sagte, dass es schlimmer als Selbstmord ist, wenn die Leute sklavisch mitmachen. Sie verwies auf den kanadischen Premierminister Trudeau, der während der Trucker-Proteste ein Notstandsgesetz erlassen und die Bankkonten der Demonstranten gesperrt hatte. Das sei eine Vorschau, sagte sie. „Das ist so böse und schrecklich.“ „Gehorsam führt zur Sklaverei.“ Mehr …

05.07.2023: 8 Anzeichen dafür, dass die futuristische Kontrollfreak-Agenda der Globalisten schnell voranschreitet. Die Zukunft ist da, und wenn Sie gerne von Kontrollfreaks beherrscht werden, werden Sie sie lieben. Die „digitale Identifikation“ ist einer der Hauptbereiche, auf den sich die Globalisten derzeit konzentrieren, und wie Sie weiter unten sehen werden, sind die radikalen Veränderungen, die jetzt vorgeschlagen werden, äußerst beängstigend. Aber die meisten Amerikaner haben keine Ahnung, dass dies alles geschieht. Stattdessen sind viele von ihnen besessen von den relativ bedeutungslosen Dramen, die unsere Konzernnachrichtenkanäle ständig anpreisen. In der Zwischenzeit erreichen die Globalisten ihre Ziele in Windeseile, und es gibt kaum noch Widerstand. Im Folgenden finden Sie 8 Anzeichen dafür, dass die futuristische Kontrollfreak-Agenda der Globalisten rasch voranschreitet…
Anzeichen 1: Ab September wird die EU „vorschreiben“, dass alle Mitgliedsstaaten eine „digitale Identitätsbörse“ für alle ihre Bürger und Unternehmen anbieten…  Die Europäische Union wird die digitale Identität im Rahmen von eIDAS 2.0 vorschreiben, das im September 2023 in Kraft treten und sicherstellen wird, dass alle Mitgliedstaaten den Bürgern und Unternehmen eine digitale Identitätsbörse (DIW) anbieten. Laut der Europäischen Kommission sollen „bis 2030 mindestens 80 % der Bürgerinnen und Bürger eine digitale Identitätslösung für den Zugang zu wichtigen öffentlichen Dienstleistungen nutzen können.“ Mehr

24.06.2023: Rumänien: Regierung will digitale Kontrolle der Bürger forcieren. Denn das Land hinkt auf EU-Ebene hinterher. Prioritäten der digitalen Transformierung sind digitale Infrastrukturen, Interoperabilität, staatliche Cloud und KI. Das Cloud-Projekt soll 500 Millionen Euro von der EU erhalten.
Der Sozialdemokrat Bogdan Gruia Ivan hat vor kurzem nach einer Regierungsumbildung das Ressort für Innovation, Forschung und Digitalisierung in Bukarest übernommen. Nun hat er seine Prioritäten präsentiert, um Rumäniens digitalen Wandel zu beschleunigen, «da das Land im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zurückliegt». Laut dem Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (2022), dem EU-Indikator für die digitale Bereitschaft, liegt Rumänien bei der Konnektivität auf Platz 15, was die neue Regierung dazu veranlasst, der digitalen Transformation Priorität einzuräumen.
«Ivan hat schnelles Handeln bei den wichtigsten Prioritäten wie digitale Infrastrukturen, Interoperabilität, staatliche Cloud und KI versprochen. Ein konkreter Zeit- oder Aktionsplan steht jedoch noch aus», schreibt das Portal Euractiv. Das Cloud-Projekt ist das Herzstück dieser digitalen Kontrolle der Bürger. Es soll 500 Millionen Euro von der EU erhalten und das Land den europäischen E-Governance-Zielen näher bringen. Bislang hat der Vorschlag laut Euractiv jedoch «einige datenschutzrechtliche Kontroversen» ausgelöst. Mehr …

20.06.2023: Wichtige Erfindungen haben in der Regel zwei Seiten. Die eine Seite bedeutet, dass man die Erfindung zum Wohle der Menschen verwenden kann, die andere, dass man sie zum Schaden, zur Kontrolle, zur Unterdrückung, zum Töten von Menschen verwenden kann. Das Böse ist immer und überall und deswegen muss immer damit gerechnet werden, dass Erfindungen vom Bösen gegen das Wohl der Menschen verwendet werden. Das gilt z.B. bei der Atomspaltung genauso wie bei der Digitalisierung.
Die Digitalisierung wird z.B. verwendet um zukünftiges jedes Individuum zu kontrollieren, zu manipulieren und zu haken, um (Computer-)Programme in das Internet der Bodies (Körper) einzuschleusen. Derzeit steht die Digitalisierung an dem Punkt die Kontrolle über Finanztransfers und jedes Individuum mit einander zu verschmelzen.
Dies erfolgt wieder einmal über eine nicht gewählte (NGO) die von Technokraten, Funktionären, Globalisten, Verbrechern oder Satanisten beherrscht wird. Das ließt sich dann wie folgt: UNO plant digitale Identität von Bürgern mit Bankkonten zu verknüpfen. Nach dem »Global Compact for Migration« kommt der »Global Digital Compact«. Weltweit wächst das Bemühen, Menschen digital zu erfassen. Diese Daten sollen dann mit den Bankkonten der Menschen verknüpft werden. Dazu will die UNO weltweit gültige digitale IDs einführen.
Dahinter steckt unter anderem das Bemühen der großen Internet-Konzerne und Finanzinstitute, die geschäftlichen Bewegungen der Menschen stärker unter Kontrolle und Beobachtung zu haben. Eine große Gefahr für die Freiheiten und Rechte der Bürger
ist dabei vor allem das Bemühen, allen Menschen eine einheitliche digitale Identität zu verpassen und diese mit dem privaten Bankkonto zu verknüpfen. Ähnliche Bestrebungen gibt es seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO), digital alle Menschen mit ihren Gesundheitsdaten (inklusive Impfstatus) zu erfassen. Außerdem plant die UNO globale Bemühungen der Internet-Zensur, angeblich um Hass und Fake-News zu bekämpfen. All diese Bestrebungen haben ein reales Vorbild: In China sind solche Dystopien schon Realität geworden. Dort  können die Bürger allseits überwacht werden. Bei Vergehen können dann Sozialpunkte abgezogen oder Strafzahlungen automatisch vom digitalen Bankkonto abgezogen werden. Oppositionelle können von jedem Geschäftsvorgang (z.B.  Einkauf, fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln) ausgeschlossen  werden. Mehr …

19.06.2023: WEF: Digitale IDs könnten für «Überwachung und Verfolgung» verwendet werden. «Die vielleicht größten Risiken, die sich aus der digitalen ID ergeben, sind Ausgrenzung, Marginalisierung und Unterdrückung», konstatiert ein neuer Bericht des Weltwirtschaftsforums.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat in einem neuen Bericht eingeräumt, dass die Einführung digitaler IDs, die in Verbindung mit digitalen Währungen der Zentralbanken stehen, «von Natur aus ausgrenzend sind» und «die Identifizierung, Überwachung und Verfolgung von Einzelpersonen oder Gruppen» erleichtern können. Der Insight Report mit dem Titel «Reimagining Digital ID» erschien diesen Monat und beschreibt die potenziellen Gefahren, die eine Einführung der digitalen ID mit sich bringen könnte: «Die vielleicht größten Risiken, die sich aus der digitalen ID ergeben, sind Ausgrenzung, Marginalisierung und Unterdrückung.» Oft seien es Angehörige historisch marginalisierter Gruppen, die mit den härtesten Formen der Ausgrenzung konfrontiert sind, heißt es in dem Dokument.
Wenn das WEF von «Randgruppen» spreche, beziehe es sich auf Flüchtlinge, Frauen und ethnische Minderheiten, während die Organisation die Tatsache ignoriere, dass Menschen, die während der Covid-Krise die «gefährlichen und unwirksamen Impfungen» verweigerten, von den Regierungen der Welt vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wurden,
kritisiert LifeSiteNews. Diese Diskriminierung der Ungeimpften sei durch Impfpässe begünstigt worden, die laut einem im Februar 2022 veröffentlichten WEF-Bericht «von Natur aus als eine Form der digitalen Identität dienen». Der neue WEF-Bericht erkennt auch die Beziehung zwischen digitalen IDs und der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) an. Er räumt ein, dass «einige Nationen beginnen, digitale IDs als Voraussetzung für die Entwicklung einer CBDC und anderer Zahlungsinnovationen zu verstehen».
Weiterhin stellt das WEF fest, dass die Bürger auch dann, wenn digitale IDs nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, gezwungen werden könnten, sie zu benutzen, da sie sonst von vielen Teilen der Gesellschaft ausgeschlossen wären. Mehr …

16.06.2023: Digitale Depression und die einsamen Massen. In der heutigen digitalen Welt läuft der Mensch mehr und mehr Gefahr, zu vereinsamen. Dadurch wird er zum willfährigen Objekt der Machteliten und kann beliebig gesteuert werden. Unsere Gesellschaft entwickelt sich in einem Rekordtempo zu einem digitalen Kosmos – zu einer Gesellschaft, in der das Leben weitgehend digital ist. In der digitalen Gesellschaft der Zukunft (…) arbeiten, feiern, spielen und lieben die Menschen online. Sie essen sogar digital gedruckte Lebensmittel.
Die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) bereiten uns langsam darauf vor, noch weiter zu gehen. Wir sind nicht nur dabei, menschliche Interaktionen durch digitale zu ersetzen, sondern wir sind dabei, die Menschheit selbst zu ersetzen. Der Arzt, der Lehrer, der Trainer, der Psychologe (…): Sie alle können künftig durch einen Computer ersetzt werden. Die Frage ist: Gibt es einen Unterschied zwischen einem echten und einem digitalen Gespräch? Gibt es einen Unterschied zwischen einem Gespräch mit einem menschlichen Wesen und einem Gespräch mit einem hochentwickelten Computer?
Ich habe fünfzehn Jahre lang (echte) Gespräche zwischen Therapeuten und Patienten erforscht. Dabei habe ich festgestellt, wie subtil echte Gespräche ablaufen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn eine Person aufhört zu sprechen, übernimmt die andere normalerweise in weniger als 0,2 Sekunden – selbst dann, wenn die erste Person mitten im Satz aufhört zu sprechen. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr beträgt die Reaktionszeit etwa eine Sekunde (also fünfmal länger). In echten Gesprächen stehen die Körper der Menschen ständig miteinander in Resonanz. Die Gesichts- und Körpermuskeln des Zuhörers spannen sich in gleicher Weise an wie die des Sprechers. Auch werden die gleichen Hirnregionen aktiviert. Wenn Menschen miteinander sprechen, bilden sie auf der psychischen und der feinstofflich-physischen Ebene einen Supraorganismus. Sie sind durch einen psychischen Membran verbunden, der unmerklich die feinsten Emotionen von einer Person zur anderen überträgt. Auf diese Weise kann beim Gesprächspartner eine Art spontane Empathie entstehen (…). Jedes (reale) Gespräch befriedigt somit das erste und ursprünglichste Bedürfnis des Menschen – die Resonanz mit dem Anderen.
In einem digitalen Gespräch wird diese Resonanz durch die Grenzen der Technik beeinträchtigt: Zum Beispiel durch kleine Verzögerungen bei der Signalübertragung, durch die Einschränkungen (…), das Gegenüber nur teilweise zu sehen, usw. Gerade deshalb hinterlässt eine langfristige digitale Kommunikation oft ein dumpfes und erschöpftes Gefühl in uns. Unser Körper erschöpft sich in den vergeblichen und ständigen Versuchen, eine Verbindung mit dem Körper des anderen herzustellen – ein Phänomen, das manche als digitale Depression bezeichnen. Mehr …

Welchem Hintergurndziel dient die Digitalisierung? - Der absoluten Kontrolle von allem und jedem….  Biometrisches ID-Unternehmen rühmt sich, Mitglied des Weltwirtschaftsforums zu sein. Fingerprint Cards, das schwedische Unternehmen für Biometrie, hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht, indem es in die New Champions Community des Weltwirtschaftsforums (WEF) aufgenommen wurde. Diese Gemeinschaft besteht aus mittelständischen Unternehmen, und das WEF setzt sich stark für die Förderung biometrischer Formen der digitalen Identifizierung ein. Durch diese Anerkennung als erstes biometrisches Unternehmen in der Gemeinschaft strebt Fingerprint Cards die Position des führenden Unternehmens im Bereich biometrischer Technologie an und hat das Ziel, die „soziale Eingliederung“ voranzutreiben.
Was passiert: Der Zeitplan der New Champions Community sieht ein Treffen in Tianjin, China, vom 27. bis 29. Juni während des WEF-Sommertreffens in Davos vor. Ein Wort aus dem Inneren: Charles Burgeat, Senior Vice President of Strategy bei Fingerprint Cards, teilte eine seiner Meinung nach wichtige Weisheit mit: „Als stolzes Mitglied des WEF New Champions Community-Programms möchten wir als zielorientiertes Unternehmen anerkannt werden, das einen positiven Beitrag zu den Veränderungen leistet, die für das Funktionieren in der neuen digitalisierten Welt erforderlich sind. Durch den Beitritt zu dieser Gemeinschaft freuen wir uns auf das Brainstorming und den Ideenaustausch mit Gleichgesinnten und bringen unser Fachwissen über die Biometriebranche ein.“
Der Kontext: Fingerprint Cards befand sich im ersten Quartal 2023 in unruhigem Fahrwasser und verzeichnete einen Verlust von 70 Millionen Schwedischen Kronen (6,4 Millionen US-Dollar) bei einem Umsatz von 117 Millionen SEK (10,8 Millionen US-Dollar), so Biometric Update. Dennoch machte das Unternehmen weiter und erreichte wichtige Meilensteine, darunter die Integration seiner Fingerabdruck-Biometrie in 700 Android-Smartphones und die Auslieferung von 1 Million biometrischer Sensormodule für Zahlungskarten. Das Redmi K60 von Xiaomi ist das erste Smartphone, das mit der Fingerabdruckkarten-Technologie unter dem Bildschirm ausgestattet ist. Xiaomi ist ein chinesisches Technologieunternehmen. WEF und Biometrie: Das Weltwirtschaftsforum (WEF), das sich in der digitalen Welt der Biometrie bereits gut auskennt, setzt sich weiterhin für diesen Sektor ein. Die Organisation hat Yoti bereits in eine entsprechende Koalition aufgenommen. Mehr …

14.06.2023:  EU-Parlament: Führend bei KI-Regulierung – aber auch bei der Innovation? Die Digitalbranche hat zurückhaltend auf die Position der EU-Abgeordneten für eine KI-Verordnung reagiert. Bürgerrechtler begrüßen die geplanten roten Linien.
Die EU werde bei der Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI) führend werden, ist sich Boniface de Champris, Leiter Politik beim europäischen Ableger des IT-Verbands Computer & Communications Industry Association (CCIA), nach dem Beschluss der Linie des EU-Parlaments für die sich in Arbeit befindliche KI-Verordnung der Gemeinschaft sicher. Ob dies künftig auch für KI-Innovationen gelte, "ist abzuwarten". Europas neue Regeln für die Schlüsseltechnik müssten "klar definierten Risiken wirksam begegnen", gleichzeitig aber Entwicklern genügend Flexibilität lassen, um "KI-Anwendungen zum Nutzen aller" bereitzustellen.
Das sieht die CCIA mit der Position, mit der die EU-Abgeordneten jetzt in die Verhandlungen über einen finalen Kompromiss mit dem EU-Ministerrat und der Kommission gehen, nicht in jedem Fall gegeben. Die jüngsten Änderungsanträge der Volksvertreter weiteten die strengen Anforderungen für Hochrisikofälle auf viele nützliche KI-Anwendungen aus, die nur sehr begrenzte oder gar keine Gefahren bergen. Überbordende Auflagen belasteten Entwickler und verlangsamten letztlich die Innovation. Es werde schwerer, "Europa zu einem Technologie-Inkubator" zu machen. Zu viele Hochrisikofälle?
I
n die gleiche Kerbe haut Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom: Er findet den zugrunde gelegten risikobasierten Ansatz "gut und richtig". Nur für den KI-Einsatz im Hochrisiko-Bereich gälten strenge Anforderungen, um die Systeme "sicher und vertrauenswürdig" zu gestalten. "Wenn aber fast jede zweite KI-Anwendung diesem Hochrisikobereich zugeordnet würde, würde das den Ansatz ad absurdum führen." Es müsse zudem klar und eindeutig abgegrenzt werden, "für wen welche Auflagen gelten, ansonsten entsteht zusätzliche Rechtsunsicherheit".
Zur Umsetzung der KI-Verordnung "braucht man Aufsichts- und Marktüberwachungsstrukturen ebenso wie Reallabore als Experimentier-Räume", gibt Berg ferner zu bedenken. Letztlich müsse die Politik auf der europäischen Zielgeraden sicherstellen, dass der sogenannte AI Act kein KI-Verhinderungsgesetz werde, sondern die Entwicklung beschleunige. Mehr …

12.06.2023: Digitalisierung als Instrument zur Kontrolle jeder Person. Apple entwickelt Technologie, die es ermöglicht, Unternehmen eine digitale ID vorzulegen oder Die zunehmende Normalisierung der digitalen Identität. Apple plant, die Möglichkeiten für die Nutzung eines digitalen Führerscheins und staatlicher Ausweise in der Wallet-App zu erweitern. In einem Posting kündigte das Unternehmen an, dass Menschen bald in der Lage sein werden, „eine ID in Unternehmen vorzulegen“.
Für diese Funktion wird keine zusätzliche Hardware vom Unternehmen benötigt. Außerdem müssen die Nutzer nur die notwendigen Informationen vorzeigen, um eine Interaktion zu authentifizieren. Apple sagte, dass die kommende Funktion genutzt werden könnte, um das Alter der Nutzer beim Kauf von Alkohol oder beim Eintritt zu Konzerten zu überprüfen. „Ab diesem Herbst werden Unternehmen in der Lage sein, IDs in Apple Wallet zu akzeptieren, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird. Dies wird die Möglichkeit verbessern, das Alter eines Kunden persönlich zu überprüfen, z. B. beim Kauf von Alkohol, oder die Identität eines Kunden an der Kasse einer Autovermietung zu verifizieren und vieles mehr.
Apple erklärt in dem Beitrag, dass Nutzer ihre ID problemlos und sicher in einem aktiven Geschäft vorzeigen können, indem sie ihr iPhone oder ihre Apple Watch in die Nähe des iPhones des Geschäfts halten. Das System zeigt an, welche Informationen angefordert werden und ob der Empfänger diese speichert. Die Nutzer werden dann aufgefordert, ihre Identität mit Face ID oder Touch ID zu bestätigen und ihre Zustimmung zu geben. Die Unterstützung für digitale IDs in der Wallet-App ist in Colorado, Georgia, Arizona und Maryland verfügbar. Derzeit werden die digitalen IDs nur an den TSA-Kontrollpunkten einiger Flughäfen verwendet. Mehr …

29.05.2023: Die EU will, dass alle Bürger bis 2030 eine digitale ID haben. Die Einführung des digitalen Personalausweises wird immer schneller vorangetrieben – mit wenig Aufmerksamkeit und zu wenig Gegenwind. Die Europäische Kommission hat 46 Millionen Euro für die umstrittene europäische digitale Identitätsbörse bereitgestellt. Dabei handelt es sich um eine künftige Smartphone-App, die es den Bürgern aller 27 EU-Mitgliedstaaten ermöglichen wird, einen digitalen Ausweis zu speichern und gemeinsam zu nutzen. Das Geld soll in Pilotprogramme investiert werden.
Die Brieftasche könnte für die Vorlage von Reiseausweisen, die Registrierung einer SIM-Karte, die Eröffnung eines Bankkontos und den Zugang zu Dienstleistungen wie Sozialleistungen verwendet werden. An den Pilotprojekten werden 250 öffentliche und private Organisationen in fast allen Mitgliedstaaten sowie in Island, Norwegen und der Ukraine beteiligt sein, und sie werden mindestens zwei Jahre lang laufen. Die Projekte sollen den Mitgliedstaaten helfen, sich auf die Europäische Verordnung zur digitalen Identität vorzubereiten, die derzeit im Parlament diskutiert wird. Die Projekte werden die Europäische Union auch ihrem Ziel näher bringen, bis 2030 alle Bürger mit einer digitalen Identität auszustatten.
Einige haben jedoch Sicherheitsbedenken gegen das Projekt geäußert und argumentiert, dass die Speicherung so vieler Daten in einem System Cyberangreifer anziehen würde. „Es bleibt eine Herausforderung, ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, wenn man bedenkt, wie viele Fälschungen in das System eingeschleust werden könnten“, sagte Jean-Karim Zinzindohoue, CTO von France Identite, während eines Seminars über das eID-Wallet-System in Brüssel. Quelle …

25.05.2023:  Digitales Bürgerkonto: Innenministerin Faeser kündigt an, jeder Bürger bekommt eine "Bund-ID". Die Bundesregierung will den Bürgern vermeintlich Behördengänge ersparen und hat diesbezüglich ein neues Gesetz zur Digitalisierung der Verwaltung initiiert. Das Gesetz diene einer faktischen Abschaffung der Schriftform und stelle einen "Meilenstein auf dem Weg zum digitalen Staat" dar. Mehr …

29.04.2023: Elektronische Gitterstäbe. Wenn wir es jetzt aus Bequemlichkeit nicht schaffen, uns ein dezentrales und freies Internet zu kreieren, wird die drohende Zensurwelle uns eiskalt erwischen. Konsum, Medien, Kommunikation, soziale Interaktion — alles ist zunehmend digital. Die zentralistische Plattformökonomie macht den virtuellen Raum zum digitalen Gulag. Praktisch alle Lebensbereiche sind betroffen. Wenn jetzt nichts geschieht, droht eine Isolationspandemie. Nur die Überwindung des eigenen Phlegmatismus und dezentrale Druckkammern vermögen, der elektronischen Gefangennahme langfristig Paroli zu bieten. Auf zu neuen digitalen Ufern! Mehr …

03.04.2023: Für das Recht auf ein digital-freies Leben. Eine Welt, in der ein Leben ohne digitale Geräte nicht mehr möglich ist, ist eine unfreie Welt. Wir fordern das uneingeschränkte Recht aller Menschen auf digital-freie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein Manifest. Wieder geht ein Gespenst um, und diesmal spukt es weltweit: Es ist das Gespenst der totalen digitalen Steuerung, Kontrolle und Überwachung der Menschen nach Regeln, die sie nicht selbst gemacht haben und auch nicht beeinflussen können. Wie in einem Orkan fegen immer höhere Wellen der Digitalisierung durch die Welt, sämtliche Lebensbereiche werden in ihren Machtbereich gezogen. Die desaströsen Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit insbesondere der Jugend sind vielfach nachgewiesen worden.
Es hat in der Geschichte der Menschheit noch keine stärkere Bedrohung der Freiheit gegeben als die durch die dunkle Seite der Digitalisierung. Die Leitmedien verdecken diese dunkle Seite, die sich so, im Schatten der Öffentlichkeit, immer weiter ausbreiten kann. Keine Frage: Es gibt die helle Seite, von der auch wir profitieren. Dass digitale Technik für die meisten Menschen nicht als Gefahr, sondern positiv erlebt wird, liegt in der Nutzung audio-visueller Angebote, unendlicher Shopping-Möglichkeiten und der zahlreichen Kommunikationsformen, die das Internet bereitstellt. Die meisten ignorieren noch die alte Wahrheit: Technik diente immer schon der Herrschaft, zunächst des Menschen über die Natur, als digitale Technik seit nun Jahrzehnten auch der Herrschaft weniger Menschen über die Vielen. Ein in Vergessenheit geratener Begriff aus der Frühzeit der Digitalisierung lautet Kybernetik, nach dem griechischen Verb kybernān für «steuern, leiten, regieren». Kurz gesagt: Es geht um Macht. Wer diese hocheffizienten Machtmittel hat, wird Wege finden, sich ihrer in seinem Sinne zu bedienen. Dem britischen Historiker Lord Acton wird der Satz zugeschrieben: «Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut».
Die chinesischen Kommunisten praktizieren das längst. Das Internet funktioniert wie eine Reuse: vorne der Köder für den Fisch, hinter ihm das sich schliessende Netz. Wer sind die Herrscher über das Netz? Es sind die mit Billionen an Investmentkapital ausgestatteten Herrscher des digital-finanziellen Komplexes, die die Produktion und das Design aller Anlagen und Geräte bestimmen, in zweiter Linie die nationalen und supranationalen Regierungen, die der Digitalisierung die rechtliche Legitimation verschaffen und die Kampagnen zu ihrer Durchsetzung ihrerseits mit gewaltigen Summen ausstatten. Weil nicht Sicherheit, sondern Freiheit das höchste Gut demokratischer Gesellschaften ist, bedeutet die Abwesenheit echter demokratischer Kontrolle über die Herrscher der Netze eine faktisch rechtlose Situation für das Volk. Datenschutz ist zwar gesetzlich garantiert, bleibt aber in der Praxis weitgehend bedeutungslos. Die aktuelle Lage fasst der Slogan der FDP zur Bundestagswahl 2017 zusammen: «Digital first, Bedenken second».
Die Anti-Diskriminierungsstatuten der Menschenrechte, des EU-Rechts und des deutschen Grundgesetzes enthalten das Recht auf digital-freies Leben bereits implizit, es muss explizit in die Texte eingefügt werden. Es muss dieses Recht geben, auch wenn es nur wenige voll in Anspruch nehmen wollen. Dieser Minderheitenschutz als staatliche und überstaatliche Aufgabe ist in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu gewährleisten. Zu allen öffentlichen und privaten Einrichtungen der Daseinsvorsorge muss es einen internet-freien Zugang geben. «Geld ist geprägte Freiheit.» (Fjodor M. Dostojewskij). Mehr …

29.03.2023: Social-Credit-System: Ein Universum von Strafbarkeiten. Digitale Systeme zur Überwachung und Verhaltensbewertung von Bürgern – sogenannte Social-Credit-Systeme – könnten das zukünftige menschliche Zusammenleben von Grund auf verändern. Heute noch belangloses Alltagsverhalten kann zukünftig als politisch unerwünscht oder sogar strafbar erklärt werden. In einem Social-Credit-System folgt der teilweise oder komplette Ausschluss der Betroffenen vom gesellschaftlichen Leben. In der Corona-Krise wurden solche Maßnahmen in Deutschland ausprobiert. China ist dahingehend noch weiter. Rubikon-Chefredakteur Roland Rottenfußer thematisiert das dystopische Zukunftsmodell in seinem neuen Buch „Strategien der Macht“. Multipolar veröffentlicht Auszüge daraus. Mehr …

21.03.2023: Europäische Diktatur macht ohne große Debatte weiter: Digitale Identität wird uns aufgezwungen. Im Europäischen Parlament wird es keine gesonderte Debatte über den Plan zur Einführung einer europäischen digitalen Identität (eID) geben. Der Abgeordnete Rob Roos (JA21) hatte erfolglos eine Abstimmung beantragt. Das Unterhaus wollte diese App nicht, aber Staatssekretär Van Huffelen stimmte ihr in Brüssel trotzdem zu. Die App, die alle persönlichen Daten miteinander verknüpft, birgt große Risiken. Die digitale Identität: Das Unterhaus wollte sie nicht, aber Van Huffelen ignorierte sie. In Brüssel hat man dieser einfach zugestimmt. Und das Europäische Parlament drohte sogar, ohne Abstimmung zuzustimmen. Das werde ich nicht zulassen. Bald werde ich eine Abstimmung im Namen der @ECRGroup eine Abstimmung beantragen: Eine große Mehrheit des Europäischen Parlaments sieht keinen Grund für eine Debatte. Nur SGP, JA21, Christliche Union, FVD und PvdD unterstützten Roos‘ Antrag.
„Absurd, dass das Europäische Parlament nicht einmal über den EU-Plan für eine europäische DigiD debattieren will, sondern direkt mit den EU-Ländern verhandeln will. Ja, auch mit dem niederländischen Staatssekretär, der dafür den Widerstand des Unterhauses ignoriert“, twitterte der Europaabgeordnete Bert-Jan Ruissen (SGP). Er warnt davor, dass die Gefahr besteht, dass der europäische DigiD an vielen Stellen verlangt wird. Roos ist vehement gegen die digitale Identität. „Ich habe noch keine Ahnung, für welches Problem die digitale Identität eine Lösung wäre. Aber ich sehe sehr wohl, welche Probleme sie verursachen könnte.“ Mehr …

10.03.2023:  EU-Digitalisierungsziele: Deutschland reißt bald die nächste Frist. Bis Mitte Dezember müssen alle EU-Länder ehrgeizige Digitalisierungsziele erreichen. Spoiler: Deutschland hinkt mal wieder besonders weit hinterher. Ein wichtiges Etappenziel zur Digitalisierung der Verwaltung hat Deutschland neulich verfehlt: Laut Onlinezugangsgesetz (OZG) mussten die Behörden bis Ende Dezember rund 580 Onlinedienste bereitstellen – für Bauanträge, Elterngeld, Wohnsitzummeldung & Co. Doch zum Stichtag waren gerade einmal rund 100 Leistungen flächendeckend online. Bald läuft für die Behörden die nächste Frist ab, gesetzt von Brüssel statt Berlin: Bis zum 12. Dezember 2023 müssen sie die Single-Digital-Gateway-Verordnung (SDG) der EU umsetzen. Das im Oktober 2018 erlassene Gesetz ist außerhalb von Verwaltungskreisen bislang kaum bekannt, es verlangt aber ehrgeizige Digitalisierungsschritte. Und anders als beim OZG kann die Nichteinhaltung sanktioniert werden: Die EU-Kommission könnte ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten und am Ende auch Geldstrafen verhängen. Mehr …

09.03.2023: Lauterbachs "Turbo"-Plan für digitale Patientenakten. Berlin (dpa) - Eine elektronische Akte für Befunde und Laborwerte, Rezepte auf dem Handy statt auf Zetteln: Für Millionen Versicherte sollen rund um die Gesundheit schneller neue digitale Möglichkeiten kommen. Bundesminister Karl Lauterbach (SPD) stellte am Donnerstag Pläne für einen "Neustart" vor, um nach langem Gezerre mehr Tempo zu erreichen. Als künftiges Herzstück sollen E-Akten bis Ende 2024 für alle gesetzlich Versicherten zur Regel werden - es sei denn, man lehnt das aktiv ab. Möglich werden sollen auch mehr Datenauswertungen für die Forschung. Patientenvertreter und Gesundheitsbranche zeigten sich offen für mehr Schwung, viele Fragen sind aber noch zu klären. Lauterbach sagte in Berlin: "Deutschlands Gesundheitswesen hängt in der Digitalisierung um Jahrzehnte zurück. Das können wir nicht länger verantworten." (Anmerkung der Redaktion: tausende „Impfopfer“ aber schon…. ) Mehr …

26.02.2023: Traue keinem Datenschutzlabel. Wer eine App herunterlädt, sollte sehen können, welche Daten sie sammelt. Doch die Angaben sind teils irreführend und falsch, wie eine neue Studie von Mozilla zeigt.  Es ist ein bisschen wie die Nährwertkennzeichnung bei Lebensmitteln: Bevor man etwas kauft, erfährt man, was drin steckt. Im Fall der Datenschutzlabel in den App-Stores von Apple und Google sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher vor der Installation einer App wissen, welche Berechtigungen die App erfordert, also etwa Zugriff auf die Smartphone-Kamera oder das Mikrofon, und welche Daten sie sammelt und teilt, etwa E-Mail-Adressen oder den Standort per GPS. Dass die Theorie nicht immer mit der Praxis übereinstimmt, legt nun eine neue Studie der gemeinnützigen Mozilla Foundation nahe. Deren IT-Sicherheitsexpertinnen und Experten haben die 40 am häufigsten installierten Apps im Google Play Store daraufhin untersucht, ob das Datenschutzlabel im Store mit den Datenschutzerklärungen innerhalb der App übereinstimmt.
Das Ergebnis: In knapp 80 Prozent der untersuchten Apps, darunter Facebook, Twitter und das Videospiel Minecraft, fanden die Forschenden Unstimmigkeiten. Das könnte bedeuten, dass die Apps tatsächlich mehr Daten von Nutzern sammeln oder teilen, als aus den Angaben im Play Store ersichtlich ist. "Verbraucher, die ihre Privatsphäre schützen wollen und den Informationen auf dem Datensicherheitsformular von Google vertrauen, werden in die Irre geführt", heißt es im Bericht von Mozilla. Mehr …

24.02.2023:  Gematik: Datenschützer streiten über künftigen Schutz von Gesundheitsdaten. Kaum ist die neue Gesundheitskarte im Umlauf, ist sie wieder überholt. Die von Krankenkassen geplanten Sicherheitsvorkehrungen genügen nicht den EU-Vorgaben. Für die künftige Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen hat die Projektgesellschaft Gematik erste technische Spezifikationen veröffentlicht. Diese TI 2.0 bestimmt elektronische Identitäten, die von "sektoralen Identitätsprovidern" ausgegeben werden. Damit sind die gesetzlichen Krankenkassen gemeint, von denen laut Gematik die ersten bereits in diesem Jahr mit einer "GesundheitsID" starten wollen. Ab dem 1. Januar 2024 sind sie dann verpflichtet, ihren Versicherten eine solche, vorerst noch freiwillige digitale Kennung anzubieten. Ab 2026 soll sie die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ablösen.
Die von der Gematik veröffentlichten Spezifikationen für ein föderales Identitätsmanagement sollen es Versicherten ermöglichen, sich auch ohne eGK in der Arztpraxis auszuweisen oder auf ihre Patientenakte und elektronischen Rezepte zuzugreifen. Die Spezifikationen stützen sich auf die europäische eIDAS-Verordnung und den OpenID Connect Federation Standard. Jede Krankenkasse fungiert dabei als sektoraler Identity Provider (IDP), der die digitalen Identitäten – also die Gesundheits-ID – seiner Versicherten verwaltet. Mehr …

20.02.2023: Regierung zwingt Studenten für ein Energie-Almosen die digitale Identität auf. Um irgendwann – weit verspätet – in den Genuss der 200 Euro Energiekostenhilfe für Studenten zu kommen, müssen die Begünstigten erst durch so ziemlich jeden Reifen der Digitalisierung und digitalen Identifizierung springen. Das Verfahren ist grotesk überkompliziert für den kleinen Betrag. Der Weg ist das Ziel für die Regierung; der erzwungene Weg der Bürger in die digitale Identität. Studenten gehörten bereits zu den Hauptleidtragenden überzogener Pandemiemaßnahmen der Regierungen und Hochschulleitungen. Als dann die Energiepreise durch die Decke gingen, wurden erst einmal alle anderen mit Hilfen bedacht, bevor man zum Schluss kam, dass auch die Studentinnen und Studenten ein bisschen was bekommen müssen. Einmalig 200 Euro sollen es sein. Bekommen werden sie diese irgendwann, wenn der Winter längst zu Ende ist
Aber immerhin wird ihnen jetzt schon einmal gesagt, was sie vorbereiten können, um schnell durch das komplizierte Verfahren zu kommen, das man sich ausgedacht hat. (Das mit der versprochenen einfachen Gestaltung hat man sich offenbar zwischenzeitlich anders überlegt.)
Um das Verfahren in seiner Genialität zu würdigen, sei kurz erwähnt, welches Verfahren man abgewählt hat, weil viel zu einfach. Studenten entrichten jedes Halbjahr einen Semesterbeitrag, sonst werden sie ausgelistet. In aller Regel sind das mehr als 200 Euro. Man hätte also die 200 Euro mit dem Semesterbeitrag verrechnen können. Dafür hätte es genügt, wenn die Hochschulen und Universitäten den Beitrag entsprechend gesenkt und sich das Geld vom Staat geholt hätten. So, wie man es mit dem Dezember-Abschlag an die Energieversorger gemacht hat. Dann hätten die Studenten das Geld bereits und der Aufwand für alle Beteiligten wäre gering gewesen. Auch bei den Berufs- und Fachschülern hätte sich sicher ein Weg gefunden, eine vom Staat an die Schulen überwiesene Summe mit etwas zu verrechnen oder an die Schüler auszuzahlen.
Schub für die digitale Identität. Wie gesagt: das wäre zu einfach und brächte keinen Schub für die digitale Identität. Stattdessen werden die Studenten aufgefordert, sich jetzt in Vorbereitung auf den vielleicht demnächst möglichen Antrag eine „BundID“ mit Online-Ausweis einzurichten. Dazu braucht er oder sie ein ausreichend modernes Smartphone mit NFC-Fähigkeit. Zusätzlich muss es die AusweisApp nutzen können. Diese muss man sich herunterladen. Wenn man einen Ausweis von vor 2018 hat und der Aktivierung der eID-Funktion widersprochen hatte, muss man diesen Widerspruch jetzt rückgängig machen. Mehr …

14.02.2023: „Digitale Identität ist die Verbindung zu einem interoperablen Metaversum“: WEF. Der digitale ID-Rahmen hinter den Impfpässen wandelt sich zu Metaversen Pässen. Laut den Globalisten des Weltwirtschaftsforums (WEF) entwickelt sich die digitale Identität zu Ihrem Pass für das Metaverse. Das im letzten Monat veröffentlichte WEF- und Accenture-Briefing-Papier „Interoperability in the Metaverse“ hebt hervor, dass die digitale Identität eine Schlüsselkomponente im kommenden Metaverse sein wird. „Die digitale Identität ist die Verbindung zu einem interoperablen Metaverse“, heißt es in dem Bericht, und weiter: „Sie ermöglicht Verantwortlichkeit und die Fähigkeit, Welten mit minimalen Reibungen zu durchqueren.“ Eine digitale Identität speichert Ihre Anmeldedaten und zeichnet Ihr Verhalten auf, einschließlich dessen, was Sie in den sozialen Medien teilen, die von Ihnen besuchten Websites, Ihre Kreditwürdigkeit, Ihren Gesundheitszustand und die Geolokalisierung Ihres Smartphones, neben vielen anderen Datenpunkten. „Diese digitale Identität bestimmt, auf welche Produkte, Dienstleistungen und Informationen wir zugreifen können – oder umgekehrt, was uns verschlossen bleibt“. Mehr …

09.02.2023:  Elektronische Identität: Europaparlament will lebenslange Personenkennziffer stoppen. Das Europaparlament hat zahlreiche Änderungswünsche an der europaweiten digitalen Identität. Der Code des Systems soll offengelegt werden. Nach dem Willen des Europaparlaments soll die geplante digitale Brieftasche in der EU deutlich bürgerfreundlicher werden. Der federführende Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) beschloss am 9. Februar 2023 ein Verhandlungsmandat, das zahlreiche Änderungen am Entwurf der EU-Kommission vorsieht. Die Nutzung der digitalen Identität soll demnach freiwillig sein. Zudem sollen Verweigerer keine Nachteile erhalten.
Die EU-Kommission hat den Rechtsrahmen für den digitalen Identitätsnachweis im Juni 2021 vorgeschlagen. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich im Dezember 2022 auf ihre Verhandlungsposition verständigt. Mit dem Votum des Ausschusses, das noch formal vom Plenum bestätigt werden muss, können nun die sogenannten Trilogverhandlungen starten. Diese könnten sich als schwierig erweisen, da das Parlament im Gegensatz zu den Mitgliedstaaten durchaus substanzielle Änderungen vorschlägt. So soll laut Artikel 6a der Quellcode für die digitale Brieftasche unter einer Open-Source-Lizenz bereitgestellt und für Überprüfungen veröffentlicht werden. Über ein Dashboard sollen die Nutzer in der Lage sein, sämtliche Transaktionen über die Identität verfolgen zu können. Diese Übersichtsseite soll zudem eine Liste aller vertrauenswürdigen Parteien enthalten, mit denen der Nutzer eine Verbindung aufgebaut hat. Falls möglich, sollen auch die geteilten Daten aufgeführt werden. Mehr …

01.02.2023: Health Canada macht den Anfang und will den COVID-Impfpass mit der digitalen ID verbinden. Health Canada sucht einen Auftragnehmer, der sein COVID-19-Impfpass-System weiterentwickelt und es um andere Gesundheitsdaten wie Ausnahme- und Genesungsbescheinigungen erweitert, heißt es in einer Ausschreibung. „Als Reaktion auf den COVID-19-Ausbruch wurden weltweit Anstrengungen unternommen, um Impfstoffe und Therapeutika voranzutreiben und digitale Lösungen für das öffentliche Gesundheitswesen zu entwickeln“, heißt es in der von Public Services and Procurement Canada (PSPC) herausgegebenen Arbeitsbeschreibung für das Projekt. „Kanadas Fähigkeit, COVID-19 zu besiegen, hängt in hohem Maße von der Zusammenstellung von Impfdaten ab, die während der gesamten Pandemie wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern.“
Die Ausschreibung für einen Auftragnehmer zum Aufbau einer „Digital Health Tech Platform“ wurde Ende November auf der Website CanadaBuys veröffentlicht und die Angebotsfrist endete am 3. Januar.
Bei einem früheren Auftrag ähnlicher Art hatte Deloitte Inc. den Zuschlag für einen Vertrag im Wert von 59 Mio. USD für den Zeitraum von Januar 2021 bis Januar 2023 erhalten. Aus den vom PSPC zur Verfügung gestellten Ausschreibungsdetails geht hervor, dass der frühere Vertrag die Entwicklung der National Vaccine Management Information Platform (NVMIP) betraf, zu der auch der kanadische COVID-19-Impfnachweis gehörte. Mehr …

27.01.2023: Möchten Sie Ihre DNA in Ihrem digitalen Ausweis gespeichert haben? DNA-Codierung in Ihrem digitalen Ausweis – bald auch bei Ihnen zu Hause? Wenn es Ihnen nicht gefällt, kann das Militär die DNA in Ihren digitalen Ausweis einspeisen, unter Ihrer Haut. Die DNA ist der intimste Teil der Identität unseres Lebens. Ist diese Vorstellung weit hergeholt? Nicht so weit. Wenn sich die WHO mit dem „Pandemie-Vertrag“ durchsetzt, der die gesundheitliche Souveränität aller Länder dieses Planeten außer Kraft setzt, könnten Sie bald gezwungen sein, Ihre intimste Identität, Ihre DNA, auf Ihren digitalen Ausweis „einbrennen“ zu lassen. Stellen Sie sich das vor! Die Freude von Klaus Schwab (Weltwirtschaftsforum)! Ein Schritt näher zur absoluten und totalen Kontrolle.
Aber keine Panik. Weder der Pandemievertrag noch die digitale ID sind „weltweit anerkannt“. Es ist bisher nur Gerede. Panikmache. Und wissen Sie, ängstliche Menschen fügen sich viel leichter tyrannischen Regeln als selbstbewusste Männer und Frauen – die wissen, wer sie sind, und die selbstbewusst sind, trotz des 24/7 „Sozialtechniken für die breite Masse“. Das ist der Name des Spiels. Und wir können uns dagegen wehren. Wir sind viele, sie sind wenige. Aber notwendig ist, dass wir aus unserem bequemen Schlummer aufwachen, der Realität in die Augen sehen und NEIN sagen, gemeinsam und solidarisch. Mehr …

20.01.2023: Nutze den Schlüsselmoment, stoppe JETZT den digitalen Impfpass. Mit den Worten „Wir wissen alle, dass wir in schwierigen und beunruhigenden Zeiten leben“, beginnt der Film „Der Schlüsselmoment“. Die geplante weltweite Einführung von digitalen Impfpässen habe nichts mit unserer Gesundheit zu tun. Digitale Impfpässe seien ein Trojanisches Pferd, welches dazu benutzt wird, eine völlig neue Art von kontrollierter und überwachter Gesellschaft zu schaffen, in der die Freiheit, die wir heute genießen, nur noch eine ferne Erinnerung sein wird. Video und mehr …

13.01.2023: Die Digitalisierung der Menschheit zeigt, warum die globalistische Agenda böse ist. In den vergangenen Wochen habe ich beobachtet, dass der Öffentlichkeit ein interessanter narrativer Trugschluss verkauft wird, wenn es um die Pläne der Globalisten geht. Die Mainstream-Medien und andere suggerieren jetzt ganz offen, dass es eigentlich in Ordnung ist, gegen bestimmte Aspekte von Gruppen wie dem Weltwirtschaftsforum zu sein. Sie geben einem die Erlaubnis, besorgt zu sein, man solle es nur nicht wagen, es als Verschwörung zu bezeichnen. Diese Propaganda ist eine Abweichung von den erbärmlichen Leugnungen, die wir in der Freiheitsbewegung seit mehr als zehn Jahren zu hören gewohnt sind. Wir wurden alle mit der üblichen kognitiven Dissonanz konfrontiert – den Behauptungen, dass globalistische Gruppen „nur herumsitzen und über langweilige Wirtschaftsthemen reden“ und dass nichts, was sie tun, eine Auswirkung auf die Weltpolitik oder Ihr tägliches Leben hat. In einigen Fällen wurde uns sogar gesagt, dass diese Gruppen von Eliten „nicht existieren“.
Jetzt räumen die Medien ein, dass die Globalisten vielleicht doch mehr als nur ein wenig Einfluss auf Regierungen, Sozialpolitik und wirtschaftliche Ergebnisse haben. Was dem Mainstream jedoch nicht gefällt, ist die Behauptung, dass die Globalisten ruchlose oder autoritäre Absichten haben. Das ist doch nur verrücktes Alufolienhutgerede, oder? Der Grund für die Verschiebung des Narrativs ist offensichtlich. Mehr als genug Menschen haben während der Pandemieabwehr die wahre Agenda der Globalisten in Aktion erlebt und sehen nun die Verschwörung als das, was sie ist. Die Globalisten wiederum scheinen schockiert gewesen zu sein, als sie feststellten, dass sich viele Millionen Menschen gegen die Mandate wehrten und die Verweigerung der Einhaltung der Mandate weitaus größer war, als sie erwartet hatten. Sie versuchen immer noch, ihre Art von Angst zu verbreiten, aber die Katze ist jetzt aus dem Sack. Mehr …

Gavin Newsom kündigt digitale IDs für Kalifornien an - noch für dieses Jahr. Bei der Ankündigung des Haushaltsentwurfs 2023/2024 sagte der kalifornische Ministerpräsident Gavin Newsom, dass der Staat „in wenigen Monaten“ einen digitalen Personalausweis einführen und dass der Staat „es so machen wird, wie kein anderer Staat es gemacht hat“. Kalifornien hat bereits an einer digitalen ID gearbeitet, und das kalifornische Straßenverkehrsamt erhielt die Erlaubnis, eine digitale ID im Jahr 2021 zu testen. „In wenigen Monaten werden wir endlich diese digitalen Brieftaschen haben, mit denen man seinen Führerschein in einer digitalen Brieftasche erhalten kann. Und wir werden es so machen, wie kein anderer Staat es getan hat. Es gibt nur ein paar, die das getan haben. Aber es gibt Probleme. Wir denken, dass unsere Lösung die nächste Stufe sein wird. Wir sind sehr gespannt darauf, wie das DMV aussehen wird“, sagte Newsom.
Über die Pläne Kaliforniens für einen digitalen Personalausweis ist noch nicht viel bekannt. Es gibt jedoch viele Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der bürgerlichen Freiheiten im Kontext der Einführung digitaler IDs für den Zugang zu Dienstleistungen. Es ist auch unklar, ob die digitale ID des Staates über Apple oder Google Wallet verfügbar sein wird, das mit einer neuen Funktion aktualisiert wurde, die die Speicherung digitaler IDs ermöglicht. Die großen Tech-Giganten setzen sich sehr dafür ein. Bislang sind die digitalen Ausweise nur in Maryland, Arizona und Colorado über Apples Wallet-App verfügbar. Kalifornien könnte sich für diesen Ansatz entscheiden, aber Newsoms Äußerungen deuten darauf hin, dass der Staat die digitalen Ausweise wahrscheinlich über eine staatlich betriebene App anbieten wird, wie Florida und Louisiana. Mehr …

06.01.2023: Die Kontrollinstanz schreitet voran. 2023: Das Jahr der digitalen ID-Brieftasche in Europa. Dank des «EU Digital Identity Wallet» können Bürger bald wichtige Identitätsnachweise auf ihrem Handy speichern wie Personalausweis, Gesundheitsdaten oder Kreditkarten. Die digitale Kontrolle in der EU schreitet voran. Das Gros der Bevölkerung konnte mithilfe der «Pandemie» bereits zum digitalen Impfausweis genötigt werden, obwohl Pharmaunternehmen wie auch EU-Kommission Kenntnis davon hatten, dass die «Impfungen» die Übertragung des Virus nicht verhindern. Darüber hinaus wollen Ursula von der Leyen und ihre Mitstreiter den Bürgern nun eine persönliche digitale Identität schmackhaft machen.Die neue «EU Digital Identity Wallet» («eIDAS: electronic IDentification, Authentication and trust Services») soll – wenn alles nach Plan läuft – 2024 gesetzlich verankert werden und dafür sorgen, dass EU-Bürger wichtige digitale Identitätsnachweise auf ihrem Mobiltelefon speichern können, darunter ihren Personalausweis, Führerschein, Gesundheitsdaten, Reisedokumente, Kreditkarten und vieles mehr. So könne man die eigene Identität innerhalb von Sekunden mit einer App nachweisen, die überall in der EU funktioniere und anerkannt sei.
Die viel diskutierte Einführung einer einheitlichen europäischen ID-Brieftasche, in der alle modernen digitalen Ausweise gespeichert werden, verspreche «eine der grössten Entwicklungen des Jahres 2023» zu werden. Alle Menschen in der EU könnten diese persönliche digitale Brieftasche für öffentliche oder private Dienstleistungen verwenden, online und offline. Die Mitgliedstaaten seien verpflichtet, diese Brieftasche verfügbar und zugänglich zu machen, um den Zugang zu Dienstleistungen zu erleichtern und die Kommunikation zwischen Kunden, Unternehmen und dem öffentlichen Sektor zu verbessern. Schon im September 2020, als der Virusalarm noch auf Hochtouren lief, hatte Kommissionspräsidentin von der Leyen diesbezüglich erklärt: «Jedes Mal, wenn eine Website uns auffordert, eine neue digitale Identität zu erstellen oder uns bequem über eine große Plattform anzumelden, haben wir in Wirklichkeit keine Ahnung, was mit unseren Daten geschieht. Aus diesem Grund wird die Kommission demnächst eine sichere europäische digitale Identität vorschlagen. Eine, der wir vertrauen und die die Bürgerinnen und Bürger überall in Europa für alles nutzen können: vom Steuern zahlen bis hin zum Fahrrad mieten; eine Technologie, bei der wir selbst kontrollieren können, welche Daten wie verwendet werden.» Mehr …

26.12.2022: Digitale Geräte sind «nichts anderes als Kokain». Laut einem Bericht des italienischen Senats lässt deren Nutzung die neuen Generationen verdummen. Ein Bericht aus Italien über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Schüler, der am 9. Juni 2021 veröffentlicht wurde, findet erst jetzt seinen Weg in die öffentliche Debatte. Wie Byoblu mitteilt, hat Bildungsminister Giuseppe Valditara den Bericht dem neuen Runderlass beigefügt, der «neue Hinweise zur Verwendung von Mobiltelefonen und ähnlichen elektronischen Geräten im Unterricht» enthält. Der Bericht wurde vom Senatsausschuss VII zwischen dem 9. April 2019 und dem 9. Juni 2021 unter Mitwirkung von Neurologen, Psychiatern, Psychologen, Pädagogen, Graphologen und Angehörigen der Polizei erstellt. Die Schlussfolgerungen, zu denen sie kommen, sind beunruhigend. Die lange Nutzung digitaler Geräte durch Schüler führt zu: «…körperlichen Schäden: Kurzsichtigkeit, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Diabetes. Hinzu kommen die psychischen Schäden: Sucht, Entfremdung, Depression, Reizbarkeit, Aggression, Schlaflosigkeit, Unzufriedenheit, verminderte Empathie. Am besorgniserregendsten ist jedoch der fortschreitende Verlust wesentlicher geistiger Fähigkeiten, der Fähigkeiten, die seit Jahrtausenden das darstellen, was wir zusammenfassend als Intelligenz bezeichnen: Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnis, kritischer Geist, Anpassungsfähigkeit, dialektische Fähigkeit.»
Das Dokument umfasst eine Reihe erschreckender Beobachtungen und Daten aus verschiedenen Ländern der Welt, wie beispielsweise die Feststellung, dass: «…seit 2001 – dem Jahr, in dem die Videospielkonsolen in den Kinderzimmern Einzug hielten – und mit einer beeindruckenden Beschleunigung seit 2007 – dem Jahr, in dem die Smartphones ihr Debüt feierten – Depressionen und Selbstmorde unter den Jüngsten nie dagewesene Raten erreicht haben.» Die Auswirkungen des massiven Konsums seien: «Nichts anderes als Kokain. Identische chemische, neurologische, biologische und psychologische Implikationen», fügen die Autoren des Berichts hinzu. Mehr …

19.12.2022: Biometrische Großprojekte für Flughäfen und digitale Identität der Regierung schreiten voran. Die australische mobile App myGov gibt den Bürgern die Kontrolle über ihre digitale Identität und den Zugang zu öffentlichen und privaten Dienstleistungen. Die App ermöglicht die Anmeldung mit biometrischen Merkmalen, enthält eine digitale Geldbörse und ermöglicht den Zugang zu zunächst 15 staatlichen Diensten. Der EU-Rat hat sich auf einen Entwurf des KI-Gesetzes geeinigt, der ein Verbot von Social Scoring, Grundrechtserwägungen für die Einstufung von Anwendungen als risikoreich und genauere Definitionen von „öffentlichen Räumen“ und „biometrischen Fernidentifizierungssystemen“ enthält. Mehrere zivilgesellschaftliche Gruppen und einige EU-Gesetzgeber haben sofort Kritik geäußert. Der Rat hat sich auch auf einen gemeinsamen Standpunkt zum rechtlichen Rahmen für eine kontinentale digitale ID geeinigt. Vorgeschlagene Änderungen an eIDAS würden technische Standards für digitale Geldbörsen für EU-IDs festlegen, die Bescheinigung von Attributen ansprechen, die Beziehungen zu anderen Gesetzen definieren und den Ländern bis 2025 oder später Zeit geben, das gesamte System zum Laufen zu bringen. Fast zeitgleich wurde bekannt gegeben, dass Scytáles zusammen mit dem Partner Netcompany-Intrasoft den Auftrag zum Bau der Europäischen Digitalen Identitätsbörse erhalten hat, die diese ID bereitstellen wird. Ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Ukraine sieht die Zusammenarbeit der beiden Länder in den Bereichen digitale Identität, neue Technologien und Cybersicherheit vor. Die Ukraine erhält Zugang zu Finanzdienstleistungen, und der Weg zur globalen Übertragbarkeit digitaler Identitäten durch Abkommen über die gegenseitige Anerkennung wird ein wenig klarer. Mehr …

18.12.2022: Ein Leben auf der Basis einer digitalen Identität. Durch Gesichtserkennung, Überwachungskameras und digitale Identität könnten wir uns bald in einem digitalen Gefängnis wiederfinden, warnt der Arzt Dr. Joseph Mercola. Gruselig ist die Vorstellung, in einem digitalen Gefängnis zu leben. Vor 20 Jahren hätten Science-Fiction-Drehbuchautoren diese Ideen wohl als Stoff für einen Thriller genommen. Es scheint ganz so, als wäre ein Leben ohne digitale Identität kaum noch möglich, denn diese «Identität» wird künftig erforderlich sein für soziale Dienste, Reisen und Restaurantbesuche wie auch fürs Einkaufen und Finanzdienstleistungen. Darüber berichtet der Arzt Dr. Joseph Mercola im Medienportal The Defender. Im folgenden Video spricht Maria Zeee von ZeeeMedia mit dem Informatiker Aman Jabbi über den geplanten internationalen Impfpass, die digitale Identität, das im Westen entstehende Sozialkreditsystem und das digitale Zentralbankgeld (CBDC). Mercola zufolge zielen diese Elemente darauf, die Weltbevölkerung zu kontrollieren. Wie Zeee anmerkt, wird dieses digitale Gefängnis, das bereits grösstenteils gebaut ist, die endgültige Abriegelung aller Menschen bedeuten. Video und mehr …

14.12.2022: Digitale ID und unsere Besessenheit von „Identität“. „Ich bin keine Nummer. Ich bin ein freier Mensch.“ - #6, „The Prisoner“. In der Fernsehserie „The Prisoner“ aus den 1960er-Jahren ist Patrick McGoohan ein namenloser britischer Geheimdienstagent, der aus nie geklärten Gründen seinen Dienst quittiert, betäubt wird und an einem trügerisch schönen Ort namens „The Village“ aufwacht. Zu seiner Identifizierung wird ihm die Nummer Sechs zugeteilt. In der ersten Episode trifft er sich mit Nummer Zwei, die ihm sagt: „Die Informationen in deinem Kopf sind unbezahlbar. Ich weiß nicht, ob dir klar ist, wie wertvoll du bist.“ Bei diesem ersten Treffen findet Nummer Sechs heraus, dass „sie“ ihn sein ganzes Leben lang überwacht haben. Nummer Zwei sagt ihm: „Es gibt nicht viel, was wir nicht über Sie wissen, aber man möchte gerne alles wissen.“
Wir verlieren unsere Individualität, während uns gleichzeitig gesagt wird, dass wir aufgrund der Informationen, die wir in uns tragen, wichtig sind. Was bedeutet das für das Selbstverständnis eines Menschen? Es scheint, je mehr wir über uns „wissen“, desto weniger real werden wir. Vielleicht hatten die Eingeborenen recht, als sie sich weigerten, sich fotografieren zu lassen, weil sie glaubten, dass die Kameras ihre Seelen stehlen würden. Werden wir jedes Mal, wenn wir mehr von uns selbst in technologische Geräte einbringen, weniger zu einer Person hier draußen in der „echten“ Welt? Was ist real? Wissen wir das überhaupt noch? Früher sagte man: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Aber Bilder können jetzt die Fantasie real und die Realität falsch werden lassen. Die Identifizierung hat sich im Laufe der Jahrtausende von physischen Symbolen und Hautmarkierungen oder Tätowierungen über das geschriebene Wort bis hin zur biometrischen Überprüfung entwickelt. Man könnte sagen, dass die Menschen schon immer von Statistiken oder der Datenerfassung besessen waren. Das Wort „Statistik“ stammt aus dem 18. Jahrhundert und bedeutet so viel wie „Analyse von Daten über den Staat“. Für Regierungen ist das Sammeln von Daten von besonderem Wert. Mehr …

09.12.2022:  Digitalgipfel: Habeck schwärmt vom Bezahlen mit Iris-Scan. Mit aller Macht will die Bundesregierung erreichen, dass mehr Daten bereitgestellt und genutzt werden. Die Beispiele könnten teils auch von Orwell stammen. "Eine Datenkultur, an der alle mitwirken", hat Volker Wissing (FDP), Bundesminister für Digitales und Verkehr, auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Berlin gefordert. "Wir wollen, dass deutlich mehr Daten bereitgestellt und auch genutzt werden", betonte der Minister nicht nur unter Verweis auf den Mobilitätssektor. Dafür seien "Mut und Offenheit" erforderlich. Das Motto der zweitägigen Veranstaltung, die als IT-Gipfel startete und zum 16. Mal stattfindet, lautet daher: "Daten – Gemeinsam digitale Werte schöpfen".
Generell müsse Deutschland bei der Digitalisierung besser werden und auch bei datengetriebenen Geschäftsmodellen in die Umsetzung kommen, ist die zweite Parole, die vor Ort kaum ein Redner vermeidet. Robert Habeck (Grüne), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, ließ sich da als Co-Gastgeber neben Wissing mal wieder von seinen Auslandsreisen inspirieren. Dabei schwärmte er aber von Beispielen mit potenziellem "Big Brother"-Charakter.
In einem von ihm besuchten Flüchtlingslager in Jordanien hätten die Migranten Geld bekommen, was zu Missbrauch und einem florierenden Schwarzmarkt geführt habe, berichtete Habeck. Die Lösung sei gewesen: "Die Leute bezahlen mit einem Iris-Scan." Über das Auslesen des biometrischen Merkmals, das prinzipiell als höchst sensibel und besonders schutzwürdig gilt, werde einfach abgebucht, "was sie sich genommen haben".
Nicht entgangen sind Habeck auch Tests mit Supermärkten in westlichen Ländern, wo "beim Reingehen eine Face-ID-Scannung" erfolge. Der Kunde nehme dann Produkte aus Regalen, wobei alles gemessen und aufgezeichnet werde. Der Computer rechne die Summe aus und bestelle gleich nach. Der Minister freute sich: "Das ist keine abgefahrene Spökenkiekerei." Viele aktuellen gesellschaftlichen Probleme und Krisen inklusive Klimawandel und Pandemien könnten und müssten digital beantwortet werden, hob der Grünen-Politiker hervor.
Auf sozialen Netzwerken sei es ein Geschäftsmodell geworden, Follower zu haben. Partnerschaftsbörsen hätten den Charakter des Liebens und Verliebens ökonomisiert. Die Bundesregierung mache sich dagegen für den Erhalt des Modells der sozialen Marktwirtschaft stark, versicherte der Minister. Daten sollten so auch "der Gesellschaft, der Bevölkerung, dem Land dienen". Gefragt sei eine besondere Form von Normierung, Teilen und Nutzung des Wertschöpfungsstoffes etwa über kollaborative Plattformen wie Gaia-X und darauf aufbauenden Projekten wie Catena-X. Das "Recht auf Datensouveränität" müsse gewahrt bleiben.
Vom Schutz der Privatsphäre war keine Rede. Wissing stelle nur das Prinzip "Security by Design und by Default" in den Vordergrund, also das Ausliefern und Anbieten von Produkten und Diensten mit Einstellungen für IT-Sicherheit "ab Werk".
So blieb es Klaus Meyer-Cabri, Leiter Digitalpolitik im Bundesjustizministerium, überlassen, auf einer Konferenz der Stiftung Datenschutz am Mittwoch darauf hinzuweisen, dass auch bei dem angestrebten Kulturwandel die informationelle Selbstbestimmung "kein Grundrecht zweiter Klasse" werden dürfe und praxistaugliche Anonymisierungsmodelle unabdingbar seien.
Digitalstrategie doch noch nicht fertig. Patzer beim Timing: Eigentlich wollte die Bundesregierung auf dem Gipfel ihre neue Datenstrategie vorstellen, die den Vorläufer aus schwarz-roten Zeiten ablösen soll. Doch das Papier ist noch nicht fertig, sodass das ebenfalls noch nicht ganz gare Dateninstitut in den Fokus rückte. Die Strategie werde derzeit noch im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gemeinsam mit den Ressorts für Wirtschaft und Inneres erarbeitet, teilte Wissing mit. Sie soll auf das Ziel der Exekutive einzahlen, "eine attraktive, sichere und agile Datenwirtschaft zu gestalten". Damit werde nicht zuletzt die Basis geschaffen für "innovative Anwendungen der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz" (KI).
Hier investiert das BMDV in ein neues Qualitäts- und Innovationszentrum, in dem die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Lösungen etwa fürs autonome Fahren oder einen besser vernetzten ÖPNV unterstützt und konkrete Anwendungen in einem Labor erprobt werden. Ein eigenes KI-Prüflabel soll das Vertrauen in solche Dienste und Systeme stärken. Aufgabe des mit 30 Millionen Euro geförderten Zentrums ist es auch, über standardisierte Schnittstellen und vernetzter Datenräumen den Austausch zu erleichtern. Projektkoordinator ist die Akademie der Technikwissenschaften (Acatech). Der erste von zwei Standorten soll 2023 in Berlin entstehen.
Ferner will das BMDV die Bereitstellung von Mobilitätsdaten signifikant steigern und dazu eine vertrauenswürdige Dateninfrastruktur aufbauen. Mit einer Mobilithek werde ein nationaler Zugangspunkt zu öffentlich verfügbaren Mobilitätsinformationen wie Fahrplandaten oder Angaben zur Verkehrslage in Echtzeit geschaffen, heißt es dazu aus dem Ressort. Der Mobility Data Space für das freiwillige Teilen und Handeln von Daten sei bereits am Start. Durch die Verknüpfung beider Plattformen entstehe ein gemeinsames Datenökosystem, mit dem Mobilitätsangebote verbessert werden könnten. Daten müssten frei zugänglich sein und verpflichtend zur Verfügung gestellt werden, wenn öffentliche Gelder reinfließen, skizzierte Wiebke Zimmer von der Denkfabrik Agora Verkehrswende Nachbesserungsbedarf. Entscheidend seien "klare Schnittstellen, kein Plattformdschungel". Moderne Fahrzeuge seien in der Lage, ihr Umfeld permanent zu scannen, verdeutlichte Sabine Scheunert, Digitalexpertin von Mercedes-Benz. Der Autobauer aggregiere die Daten und nutze sie "immer anonymisiert".
Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gebe es eine "recht komplexe Regulierung". Die Politik sollte ausloten, ob derart enge Vorgaben in jedem Fall "noch notwendig sind".Der Gipfel solle "projektbezogener, internationaler und schlanker" werden, schrieb die Regierung vorab in ihrer Antwort auf eine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu der Veranstaltung. Sie gehe von Kosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro aus, die jeweils zur Hälfte aus dem Haushalt des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des BMDV getragen werden.
Chaos Computer Club zum Digitalgipfel nicht eingeladen. Aus der Zivilgesellschaft seien etwa der netzpolitische Verein Load, die Stiftung digitale Chancen, die Research Data Alliance und die Open Knowledge Foundation (OKF) geladen gewesen. Das digitalpolitische Bündnis F5, dem Reporter ohne Grenzen, AlgorithmWatch, die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die OKF und Wikimedia Deutschland angehören, beklagt indes auch in Zeiten der Ampel-Koalition "eine mangelnde Einbindung der Zivilgesellschaft". Bei dem Gipfel handle es sich um ein "staatlich organisiertes Lobbyfest" mit Schwerpunkt auf der Wirtschaft. Dabei sei die Zukunft der Digitalpolitik zu wichtig, "um sie nur aus gewinnorientierter Unternehmenssicht zu diskutieren". Der Chaos Computer Club (CCC) monierte, wieder einmal keine Einladung erhalten zu haben. IT-Sicherheit werde im Gipfelprogramm auch gar nicht berücksichtigt. Mehr …

03.12.2022: Digital und kompliziert. Überforderte Kunden stehen mit QR-Rechnung am Postschalter. Eigentlich soll die Digitalisierung ja alles einfacher machen. Im Falle der QR-Rechnungen funktioniert dies allerdings nur zum Teil. Ein Großteil der Kunden hat die Neuerung problemlos angenommen. Blick zeigt aber die Stolperfallen beim neuen Einzahlungsschein. Seit dem 1. Oktober kann man in der Schweiz Einzahlungen nur noch mit QR-Rechnungen tätigen. Vor allem ältere Menschen standen der Umstellung auf die neuartige QR-Rechnung am 1. Oktober skeptisch gegenüber. Wie sich nun zeigt, nicht ganz zu Unrecht. Während Digital Natives, Banken und Menschen, die ihre Finanzen digital verwalten, von der Vereinfachung profitieren, wird es für ältere und weniger technikaffine Leute komplizierter. Zwar kann man mit den QR-Einzahlungsscheinen immer noch am Schalter einzahlen, aber dies ist mit einem Mehraufwand oder gar mit Mehrkosten verbunden.
Grundsätzlich zieht die Post eine sehr positive Bilanz. «Wir winden unseren Kundinnen und Kunden ein Kränzchen. Die große Mehrheit hat noch rechtzeitig mit den alten Einzahlungsscheinen einbezahlt. Oder kam mit den neuen QR-Rechnungen. Sie gehen schon routiniert damit um», sagt eine Sprecherin zu Blick.
Einzelne fragende Gesichter gibt es aber dennoch in den Filialen. Wie die Post gegenüber Blick sagt, kommen vereinzelt Menschen mit QR-Rechnungen auf ihrem Smartphone in die Filiale und wollen diese begleichen. Doch das ist so nicht möglich. Will man eine QR-Rechnung am Postschalter bezahlen, muss diese in gedruckter Form vorliegen. Die Post empfiehlt den Kunden, elektronische QR-Rechnungen auch direkt online zu bezahlen. Ansonsten muss man beim Rechnungssteller eine Rechnung in Papierform verlangen (oft gegen Aufpreis!) oder sie ausdrucken und mitbringen. Mehr …

25.10.2021: Jeder Achte fürchtet wegen Digitalisierung um eigenen Job. Einer Jobstudie zufolge haben zwölf Prozent der Befragten Sorge, dass dass ihr Arbeitsplatz infolge neuer technologischer Entwicklungen künftig in Gefahr geraten könnte. Etwa jeder achte Arbeitnehmer in Deutschland fürchtet einer neuen Erhebung zufolge wegen der anhaltenden Digitalisierung in der Arbeitswelt um den eigenen Job. Zwölf Prozent der Befragten äußerten in einer Jobstudie des Beratungsunternehmens EY Sorgen, dass ihr Arbeitsplatz infolge neuer technologischer Entwicklungen künftig in Gefahr geraten könnte. 88 Prozent der Befragten führten in dieser Hinsicht dagegen keine Bedenken an. Die Studie lag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart am Montag vor. Mehr …

11.10.2022: US-Regierung treibt transhumanistisches Projekt voran: digitalisiertes Gehirn. Digitalisierung ist Teil des Great Resets. Die totale Kontrolle über das Leben ist im Gange: Die US-Regierung fährt die transhumanistische Schiene der Totaldigitalisierung. Das derzeitige Projekt: »Digitalisierung« des Gehirns. Das NIH beschleunigt die Arbeiten zur »Kartierung« des menschlichen Gehirns mit erklärten therapeutischen Zielen. Ihre Projekte öffnen jedoch die Tür zu einer transhumanistischen Revolution, wie LifeSiteNews berichtet. Die US-Regierung öffnet damit die Tür zum vom Weltwirtschaftsforum geförderten Transhumanismus, der Teil des Großen Umbruchs ist. Das National Institutes of Health (NIH) hat kürzlich »BRAIN 2.0« (Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnology) ins Leben gerufen und 600 Millionen Dollar an neuen Mitteln bereitgestellt, um ein 2014 unter der Obama-Regierung gestartetes Programm zu beschleunigen und zu erweitern. Die Initiative zielt darauf ab, unsere 86 Milliarden Neuronen zu kartieren und zu verstehen, »wie sie sich unterscheiden« und wie sie organisiert sind. Mehr …

12.08.2022: Die dunkle Seite der digitalen Revolution. Die Menschen lieben die digitale Revolution. Sie ermöglicht es ihnen, von zu Hause aus zu arbeiten und stressige Pendelfahrten und Büroarbeit zu vermeiden. Die Jugend liebt ihre Handys, die sie mit der Welt verbinden. Für Schriftsteller bietet das Internet derzeit ein weitaus größeres Publikum, als es ein Kolumnist in einem Verlagshaus erreichen könnte. Doch während wir seine Vorteile genießen und uns daran erfreuen, wird unser Leben langsam von der Tyrannei der digitalen Revolution beherrscht. Wenn Sie ein Geschlechtspronomen verwenden oder eine offizielle Darstellung anzweifeln, werden Sie von den sozialen Medien ausgeschlossen. Dieselben Unternehmen, die laut Bundesgesetz verpflichtet sind, uns jährliche Erklärungen über den Schutz unserer Privatsphäre zu schicken, verfolgen auch unsere Internetnutzung, um Marketingprofile von uns zu erstellen. Das FBI, die CIA und die NSA verfolgen unsere Nutzung des Internets, um mögliche Terroristen, Schulschützen, Drogenhändler und ausländische Agenten zu identifizieren. In einigen Städten gibt es jetzt Kameras zur Gesichtserkennung auf den Straßen. Es werden DNA-Datenbanken aufgebaut. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. In China hat die digitale Revolution ein soziales Kreditsystem möglich gemacht. Die Menschen werden daraufhin überwacht, was sie sagen, was sie im Internet lesen, wie sie sich verhalten und wohin sie gehen. Das daraus resultierende Profil bestimmt die Rechte oder Privilegien der Person. Jemandem, der mit den falschen Leuten abhängt, die Regierung kritisiert, sich daneben benimmt, zu schnell fährt, zu viel trinkt, schlecht in der Schule oder bei der Arbeit ist, kann der Führerschein, der Reisepass oder die Zulassung zur Universität verweigert werden, oder der Zugang zu einem Bankkonto könnte eingeschränkt oder gesperrt werden.
Digitales Geld ist die ultimative Macht der Tyrannei. In einem System, in dem es nur digitales Geld der Regierung gibt, gibt es keine Möglichkeit, einen Drogendealer, eine Prostituierte oder Löhne außerhalb des digitalen Systems zu bezahlen. Es gibt keine Bargeldform des digitalen Geldes, die man in die Tasche stecken und für anonyme Zahlungen verwenden kann. Befürworter des digitalen Geldes machen viel Gedöns um seine Fähigkeit, Kriminalität und Steuervermeidung zu unterbinden. Mit digitalem Geld kann das Bankguthaben eines Alkoholikers gesperrt werden, um zu verhindern, dass es für den Kauf von Alkohol verwendet wird, und der Kauf von Lebensmitteln durch eine übergewichtige Person könnte durch die Verwendung des digitalen Geldes kontrolliert werden. Diese Beschränkungen der individuellen Wahlmöglichkeiten werden als Gesundheitsmaßnahmen angepriesen.
Doch nach all dem bleibt die nackte Tatsache bestehen, dass dieselbe Macht, die den Behörden durch digitales Geld übertragen wird, zur totalen Kontrolle der Person genutzt werden kann. Angenommen, Sie protestieren gegen die Einschränkung der Freiheit, decken eine Korruption auf oder stellen eine offizielle Darstellung in Frage. Die Regierung kann Ihnen den Zugang zu Ihrem Konto verwehren oder dessen Verwendung zur Bezahlung Ihrer Wohnung oder Ihres Essens blockieren und Sie in die Knie zwingen. Sobald es nur noch digitales Geld der Regierung gibt, wird niemand mehr in der Lage sein, Websites wie diese zu unterstützen oder eine neue politische Bewegung zu organisieren, die das herrschende Monopol herausfordert. Protestbewegungen werden unmöglich. Lastwagenfahrer und Landwirte wären nicht mehr in der Lage, Treibstoff für ihre Fahrzeuge zu kaufen. Sobald es nur noch digitales Zentralbankgeld gibt, kann die Regierung alle Investitionen kontrollieren. Freiheit ist in einer digitalen Welt unmöglich. Man fügt sich oder man geht drauf. Mehr …

05.07.2022:  Macht der Digitalkonzerne: Sanfte Zügel für Digitalkonzerne. Die EU will die Macht der Internetgiganten gegenüber der Konkurrenz und den Verbrauchern regulieren. Dafür hat sie neue Gesetze beschlossen. Am Ende war es nur noch Formsache. Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament am Dienstag in Straßburg zwei neue Internetgesetze verabschiedet. Damit geht eines der wichtigsten und kontroversesten EU-Gesetzgebungsverfahren der letzten Jahre zu Ende. Der Digital Services Act (DSA) soll Internet­giganten wie Amazon, Facebook oder Google dazu anhalten, Hassrede und illegale Inhalte einzudämmen. Der Digital Markets Act (DMA) soll für fairen Wettbewerb sorgen und den Verbrauchern mehr Wahlfreiheit bei Onlineangeboten sichern. Was selbstverständlich klingt, sorgte jahrelang für Streit. Die Internetkonzerne schickten eine ganze Armada von Lobbyisten nach Brüssel, um ihr werbebasiertes und durch Datensammeln bewehrtes Geschäftsmodell zu retten – was ihnen am Ende auch weitgehend gelang.
Der Streit hörte nicht einmal auf, als sich alle EU-Gremien im sogenannten Trilog geeinigt hatten. In letzter Minute wurde der vertrauliche DSA-Text noch einmal „aufgemacht“, also nachverhandelt. Selbst Christel Schaldemose, die Berichterstatterin des Parlaments, klagte über mangelnde Transparenz. „Lobbyisten haben während des Trilogs die aktuellen Texte oft zugespielt bekommen, die Öffentlichkeit nicht“, kritisiert Patrick Breyer, der für die Piraten im Parlament sitzt. Das sei „hochproblematisch“, sagte Breyer der taz. Der Internet-­Experte ärgert sich auch darüber, dass das umstrittene Werbe­tracking nur bei Minderjährigen und für die Profilbildung aufgrund sensibler Daten eingeschränkt werden soll – und nicht für alle User. „Von den tiefgreifenden Ambitionen des Europaparlaments ist fast nichts übrig geblieben“, so Breyer. Letztlich hätten sich Industrie- und Regierungsinteressen durchgesetzt. Mehr …

Digitaler Ausweis : Viel Geld für nichts: Experten kritisieren Digitalpolitik. Die schwarz-rote Bundesregierung unter Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Millionen von Euro für eine untaugliche Technologie ausgegeben, die dazu dienen sollte, dass sich die Bürger im Internet digital ausweisen können. Dabei gibt es seit rund zwölf Jahren schon eine wesentlich bessere und datenschutzsichere Lösung: den digitalen Personalausweis. Zu dieser ernüchternden Einschätzung sind am Montag Experten in einer öffentlichen Anhörung zu „digitalen Identitäten“ des Digitalausschusses des Bundestages gekommen. Besonders drastisch formulierte es der Sachverständige Carl Fabian Lüpke vom Chaos Computer Club (CCC), der die Ampelregierung ermahnte, „die Reißleine“ für die „Self Sovereign Identity“ (SSI) auf Basis der Blockchain-Technologie zu ziehen: „Stoppen Sie die Forschung dazu.“ Er bezeichnete SSI als „Buzzword-Technologie“, mit der die alte Bundesregierung viel Zeit und Geld verschwendet habe. Die Blockchain-Technologie ergebe bei Lösungen für digitale Identitäten schlicht keinen Sinn. Mehr …

11.03.2022: Die Digitalisierung wird zum Zwecke der totalen Überwachung im Schatten der Plandemie voran getrieben. Ein Sozialkreditsystem wie in China wird eingeführt ... Dies und mehr in den folgenden beiden Videos:
Corona + 5G im Jahr 2022 - Was ist alles geplant? Teil 1   
Corona + 5G im Jahr 2022 - Was können wir tun? Teil 2

14.01.2022: Der Technikfanatismus. Der Hype um die Digitalisierung hat wahnhafte und quasireligiöse Züge angenommen. Der Rationalismus wirft gewaltige Schatten. Wenn die gesellschaftlich dominierenden Kräfte alles Religiöse verdrängen, kommen die durch die Vordertür verjagten Götter durch die Hintertür wieder herein — derart, dass der areligiöse Materialismus selbst zu einer Art Religion wird. Macht und Profit heißen die Hauptgottheiten unseres technokratischen Zeitalters. Darunter sind im säkularen Olymp Technik und Wissenschaft als Nebengottheiten angesiedelt. Speziell die Digitalisierung ist zum Dogma geworden. Es wird allenfalls noch darüber debattiert, wie und welchem Tempo diese fortschreiten soll —, nicht mehr darüber, ob dies überhaupt Sinn macht. Aus einem Kleinheitsgefühl heraus versucht sich der moderne Mensch durch Technikbeherrschung selbst zu erhöhen. Er verkrüppelt sich selbst, um dann mit umso größerem Eifer an den Prothesen zu basteln. Er höhlt sich emotional und spirituell aus, um sich dann in wachsendem Tempo mit digitalem Informationsmüll anfüllen zu lassen. Wo aber Krankheit und kranke Menschen das Geschehen beherrschen, ist es äußerst schwierig, dass unser gepeinigter Planet gesunden kann. Mehr …

10.02.2021 neu: 16. AZK „Digitalisiert in eine strahlende Zukunft – todsicher

Wie die Digitalisierung unsere Kinder verblödet - Psychiater spricht Klartext! (Michael Winterhoff)



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